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DE1069831B - Verfahren zur Herstellung von Impfstoffen aus Gewebekulturen gegen die ansteckende Schweinelähmung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Impfstoffen aus Gewebekulturen gegen die ansteckende Schweinelähmung

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Publication number
DE1069831B
DE1069831B DENDAT1069831D DE1069831DA DE1069831B DE 1069831 B DE1069831 B DE 1069831B DE NDAT1069831 D DENDAT1069831 D DE NDAT1069831D DE 1069831D A DE1069831D A DE 1069831DA DE 1069831 B DE1069831 B DE 1069831B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
virus
vaccine
pig
paralysis
culture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069831D
Other languages
English (en)
Inventor
Tübingen Dr. Anton Mayr
Original Assignee
Dr. Rentschier (S. Co., Fabrik chemisch-pharmazeutischer und technischer Präparate, Laupheim (Württ.)
Publication date
Publication of DE1069831B publication Critical patent/DE1069831B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K39/00Medicinal preparations containing antigens or antibodies
    • A61K39/12Viral antigens
    • A61K39/125Picornaviridae, e.g. calicivirus
    • A61K39/13Poliovirus
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    • A61K2039/525Virus
    • A61K2039/5252Virus inactivated (killed)
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12NMICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N2770/00MICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA ssRNA viruses positive-sense
    • C12N2770/00011Details
    • C12N2770/32011Picornaviridae
    • C12N2770/32611Poliovirus
    • C12N2770/32634Use of virus or viral component as vaccine, e.g. live-attenuated or inactivated virus, VLP, viral protein

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medicines Containing Antibodies Or Antigens For Use As Internal Diagnostic Agents (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Impfstoffen aus Gewebekulturen gegen die ansteckende Schweinelähmung Die ansteckende Schweinelähmung (Teschener Krankheit der Schweine, Poliomyelitis suum) ist eine der spinalen Kinderlahmung ähnliche Erkrankung der Schweine. Sie wird durch ein sehr kleines Virus hervorgerufen, das eine besondere Affinität zum Zentralnervensystem hat und unter natürlichen Verhaltnissen bisher nur beim Schwein angetroffen wurde. Der Lähmungsform, die eine klinisch und histologisch gut umschriebene Krankheitseinheit darstellt, stehen sehr viel zahlreichere, klinisch inapparente Infektionen gegenüber.
  • Seit 1940 gehört die ansteckende Schweinelähmung in Deutschland zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen.
  • Sie unterliegt den gleichen veterinärpolizeilichen Maßnahmen wie die Schweinepest. Ihre Bekämpfung stellt die befallenen Länder vor große Schwierigkeiten.
  • Das Bundesgebiet wird durch die Seuche vom Osten her bedroht. Osterreich, die Tschechoslowakei und Polen sind verseucht. Auch die von England seuchenhaft auftretende » Talfan-diseasez der Schweine wurde als ansteckende Schweinelähmung erkannt. In jüngster Zeit brach die Seuche in Deutschland in der Gegend von Freilassing aus.
  • Zur aktiven Immunisierung der Schweine gegen die ansteckende Schweinelähmung werden bis jetzt die Formalinadsorbatvaccine nach Traub (Totvaccine) oder Modifikationen davon verwendet. Das Virus stammt aus dem Zentralnervensvstem künstlich intracerebral infizierter Jungschweine. Es wird an Aluminiumhydroxyd adsorbiert und mit Formalin inaktiviert. Eine Lebendvaccine gegen die ansteckende Schweinelähmung ist his jetzt nicht bekannt.
  • Nachdem uns die Züchtung des Virus in Schweinenierenkulturen gelungen ist. bot sich eine Impfstoffherstellung aus Gewebekulturen an. Die Kulturvaccinen lösen eine Reihe technischer Probleme, mit denen Tiervaccinen belastet sind. Ihre Produktion ist in Kulturgefäßen im Labor möglich und nicht von dem Ankauf empfänglicher und gesunder Tiere abhängig, sie haben ein konstantes Zuchtmilieu, die vechselnden Einflüsse des Wirtsorganismus sind herabgesetzt, unspezifische Eiweiß-und Begleitstoffe sind geringer, vor allem aber besteht bei ihnen nicht so sehr die Gefahr, daß verunreinigende Viren, die im impfstoff im Sinne einer stummen, latenten oder klinisch inapparenten Infektion anwesend sind, in den impfstoff gelangen. Für die alte Gehirnvaccine werden in der Regel Händlerschweine benutzt. Sind zufällig schweinepestinfizierte Tiere mit einer klinisch inapparenten Infektion oder im Stadium der Inkubation darunter, so kann der Gehirnimpfstoff neben dem wirksamen Teschenvirus als Verunreinigung auch das Schweinepestvirus enthalten.
  • Das Grundprinzip einer Züchtung von Viren in Gewebekulturen auf Glas (Monolavers), z. B. in Schweinenierenkulturen und eine Impfstoffherstellung hieraus ist erfinderisch nicht neu. Da die einzelnen Viren jedoch auf Grund ihrer biologisch unterschiedlichen Eigenschaften zu ihrer Reproduktion ganz unterschiedliche Zellsysteme benötigen, ist es notwendig, für jedes einzelne Virus die zu seiner Vermehrung in vitro geeignete Zellart experimentell zu suchen. Nur für eine ganz beschränkte Viruszahl sind inzwischen geeignete Gewebekulturarten gefunden worden, in denen sich diese Erreger optimal vermehren. Das Virus der ansteckenden Schweinelähmung lieB sich bisher nur in seinem natürlichen Wirt züchten. Es wurde erstmals nachgewiesen, da. es sich auch außerhalb des Schweines in Gewebekulturen aus Schweinenieren in vitro vermehrt. Diese Tatsache war seither nicht bekannt, entsprechend war es bisher auch nicht möglich, aus Schweinenierenkulturen Impfstoffe gegen die ansteckende Schweinelähmung herzustellen.
  • Bei einer lsontinuierlichen Reihenpassierung von Viren in bestimmten Zellkulturen entdeckte man, daß cinzelne Viren in ihrer Virulenz abgeschwächt werden und für ihren natiirlichen Wirt nicht mehr pathogen sind. Auch dieses Verfahren ist nicht neu. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um ein allgemeines biologisches Prinzip. Viele Viren schwachen sich nämlich durch Passagen nicht ab. Auch in diesem Verhalten muß jedes einzelne Virus gesondert untersucht werden.
  • Der Nachweis, da8 das Virus der ansteckenden Schweinelähmung nach zahlreichen Passagen in Gewebekulturen seine Pathogenität für das Schwein ver- hart. ist erstmals durch uns gefuhrt worden. Wir wiesen weiterhin nach, daß bei Verwendung eines geeigneten. antigenstarken Ausgangs-Virusstammes der Erreger nach einer bestinunten Passagezahl zwar Ncine Virulenz für das Schwein verlicrt, seine immunisierende Kraft aber selbst dann noch beibehalt, wenn er mit Formalin inaktiviert wird. Es ist hisher bei keiner Virusart gelungen, aus in Gewebekutturen abgeschwächten Erregern Formalinimpfstoffe herzustellen. da die abgeschwächten Viren durch das Formalin so geschädigt wurden. daß sie auch ihre immunisierenden Eigenschaften verloren. Formalinimpfstoffe aus abgeschwächten Erregern stellen jedoch eine besonders große Sicherheit bei einer Impfung dar, da auch bei einer eventuellen Reaktivierung des inaktivierten Erregers im Wirt das abgeschwächte Virus keine Erkrankung mehr hervorrufen kann.
  • Ausgehend von diesen neuen Entdeckungen, Züchtung des Schweinelähmungsvirus in Schweinenierenl ; ulturen, Abschwächung des Virus durch zahlreiche Kulturpassagen, Möglichkeit. das abgeschwächte Virus mit Formalin zu inaktivieren. Möglichkeit das Virus in der Kultur so weit abzuschwächen, dad es auch ohne Formalininaktivierung gefahrlos als Lel) endimpfstoff verwendet werden kann-wurden nun erstmals gegen die ansteckende Schweinelähmung Impfstoffe aus Gewebekulturen entwickelt. Im Verlaufe der Entwicklungsarbeiten einer Schweinelähmungsvaccine aus Gewebekulturen haben sich daneben auch neue Gesichtspunkte für einzelne Produktionsstufen ergeben, die die neue Kulturvaccine besonders charakterisieren.
  • Die Erfindung der Herstellung von Impfstoffen aus Schweinenierenkulturen gegen die ansteckende Schweinelähmung betrifft deshalb 1. ein Verfahren zur Herstellung einer Formalinvaccine aus einem in Schweinenierenkulturen abgeschwächten, modifizierten Kulturvirus, 2. ein Verfahren zur Herstellung einer Lebendvaccine aus einem in Schweinenierenkulturen so weit abgeschwächten Kulturvirus, daB es die Impflinge nicht mehr krank macht.
  • Die Grundprinzipien werden im folgenden kurz beschrieben : 1. Güte, Wirksamkeit und Unschädlichkeit von Virusantigenimpfstoffen sind primär sind dey fur die Vaccineproduktion verwendeten Virusstamm verankert. Im Idealfalle ist das Impfvirus bei einer Formalinvaccine für den Impfling nur schwach pathogen, verfügt nach Inaktivierung über eine hohe antigene und immunisierende Kraft und läßt sich leicht, regelmäßig und mit hohem Ertrag züchten. Das Impfvirus für eine Lebendvaccine muß für den Impfling vollkommen ungefährlich sein, daneben aber noch gut immunisieren. Jederlmpfstoffherstellunggehtdeshalb die Suche nach dem Idealvirus voraus. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, ob der Erreger in der Natur in Typen und Varianten auftritt, die immunologisch differieren.
  • Das Virus der Poliomvelitis des Schweines ist immunologisch einheitlich. Die Herstellung eines Impfstoffes gegen die ansteckende Schweinelähmung ist deshalb nicht mit dem Tvpen-und Varianteproblem helastet. Für die Herstellung einer Formalinvaccine aus Gewebekulturen blieb iibrig das Suchen nach einem für das Schwein schwach pathogenen, aber antigenstarken Stamm, der sich in der Gewebekultur konstant vermehrt. und für die Herstellung einer Lebendvaccine das Suchen nach einem für das Schwein vollkommen unschädlichen Virusstamm. Der in ahlreichen. kontinuierlichen Gewebekulturpassagen gezücktete Taschen-Kulturstamm Konratice erfullt beide Voraussetzungen in idealer Weise. Mit steigenden Kutturpassagen nahm die Pathogenität des Kulturvirus für das Schwein ab. Von der 90. his 9l. Passage an konnte mit Kulturvirus weder intracerebrat noch durch Verfütterung eine paralytische Erkrankung beim Schwein erzeugt werden. Die immunisierende)) Eigenschaften veränderten sich jedoch durch die Kutturpassagen nicht. Mit dem modirixierten Ku) turvirus fassen sich deshalb sowohl formalinadsorbatals auch Lebendvaccinen herstellen. In niedrigeren Kutturpassagen (80. bis 120.) eignet sich das Virus für eine Totvaccine. in höheren Passagen (al) 300) fii eine Lebendvaccine.
  • 2. Bei der Herstellung von Virusformalinimpfstotfen auf der Basis einer Formalininaktivierung kommt der Filtration der Virusausgangssuspensionen eine große Bedeutung zu. Die Auffassungen über die Vorteile und Nachteile des Filtrationsprozesses gehen auseinander. Eine Übereinstimmung besteht lediglich dariiber. daß eine Filtration unerläßlich ist. Sie soll Zellreste, Aggregate, Verklumpungen und andere Stoffe, die eine optimale Formalininaktivierung stören können, aus den Virusernten zurückhalten. Die Filtration erfolgt durch Seitz-, EK-Filter oder Glasfilter verschiedener Porenweite. Durch eine ungeeignete Filtration kann es zu einem Verlust an infektiösem Virus, dann aber auch zu einer Verminderung der Antigenitat der wirksamen Viruspartikelchen kommen.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, wird die Filtration durch eine chloroformbehandlung (10%) der Virusernten ersetzt. Die Chloroformbehandlung hat folgende Vorteile : Sie fallut aus dem Impfstoffgemisch von Virusmoleküien, Aggregaten, Proteinen und Zellresten einen GroBteil der bei einer Formalininaktivierung strittigen Substanzen aus und löst aus den Virusernten weitgehendst Fette und Fettsäuren heraus. Dieser Vorgang unterstützt die nachfolgende Virusinaktivierung. Die Virusinfektiosität und-antigenität leidet durch das Chloroform nicht. Es kommt sogar zu einer Titersteigerung, die wahrscheinlich durch Entfernen infektionshemmender Begleitstoffe oder Auflösung von Virusaggregaten bedingt ist. Das Chloroform tötet in dem benutzten Konzentrationsbereich schließlich noch Bakterien, Pilze und Hefen ab. Da man bei einer routinemäßigen Impfstoffherstellung aus Gewebekulturen gelegentlich mit verunreinigenden Luftkeimen. I'ilzen und Hefen. zu rechnen hat, erhöht eine Chloroformbehandlung die Sicherheit der Sterilität.
  • Auch bei der Herstellung der Lebendkulturvaccine wird die Chloroformbehandlung zu Beginn des Produktionsverfahrens eingebaut.
  • Die Chloroformbehandlung der Virusausgangsmaterialien an Stelle der Filtration ist bei Impfstoffen gegen die ansteckende Schweinelähmung neu.
  • An Stelle von Chloroform kann eine ganze Anzahl von höheren halogenierten Kohlenwasserstoffen benutzt werden. Wirksam sind Trichlorãthylen, Trichloräthylen+Heptan und Perchloräthylen, sowie Perchloräthylen+ Heptan.
  • 3. Die in der Tiermedizin bei Antigenimpfstoffen übliche Zugabe von Aluminiumhydroxyd wird bei der Kulturvaccine gegen die ansteckende Schweinelähmung beibehalten, ebenso die Inaktivierung des Virus durch den Formaldehyd.
  • 4. Der Kultur-Lebendimpfstoff wird als Trinkwasservaccine oder als Parenteralvaccine (subkutan) hergestellt. Im letzteren Falle enthält die Vaccine Aluminiumhydroxyd (1% aluminiumoxyd), das dem chloroformgereinigten Virusausgangsmaterial zu gleichet) Tei) en zugesetzt wird.
  • Beispiel tiir die Herstettung eines Chtoroform-Formalin-AdsorhatimpFstoffes aus Schweinenierenkulturen gegen die ansteckende Schweinelähmung Chloroformgereinigte Virusernte . . 495.0 I liumbiphosphatpuffer. pH 7.3 .. 247,5 Aluminiumhydroxyd. pa7. 3 (2°/oAl4O) 247 5 1:25 mit Aqua dest. verdünntes Formalin 10. 0 1000. 0 Ais Hnpfvirus dient der Stamm Konratice in der 80. bis 120. Kulturpassage. In diesen Passagen ist die Antigenität des Virus sicher erhatten. Die Schweinenierenkulturen, in Rouxschalen geziichtet. werden beimpft, sobald sie 100°lo dicht sind. Das Impfmedium ist reine Rinderamnionflüssigkeit. Geerntet wird nach totaler Kulturzerstörung. Bis zur Verarbeitung lagern die Virusernten bei-20° C.
  • Brauchbar sind Ernten mit Titern über 107'3, bezogen auf 1. 0 ml. Da die Lagerung dem Virus nicht schadet, lassen sich größere Vorräte anlegen.
  • Die Impfstoffherstellung beginnt mit der Chloroformreinigung. Dem Virusausgangsmaterial setzt man 10*/e Chloroform zu und schiittelt es 60 Minuten bei Zimmertemperatur. Nach 24stündigem Aufenthalt bei , 4° C wird das Gemisch 10 Minuten bei 7000 UpM zentrifugiert.
  • Zu dem chloroformgereinigten Virus kommen gleiche Teile 1 : 2 mit Boratpuffer verdünnten Aluminiumhvdroxvds (Pa 7, 3). Nach der Adsorption wird bei 37° C 48 Stunden lang mit einer Formalin- endkonzentration von 1 : 2500 inaktiviert. Der fertige Impfstoff lai bei+4°C.
  • Bei einer Großproduktion lassen sich die einzelnen Arbeitsgange auf einen Rührautolilav und eine Durchlaufzentrifuge verlagern.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Impfstoffm zur Immunisierung von Schweinen gegen die ansteckende Schweinelähmung mittels eines durch zahlreiche Passagen in Gewebekutturcn abgeschwächten Virus, dadurch gekennzeichnet, daß der Kulturstamm Konratice verwendet, die erhalène \'irusernte mit Chloroform behandelt und zu einem Impfstoff verarbeitet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung einer Formalinadsorbatvaccine das Kulturvirus nach 80 bis 120 Kulturpassagen zur Verwendung kommt, wobei dem chloroformgereinigten Virus in der üblichen Weise Aluminiumhydroxyd und zur Inaktivierung Formalin zugesetzt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung einer Lebendvaccine das Virus erst nach mindestens 300 Kulturpassagen der Chloroformbehandlung und Aufbereitung unterworfen wird, wobei eine Inaktivierung unterbleibt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von Chloroform höhere halogenierte Kohlenwasserstoffe wie Trichloräthylen, Perchloräthylen oder deren Gemische mit Heptan verwendet werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Patentschrift Nr. 959 048 ; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 024 678, 1 044 362.
DENDAT1069831D Verfahren zur Herstellung von Impfstoffen aus Gewebekulturen gegen die ansteckende Schweinelähmung Pending DE1069831B (de)

Publications (1)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959048C (de) * 1955-06-19 1957-02-28 Behringwerke Ag Verfahren zur Herstellung eines Impfstoffes zur aktiven Schutzimpfung gegen spinale Kinderlaehmung
DE1024678B (de) * 1956-11-02 1958-02-20 Allied Lab Inc Verfahren zur Herstellung von Impfstoffen zur Immunisierung von Hunden gegen Hundehepatitis
DE1044362B (de) * 1958-03-28 1958-11-20 Allied Lab Inc Verfahren zur Entwicklung von abgeschwaechten infektioesen Hundehepatitisviren

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