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DE1068978B - - Google Patents

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Publication number
DE1068978B
DE1068978B DENDAT1068978D DE1068978DA DE1068978B DE 1068978 B DE1068978 B DE 1068978B DE NDAT1068978 D DENDAT1068978 D DE NDAT1068978D DE 1068978D A DE1068978D A DE 1068978DA DE 1068978 B DE1068978 B DE 1068978B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
hole
sintering
sintered
compact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068978D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1068978B publication Critical patent/DE1068978B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C3/00Profiling tools for metal drawing; Combinations of dies and mandrels for metal drawing
    • B21C3/18Making tools by operations not covered by a single other subclass; Repairing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F10/00Additive manufacturing of workpieces or articles from metallic powder
    • B22F10/30Process control
    • B22F10/38Process control to achieve specific product aspects, e.g. surface smoothness, density, porosity or hollow structures
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F10/00Additive manufacturing of workpieces or articles from metallic powder
    • B22F10/20Direct sintering or melting
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/25Process efficiency

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description

Sinterkörper, mit einem kegeligen Durchgangsloch werden als Ziehsteine für den Drahtzug sowie auch als Düsen benötigt. Die Verwendung als Düsen kann unter anderem auch für feste Stoffe erfolgen, wie z.B. als Führungselemente bei der Herstellung und, der Weiterverarbeitung von Drähten.
Die Sinterkörper werden entweder aus vorgepreßten, kantigen Stangen spanend herausgearbeitet und das Durchgangsloch bereits vor dem Sintern gebohrt, oder es werden, vorzugsweise für Sinterkörper grösscrer Abmessungen, einzelne Preßlinge, hergestellt. Diese Preßlinge werden meist vor dem Sintern bereits mit einem Durchgangsloch versehen, es gibt hierfür bekannte und auch schon beschriebene Verfahren. Ein gebräuchliches Verfahren besteht darin, bei der Formung des Preßlings einen dem Durchgangsloch entsprechenden Kern mit Sinterwerkstoff zu umpressen. Soll das nachfolgende Sintern unter Druckeinwirkung als sogenanntes Drucksintern erfolgen, so kann es zweckmäßig sein, zum Sintern den für die Formung verwendeten Kern durch einen zweiten Kern von anderem Material, z. B. Kohle, zu ersetzen. Es gibt aber auch Sinterverfahren, bei denen ein vorgepreßtes Durchgangsloch nicht durch einen Kern ausgefüllt sein muß.
Das Einpressen eines Durchgangsloches bei der Formung ist erst von einem bestimmten Mindestdurchmesser an gebräuchlich. Feine Durchgangslöcher von sehr kleinem Durchmesser werden üblicherweise vor oder nach dem Sintern in dem vollen Sinterkörper, nach einem der dafür bekannten Verfahren erzeugt. Solche bekannte Verfahren sind z. B. von den älteren das Bohren mittels Spiralbohrers und von den neueren das elektroerosive und das elektrolytische Bohren.
Das Sintern ist mit einer Volumenverminderung durch Schrumpfung verbunden. Das Maß der Schrumpfung kann für verschiedene Sinterwerkstoffe verschieden groß sein, es ist unter anderem abhängig von den einzelnen Bestandteilen, dem Mischungsverhältnis, der Korngröße und dem Körnungsverhältnis sowie der Sintertemperatur. Bei dem bekannten Drucksintern kann die Schrumpfung so beeinflußt werden, daß z. B. bei walzenförmigen Sinterkörpern sowohl Außendurchmesser wie Lochdurchmesser nahezu unverändert bleiben und nur die Höhe kleiner wird. Bei drucklosem Sintern erfolgt das Schrumpfen zwanglos. Dabei wird nicht nur der Außendurchmesser kleiner, sondern auch der Lochdurchmesser größer. Diese Vergrößerung des Lochdurchmessers ist für kleine Durchgangslöcher unerwünscht, da bei der Formung des Preßlings ein sehr dünner Kern verwendet werden müßte. Dieser Kern würde aber nicht die für das Vorpressen erforderliche Festigkeit besitzen. Da aber Sinterkör-
Verfahren zum: Herstellen
von Sinterkörpern mit feinem,
kegeligem Düfchgahgsiöch
Anmelder:
Werner Müller,
Böhlitz-Ehrenberg, Dölziger Weg 4
Werner Müller, Böhlitz-Ehrenberg,
und Alfred Georgi, Leipzig,
sind als Erfinder genannt worden
per mit einem feinen Durchgangsloch eine große kegelige Vertiefung erhalten, um die Länge des Durchgangsloches auf das notwendige Maß zu begrenzen, ist für die Formung ein Kern erforderlich. Aus wirtschaftlichen Gründen wird man den Kern so gestalten, daß bei der Formung des Sinterkörpers das feine, leicht kegelige Durchgangsloch mit erzeugt wird. Mit dem nachfolgend beschriebenen Verfahren wird dieses Ziel erreicht. Die Abb. 1 und 3 zeigen die Anwendung des Verfahrens beim Vorpressen des Sinterkörpers, dabei sind die Formunterschiede zwischen einem Pr,eßling e als Ziehstein nach Abb. 1 und als Düse nach Abb. 3 besonders auffällig dargestellt.
Erfindungsgemäß wird bei der Formung des Preßlings e ein dem feinen, leicht kegeligen Durchgangsloch entsprechender Kern d mit Sinterwerkstoff so umpreßt, daß ein durch die Kegelspitze des Kernes d begrenztes Sackloch entsteht, daß nach dem Sintern durch Abtragen von Werkstoff des Sinterkörpers e auf den verlangten Durchmesser freigelegt wird.
Auf einer festen Unterlage α befindet sich die Preßform b mit dem Auswerfer c und dem kegelig geformten Kern d. Durch den Pressendruck P wird mittels des Pressenstempels / der den Kern d umgebende Sinterwerkstoff zu dem Preßling e geformt. Aus dem Preßlinge e entsteht durch nachfolgendes Sintern der Sinterkörper e. In Abb. 2 ist beispielsweise das elektroerosive Abtragen von Werkstoff mittels der Elektrode g an einem Sinterköper e von der Form eines Ziehsteines dargestellt. Abb. 4 zeigt die durch Werkstoffabtragung entstandene neue Begrenzungsfläche h an einem Sinterkörper e von der Form einer Düse.
Für das drucklose Sintern kann der im Preßling e entstandene Hohlraum so verschlossen werden, daß eine schädliche Veränderung der Oberfläche durch chemische Einflüsse, wie z. B. Oxidation während des
909 648/211
Sinterns, verhindert wird. Wenn für diesen Zweck ein · Stoff gewählt wird, der sich trotz einer bei starker Hitze erfolgten Verdichtung nach dem Sintern noch leicht entfernen läßt, kann für das beschriebene Verfahren auch das Drucksintern angewendet werden. Eine- eyentyell notwendige Nachbearbeitung des Durchgangsloches, wie z. B. Kalibrieren oder, Polieren, kann in: üblicher Weise erfolgen, .„. , ,., ,
Die Wirkung des beschriebenen Verfahrens beruht auf der Erscheinung, daß in dem vollen Kreisquerschnitt des Sinterkörpers e die Kontraktion des Sinterwerkstoffes bei, der Schrumpfung nach dem Flächenmittelpunkt erfolgt, während sie in dem Kreisringquerschnitt nach einer durch den Kreisring verlaufenden Linie gerichtet ist. In einer zwischen diesen beiden Querschnitten liegenden Übergangszone kann sich der Durchmesser des Sackloches nur in allmählich zunehmendem Maße vergrößern.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Herstellen von Sinterkörpern mit feinem, kegeligem Durchgangsloch, z. B. von Ziehsteinen oder Düsen, durch Umpressen eines dem Durchgangsloch entsprechenden Kernes mit Sinterwerkstoff während der Formung des Preßlings und Entfernen des Kernes nach der Formung oder dem Sintern, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Kern (d) im Preßling (e) ein durch die Kegelspitze des Kernes (d) begrenztes Sackloch geformt und nach Entfernen des Kernes (d) Werkstoff des Sinterkörpers (e) bis zum Freilegen des Durchgangsloches auf den verlangten Durchmesser abgetragen wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 812 840, 504 278.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1068978D Pending DE1068978B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1068978B true DE1068978B (de) 1959-11-12

Family

ID=594204

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1068978D Pending DE1068978B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1068978B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0170388A1 (de) * 1984-07-13 1986-02-05 Raycon Corporation Vorrichtung und Verfahren zur Fertigbearbeitung von Kraftstoffeinspritzdüsen
DE4023985A1 (de) * 1989-08-25 1991-02-28 Rieter Ag Maschf Verfahren zur herstellung einer duese fuer eine spinnvorrichtung und duese hergestellt nach diesem verfahren

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE504278C (de) * 1927-11-25 1930-08-02 Henri Colomb Verfahren zur Herstellung von Ziehplatten mit besonders kleinen Loechern, hauptsaechlich fuer die Erzeugung kuenstlicher Seidenfaeden
DE812840C (de) * 1949-03-17 1951-09-06 Wallram Hartmetall Verfahren zur Herstellung von gelochten Sinterkoerpern

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