DE1068075B - - Google Patents
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- 244000059549 Borneo rubber Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
- F16K17/02—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
- F16K17/04—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded
- F16K17/0433—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded with vibration preventing means
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
- F16K17/02—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
- F16K17/04—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded
- F16K17/042—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded with locking or disconnecting arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Safety Valves (AREA)
Description
DEUTSCHES
Der Vorteil von Tellerfedern liegt darin, daß sehr große Kräfte mit geringen Blattstärken zu beherrschen
sind und daher in verhältnismäßig kleinem Raum untergebracht werden können. Nachteilig hat sich aber
bei ihnen gezeigt, daß die einzelnen Teller innen an dem sie führenden Teil reiben und sich dadurch Unzulänglichkeiten,
z. B. beim Ansprechen des Sicherheitsventils, ergeben. Dieser Reibungswiderstand ist,
wie Versuche gezeigt haben, mitunter sehr groß und beeinträchtigt die Funktion der abzufedernden Ventilstange
oder Spindel erheblich.
Die Erfindung vermeidet bei Tellerfedernsäulen in Sicherheitsventilen solche schädlichen Reibungswiderstände dadurch, daß sie zwischen der durch die
Innendurchmesser der einzelnen Federn gebildeten gedachten zylindrischen Fläche und dem Außenmantel
des durch sie abzufedernden Teiles, z. B. einer Spindel, Ventilstange, metallische, in radialer Richtung
nachgiebig gelagerte Führungselemente anordnet. Infolgedessen kann sich die Verkleinerung des inneren
Durchmessers der Teller bei deren Durchbiegung nicht mehr schädlich auswirken Auch wenn die Teller nur
an einer Seite gegen die innere Führung liegen, ist deren Nachgiebigkeit von Vorteil.
Es sind zwar schon Führungen von Tellerfedern bekannt, bei denen zum Zwecke der Nachgiebigkeit des
Führungsgliedes ein Bolzen aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, verwendet ist. Für heiße Medien
ist diese Führung jedoch nicht geeignet, weil die bei Sicherheitsventilen auftretenden Temperaturen von
150° C und mehr dies nicht zulassen. Außerdem besteht bei der bekannten Führung noch der Nachteil,
daß beim Zusammendrücken die Steifigkeit der Federsäule beträchtlich erhöht wird. Nachdem aber Gegenstände
aus Gummi u. dgl. hinsichtlich ihrer Federungscharakteristik nur theoretisch, aber nicht ohne
weiteres praktisch berechenbar sind, sondern diese Werte gewöhnlich durch umständliche Versuche erlangt
werden, kann eine Abfederung durch Tellerfedern mit Gummiführung nur schwer berechnet
werden.
Weiterhin begrenzen die sich auch bei glatten Führungsbolzen bildenden Wülste des Gummikörpers das
Arbeitsvermögen der Federsäule in axialer Richtung. Sie behindern in gewissem Maße die Federwirkung
der Teller, weil diese durch die Wülste in ihrem Hub abgebremst werden, bzw. wirken die Wülste direkt wie
Anschläge.
Demgegenüber kann beim Erfindungsgegenstand die Bauhöhe der Säule relativ niedrig gehalten werden.
Die obenerwähnten Nachteile treten überhaupt nicht auf.
Tn einem Ausführungsbeispiel ist die Erfindung in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Anmelder:
Bopp & Reuther G.m.b.H.,
Mannheim-Waldhof, Carl-Reuther-Str. 1
Bopp & Reuther G.m.b.H.,
Mannheim-Waldhof, Carl-Reuther-Str. 1
Karl Bischoff, Mannheim,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Tellerfedernsäule und den sie haltenden Teilen,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie TT-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Einlagering und Fig. 4 eine Draufsicht auf diesen.
Die um eine Spindel 1 oder eine Ventilstange angeordnete, aus einzelnen Tellern 2 bestehende Säule hat ihre Auflage auf einem Haltering 3. In dem Haltering 3 ist eine kreisförmige Nut 4 eingearbeitet, in welcher auf einem in sie eingelagerten Ring 5 Stäbe 6 von A^orzugsweise rundem Querschnitt stehen. In dem vorliegenden Beispiel sind sechs solche Stäbe verwendet, es kann aber auch jede geeignete Anzahl genommen werden. Zweckmäßig sind die Stäbe 6 mit einer vergüteten Oberfläche versehen, die durch einfache Härtung, durch Hartverchromen, Emaillieren od. dgl. erzeugt sein kann.
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Einlagering und Fig. 4 eine Draufsicht auf diesen.
Die um eine Spindel 1 oder eine Ventilstange angeordnete, aus einzelnen Tellern 2 bestehende Säule hat ihre Auflage auf einem Haltering 3. In dem Haltering 3 ist eine kreisförmige Nut 4 eingearbeitet, in welcher auf einem in sie eingelagerten Ring 5 Stäbe 6 von A^orzugsweise rundem Querschnitt stehen. In dem vorliegenden Beispiel sind sechs solche Stäbe verwendet, es kann aber auch jede geeignete Anzahl genommen werden. Zweckmäßig sind die Stäbe 6 mit einer vergüteten Oberfläche versehen, die durch einfache Härtung, durch Hartverchromen, Emaillieren od. dgl. erzeugt sein kann.
Die Ringnut 4 besitzt eine größere Breite, als die Durchmesser der Stäbe 6 stark sind, so daß die letzteren
in der Ringnut 4 spielen können. Der Ring 5 weist radial verlaufende Nuten 7 auf, in denen die
Stäbe stehen. Dadurch können sie sich nicht seitlich verlagern, sondern haben nur eine radiale Ausweichmöglichkeit.
Der Ring 5 selbst ist in der Muffe 3 gegen Verdrehung gesichert. Genauso wie in dem
Haltering 3 sind die Stäbe auch in dem Gewindering 8, welcher für die obere Halterung der Stäbe 6
dient, gelagert.
Die Nachgiebigkeit der die Führung darstellenden Stäbe 6 wird durch Federungsmittel, beispielsweise Schraubenfedern 9, vorgenommen. Diese sind im allgemeinen paarweise, für jeden Stab je eine oben und unten, angeordnet. Die Federn 9 sind in radial verlaufenden Ausnehmungen 10 des unteren Halterings 3 sowie eines oberen Halterings 11 eingebettet.
Die Nachgiebigkeit der die Führung darstellenden Stäbe 6 wird durch Federungsmittel, beispielsweise Schraubenfedern 9, vorgenommen. Diese sind im allgemeinen paarweise, für jeden Stab je eine oben und unten, angeordnet. Die Federn 9 sind in radial verlaufenden Ausnehmungen 10 des unteren Halterings 3 sowie eines oberen Halterings 11 eingebettet.
Die Federn 9 drücken die ihnen zugehörigen Stäbe 6 gegen den äußeren Rand der Ringnut 4, so daß ein
Spalt zwischen den Stäben 6 und dem inneren Rand
909 640/249
Claims (8)
1. Tellerfedernsäule für Sicherheitsventile, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der durch die
Innendurchmesser der einzelnen Federn gebildeten, gedachten zylindrischen Fläche und dem
Außenmantel des durch sie abzufedernden Teiles,
z. B. einer Spindel, Ventilstange, metallische, in radialer Richtung nachgiebig gelagerte Führungselemente
angeordnet sind.
2. Tellerfedernsäule nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebig gelagerten
Führungselemente parallel zum abzufedernden Teil (1) angeordnete, im Querschnitt vorzugsweise
kreisförmige Stäbe (6) sind.
3. Tellerfedernsäule nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachgiebigkeit
der Führungselemente (6) durch besondere radial nach außen wirkende Federn, beispielsweise
Schraubenfedern (9). hervorgerufen wird.
4. Tellerfedernsäule nach Anspruch 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstäbe (6) in einer in Halteringen (3, 8) angeordneten
Ringnut (4) mit Spiel gelagert sind.
5. Tellerfedernsäule nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die paarweise, z. B. je eine in
der Nähe des oberen und unteren Endes jedes Führungsstabes (6), verwendeten Federn (9) in Ausnehmungen
der Halteringe (3, 8) gelagert sind.
6. Tellerfedernsäule nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstäbe (6) an ihrer Oberfläche vergütet sind.
7. Tellerfedernsäule nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstäbe mit ihren
Stirnseiten in besonderen, mit radial verlaufenden Nuten (7) versehenen Einsatzringen (5)
stehen.
8. Tellerfedernsäule nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzringe (5) gegen
Verdrehung gesichert sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 938 812.
Deutsche Patentschrift Nr. 938 812.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 640/249 10.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1068075B true DE1068075B (de) | 1959-10-29 |
Family
ID=593467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1068075D Pending DE1068075B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1068075B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1104269B (de) * | 1960-04-28 | 1961-04-06 | Fichtel & Sachs Ag | Tellerfeder |
| DE1196920B (de) * | 1960-02-11 | 1965-07-15 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Ringfeder fuer ein UEberdrucksicherheitsventil |
| DE1273267B (de) * | 1967-06-15 | 1975-10-09 | Fa Muhr und Bender 5952 Attendorn | Tellerfeder |
-
0
- DE DENDAT1068075D patent/DE1068075B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1196920B (de) * | 1960-02-11 | 1965-07-15 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Ringfeder fuer ein UEberdrucksicherheitsventil |
| DE1104269B (de) * | 1960-04-28 | 1961-04-06 | Fichtel & Sachs Ag | Tellerfeder |
| DE1273267B (de) * | 1967-06-15 | 1975-10-09 | Fa Muhr und Bender 5952 Attendorn | Tellerfeder |
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