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DE1273267B - Tellerfeder - Google Patents

Tellerfeder

Info

Publication number
DE1273267B
DE1273267B DE1967M0074388 DEM0074388A DE1273267B DE 1273267 B DE1273267 B DE 1273267B DE 1967M0074388 DE1967M0074388 DE 1967M0074388 DE M0074388 A DEM0074388 A DE M0074388A DE 1273267 B DE1273267 B DE 1273267B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
disc spring
point
section
disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1967M0074388
Other languages
English (en)
Other versions
DE1273267C2 (de
Inventor
Muhr 5952 Attendorn Horst Willwacher 5244 Daaden Josef
Original Assignee
Fa Muhr und Bender 5952 Attendorn
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fa Muhr und Bender 5952 Attendorn filed Critical Fa Muhr und Bender 5952 Attendorn
Priority to DE1967M0074388 priority Critical patent/DE1273267C2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1273267C2 publication Critical patent/DE1273267C2/de
Publication of DE1273267B publication Critical patent/DE1273267B/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Tellerfeder Die Erfindung bezieht sich auf eine Tellerfeder mit rechteckigem, trapezförmigem oder ähnlichem Ringquerschnitt mit abgerundeten Querkanten, die auf einem Dorn oder in einem Gehäuse geführt ist.
  • Die Querschnittsgestalt von herkömmlichen Tellerfedern ist im allgemeinen so ausgebildet, daß sich die lichte Weite des Tellers bzw. der Außendurchmesser der Feder mit zunehmender Durchbiegung verändert. Damit wird auch das Spiel zwischen der Feder und einem Führungsglied, z. B. entweder einem Führungsdorn bei innen geführter Tellerfeder oder der Innenwandfläche eines die Feder zur äußeren Führung aufnehmenden Federgehäuses, veränderlich. Verschiebt sich nun eine Feder in einer Federsäule so, daß sie im belasteten Zustand an einer Stelle am inneren Führungsdorn oder am äußeren Federgehäuse anliegt, so wird die Feder beim Entlasten an der Federführung reiben. Die Pressung zwischen einer solchen inneren oder äußeren Federführung und der Feder selbst wird bei zunehmender Federentlastung immer größer, und eine Entspannung in die Ausgangslage ist nur möglich, wenn die Feder durch die Normalkraft zwischen Feder und Federführung innerhalb der Federsäule wieder senkrecht zur Federführung in die konzentrische Ausgangslage zur Federführung verschoben wird. Dieser Vorgang ist mit erheblichen Reibungsverlusten verbunden.
  • Mit Rücksicht auf die Verringerung des lichten Durchmessers mit wachsendem Federweg muß auch hier ein Mindestspiel vorgesehen werden. Ein Verschieben des Tellers in der Federsäule führt beim Belasten zur Berührung mit der Federführung und bei weiterem Belasten zu erheblichen Reibungsverlusten zwischen Feder und Federführung und infolge der notwendigen Querverschiebung des Tellers innerhalb der Säule.
  • Um ein Klemmen auf dem Dorn zu verhindern, hat man bisher entweder elastische Dorne oder zusätzliche elastische Führungsglieder zwischen Tellerfeder und Dorn verwendet. Elastische Dorne sind aufwendig; zusätzliche elastische Führungsglieder erschweren die Montage und sind ebenfalls teuer in der Herstellung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reibung bzw. ein Klemmen auf dem Dorn oder im Federgehäuse zu vermeiden, ohne dabei auf bekannte teure Hilfsmittel zurückgreifen zu müssen. Sie geht dabei aus von einer Tellerfeder mit rechteckigem, .trapezförmigem oder ähnlichem Ringquerschnitt und abgerundeten Kanten, die auf einem Dorn oder in einem Gehäuse geführt ist.
  • Der erfindungsgemäße, völlig abweichende neue Weg zur Vermeidung einer Reibung bzw. Klemmung besteht darin, daß die Kontur der Abrundung der der Führung gegenüberliegenden Kante der Tellerfeder einen um den Stülppunkt der Tellerfeder geschlagenen Kreisabschnitt bildet. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Kreisabschnitt wenigstens über einen Winkelbereich geht, den ein durch den Stülppunkt gelegter, senkrecht zur Federachse verlaufender Vektor von der unbelasteten Stellung der Tellerfeder bis zur maximalen Einfederung bestreicht.
  • Der Erfindungsgegenstand hat den Vorteil einer wesentlich einfacheren Ausgestaltung, da zusätzliche elastische Führungen entfallen und der Dorn bzw. das Federgehäuse aus einem einfachen starren Teil gefertigt werden können.
  • Bei einer Ausführungsform des Anmeldungsgegenstandes liegt der Mittelpunkt des Kreisabschnittes innerhalb eines Kreises, der um den Stülppunkt mit einem Radius von 1/4 der Tellerfederdicke geschlagen ist. Ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist dadurch gegeben, daß sich an den Kreisabschnitt ein weiterer Abschnitt mit gerader, zur Federachse paralleler Kontur anschließt. Zur Vermeidung von Spitzenspannungen ist zweckmäßig der sich an den Kreisabschnitt anschließende weitere Abschnitt stärker gekrümmt, wobei der Mittelpunkt der Krümmung des weiteren Abschnittes auf der bei unbelasteter Tellerfeder durch den Stülppunkt gelegten Normalen zur Federachse liegt.
  • Zusammenfassend wird also allein auf Grund der durch die Erfindung vorgeschlagenen Konturengebung der der Federführung zugekehrten Mantelfläche der Tellerfeder erreicht, daß sowohl die lichte Weite des Innendurchlasses als auch der Außendurchmesser als auch das Spiel zwischen der Feder und Federführung während der kritischen Phase der Durchfederung der Tellerfeder praktisch konstant bleibt, wodurch es möglich ist, das Spiel und die gegenseitige Verschiebung der Einzelteller einer Federsäule klein zu halten. Die gleichen Vorteile ergeben sich auch bei Tellerfedern mit von der rechteckigen Querschnittsgestalt abweichenden Gestalt.
  • Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in den Zeichnungen wiedergegeben. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Tellerfeder mit rechteckiger Querschnittsgestalt, F i g. 2 eine Draufsicht hierzu, beide Figuren im Maßstabe ihrer natürlichen Größe gezeichnet; F i g. 3 bis 5 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Konturengebung der Mantelfläche in einer gegenüber den F i g. 1 und 2 vergrößerten Wiedergabe, bei einer innengeführten Tellerfeder, F i g. 6 bis 8 zeigen die gleichen Konturgebungsverhältnisse bei einer außengeführten Tellerfeder, F i g. 9 gibt eine Darstellung der Durchfederung einer innengeführten Tellerfeder wieder,. während F i g. 10 die gleichen Verhältnisse bei einer außengeführten Tellerfeder zeigt, und F i g. 11 stellt eine Tellerfeder mit trapezförmigem Querschnitt dar.
  • Die auf den Zeichnungen wiedergegebene Tellerfeder 10 hat einen mit 11 bezeichneten Innendurchlaß. Sie stützt sich umfangsseitig bei 12 ab und wird auf der Gegenseite bei 13 belastet. Die dem Innendurchlaß 11 zugekehrte Mantelfläche 14, die den mit 15 bezeichneten Ringquerschnitt innendurchlaßseitig begrenzt und einem Führungsdorn 17 zugekehrt ist, ist bei einer innengeführten Tellerfeder (F i g. 3 bis 5, 9 und 11) so ausgebildet, daß sie im Bereiche eines auf dieser Mantelfläche liegenden Schnittpunktes A einer durch den Ringquerschnitt gelegten Längsmittelachse X -X und eines in einer Ebene unter diesem Schnittpunkt A ebenfalls auf der Mantelfläche liegenden zweiten Schnittpunktes B einer Horizontalachse Z-Z, die durch einen mit S bezeichneten, auf der Längsmittelachse X-X liegenden rechnerischen Stülppunkt innerhalb des Federquerschnittes 15 geht, eine Krümmung beschreibt, die einem Radius R:, entspricht, der eine dem Abstand zwischen dem Stülppunkt S und dem Schnittpunkt A entsprechende Länge hat (F i g. 3).
  • Der Mittelpunkt des Radius R1 braucht nicht unbedingt im Stülppunkt S zu liegen, er kann vielmehr auch außerhalb hiervon innerhalb eines um diesen rechnerischen Stülppunkt S mit dem Radius s4 geschlagenen Kreises liegen. Die Begrenzung zwischen dem Schnittpunkt B und der Querschnittsecke C kann eine parallel zur Tellerachse TA verlaufende Linie sein (F i g. 3 und 6).
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß der F i g. 4 und 7 ist mit dem Radius R1 vom Stülppunkt S aus die Bogenkontur 14 a der Mantelfläche zwischen den bei- ; den Schnittpunkten A und B über den Schnittpunkt B hinaus verlängert, so daß vom Schnittpunkt A der Mittellängsachse X-X bis zur Querschnittsecke C eine gleichbleibend stetig gekrümmte Bodenkontur 14 a, 14 b bzw. 114 a, 114 b gebildet wird, die mit ein und i demselben Radius vom gleichen Mittelpunkt aus geschlagen ist.
  • Der Bodenverlauf 14 b bzw. 114 b der Mantelfläche vom Schnittpunkt B der Horizontalachse Z-Z zur Querschnittsecke C kann auch (wie F i g. 5 und 8 zeigt) so gestaltet sein, daß der Bogenverlauf die Krümmungslinie eines Radius R, ist, welcher seinen Mittelpunkt M in einer Ebene unterhalb der Längsmittelachse X-X und in einer Ebene vor dem Stülppunkt S hat. Zweckmäßig kann dieser Mittelpunkt M auf der Horizontalachse Z-Z liegen.
  • Bei einer außengeführten Tellerfeder gemäß den F i g. 6 bis 8 und 10 gilt sinngemäß das Gleiche, nur daß hier die der Federführung 16 zugekehrte Ringmantelfläche 114 die erfindungsgemäß vorgeschlagene Kontur erhält.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Tellerfeder mit rechteckigem, trapezförmigem oder ähnlichem Ringquerschnitt und abgerundeten Kanten, die auf einem Dorn oder in einem Gehäuse geführt ist, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Kontur der Abrundung der der Führung (16,17) gegenüberliegenden Kante der Tellerfeder einen um den Stülppunkt(S) der Tellerfeder (15) geschlagenen Kreisabschnitt (14 a,114 a) bildet. 2. Tellerfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreisabschnitt (14 a, 114 a) wenigstens über einen Winkelbereich« geht, den ein durch den Stülppunkt (S) gelegter, senkrecht zur Federachse verlaufender Vektor (Ri) von der unbelasteten Stellung der Tellerfeder (15) bis zur maximalen Einfederung bestreicht. 3. Tellerfeder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpunkt des Kreisabschnittes (14a, 114a) innerhalb eines Kreises liegt, der um den Stülppunkt (S) mit einem Radius von i/4 der Tellerfederdicke (s) geschlagen ist. 4. Tellerfeder nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Kreisabschnitt (14 a,114 a) ein weiterer Abschnitt (14 b, 114 b) mit gerader, zur Federachse paralleler Kontur anschließt (F i g. 3 und 6). 5. Tellerfeder nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der sich an den Kreisabschnitt (14a, 114a) anschließende weitere Abschnitt (14 b, 114 b) stärker gekrümmt ist (F i g. 5 und 8). 6. Tellerfeder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpunkt (M) der Krümmung des. weiteren Abschnittes (14b, 114b) auf der bei unbelasteter Tellerfeder durch den Stülppunkt (S) gelegten Normalen zur Federachse liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 938 812; deutsche Auslegeschrift Nr. 1068 075; »Konstruktion«, Bd.12 (1960), H.
  2. 2, S. 57 bis 59.
DE1967M0074388 1967-06-15 1967-06-15 Tellerfeder Expired DE1273267C2 (de)

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DE1273267C2 DE1273267C2 (de) 1975-10-09
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2770323C1 (ru) * 2021-10-20 2022-04-15 Общество с ограниченной ответственностью "Газпром добыча Астрахань" (ООО "Газпром добыча Астрахань") Упругий уплотнительный элемент тарельчатого типа

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DE4040592C2 (de) * 1990-12-19 2000-12-14 Mannesmann Sachs Ag Reibungskupplung mit Membranfeder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938812C (de) * 1953-12-04 1956-02-09 Adolf Schnorr K G Fuehrung fuer Tellerfedern
DE1068075B (de) * 1959-10-29

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