DE875333C - Verstellbarer staehlerner Grubenstempel mit vermehrter Schlossreibung - Google Patents
Verstellbarer staehlerner Grubenstempel mit vermehrter SchlossreibungInfo
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- DE875333C DE875333C DEE3164A DEE0003164A DE875333C DE 875333 C DE875333 C DE 875333C DE E3164 A DEE3164 A DE E3164A DE E0003164 A DEE0003164 A DE E0003164A DE 875333 C DE875333 C DE 875333C
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- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/14—Telescopic props
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- E21D15/28—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
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Description
- Verstellbarer stählerner Grubenstempel mit vermehrter Schloßreibung Die Erfindung bezieht sich auf verstellbare stählerne Grubenstempel und insonderheit auf Reibungsstempel derjenigen Art, bei denen durch Schaffung vermehrter Reibungsflächen im Stempelschloß ;dem Stempel sofort nach seinem Setzen eine anfängliche bolhe Druckaufnahme verlieben wird.
- Es sind Reibungsstempel bekannt, die zum Zwecke einer sofortigen erhöhten Druckaufnahme nach ihrem Setzen durch Nutenreibung oder auch durch Lamellenreibung vermehrte Reibungsflächen besitzen, indem beispielsweise vom Innenstempel bei dessen -Niedergehen sogenannte Lamellen in Form von Leisten zwangsläufig mitgenommen werden, auf die dann die Reibungskräfte des Schlosses einwirken. Derartige Stempel sind umständlich und in ihrer Herstellung teuer. Andere Reibungsstempel besitzen. einen stark keiligen Innenstempel, weldher beim Eindringen in den Schloßkörper vermittels seiner Kei.ligkeit die Reibung und damit die Schloßkräfte schnell erhöht. Um aber diese erhöhten Schloßkräfte ohne plastische Verformung des Innenstempels übertragen zu können, muß dieser erhebliche Wandstärken erhalten, durch :die das Gewicht des Stempels wesentlich erhöht wird.
- Man hat nun bei einem Reibungsstempel bereits vorgeschlagen, auf einfache Weise und mit einfachen Mitteln vermehrte Reibungsflächen zu schaffen, indem man als Innenstempel einen geschlossenen Hohlkörper, z. B. ein dünnwandiges Stahlrohr, verwendet und dieses so dimensioniert und zwischen entsprechend geformten Scbloßteilen anordnet, daß es sich unter dem Druck eines der Schloßteile verformt. Die Verwendung dünnwandiger Hohlkörper für den Innenstempel bietet die :Möglichkeit den Innenstempel so zu dimensionieren, daß bei großem Trägheitsmoment ein kleiner Schlankheitsgrad entsteht, weicher es gestattet, die Kriickbeänsprüchung bis zur Streckgrenze des Werkstoffes zuzulassen und damit den Stempel leichter zu bauen. Bei :derartigen Stempeln besteht die Gefahr, daß sich der Innenstempel unter seiner Belastung sehr leicht über :das Maß der elastischen Verformung hinaus verformt und eine plastische Verformung annimmt, durch die der Stempel umbrauchbar wird.
- Um nun bei Stempeln der letzterwähnten . Art diese Gefahr zu vermeiden, schlägt,die vorliegende Erfindung vor, bei Verwendung eines Hohlkörpers als Innenstempel im Innern des an sich bekannten dünnwandigen Hdh.lkörpers als einen Bestandteil des Schlosses und indessen Höhe erfindungsgemäß einen zweckmäßig massigen Stützkörper anzuordnen, gegen den sich das Rohr beim Anschlagen des Schlosses federnd anpreßt. Auf diese Weise gelingt es, dem Schloß große Kräfte zuzuführen und damit dem Stempel eine erhöhte Druckaufnahme zu verleihen. Dabei werden die :beim Niedergehen des Innenstempels sich auf diesen Stützkörper axial auswirkenden Kräfte über eine .Stütze auf den Stempelfuß. übertragen, so daß der Stützkörper im Rohrinnern in seiner Lage in Schloß'höhe verbleibt. Hierdurch findet bei Vermeidung einer plastischen Verformung des Innenstempels eine Reibung zwischen :dem Stützkörper und dem Stempelinnern statt, es wird also zu den: üblichen Reibflächen zwischen -den beiden Stempelteilen eine zusätzliche Reibfläche im Innenstempelinnern geschaffen.
- In der Zeichnung ist der erfindungsgemäße Stempel in einem Ausführungsbeispiel in Abb. i im Längsschnitt und in Abb. 2 im Horizontalschnitt in Schloßmittenhöhe veranschaulicht.
- Mit i ist der Außenstempel mit seinem Stempelfuß 2 bezeichnet, und 3 ist das auf dem Außenstempel i aufgebrachte Schloßgehäuse mit seinem horizontal beweglichen, als Klemmstück wirkenden Füllstück g., gegen das der Schloßspannkeil 5 bei seinem Anschlagen drückt und durch das die Schloßspannung hervorgerufen wird. -Der Innenstempel besteht ibei der .dargestellten Ausführung in an sich bekannter Weise aus einem dünnwandigen Rohr 6, das so dimensioniert ist, daß es beim Anschlagen :des Schloßspannkeiles 5 federt, ohne sich dabei plastisch zu verformen. Dabei ist es zweckmäßig, dem Rohr 6 im Querschnitt eine Form zu geben, die die Federung :des Rohres begünstigt, indem beispielsweise im Rohr 6 in Druckrichtung des Stempels verlaufende Einsdhnürungen vorgesehen werden (Abb. 2 strichpunktiert). Ein dünnwandiger rohrförmiger Innenstempel hat auch noch den Vorteil, daß er flächenmäßig einer hohen Knickbeanspruchung unterworfen werden kann. Ein im Rohrinnern in Schloßhöhe erfindungsgemäß eingebrachter Stützkörper 8 dient ,dem sich federnden Rohrstempel 6 als zusätzliche Reibungsfläche, es werden also bei angeschlagenem Sch:loß 3 zusätzlich zu den äußeren Reibungsflächen zwischen dem Rohrstempel 6 und dem "Schloßgehäuse 3-q. auch im Stempelinnern zwischen dem Rohrinnern 6 und dem Stützkörper 8 Reibungsflächen geschaffen, wodurch dem Stempel die für eine erhöhte anfängliche Druckaufnahme erforderlichen vermehrten Reibungsflächen verliehen werden. Um dabei die Reibungsflächen im Rohrinnern zu vergrößern, ist es zweckmäßig, den Stützkörper 8 schwach ellipsenförmig zu gestalten und ihn winkelrecht zur Wirkungslinie der Schloßkräfte beiderseitig mit Abflachungen 9 zu versehen, um ein Klemmen zwischen dem Stützkörper 8 und dem Rohr 6 zu verhindern und um eine gute Federung des rohrförmigen Innenstempels 6 zu gewährleisten. Eine unterhalb des Stützkörpers 8 befindliche und mit kugelig gehaltenen Gliedern io in entsprechende Pfannen i i des Stützkörpers 8 sowie des Stempelfußes 2 einfassende Stütze, zweckmäßig in Form eines Rohres 12, überträgt die durch die Reibung auf den Stützkörper 8 axial wirkenden Kräfte auf den Stempelfuß 2, so @daß der Stützkörper 8 in seiner Wirkungslage in Schloßhöhe gehalten ist und :die gewünschte Reibung zwischen dem Rohrinnern 6 und dem Stützkörper 8 beim Niedergehen ,des Innenstempels stattfindet. Leichtspannstifte 13 halten das Stützrohr 1.2 in:.seiner Lagerung und begrenzen die Beweglichkeit des Stützkörpers in S:tempellängsrichtung. Eine auf dem Stützkörper oben aufgebrachte Dichtungsmanschette 1q. schließt den Raum 15 oberhalb des Stützkörpers 8 ab, um durch Einführen oder Ablassen vonDruckluft oderDruckflüss.igkeit in bzw. aus dem Raumdes Innenstempels .den Stempel setzende oder ihn raubende Kräfte zur Wirkung zu bringen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i.- Verstellbarer stählerner Grubenstempel, dessen Innenstempel aus einem Hohlkörper, beispielsweise aus einem Stahlrohr, besteht und so dimensioniert und zwischen. entsprechend geformten Schloßteilen angeordnet ist, daß er sich .unter .dem Druck eines der Schloßteile elastisch verformt, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern :des Innenstempels (6) in Höhe des Stempelschlosses (3) ein Stützkörper (8) angeordnet ist, gegen den sich,der Innenstempel (6) bei seiner Verformung anpreßt und der eine plastische Verformung -des Innenstempels (6) verhindert.
- 2. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkörper (8) eine schwache Ellipsenform besitzt.
- 3. Grubenstempel nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, @daß derStützkörper (8) rechtwinklig zur Wirkungslinie der Schloßkräfte beiderseits mit Abflachungen: (9) versehen ist. q.. Grubenstempel nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkörper (8) von einer sich auf den Stempelfuß (2) abstützenden Stütze (12), zweckmäßig in Form eines .Rohrstückes, gelenkig getragen wird. 5. Grubenstempel nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze (12) mit kugelig gehaltenen Gliedern (io) in entsprechenden Pfannen (ri) des Stützkörpers (8) und des Stempelfußes (2) liegt. 6. Grubenstempel nach einem der Ansprüche4 und 5, gekennzeichnet durch die Anordnung von die Beweglichkeit der Stütze (i2) in Stempellängsrichtung begrenzenden Leichtspannstiften (i3) in den Verbindungsstellen des Stützkörpers (8) und des Stempelfußes (2). 7. Grubenstempel nach einem der Ansprüche i bis 6, -dadurch gekennzeichnet, daß der Innenstempel (6) im Querschnitt eine außerhalb der Kreisform liegende Form besitzt. B. Grubenstempel nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenstempel (6) in Druckrichtung des Stempels verlaufende Einschnürungen (7) besitzt. 9. Grubenstempel nach einem der Ansprüche i bis 8, gekennzeichnet durch die Aufbringung einer Abdichtungsmanschette (i4) auf den Stützkörper (8). Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift 1Tr. 495 95i
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE3164A DE875333C (de) | 1950-12-23 | 1950-12-23 | Verstellbarer staehlerner Grubenstempel mit vermehrter Schlossreibung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE3164A DE875333C (de) | 1950-12-23 | 1950-12-23 | Verstellbarer staehlerner Grubenstempel mit vermehrter Schlossreibung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE875333C true DE875333C (de) | 1953-04-30 |
Family
ID=7065740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE3164A Expired DE875333C (de) | 1950-12-23 | 1950-12-23 | Verstellbarer staehlerner Grubenstempel mit vermehrter Schlossreibung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE875333C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028954B (de) * | 1956-07-31 | 1958-04-30 | Heinz Recker Dr Ing | Nachgiebiger Grubenausbau aus ineinander gefuehrten Teilen |
| DE972879C (de) * | 1951-09-28 | 1959-10-22 | Elfriede Bellmann | Vereinigung von Elementen durch Reibungsschluss, insbesondere von Druck oder Zug ausgesetzten Elementen, vorzugsweise bei Grubenstempeln und Traggeruesten |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE495951C (de) * | 1928-10-17 | 1930-04-12 | Heinrich Reiser | Kegelfoermiger Oberteil eines nachgiebigen, eisernen Grubenstempels, dessen Material nach der Mitte zu ausweichen kann |
-
1950
- 1950-12-23 DE DEE3164A patent/DE875333C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE495951C (de) * | 1928-10-17 | 1930-04-12 | Heinrich Reiser | Kegelfoermiger Oberteil eines nachgiebigen, eisernen Grubenstempels, dessen Material nach der Mitte zu ausweichen kann |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972879C (de) * | 1951-09-28 | 1959-10-22 | Elfriede Bellmann | Vereinigung von Elementen durch Reibungsschluss, insbesondere von Druck oder Zug ausgesetzten Elementen, vorzugsweise bei Grubenstempeln und Traggeruesten |
| DE1028954B (de) * | 1956-07-31 | 1958-04-30 | Heinz Recker Dr Ing | Nachgiebiger Grubenausbau aus ineinander gefuehrten Teilen |
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