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DE1067686B - Gleichlaufeinrichtung - Google Patents

Gleichlaufeinrichtung

Info

Publication number
DE1067686B
DE1067686B DEB41727A DEB0041727A DE1067686B DE 1067686 B DE1067686 B DE 1067686B DE B41727 A DEB41727 A DE B41727A DE B0041727 A DEB0041727 A DE B0041727A DE 1067686 B DE1067686 B DE 1067686B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projector
switch
speed
synchronization device
control circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB41727A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Freiberger
Herbert Reinsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eugen Bauer GmbH
Original Assignee
Eugen Bauer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugen Bauer GmbH filed Critical Eugen Bauer GmbH
Priority to DEB41727A priority Critical patent/DE1067686B/de
Publication of DE1067686B publication Critical patent/DE1067686B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/46Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another
    • H02P5/48Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another by comparing mechanical values representing the speeds
    • H02P5/49Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another by comparing mechanical values representing the speeds by intermittently closing or opening electrical contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description

  • Gleichlaufeinrichtung Die Erfindung betrifft eine Gleichlaufeinrichtung zum Angleichen der Vorführgeschwindigkeit eines Film-Bildwerfers an die Geschwindigkeit eines selbständig angetriebenen Tonbandes, bei welcher ein entsprechend der Tonbandgeschwindigkeit angetriebener Unterbrecher und ein entsprechend der Bildwerferdrehzahl angetriebener zweiter Unterbrecher die Stromstärke eines Steuerkreises bestimmen, der den Stromkreis des Bildwerfermotors beeinflußt, und bei welcher im Bildwerfer zwei, abhängig von dessen Drehzahl angetriebene Fliehkraftschalter untergebracht sind, von denen einer unterhalb einer bestimmten, nahe unter der Gleichlaufdrehzahl liegenden Drehzahl, der andere oberhalb einer bestimmten, etwa über der Gleichlaufdrehzahl liegenden Drehzahl des Bildwerfers mindestens einen Teil der Gleichlaufeinrichtung unwirksam macht.
  • Es ist bekannt, in einem Filmgerät, insbesondere einer Kamera, einen Fliehkraftschalter anzubringen, der die Drehzahl des Gerätes auf einem festen oder einstellbaren Wert hält. Solche Fliehkraftschalter dienen aber nur dem genannten Zweck und haben keine Verbindung mit einer Gleichlaufeinrichtung, können daher auch nicht unterstützend auf sie einwirken.
  • Es ist auch bekannt, daß ein Filmbildwerfer und ein Tonbandgerät mit Hilfe einer Gleichlaufeinrichtung verbunden und auch getrennt voneinander betrieben werden können. Dabei sind in jedem Gerät gesonderte Mittel eingebaut, welche dessen Drehzahl in den erforderlichen Grenzen halten, aber ebenfalls nicht mit der Gleichlaufeinrichtung zusammenhängen.
  • Bei einer Gleichlaufeinrichtung der eingangs erwähnten Art dienen die Fliehkraftschalter in erster Linie dazu, unterstützend neben die den Gleichlauf bewirkenden Impulse der Unterbrecher zu treten und die Einrichtung dadurch, insbesondere beim Anlaufen, rascher wirken zu lassen, sowie auch das Ausbrechen bei besonderen Betriebszuständen zu vermeiden. Sollte der Bildwerfer auch ohne die Gleichlaufeinrichtung betrieben werden können, wozu der die Unterbrecher und die Fliehkraftschalter enthaltende Steuerkreis dieser Einrichtung unterbrochen wird, so müßte entsprechend den bekannten Bauarten noch ein zusätzlicher Regler vorgesehen sein, der durch eigne Mittel mechanisch oder elektrisch das Einhalten einer bestimmten Drehzahl des Bildwerfers bewirkt. Das würde einen zusätzlichen Aufwand bei Entwurf, Herstellung und Betrieb des Bildwerfers bedeuten und könnte auch zusätzliche Strömungsmöglichkeiten mit sich bringen.
  • Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß der entsprechend der Tonbandgeschwindigkeit angetriebene Teil der Einrichtung an den vom Bildwerfermotor angetriebenen Teil der Einrichtung mit Hilfe von trennbaren Verbindungselementen angeschlossen ist und daß der mit dem Bildwerfer verbundene Teil Schaltmittel enthält, welche die Fliehkraftschalter auch nach Unterbrechung des Steuerkreises an denselben Punkten mit dem Stromkreis des Bildwerfermotors verbinden, an denen der Steuerkreis angeschlossen ist, so daß im Zusammenwirken beider Fliehkraftschalter der Bildwerfermotor in der Nähe der Drehzahl gehalten wird, bei welcher der zweite Fliehkraftschalter anspricht.
  • Dadurch erreicht man ohne besondere Regeleinrichtungen, höchstens durch Zusatz einfacher Schalter und Leitungen, eine Entlastung des den Film Vorführenden und selbsttätig die genau richtige Bildgeschwindigkeit.
  • Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigt Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel mit parallel geschalteten Unterbrechern, Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel mit hintereinandergeschalteten Unterbrechern, Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel mit parallel geschalteten, mehrfach verbundenen Unterbrechern. Die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung soll dazu dienen, den Gleichlauf zwischen einem Tonbandgerätl und einem Bildwerfer 2 herzustellen. Beiden Geräten wird der Strom über Klemmen 3 und 4 zugeführt. Von der Klemme 4 führt eine Leitung 5 über eine Feldwicklung 6 zu dem Anker 7 eines den Bildwerfer antreibenden Motors. Eine Leitung 8 führt von diesem Anker über einen Widerstand 9 zu einem Schalter 10. Dieser ist durch eine Leitung 11 mit der Klemme 3 verbunden. Von den Leitungen 5 und 11 sind Leitungen 12 nd 13 abgezweigt, die zu einem Antriebsmotor 14 es Tonbandgeräts 1 führen. In die Leitung 13 ist ein ;chalter 15 eingefügt.
  • Mit dem Motor des Bildwerfers ist eine Welle 16 erbunden, welche die Filmfortschalteinrichtung anreibt. Auf dieser sitzen zwei Fliehkraftschalter 17 ind 18 sowie ein Unterbrecher 19.
  • In dem Tonbandgerät befindet sich ein Unterhrecher 20, der mit einer Hilfsrolle 21 auf einer Welle :2 sitzt. Diese Hilfsrolle wird von einem AIagnettonhand 23 angetrieben, das bei der Tonaufnahme und Viedergabe in bekannter Weise durch das Tonband-;erät gezogen wird und um die Hilfsrolle 21 herum--;elegt ist.
  • Zwischen dem Widerstand 9 und dem Schalter 10 st eine Leitung 24 angeschlossen, die zu einem Konakt 25 des Unterbrechers 20 führt. Dessen zweiter #-ontakt 26 ist über eine Leitung 27 und einen Druck-;nopfschalter 28 mit der Leitung 8 verbunden. Der )ruckknopfschalter 28 ist in der Ruhestellung ge-;chlossen.
  • Von der Leitung 24 ist eine Leitung 29 abgezweigt, welche über den Fliehkraftschalter 17 zu einem Konakt 30 des Unterbrechers 19 führt. Dessen zweiter #Zontakt 31 ist wiederum mit der Leitung 27 und dem Schalter 28 verbunden. Der Fliehkraftschalter 18 ist nit Hilfe einer Leitung 32 parallel zu dem Unter->recher 19 zwischen die Leitung 29 und den Schalter ?8 gelegt.
  • Die Leitungen 8 und 11 sind noch durch eine Lei-:ung 33 verbunden, in welche ein Druckknopfschalter 34 eingefügt ist. Dieser Schalter ist im Ruhezustand ;eöffnet.
  • In die Leitungen 27, 24, 13 und 12 sind Steckerbindungen 35 eingefügt. Mit ihrer Hilfe kann der -ntsprechend der Tonbandgeschwindigkeit angetrie-Dene Teil der Einrichtung von der übrigen Einrichtung getrennt werden.
  • Der Motor des Bildwerfers ist mit Hilfe des Widerstandes 9 so eingeregelt, daß seine Drehzahl etwas unterhalb der für einen Gleichlauf mit dem Tonbandgerät 1 notwendigen Drehzahl liegt. Der Fliehkraftschalter 18 ist so eingerichtet, daß er die Leitung 32 geschlossen hält, bis die Drehzahl der Welle 16 die erforderliche Gleichlaufdrehzahl nahezu erreicht hat. Der Fliehkraftschalter 17 ist so ausgebildet, daß er die Leitung 29 unterbricht, wenn diese Gleichlaufdrehzahl um einen bestimmten kleinen Betrag überschritten ist.
  • In der Ruhelage der Geräte sind die Schalter 10 und 15 geöffnet, die Motorkreisläufe also unterbrochen.
  • Werden sie geschlossen, so laufen die Geräte an. Zunächst hält der Fliehkraftschalter 18 eine Verbindung zwischen den Leitungen 24 und 8 über die Leitungen 29 und 32 hinweg aufrecht. Der Widerstand 9 ist daher kurzgeschlossen, und der Motor des Bildwerfers kommt rasch auf seine Drehzahl. Knapp unterhalb der Gleichlaufdrehzahl öffnet sich der Fliehkraftschalter 18, und die Unterbrecher 19 und 20 sorgen für den Gleichlauf der Geräte.
  • Öffnet man den Druckknopfschalter 28, so wird unabhängig von den Unterbrechern ein Kurzschließen des Widerstandes 9 verhindert, so daß der Motor 6, 7 langsamer wird. Man benutzt diesen Schalter dazu, um beim Anlauf oder sonstwie entstandene Gangunterschiede auszugleichen.
  • Will man den Motor entsprechend beschleunigen, so schließt man den Druckknopfschalter 34. Die Leitung 33 überbrückt dann ohne Rücksicht auf die Stellung der Unterbrecher 19 und 20 den Widerstand 9; der Motor 6, 7 erhält die volle Spannung und eilt vor.
  • Betätigt man den Druckknopfschalter 34 zu lange, so kann die Geschwindigkeit der `'Felle 16 so groß werden, daß die Unterbrecher 19, 20 zum Wiederherstellen des Gleichlaufs nicht mehr genügen. Bei dieser Drehzahlerhöhung hat aber der Fliehkraftschalter 17 die Leitung 29 unterbrochen. Der Unterbrecher 19 ist deshalb auf jeden Fall ausgeschaltet, und nur noch der Unterbrecher 20 ist parallel zu dem Widerstand 9 wirksam. Der Motor des Bildwerfers erhält daher unabhängig von der Stellung des Unterbrechers 19 weniger Spannung und fällt zurück, bis er nahe seiner Gleichlaufdrehzahl ist und der Fliehkraftschalter 17 sich wieder schließt.
  • Öffnet man die Steckverbindung 35, so ist der Filmbildwerfer 2 selbständig verwendbar. Wird er eingeschaltet, so sind zunächst die beiden Fliehkraftschalter 17 und 18 geschlossen, so daß der Widerstand 9 überbrückt ist und der Motor 6, 7 rasch auf die notwendige Drehzahl kommt. Etwas unterhalb der vorgesehenen Vorführgeschwindigkeit öffnet sich der Fliehkraftschalter 18, so daß der Widerstand 9 nur noch überbrückt ist, solange der Unterbrecher 19 die Leitung 29 mit der Leitung 8 verbindet, d. h. jeweils während einer halben Umdrehung. Wird die Vorführdrehzahl überschritten, so öffnet sich auch der Fliehkraftschalter 17, und das überbrücken des Widerstands 9 hört auf. Der Motor 6, 7 wird dadurch wieder langsamer, und so stellt sich eine Drehzahl des Bildwerfers ein, die zwischen den Drehzahlen liegt, bei welchen sich die Fliehkraftschalter öffnen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird der Strom über Klemmen 40, 41 dem Laufbildwerfer zugeführt. Die Klemme 41 ist über einen Schalter 42 durch eine Leitung 43 mit der Feldwicklung 44 eines Antriebsmotors, diese über eine Leitung 45 mit einer Seite eines Motorankers 46 verbunden. Von der anderen Seite des Motorankers führt eine Leitung 47 zu der Klemme 40.
  • Parallel zu dem Anker 46 sind mit Hilfe einer Leitung 48 zwei hintereinanderliegende Widerstände 49 und 50 geschaltet; der Widerstand 49 ist der größere. Mit der Leitung 45 ist über eine Leitung 51 der Unterbrecher 20 verbunden, an den durch eine Leitung 52 über einen Fliehkraftschalter 53 der Unterbrecher 19 angeschlossen ist. Von dem Unterbrecher 19 führt eine Leitung 54 zu einem zwischen den Widerständen 49 und 50 liegenden Punkt der Leitung 48.
  • Parallel zu dem Unterbrecher 19 ist ein Fliehkraftschalter 55 mit Hilfe einer Leitung 56 gelegt, der wie der Fliehkraftschalter 53 vom Motor 46 her angetrieben ist.
  • In den Leitungen 51 und 52 sind Steckverbindungen eingefügt, die aus Buchsen 57 und Stiften 58 bestehen. Die Stifte 58 sind in dem Körper 59 eines Steckers zusammengefaßt. Die im Bildwerfer liegenden Teile der Leitungen 51 und 52 sind durch eine Leitung 60 miteinander verbunden, in die ein Schalter 61 eingefügt ist. Dieser Schalter ist mit einem Tastglied 62 versehen und wird mit Hilfe des Tastglieds in Offenstellung gehalten, solange die Stifte 58 des Steckers 59 in die Buchsen 57 gesteckt sind. Zieht man den Stecker ab, so schließt sich der Schalter 61 selbsttätig.
  • Sollen der Bildwerfer 2 und das Tongerät 1 in Gleichlauf betrieben werden, so schließt man die Steckverbindungen in den Leitungen 51 und 52. Die Fliehkraftschalter 53 und 55 sind während des Anlaufs des Motors 46 offen, so daß zwischen den Enden des Widerstands 49 keine direkte Verbindung besteht. Kommt der Motor an die Gleichlaufdrehzahl heran, so schließt sich der Fliehkraftschalter 53. Der Widerstand 49 wird dann jeweils so lange überbrückt, als die Unterbrecher 19 und 20 eine Verbindung über die Leitungen 52 und 51 herstellen. Dadurch spielt sich der Motor auf die Gleichlaufdrehzahl ein. Ist seine Drehzahl aus einem besonderen Grunde zu hoch geworden, so schließt sich auch der Fliehkraftschalter 55, so daß unabhängig von der Stellung des Unterbrechers 19 jeweils für mindestens eine halbe Umdrehung der Widerstand 49 kurzgeschlossen ist. >Aber diesen fließt dann ein verhältnismäßig großer Strom, so daß der Motor 46 wieder langsamer wird.
  • Will man den Bildwerfer selbständig verwenden, so zieht man den Stecker 59 ab, so daß der entsprechend der Tonbandgeschwindigkeit angetriebene Teil der Einrichtung abgetrennt wird. Beim Anlaufen des Motors 46 verhindern die Fliehkraftschalter 53 und 55 ein Kurzschließen des Widerstands 49. Ist die erforderliche Drehzahl nahezu erreicht, so schließt sich der Fliebkraftschalter 53, so daß der Widerstand 49 über die Leitung 60 so lange überbrückt ist, wie der Unterbrecher 19 Kontakt gibt. Der Motor 46 wird dadurch verlangsamt. Steigt seine Drehzahl noch weiter, so schließt sich auch der Fliehkraftschalter 55, so daß der Widerstand 49 ständig überbrückt ist und der Motor nur noch so viel Strom erhält, daß er eine etwas unterhalb dieser Drehzahl liegende Geschwindigkeit aufrechterhalten kann.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.3 ist ein Bildwerfer 63 dargestellt, der zusammen mit einem Tongerät im Gleichlauf betrieben werden soll. An dem Tongerät wird zu diesem Zweck ein Tonkoppler 64 angebracht, so daß das Tonband 65 des Tonbandgeräts über eine Rolle 66 des Tonkopplers läuft. Mit dieser Rolle ist ein Unterbrecher 67 verbunden, der bewegliche, ständig mit einem Anschlußpunkt 68 verbundene Kontakte 69 hat. Sie liegen auf einer Schleifbahn 70, die von zwei einander gegenüberliegenden Bürsten 71 und 72 abgetastet wird.
  • Der Bildwerfer 63 ist mit einem Netzanschluß versehen, dessen Pole mit 73 und 74 bezeichnet sind. Von dem Pol 74 führt eine Leitung 75 in den Tonkoppler 64 zu einem Rastrelais 76. Eine Leitung 77 führt von dort in den Bildwerfer 63 zurück zu einer Klemme 78, an die über einen verstellbaren Vorschaltwiderstand 79 und einen Anschlußpunkt 80 der Antriebsmotor 81 des Bildwerfers angeschlossen ist. Der Motor ist andererseits über einen Teil einer Wicklung 82 und eine Leitung 83 an den Pol 73 angeschlossen. Die Wicklung 82 dient als Primärwicklung für eine Sekundärwicklung 84 eines Transformators, an welche eine Lichtquelle 85 für den Bildwerfer angeschlossen ist.
  • Der Motor 81 treibt einen Unterbrecher 86 an, dessen zwei umlaufende Kontakte 87 und 88 auf einer Schleifbahn 89 vereinigt und über je einen Fliehkraftschalter 90 und 91 mit dem Anschlußpunkt 80 verbunden sind. Die Schleifbahn 89 wird von zwei Bürsten 92 und 93 abgetastet; die Bürsten 92 und 71 sind durch eine Leitung 94, die Bürsten 93 und 72 durch eine Leitung 95 miteinander verbunden. Zwischen die Anschlußpunkte 80 und 68 ist eine Überbrückungsleitung 96 mit einem im Ruhezustand offenen Druckknopfschalter 97 gelegt. Der Anschlußpunkt 68 ist über einen im Ruhezustand geschlossenen Druckknopfschalter 98 mit der Leitung 77 verbunden. Die Leitungen 75 und 83 sind bis zu den Enden einer im Tonkoppier liegenden Primärwicklung 100 verlängert. Deren Spannung wird in einer Sekundärwicklung 101 transformiert, an welche über einen Doppelweggleichrichter 102 ein Schaltkreis angeschlossen ist, der ein Relais 103 und zwei Leitungszüge 104 und 105 enthält. Zwischen beiden Leitungszügen liegt ein im Ruhezustand geöffneter Druckknopfschalter 106; ferner ist mit jedem Leitungszug eine Leitrolle 107 bzw. 108 leitend verbunden. Diese Leitrollen können auch gleichachsig als voneinander isolierte Teile einer einzigen Rolle ausgebildet sein. Das Relais 103 beeinflußt das Rastrelais 76 und stellt es nach jeder Erregung wechselweise auf eine die Leitungen 77 und 75 verbindende oder voneinander trennende Stellung.
  • In die Leitungen 75, 77, 95, 94, 96 und 83 sind Steckverbindungen 109 eingefügt, die das Abtrennen des Tonkopplers 64 erlauben und in einer gemeinsamen Buchsenleiste bzw. einem gemeinsamen Stecker vereinigt sind.
  • Die Leitung 75 ist im Bildwerfer mit einem mehrpoligen Schalter 110 verbunden, der im Ruhezustand geöffnet und mit einem Pol an die Klemme 78, mit einem zweiten an die Leitung 95 angeschlossen ist.
  • Zum synchronen Vorführen mit beiden Geräten setzt man zunächst das Tonbandgerät in Bewegung, so daß das Tonband 65 die Rolle 66 dreht. Durch einen auf dem Tonband aufgeklebten Metallstreifen wird kurze Zeit eine Verbindung zwischen den Leitrollen 107 und 108 hergestellt, so daß ein Strom durch das Relais 103 fließt. Dieses schaltet das Rastrelais 76 ein in die dargestellte Lage, und der Motor 81 des Bildwerfers erhält Strom über die Leitungen 75 und 77. Zunächst sind die Fliehkraftschalter 90 und 91 geschlossen, so daß der Widerstand 79 über diese Fliehkraftschalter, die Kontakte 87 und 88, die Leitungen 94 und 95, jeweils zwei der Kontakte 69, den Anschlußpunkt 68 und die Leitung 77 kurzgeschlossen ist. Kurz vor Erreichen der Gleichlaufdrehzahl öffnet sich der Fliehkraftschalter 90, so daß nur noch der Kontakt 88 mit dem Anschlußpunkt 80 Verbindung hat. Je nach der gegenseitigen Lage der Unterbrecher 67, 86 wird nun der Vorschaltwiderstand 79 längere oder kürzere Zeit überbrückt, so daß sich der Motor 81 auf die Gleichlaufdrehzahl einspielt. Sollte er zu schnell geworden sein, so öffnet sich auch der Fliehkraftschalter 91, so daß eine Überbrückung des Widerstands 79 nicht mehr möglich ist und der Motor 81 rasch in den vorgeschriebenen Bereich zurückkehrt.
  • Durch Schließen des Druckknopfschalters 97 wird der Widerstand 79 ohne Rücksicht auf die gegenseitige Lage der Geräte überbrückt, so daß der Bildwerfer schneller läuft; beim öffnen des Druckknopfschalters 97 wird umgekehrt jede Überbrückung unterbrochen und der Bildwerfer verlangsamt. Mit dem Druckknopfschalter 106 kann der Bildwerfer unabhängig von einem Kontaktstreifen des Tonbandes ein- und ausgeschaltet werden. Der nächste durch einen Kontaktstreifen des Tonbandes ausgelöste Impuls schaltet das Rastrelais 76 wieder um und setzt den Bildwerfer still.
  • Nach öffnen der Steckverbindungen 109 kann der Tonkoppler 64 von dem Bildwerfer getrennt werden. Um den Bildwerfer mit selbständiger Geschwindigkeitsregelung betreiben zu können, schließt man nun den Schalter 110. Dadurch wird die Klemme 78 unmittelbar mit der Stromquelle verbunden, ebenso wird die Bürste 93 an diese angeschlossen. Solange der Motor anläuft, überbrücken die geschlossenen Flieh- :raftschalter 90 und 91 den Widerstand 79 ständig. Curz vor Erreichen der gewünschten Drehzahl öffnet ;ich der Fliehkraftschalter 90, so daß der Widerstand r9 nur noch geschlossen ist, wenn der Kontakt 88 die Bürsten 93 berührt. Steigt die Drehzahl noch höher, ;o öffnet sich auch der Fliehkraftschalter 91, und der Widerstand 79 bleibt ständig im Stromkreis. Der :Motor 81 wird dadurch wieder langsamer und stellt sich auf eine Geschwindigkeit ein, die etwas unter äerjenigen liegt, bei welcher sich der Fliehkraftschalter 91 öffnet.
  • Die Erfindung ist nicht davon abhängig, daß die Unterbrecher in der dargestellten Art mit in Schleifbahnen zusammengefaßten Kontakten aufgebaut sind. Sie können auch in anderer Art, z. B. mit Hilfe von Nocken, bewegte Kontakte haben, die abhängig von der Drehzahl der Rolle 66 bzw. des Motors 81 geöffnet oder geschlossen werden.
  • Die Geschwindigkeit des Bildwerfers kann auch bei anderen Ausführungsformen jeweils mit nur einem Fliehkraftschalter geregelt werden, wenn in der Gleichlaufeinrichtung nur ein Fliehkraftschalter verwendet ist oder wenn zwar zwei vorhanden sind, aber die Einwirkung nur eines Fliehkraftschalters auf den Motorstromkreis ausreicht.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gleichlaufeinrichtung zum Angleichen der Vorführgeschwindigkeit eines Film-Bildwerfers an die Geschwindigkeit eines selbständig angetriebenen Tonbandes, bei welcher ein entsprechend der Tonbandgeschwindigkeit angetriebener Unterbrecher und ein entsprechend der Bildwerferdrehzahl angetriebener zweiter Unterbrecher die Stromstärke eines Steuerkreises bestimmen, der den Stromkreis des Bildwerfermotors beeinflußt, und bei welcher im Bildwerfer zwei, abhängig von dessen Drehzahl angetriebene Fliehkraftschalter untergebracht sind, von denen einer unterhalb einer bestimmten, nahe unter der Gleichlaufdrehzahl liegenden Drehzahl, der andere oberhalb einer bestimmten, etwas über der Gleichlaufdrehzahl liegenden Drehzahl des Bildwerfers mindestens einen Teil der Gleichlaufeinrichtung unwirksam macht, dadurch gekennzeichnet, daß der entsprechend der Tonbandgeschwindigkeit angetriebene Teil der Einrichtung (20) an den vom Bildwerfermotor angetriebenen Teil der Einrichtung (17 bis 19, 53, 54) mit Hilfe von trennbaren Verbindungselementen (35; 57, 58) angeschlossen ist und daß der mit dem Bildwerfer verbundene Teil Schaltmittel (28, 29; 60 bis 62) enthält, welche die Fliehkraftschalter (17, 18; 53, 55) auch nach Unterbrechung des Steuerkreises an denselben Punkten mit dem Stromkreis des Bildwerfermotors verbinden, an denen der Steuerkreis angeschlossen ist, so daß im Zusammenwirken beider Fliehkraftschalter (17, 18; 53, 55) der Bildwerfermotor in der Nähe der Drehzahl gehalten wird, bei welcher der zweite Fliehkraftschalter (17, 55) anspricht.
  2. 2. Gleichlaufeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stromkreis des Bildwerfermotors ein Widerstand (9) liegt, an dessen Enden der Steuerkreis angeschlossen ist.
  3. 3. Gleichlaufeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stromkreis des Bildwerfermotors eine Drossel liegt, deren Widerstand von dem als Gleichstromkreis mit eigener Stromquelle ausgebildeten Steuerkreis induktiv beeinflußt wird.
  4. 4. Gleichlaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Unterbrecher (19, 20) parallel zueinander in den Steuerkreis geschaltet sind, daß parallel zumindest dem vom Bildwerfer her angetriebenen Unterbrecher (19) der erste Fliehkraftschalter (18) gelegt und daß außerhalb dieser Verbindung der zweite Unterbrecher (20) durch eine Steckverbindung (35) trennbar angeschlossen ist.
  5. 5. Gleichlaufeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor den vom Bildwerfer her angetriebenen Unterbrecher (19) der zweite Fliehkraftschalter (17) gelegt ist.
  6. 6. Gleichlaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrecher (19, 20) hintereinander in den Steuerkreis eingeschaltet sind, daß der erste Fliehkraftschalter (55) parallel zu dem vom Bildwerfer her angetriebenen Unterbrecher (19) geschaltet und der andere Unterbrecher (20) außerhalb dieser Verbindung trennbar angeschlossen ist und daß ein Hilfsschalter (61) mit einer Hilfsleitung (60) vorgesehen ist, welche an Stelle des zweiten Unterbrechers (20) die Trennstellen miteinander verbindet.
  7. 7. Gleichlaufeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Fliehkraftschalter (53) in Reihe mit dem vom Bildwerfer angetriebenen Unterbrecher (19) geschaltet ist. B.
  8. Gleichlaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrecher durch mehr als eine Kontaktleitung miteinander verbunden im Steuerkreis hintereinandergeschaltet sind, wobei jede Kontaktleitung einen festen Kontakt des einen mit einem festen Kontakt des anderen Unterbrechers verbindet und jedem festen Kontakt des Bildwerferunterbrechers ein beweglicher Kontakt zugeordnet und mindestens einer dieser beweglichen Kontakte über den ersten Fliehkraftschalter an den Steuerkreis angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Tonbandgeschwindigkeit abhängige Unterbrecher von den Kontaktleitungen und einer Rückleitung des Steuerkreises trennbar ist und daß eine Hilfsleitung angeordnet ist, die über einen Hilfsschalter mindestens eine der Kontaktleitungen mit der Rückleitung des Steuerkreises verbindet.
  9. 9. Gleichlaufeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsleitung alle Kontaktleitungen mit der Rückleitung des Steuerkreises verbindet.
  10. 10. Gleichlaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschalter mit einem Schalter verbunden ist, der bei ohne Tongerät betriebenem Bildwerfer als dessen Motorschalter dient.
  11. 11. Gleichlaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschalter mit Übertragungsmitteln verbunden ist, die selbsttätig beim Trennen der Steckverbindung zu dem vom Tonband beeinflußten Teil der Einrichtung auf den Hilfsschalter einwirken.
  12. 12. Gleichlaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuleitung zum Bildwerfermotor über einen als Rastrelais ausgebildeten Schalter geführt ist, der mit dem vom Tongerät beeinflußten Teil des Gleichlaufgeräts zusammengebaut ist und über einen von stromleitenden Marken des Tonbandes gesteuerten Stromkreis betätigt wird, und daß dieser Schalter beim Abtrennen des vom Tonband beeinflußten Teiles der Gleichlaufeinrichtung ebenfalls abgetrennt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Phono-Technik, 1955, Heft 9, S. 326; Harald Weise: Die kinematographische Kamera, Wien, 1955, Springer-Verlag, S. 295 und folgende.
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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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