DE1066152B - Verfahren und Vorrichtungen zum Aufbereiten fester Körper mittels eines in einer geneigten 7 eitung geführten Flüssigkeitsstromes - Google Patents
Verfahren und Vorrichtungen zum Aufbereiten fester Körper mittels eines in einer geneigten 7 eitung geführten FlüssigkeitsstromesInfo
- Publication number
- DE1066152B DE1066152B DENDAT1066152D DE1066152DA DE1066152B DE 1066152 B DE1066152 B DE 1066152B DE NDAT1066152 D DENDAT1066152 D DE NDAT1066152D DE 1066152D A DE1066152D A DE 1066152DA DE 1066152 B DE1066152 B DE 1066152B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- line
- separated
- liquid
- sorting
- parts
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 title claims description 35
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 23
- 239000007787 solid Substances 0.000 title description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 40
- 239000002994 raw material Substances 0.000 claims description 8
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N Silicium dioxide Chemical compound O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 claims description 5
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 5
- 239000012141 concentrate Substances 0.000 claims description 4
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims description 4
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 3
- 239000004576 sand Substances 0.000 claims 3
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims 1
- 239000000377 silicon dioxide Substances 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 29
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 22
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 12
- 239000010432 diamond Substances 0.000 description 6
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 4
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 4
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 4
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 3
- 229910003460 diamond Inorganic materials 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- UQSXHKLRYXJYBZ-UHFFFAOYSA-N Iron oxide Chemical compound [Fe]=O UQSXHKLRYXJYBZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 230000008021 deposition Effects 0.000 description 2
- 239000000047 product Substances 0.000 description 2
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 2
- 239000011435 rock Substances 0.000 description 2
- 239000010802 sludge Substances 0.000 description 2
- 206010011878 Deafness Diseases 0.000 description 1
- 206010021703 Indifference Diseases 0.000 description 1
- 239000000470 constituent Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 1
- 229910052500 inorganic mineral Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000003562 lightweight material Substances 0.000 description 1
- 239000011707 mineral Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 238000003672 processing method Methods 0.000 description 1
- 239000010453 quartz Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 238000004062 sedimentation Methods 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 239000013589 supplement Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/62—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
Landscapes
- Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtungen zum Aufbereiten fester Körper mittels eines
in einer geneigten, geschlossenen Leitung geführten Flüssigkeitsstromes, insbesondere zum Trennen fester
Körper nach der Dichte (Sortieren) und/oder nach der Körnung (Klassieren). Beim Sortieren werden die
»leichten« Teile von den »schweren«, beim Klassieren dagegen die »groben« Körper von den »feinen« getrennt.
Für das Trennen fester Stoffe kennt man Vorrichtungen, sogenannte Stromapparate, in denen das
Trenngut von oben in eine aufsteigende Flüssigkeitssäule eingeschüttet wird, die senkrecht steht oder gegen
die Senkrechte nur wenig geneigt ist. Das Trennverfahren dieser Stromapparate beruht auf dem Unterschied
der Sinkgeschwindigkeiten der Materialbestandteile. Der langsam sinkende Bestandteil steigt mit dem
Flüssigkeitsstrom auf, während der schneller sinkende gegen den Strom nach unten fällt. Solche Vorrichtungen
bewirken hauptsächlich eine Trennung durch Gleichfälligkeit. Bei ihnen ist es weiter bekannt, das
Trenngut in den aufsteigenden Flüssigkeitsstrom zwischen dem Zu- und dem Ablauf anzuordnen.
Stromapparate der genannten Art sind beim Sortieren nur wirksam, wenn die zu trennenden Bestandteile
im Trenngut einen engbeschränkten Körnungsbereich haben oder sauber voneinander differenziert
sind, d. h. wenn die Kurve der Waschbarkeit des Trenngutes günstig ist, sie also eine deutlich ausgeprägte
waagerechte Strecke zeigt. Im entgegengesetzten Fall fehlt den Stromapparaten die Genauigkeit, und
die Fraktionen, die sie liefern, enthalten einen starken Anteil an Fehlgut.
Bei Wäschen, die mit offenen Rinnen nach dem Prinzip der Sedimentation arbeiten, ist es bekannt, den
Rinnenquerschnitt durch Verstellung* der Seitenwände der Rinne zu verändern, insbesondere zu verkleinern.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Verfahren und Vorrichtungen zu entwickeln, mit dem
mit einfachsten Mitteln eine hohe Genauigkeit der Trennung auch unter ungünstigen Trennbedingungen
erzielt werden kann.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch ein Aufbereitungsverfahren mittels in einer geneigten geschlossenen
Leitung aufwärts geführten Flüssigkeitsstromcs, bei dem die Geschwindigkeit des aufsteigenden
Flüssigkeitsstromes und die Neigung der Leitung derart aufeinander und auf das Trenngut abgestimmt
werden, daß das im Mittelteil der Leitung aufgegebene Gut in eine stehende Wirbelbewegung gerät, aus der
die leichteren Teile nach oben ausgetragen werden und aus der der Schwergutanteil am Leitungsboden nach
unten abgleitet.
Das Verfahren gemäß der Erfindung arbeitet nach Verfahren und Vorrichtungen
zum Aufbereiten fester Körper
mittels eines in einer geneigten Leitung
geführten Flüssigkeitsstromes
Anmelder:
Etablissements Neyrpic,
Etablissements Neyrpic,
Grenoble, Isere,
und Charbonnages de France, Paris
(Frankreich)
(Frankreich)
Vertreter: Dr. W. Müller-Bore und Dipl.-Ing. H. Gralfs,
Patentanwälte, Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 25. November 1955, 11. Januar, 2. März
und 15. November 1956
und 15. November 1956
einem Prinzip, welches von dem der oben beschriebenen Stromapparate gänzlich verschieden ist. Es beruht
auf der Ausnutzung des Unterschiedes in der Setzgeschwindigkeit und auf der Bildung stehender Wirbelbewegungen,
sogenannter Dünen, in den Trennleitungen. Für die genannte Dünenbildung ist es wesentlich,
daß die Trennleitung in einem großen Winkel zur Senkrechten liegt, damit sich die schwereren bzw.
größeren Teilchen, die entgegen dem Flüssigkeitsstrom abgeführt \verden, auf dem Boden absetzen und nach
unten abrutschen können.
Das Verfahren gemäß der Erfindung erfüllt alle Anforderungen an eine hohe Genauigkeit der Trennung,
selbst wenn das Trenngut seiner Natur nach schwer zu trennen ist oder auch einen ausgedehnten
Körnungsbereich besitzt. Daneben sind als weitere Vorteile zu nennen: geringe Flüssigkeitsdruckhöhe,
geringer Druckverlust, geringer Raumbedarf und das Fehlen störanfälliger, mechanisch bewegter Teile.
Das Verfahren gemäß der Erfindung eignet sich in gleicher Weise für das Sortieren wie auch für das
Klassieren fester Körper. Sortiert werden vorzugsweise Trenngüter mit Durchmessern von mehr als 1,5 mm,
klassiert vorzugsweise Trenngüter mit Durchmessern unter 0,5 mm. Darüber hinaus kann das Verfahren
909 630/48
auch zum gleichzeitigen Klassieren und Sortieren, also zum gleichzeitigen Trennen nach der Dichte und der
Körnung eingesetzt werden, und zwar vorzugsweise bei Trenngütern mit Durchmessern zwischen 0,5 und
1,5 mm. Diese Zahlenangaben sollen nur einen Anhalt geben; in der Praxis können sie sich nach den besonderen
Betriebsbedingungen weitgehend ändern.
Das Verfahren wird in den meisten Fällen mittels einer Flüssigkeit, meistens Wasser, durchgeführt werden.
Es wäre aber durchaus denkbar, statt einer Flüssigkeit in einzelnen Fällen auch ein gasförmiges
Trennmedium einzusetzen.
Einige Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung werden beschrieben und durch die schematischen
Zeichnungen veranschaulicht.
Fig. 1 ist ein schematischer Längsschnitt durch eine Aufbereitungsanlage gemäß der Erfindung, bei der
sich eine einzige Düne bildet;
Fig. 2 zeigt im Schnitt eine Aufbereitungsanlage, bei der mehrere Dünen entstehen können;
Fig. 3 ist ein Gesamtlängsschnitt durch eine Aufbereitungsanlage für Kohle mit mehreren Waschdünen ;
Fig. 4 zeigt einen Teil der Anlage nach Fig. 3, bei der besondere Vorkehrungen getroffen sind, um jede
Störung zu vermeiden, die durch Veränderungen im Durchsatz der Trennflüssigkeit verursacht werden
könnte;
Fig. 5 betrifft eine weitere Variante, bei der das Trenngut der Trennleitung durch eine hydraulische
Speisevorrichtung zugeführt wird;
Fig. 6 ist ein Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Trennen seltener Erze;
Fig. 7 zeigt im Längsschnitt eine andere Ausführungsmöglichkeit für die Trennleitung gemäß der
Erfindung;
Fig. 8 zeigt wieder im Längsschnitt eine Gesamtansicht einer Anlage für die Aufbereitung von Erz
in zwei Trennvorgängen;
Fig. 9 ist eine Schnittansicht eines Teils einer Vorrichtung, die der in Fig. 8 gezeigten ähnlich ist.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung dazu bestimmt, das Rohmaterial
in leichte und schwere Teile als Funktion eines Trennvorgangs zu trennen, den man im voraus
festgelegt hat.
Die Vorrichtung enthält eine geneigte geschlossene Trennleitung 10, die vollständig mit einer Flüssigkeit
gefüllt ist, die die Leitung unter Druck von ihrem unteren Ende 11 bis zum oberen Ende 12 durchfließt.
Im mittleren Teil der Leitung ist eine Aufgabestelle (Zulauf) 13 für das Trenngut angeordnet. Der Zulauf
kann in der oberen Wandfläche, etwa in deren Mittelebene, vorgesehen sein, wie auch in der Zeichnung dargestellt
ist; er könnte aber auch seitlich angebracht sein. Die Ausgangsstelle für die leichten Fraktionen
des Trenngutes fällt mit dem oberen Ende 12 der Leitung 10 zusammen, während ein Ausgang 14 für
schwere Fraktionen unten an der Leitung 10 in Strömungsrichtung vor der Eintrittsstelle 13 vorgesehen
ist. Zwischen dem Zulauf 13 für das Trenngut und dem Ausgang 14 besitzt die Leitung 10 eine leichte
Querschnittverengung 13'.
Im Betrieb wird die Strömung der Flüssigkeit, die den Kanal 10 von seinem unteren Ende 11 zu seinem
oberen Ende 12 durchfließt, auf eine Geschwindigkeit eingeregelt, die man zwischen den Grenzgeschwindigkeiten
wählt, bei welchen die Ablagerung der dichtesten unter den leichten Teilen des Trennvorgangs und der
am wenigstens dichten unter den schweren Teilen stattfindet.
Das Trenngut, das in die Leitung eingespeist wird,
sammelt sich in der Nähe des Zulaufs 13 auf dem Boden der geschlossenen Leitung 10 in Gestalt einer
Diine D. Die Verengung 13' trägt zur Stabilisierung dieser Düne bei.
In der Düne D sind die Erzeugnisse zwei entgegengesetzt wirkenden Kräften ausgesetzt: dem aufsteigenden
Flüssigkeitsstrom, der infolge örtlicher Geschwindigkeitszunahme besonders auf den Gipfel der Düne
ίο einwirkt, und der Gravitation in Verbindung mit der Neigung des Kanals 10, die besonders an der Basis
der Diine zur Wirkung kommt. Infolgedessen wird die Düne D ständig umgewälzt, wie dies in der Zeichnung
angedeutet ist.
Die Neigung des geschlossenen Kanals 10 kann gleichbleibend oder zwischen seinen Enden 11 und 12
veränderlich sein. Man wählt sie in jedem Fall so, daß sie das Umwälzen der Düne D begünstigt und einem
stationären und beständigen Zustand der sich in ständiger Wirbelbewegung befindlichen Düne nicht entgegenwirkt.
Die leichten Teile verlassen dabei die Düne in der Strömungsrichtung, steigen bis zum Ausgang 12 in
der Trennleitung 10 auf und werden dort gesammelt; die schweren Teile verlassen die Düne D entgegen der
Strömungsrichtung und rutschen auf dem Leitungsboden 10 zum Ausgang 14 hinunter, wo sie ebenfalls
gesammelt werden.
Die Vorrichtung arbeitet auf diese Weise in stetigem Betrieb, d. h. mit stetiger Aufgabe des Trenngutes und
mit stetiger Abführung der leichten Teile bei 12 und der schweren bei 14. Der Fehlgutanteil ist sehr gering.
In der Anlage nach Fig. 2 sind Vorkehrungen getroffen, um den Anteil an Fehlgut noch weiter herabzudrücken.
Diese Verbesserung der Trenngenauigkeit wird durch Hilfsdünen erreicht, in denen das auf der
Hauptdüne D ausgetretene Material noch einmal durchgewaschen und erst dann abgeführt bzw. in den Waschprozeß
der Hauptdüne zurückgeführt wird. In Fig. 2 erkennt man bei 10 die geneigte Trennleitung 10, bei
11 den Zutritt der Flüssigkeit, bei 13 die Aufgabestelle für das Trenngut, bei 12 den Austritt der
Flüssigkeit und der leichten Fraktionen und bei 14 den Austritt der schweren Fraktionen. Die Leitung 10
weist in Strömungsrichtung hinter dem Zulauf 13 eine Ouerschnittenveiterung 15 und vor der Aufgabestelle
13 eine Querschnittverengung 16 auf, durch die sich unter- und oberhalb der Hauptdüne je eine Hilfsdüne
ausbildet, in der jeweils das aus der Hauptdüne ausgetretene Gut nachgewaschen wird.
Wie zuvor bildet das bei 13 aufgegebene Trenngut die Diine D, aus der die leichten Teile nach oben und
die schweren nach unten austreten.
Beim Aufsteigen mit der Strömung erfahren die leichten Teile und das sie begleitende Fehlgut infolge
der Querschnitterweiterung 15 eine örtliche Verminderung der Strömungsgeschwindigkeit. Sie bilden daher
die Nachwaschdüne D1. Die Nachwäsche erfolgt hier
in gleicher Weise wie in der Hauptdüne D, wobei lediglich die Trennwerte etwas verschieden sind. Es
werden nur die wirklich leichten Teile aus der Düne D1 zum Austritt bei 12 freigegeben, während das
schwerere Gut von der Hilfsdüne D1 zur Hauptdüne D
zurückwandert.
Beim Absteigen von der Hauptdüne D entgegen der Strömung gelangen die schweren Teile und das sie
begleitende leichte Fehlgut infolge der Querschnittverengung 16 in einen Bereich örtlich erhöhter Strömungsgeschwindigkeit.
Sie bilden an dieser eine 7η Nachwaschdüne D2, in der sich die gleichen Vorgänge
abspielen wie in der Hauptdüne D, wobei auch hier ■wieder die Trennwerte von denen der Hauptdüne verschieden
sind. Es wandern daher nur die wirklich schweren Teile aus der Hilfsdüne D2 zum Austritt 14,
während das leichte Gut aus der Düne D2 zur Hauptdüne
D zurückgeführt wird.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel industrieller Anwendung der Vorrichtung nach Fig. 2 für die Aufbereitung von
Rohkohle. Man erkennt in Fig. 3 wieder bei 10 die Trennleitung 10 mit seinen Querschnittänderungen 15
und 16, bei 11 den Wasserzutritt, bei 13 die Aufgabestelle für das Trenngut, bei 12 den Austritt für die
gewaschene Kohle und bei 14 den Austritt für die Waschberge.
Das Trenngut wird durch ein Förderband 17 einem Füll- und Ausgleichbehälter 18 zugeführt, der bei 13
mit der Leitung 10 verbunden ist. Das Wasser kommt aus einem Speisebehälter 19 in gleichbleibender Menge
durch ein Verbindungsrohr 20 in einen Säulenbehälter 21 mit freiem Wasserspiegel, der bei 11 an die Trennleitung
10 angeschlossen ist. Der Speisebehälter 19 erhält sein Wasser durch eine Pumpe 22 aus einem
Sammelbehälter 23; sein Wasserspiegel wird durch einen Überlauf 24, der überschüssiges Wasser wieder
dem Sammelbehälter 23 zufließen läßt, im wesentlichen konstant gehalten.
Das bei 11 eintretende Wasser durchströmt zum größten Teil die Trennleitung 10, aus der es bei 12
wieder austritt, wobei es die gewaschene Kohle mitnimmt. Es dringt auch in den Austrittskanal 14 ein.
Man kann hier seinen Druck ausnutzen, um die Berge bei 25 aufsteigen zu lassen. Die gewaschene Kohle und
die Berge werden auf Entwässerungs- und Entschlämmungseinrichtungen aufgegeben, beispielsweise, wie in
der Zeichnung dargestellt, auf Schüttelsiebe 26 und 27 oder auch auf Becherwerke oder andere Umsetzeinrichtungen.
Wenn das Rohgut schlammig ist, speist man zweckmäßig bei 28 reines Wasser zu, gleichzeitig zieht man
schlammhaltiges Wasser am Boden 29 des Behälters 23 ab, um so eine mittlere Schlammkonzentration in
dem geschlossenen Waschkreis zu erhalten.
In der Aufbereitungsvorrichtung nach Fig. 4 ist die Anordnung der soeben beschriebenen nach Fig. 3 ähnlich.
Man erkennt bei 10 die Trennleitung 10, bei 17 die Zuführvorrichtung für das Trenngut zum Füllbehälter
18, bei 21 den Säulenbehälter für die Trennleitung 10, bei 12 den Austritt der leichten und bei 14
den Durchlaß für den Abzug der schweren Teile.
In der Anordnung nach Fig. 4 sind Vorkehrungen getroffen, die jede Störung vermeiden, die durch Veränderungen
der bei 14 gleichzeitig mit den schweren Teilen abgeführten Wassermenge verursacht werden
könnten. Diese Vorkehrungen bestehen darin, daß man genau die abgeführte Menge systematisch wieder in
die Vorrichtung einführt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Abzugskanal für die schweren
Teile an ein senkrechtes Rohr 30 angeschlossen. In dieses Steigrohr wird an seiner tiefsten Stelle bei 31
Luft eingeblasen, um das Aufsteigen der schweren Teile und des abgeführten Wassers zu sichern.
Das Gemisch aus Luft, Wasser und schweren Teilen wird aus dem Rohr 30 auf ein geneigtes Gitter 32 gegeben,
das über einem zusätzlichen Flüssigkeitseintritt zu dem Säulenbehälter 21 liegt. Auf diese Weise
sammeln sich die schweren Teile auf dem Gitter 32, während das abgezogene Wasser gänzlich wieder dem
Säulenbehälter 21 zugeführt wird.
Die Abänderung nach Fig. 5 ist der soeben beschriebenen Anordnung nach Fig. 4 ganz ähnlich: Man erkennt
bei 10 die Trennleitung, bei 21 den Säulenbehälter für die Speisung der Trennleitung mit Wasser,
bei 30 das Steigrohr, in dem durch die zugeführte Luft die schweren Bestandteile dem Gitter 32 zugeleitet
werden und das das Wasser dem Säulenbehälter 21 wieder zuführt, und bei 18 den Behälter für das Einfüllen
des Trenngutes in die Trennleitung 10. Abweichend von den bisher beschriebenen Anordnungen
erfolgt hier die Einspeisung des Trenngutes in die
ίο Trennleitung auf hydraulischem Wege. Diese Anordnung
ist besonders vorteilhaft, weil das Trenngut bereits mit Wasser gemischt in den Sortierkanal eintritt.
Die Wasserzufuhr zum Einfüllbehälter 18 durch die Speiseeinrichtung 17 trägt zusätzlich zu der Wasserzufuhr
aus dem Säulenbehälter 21 zur Trennung der Teile bei. Diese Wasserzufuhr aus dem Säulenbehälter
wird daher so gewählt, daß sie eine passende Ergänzung darstellt, die in Strömungsrichtung vor der
Verarbeitungsstelle eingeführt wird und der Gesamtströmung durch die Trennleitung 10 einen konstanten
Optimalwert für das Trennen verleiht.
Wie man in Fig. 5 erkennt, werden die Wasserzufuhren aus dem Einfüllbehälter 18 und aus dem
Säulenbehälter 21 bei 33 in Parallelströmung in einen oberen Rumpf 34 der Trennleitung 10 eingeleitet. Die
Querschnitte A, B und C sind genau nach dem Verhältnis der schweren Teile zum gesamten Trenngut
und nach dem Verhältnis des Wassers aus dem Behälter 21 zum Gesamtwasser gewählt, wie es in jedem
Einzelfall im Hinblick auf den gewünschten Trenneffekt erforderlich ist.
Das bei 17 mit dem Rohmaterial zugeführte Wasser kann beliebig schmutzig oder schlammig sein; es wird
normalerweise vom Austritt 12 der leichten Teile aus im ganzen oder teilweise über die Speiseeinrichtung 17
wieder in den Kreislauf zurückgeführt. Hingegen ist es wichtig, für das im Säulenbehälter 21 eingeführte
Zusatzwasser ein möglichst reines Wasser zu wählen.
Die bei 32 abgeführten schweren Teile werden so von den leichten Teilen selbst der feinsten Körnungen befreit.
Das Gitter 32 kann also sehr enge Maschen haben.
Die Ausführungsform nach Fig. 6 ist der Konstruk-
+5 tion nach der nach Fig. 3 ähnlich; sie stellt als Beispiel eine Anwendung der Erfindung zur Behandlung
seltener Erze dar. Die Trennleitung 10 wird hier so betrieben, daß sich außer der Hauptdüne D eine beliebige
Anzahl von Nachwaschdünen D1 und (bzw. oder) D2 bildet, entsprechend den Querschnittvergrößerungen
15 hinter und den Querschnittverengungen 16 vor der Hauptdüne (in Strömungsrichtung betrachtet).
Die leichten Teile treten aus der Trennleitung 10 bei 12 aus und fallen in ein Absetzbecken 35. Danach werden
sie von einer Pumpe 36 in einen Zyklon 37 gedrückt, wo sie sich bei 38 sammeln. Die schweren
Teile werden bei 14 unmittelbar gesammelt. Die gereinigte Flüssigkeit im Zyklon 37 wird von der Pumpe
36 bei 39 in den Behälter 19 zurückgeleitet, dessen Überlauf 24 mit dem Absetzbecken 35 in Verbindung
steht.
Die Fig. 7 zeigt ähnlich Fig. 1 eine Trennleitung 10, in der bei 11 die Flüssigkeit und bei 13 das Trenngut
eintritt, während bei 12 die leichten und bei 14 die schweren Teile austreten. Hier werden aber strömungsabwärts
bei 40 sowohl die Neigung wie auch der Querschnitt des Kanals stetig kleiner. Die Abnahme der
Neigung hat die Aufgabe, die Ablagerung des kleinen schweren Fehlgutes herbeizuführen und es der Diine
wieder zuzuführen. Die Querschnittverringerung soll
die Abnahme der Verteilungsdichte ausgleichen, die sich aus der Verringerung der Neigung ergibt. Der
Betrieb nach Fig. 7 läßt sich im ganzen oder teilweise in jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen
anwenden.
Die Vorrichtung nach Fig. 8 dient dazu, im Trenngut zwei Trennvorgänge durchzuführen, so daß man
leichte Teile, ein Mittelgut und schwere Teile erhält. Eine erste Trennleitung 10 nimmt aus dem bei 17
gespeisten Behälter 18 das Trenngut auf. In der Leitung 10, die bei 11 mit der Flüssigkeit gespeist wird,
bewirken die Dünenbildungen bei D, D1 und D2 eine
erste Trennung; die leichten Teile werden abgeschieden und zum Ausgang 12 mitgenommen; von
hier kommen sie auf ein Abtropf-Schüttelsieb 26, während der Rest der Bestandteile dem Ausgang 14 zugeführt
wird. Dieser ist an eine zweite Trennleitung 10' angeschlossen, die bei 11' mit Flüssigkeit gespeist
wird.
In der zweiten Trennleitung 10' bewirkt die Dünenbildung
bei D', D1' und D%' die zweite Trennung nach
schweren Teilen und Mittelgut. Das Mittelgut wird dem Ausgang 12' zugeführt, wo es auf ein Abtropf-Schüttelsieb
26' kommt, während die schweren Teile in die Leitung 14' treten, aus der man sie gegebenenfalls
bei 25' auf ein Abtropf-Schüttelsieb 27' aufsteigen lassen kann.
Die Flüssigkeitszufuhren 11 und 11' zu den Trennleitungen 10 und 10' können aus demselben Säulenbehälter
21 bewirkt werden, dessen Speisung ähnlich wie in der Anordnung nach Fig. 3 erfolgen kann.
Selbstverständlich könnte man in der Vorrichtung nach Fig. 8 mehr als zwei hintereinandergeschaltete
Trennleitungen vorsehen, um im Trenngut mehr als zwei Trennungen herbeizuführen. Gegebenenfalls wäre
es auch denkbar, in der Vorrichtung gleichzeitig ein Sortieren und ein Klassieren durchzuführen.
Die Vorrichtung nach Fig. 9 stellt ein Variante der Anordnung nach Fig. 8 dar. Sie ermöglicht wenigstens
zwei Trennungen des Trenngutes, um leichte Teile, ein Mittelgut und schwere Teile zu erhalten. Hier sind die
Anordnungen aus Fig. 4 und 5 miteinander kombiniert, und das Rohmaterial wird dem Füllbehälter 18 zugeführt,
der damit die Trennleitung 10 speist. Dieser erhält sein Trennwasser aus dem Säulenbehälter 21
und vereinigt sich mit einer parallelen Trennleitung 10' strömungsabwärts in einem Arbeitsrumpf 34, an
dessen Ausgang 12 sich die leichten Teile sammeln.
Die Trennleitung 10' wird hier aus einem zweiten Säulenbehälter 21' gespeist; dieses Wasser ergänzt
das aus dem Behälter 21, um bei 34 die Trennung herbeizuführen.
Das Mittelgut sammelt sich bei 14' am unteren Ende der Leitung 10', während sich die schweren Teile bei
14 am unteren Ende der Leitung 10 sammeln. Ebenso wie in Fig. 5 werden die Querschnitte A, B und C der
Leitungen 10 und 10' sowie des Rumpfes 34 in geeigneter Weise nach dem Wasserdurchsatz bei 21
und 21' und nach dem Anteil der schweren Teile und (bzw. oder) des Mittelgutes im Trenngut gewählt.
Statt das Trenngut in leichte Teile, Mittelgut und schwere Teile zu trennen, könnte man die Vorrichtung
nach Fig. 9 dazu benutzen, das Rohmaterial in feine leichte, grobe leichte und schwere Teile zu sortieren.
In diesem Fall würden die feinen leichten Teile bei 12, die groben leichten bei 14' und die schweren bei 14
gesammelt werden. Eine solche Trennung nach Dichte und Körnung ist besonders vorteilhaft bei Rohkohle,
die dann in Schlamm bei 12, Körner bei 14' und Berge bei 14 getrennt wird.
Nachstehend werden drei Zahlenbeispiele wiedergegeben, um die Wirkungsweise und die Ergebnisse
zu veranschaulichen, die mit dem Verfahren und der Vorrichtung gemäß der Erfindung erzielbar sind.
5
5
Bei diesem Beispiel handelt es sich um das Trennen von Rohkohle in gewaschene Kohle und Berge. Die
ίο Trennleitung der dabei benutzten Vorrichtung hat
einen Durchmesser von 250 mm, und es werden stündlich 5 t Rohkohle mit Korndurchmessern von 2 bis zu
10 mm verarbeitet. In der nachstehenden Tabelle enthält die erste Spalte die verschiedenen Dichtestufen,
während in der zweiten, dritten und vierten Spalte die prozentualen Anteile der einzelnen Dichtestufen an
der Rohkohle, der gewaschenen Kohle und den Bergen aufgeführt sind.
| 20 | Dichtestufen | Rohmaterial | Gewaschene | Berge |
| <1,4 | Kohle | |||
| 25 1,4 bis L5 | 53,70 | 73,7 | ||
| 1,5 bis 1,6 | 11,23 | 15,3 | 0,1 | |
| 1,6 bis 1,8 | 2,65 | 3,5 | 0,2 | |
| 1,8 bis 2,0 | 4,46 | 4,9 | 3,2 | |
| 2,0 bis 2,2 | 2,12 | 1,2 | 4,5 | |
| 30 2,2 bis 2,4 | 3,10 | 0,6 | 10 | |
| >2,4 | 2,90 | 0,3 | 10 | |
| 19,84 | 0,5 | 72 |
Die abgeschiedenen Berge enthalten hiernach keine
leichten Teile mit einer Dichte unter 1,4, und in der gewaschenen Kohle besteht der geringe Anteil an
schweren Teilen mit einer Dichte über 2 aus kleinen flachen Körnern.
Hier handelt es sich um das Trennen von diamantenführendem Trenngut, das Diamanten, Quarz und
Eisenoxyd enthält, in Konzentrat (angereichertes Diamantmaterial) und taubes Gestein. Die Trennleitung
der benutzten Vorrichtung hat einen Durchmesser von 92 mm und verarbeitet stündlich 600 kg
diamantführendes Mineral mit Korndurchmessern von 2,4 bis 5 mm. Die Spalten der nachstehenden Tabelle
haben dieselbe Bedeutung wie bei dem ersten Beispiel.
| Rohmaterial | Konzentrat | Taubes | |
| Dichtestufen | Gestein | ||
| Vo | °/o | °/o | |
| <2,4 | 3 | 0 | 6 |
| 2,4 bis 2,5 | 4 | 0 | 4 |
| 2,5 bis 2,6 | 10 | 6 | 13,5 |
| 2,6 bis 2,7 | 19 | 14 | η Λ r- ol.D |
| 2,7 bis 2,8 | 27 | 17 | 22,5 |
| 2.8 bis 2,9 | 17 | 20 | 12.5 |
| 2,9 bis 3,0 | 9 | 12 | 6 |
| 3,0 bis 3,1 | 4,5 | 10 | 2,5 |
| 3,1 bis 3.2 | 3 | 8,5 | 1 |
| 3,2 bis 3,3 | 2 | 7 | 0.5 |
| 3,3 bis 3,4 | 1.3 | 4 | 0 |
| 3,4 bis 3,5 | 0,2 | 1,5 | 0 |
Aus der Tabelle ist ersichtlich, daß alle Diamanten im Konzentrat enthalten sind, da die Dichte des
Diamanten zwischen 3,4 und 3,5 liegt.
Claims (9)
1. Aufbereitungsverfahren mittels eines in einer geneigten geschlossenen Leitung aufwärts geführten
Flüssigkeitsstromes, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des aufsteigenden
Flüssigkeitsstromes und die Neigung der Leitung derart aufeinander und auf das Trenngut abgestimmt
werden, daß das im Mittelteil der Leitung aufgegebene Gut in eine stehende Wirbelbewegung
gerät, aus der die leichteren Teile nach oben ausgetragen werden und aus der der Schwergutanteil
am Leitungsboden nach unten abgleitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flüssigkeitsstrom stromaufwärts von der Aufgabestelle für das Gut örtlich beschleunigt
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsstrom stromabwärts
von der Aufgabestelle für das Gut örtlich verlangsamt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des
Flüssigkeitsstromes jeweils an mehreren Stellen verlangsamt bzw. beschleunigt wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 4, in der die Neigung des
Sortierkanals in seinem stromabwärts gelegenen Teil geringer wird, dadurch gekennzeichnet, daß in
diesem stromabwärts gelegenen Teil (40) der Querschnitt des Kanals ebenfalls abnimmt (Fig. 7).
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch
einen zusätzlichen Flüssigkeitszufluß [A) von Sortiermedium an der Aufgabestelle für das Trenngut,
wobei die Flüssigkeit und das Gut aus einer gemeinsamen Speiseeinrichtung (17) in einen
stromabwärts gelegenen Querschnitt (C) der Leitung eintritt, der größer ist als der stromaufwärts
von dieser Aufgabestelle liegende Ouerschnitt (B; Fig. 5).
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 4, auf der wenigstens
zwei getrennte Fraktionen des Trenngutes abgeschieden werden, gekennzeichnet durch zwei Leitungen
(10 und 10') und durch eine Verbindung (14 oder 33) zwischen einem der Auslässe der
einen Leitung (10) mit der anderen Leitung (10'), wobei diese Verbindung die Aufgabestelle für die
zweite Leitung bildet (Fig. 8 oder 9).
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet
durch eine Fördereinrichtung, vorzugsweise in Gestalt eines Steigrohres mit Lufteinblasung, mit der
die schweren Teile aus dem unteren Teil der Sortiereinrichtung abgezogen werden und die zu einem
Punkt oberhalb eines Flüssigkeitsbehälters (21) führt, wo durch geeignete Trennmittel (32) die
schweren Teile von der Flüssigkeit getrennt werden und die Flüssigkeit selbst der Sortierleitung wieder
zugeführt wird (Fig. 4 und 5).
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch
eine Flüssigkeitszufuhr in die Sortierleitung (10) mittels eines Säulenbehälters (21), der höher ist als
das Niveau der Austrittsstelle (12) aus der Sortierleitung.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 899 931, 862 131, 032;
Deutsche Patentschriften Nr. 899 931, 862 131, 032;
französische Patentschrift Nr. 1 039 268.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
© 909 630/48 9.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1066152B true DE1066152B (de) | 1959-10-01 |
Family
ID=592317
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1066152D Pending DE1066152B (de) | Verfahren und Vorrichtungen zum Aufbereiten fester Körper mittels eines in einer geneigten 7 eitung geführten Flüssigkeitsstromes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1066152B (de) |
-
0
- DE DENDAT1066152D patent/DE1066152B/de active Pending
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE878781C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Gemischen von Partikeln unterschiedlicher Wichte und Korngroesse nach der Wichte | |
| DE1264986B (de) | Vorrichtung zum Abscheiden viskosen OEles aus dem Ballastwasser von Schiffen | |
| DE2612874A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum trennen und abscheiden von schrott | |
| DE3871905T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur abtrennung und gewinnung von partikeln. | |
| DE2929139A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum abtrennen von schwebstoffen aus einer schwebstoffbeladenen fluessigkeit | |
| DE3532534C2 (de) | Trennapparat für Feststoffgemische | |
| DE3238676A1 (de) | Verfahren zur dynamischen trennung mittels eines dicken mediums von material-gemischen, wie mineralien, die unterschiedliche spezifische gewichte aufweisen, und eine anlage zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE3410444A1 (de) | Verfahren zum klassieren von sand | |
| DE3242058A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur aufbereitung von feinstkohle | |
| DE1066152B (de) | Verfahren und Vorrichtungen zum Aufbereiten fester Körper mittels eines in einer geneigten 7 eitung geführten Flüssigkeitsstromes | |
| DE807501C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Stoffen verschiedenen Gewichtes oder verschiedener Groesse | |
| DE875783C (de) | Verfahren zur Aufbereitung von Kohle nach dem Schwimm-Sink-Verfahren | |
| DE1952003A1 (de) | Schleusenkonzentrator fuer laminare Stroemung | |
| DE2239250A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum kontinuierlichen abtrennen von austauscherharzen unterschiedlicher dichte | |
| DE899931C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Klassierung von Gemischen nach Fallgeschwindigkeit im aufsteigenden Fluessigkeitsstrom | |
| DE975555C (de) | Verfahren zur Schwerfluessigkeitsaufbereitung von Steinkohle | |
| DE1062642B (de) | Aufbereitungsverfahren mittels eines in einer waagerechten oder leicht geneigten, geschlossenen Leitung gefuehrten Fluessigkeitsstromes | |
| DE2343924C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Klassieren von in viskosen Trüben suspendiertem Korngut | |
| DE974361C (de) | Verfahren zur Regenerierung einer Schwertruebe aus magnetisierbarem Schwerstoff | |
| DE897533C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Waschen von Mineralien, insbesondere zur Scheidung vonKohle von dem sie begleitenden Schiefergestein | |
| DE1059371B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten fester Koerper mittels eines in einer im wesentlichen waagerecht liegenden geschlossenen Leitung gefuehrten Fluessigkeitsstromes | |
| DE860481C (de) | Aufbereitung von Kohle und sonstigen Mineralien | |
| DE918441C (de) | Einrichtung zur Schwimm-Sinkaufbereitung von Mineralien, insbesondere von Erz | |
| DE283922C (de) | ||
| DE283921C (de) |