DE1065892B - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q1/00—Details of, or arrangements associated with, antennas
- H01Q1/02—Arrangements for de-icing; Arrangements for drying-out ; Arrangements for cooling; Arrangements for preventing corrosion
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q19/00—Combinations of primary active antenna elements and units with secondary devices, e.g. with quasi-optical devices, for giving the antenna a desired directional characteristic
- H01Q19/02—Details
- H01Q19/021—Means for reducing undesirable effects
- H01Q19/022—Means for reducing undesirable effects for reducing the edge scattering of reflectors
Landscapes
- Aerials With Secondary Devices (AREA)
- Details Of Aerials (AREA)
- Support Of Aerials (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Antennnenspiegel
für Richtfunkzwecke.
Solche Spiegel wurden bereits früher für sich allein
oder in Gruppen nebeneinander unter freiem Himmel angeordnet und nach Bedarf mit Schutzvorrichtungen
gegen Vereisung oder atmosphärische Feuchtigkeit versehen. In manchen Fällen wurden auch Heizungen
der Spiegel zu deren Freihaltung von Eis angebracht. Neuerdings werden solche Spiegel nicht mehr nur
nebeneinander, sondern zusammen mit über ihnen angeordneten anderen Antennnen, Sendeeinrichtungen
u. dgl. auf hohen Masten montiert, wobei die Spiegel dann meist auf einer Plattform eines solchen Mastes
angeordnet sind. Die Flächen solcher Antennenspiegel bestehen aus dünnem Aluminiumblech und sind gegen
Stoßbeanspruchungen, die durch herabfallende Gegenstände bei Montagearbeiten oder im Winter
durch sich von anderen Mastteilen lösende und herabfallende Eisstücke auftreten können, sehr empfindlich,
da hierdurch leicht Verformungen des Spiegels verursacht werden, die wiederum elektrische Fehlreflexionen
zur Folge haben.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden, und besteht darin, daß der Antennenspiegel
an seinem Oberteil einen Schutzschirm gegen herabfallende Gegenstände trägt, welcher am Oberrand des
Spiegels dessen Kante vorkragend überragt.
Eine beispielsweise Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Antennenspiegels ist in der Zeichnung
dargestellt, und zwar in Fig. 1 in einer seitlichen Ansicht und in
Fig. 2 in einer Rückansicht.
Fig. 2 in einer Rückansicht.
Der dargestellte Spiegel ist in üblicher Weise auf einem Traggestell 1 gelagert und durch bekannte
Gelenkeinrichtungen auf diesem nach allen Seiten hin schwenkbar befestigt. Der Spiegel 2 besteht aus parabolisch
gekrümmtem Aluminiumblech, das durch eine in Kreuzform angeordnete Rahmenkonstruktion 3
versteift ist. In der Mitte des Spiegels ist der Dipol 4 angeordnet. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
hat der Spiegel kreisförmigen Umfang.
Der Oberteil dieses Spiegels trägt nun gemäß der Erfindung einen Schutzschirm 5, der beim dargestellten
Ausführungsbeispiel aus einer halbkreisförmig ausgebildeten Rückwand 6 und einem Mantel 7 besteht,
der hier als Teil einer Kegelmantelfläche mit der Achse in der Dipolachse ausgebildet ist. Der
Vorderrand 8 dieses Mantels erstreckt sich auskragend über die obere Randkante des Spiegels nach
oben und vorn, dergestalt, daß durch ihn jedoch keine störenden elektrischen Reflexionen entstehen. Auf
diese Weise ist nicht nur der Spiegel 2, sondern auch der aus ihm vorragende Dipol 4 gegen herabfallende
Gegenstände geschützt.
Antennenspiegel für Richtfunkzwecke
Anmelder:
Waagner-Biro Aktiengesellschaft, Wien
Waagner-Biro Aktiengesellschaft, Wien
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Schiffer, Patentanwalt,
Karlsruhe, Kochstr. 3
Karlsruhe, Kochstr. 3
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 15. Mai 1957
Österreich vom 15. Mai 1957
Dipl.-Ing. Peter Balla, Wien-Hadersdorf,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Der Schutzschirm besteht aus einem mechanisch widerstandsfähigen, jedoch elektrische Mikrowellen
nicht reflektierenden Material, zweckmäßig aus Streckmetall oder, wie beim dargestellten Ausführungsbeispiel,
aus einem thermoplastischen Kunststoff. Dieser Kunststoff wird in Platten gepreßt, die
in entsprechende Form gebracht werden und miteinander durch Rohre 9 versteift und verbunden sind.
Die Lagerung des Schutzschirmes erfolgt zweckmäßig auf dem Rahmen 3 der Antenne oder auf deren
Traggestell 1.
Die Ausbildung des Schutzschirmes als zur Horizontalen geneigt stehende Rotations- oder andere
Fläche, z. B. Kegel- oder Pyramidenfläche, hat neben der Anpassung an die Spiegelform noch den weiteren
Vorteil, daß herabfallende Gegenstände durch den Schutzschirm vom Spiegel abgehalten bzw. abgelenkt
werden, ohne ihre volle kinetische Energie an diesen abgegeben zu haben.
Die Einhaltung eines bestimmten Abstandes des Schutzschirmes vom Antennenspiegel bewirkt ferner
ein günstiges Verhalten bei Wind, da die Luft am Spiegelrand vorbei hinter den Antennenspiegel streichen
kann, ohne dabei wesentlich gestaut zu werden.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt; im
Rahmen der Erfindung können hieran verschiedene Abänderungen vorgenommen werden. Selbstverständlich
ist die Form des Schutzschirmes zweckmäßig eine solche, die sich der Antenne anpaßt. Diese selbst muß
natürlich nicht unbedingt einen kreisrunden Spiegelumfang aufweisen; dieser kann auch rechteckige,
polygonale oder andere Gestalt aufweisen. Wesentlich ist dabei immer, daß oberhalb des Oberrandes des
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Spiegels bzw. auch seitlich desselben ausreichend Abstand bis zum Schutzschirm gelassen wird, damit
elektrische Fehlreflexionen vermieden werden.
Claims (4)
1. Antennenspiegel für Richtfunkzwecke mit Schutzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß
er an seinem Oberteil einen Schutzschirm gegen herabfallende Gegenstände trägt, welcher am
Oberrand des Spiegels dessen Kante vorkragend überragt.
2. Antennenspiegel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fläche des Schutzschirmes zur Horizontalen geneigt angeordnet ist.
3. Antennenspiegel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Schutzschirm und dem Oberteil der Antenne ein derartiger Abstand ist, daß wesentliche Luftstauungen
nicht auftreten.
4. Antennenspiegel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzschirm
aus einem mechanisch widerstandsfähigen, jedoch elektromagnetische Mikrowellen nicht reflektierenden
Material, vorzugsweise aus Streckmetall oder einem stoßfesten thermoplastischen Kunststoff, besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1065892B true DE1065892B (de) | 1959-09-24 |
Family
ID=592123
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1065892D Pending DE1065892B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1065892B (de) |
-
0
- DE DENDAT1065892D patent/DE1065892B/de active Pending
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