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DE1064743B - Schneidwerk fuer Haeckselmaschinen mit auf der Antriebsachse schraeg angeordneten, als Taumelscheiben arbeitenden Scheibenmessern - Google Patents

Schneidwerk fuer Haeckselmaschinen mit auf der Antriebsachse schraeg angeordneten, als Taumelscheiben arbeitenden Scheibenmessern

Info

Publication number
DE1064743B
DE1064743B DEW24557A DEW0024557A DE1064743B DE 1064743 B DE1064743 B DE 1064743B DE W24557 A DEW24557 A DE W24557A DE W0024557 A DEW0024557 A DE W0024557A DE 1064743 B DE1064743 B DE 1064743B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
knives
circular
disc
elliptical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW24557A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Westner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW24557A priority Critical patent/DE1064743B/de
Publication of DE1064743B publication Critical patent/DE1064743B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/095Mounting or adjusting of knives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
Für Häckselmaschinen sind nach Art einer Messertrommel ausgebildete Schneidwerke mit auf der Antriebsachse schräg angeordneten, als Taumelscheiben arbeitenden Scheibenmessern bekannt. Diese Scheibenmesser sind, um bei den Taumelbewegungen längs der geraden Gegenfläche vorbeikommen zu können, ellipsenförmig ausgebildet. Diese Ellipsenform ist nicht nur in der Fertigung schwierig herzustellen, auch die Nachschärfung solcher Messer ist schwierig durchzuführen. Auch weisen diese Scheiben keine Einzugwirkung auf, weswegen ihnen angetriebene Einzugwalzen vorgeschaltet werden müssen. Eine Änderung der Schnittlängen kann nur durch entsprechenden Vorschub des Schnittgutes oder eine Änderung der Umlaufzahl der Messertrommel erfolgen. Alles dies sind unerwünschte Unvollkommenheiten. Deshalb werden kreiszylindrische Messer angestrebt, die als solche bekannt sind und die leichter als ellipsenförmige Messer herstellbar und auch leichter nachzuschärfen sind.
Werden die Häckselmaschinen aber mit einen zylindrischen Umfang aufweisenden Scheibenmessern ausgerüstet und arbeiten diese in schräger Anordnung als Taumelscheiben, so müssen, um sie ständig gegen eine als Gegenmesser wirkende Anlage zu führen, besondere Vorkehrungen getroffen werden, nämlich eine besondere Ausgestaltung der Anlagefläche, denn bei den Taumelbewegungen ändert sich der Abstand der Auflagestelle der Messer gegen die als Gegenfläche dienende umlaufbare Walze gegenüber der Achse der Antriebswelle.
Wenn als Anlage eine gegenläufig zu den Scheibenmessern umlaufende Walze dient, so kann dem sich ändernden Abstand zwischen der Achse der Antriebswelle und der Anlagefläche der Scheibenmesser an der Walze nach der Erfindung dadurch Rechnung getragen werden, daß die als Anlage dienende Walze im jeweiligen Bereich der Taumelbewegung eines jeden Scheibenmessers auf ihrem Umfang mit in Seitenansicht ellipsenförmig, konkav verlaufenden Ausnehmungen versehen ist, deren in der Mitte liegende größte Tiefe dem größten radialen Abstand des Umfanges der Scheibenmesser von der Achse der Antriebswelle entspricht.
Es wird bei dieser Ausführung also im Bereich der Taumelbewegungen eine ellipsenförmig verlaufende, konkave Ausnehmung eingedreht oder eingefräst. Die sich in Seitenansicht ergebende Begrenzungskurve dieser Ausnehmung entspricht dem Verlauf der Anlagestelle des Scheibenmessers während eines Hin- und Rücklaufs seiner Taumelbewegung, wonach also in jeder Stellung dieses Messers und in jeder Stellung der als Anlage dienenden Walze eine Gegeneinander-Iage der beiden Teile gewährt ist.
Schneidwerk für Häckselmaschinen
mit auf der Antriebsachse
schräg angeordneten, als Taumelscheiben arbeitenden Scheibenmessern
Anmelder:
Josef Westner,
Rosenheim (Obb.), Gillitzerstr. 10
Josef Westner, Rosenheim (Obb.)
ist als Erfinder genannt worden
An Hand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in schaubildlicher Seitenansicht das Schneidwerk mit nur einem dargestellten Scheibenmesser ;
Fig. 2 zeigt die gleiche Ausführung in schematischer Seitenansicht mit mehreren Scheibenmessern.
Die Scheibenmesser 2, 3, 4, 5 usw. haben kreiszylindrischen Umfang und sind auf einer antreibbaren Welle 1 unter einem Winkel a zur vertikalen Ebene fest angeordnet. Sie führen daher beim Umlauf der Wellel Taumelbewegungen aus.
Als Gegenlage für diese Scheibenmesser dient eine Walze 6, die etwa lotrecht unter Antriebswelle 1 angeordnet ist, und zwar in einem solchen Abstand, daß die Scheibenmesser, wenn sie die äußerste Schräglage nach der einen Seite einnehmen, gegen die Walze 6 an der Oberseite 8 zur Anlage kommen.
Während sich die Messer 2, 3, 4, 5 aus dieser einen äußersten Schräglage in die entgegengesetzte äußerste Schräglage bewegen, wobei sie den vermerkten Kurvenweg 7 durchlaufen und dann bei 10 gegen die Walze anliegen, bewegt sich der jeweilige Scheibenrand auf einer Kurve, wie diese in Fig. 2 zwischen den Punkten 8 und 10 vermerkt ist. Der Abstand des Scheibenrandes von der Achse der Antriebswelle 1 unterliegt daher einer steten Änderung.
Um dieser Abstandsänderung Rechnung zu tragen, ist nach der Erfindung die Walze 6 im Bereich eines jeden Scheibenmessers 2 auf dem Mantel mit einer Ausnehmung versehen, die jeweils zwischen den Punkten 8 und 10, also auf einer Länge 11, in Seitenansicht konkav ellipsenförmig verläuft, deren in der Mitte liegende größte Tiefe 12 dem größten Radial-
909 610/102

Claims (7)

abstand des Umfanges des Scheibenmessers von der Achse der Antriebswelle 1 entspricht. Der jeweilige Scheibenrand bewegt sich in dieser Ausnehmung auf dem Wege von 8 über 9 nach 10 und zurück längs der vermerkten Geraden 7. Das Umlaufverhältnis von der Welle 1 zur Walze 6 ist hierbei beliebig. Bei diesen bedeutend einfacher herstellbaren kreiszylindrischen Scheibenmessern wird das Schneidgut frontal zugeleitet. Während des Umlaufes dieser in fester Schräglage angeordneten Scheibenmesser längs der Auflage an der zu ihnen gegenläufig rotierenden Walze erfolgt ein Druckschnitt. Die Schnittlänge wird reguliert durch den Scheibenabstand und ist abhängig vom Xeigungswinkel der Scheibenmesser zur Welle. Die Schräglage dieser Scheibenmesser zur Gegenauflage durchläuft den Schnittwinkel 75° -90° — 75°, ist also günstiger als bei bekannten Bauarten, bei denen die ellipsenförmig gestalteten Scheibenmesser einen Schnittwinkel durchlaufen, der von 45° über 90° zu 45° gegenüber dem Gegenmesser verläuft. Als Vorteile, die der erfindungsgemäßen Bauart eigen sind, lassen sich gegenüber den bekannten Ausführungen feststellen:
1. Die Scheibenmesser in ihrer zylindrichen Form sind bedeutend einfacher herzustellen als die ellipsenförmigen Scheiben. Das Nachschärfen solcher kreisförmiger Messer ist bedeutend einfacher als das ellipsenförmiger Messer, bei denen die Gefahr besteht, daß die Nachschärfung ungleichmäßig erfolgt, weswegen eine stets gleich-
bleibende Anlage nach mehreren Nachschärfungen verlorengehen kann.
2. Der Erfindungsgegenstand benötigt wesentlich geringere Umlaufzahlen und arbeitet z. B. mit Umläufen von 90 Touren pro Minute, während bekannte Bauarten mit Umläufen im Durchschnitt von 600 Touren pro Minute arbeiten. Der Kraftbedarf beim Erfindungsgegenstand ist daher ganz erheblich geringer.
3. Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich durch einen selbständigen Einzug des Gutes aus, benötigt also keine zusätzlichen Förderorgane und ist daher auch in dieser Hinsicht gewichtsmäßig leichter und billiger.
Patentanspruch:
Schneidwerk für Häckselmaschinen mit auf der Antriebsachse schräg angeordneten, als Taumel scheiben arbeitenden Scheibenmessern, die ständig gegen eine Gegenlage geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die als GegenIage dienende Walze im jeweiligen Bereich der Taumelbewegung eines jeden Scheibenmessers auf ihrem Umfang mit in Seitenansicht ellipsenförmig, konkav verlaufenden Ausnehmungen versehen ist, deren in der Mitte liegende größte Tiefe dem größten radialen Abstand des Umfanges der Scheibenmesser von der Achse der Antriebswelle entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 909 610/102 8.
DEW24557A 1957-08-05 1957-08-05 Schneidwerk fuer Haeckselmaschinen mit auf der Antriebsachse schraeg angeordneten, als Taumelscheiben arbeitenden Scheibenmessern Pending DE1064743B (de)

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DE (1) DE1064743B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1232075B (de) * 1961-05-18 1967-01-05 Benedikt Harlacher Zerkleinerer und Gutaufgabe fuer einen Trockner fuer Grasmehl

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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