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DE1062977B - Schneidwerk fuer Haeckselmaschinen mit auf der Antriebsachse schraeg angeordneten, als Taumelscheiben arbeitenden Scheibenmessern - Google Patents

Schneidwerk fuer Haeckselmaschinen mit auf der Antriebsachse schraeg angeordneten, als Taumelscheiben arbeitenden Scheibenmessern

Info

Publication number
DE1062977B
DE1062977B DEW21642A DEW0021642A DE1062977B DE 1062977 B DE1062977 B DE 1062977B DE W21642 A DEW21642 A DE W21642A DE W0021642 A DEW0021642 A DE W0021642A DE 1062977 B DE1062977 B DE 1062977B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
knives
distance
circular
knife
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW21642A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Westner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW21642A priority Critical patent/DE1062977B/de
Publication of DE1062977B publication Critical patent/DE1062977B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/095Mounting or adjusting of knives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

Für Häckselmaschinen sind nach Art einer Messertrommel ausgebildete Schneidwerke mit auf der Antriebsachse schräg angeordneten, als Taumelscheiben arbeitenden Scheibenmessern bekannt. Diese Scheibenmesser sind, um bei den Taumelbewegungen längs der geraden Gegenfläche vorbeikommen zu können, ellipsenförmig ausgebildet. Diese Ellipsenform ist nicht nur in der Fertigung schwierig herzustellen, auch die Nachschärfung solcher Messer ist schwierig durchzuführen. Auch weisen diese Scheiben keine Einzugwirkung auf, weswegen ihnen angetriebene Einzugwalzen vorgeschaltet werden müssen. Eine Änderung der Schnittlängen kann nur durch entsprechenden Vorschub des Schnittgutes oder eine Änderung der Umlaufzahl der Messertrommel erfolgen. Alles dies sind unerwünschte Unvollkommenheiten. Deshalb werden kreiszylindrische Messer angestrebt, die als solche bekannt sind und die leichter als ellipsenförmige Messer herstellbar und auch leichter nachzuschärfen sind.
Werden die Häckselmaschinen aber mit einen zylindrischen Umfang aufweisenden Scheibenmessern ausgerüstet und arbeiten diese in schräger Anordnung als Taumelscheiben, so müssen, um sie ständig gegen eine als Gegenmesser wirkende Anlage zu führen, besondere Vorkehrungen getroffen werden, nämlich eine besondere Ausgestaltung der Anlagefläche, denn bei den Taumelbewegungen ändert sich der Abstand der Auflagestelle der Messer gegen die als Gegenfläche dienende umlaufbare Walze gegenüber der Achse der Antriebswelle.
Wenn als Anlage eine gegenläufig zu den Scheibenmessern umlaufende Walze dient, so kann dem sich ändernden Abstand zwischen der Achse der Antriebswelle und der Anlagefläche der Scheibenmesser an der Walze nach der Erfindung dadurch Rechnung getragen werden, daß die als Anlage dienende Walze einen von der Zylinderform abweichenden Querschnitt aufweist, welcher durch eine Umfangslinie begrenzt ist, deren Abstand von der Umlaufachse der Walze sich im umgekehrten Verhältnis zu dem sich während der Taumelbewegung der Messer ändernden Abstand von deren Anlagestelle gegen die Walze zur Achse ihrer Antriebswelle ändert.
Dies bedeutet, daß die als Gegenlage dienende Walze auf dem gesamten Umfang ihres Mantels verformt wird. Aus der idealen Kreisringform wäre hiernach eine Mantelform zu schaffen, die, bezogen auf die zentrische Achse dieser Walze, einen sich an jeder Stelle ihres Mantels ändernden Radius aufweist, der am oberen Rand der Walze am größten ist und der genau diametral gegenüber auf der unteren Seite des Mantels am kleinsten ist, sofern davon ausgegangen wird, daß die Gegenwalze doppelt so schnell Schneidwerk für Häckselmaschinen
mit auf der Antriebsachse schräg
angeordneten, als Taumelscheiben
arbeitenden Scheibenmessern
Anmelder:
Josef Westner,
Rosenheim (Obb.), Gillitzerstr. 10
Josef Westner, Rosenheim (Obb.),
ist als Erfinder genannt worden
umläuft wie die Antriebswelle der Messer. Doch kann das Umlaufverhältnis auch 1 : 1 sein; nur bezieht sich dann die erwähnte Verformung der Walze auf den halben Mantelumfang, während die zweite Hälfte des Mantelumfanges nochmals in genau gleicher Weise verformt ist.
An Hand eines Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in schaubildlicher Seitenansicht das Schneidwerk mit nur einem dargestellten Scheibenmesser;
Fig. 2 zeigt gleichfalls in schematischer Seitenansicht das Schneidwerk mit einer Mehrzahl sich überschneidender Scheibenmesser.
Die Scheibenmesser 2, 3, 4, 5 usw. haben kreiszylindrischen Umfang und sind auf einer antreibbaren Welle 1 unter einem Winkel a zur vertikalen Ebene fest angeordnet. Sie führen daher beim Umlauf der Welle 1 Taumelbewegungen aus.
Als Gegenlage für diese Scheibenmesser dient eine Walze 6, die etwa lotrecht unter der Antriebswelle 1 angeordnet ist, und zwar in einem solchen Abstand, daß die Scheibenmesser, wenn sie die äußerste Schräglage nach der einen Seite einnehmen, gegen die Walze 6 an der Oberseite bei 8 zur Anlage kommen.
Während sich die Messer 2, 3, 4, 5 aus dieser einen äußersten Schräglage in die entgegengesetzte äußerste Schräglage bewegen, wobei sie den vermerkten Kurvenzug 7 durchlaufen und dann bei 10 gegen die Walze anliegen, bewegt sich der jeweilige Scheibenrand auf einer Kurve, wie diese in Fig. 2 zwischen den Punkten 8 und 10 vermerkt ist. Der Abstand des
909 580/113

Claims (3)

5cheibenrandes von der Achse der Antriebswelle 1 mterliegt daher einer steten Änderung. Die Scheibenmesser 2, 3, 4, 5 usw. sind im Abstand L3 voneinander auf der Welle 1 befestigt. Die Länge 13 entspricht dem halben Schwinghub eines Scheibennessers, also der Hälfte der zwischen den Punkten 8 .md ΙΟ liegenden Geraden. Gemäß der Erfindung erhält nun der Mantel der Walze 6 eine von der Kreisringform (im Querschnitt) ibweichende Gestaltung, indem diese nämlich, bezogen luf die zentrische Achse dieser Walze, einen sich an ieder Stelle des Mantels ändernden Radius aufweist, der, unter Berücksichtigung von Fig. 1, am oberen Rand am größten und genau diametral gegenüber auf der unteren Seite am kleinsten ist. In diesem Falle weist der Mantel eine Umfangslinie auf, deren Abstand von der Umlaufachse der Walze sich im umgekehrten Verhältnis zu dem sich während der Taumelbewegung der Messer ändernden Abstand von deren Anlagestelle gegen die Walze zur Achse ihrer Antriebswelle ändert. Das Umlaufverhältnis zwischen der Welle 1 und der Walze 6 kann 1 :2 oder 1 : 1 betragen. Bei diesem Scheibenmesserabstand 13 kommt durch die sich überdeckenden Schnittwege 7 der einzelnen Scheibenmesser 2, 3, 4, 5 auf der jeweiligen Walzenoberfläche eine Schnittlänge 14 zustande, wie sie in Fig. 2 vermerkt ist. Bei diesen bedeutend einfacher herstellbaren kreiszylindrischen Scheibenmessern wird das Schneidgut frontal zugeleitet. Während des Umlaufes dieser in fester Schräglage angeordneten Scheibenmesser längs der Auflage an der zu ihnen gegenläufig rotierenden Walze erfolgt ein Druckschnitt. Die Schnittlänge wird reguliert durch den Scheibenabstand und ist abhängig vom Neigungswinkel der Scheibenmesser zur Welle. Die Schräglage dieser Scheibenmesser zur Gegenauflage durchläuft den Schnittwinkel 75°—90°—75°, ist also günstiger als bei bekannten Bauarten, bei denen die ellipsenförmig gestalteten Scheibenmesser einen Schnittwinkel durchlaufen, der von 45° über 90° zu 45° gegenüber dem Gegenmesser verläuft. Als Vorteile, die der erfindungsgemäßen Bauart eigen sind, lassen sich gegenüber den bekannten Ausführungen feststellen:
1. Die Scheibenmesser in ihrer zylindrischen Form sind bedeutend einfacher herzustellen als die ellipsenförmigen Scheiben. Das Nachschärfen solcher kreisförmiger Messer ist bedeutend einfacher als das ellipsenförmiger Messer, bei denen die Gefahr besteht, daß das Nachschärfen ungleichmäßig erfolgt, weswegen eine stets gleichbleibende Anlage nach mehreren Nachschärfungen verlorengehen kann.
2. Der Erfindungsgegenstand benötigt wesentlich geringere Umlaufzahlen und arbeitet z. B. mit Umläufen von 90 Touren pro Minute, während bekannte Bauarten mit Umläufen im Durchschnitt von 600 Touren pro Minute arbeiten. Der Kraftbedarf beim Erfindungsgegenstand ist daher ganz erheblich geringer.
3. Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich durch einen selbständigen Einzug des Gutes aus, benötigt also keine zusätzlichen Förderorgane und ist daher auch in dieser Hinsicht gewichtsmäßig leichter und billiger.
Patenta ν spr (5 c he:
1. Schneidwerk für Häckselmaschinen mit auf der Antriebsachse schräg angeordneten, als Taumelscheiben arbeitenden Scheibenmessern, die ständig gegen eine Gegenlage geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die als Gegenlage dienende Walze einen von der Zylinderform abweichenden Querschnitt aufweist, welcher durch eine Umfangslinie begrenzt ist, deren Abstand von der Umlaufachse der Walze sich im umgekehrten Verhältnis zu dem sich während der Taumelbewegung der Messer ändernden Abstand von deren Anlagestelle gegen die Walze zur Achse ihrer Antriebswelle ändert.
2. Schneidwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlaufverhältnis von Scheiben und Antriebswelle zu der als Anlage dienenden Walze 1 :1 oder 1:2 beträgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 917 102.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 909 580/113 7.59
DEW21642A 1957-08-05 1957-08-05 Schneidwerk fuer Haeckselmaschinen mit auf der Antriebsachse schraeg angeordneten, als Taumelscheiben arbeitenden Scheibenmessern Pending DE1062977B (de)

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DE1232075B (de) * 1961-05-18 1967-01-05 Benedikt Harlacher Zerkleinerer und Gutaufgabe fuer einen Trockner fuer Grasmehl
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