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DE1064659B - Verfahren zur Herstellung kupferbarer Polyazofarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kupferbarer Polyazofarbstoffe

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Publication number
DE1064659B
DE1064659B DES48880A DES0048880A DE1064659B DE 1064659 B DE1064659 B DE 1064659B DE S48880 A DES48880 A DE S48880A DE S0048880 A DES0048880 A DE S0048880A DE 1064659 B DE1064659 B DE 1064659B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compound
parts
hydrogen
keto group
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES48880A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans-Rudolf Byland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sandoz AG
Original Assignee
Sandoz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz AG filed Critical Sandoz AG
Publication of DE1064659B publication Critical patent/DE1064659B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B35/00Disazo and polyazo dyes of the type A<-D->B prepared by diazotising and coupling
    • C09B35/38Trisazo dyes ot the type
    • C09B35/44Trisazo dyes ot the type the component K being a hydroxy amine
    • C09B35/46Trisazo dyes ot the type the component K being a hydroxy amine the component K being an amino naphthol
    • C09B35/463D being derived from diaminodiphenyl

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung kupferbarer Polyazofarbstoffe Zusatz zum Patent 1047 966 Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Verfahren zur Herstellung von Polyazofarbstoffen, welches darin besteht, daß man 1 Mol der Tetrazoverbindung aus einem 4,4'-Diamino-1,1'-diphenylabkömmling der allgemeinen Zusammensetzung worin w -OH, -OCHS, -OC,H5, -OCHZCOOH oder - C O 0 H bedeutet, entweder a) mit 2 Mol gleicher oder verschiedener -Monoazoverbindungen der allgemeinen Zusammensetzung worin R Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl, Aralkyl oder Aryl, x Wasserstoff oder Halogen, y Wasserstoff oder die Nitrogruppe und z Wasserstoff oder die Sulfonsäure bzw. Sulfonsäureamidgruppe, deren Amid-Wasserstoffatome durch gegebenenfalls substituierte Alkyl- oder Arylreste ersetzt sein können, bedeutet, gleichzeitig oder in beliebiger Reihenfolge nacheinander kuppelt oder b) in beliebiger Reihenfolge mit 1 Mol der unter a) genannten Monoazoverbindung und mit 1 Mol einer beliebigen anderen, eine oder mehrere zur Metallkomplexbildung befähigende Gruppen aufweisenden Azokomponente kuppelt.
  • Es wurde nun gefunden, daß man ebenfalls wertvolle Polyazofarbstoffe erhält wenn man 1 Mol der Tetrazoverbindung aus der 4,4'-Diamino-1,1'-diphenyl-3,3'-dicarbonsäure in beliebiger Reihenfolge mit 1 Mol einer Monoazoverbindung der Zusammensetzung worin R, x, y und z die obengenannten Bedeutungen besitzen, und mit 1 Mol einer in Nachbarstellung zu einer enolisierbaren Ketogruppe kuppelnden Verbindung oder eines beliebig zusammengesetzten Gemisches aus zwei oder mehreren derartigen Verbindungen vereinigt.
  • Verbindungen, welche in Nachbarstellung zu einer enolisierbaren Ketogruppe kuppeln, sind beispielsweise 5-Pyrazolone, Acylessigsäureamide, Acylessigsäurearylamide, Acylessigsäurealkylamide, Malonsäurederivate, Barbitursäurederivate, Acetylaceton, Benzoylaceton, 4-Oxy-l-alkylchinolone und Dioxychinolin. Von den 5-Pyrazolonen verdienen insbesondere erwähnt zu werden 3-Methyl-5-pyrazolon, 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon, 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon-3'- oder 4'-sulfonsäureamid, 1-(3'- oder 4'-Methylsulfonyl)-phenyl-3-methyl-5-pyrazolon, 1-(3'- oder 4'-Nitro)-phenyl-3-methyl-5-pyrazolon, 1-(3'- oder 4'-Chlor)-phenyl-3-methyl-5-pyrazolon und 1-(2',5'-Dichlor)-phenyl-3-methyl-5-pyrazolon. Von besonderer Wichtigkeit sind jedoch die Acylessigsäurearylamide bzw. -alkylamide, insbesondere Acetoacetylaminobenzol und seine am Benzolkern durch Halogenatome, Amino-, Nitro-, Alkylsulfonyl-, Sulfonsäure-, Sulfonsäureamid-, Carbonsäure- und/oder Azogruppen substituierten Abkömmlinge,-ferner gegebenenfalls weitersubstituierte 1-Acetoacetylaminonaphthaline, 2-Acetoacetylaminonaphthaline, die 1-Acetoacetylaminonaphthalinmono- und -disulfonsäuren und die 2-Acetoacetylaminonaphthalinmono- und -disulfonsäuren. Geeignete Acylessigsäurealkylamide sind 1-Acetoacetylaminohexan, 1-Acetoacetylaminooctan, 1-Acetoacetylamino-2-äthylhexan, 1-Acetoacetylamino-2,2-dimethyläthan. Die als zweite Azokomponente zu verwendenden Verbindungen, welche in Nachbarstellung zu einer enolisierbaren Ketogruppe kuppeln, können für sich allein oder im Gemisch mit einer oder mehreren anderen derartigen Verbindungen eingesetzt werden, wobei das Mischungsverhältnis von 1 : 0 über 1 : 1 bis 0 : 1 variieren darf. Besonders interessante Trisazofarbstoffe entstehen, wenn man ein Gemisch aus einem 5-Pyrazolon und ein Acetoacetylarylamid verwendet. worin R, x, y und z die obengenannten Bedeutungen aufweisen und das Symbol den Rest einer in Nachbarstellung zu einer enolischen Ketogruppe kuppelnden Verbindung bedeutet, und färben Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cellulose in violettroten Tönen, welche beim Nachbehandeln mit kupferabgebenden Mitteln nach Grau bis Tiefschwarz umschlagen. Die kupferhaltigen Färbungen zeichnen sich durch hervorragende Licht-, Wasch- und Schweißechtheit und sehr gute Ätzbarkeit aus. Bei geeigneter Wahl der wasserlöslichmachenden Gruppen können Farbstoffe hergestellt werden, welche eine hohe Wasserlöslichkeit besitzen. Diese Eigenschaft befähigt sie, mittels moderner kontinuierlicher Färbemethoden auf die Faser aufgebracht zu werden. Eine weitere hervorstechende Eigenschaft der Farbstoffe besteht darin, daß sie Acetatkunstseide und Polyamidfasern reservieren.
  • Gegenüber den nächstvergleichbaren, aus der deutschen Patentschrift 888 906 bekannten kupferbaren Polyazofarbstoffen zeichnen sich die erfindungsgemäßen kupferbaren Polyazofarbstoffe durch die bessere Waschechtheit ihrer nachgekupferten Färbungen aus.
  • Die nachfolgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung; hierbei bedeuten die Teile Gewichtsteile, die Prozente Ge-,zichtsprozente, und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. Die in der Tabelle aufgezeichneten Farbstoffe sind den in den ausgeführten Beispielen beschriebenen ebenbürtig; die Aufzählung in Form der Tabelle erfolgt lediglich aus Gründen der Raumersparnis. Die Kupplung der Tetrazoverbindung aus der 4,4'-Diamino-1,1'-diphenyl-3,3'-dicarbonsäure mit der Monoazoverbindung der Zusammensetzung (III) wird vorzugsweise in sodaalkalischem Medium ausgeführt. Die entstandene Zwischenverbindung wird entweder isoliert oder aber in Lösung, ohne besondere Aufarbeitung, weiterverwendet und mit der in Nachbarstellung zu einer enolisierbaren Ketogruppe kuppelnden Azokomponente vereinigt. Zur Beschleunigung der zweiten Kupplung fügt man der Reaktionslösung mit Vorteil eine organische tertiäre Base, z. B. Pyridin, Chinolin oder ein technisches Pyridinbasengemisch, zu. Die Kupplung der Tetrazoverbindung mit den beiden Azokomponenten kann auch in umgekehrter Reihenfolge vorgenommen werden. Die entstandenen Polyazofarbstoffe werden, wenn nötig, aus der Reaktionslösung ausgesalzen, hierauf abfiltriert und getrocknet. Sie entsprechen der Zusammensetzung Beispiel 1 27,2 Teile 4,4'-Diamino-1,1'-diphenyl-3,3'-dicarbonsäure werden tetrazotiert. Die erhaltene eiskalte Tetrazolösung wird mit einer Lösung aus 50,8 Teilen der durch saures Kuppeln von diazotierter 2-Amino-5-nitrobenzol-1-carbonsäure mit 2-Phenylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure erhältlichen Monoazoverbindung, 10 Teilen Natriumcarbonat und 900 Teilen Wasser versetzt. Hierauf läßt man dem Kupplungsgemisch unverzüglich eine konzentrierte wäßrige Lösung aus 30 Teilen Natriumcarbonat zulaufen. Nach kurzer Zeit ist die Bildung der Diazodisazozwischenverbindung beendigt. Man gibt ihrer Lösung eine Lösung von 17,7 Teilen Acetoacetylaminobenzol in 600 Teilen Wasser zu, rührt einige Stunden unter Eiskühlung und salzt den entstandenen Trisazofarbstoff durch Zusatz von Kochsalz aus. Er wird abfiltriert und getrocknet. Der kupferbare Trisazofarbstoff ist ein dunkles Pulver, das sich in Wasser mit violettroter Farbe löst und Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cellulose nach dem Ein- oder Zweibadkupferungsverfahren in schwarzen Tönen von hervorragender Licht-, Wasch- und Schweißechtheit färbt.
  • 10 Teile vorgenetzte Baumwolle werden in 300 Teile Wasser von 40° eingetragen. Man versetzt das Bad hierauf mit der konzentrierten wäßrigen Lösung aus 0,8 Teilen des nach obigem Beispiel erhältlichen Trisazofarbstoffes und bringt es innerhalb von 30 Minuten zum Kochen. Im Verlauf des Erwärmens gibt man dem Färbebad in kleinen Portionen 3 Teile Natriumsulfat in Form einer konzentrierten wäßrigen Lösung zu. Man hält die Flotte während weiteren 30 Minuten im Kochen, fügt ihr dann 1 Teil Natriumsulfat zu und läßt sie langsam auf 40° erkalten. Das Färbegut wird hierauf gründlich gespült und in einem frischen Bad, bestehend aus 300 Teilen Wasser, 0,3 Teilen Essigsäure und 0,3 Teilen Kupfersulfat, während 30 Minuten bei 70° behandelt. Die so metallisierte Färbung wird gespült und getrocknet.
  • An Stelle des Kupfersulfats des Nachbehandlungsbades kann auch ein Polyalkylenpolyamin, welches komplex gebundenes Kupfer enthält, verwendet werden.
  • Beispiel 2 27,2 Teile 4,4'-Diamino-1,1'-diphenyl-3,3'-dicarbonsäure werden tetrazotiert. Zur Tetrazolösung wird eine neutrale wäßrige Lösung aus 30,7 Teilen 2-Acetoacetylaminonaphthalin-6-sulfonsäure zulaufen gelassen. Man streut hierauf 40 Teile Natriumbicarbonat portionsweise in das Gemisch ein. Sobald die Bildung der Diazomonoazozwischenverbindung beendigt ist, wird eine Lösung aus 50,8 Teilen der durch saures Kuppeln von diazotierter 2-Amino-5-nitrobenzol-l-carbonsäure mit 2-Phenylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure erhältlichen Monoazoverbindung, 25 Teilen Natriumcarbonat, 125 Teilen technischem Pyridinbasengemisch und 300 Teilen Wasser zugegeben. Der ausgefallene Trisazofarbstoff wird abfiltriert und getrocknet. Er ist ein dunkles Pulver, das sich in Wasser mit rotvioletter Farbe löst und dessen gekupferte Färbungen auf Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cellulose einen licht-, wasch- und schweißechten schwarzen Farbton besitzen.
  • Beispiel 3 27,2 Teile 4,4'-Diamino-1,1'-diphenyl-3,3'-dicarbonsäure werden tetrazotiert. Man gibt der Tetrazolösung eine Lösung aus 30,4 Teilen des technischen Gemisches von 1-Acetoacetylaminonaphthalin-6- und -7-monosulfonsäure, 5 Teilen Natriumcarbonat und 250 Teilen Wasser zu und streut hierauf 50 Teile Natnumbicarbonat in kleinen Portionen in das Kupplungsgemisch ein. Nach mehrstündigem Rühren bei 25 bis 30° ist die Bildung der Diazomonoazozwischenverbindung beendigt; sie wird mittels Kochsalz völlig abgeschieden, abfiltriert und in wenig Eiswasser angerührt. Die so erhaltene Suspension gibt man in eine Lösung von 55,6 Teilen der durch saures Kuppeln von diazotiertem 2-Amino-l-carboxybenzol-5-sulfonsäuremethylamid mit 2-Phenylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure erhältlichen Monoazoverbindung, 100 Teilen eines technischen Pyridinbasengemisches und 900 Teilen Wasser. Man rührt mehrere Stunden bei 25 bis 30°. Nach dieser Zeit ist die Bildung des Trisazofarbstoffes beendigt. Er wird abfiltriert, wenn nötig durch Umlösen in Wasser gereinigt und getrocknet. Der kupferbare Trisazofarbstoff ist ein dunkles Pulver, das Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cellulose nach einem ein- oder zweibadigen Nachkupferungsverfahren in schwarzen Tönen von hervorragender Licht-, Wasch- und Schweißechtheit färbt.
  • Die nachfolgende Tabelle enthält weitere Beispiele. Zur Kennzeichnung der Farbstoffe sind in Kolonne (1) die Monoazoverbindung der Zusammensetzung (III) und in Kolonne (2) die zweite Azokomponente angegeben. Kolonne (3) enthält Angaben über den Farbton der gekupferten Färbungen auf Cellulosefasern.
    Beispiel 29 27,2 Teile 4,4'-Diamino-1,1'-diphenyl-3,3'-dicarbonsäure werden tetrazotiert. Die erhaltene eiskalte Tetrazolösung wird mit einer Lösung aus 54,2 Teilen der durch saures Kuppeln von diazotiertem 2-Amino-l-carboxybenzol-4-sulfonsäureamid mit 2-Phenylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure erhältlichen Monoazoverbindung, 10 Teilen N atriumcarbonat und 900 Teilen Wasser versetzt. Hierauf läßt man dem Kupplungsgemisch unverzüglich eine konzentrierte wäßrige Lösung aus 30 Teilen Natritumcarbonat zulaufen. Nach kurzer Zeit ist die Bildung der Diazodisazoverbindung beendigt. Man gibt ihrer Lösung eine Lösung von 8,9 Teilen Acetoacetylaminobenzol und 8,7 Teilen 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon in 600 Teilen Wasser und 4 Teilen Natriumhydroxyd zu, rührt einige Stunden unter Eiskühlung und salzt die beiden gebildeten Trisazofarbstoffe durch Zusatz von Kochsalz ab. Sie werden abfiltriert und getrocknet. Das Trisazofarbstoffgemisch ist ein dunkles Pulver, das sich in Wasser mit violettroter Farbe löst und Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cellulose nach dem Ein- oder Zweibadkupferungsverfahren in schwarzen Tönen von hervorragender Licht-, Wasch- und Schweißechtheit färbt.
  • Man kann auch für das Gemisch aus Acetoacetylaminobenzol und 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon, welches die zweite Azokomponente bildet, ein anderes Mischungsverhältnis als 1 : 1, z. B. 5 : 1 oder 2 : 1 oder 1 : 3, wählen oder die beiden Bestandteile der zweiten Azokomponente durch deren im Benzol- bzw. im Phenylkern durch Halogenatome, Nitro-, Methoxy-, Äthoxy-, Methylsulfonyl- und/oder Sulfonsäureamidgruppen substituierte Derivate ersetzen.
  • Beispiel 30 Ersetzt man im Beispie129 die als Bestandteil der zweiten Azokomponente verwendeten 8,9 Teile Acetoacetylaminobenzol durch 16,5 Teile 2-acetoacetylaminonaphthalin-6-sulfonsaures Natrium, so erhält man ein Trisazofarbstoffgemisch, dessen Färbungen ebenfalls ausgezeichnete Echtheitseigenschaften aufweisen.
  • Durch Änderung des Mischungsverhältnisses der beiden Bestandteile der Azokomponente kann man Farbstoffgemische herstellen, deren gekupferte Färbungen einen grünstichigeren oder rotstichigeren Schwarzton aufweisen, als es bei dem im obigen Beispiel gewählten Mischungsverhältnis der Fall ist.
  • An Stelle der hier verwendeten 2-Acetoacetylaminonaphthalin-6-sulfonsäure können mit gleichem Erfolg andere 2- oder 1-Acetoacetylaminonaphthalin-monosulfonsäuren sowie deren Gemische eingesetzt werden. Es ist auch möglich, das 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon durch im Phenylkern durch Halogenatome, Nitro-, Methylsulfonyl- und/oder Sulfonsäureamidgruppen substituierte 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolone zu ersetzen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Weitere Ausbildung des Verfahrens zur Herstellung kupferbarer Polyazofarbstoffe nach Patent 1047 966, dadurch gekennzeichnet, daß man hier 1 Mol der Tetrazoverbindung aus einer 4,4'-Diamino-1,1'-diphenyl-3,3'-dicarbonsäure in beliebiger Reihenfolge mit 1 Mol einer Monoazoverbindung der Zusammensetzung worin R Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl, Aralkyl oder Aryl, x Wasserstoff oder Halogen, y Wasserstoff oder die Nitrogruppe und z Wasserstoff oder die Sulfonsäure- bzw. Sulfonsäureamidgruppe, deren Amid-Wasserstoffatome durch gegebenenfalls substituierte Alkyl- oder Arylreste ersetzt sein können, bedeutet, und mit 1 Mol einer in Nachbarstellung zu einer enolisierbaren Ketogruppe kuppelnden Verbindung oder eines beliebig zusammengesetzten Gemisches aus zwei oder mehreren derartigen Verbindungen vereinigt.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als in Nachbarstellung zu einer enolisierbaren Ketogruppe kuppelnde Verbindung ein 5-Pyrazolon wählt.
  3. 3. Verfahren gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als in Nachbarstellung zu einer enolisierbaren Ketogruppe kuppelnde Verbindung ein 1-Aryl-3-methyl-5-pyrazolon wählt.
  4. 4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als in Nachbarstellung zu einer enolisierbaren Ketogruppe kuppelnde Verbindung ein am Stickstoffatom substituiertes Acylessigsäureamid wählt.
  5. 5. Verfahren gemäß Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als in Nachbarstellung zu einer enolisierbaren Ketogruppe kuppelnde Verbindung ein Acetylessigsäurearylamid wählt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 888 906. Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist eine Färbetafel mit Erläuterung ausgelegt worden.
DES48880A 1955-06-03 1956-05-29 Verfahren zur Herstellung kupferbarer Polyazofarbstoffe Pending DE1064659B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE888906C (de) * 1946-08-02 1953-09-07 Geigy Ag J R Verfahren zur Herstellung von kupferbaren Polyazofarbstoffen

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DE888906C (de) * 1946-08-02 1953-09-07 Geigy Ag J R Verfahren zur Herstellung von kupferbaren Polyazofarbstoffen

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