DE942104C - Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung metallhaltiger AzofarbstoffeInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
AUSGEGEBEN AM 26. APRIL 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
J& 942 104 KLASSE 22a GRUPPE 2
Dr. Arthur Bühler, Rheinfelden (Schweiz)
ist als Erfinder genannt worden
CIBA Aktiengesellschaft, Basel (Schweiz)
Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe
Patentiert im Gebiet der Bundesrepublik Deutsdri-aitd-vom 11. Februar 1953 an
Patentanmeldung bekanntgemacht am 27. Oktober 1955
Patenterteilung bekanntgemacht am 29. Märzil956
Die Priorität der Anmeldungen in der Schweiz vom 11. Februar 1952 und 13. Januar 1Θ53
ist in Anspruch genommen
Es wurde gefunden, daß man zu wertvollen, neuen metallhaltigen Asofarbstoffen gelangt, wenn man auf
sulfonsäuregruppenfreie Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel
HO
R-N = N
HN
Acyl
HN
Acyl
worin R einen aromatischen Rest der Benzolreihe bedeutet, der in o-Stellung zur Azogruppe eine Hydroxylgruppe
enthält, einerseits kobalt- oder chromabgebende Mittel derart einwirken läßt, daß kobalt- oder chromhaltige
Azofarbstoffe entstehen, die pro Molekül Monoazofarbstoff weniger als 1 Atom Kobalt oder Chrom
in komplexer Bindung enthalten, und anderseits durch Behandlung mit Alkali die Acylgrappe abspaltet, ao
Die beim vorliegenden Verfahren als Ausgangsstoffe dienenden, der obenstehenden Formel entsprechenden
sulfonsäuregruppenfreien Monoazofarbstoffe können erhalten werden, indem man o-Oxy-
diazoverbindungen der Benzolreihe, die von Sulfonsäuregruppen
frei sind, mit i-Acylamino-7-oxynaphthalin kuppelt. Hierbei werden als o-Oxydiazoverbindungen
zweckmäßig Diazoverbindungen von solchen 5 o-Oxyaminen der Benzolreihe verwendet, deren Benzolkerne
außer der Hydroxyl- und Aminogruppe noch weitere Substituenten, z. B. Halogenatome (z. B. Chlor),
Alkylgruppen (z. B. Methyl), Alkoxygruppen (z. B. Methoxy), Nitrogruppen, —CO —Alkylgruppen (z. B.
—CO — CH3), Acylaminogruppen (z. B. Acetylamino)
und insbesondere Sulfongruppen (z. B. — S O3 — CH3)
und vor allem substituierte oder unsubstituierte Sulfonsäureamidgruppen enthalten. Als Beispiele
seien die folgenden o-Oxyamine erwähnt:
4-Methyl-2-ammo-i-oxybenzol, 4-Methoxy-2-aminoi-oxybenzol,
4-Nitro-2-amino-i-oxybenzol, 5-Nitro-2-amino-i-oxybenzol,
6-Acetylamino-4-chlor- oder -4-nitro-2-amino-I-oxybenzol, o-Nitro^-acetylamino-2-amino-i-oxybenzol,
S-Nitro^-chlor^-amino-i-oxybenzol,
o-Nitro-^-chlor- oder-4-methyl-2-amino-i-oxybenzol,
3-Amino-4-oxy-acetophenon, 5-Nitro-3-amino-4-oxy-acetophenon, 2-Amino-I-oxybenzol-4-carbonsäureamid.
Zu besonders wertvollen Ergebnissen führen die folgenden Amine: 2-Amino-i-oxybenzol-4-
oder -5-methylsulfon, 2-Am^no-I-oxybenzol-4-benzylsulfon,
2-Amino-i-oxybenzol-4- oder -5-phenylsulfon,
6-Chlor- oder o-Nitro^-aminq-i-oxybenzol^-sulfonsäureamid,
4-Chlor- oder 4-Nitro-2-amino-i-oxybenzol-6 - sulf onsäureamid, 4 - Chlor - 2 - amino -1 - oxybenzol-5-sulfonsäureamid,
z-Amino-i-oxybenzol^- oder
-5-sulf onsäureamid und die entsprechenden -N-methyl-, -N-äthyl-, -N-jS-bxyäthyl-, -N-butyl-, -N-cyclohexyl-,
-N-phenyl-, -N-tolyl-, -N-dimethyl-, -N-diäthyl-,
-N-methylphenyl- und -N-benzylamide, ferner auch 2-Amino-i-oxybenzol-4- oder -5-sulfonsäurepyrrolidid,
2-Amino-i-oxybenzol-4- oder -5-sulf onsäuremorpholid.
Die bei der Herstellung der "Monoazofarbstoffe als Azokomponenten dienenden i-Acylaminö-7-oxynaphthaline
enthalten im Naphthalinkern keine weiteren Substituenten. Die Acylreste dieser Verbindungen
können beliebig zusammengesetzt sein. Zweckmäßig . wählt man aber leicht zugängliche N-Acylderivate
des i-Amino-7-oxynaphthalins, deren Acylrest einfach
gebaut ist, z. B. nur die Elemente C, H oder O aufweist.
Solche Acylreste sind beispielsweise diejenigen der allgemeinen Formel
— CO —Cn-1Ha,,.!
worin η eine ganze Zahl gleich oder größer als 1
bedeutet. Unter i-Acylamino-7-oxynaphthalinen sind hier auch 7-Oxy-i-carbalkoxyaminonaphthaline zu
verstehen. Als Beispiele für i-Acylamino-7-oxynaphthaline
sind zu erwähnen r-p-Toluolsulfonylamino-7-oxynaphthalin,
i-Benzoylamino-7-oxynaphthalin und vor allem i-Formylamino-7-oxynaphthalin,
ι - Acetylamino - 7 - oxynaphthalin, 1 - Propionylamino-7-oxynaphthalin,
ι n-Butyrylamino-7-oxynaphthalin,
i- Carbomethoxyamino - 7 - oxynaphthalin, 1 - Carboäthoxyamino-7-oxynaphthalin.
Die Kupplung der sulfonsäuregruppenfreien o-Oxydiazoverbindungen
mit den i-Acylamino-7-oxynaphthalinen kann nach üblichen, am sEc&. bekannten
Methoden vorzugsweise in alkalischen^ zu B- alkalicarbonatbis
alkalihydroxydalkalischem Dattel durchgeführt werden.
Nach beendeter Kupplungsreaktk« kränen die
Farbstoffe zur Metallisierung und/odbr Abspaltung
der Acylgruppe aus dem Kupplung^gemiseh nach
üblichen Methoden abgetrennt werden. In manchen
Fällen ist es auch möglich, die MetaHsäemng und·
Abspaltung der Acylgruppe ohne Zwischenabsc&eidung
direkt im Kupplungsgemisch durchzuführen.
Die Behandlung mit den kobalt- odier chromabgebenden
Mitteln erfolgt gemäß vorliegendem Verfahren in der Weise, daß ein kobalt- oder chromhaltiger
Azofarbstoff entsteht, der pro Molekül Monoazofarbstoff weniger als 1 Atom Chrom oder Kobalt
in komplexer Bindung enthält. Demgemäß führt man die Metallisierung zweckmäßig mit solchen
kobalt- oder chromabgebenden Mitteln und nach solchen Methoden durch, .welche erfahrungsgemäß
komplexe Kobalt- oder Chromverbindungen dieser Zusammensetzung liefern. Es empfiehlt sich im allgemeinen,
auf 1 Mol ' eines Monoazofarbstoffes weniger als 1 Grammatom Kobalt oder Chrom zu
verwenden und die Metallisierung in alkalischem Mittel auszuführen. Demzufolge sind auch diejenigen- Kobalt-
und Chromverbindungen, die in alkalischem Mittel beständig sind, für die Durchführung des Verfahrens
besonders gut geeignet, z. B. komplexe Kobalt- oder Chromverbindungen aliphatischer Dicarbonsäuren oder
Oxycarbonsäuren oder komplexe Chromverbindungen aromatischer o-Oxycarbonsäuren. Als Beispiele aliphatischer
Dicarbonsäuren und Oxycarbonsäuren können u. a. Oxalsäure, Milchsäure, Glykolsäure,
Zitronensäure und insbesondere Weinsäure genannt werden, während von den aromatischen o-Oxycarbonsäuren
z. B. solche der Benzolreihe wie 4-, 5- oder ö-Methyl-i-oxybenzol^-carbonsäure und vor allem
die nicht weiter substituierte i-Oxybenzol-2-carbonsäure
zu erwähnen sind. Als kobaltabgebende Mittel kann man auch einfache Verbindungen des zweiwertigen
Kobalts, wie Kobaltsulfat, Kobaltacetat oder gegebenenfalls Kobalthydroxyd, verwenden.
Die Umwandlung der Farbstoffe in die komplexen Kobalt- oder Chromverbindungen geschieht mit Vorteil
in der Wärme, offen oder unter Druck, z. B. bei Siedetemperatur des Reaktionsgemisches, gegebenenfalls
in Anwesenheit geeigneter Zusätze, z. B. in Anwesenheit von Salzen organischer Säuren, von
Basen, organischen Lösungsmitteln oder weiteren die Komplexbildung fördernden Mitteln.
Die erfindungsgemäße Abspaltung der Acylgruppe mittels Alkalien kann vor oder nach, vorzugsweise
aber während der Metallisierung vorgenommen werden. Als Alkalien kommen selbstverständlich solche'in
Betracht, die in einer Acylaminogruppe die Acylgruppe verseifen können, z. B. Ammoniak und vor allem
Kalium- und Natriumhydroxyd. Die Menge Alkali muß so gewählt werden, daß im Reaktionsgemisch
ein Überschuß an Alkali vorhanden ist, d. h. es muß mehr Alkali vorhanden sein, als zur Absättigung
sämtlicher im Reaktionsgemisch vorhandenen sauren salzbildenden Gruppen erforderlich ist. Zweckmäßig
sorgt man dafür, daß das Reaktionsgemisch einen mindestens 0,5 und vorzugsweise 4 bis 6 Moleküle
betragenden Alkaliüberschuß (auf den Ausgangsmonoazofarbstoff der Formel (1) gerechnet) enthält.
Die Alkalibehandlung kann z. B. bei ioo° oder bei noch höheren Temperaturen, z. B. bei Siedetemperatur
des Reaktionsgemisches, während längerer Zeit, z. B. ι bis 12, vorzugsweise etwa 6 Stunden
durchgeführt werden.
Die nach dem vorliegenden Verfahren erhältlichen Produkte sind pro Molekül Monoazofarbstoff weniger
als ι Atom komplex gebundenes Kobalt oder Chrom enthaltende Metallverbindungen von Monoazofarbstoffen
der allgemeinen Formel·
HO
(2)
worin R einen sulfonsäuregruppenfreien aromatischen Rest der Benzolreihe bedeutet, der in o-Stellung zur
Azogruppe eine Hydroxylgruppe enthält.
Besonders wertvoll sind diejenigen Farbstohe dieser
Art, worin der Rest R, falls er ein Chloratom enthält, noch einen weiteren Substituenten enthält, insbesondere
diejenigen, die als Substituenten im Rest R außer der Oxygruppe eine Alkylsulfongruppe, z. B.
eine Methylsulfongruppe oder eine Aryl-, ζ. Β. eine Phenylsulfongruppe und vor allem eine substituierte
oder eine unsubstituierte Sulfonsäureamidgruppe enthalten. Sie sind in Wasser löslich, und zwar besser
als die zu ihrer Herstellung verwendeten metallfreien Ausgangsfarbstoffe. Sie eignen sich zum Färben und
Bedrucken der verschiedensten Stoffe, vor allem aber zum Färben tierischer Materialien, wie Seide, Leder
und insbesondere Wolle, aber auch zum Färben und Bedrucken synthetischer Fasern aus Superpolyamiden
und Superpolyurethanen. Im Gegensatz zu den Chromverbindungen von sulfonsäuregruppenhaltigen
Farbstoffen, mit welchen man zweckmäßig aus stark
■45 saurem, z. B. schwefelsaurem Bade färbt, sind diese neuen Metallverbindungen sulfonsäuregruppenfreier
Monoazofarbstoffe vor allem geeignet zum Färben aus schwach alkalischem bis neutralem bis schwach saurem,
vorzugsweise essigsaurem Bade. Die so erhältlichen Wollfärbungen zeichnen sich durch Gleichmäßigkeit,
gute Naßechtheitseigenschaften und durch eine besonders günstige Kunstlichtfarbe aus.
Gegenüber den entsprechenden acylierten Farbstoffen weisen die gemäß vorliegendem Verfahren erhaltenen
Produkte den Vorteil eines wertvollen bathochromen Effekts auf. Sie werden nach vorliegendem
Verfahren in besserer Ausbeute und in einheitlicherer Form erhalten als nach dem Verfahren, wonach man
von unacyliertem i-Amino-7-oxynaphthalin aus-
€0 geht.
Die gemäß Beispiel 11 der USA.-Patentschrift ι 835 821 erhaltenen komplexen Metallverbindungen
lösen sich nicht in den Färbebädern und eignen sich nicht zum Färben von Wolle; im Gegensatz
dazu zeigen die nächst vergleichbaren, Verfahrensgemäß erhaltenen Produkte den Vorzug einer bedeutend
besseren Löslichkeit und eignen sich zum Färben von· Wolle.
In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente.
2O,2Teile2-Amino-I-oxybenzol-4-sulfonsäuremethylamid
werden in 200 Teilen Wasser und 15 Volumteilen ion-Salzsäure auf geschlämmt und bei 5 bis 10° mit
25 Volumteilen 4n-Natriumnitritlösung diazotiert. Die
durch Zugabe von Natriumcarbonat neutralisierte Diazoverbindung läßt man einlaufen in eine mit Eis
auf o° abgekühlte Lösung von 20,5 Teilen i-Acetylamino-7-oxynaphthalin
in 52 Volumteilen 2ri-Natriumhydroxydlösung und 50 Volumteilen 2n-Natriumcarbonatlösung.
Nach beendeter Kupplung wird der abgeschiedene Farbstoff filtriert und mit verdünnter
Natriumchloridlösung gewaschen.
41,4 Teile des so erhaltenen Farbstoffes werden in 1200 Teilen Wasser aufgeschlämmt. Nach Zugabe
von 24 Teilen Natriumhydroxyd und 120 Teilen einer Lösung von chromsalicylsaurem Natrium mit einem go
Chromgehalt von 2,6% wird zum Sieden erhitzt und etwa 6 Stunden unter Rückfluß gekocht. Aus der
klaren, grünblauen Lösung wird der Farbstoff durch Zusatz von Natriumchlorid .und Neutralisieren mit
verdünnter Essigsäure vollständig abgeschieden. Getrocknet stellt er ein schwarzes Pulver dar, das sich
in Wasser mit blauer und in konzentrierter Schwefelsäure mit violetter Farbe löst und Wolle aus schwach
alkalischem, neutralem oder essigsaurem Bade in vollen grüngrauen Tönen von guter Licht-, Naß-, 10c
Dekatur- und Carbonisierechtheit und ausgezeichneter Abendfarbe färbt.
Wenn man wie im obenerwähnten Beispiel, jedoch ohne Zusatz von Natriumhydroxyd chromiert, so
wird ein Farbstoff erhalten, welcher Wolle in eher rotstichiggrauen Tönen färbt.
Zu einem ähnlichen Farbstoff gelangt man, wenn man den Farbstoff aus diazotiertem 2-Amino-i-oxybenzol-4-sulfonsäureamid
und i-Carbomethoxyamino-7-oxynaphthalin gemäß obigen Angaben chromiert.
Der so erhaltene Farbstoff stellt ein grauschwarzes Pulver dar, das sich in Wasser mit blauer und in
konzentrierter Schwefelsäure mit violetter Farbe löst und Wolle aus schwach alkalischem, neutralem
oder essigsaurem Bade in reinen grüngrauen Tönen von guten Echtheitseigenschaften und ausgezeichneter
Abendfarbe färbt. Ohne Zusatz von Natriumhydroxyd wird ein Farbstoff erhalten, der Wolle in
deutlich rotstichigeren grauen Tönen färbt.
Wenn man wie in diesem Beispiel die aus den in iao den Kolonnen I und II der folgenden Tabelle erwähnten
Komponenten erhältlichen Monoazofarbstoffe verseifend chromiert, so werden komplexe Chromverbindungen
erhalten, die Wolle aus neutralem und schwach saurem Bade in den in Kolonne III angegebenen
Tönen färben.
Diazokomponente
II
Kupplungskomponente
Kupplungskomponente
III
Färbung
Färbung
4
5
5
ö-Nitro^-acetylamino^-amino-i-oxy-
benzol
^Nitro-ö-acetylamino^-amino-i-oxy-
^Nitro-ö-acetylamino^-amino-i-oxy-
benzol
2-Amino-i-oxybenzol-4-sulfonsäureamid
a-Amino-i-oxybenzol-4-sulfonsäureamid
2-Amino-i-dxybenzol-4-methylsulfon
a-Amino-i-oxybenzol-4-sulfonsäureamid
2-Amino-i-dxybenzol-4-methylsulfon
ι n-Butyrylamino-7-oxynaphthalin'
ι n-Butyrylamino-7-oxynaphthalin
ι n-Butyrylamino-7-oxynaphthalin
i-Benzoylamino-7-oxynaphthalin
l-Carbäthoxyamino-7-oxynaphthalin
i-Acetylanuno-7-oxynaphthalin
oliv
blaustichig-
oliv
grüngrau
grüngrau
grüngrau
Beispiel 2
41,2 Teile des Farbstoffes aus diazotiertem 2-Aminoi-oxybenzol-5-sulfonsäureämid und i-Acetylamino-7-oxynaphthalin werden unter Zusatz von 4 Teilen Natriumhydroxyd in 500 Teilen 80° warmem Wasser gelöst und mit 50 Teilen einer 3,25 % Kobalt enthaltenden Kobaltsulfatlösung versetzt. Nach Y2 Stunde Rühren bei 70 bis 80° ist die Metallisierung beendet. Zur so erhaltenen violetten Farbstofflösung werden 16 Teile Natriumhydroxyd gegeben, und das Ganze wird etwa 6 Stunden unter Rückfluß gekocht. Durch Neutralisieren mit verdünnter Essigsäure und Eindampfen kann der Farbstoff gewonnen werden. Er färbt Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder essigsaurem, Bade in rotstichigblauen Tönen von guten Echtheitseigenschaften.
41,2 Teile des Farbstoffes aus diazotiertem 2-Aminoi-oxybenzol-5-sulfonsäureämid und i-Acetylamino-7-oxynaphthalin werden unter Zusatz von 4 Teilen Natriumhydroxyd in 500 Teilen 80° warmem Wasser gelöst und mit 50 Teilen einer 3,25 % Kobalt enthaltenden Kobaltsulfatlösung versetzt. Nach Y2 Stunde Rühren bei 70 bis 80° ist die Metallisierung beendet. Zur so erhaltenen violetten Farbstofflösung werden 16 Teile Natriumhydroxyd gegeben, und das Ganze wird etwa 6 Stunden unter Rückfluß gekocht. Durch Neutralisieren mit verdünnter Essigsäure und Eindampfen kann der Farbstoff gewonnen werden. Er färbt Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder essigsaurem, Bade in rotstichigblauen Tönen von guten Echtheitseigenschaften.
Ohne die Nachbehandlung mit Natriumhydroxyd wird ein Farbstoff erhalten, der Wolle in reinen violetten
Tönen färbt.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe durch Behandeln von 0, o'-Dioxyazofarbstoffen aus o-Diazophenolen und i-Acylamino-7-oxynaphthaKnen mit metallabgebenden Mitteln und Abspaltung der in 7-Stellung des Naphthalin-restes befindlichen Acylgruppe durch Behandeln mit Alkali, dadurch gekennzeichnet, daß man solche o, o'-Dioxyazofarbstoffe, die aus i-Acylamino-7-oxynaphthalinen und gegebenenfalls substituierten, jedoch sulfonsäuregrappenfreien o-Oxydiazobenzolabkömmlingen erhältlich sind, mit chrom- oder kobaltabgebenden Mitteln derart behandelt, , daß kobalt- und chromhaltige Farbstoffe entstehen, die pro Molekül Monoazofarbstoff weniger als 1 Atom Kobalt oder Chrom in komplexer Bindung enthalten, und man vor, nach oder während der Einwirkung der chrom- bzw. kobaltabgebenden Mittel die Abspaltung der Acylgruppe vornimmt.
- 2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man auf 1 Molekül eines Farbstoffes weniger als 1 Atom Kobalt oder Chrom verwendet.
- 3. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als chromabgebende Mittel Chromverbindungen verwendet, welche eine aromatische o-Oxycarbonsäure, vorzugsweise Salicylsäure, in komplexer Bindung enthalten.Angezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 499 133,
ι 9-25 434;deutsche Patentschrift Nr. 842 089.ι 835 821,Θ 509 702 4.56
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH2849436X | 1952-02-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE942104C true DE942104C (de) | 1956-04-26 |
Family
ID=4572263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC7115A Expired DE942104C (de) | 1952-02-11 | 1953-02-11 | Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe |
Country Status (2)
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|---|---|
| US (1) | US2849436A (de) |
| DE (1) | DE942104C (de) |
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| DE842089B (de) * | 1948-10-19 | 1952-05-08 | J. R. Geigy A.-G., Basel (Schweiz) | Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Monoazofarbstoffe^ |
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1953
- 1953-02-09 US US336003A patent/US2849436A/en not_active Expired - Lifetime
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