[go: up one dir, main page]

DE1064543B - Vorgelege eines Achsgetriebes fuer ueber Gelenkwellen angetriebene Schienentriebfahrzeuge - Google Patents

Vorgelege eines Achsgetriebes fuer ueber Gelenkwellen angetriebene Schienentriebfahrzeuge

Info

Publication number
DE1064543B
DE1064543B DEK28582A DEK0028582A DE1064543B DE 1064543 B DE1064543 B DE 1064543B DE K28582 A DEK28582 A DE K28582A DE K0028582 A DEK0028582 A DE K0028582A DE 1064543 B DE1064543 B DE 1064543B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
cardan
hollow shaft
countershaft
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK28582A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Thomas Wirth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krauss Maffei AG filed Critical Krauss Maffei AG
Priority to DEK28582A priority Critical patent/DE1064543B/de
Publication of DE1064543B publication Critical patent/DE1064543B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C5/00Locomotives or motor railcars with IC engines or gas turbines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/08Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F3/00Types of bogies
    • B61F3/02Types of bogies with more than one axle
    • B61F3/04Types of bogies with more than one axle with driven axles or wheels
    • B61F3/06Types of bogies with more than one axle with driven axles or wheels with three or more axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Vorgelege eines Achsgetriebes für über Gelenkwellen angetriebene Schienentriebfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf ein Vorgelege eines Achsgetriebes für über Gelenkwellen angetriebene Schienentriebfahrzeuge, insbesondere bei dreiachsigen Triebdrehgestellen von Drehgestell-Diesellokomotiven, mit über einen durchgehenden Gelenkwellenstrang angetriebenen Radsätzen und einem zwischen zwei Radsätzen im Gelenkwellenstrang angeordneten Antriebgetriebe.
  • Das Antriebgetriebe ist bei Drehgestell-Diesellokomotiven mit den bekannten Achsgetrieben ein übliches Flüssigkeitsgetriebe, das im Drehgestellrahmen gelagert ist und dessen Abtriebwelle an jedem Ende über eine Gelenkwelle mit dem Vorgelege des benachbarten Achsgetriebes verbunden ist. Um eine genügende Länge der einzelnen Gelenkwellen des Gelenkwellenstranges zu erzielen, ist es notwendig, die Achsgetriebe mit ihren Vorgelegen so auf den Radsätzen anzuordnen, daß die Vorgelege dem Antriebgetriebe abgewandt sind. Dabei ergibt sich, daß die überhängenden Massen eines Drehgestells verhältnismäßig groß sind und daß trotz dieser Anordnung der Drehgestellradstand eine erhebliche Länge aufweist. Große überhängende Massen ergeben jedoch schlechte Laufeigenschaften, und ein großer Drehgestellradstand vermindert die Bogenläufigkeit und erhöht die Anlaufdrücke.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist daher darin zu sehen, ein Vorgelege eines Achsgetriebes der eingangs genannten Art zu schaffen, das den Bau von Drehgestellen mit kurzem Radstand und geringen überhängenden Massen ermöglicht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Antriebwelle für das Vorgelege des Achsgetriebes als Hohlwelle ausgebildet ist, durch welche die antreibende Gelenkwelle mit Spiel hindurchgeführt und mit ihrem Abtriebgelenk mit dem benachbarten Ende der Hohlwelle verbunden ist.
  • Bei einem dreigängigen Doppelturbogetriebe ist es zwar bekannt, die Abtrieb- oder Vorgelegewelle eines Turbogetriebes als Hohlwelle auszubilden und durch diese die das Getriebe mit dem Achsgetriebe verbindende Gelenkwelle hindurchzuführen. Diese Ausbildung ist bei dem bekannten Getriebe notwendig, um zwei etwa gleichartige und gleichliegende Abtriebwellen für das Doppelturbogetriebe bei beliebiger Anschlußmöglichkeit zu erzielen. Da es sich jedoch bei dem bekannten Getriebe um ein Hauptgetriebe für zweiachsige Drehgestelle handelt, wird eine Lösung der Erfindungsaufgabe nicht nahegelegt.
  • Durch die gemäß der Erfindung vorgeschlagenen Maßnahmen wird jedoch nicht nur die Aufgabe der Erfindung in vorteilhafter Weise gelöst. Darüber hinaus ergibt sich noch der wesentliche Vorteil einer erheblichen Gewichtsverminderung der Drehgestelle; denn durch die Verkürzung des Drehgestellradstandes kann auch der Rahmen kürzer gehalten werden, der zudem bei gleicher Steifigkeit infolge der Verkürzung auch noch aus leichteren Profilen und Blechen hergestellt werden kann. Außerdem läßt sich bei gleicher Lokomotivlänge eine größere geführte Länge, d. h. ein größerer Drehzapfenabstand, verwirklichen, was sich günstig auf die Laufeigenschaften auswirkt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. 1 einen lotrechten Längsschnitt durch ein Achsgetriebe mit Vorgelege, Abb. 2 und 3 je eine Seitenansicht eines dreiachsigen Drehgestells, bei dem die erfindungsgemäßen Achsvorgelege verwendet werden, und Abb. 4 bis 8 jeweils im Längsmittelschnitt verschiedene Anschlußmöglichkeiten zweier Gelenkwellen des Gelenkwellenstranges an das eine Ende der Hohlwelle des Achsv orgeleges.
  • Das Achsgetriebe gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 besteht im wesentlichen aus einem mit der Achswelle 1 verbundenen Kegelradgetriebe 2, 3, dem ein im gleichen Gehäuse 4 angeordnetes V orgelege 5, 6 vorgeschaltet ist, dessen Antriebwelle mit einem durchlaufenden, aus einzelnen Gelenkwellen 7, 23 und 24 zusammengesetzten Gelenkwellenstrang (Abb. 2 und 3) verbunden ist.
  • Das Tellerrad 2 des Achsgetriebes ist in bekannter Weise auf der Achswelle 1 eines Radsatzes angeordnet und kämmt mit einem Kegelritzel 3, dessen Ritzelwelle 8 waagerecht und in Fahrtrichtung liegend angeordnet ist. Die Ritzelwelle 8 des Kegelritzels 3 ist an der ritzelseitigen Stirnfläche mit einem koaxialen zylindrischen Zapfen 9 versehen und in dem teilbar ausgebildeten Gehäuse 4 des Achsgetriebes mittels dreier Wälzlager 10, 11 und 12 gelagert. Auf der Ritzelwelle 8 ist zwischen den beiden Wälzlagern 11 und 12 fest und undrehbar ein mit Gerad- oder Schrägverzahnung versehenes Zahnrad 5 des Vorgeleges 5 und 6 angeordnet. Das Zahnrad 5 kämmt mit einem weiteren, auf der Antriebwelle des Vorgeleges 5 und 6 ebenfalls fest und undrehbar vorgesehenen Zahnrad 6. Die Antriebwelle ist in lotrechter Richtung oberhalb der Ritzelwelle 8 und parallel zu dieser im Gehäuse 4 des Achsgetriebes gelagert.
  • Gemäß der Erfindung ist die Antriebwelle des Vorgeleges 5, 6 des Achsgetriebes als Hohlwelle 13 ausgebildet. Zur Lagerung der Hohlwelle 13 im Gehäuse 4 sind ebenfalls zwei Wälzlager 14 und 15 vorgesehen, von denen in Fahrzeuglängsrichtung gesehen das Lager 14 vor und das Lager 15 hinter dem auf der Hohlwelle 13 befestigten oder mit dieser ein Stück bildenden Zahnrad 6 angeordnet ist. Die Hohlwelle 13 ist mit beiden Enden aus dem Gehäuse 4 herausgeführt. wobei die zum Festhalten der Außenringe der Wälzlager 14 und 15 dienenden Gehäusedeckel 16 mittels einer eingelegten Dichtung 17 auf dem zylindrischen Außenmantel der Hohlwelle 13 aufliegen, so daß ein Eindringen von Staub und Wasser in das Innere des Gehäuses 4 des Achsgetriebes verhindert wird. Auf dem der Achswelle 1 zu liegenden, aus dem Gehäuse 4 herausragenden Ende der Hohlwelle 13 ist ein Gabelstück 18 aufgekeilt oder in anderer Weise befestigt, in dem zwei gegenüberliegende Zapfen 19 eines Kreuzstückes 20 drehbar gelagert sind. Die beiden anderen Zapfen 21 des Kreuzstückes 20 sind mit dem Gabelstück 22 einer durch die Hohlwelle 13 hindurchgeführten Gelenkwelle 7 eines Gelenkwellenstianges verbunden. Das Spiel zwischen Hohlwelle 13 und Gelenkwelle 7 ist mindestens so bemessen, daß auch bei größtmöglicher gegenseitiger Bewegung, z. B. durch das Federspiel oder die Drehbewegung eines Drehgestells, kein gegenseitiges Berühren eintritt. Um einen einfacheren Einbau der Gelenkwelle 7 zu ermöglichen, ist es jedoch von Vorteil. die Bohrung der Hohlwelle 13 so groß zu halten, daß das Gabelstück 22 der Gelenkwelle 7 durch die Bohrung hindurchgeführt werden kann und ein Auseinanderziehen der zweiteiligen teleskopartig ineinandergeführten Gelenkwelle 7 nicht erforderlich ist.
  • Durch die Ausbildung der Antriebwelle des Vorgeleges als Hohlwelle 13 ist es möglich, die Achsgetriebe derart anzuordnen, daß ihre Vorgelege möglichst nahe zur Drehgestellmitte bzw. zur lotrechten Drehachse des Drehgestells liegen, ohne daß dabei ein großer Radstand des Drehgestells oder/und kurze Gelenkwellen in Kauf genommen werden müssen. Bei den Anwendungsbeispielen gemäß Abb. 2 und 3 sind die Achsgetriebe in dreiachsigen Drehgestellen angeordnet, für die sie in der Hauptsache auch vorgesehen sind. Es liegt aber auf der Hand, daß die Achsgetriebe auch bei vier- und mehrachsigen Einheiten sowie auch bei zweiachsigen Drehgestellen mit sehr kurzem Radstand mit Vorteil verwendet werden können.
  • Bei dem dreiachsigen Drehgestell nach Abb.2 ist zum Antrieb der Achsgetriebe der Radsätze ein aus drei Gelenkwellen 7, 23 und 24 bestehender waagerecht in Fahrtrichtung durchlaufender Gelenkw ellenstrang vorgesehen. Im Gelenkwellenstrang ist gleichachsig die Abtriebwelle 25 eines Getriebes angeordnet. Das Getriebe kann sowohl im Drehgestellrahmen als auch im Hauptrahmen der Lokomotive angeordnet sein. Letzteres ist vorteilhaft. falls es sich bei dem Getriebe um ein Geschwindigkeitswechselgetriebe handelt, während die erstgenannte Ausführung bei Lokomotiven in Frage kommt, bei denen ein Zwischengetriebe 26 vorgesehen ist und die dieses antreibende Gelenkwelle 27 mit ihren Gelenken symmetrisch zur lotrechten Drehachse des Drehgestells angeordnet ist, so daß keine Bewegung des Drehgestells eine Ungleichförmigkeit in der Drehbewegung der Gelenkwelle 27 und damit im Hauptgetriebe hervorruft. Die Radsätze 28, 29 und 30 des Ausführungsbeispiels nach Abb.2 sind im gleichen Abstand voneinander angeordnet, wobei der mittlere Radsatz 29 symmetrisch zur lotrechten Quermittelebene Y liegt, die auch die lotrechte Drehachse des Drehgestells aufnimmt. Die Achsgetriebe der Endradsätze 28 und 30 sind mit ihren Vorgelegen dem Zwischengetriebe 26 zugekehrt und mit Hohlwellen 13 versehen, durch die die Gelenkwelle 7 bzw. 24 hindurchgeführt und an dem der Achswelle zugekehrten Ende der Hohlwelle 13 angeschlossen ist. Das Achsgetriebe des mittleren Radsatzes 29 ist mit seinem Vorgelege vom Zwischengetriebe 26 abgewandt und kann mit einer Vollwelle versehen sein, da keine Gelenkwelle hindurchgeführt «-erden muß. Um jedoch drei gleichartige Achsgetriebe im Drehgestell zu verwenden', kann auch für das Vorgelege des mittleren Achsgetriebes eine Hohlwelle 31 vorgesehen werden (Abb. 3), wobei jeweils das vom Zwischengetriebe 26 weiter entfernt liegende Ende der Hohlwelle 13 des Achsvorgeleges des linken Endradsatzes 28 bzw. der Hohlwelle 31 des Achsvorgeleges des mittleren Radsatzes 29 mit dem benachbarten Ende der Abtriebwelle 25 des Zwischengetriebes 26 über eine durch die Hohlwelle hindurchführende Gelenkwelle 7 bzw. 23 und das außenliegende Ende der Hohlwelle 13 des Achsvorgeleges des rechten Endradsatzes 30 über eine durch sie hindurchführende Gelenkwelle 24 mit dem Anlenkpunkt der Gelenkwelle 23 an der Hohlwelle 31 verbunden ist. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 ist das Zwischengetriebe 26 mit seiner Abtriebwelle 25 zwischen dem mittleren Radsatz 29 und dem Endradsatz 28 gelagert, von dem das Vorgelege des Achsgetriebes des mittleren Radsatzes 29 abgewandt ist. Das Zwischengetriebe 26 ist dabei vorteilhaft in der Mitte zwischen der Anlenkstelle der Gelenkwelle 7 an der Vorgelegewelle 13 des Endradsatzes 28 und der Anlenkstelle der Gelenkwelle 23 an der vollen Vorgelegewelle des mittleren Radsatzes 29 vorgesehen, so daß zwei gleich lange Gelenkwellen 7, 23 verwendet werden können.
  • Das Anwendungsbeispiel gemäß Abb. 3 bezieht sich ebenfalls auf ein dreiachsiges Drehgestell. Der Unterschied gegenüber dem Anwendungsbeispiel nach Abb. 2 ist darin zu sehen, daß die Vorgelege der Achsgetriebe der das Zwischengetriebe 26 einschließenden Radsätze 28 und 29 diesem zugewandt und jeweils mit einer Hohlwelle 13 bzw. 31 versehen sind, an deren dem Zwischengetriebe 26 abgewandten Ende die jeweils von der Abtriebwelle 25 des Zwischengetriebes 26 kommende und durch die Hohlwelle 13 bzw. 31 hindurchgeführte Gelenkwelle 7 bzw. 23 angeschlossen ist. Die Abstände zwischen den Radsätzen 28, 29 und 30 können dabei ungleich sein.
  • Am Anschlußende der Hohlwelle 31 des mittleren Achsgetriebes muß jedoch nicht nur die am Zwischengetriebe 26 angeschlossene Gelenkwelle 23, sondern auch die Gelenkwelle 24 für den nachfolgenden Endradsatz 30 angelenkt werden.
  • Die Verlängerung der Hohlwelle 31 des Achsv orgeleges des mittleren Radsatzes gemäß Abb. 4 zum anschließenden Endradsatz hin dient unmittelbar zur Lagerung zweier gegenüberliegender Zapfen 32 eines Kreuzstückes 33, dessen beide andere Zapfen 34 mit der abtriebseitigen Gabel 35 einer Gelenkwelle 23 verbunden sind. Das Kreuzstück 33 ist koaxial zur Gelenkwelle 23 bzw. zur Hohlwelle 31 mit einer Verlängerung 36 versehen, an welche die Gabel 37 der nachfolgenden Gelenkwelle 24 des Gelenkwellenstranges angeschlossen ist.
  • In gleicher Weise kann der Anschluß der Enden der beiden Gelenkwellen 23 und 24 auch über je ein Kreuzstück 33 bzw. 38, die im Ende der Hohlwelle 31 drehbar gelagert sind, erfolgen (Abb. 5).
  • Während bei den Ausführungsbeispielen nach den Abb. 4 und 5 besondere Gabelstücke 35 und 37 vorzusehen sind und das Ende der Hohlwelle 31 entsprechend zu verlängern und auszubilden ist, können bei den Ausführungsbeispielen nach Abb. 6 und 7 übliche mit Anschlußflanschen versehene Gelenkwellen 23 und 24 Verwendung finden.
  • Dazu ist beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 6 das Anschlußende der Hohlwelle 31 mit einem nach innen gerichteten Ringbund 39 versehen. Der Ringbund 39 weist eine zur Hohlwelle 31 konzentrische Bohrung auf, in die Zentrierbunde der Gelenkwellen-Anschlußflansche 40 zu liegen kommen. Außerdem sind mehrere den Bohrungen der Anschlußflansche 40 entsprechende Bohrungen im Ringbund 39 vorgesehen, die zum Durchführen der die Anschlußflansche 40 mit der Hohlwelle 31 verbindenden Schrauben 41, Paßbolzen od. dgl. dienen.
  • Da unter Umständen der Einbau der durch die Hohlwelle 31 umschlossenen Gelenkwelle 23 Schwierigkeiten verursacht, kann die Hohlwelle 31 (Abb. 7) auch mit einem nach außen gerichteten Ringflansch 42 versehen werden, an dem konzentrisch eine Scheibe 43 angebracht ist. An der Scheibe 43 sind die Gelenkwellen-Anschlußflansche 40 in gleicher Weise wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel befestigt.
  • Wird auf geringstes Gewicht und kürzeste Baulänge Wert gelegt, so können gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 8 die Gabelstücke mit der Scheibe zu einem Schmiedestück zusammengefaßt werden und dieses an dem mit einem nach außen gerichteten Ringflansch 42 versehenen Ende der Hohlwelle 31 koaxial zu dieser mittels Zentrierbund und Paßschrauben befestigt werden. Selbstverständlich müssen an jedem Anschlußende einer Hohlwelle 31 nicht unbedingt zwei Gelenkwellen angeschlossen werden. Die Ausführungsbeispiele gemäß Abb. 5 bis 8 können selbstverständlich auch nur für den Anschluß einer einzigen Gelenkwelle vorgesehen werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorgelege eines Achsgetriebes für über Gelenkwellen angetriebene Schienentriebfahrzeuge, insbesondere bei dreiachsigen Triebdrehgestellen von Drehgestell-Diesellokomotiven, mit über einen durchlaufenden Gelenkwellenstrang angetriebenen Radsätzen und einem zwischen zwei Radsätzen im Gelenkwellenstrang angeordneten Antriebgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebwelle für das Vorgelege (5, 6) des Achsgetriebes als Hohlwelle (13) ausgebildet ist, durch welche die antreibende Gelenkwelle (7) mit Spiel hindurchgeführt und mit ihrem Abtriebgelenk mit dem benachbarten Ende der Hohlwelle verbunden ist.
  2. 2. Vorgelege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (31) des Vorgeleges an ihrem Anschlußende für das Abtriebgelenk der von ihr umschlossenen Gelenkwelle (23) außerdem mit dem Antriebgelenk einer anschließenden im Gelenkwellenstrang liegenden Gelenkwelle (24) verbunden ist.
  3. 3. Vorgelege nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (31) an ihrem zur Verbindung mit dem Gelenkwellenstrang dienenden Anschlußende einen nach innen gerichteten Ringbund (39) aufweist.
  4. 4. Vorgelege nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußende der Hohlwelle (31) einen nach außen gerichteten Ringflansch (42) aufweist.
  5. 5. Vorgelege nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (13) an ihrem Anschlußende als Gabelstück (18) zur Lagerung des Kreuzstückes (20) des angeschlossenen Gelenkes einer Gelenkwelle (7) ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: »Glasers Annalen«, Juni 1955, S. 200; Druckschrift »Voith-Turbogetriebe für Schienenfahrzeuge«, Juli 1951, S. 13, Abb. 10. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1005 104.
DEK28582A 1956-04-12 1956-04-12 Vorgelege eines Achsgetriebes fuer ueber Gelenkwellen angetriebene Schienentriebfahrzeuge Pending DE1064543B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK28582A DE1064543B (de) 1956-04-12 1956-04-12 Vorgelege eines Achsgetriebes fuer ueber Gelenkwellen angetriebene Schienentriebfahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK28582A DE1064543B (de) 1956-04-12 1956-04-12 Vorgelege eines Achsgetriebes fuer ueber Gelenkwellen angetriebene Schienentriebfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1064543B true DE1064543B (de) 1959-09-03

Family

ID=7218248

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK28582A Pending DE1064543B (de) 1956-04-12 1956-04-12 Vorgelege eines Achsgetriebes fuer ueber Gelenkwellen angetriebene Schienentriebfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1064543B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226622B (de) * 1962-08-10 1966-10-13 Krauss Maffei Ag Gelenkwellenantrieb fuer Schienentriebfahrzeuge, insbesondere fuer dieselhydraulische Lokomotiven

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005104B (de) * 1954-04-30 1957-03-28 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Gelenkwellenantrieb fuer zwei- und mehrachsige Drehgestelle

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005104B (de) * 1954-04-30 1957-03-28 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Gelenkwellenantrieb fuer zwei- und mehrachsige Drehgestelle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226622B (de) * 1962-08-10 1966-10-13 Krauss Maffei Ag Gelenkwellenantrieb fuer Schienentriebfahrzeuge, insbesondere fuer dieselhydraulische Lokomotiven

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1284708B (de) Kupplung zum drehwinkelgetreuen UEbertragen von Drehbewegungen zwischen achsversetzten Wellen
DE414528C (de) Bahnwagen mit Antrieb durch einen Verbrennungsmotor
DE1064543B (de) Vorgelege eines Achsgetriebes fuer ueber Gelenkwellen angetriebene Schienentriebfahrzeuge
DE3704454A1 (de) Achsgetriebe
DE1755774A1 (de) Kraftfahrzeug
DE2548058A1 (de) Doppelachsantrieb fuer schienenfahrzeuge
DE2610054C3 (de) Antriebsanordnung für Radsätze von Schienentriebfahrzeugen
DE2106662A1 (de) Antrieb für elektrische Triebfahrzeuge
DE3817211A1 (de) Radsatz fuer schienenfahrzeuge
DE2733388C2 (de) Achsversetzungen zulassende Vorrichtung zum Kuppeln eines drehbaren Antriebsteiles mit einem Abtriebsteil für den Antrieb eines Schienenfahrzeuges
EP1149009B1 (de) Losradachse für schienenfahrzeuge
DE20108221U1 (de) Antrieb mit Überlastkupplung für eine landwirtschaftliche Maschine
DE711125C (de) Luftschraubenferntrieb fuer Flugzeuge
DE534732C (de) Fahrgestell fuer Bahnfahrzeuge, insbesondere fuer Strassenbahntriebwagen
DE3047413A1 (de) Doppelachsantrieb fuer schienenfahrzeuge
DE811839C (de) Schienenfahrzeug mit Einzelachsantrieb, insbesondere Triebdrehgestell mit Antriebsuebertragung durch Stroemungsgetriebe
DE1071114B (de)
DE1108249B (de) Antriebsuebertragung fuer ein zwei- oder drei-achsiges Drehgestell einer dieselhydraulischen Drehgestellokomotive
DE972094C (de) Einzelachsantrieb von zwei Radsaetzen eines Schienenfahrzeug-Drehgestells
DE2116441C3 (de) Achsgetriebe fur Kraftfahrzeuge mit Portalachse
DE1177423B (de) Kardanische Zahnkupplung
DE428560C (de) Als Walze gebautes Kraftfahrzeug
DE1162394B (de) Vorrichtung zum Verhindern des Schleuderns der Treibachsen eines zweiachsigen Drehgestells, insbesondere fuer elektrische Lokomotiven
DE687626C (de) Elektrischer Fahrzeugantrieb
DE477354C (de) Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge