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DE1219752B - Elektromagnetisch und durch Fluessigkeitsdruck betaetigtes Hilfsventil zur Druckregelung - Google Patents

Elektromagnetisch und durch Fluessigkeitsdruck betaetigtes Hilfsventil zur Druckregelung

Info

Publication number
DE1219752B
DE1219752B DEB63493A DEB0063493A DE1219752B DE 1219752 B DE1219752 B DE 1219752B DE B63493 A DEB63493 A DE B63493A DE B0063493 A DEB0063493 A DE B0063493A DE 1219752 B DE1219752 B DE 1219752B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
auxiliary valve
armature
tappet
bore
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB63493A
Other languages
English (en)
Inventor
Cecil E Adams
Glenn A Norris
Leo H Dillon
George M Hipple
William F Weese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brakeshoe Internat S A
Original Assignee
Brakeshoe Internat S A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brakeshoe Internat S A filed Critical Brakeshoe Internat S A
Publication of DE1219752B publication Critical patent/DE1219752B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/20Control of fluid pressure characterised by the use of electric means
    • G05D16/2093Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with combination of electric and non-electric auxiliary power
    • G05D16/2097Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with combination of electric and non-electric auxiliary power using pistons within the main valve

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

  • Elektromagnetisch und durch Flüssigkeitsdruck betätigtes Hilfsventil zur Druckregelung Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisch und durch Flüssigkeitsdruck betätigtes Hilfsventil zur Regelung des Druckes einer Flüssigkeit mittels eines Hauptventils in einem Durchlaß, mit einem eine Spule tragenden Magnetkern, einem in einer zentralen Bohrung des Magnetkerns axial beweglichen Ventilstößel sowie mit einem in Schließrichtung von einem scheibenförmigen Magnetanker über den Stößel und in Öffnungsrichtung allein vom Druck im Durchlaß beaufschlagten Verschlußstück.
  • Derartige, der Regelung eines Flüssigkeitsdruckes in Abhängigkeit von der einstellbaren Erregung der Ventilspule dienende lElfsventile sind bereits bekannt, erfüllen jedoch die beiden Hauptanforderungen, die an eine exakte, reproduzierbare und stetige Regelung zu stellen sind, nämlich einerseits minimale Reibung des beweglichen Ventilstößels und andererseits Dichtheit der Stößellagerung insofern nicht -optimal, als eine Verminderung der Stößelreibung bisher nur auf Kosten der guten Dichtheit erreichbar war und umgekehrt.
  • Damit sich mit möglichst kleinen elektrischen Steuerströmen exakte Regelungen erzielen lassen, muß ja in der Tat dafür gesorgt werden, daß die Reibung sowohl des Hilfsventilstößels als auch des den Stößel bewegenden Magnetankers praktisch vernachlässigbar ist, da die auf den Stößel wirkenden und seine Lage steuernden Kräfte vergleichsweise klein sind und einerseits nur durch den Druck einer Flüssigkeit und andererseits nur durch die vorgebbare Kraft des Elektromagneten bestimmt sein sollen. Gleichzeitig müssen irgendwelche unkontrollierbaren Leckverluste des Druckmittels vermieden werden.
  • Bei einem mit einer Kugel als Verschlußstück arbeitenden bekannten Hilfsventil ist der als Tauchanker ausgebildete Magnetanker mitsamt dem Ventilstößel an zwei Federn aufgehängt, die oberhalb und unterhalb des Magneten angeordnet sind. Wenn auch durch diese Anordnung die Anker- und Stößelreibung gegenüber üblichen Stößellagerungen verringert ist, fehlt bei diesem bekannten Hilfsventil eine zuverlässige Abdichtung gegenüber dem Elektromagneten.
  • Bei einem anderen bekannten lElfsventil, bei welchem der Ventilstößel mittels einer zusätzlichen Feder in Schließrichtung beaufschlagt wird, ist zwar der Magnetanker als Scheibenanker ausgebildet, je- doch unterliegt der in einer zentralen Bohrung des Magnetträgers geführte Stößel einer verhältnismäßig starken Reibung und wird außerdem oberhalb des Verschlußstückes direkt vom Druckmittel umspült. Bei zahlreichen anderen bekannten Hilfsventilen wird der Ventilstößel unter mehr,oder weniger starker Gleitreibung in festen Dichtungshülsen oder -scheiben geführt, so daß die erzielbare Empfindlichkeit der Regelung durch die Größe dieser Gleitreibung begrenzt ist und eine entsprechend hohe Empfindlichkeit nur auf Kosten einer zuverlässigen Abdichtung erreicht werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile bisher bekannter Hilfsventile des eingangs beschriebenen Typs zu vermeiden und eine Lagerung des Ventilstößels sowie des Elektromagneten zu schaffen, die bei praktisch vernachlässigbarer Reibung eine möglichst gute Dichtung des Ventilstößels gewährleistet. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, ein zuverlässig abgedichtetes Hilfsventil mit besonders geringen Steuerströmen arbeiten zu lassen.
  • Die Erfindung ist zur Lösung der genannten Aufgabe dadurch gekennzeichnet, daß der den Ventilstößel tragende Scheibenanker auf der dem Hilfsventil abgewandten Seite der Spule mittels einer zwischen Anker und Gehäuse eingespannten Meinbran aufgehängt ist und der Ventilstößel zwischen Spule und lElfsventil durch wenigstens ein Lager geführt und abgedichtet wird, welches aus einer den Ventilstößel mit Spiel umgebenden Lochscheibe sowie einem in -einer Nut der Innenwandung der Bohrung der Lochscheibe eingesetzten, den Ventilstößel abstützenden O-Ring besteht, der bei einer- Axialverschiebung des Ventilstößels auf dem Umfang desselben abrollt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprächen.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch ein mit einem Hilfsventil nach der Erfindung ausgerüsteten Hauptventil zur Druckregelung, F i g. 2 einen Schnitt durch das Verschlußstück des Hilfsventils sowie durch dessen Ventilsitz in vergrößertem Maßstab und F i g. 3 eine Draufsicht auf die den Scheibenanker tragende Membran in verkleinertem Maßstab.
  • Nach F i g. 1 besteht das Druckregelventil 10 aus einem Hauptventil 11 und einem Hilfsventil 12 zur Regelung des Druckes einer das Hauptventil 11 passierenden Flüssigkeit. Hauptventil 11 und Hilfsventil 12 sind in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht, welches aus drei Gehäuseteilen 13, 14 und 15 zusammengesetzt ist. Das Gehäuseteil 14 ist mit dem Gehäuseteil 15 und das Gehäuseteil 13 mit dem Gehäuseteil 14 durch nicht dargestellte Schrauben verbunden.
  • Das Gehäuseteil.-15 weist eine, im wesentlichen kreisförmige Oberfläche 16 auf, von der eine, abgestufte zentrale vertikale Bohrung 17 durch das Gehäuse bis zu einer Auslaßöffnung 18 verläuft. Eine Querbohrung 19 kreuzt die vertikale Bohrung 17. Der Auslaß 18 und die Enden der Bohrung 19 sind zum Anschluß an Rohrleitungen mit Gewinden 20 versehen. Parallel zur Vertikalbohrung 17 ist ein Durchlaß 21 vorgesehen, der die Querbohrung 19 mit der Oberfläche 16 des Gehäuseteils 15 verbindet und dessen Mündung zum dichten Anschluß an eine öffnung 38 im Gehäuseteil 14 mit einem O-Ring 22 versehen ist.
  • Die Bohrung 17 wird von einer Zylinderwand 23 begrenzt, in deren Boden ein Ventilsitz 24 gegen eine Schulter eingepreßt ist, und nimmt einen Kolben 25 auf, der sich mit einem Verschlußstück 26 auf dem Sitz 24 abstützen kann.
  • Oberhalb des Kolbens 25 ist eine Druckkanuner 28 angeordnet, während unterhalb des Kolbens 25 eine ringförmige Ausnehmung 29 vorgesehen ist, die in der Querbohrung 19 liegt. In einer axialen Bohrung 30 des Kolbens 25 ist ein durch eine Feder 33 belasteter Hohlkolben 31 verschiebbar gelagert, der im Bereich der Druckkammer 28 einen Ringflansch 32 aufweist, zum Druckausgleich zwischen Kammer 28 und Querhohrung 19 dient und den Durchtritt von Druckflüssigkeit von der Hohlkolbenoberseite zum Auslaß 18 erlaubt.
  • Die Feder 33 spannt den Kolben 25 in Schließrichtung vor.
  • Das Gehäuseteil 14 weist eine im wesentlichen kreisförmige Bodenfläche auf, die sich a en die ceg obere Fläche 16 des Gehäuseteils 15 anlegt, und ist 'mit einer abgestuften Mittelbohrung 34 versehen, deren Achse mit der Achse der Vertikalbohrung 17 im Gehäuseteil 15 zusammenfällt und in welche horizontale Bohrungen 35, 36 und 37 münden. Die Bohrung 37 ist mit dem DurcJüaß 21 und mit der Druckkammer 28 durch zwei Drosselstellen 38 bzw. 39 verbunden. Die Bohrung 36 ist durch einen Stopfen 40 verschlossen, während die Bohrung 35 dusch einen Entlüftungsstopfen 41 nur teilweise verschlossen ist.
  • Das Gehäuseteil 14 weist ferner eine mit Innengewinde versehene öffnung 42 zur Durchführung der elektrischen Leitungen 84, 86, 87 für die Magnetspule 43 auf, wobei noch zur Temperaturkompensation ein Thermistor 44 vorgesehen ist. Die Bohrung 34 ist mittels zweier dichtender Lager 47 und 48 in eine Naßkammer 45 und eine Trockenkammer 46 unterteilt. Die Dichtung 48 hat die Form einer manschettenartigen Membran und besteht aus einem geeigneten flexiblen Material, z. B. Neopren. In den die Naßkammer 45 bildenden Abschnitt der Bohrung 34 ist ein den Ventilsitz 52, 53 bildender Einsatz 49 eingepreßt, der auf F i g. 2 näher dargestellt ist und einen rechtwinkligen, die Querbohrung 37 mit dem Ventilsitz verbindenden Durchlaß 50 aufweist, welcher aus zwei sich schneidenden Bohrungen gebildet wird. Der Einsatz 49 weist ferner auf seiner Außenfläche eine die Kammer 45 mit der Querbohrung 36 sowie der offenen Oberseite des Ausgleichskolbens 31 verbindende Nut 51 auf.
  • Der Venti-Isitz auf der Oberseite des Einsatzes 49 wird von einer kreisringförmigen Oberfläche 52 sowie einer sich daran anschließenden flach geneigten Konusfläche 53 gebildet und arbeitet mit der ebenen Kreisfläche 83 eines schalenförmigen Verschlußstücks 54 am Ende des Ventilstößels 57 zusammen. Die Konusfläche 53 sorgt für eine Verringerung des Strömungswiderstandes der zwischen Ventilsitz und Verschlußstück austretenden Flüssigkeit. Das untere Ende- des Stößels 57 ist halbkugelförmig und liegt in einer entsprechend geformten Höhlung 81 des Verschlußstückes 54, dessen zylindrische Innenwand 82 den Stößel mit Spiel umgibt, so daß das Verschlußstück leicht verschwenkbar auf dem Stößel sitzt und sich bei Anlage auf den Ventilsitz selbst justieren kann.
  • Das Lager 47 weist eine in die Bohrung 34 eingesetzte und durch einen O-Ring abgedichtete Lochscheibe 55 auf, die gegen Axialbewegung durch eine Scheibe 56 und einen Sprengring blockiert ist, welcher in einer Ringnut der Wand der Bohrung 34 sitzt. Durch die Scheiben 55 und 56 ist der Ventilstößel 57 mit Spiel hindurchgeführt, welcher lediglich durch einen O-Ring 58 abgestützt wird. Dieser O-Ring 58 liegt in einer Nut auf der Oberseite der Lochdcheibe 55, in welcher er durch die Scheibe 56 gehalten wird, und kann bei einer Axialverschiebung des Stößels 57 auf dem Umfang desselben abrollen. Auf diese Weise ist der Stößel 57, dessen Axialhub im allgemeinen nicht mehr als 0,005 cm beträgt, im Lager 47 praktisch reibungsfrei und gut abgedichtet geführt. Bei einer Axialverschiebung des Stößels 57 sind also nur die geringen Verformungskräfte der elastischen Dichtung 48 zu überwinden. Das obere Ende des Stößels 57 sitzt in der Bohrung einer Messingstange 60, welche in der elastischen Dichtung 48 eingeklemmt ist. Diese Dichtung 48 wird durch eine Feder 59 gegen die Wand der Bohrung 34 gedrückt und stützt sich auf einer Ringschulter dieser Bohrungswand ab.
  • Der Gehäuseteil 13 ist aus einem nichtmagnetisehen Material, z. B. aus Aluminium, gegossen und dient zur Aufnahme eines topfförmigen, mit einem hohlen Mittelschenkel 63 versehenen Magnetkerns 61, 62, in welchem die Spule 43 und der Thermistor 44 untergebracht sind. Mit einem Umfangsflansch 64 stützt sich der Kern 61, 62 gegen eine Schulter am Gehäuseteil 13 ab und wird durch einen Sprengring 65 gehalten. - Der Anker des Magneten wird aus einer Scheibe 66 mit einer Hülse 67 gebildet, in die ein Rohr 68 aus nichtmagnetischem Material eingepreßt ist. Die Ankerscheibe 66 liegt, ohne die innere Gehäusewand zu berühren, über den Magnetpolen, und das Rohr 68 ragt frei durch den Mittelschenkel 63 des Kerns. Die Stange 60 ist dicht, jedoch axial verschiebbar im Rohr 68 gelagert und liegt mit ihrem -oberen Ende an einer Schraube 69 an, die in das zu diesem Zweck mit einem Innengewinde versehene Rohr 68 eingeschraubt ist. Eine auf dem herausragenden Gewindeende der Schraube 69 sitzende Mutter 70 dient zur Sicherung. Auf , diese Weise ist der Stößel 57 relativ zum Scheibenanker 66 axial justierbar.
  • Ein mit Außengewinde versehener hohler Stopfen 71, der die Schraube 69 und die Mutter 70 abdeckt, verschließt eine obere Gehäuseöffnung, durch welche Stangengewinde und Mutter zur Verstellung zugänglich sind.
  • Der Scheibenanker 66 und damit das Rohr 68- sowie Stange 60 und Stößel 57 sind durch eine dünne Membran 72 aus nichtmagnetischem Material gegen eine seitliche Bewegung gesichert. Diese Membran 72 ist, wie in F i g. 3 dargestellt, mit einer Mittelöffnung 73 versehen, die sich dicht um die konische Hülse 67 an der Scheibe 66 anlegt. Ihre Außenkante stützt sich gegen die Innenwand des Gehäuseteils 13 ab.
  • Damit die Membran 72 den Anker in axialer Richtung bewegbar in zentrierter Lage festhalten kann, ist sie nach F i g. 3 mit kurvenförinigen Durchbrechungen 75 versehen, durch welche kurvenförmige biegbare Speichen 76 zwischen der Nabe 77 und dem Rand 78 der Membran gebildet werden. Der Rand 78 stützt sich mit seiner Umfangskante und mit seiner Oberseite gegen die Gehäusewand ab. Eine dünne Distanzscheibe 79, die ebenfalls aus nichtmagnetischem Werkstoff besteht, ist zwischen die Ankerscheibe 66 und die Polflächen des Magneikerns eingelegt, berührt jedoch das Rohr 68 nicht. Sie stützt sich mit ihrer Umfangskante gegen die Gehäusewand ab und wird so zentriert gehalten.
  • Eine Drehung der Membran 72, der Distanzscheibe 79 und des Kerns 61 relativ zueinander und zum Gehäuse 13 wird durch einen nichtmagnetischen Stift 80 verhindert, der miteinander fluchtende öffnungen in den Teilen 72, 66 und 79 durchsetzt.
  • Die Öffnung in der Ankerscheibe 66, durch die der Stift 80 hindurchragt, hat einen größeren Durchmesser als der Stift 80, damit bei einer axialen Verschiebung des Ankers möglichst keine Reibung auftritt.
  • Durch den nur geringen Ankerhub von maximal z. B. 0,05 mm ist die auf den Anker bei einer bestimmten Erregerstromstärke ausgeübte Kraft praktisch über den ganzen möglichen Ankerhub konstant.
  • Das beschriebene Druckregelventil arbeitet folgendermaßen: Die Flüssigkeit, deren Druck zu regeln ist, wird durch die Querbohrung 19 des Hauptventils 11 geleitet, während der Auslaß 18 üblicherweise mit dem unter Atmosphärendruck stehenden Flüssigkeitsreservoir verbunden ist. Der in der Querbehrung 19 herrschende Druck wirkt in Öffnungsrichtung auf den Kolben 25 sowie über den Durchlaß 21, die Drosselstelle 38, die Querbohrung 37 sowie die weitere Drosselstelle 39 auch in der Druckkammer 28, so daß der Kolben 25 auch auf seiner Oberseite von diesem Druck beaufschlagt wird. Da die wirksamen oberen und unteren Flächen des Kolbens 25 im wesentlichen gleich groß sind, wird der Kolben 27 beiderseits vom gleichen Flüssigkeitsdruck beaufschlagt und durch die Feder 33 in die auf F i g. 1 dargestellte Schließlage gedrückt, in welcher das Verschlußstück 26 einen Flüssigkeitsaustritt zum Auslaß 18 sperrt. Die erwähnte Gleichheit der Flüssigkeitsdrucke unterhalb und oberhalb des Kolbens 25 herrscht allerdings nur dann, wenn keine Strömung von Flüssigkeit durch die Drosselstelle 38 und damit kein Druckabfall längs dieser Drosselstelle stattfindet. Das ist dann der Fall, wenn das Verschlußstück 54 des Ventilstößels 57 die Bohrung 50 des Einsatzes 49 unter der Wirkung des erregten Magneten verschließt.
  • Wenn dagegen der auf das Verschlußstück 54 wirkende Druck die in Schließrichtung des Hilfsventils wirkende Magnetkraft übersteigt, wird der Stößel 57 entsprechend angehoben ' und die Flüssigkeit kann unter dem Verschlußstück 54, durch die Naßkammer45, die Nut51 sowie durch den Hohlkolben31 zum Auslaß 18 abfließen. Durch den dabei an der Drosselstelle 38 auftretenden Druckabfall wird der Druck in der Druckkammer28 entsprechend reduziert, so daß der Flüssigkeitsdruck in der Querbohrung 29 überwiegt. Wenn dieser Druckabfall die Kraft der Feder33 übersteigt, wird der Xolben25 angehoben, und es kann nun Flüssigkeit aus der Querbohrung 19 durch das Auslaßventil 24, 26 in dem Maße abfließen, wie es zur Äufrechterhaltung des ursprünglichen Druckes in der Querbohrung19 erforderlich ist.
  • Durch das beschriebene Hilfsventil mit seinem praktisch reibungsfrei gelagerten Anker und Ventilstößel läßt sich daher durch Einstellen einer bestimmten Erregerstronistärke für den Magneten ein ganz bestimmter Druck in der Querhohrung 19 vorgeben, der konstant zu halten ist. Zur Einstellung des Hilfsventils geht man zu diesem Zwecke in folgender Weise vor: Zunächst wird die Schraube 69 aus dim Rohr 68 herausgeschraubt, so daß die Ankerscheibe 66 gegen die Distanzscheibe 79 anschlagen kann, wenn die Spule 43 erregt wird. Man erregt dann die Spule 43 mit dem vorgesehenen Maximalstrom und pumpt Druckflüssigkeit durch die Querbohrung 19 sowie -über das geöffnete Ventil 24, 26 durch den Auslaß 18. Unter diesen Bedingungen ist das Ventil 52, 54 voll geöffnet, da ja die Stange 60 unter der Wirkung des auf das Verschlußstück 54 wirkenden Flüssigkeitsdrucks, ohne durch die Schraube 69 gehalten zu werden, axial in der Hülse 68 aufwärts gedrückt wird. Die Schraube 69 wird dann soweit in das Rohr 68 eingeschraubt und damit der Ventilstößel 57 mit dem Verschlußstück 54 soweit in Richtung auf den Ventilsitz 52 abwärts verschoben, daß der Druck der Flüssigkeit unter dem Verschlußstück 54 größer wird als die in Schließrichtung wirkende Kraft des Elektromagneten. Daraufhin bewegt sich der Stößel 57 mitsamt der Ankerscheibe 66 aufwärts, so daß diese Scheibe 66 von der Distanzscheibe 79 abgehoben wird. Durch weiteres Einschrauben der Schraube 69 und damit weitere Vergrößerung des Luftspaltes des Magneten wird dann diejenige Endstellung des Hilfsventils vorgegeben, die dem gewünschten Maximaldruck in der Querbohrung 19 entspricht. Auf diese Weise hängt dann der in der Querbehrung 19 aufrechtzuerhaltende Druck ausschließlich von der Größe des Erregerstroms des Magneten ab.
  • -Durch Sperrung der Verbindung zwischen der Naßkammer 45 und dem Auslaß 18 sowie durch Anschluß der Querbohrung 36 an das Flüssigkeitsreservoir kann das beschriebene Druckregelventil ohne weiteres auch zur Folgeregelung verwendet werden, indem nämlich nunmehr der zu regelnde hydraulische Verbraucher an den Auslaß 18 angeschlossen wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Elektromagnetisch und durch Flüssigkeitsdruck betätigtes Hilfsventil zur Regelung des Drucks einer Flüssigkeit mittels eines Hauptventils in einem Durchlaß, mit einem eine Spule tragend-en Magnetkern, einem in einer zentralen Bohrung des Magnetkerns axial beweglichen Ventilstößel sowie mit einem in Schließrichtung von einem scheibenförmigen Magnetanker über dem Stößel und in öffnungsrichtung allein vom Druck im Durchlaß beaufschlagten Verschlußstück, da dur ch g ek ennz e i chnet, daß der den Ventilstößel (57, 60) tragende Scheibenanker (66) auf der dem Hilfsventil abgewandten Seite der Spule (43) mittels einer zwischen Anker und Gehäuse (13) eingespannten Membran (72) aufgehängt ist und der Ventilstößel zwischen Spule und Hilfsventil durch wenigstens ein Lager (47) geführt und -abgedichtet wird, welches aus einer den Ventilstößel (57) mit Spiel umgebenden Lochscheibe (55) sowie einem in einer Nut der Innenwandung der Bohrung der Lochscheibe eingesetzten, den Ventilstößel abstützenden O-Ring (58) besteht, der bei einer Axialverschiebung des Ventilstößels auf dem Umfang desselben abrollt.
  2. 2. Hilfsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (72) eine Mittelöffnung (73) hat, die sich dicht um einen konischen Ringansatz (67) des Scheibenankers (66) legt und sich mit ihrem Umfang gegen die Innenwand des Gehäuses (13) und mit dem Randteil ihrer einen Fläche gegen eine Schulter im Gehäuse abstützt. 3. Hilfsventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (72) unter Bildung gebogener elastischer Verbindungsarme (76) zwischen ihrer Nabe (77) und ihrem Randteil (78) ausgeschnitten ist (F i g. 3). 4. Hilfsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenanker (66) von den Polflächen desElektromagneten durch eine dünne Distanzscheibe (79) aus nichtmagnetischem Material getrennt ist, welche den sie durchsetzenden Ventilstößel (57) nicht berührt und die sich mit ihrem Umfang gegen die Innenwand des Gehäuses (13) abstützt. 5. Hilfsventil nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß Membran (72), Scheibenanker (66) und Distanzscheibe(79) durch einen sie in Umfangsnähe durchsetzenden Stift (80), welcher am Gehäuse befestigt ist, gegen Verdrehung gesichert sind. 6. Hilfsventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilstößel (57) über eine Hülse (68) aus nichtmagnetischem Material, welche fest in dem konischen Ringansatz (67) der Ankerscheibe (66) befestigt ist, mit dieser verbunden und gegenüber dieser durch Verschiebung innerhalb der Hülse einstellbar ist. 7. 1-Elfsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochscheibe (55) gegen eine Axialbewegung durch eine gleichzeitig auch den O-Ring (58) in seiner Nut festhaltende Scheibe (56) und durch einen Sprengring ge, sichert ist, der in einer Ringnut der Hilfsventilbohrung (34) angeordnet ist. 8. Hilfsventil nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zwischen Lager (47) und dem Elektromagneten befindliche Dichtung (48) aus einem elastischen Material, die einerseits gegen die Innenwand der Ventilbohrung (34) und an-. dererseits gegen den Umfang des Ventilstößels anliegt und sich bei dessen Bewegung elastisch verformt, ohne daß ein Gleiten zwischen den Berührungsflächen eintritt. 9. Hilfsventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (48) aus einer in die Ventilbohrung (34) eingelassenen meinbranartigen Manschette aus einem flexiblen Material besteht, in deren zentraler Bohrung der Ventilstößel eingepreßt ist und die sich gegen eine Schulter der Ventilbohrung unter der Wirkung einer Feder (59) abstützt In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 910 858; deutsche Auslegeschriften Nr. 1025 693, 1040 331, 1064 306, 1065 238, 1077 496; deutsche Patentanmeldung B 14753 XII/47g (bekanntgemacht am 10. September 1953); schweizerische Patentschrift Nr. 312 602; britische Patentschrift Nr. 676 519, 789 241; USA.-Patentschriften Nr. 1961599, 2 582 088, 2755058.
DEB63493A 1960-08-02 1961-08-02 Elektromagnetisch und durch Fluessigkeitsdruck betaetigtes Hilfsventil zur Druckregelung Pending DE1219752B (de)

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