DE1063079B - Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Anbringen von Schlaufen beim Einwickeln von Gegenstaenden, wie z. B. Pralinen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Anbringen von Schlaufen beim Einwickeln von Gegenstaenden, wie z. B. PralinenInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Anbringen von Schlaufen beim Einwickeln von Gegenständen, wie z.B. Pralinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum maschinellen Anbringen von Schlaufen beim Einwickeln von Gegenständen, z. B. Pralinen, bei welchem ein Ende der Schlaufe an eine noch unverpackte Fläche des in das Hüllmaterial, wie Metallfolie, teilweise eingewickelten Gegenstandes herangebracht wird und dann der zum Bedecken dieser Fläche des Gegenstandes dienende Teil der Umhüllung iiber den angelegten Teil der Schlaufe angelegt wird, um damit auch die Schlaufe zu verankern.
- Die bisher bekannten Verfahren dieser Art hatten Nachteile: zum Teil erforderten sie besonders ausgestaltete, nämlich mit einem zur Hindurchführung der Schlaufe dienenden Schlitz versehene Hüllblätter und besonders gestaltete, gleichfalls mit entsprechendem Schlitz versehene Einschlagvorrichtungen. Im übrigen sicherten sie die Schlaufe nicht genügend am Gegenstand, so daß bei auftretenden Belastungen sich die Schlaufe aus der Umhüllung herauslösen konnte.
- Bei einer anderen bekannten. diesem Zweck dienenden Vorrichtung wurde ein zu einem Steg ausgezogener Teil des geschlossenen Schlaufenendes mit einem Einschlag bedeckt und, entweder die übrigen von der betreffenden Fläche des Gegenstandes abstehenden Teile des Hüllblattes mit Teilen der Schlaufenschenkel darübergelegt, so daß ein Zug an den Schlaufenschenkeln zum Wiederaufhalten führen konnte. oder aher die übrigen abstehenden Teile des Hüllblattes wurden mit den Schenkeln verdrillt, wodurch die Schlaufe zwar festgelegt wurde, aber ein unerwünschter abstehender Zipfel des Hüllmaterials gebildet wurde. Die offenen Enden der Schlaufe mußten durch Knoten od. dgl. verbunden werden.
- Der Erfindung gemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden. daß der Endteil der Schlaufe. und zwar vorzugsweise das offene Ende der Schlaufe im Winkel abgebogen wird und an die noch unbedeckte Fläche des einzuhüllenden Gegenstandes derart angelegt wird, daß dieser Endteil der Schlaufe an der Fläche anliegt und zum Rand der genannten unverpackten Fläche zeigt, während der übrige Teil der Schlaufe etwa senkrecht von dieser Fläche absteht.
- Darauf wird eine Seite des überstehenden Hüllmaterials über den am Gegenstand anliegenden Endteil der Schlaufe umgeschlagen. Nach dem Umschlagen des erwähnten Hüllteils wird der umgeschlagene Teil festgehalten und der abstehende Teil der Schlaufe um etwa 900 umgelegt, so daß er parallel zur Unterfläche des Gegenstandes und damit parallel zu dem Endteil der Schlaufe zu liegen kommt. Sodann wird der Rest des Hüllmaterials in bekannter ne1et Weise angetegt, gegebenenfalls unter Hinzufügung eines Klebemittels.
- Zur Ausübung des Verfahrens kann mit Vorteil eine Vorrichtung dienen, bei welcher bei der zum allseitigen Umhüllen des Gegenstandes dienenden bekannen Vorrichtung einer der zum Umlegen der über eine der Flächen des Gegenstandes überstehenden Seitenteile des Hüllmaterials dienenden Falter durch eine Klappfalter ersetzt ist und dieser Klappfalter außer der Klappbewegung eine Hin- und Herbewegung in Richtung der Fläche des Gegenstandes ausführt. Außerdem ist die Vorrichtung mit einer Einrichtung zum Anlegen eines winklig abgebogenen, vorzugsweise offenen Teiles der Schlaufe an die Fläche des Gegenstandes vor dem Anklappen des Klappfalters und zum Umlegen um etwa 900 des abstehenden Teiles der Schlaufe sowie zum Abklappen des Klappfalters versehen.
- In der Zeichnung sind in den Fig. 1 und 2 schematisch aufeinanderfolgende Verfahrensschritte in einem Querschnitt durch die Pralinen dargestellt.
- Die Zange 9 wird mit den seitlich abstehenden Schlaufenenden gegen den Boden einer Praline 10 in die in Fig. 1 gezeigte Lage gebracht. Die Praline 10 ist dabei seitlich in bekannter Weise von Stempeln gehalten, während ein weiterer Stempel 12 die Praline von oben abstützt. Die Praline ist bereits oben und an den Seiten mit einer Folie 11 umgeben. Das Aufbringen der Folie ist, da es allgemein bekannt ist, nicht näher beschrieben. Ein links von der Praline angeordneter angelenkter Klappfalter 13 wird nun gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß er in die in Fig. 1 gestrichelt gezeigte Lage kommt. Hierbei legt er den Teil 15 der Folie über die Schlaufenenden an den Pralinenboden an. Damit der Klappfalter den Folienteil 15 nicht einfach zusammendrückt, sondern wunschgemäß anlegt, wird der Schwenkbewegung des Klappfalters eine Verschiebebewegung im Sinne des in Fig. 1 gezeigten Pfeiles von links nach rechts überlagert. Nach Abschluß dieses Arbeitsganges befindet sich der Folienteil 15 in der in Fig. 8 gestrichelt gezeichneten Lage. Nun öffnet sich die Zange 9 und wandert nach links in die in Fig. 2 gezeigte Stellung.
- Hierbei zieht sie die Schlaufe lang. Nun kann der Klappfalter 13 mit seiner Führung 14 durch Parallelverschiebung nach links von der Praline und der Schlaufe entfernt und die noch abstehenden Teile der Folie 11 mittels geeigneter bekannter Mittel an den Boden der Praline angefaltet werden. Wenn gewünscht. kann bei diesem letzten Arbeitsgang ein Klebmittel aufgel>racht werden. welches die Folie unter Einschluß der Schnurenden fest zusammenhält.
- PATFNTA :sp r< ÜCH E: 1. Verfahren zum maschinellen Anbringen von Schlaufen beim Einwickeln von Gegenständen, bei welchem ein Ende der Schlaufe an eine noch unverpackte Fläche des in ein Hüllmaterial, wie Nietallfolie, teilweise eingewickelten Gegenstandes herangebracht und dann der zum Bedecken dieser Fläche des Gegenstandes dienende Teil der Umhüllung angelegt und dadurch auch die Schlaufe verankert wird, dadurch gekennzeich3let. daß der Endteil der Schlaufe (5) im Winkel abgebogen und an die noch unverpackte freie Fläche des Gegenstandes (10) derart angelegt wird, daß er an der Fläche anliegt und zum Rand der genannten unverpackten Fläche zeigt, während der übrige Teil der Schlaufe etwa senkrecht von dieser Fläche absteht, darauf eine Seite (15) des überstehenden Hüllmaterials (11) über den am Gegen- stand anliegenden Endteil der Schlaufe umgeschlagen und danach diese Seite (15) und der Endteil der Schlaufe festgehalten werden, worauf der abstehende Teil der Schlaufe um etwa 900 umgelegt wird, so daß er parallel zu dem am Gegenstand anliegenden Endteil zu liegen kommt und dann der Rest des Hüllmaterials (11) in bekannter Weise, gegebenenfalls unter Hinzufügu:g eines Klebmittels. an den Gegenstand angefaltet wird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß bei einer bekannten Vorrichtung zum allseitigen Umhüllen von Gegenständen einer der zum Umlegen eines Teiles der über eine der Flächen des Gegenstandes (10) überstehenden Hüllblattes dienende Falter durch einen Klappfalter (13, 14) ersetzt ist und dieser Klappfalter außer der Klappbewegung eine Hin- und Herbewegung in Richtung der Fläche des Gegenstandes ausführt und daß eine Einrichtung (9) zum Anlegen eines der Schlaufen enden. vorzugsweise des offenen an die Fläche des Gegenstandes vor dein Anklappen des Klappfalters (13) und zum Umlegen um etwa 900 des abstehenden Teiles der Schlaufe sowie zum Abklappen des Klappfalters vorgesehen ist.In Betracht gezogene Drud,-schriften: Deutsche Auslegeschriften H 20853 XII /81 a (hekanntgemacht am 6. 12. 1956), H 21328 SII/81 a (bekanntgemacht am 22. 11. 1956).In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 014 021.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB43687A DE1063079B (de) | 1957-02-26 | 1957-02-26 | Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Anbringen von Schlaufen beim Einwickeln von Gegenstaenden, wie z. B. Pralinen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB43687A DE1063079B (de) | 1957-02-26 | 1957-02-26 | Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Anbringen von Schlaufen beim Einwickeln von Gegenstaenden, wie z. B. Pralinen |
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| DE1063079B true DE1063079B (de) | 1959-08-06 |
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ID=6967119
Family Applications (1)
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| DEB43687A Pending DE1063079B (de) | 1957-02-26 | 1957-02-26 | Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Anbringen von Schlaufen beim Einwickeln von Gegenstaenden, wie z. B. Pralinen |
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|---|---|
| DE (1) | DE1063079B (de) |
Citations (1)
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| DE1014021B (de) * | 1956-01-14 | 1957-08-14 | Haensel Junior G M B H Spezial | Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Einwickeln von Gegenstaenden, insbesondere aus der Suesswarenindustrie, unter Einfuegen eines aus einem Faden bestehenden Aufhaengers |
-
1957
- 1957-02-26 DE DEB43687A patent/DE1063079B/de active Pending
Patent Citations (1)
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Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| DE H20853 (Bekanntgemacht am 06.12.1956) * |
| DE H21328 (Bekanntgemacht am 22.11.1956) * |
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