CH262239A - Absauganlage an einer Spinn- und Zwirnmaschine zum Fangen und Abführen des Fadenendes bei Fadenbruch. - Google Patents
Absauganlage an einer Spinn- und Zwirnmaschine zum Fangen und Abführen des Fadenendes bei Fadenbruch.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G23/00—Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
- D01G23/08—Air draught or like pneumatic arrangements
-
- D—TEXTILES; PAPER
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- D01H11/00—Arrangements for confining or removing dust, fly or the like
- D01H11/005—Arrangements for confining or removing dust, fly or the like with blowing and/or suction devices
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Description
Absauganlage an einer Spinn- und Zwirnmaschine zum Fangen und Abführen des Fadenendes bei Fadenbruch. Die Erfindung betrifft eine Absaug- anlage an einer Spinn- und Zwirnmaschine zum Fangen und Abführen des Fadenendes bei Fadenbrueh, wozu ein in der Längsrieh- tung der Maschine verlaufender Sammelkanal vorgesehen ist. Es ist üblich, das von den Arbeitsstellen der Maschine kommende Ab sauggut durch den Sammelkanal einem festen Filter zuzuführen, jedoch hat diese Ausfüh rung hauptsächlich folgende Nachteile: 1. Das am Filter angesammelte Absauggut muss von Zeit zu Zeit von Hand entfernt werden, z. B. alle 4-5 Stunden, je nach der Nummer des erzeugten Garnes und dem herr sehenden Laufverhältnis.
2. Entsprechend der Zunahme des Absaug gutes am Filter steigt der Widerstand zur Aufrechterhaltung des Absaugstrones und so mit der Kraftverbraueh des Gebläses, und es vermindert sich die Saugwirkung an den Arbeitsstellen der Mascbine.
3. Der Aufnahmekasten für den festen Filter und das Absauggut ist übermässig gross zu halten, was viel Platz beansprucht, deshalb störend wirkt und häufig die Anordnung der Absauganlage verunmöglicht.
Infolgedessen ist die Absauganlage unwirt schaftlich, und sie genügt den Anforderungen der Praxis nicht.
Zwecks Beseitigung der beschriebenen Nach teile wird bei der erfindungsgemässen Ab sauganlage das Absauggut durch den Sammel- kanal einem sich drehenden Filtermantel zu geführt.
Vorteilhafterweise umschliesst der Filter mantel einen dem Durchgang des Saugstro mes dienenden Hohlzylinder, welcher ein die Saugwirkung herbeiführendes Gebläserad ent hält.
Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der zum Teil sehematisehen Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 in Längsansicht den Filtermantel mit dem entsprechenden Endteil des Sammel kanals, Fig. 2 einen Schnitt quer durch den Filter mantel und längs des Sammelkanals und Fig. 3 in Stirnansicht Teile einer für den Filtermantel vorgesehenen Schaltvorrichtung.
Es bezeichnet 1 den Sammelkanal, welcher sieh längs der betreffenden Spinn- oder Zwirnmaschine erstreckt; an den Sammel kanal 1 sind in bekannter Weise den Arbeits stellen zugeordnete Saugköpfe angeschlossen, an welchen die aus den Streckwerken kom menden Fäden einzeln vorbeigeführt werden. Das für den Sammelkanal 1 vorgesehene Rohr ist. am gezeichneten Ende an einen Rohrbogen 2 angeschlossen, dem als Fortsetzung ein Rohr stutzen 3 dient, dessen freie Mündung sich.
nahe dem perforierten Filtermantel 4 befin det (in Fig. 1 ist die Perforation des Mantels 1 aus (-gründen der Übersicht weggelassen). Sammelkanal 1, Rohrbogen 2 und Rohrstutzen 3 haben rechteckigen Querschnitt, wie aus Fig. 1 hervorgeht; aus dieser ist auch ersicht lich, dass der zylindrische Mantel 4 in axialer Richtung in bezog auf seine beiden Enden über den Rohrstutzen 3 hinausragt. Der dreh bewegliche Mantel 4 unschliesst einen festen Hohlzylinder 5, welcher im Bereich der freien Mündung des Rohrstutzens 3 eine der Grösse dieser Mündung entsprechende Öffnung 6 aufweist.
Der Hohlzylinder 5 ist an seinen Enden durch Stirnscheiben auf je einem festen Lagerteil 7 fixiert, die sich an einem Stütz schild 8 befindet; der drehbeweglich angeord nete Mantel 4 ist zweckmässig ebenfalls auf den vorhandenen zwei Lagerteilen 7 angeord net. Der in Fig. 1 rechtsseitige Lagerteil 7 ist als Büchse ausgebildet, die von einem Zap fen 9 durchsetzt ist, auf welchem das im Hohlzylinder 5 befindliche Ventilatorrad 10 und die in bezog auf diesen Hohlzylinder 5 aussenseitig vorgesehene Antriebsscheibe 11 befestigt sind; diese Antriebsscheibe 11 ist zur Aufnahme eines (nicht gezeichneten) end losen Keilriemens bestimmt, der den Antrieb des Ventilatorrades 10 vermittelt.
Am andern Ende des Hohlzylinders 5 ist eine Schaltvor richtung für den Filtermantel 4 vorgesehen, und zwar ist auf dem Mantel 4 ein Zahnring 12 befestigt, mit welchem eine Klinke 13 zu- sammenwirkt, die an einem Hebel 14 gelagert ist, der drehbar auf dem entsprechenden Zap fen 9 gelagert ist.
An diesem Hebel 14 greift eine Hubstange 15 an, die periodisch vom Mechanismus bzw. von angetriebenen Teilen der Fadenführung der betreffenden Spinn- oder Zwirnmaschine aus bewegt wird, wo durch der Filtermantel 4 beim Betrieb der Maschine selbsttätig schrittweise in der in Fig. 3 eingezeichneten Drehrichtung geschal tet wird; zweckmässigerweise wird dafür ge sorgt, dass die Grösse des Schaltschrittes des Filtermantels 4 reguliert werden kann.
Die rechteckige freie Mündung des Rohr stutzens 3 liegt gemäss Fig. 2 mit einer zur Axe des Hohlzylinders 5 und des Mantels 4 parallelen Längsseite im Scheitel des Filter mantels 4. Nahe an der tiefer liegenden zwei ten Längsseite der freien Mündung des Rohr- Stutzens 3 liegt am Filtermantel 4 eine Druck walze 16 an, welche sich in Richtung genann ter Axe über den Bereich der Mündung des Rohrstutzens 3 erstreckt. Die Druckwalze 16 ist an den Enden in je einem Lager 17 ange ordnet und wird durch Federn elastisch an den Filtermantel 4 gehalten; zweckmässiger weise wird dafür gesorgt, dass der Druck die ser Walze 16 an den Filtermantel 4 reguliert werden kann.
Beim Betrieb der Maschine wird das Ven- tüatorrad 10 ständig, und zwar mit hoher- Drehzahl, angetrieben, wobei sich im Hohl zylinder die Wirkung eines Hochdruckgeblä ses ergibt und eine entsprechende Saugkraft im Rohrstutzen 3 und somit im Sammelkanal 1 auftritt.
Infolgedessen werden die von den Arbeitsstellen der Maschine her in den Sam- melkanal 4 kommenden Fasern bzw. das bei Fadenbruch nachgeschossene Vorgarn dem Filtermantel 4 zugeführt, an welchem es sich absetzt, während der davon befreite Luft strom seinen weiteren Weg durch den Hohl zylinder 5 und das Ventilatorrad 10 nimmt, um in der Folge auf bekannte, nicht darge stellte Art ins Freie abzuziehen.
Das im Be reich der freien Mündung des Rohrstutzens 3 auf dem Filtermantel 4 sieh ansammelnde Fasergut wird in der Folge durch die selbst tätige Drehschaltung des Filtermantels 4 an der zwischen dieser und der Druckwalze 16 gebildeten Klemmstelle hindurchbewegt, also ausgeschieden, um einem (nicht gezeichneten) Aufnahmebehälter zugeführt oder auf einer rotierenden Walze aufgewickelt zu werden; die erwähnte Klemmstelle begünstigt das Nachziehen und somit die Förderung des auf dem Filtermantel 4 angesammelten Faser belages, und sie dient zugleich zur Bildung eines luftdichten Abschlusses nahe am ent sprechenden Längsrand der freien Mündung des Rohrstutzens 3.
Zur Erreichung der erforderlichen Saug wirkung kann gegebenenfalls im Hohlzylinder 5 ein zweites Gebläserad angeordnet werden.
Die beschriebene Absauganlage ist ein facher und verhältnismässig wenig Raum be anspruchender Bauart.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Absauganlage an einer Spinn- und Zwirn maschine zum Fangen und Abführen des Fa denendes bei Fadenbruch, wozu ein in der Längsrichtung der Maschine verlaufender Sammelkanal vorgesehen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass das Absauggut durch den Sam- melkanal einem sich drehenden Filtermantel zugeführt wird. UNTERANSPRÜCHE : 1. Absauganlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Filtermantel einen dein Durchgang des Saugstromes die nenden Hohlkörper umschliesst, welcher min destens ein die Saugwirkung herbeiführendes Gebläserad enthält. 2.Absauganlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper als Holrlzylinder ausge bildet ist, welcher von dem ebenfalls zylindri schen Filtermantel umschlossen ist. 3. Absauganlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass aussen an den Filtermantel eine Druckwalze anliegt zwecks Bildung einer Klemmstelle und damit eines luftdichten Ab schlusses im Bereich der einen Seite der ecki gen freien Mündung des Sammelkanals.4. Absauganlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass eine der erwähnten Seite gegen überliegende Seite der eckigen freien Mün dung des Sammelkanals sich am Scheitel des Filtermantels befindet. 5. Absauganlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Filtermantel von der Spinn- und Zwirnmaschine aus ge dreht wird. 6. Absauganlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Filtermantel durch eine Schaltvor richtung schrittweise gedreht wird. 7. Absauganlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Grösse des Schaltschrittes einstellbar ist.B. Absauganlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 5 und 6.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH262239T | 1948-03-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH262239A true CH262239A (de) | 1949-06-30 |
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ID=4474266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH262239D CH262239A (de) | 1948-03-20 | 1948-03-20 | Absauganlage an einer Spinn- und Zwirnmaschine zum Fangen und Abführen des Fadenendes bei Fadenbruch. |
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|---|---|
| CH (1) | CH262239A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935056C (de) * | 1950-07-10 | 1955-11-10 | Lufttechnische Ges M B H | Fadenbruch-Absauganlage fuer Spinnmaschinen |
| US2747728A (en) * | 1952-08-16 | 1956-05-29 | Stutz & Cie | Apparatus for removing thread wastes on thread carriers used in textile machines |
| DE1030228B (de) * | 1953-12-01 | 1958-05-14 | Franz Strueber | Filterkasten fuer Fadenbruch-Absaugeanlage |
| DE1062591B (de) * | 1951-09-28 | 1959-07-30 | Hermann Buehler & Co A G | Staub- und Fadenbruchabsaugevorrichtung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen |
-
1948
- 1948-03-20 CH CH262239D patent/CH262239A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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