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CH262239A - Absauganlage an einer Spinn- und Zwirnmaschine zum Fangen und Abführen des Fadenendes bei Fadenbruch. - Google Patents

Absauganlage an einer Spinn- und Zwirnmaschine zum Fangen und Abführen des Fadenendes bei Fadenbruch.

Info

Publication number
CH262239A
CH262239A CH262239DA CH262239A CH 262239 A CH262239 A CH 262239A CH 262239D A CH262239D A CH 262239DA CH 262239 A CH262239 A CH 262239A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
extraction system
filter jacket
dependent
spinning
jacket
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Thoma Heinrich
Original Assignee
Thoma Heinrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thoma Heinrich filed Critical Thoma Heinrich
Publication of CH262239A publication Critical patent/CH262239A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/08Air draught or like pneumatic arrangements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H11/00Arrangements for confining or removing dust, fly or the like
    • D01H11/005Arrangements for confining or removing dust, fly or the like with blowing and/or suction devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Absauganlage an einer Spinn- und Zwirnmaschine zum Fangen und Abführen  des Fadenendes bei Fadenbruch.    Die Erfindung betrifft eine     Absaug-          anlage    an einer Spinn- und Zwirnmaschine  zum Fangen und Abführen des Fadenendes  bei Fadenbrueh, wozu ein in der     Längsrieh-          tung    der Maschine verlaufender Sammelkanal  vorgesehen ist. Es ist üblich, das von den  Arbeitsstellen der Maschine kommende Ab  sauggut durch den Sammelkanal einem festen  Filter zuzuführen, jedoch hat diese Ausfüh  rung hauptsächlich folgende Nachteile:  1. Das am Filter angesammelte Absauggut  muss von Zeit zu Zeit von Hand entfernt  werden, z. B. alle 4-5 Stunden, je nach der  Nummer des erzeugten Garnes und dem herr  sehenden Laufverhältnis.  



  2. Entsprechend der Zunahme des Absaug  gutes am Filter steigt der Widerstand zur  Aufrechterhaltung des Absaugstrones und so  mit der Kraftverbraueh des Gebläses, und es  vermindert sich die     Saugwirkung    an den  Arbeitsstellen der Mascbine.  



  3. Der Aufnahmekasten für den festen  Filter und das Absauggut ist übermässig gross  zu halten, was viel Platz beansprucht, deshalb  störend wirkt und häufig die Anordnung der  Absauganlage verunmöglicht.  



  Infolgedessen ist die Absauganlage unwirt  schaftlich, und sie genügt den Anforderungen  der Praxis nicht.  



  Zwecks Beseitigung der beschriebenen Nach  teile wird bei der erfindungsgemässen Ab  sauganlage das Absauggut durch den Sammel-    kanal einem sich drehenden Filtermantel zu  geführt.  



  Vorteilhafterweise umschliesst der Filter  mantel einen dem Durchgang des Saugstro  mes dienenden Hohlzylinder, welcher ein die  Saugwirkung herbeiführendes Gebläserad ent  hält.  



  Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel  des     Erfindungsgegenstandes    ist in der zum  Teil     sehematisehen    Zeichnung veranschaulicht.  Es zeigen       Fig.    1 in Längsansicht den Filtermantel  mit dem entsprechenden     Endteil    des Sammel  kanals,       Fig.    2 einen Schnitt quer durch den Filter  mantel und längs des Sammelkanals und       Fig.    3 in     Stirnansicht    Teile einer für den  Filtermantel vorgesehenen Schaltvorrichtung.

    Es bezeichnet 1 den     Sammelkanal,    welcher  sieh längs     der    betreffenden Spinn- oder       Zwirnmaschine    erstreckt; an den Sammel  kanal 1 sind in bekannter Weise den Arbeits  stellen zugeordnete Saugköpfe angeschlossen,  an welchen die     aus    den Streckwerken kom  menden Fäden einzeln     vorbeigeführt    werden.  Das für den     Sammelkanal    1 vorgesehene Rohr  ist. am gezeichneten Ende an einen Rohrbogen  2 angeschlossen, dem als Fortsetzung ein Rohr  stutzen 3 dient, dessen freie     Mündung    sich.

    nahe     dem    perforierten Filtermantel 4 befin  det (in     Fig.    1 ist die Perforation des Mantels  1 aus (-gründen der Übersicht weggelassen).       Sammelkanal    1, Rohrbogen 2 und Rohrstutzen      3 haben rechteckigen Querschnitt, wie aus  Fig. 1 hervorgeht; aus dieser ist auch ersicht  lich, dass der zylindrische Mantel 4 in axialer       Richtung    in     bezog    auf seine beiden Enden  über den Rohrstutzen 3 hinausragt. Der dreh  bewegliche Mantel 4 unschliesst einen festen  Hohlzylinder 5, welcher im Bereich der freien  Mündung des Rohrstutzens 3 eine der Grösse  dieser Mündung entsprechende Öffnung 6  aufweist.

   Der Hohlzylinder 5 ist an seinen  Enden durch Stirnscheiben auf je einem festen  Lagerteil 7 fixiert, die sich an einem Stütz  schild 8 befindet; der drehbeweglich angeord  nete Mantel 4 ist zweckmässig ebenfalls auf  den vorhandenen zwei Lagerteilen 7 angeord  net. Der in Fig. 1 rechtsseitige Lagerteil 7  ist als Büchse ausgebildet, die von einem Zap  fen 9 durchsetzt ist, auf welchem das im  Hohlzylinder 5 befindliche Ventilatorrad 10  und die in bezog auf diesen Hohlzylinder 5  aussenseitig vorgesehene Antriebsscheibe 11  befestigt sind; diese Antriebsscheibe 11 ist zur  Aufnahme eines (nicht gezeichneten) end  losen Keilriemens bestimmt, der den Antrieb  des Ventilatorrades 10 vermittelt.

   Am andern  Ende des Hohlzylinders 5 ist eine Schaltvor  richtung für den Filtermantel 4 vorgesehen,  und zwar ist auf dem Mantel 4 ein Zahnring  12 befestigt, mit welchem eine Klinke 13     zu-          sammenwirkt,    die an einem Hebel 14 gelagert  ist, der drehbar     auf    dem entsprechenden Zap  fen 9 gelagert ist.

   An diesem Hebel 14 greift  eine Hubstange 15 an, die periodisch vom  Mechanismus bzw. von angetriebenen Teilen  der Fadenführung der betreffenden     Spinn-          oder    Zwirnmaschine aus bewegt wird, wo  durch der Filtermantel 4 beim Betrieb der  Maschine selbsttätig schrittweise in der in       Fig.    3 eingezeichneten Drehrichtung geschal  tet wird;     zweckmässigerweise    wird dafür ge  sorgt, dass die Grösse des Schaltschrittes des  Filtermantels 4 reguliert werden kann.  



  Die rechteckige freie Mündung des Rohr  stutzens 3 liegt gemäss     Fig.    2 mit einer zur       Axe    des Hohlzylinders 5 und des Mantels 4  parallelen Längsseite im Scheitel des Filter  mantels 4. Nahe an der tiefer liegenden zwei  ten Längsseite der freien Mündung des Rohr-    Stutzens 3 liegt am Filtermantel 4 eine Druck  walze 16 an, welche sich in Richtung genann  ter     Axe    über den Bereich der Mündung des  Rohrstutzens 3     erstreckt.    Die Druckwalze 16  ist an den Enden in je einem Lager 17 ange  ordnet und wird durch Federn elastisch an  den Filtermantel 4 gehalten; zweckmässiger  weise wird dafür gesorgt, dass der Druck die  ser Walze 16 an den Filtermantel 4 reguliert  werden kann.  



  Beim Betrieb der Maschine wird das     Ven-          tüatorrad    10 ständig, und zwar mit     hoher-          Drehzahl,    angetrieben, wobei sich im Hohl  zylinder die Wirkung eines Hochdruckgeblä  ses ergibt und eine entsprechende Saugkraft  im Rohrstutzen 3 und somit im Sammelkanal  1 auftritt.

   Infolgedessen werden die von den  Arbeitsstellen der Maschine her in den     Sam-          melkanal    4 kommenden Fasern bzw. das bei  Fadenbruch nachgeschossene     Vorgarn    dem  Filtermantel 4 zugeführt, an welchem es sich  absetzt, während der davon befreite Luft  strom seinen weiteren Weg durch den Hohl  zylinder 5 und das     Ventilatorrad    10 nimmt,  um in der Folge auf bekannte, nicht darge  stellte Art ins Freie abzuziehen.

   Das im Be  reich der freien Mündung des Rohrstutzens 3  auf dem Filtermantel 4 sieh ansammelnde  Fasergut wird in der Folge durch die selbst  tätige Drehschaltung des Filtermantels 4 an  der zwischen dieser und der Druckwalze 16  gebildeten Klemmstelle     hindurchbewegt,    also  ausgeschieden, um einem (nicht gezeichneten)  Aufnahmebehälter zugeführt oder auf einer  rotierenden Walze     aufgewickelt    zu werden;  die erwähnte Klemmstelle begünstigt das  Nachziehen und somit die Förderung des auf  dem Filtermantel 4 angesammelten Faser  belages, und sie dient zugleich zur Bildung  eines luftdichten Abschlusses nahe am ent  sprechenden Längsrand der freien Mündung  des Rohrstutzens 3.  



  Zur Erreichung der erforderlichen Saug  wirkung kann gegebenenfalls im Hohlzylinder  5 ein zweites     Gebläserad    angeordnet werden.  



  Die beschriebene     Absauganlage    ist ein  facher und verhältnismässig wenig Raum be  anspruchender Bauart.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Absauganlage an einer Spinn- und Zwirn maschine zum Fangen und Abführen des Fa denendes bei Fadenbruch, wozu ein in der Längsrichtung der Maschine verlaufender Sammelkanal vorgesehen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass das Absauggut durch den Sam- melkanal einem sich drehenden Filtermantel zugeführt wird. UNTERANSPRÜCHE : 1. Absauganlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Filtermantel einen dein Durchgang des Saugstromes die nenden Hohlkörper umschliesst, welcher min destens ein die Saugwirkung herbeiführendes Gebläserad enthält. 2.
    Absauganlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper als Holrlzylinder ausge bildet ist, welcher von dem ebenfalls zylindri schen Filtermantel umschlossen ist. 3. Absauganlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass aussen an den Filtermantel eine Druckwalze anliegt zwecks Bildung einer Klemmstelle und damit eines luftdichten Ab schlusses im Bereich der einen Seite der ecki gen freien Mündung des Sammelkanals.
    4. Absauganlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass eine der erwähnten Seite gegen überliegende Seite der eckigen freien Mün dung des Sammelkanals sich am Scheitel des Filtermantels befindet. 5. Absauganlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Filtermantel von der Spinn- und Zwirnmaschine aus ge dreht wird. 6. Absauganlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Filtermantel durch eine Schaltvor richtung schrittweise gedreht wird. 7. Absauganlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Grösse des Schaltschrittes einstellbar ist.
    B. Absauganlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 5 und 6.
CH262239D 1948-03-20 1948-03-20 Absauganlage an einer Spinn- und Zwirnmaschine zum Fangen und Abführen des Fadenendes bei Fadenbruch. CH262239A (de)

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CH262239T 1948-03-20

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CH262239A true CH262239A (de) 1949-06-30

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ID=4474266

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH262239D CH262239A (de) 1948-03-20 1948-03-20 Absauganlage an einer Spinn- und Zwirnmaschine zum Fangen und Abführen des Fadenendes bei Fadenbruch.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH262239A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935056C (de) * 1950-07-10 1955-11-10 Lufttechnische Ges M B H Fadenbruch-Absauganlage fuer Spinnmaschinen
US2747728A (en) * 1952-08-16 1956-05-29 Stutz & Cie Apparatus for removing thread wastes on thread carriers used in textile machines
DE1030228B (de) * 1953-12-01 1958-05-14 Franz Strueber Filterkasten fuer Fadenbruch-Absaugeanlage
DE1062591B (de) * 1951-09-28 1959-07-30 Hermann Buehler & Co A G Staub- und Fadenbruchabsaugevorrichtung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen

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