DE1062466B - Dehnbares Gliederband - Google Patents
Dehnbares GliederbandInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C5/00—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
- A44C5/02—Link constructions
- A44C5/04—Link constructions extensible
- A44C5/08—Link constructions extensible having separate links
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein dehnbares Gliederband für Schmuck- und Gebrauchszwecke,
welches aus quer zur Bandlängsrichtung liegenden Kastengliedern besteht, aus welchen gegen die Wirkung
von Federn Zwischenglieder hervorziehbar sind, die das Gliederband strecken oder zusammenziehen
lassen.
Es sind bereits Gliederbänder bekanntgeworden, bei welchen zwei V-förmige Zwischenglieder entgegengesetzt
zueinander von einem Kastenglied in das benachbarte Kastenglied durch Längsschlitze sich erstrecken,
die mittels Wickelfeldern an die Stirnkanten der Längsschlitze gedrückt werden. Rücken die
Kastenglieder beim Dehnen des Bandes auseinander, so treten die Zwischenglieder bis zum Anschlag der
Wickelfedern an die Seitenwände der Kastenglieder aus den letzteren hervor, wobei sie infolge ihrer
V-förmigen Gestalt gegen die Wirkung der Wickelfedern quer zur Bandlängsrichtung zusammengeschoben
werden. Bei einer Zugentlastung des Bandes werden die Kastenglieder durch die auseinanderdrängenden
Zwischenglieder, zwangläufig geführt durch die schrägen Gleitflächen der Zwischenglieder,
wieder zusammengeschoben. Diese Bauart von Bändern weist den Mangel auf, daß der Bandkörper nur
sehr beschränkt gestreckt werden kann, da die Zwischenglieder beiderseits um den Durchmesser der
Wickelfedern nicht aus den Kastengliedern hervorgezogen werden können, wodurch das Gliederband,
beispielsweise bei der Verwendung als Uhrarmband, nur sehr schwierig über das Handgelenk gestreift
werden kann. Mit der vorliegenden Erfindung wird dieser Mangel beseitigt.
Gemäß der Erfindung werden die Zwischenglieder aus zwei ineinandergesteckten, quer zur Bandlängsrichtung gegen Federwirkung ineinanderschiebbaren
Hülsen gebildet, deren an den Bandsäumen liegende Stirnseiten in bekannter Weise eine V-förmige Gestalt
aufweisen, in die erfindungsgemäß die Kastenglieder mit an den Stirnkanten ihrer Längsschlitze vorgesehenen
Begrenzungsnasen eingreifen und durch Anschlag an die Seitenwände der Hülsen den Auszug
der Zwischenglieder aus den Kastengliedern begrenzen. Bei dieser Bauweise des Bandes kann nun die
vollständige Breite der Zwischenglieder aus den Kastengliedern hervorgezogen werden, wodurch der
Auszug des Bandes entsprechend vergrößert wird. Außerdem können in einfacher Weise einzelne Glieder
zum Verkürzen des Bandes herausgenommen oder zur Verlängerung hinzugefügt werden.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in vier Abbildungen dargestellt,
und zwar zeigt
Abb. 1 einen Teil eines Gliederbandes, teils im zu-
Anmelder:
Ro di & Wienenb erger
Ro di & Wienenb erger
Aktiengesellschaft,
Pforzheim, Bleichstr. 56-68
Pforzheim, Bleichstr. 56-68
Günter Armbruster, Birkenfeld (Württ),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sammengezogenen, teils im gestreckten Zustand in der
Draufsicht, teilweise im Schnitt,
Abb. 2 einen Teil eines Gliederbandes in einem weiteren Ausführungsbeispiel im zusammengezogenen
Zustand in der Draufsicht, teilweise im Schnitt,
Abb. 3 Glieder in der Stellung während des Verkürzens oder Verlängerns des Bandes in der Draufsicht,
Abb. 4 ein Gliedpaar im gestreckten Zustand in der Perspektive.
Das Gliederband besteht aus Kastengliedern A und Zwischengliedern B. Die Kastenglieder A weisen an
ihren beiden Längsseitenwänden 1 Längsschlitze 2 auf, durch die sich je hälftig von einem Kastenglied A
in das benachbarte Kastenglied ein Zwischenglied B erstreckt.
Die Zwischenglieder B werden von zwei Hülsen 3,4
gebildet, von denen die Hülse 4 mit einem verjüngten Hülsenteil 5 in die Hülse 3 quer zur Bandlängsrichtung
bis zum gegenseitigen Anschlag ihrer Stirnkanten-3',
4' verschiebbar eingesteckt ist. Die an den Bandsäumen liegenden Stirnkanten 3", 4" der beiden
Hülsen 3, 4 sind entgegengesetzt zueinander V-förmig
ausgebildet und liegen an den Stirnkanten 2' der Längsschlitze 2 der Kastenglieder an. In den Seitenwänden
6, 7 der Hülsen 3, 4 sind Federwiderlager 8 freigestanzt und hakenförmig einwärts gebogen,
zwischen denselben nach dem Ausführungsbeispiel der Abb. 1, an jeder Seitenwand 6,7 eine Blattfeder 9
eingespannt ist, welche die Hülsen 3, 4 auseinander-
und mit ihren V-förmigen Stirnkanten 3", 4" gegen die Stirnkanten 2' der Längsschlitze 2 drücken. Von
den Stirnkanten 2' erstrecken sich Begrenzungsnasen 10 in die offenen Stirnseiten 11 der Zwischenglieder B,
die durch Anschlag an die Seitenwände 6, 7 der
"■-■'-" 909 579/32
Hülsen 3, 4 den Auszug der Zwischenglieder B aus
den Kastengliedern A begrenzen. Wird das Gliederband gedehnt, so werden die Zwischenglieder B gegen
die Wirkung der Blattfedern 9 durch die Längsschlitze 2 der Kastenglieder A gedrängt, wobei infolge
der V-förmigen Ausbildung der Stirnkanten 3", 4" die Hülsen 3_, 4 ineinandergeschoben werden, bis die Begrenzungsnasen
10 sich an die Seitenwände 6, 7 der Hülsen Z, 4 anlegen. Die Blattfedern 9 wölben sich
dabei auf und bewirken durch ihren Druck auf die Hülsen 3., 4, daß bei einer Zugentlastung des Bandes
die Hülsen 3,4 sich wieder auseinanderschieben, wobei
die Kastenglieder A zwangläufig, durch die V-förmigen Stirnkanten 3", 4" geführt, wieder zusammenrücken
und sich aneinanderlegen.
Derselbe Effekt kann nach dem Ausführungsbeispiel der Abb. 2 auch mit einer Druckfeder 12 erreicht
werden, die innerhalb der Hülsen 3, 4 sich beiderseits an Zwischenstirnwänden 13 abstützt, die an den
Seitenwänden 6, 7 der Hülsen 3,4 je hälftig freigestanzt
durch Einwärtsbiegen der freigestanzten Teile gebildet werden.
Die Hülsen 3,4 der Zwischenglieder B sind bei
beiden Ausführungsformen so bemessen, daß bei maximalem Auszug des Bandes ihre Stirnkanten 3', 4'
nicht gegeneinanderstoßen, sondern die Hülsen 3,4 um mindestens die Länge einer Begrenzungsnase 10
noch ineinandergeschoben werden können. Werden die Hülsen 3,4 durch Querverschiebung eines Kastengliedes
A (Abb. 3) vollständig bis zum gegenseitigen Anschlag der Stirnkanten 3', 4' ineinandergeschoben,
so kann dasselbe Kastenglied A zuerst mit der einen und dann mit der anderen Begrenzungsnase 10 aus
den offenen Stirnseiten 11 der Zwischenglieder B herausgeführt werden, wodurch dem Band Glieder
hinzugefügt oder abgenommen werden können.
Claims (5)
1. Dehnbares Gliederband, welches aus quer zur Bandlängsrichtung liegenden Kastengliedern besteht,
in deren Längsseitenwänden Schlitze vorgesehen sind, durch die sich je hälftig von einem
Kastenglied in das benachbarte Kastenglied aus zwei Teilen bestehende Zwischenglieder sich erstrecken,
die entgegengesetzt zueinander gegen die Bandsäume gerichtete, V-förmige Gleitflächen
aufweisen, mit denen die Zwischenglieder an die Stirnkanten der Schlitze der Kastenglieder durch
Federn gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenglieder (B) aus zwei ineinandergesteckten,
quer zur Bandlängsrichtung gegen Federwirkung ineinanderschiebbaren Hülsen (3,4)
bestehen, die an den Bandsäumen offene Stirnseiten (11) aufweisen, in die Begrenzungsnasen
(10) der Längsseitenwände (1) der Kastenglieder (A) eingreifen, durch deren. Anschlag an die
Seitenwände (6, 7) der Hülsen (3, 4) der Auszug
der Zwischenglieder (B) aus den Kastengliedern (A) begrenzt ist. . ■
2. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (4) der
Zwischenglieder (B) einen verjüngten Hülsenteil (5) aufweist, der in der Hülse (3) eingeführt und
bis zum Anschlag an die Stirnkanten (3', 4') in der Hülse (3) gleitbar gehalten ist.
3. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kastenglieder
(A) mit ihren Begrenzungsnasen (10), bei vollständig bis zum gegenseitigen Anschlag der
Stirnkanten (3', 4') ineinandergeschobenen Hülsen (3, 4), aus den offenen Stirnseiten (11) der
Zwischenglieder (B) aushängbar sind.
4. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenwänden
(6, 7) der Hülsen (3,4) Federwiderlager (8)
freigestanzt und hakenförmig einwärts gebogen sind, zwischen denen an jeder Seitenwand (6, 7)
eine Blattfeder (9) eingespannt ist.
5. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der
Hülsen (3, 4) der Zwischenglieder (B) eine Druckfeder (12) vorgesehen ist, die sich beiderseits an
Zwischenstirnwänden (13) der Hülsen (3, 4) abstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 579/32 7.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA30338A DE1062466B (de) | 1958-09-19 | 1958-09-19 | Dehnbares Gliederband |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA30338A DE1062466B (de) | 1958-09-19 | 1958-09-19 | Dehnbares Gliederband |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1062466B true DE1062466B (de) | 1959-07-30 |
Family
ID=6927177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA30338A Pending DE1062466B (de) | 1958-09-19 | 1958-09-19 | Dehnbares Gliederband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1062466B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1114661B (de) | 1960-05-21 | 1961-10-05 | Rodi & Wienerberger Ag | Dehnbares Gliederband |
| DE1162614B (de) | 1961-01-17 | 1964-02-06 | Kollmar & Jourdan A G | Ziehgliederband |
-
1958
- 1958-09-19 DE DEA30338A patent/DE1062466B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1114661B (de) | 1960-05-21 | 1961-10-05 | Rodi & Wienerberger Ag | Dehnbares Gliederband |
| DE1162614B (de) | 1961-01-17 | 1964-02-06 | Kollmar & Jourdan A G | Ziehgliederband |
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