DE1062451B - Laufwerk fuer Magnettongeraete - Google Patents
Laufwerk fuer MagnettongeraeteInfo
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- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
- G11B15/18—Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
- G11B15/22—Stopping means
-
- G—PHYSICS
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
- G11B15/18—Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
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-
- G—PHYSICS
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- G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
- G11B15/18—Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
- G11B15/46—Controlling, regulating, or indicating speed
- G11B15/48—Starting; Accelerating; Decelerating; Arrangements preventing malfunction during drive change
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- Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
Description
Beim Bremsen eines Magnettonbandes vom Lauf bei hoher Bandgeschwindigkeit auf Stillstand, wie
das z. B. zur Beendigung des Umspulens erfolgt, kann das Band durch eine nicht richtig arbeitende Bremsvorrichtung
gefährdet werden. Es ist dann möglich, daß der Bandzug zu hoch wird, so daß die Elastizitätsgrenze
des Bandes überschritten wird und eine Banddehnung bzw. ein Bandriß eintritt, oder es kann
eine Bandlose (Schlaufe) entstehen. Dadurch kann sich das Band in der Bandführung oder unter dem
Plattenteller verklemmen, was ebenfalls zur Zerstörung des Bandes führt.
Bekannte Laufwerke für Magnettongeräte sind mit mechanischen Umschlingungsbremsen ausgerüstet, die
auf die beiden Wickelteller wirken. Es werden beim Drücken der Taste »Halt« beide Wickelteller gebremst,
und zwar so, daß der den ablaufenden Wickel tragende Teller um ein bestimmtes Maß stärker gebremst
wird als der den auflaufenden Wickel tragende Teller, um Bandlosen zu vermeiden. Untersuchungen
haben ergeben, daß beim Einfallen einer mechanischen Bremse Bremsmomentspitzen auftreten können, die
zum Teil mehr als doppelt so groß wie das eingestellte Moment sind. Des weiteren wurde festgestellt,
daß durch ungleichmäßiges Einfallen beider Bremsen die Bremswirkung beträchtlich verschlechtert wird.
Eine Wirbelstrombremse wiederum ist ungünstig, weil bei ihrer Anwendung bei einer gegebenen Bremszeit
hohe Bandzüge auftreten.
Es ist bekannt, während des Betriebs zur Bremsung den ablaufenden Wickel mit einem Bruchteil seiner
Betriebsspannung entgegen seiner Drehrichtung anzutreiben. Bei Abschaltung des Bandantriebs werden
hierbei zusätzliche mechanische Bremsen wirksam, um den ablaufenden Wickelteller und damit das Tonband
zum Stillstand zu bringen. Es ist allerdings auch bekannt, die Wickelmotoren zur Stillstandsbremsung
auszunutzen, indem diese in der Stellung »Halt« bei abgeschaltetem und gebremstem Tonmotor voll erregt
werden. Es kann dann zwar der zusätzliche Aufwand mechanischer Bremsen an den Wickelmotoren vermieden
werden, jedoch wird plötzlich das volle Moment der entgegengesetzt angetriebenen Wickelmotoren
auf das Band wirksam, so daß dieses zweckmäßig stark beansprucht wird.
Die Erfindung zeigt, wie man mit geringem Aufwand das Band bei größtmöglicher Schonung zum
Stillstand bringen kann. Sie geht aus von einem Laufwerk für Magnettongeräte mit je einem dem ablaufenden
und dem auflaufenden Tonbandwickel zugeordneten Wickelmotor, von denen beim Transport
des Bandes jeweils der mit dem ablaufenden Tonbandwickel gekuppelte und an einem Bruchteil seiner
Betriebsspannung liegende Wickelmotor von dem ab-
Laufwerk für Magnettongeräte
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dipl.-Phys. Günther Hartmann, Wedel (Holst.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
laufenden Tonband entgegen seiner Drehrichtung angetrieben
wird und die bei abgeschaltetem Bandtransport durch Änderung ihres Erregungszustandes
zur Bremsung des Tonbandes ausgenutzt werden. Die Erfindung besteht darin, daß mit der Bedienungstaste
zur Stillsetzung des Bandes aus dem Schnellauf bei abgehobener Andruckrolle ein Schalter zur Ausschaltung
des Wickelmotors der Aufwickelspule gekuppelt und unter Verwendung eines in Abhängigkeit von der
Laufrichtung des Tonbandes vorbereitend eingestellten Schalters derart im Stromkreis der Wickelmotoren
angeordnet ist, daß bei Betätigung der Bedienungstaste die volle Erregung an den Wickelmotor der Ab-
wickelspule gelangt und daß ein weiterer Schalter vorgesehen ist, der die Erregung des Wickelmotors
der Abwickelspule in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Tonbandes ausschaltet.
Das so erzeugte Bremsmoment ist bis zu hohen Drehzahlen konstant und weist keinerlei Spitzen auf.
Es ist dabei nicht notwendig, sowohl den Abwickelteller als auch den Aufwickelteller zu bremsen, sondern
es genügt, lediglich den Abwickelteller zu bremsen. Am Aufwickelteller ist nur noch ein Moment
wirksam, das sich aus der Trägheit der umlaufenden Massen ergibt. Auf diese Weise können die als Asynchronmotore
ausgebildeten Wickelmotore des Laufwerkes durch ihrer Funktion entsprechende- Einbzw.
Ausschaltung und Anlegung verschiedener Spannungswerte in an sich bekannter Weise sowohl zum
Antrieb des Aufzeichnungsträgers als auch zur Schnellbremsung benutzt werden. Das Moment der
Gleichzeitigkeit kann dabei fortfallen. Die erzielbaren Daten, wie maximaler Bandzug und minimale Bremszeit,
sind sehr günstig. Die Schlaufenbildung wird mit Sicherheit vermieden. Die Sicherheit des Bandes
ist unbedingt gewährleistet, weil das Bremsmoment im Gegensatz zu demjenigen jeder mechanischen
Bremse konstant bleibt. Die aus anderen Gründen
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notwendige Standbremse, die aber dann nur ein sehr geringes Bremsmoment aufzubringen braucht, wird
nur schwach beansprucht und kann aus diesem Grunde ihre Eigenschaften nur wenig ändern.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. In der Abbildung
ist ein Laufwerk für Magnettongeräte wiedergegeben. Es ist mit 1 das Magnettonband bezeichnet, das zu
den Wickeln 2 oder 3 aufgespult wird. Es wird durch die Umlenkrollen 4, 5 geführt und läuft an den
Magnetköpfen 6 vorbei. Bei dem Betriebszustand »Aufnahme« oder »Wiedergabe« ist das Band durch
die Gummiandruckrolle 7 mit der Tonrolle 8 gekuppelt. Es liegt dann an den Magnetköpfen 6 an.
In dem dargestellten Betriebszustand wird das Band 1 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles von dem
Wickel 3 auf den Wickel 2 mit Schnellauf umgespult.
Es liegt dabei nicht an den Magnetköpfen 6 an und ist auch nicht mit der Tonrolle 8 gekuppelt. Der Antrieb
der Wickelteller erfolgt durch Wechselstrom-Asynchronmotore mit Eisenrohrläufer, deren Anschlußklemmen
durch die Klemmen 3' und 2' angedeutet sind. Die Steuerung des Laufwerkes erfolgt
mittels der nicht dargestellten Bedienungstasten für »Aufnahme«, »Wiedergabe«, »Schnellrücklauf«,
»Schnellvorlauf«, »Halt« über bei Drücken der Tasten eingeschaltete Relais und Arbeitsmagnete.
Auf der Achse der Umlenkrolle 5 sitzt ein Fliehkraftschalter 16, ferner ist in dem Prinzip nach bebekannter
Weise ein drehrichtungsabhängiger Schalter 15 vorgesehen, der von der Achse der Umlenkrolle 5
beeinflußt wird.
In dem dargestellten Betriebszustand ist durch Drücken der Taste für »Schnellrücklauf« der Schalter
13 geschlossen. An den Klemmen 2' des rechten Wickelmotors liegt die volle Betriebsspannung. Der
Motor treibt den Wickel 2 an. Das Band 1 wird mit Schnellauf auf den rechten Wickel aufgespult. Es
läuft vom linken Wickel ab. Gleichzeitig mit dem Schließen des Stromkreises für den rechten Wickelmotor
ist der linke Wickelmotor angeschlossen worden. Dieser liegt aber in nicht dargestellter Weise
nur an einer geringeren Spannung. An den Klemmen 3' des linken Wickelmotors liegt also ein Fünftel
bis ein Zehntel der Betriebsspannung. Dem vom rechten Wickelmotor gezogenen Band 1 wird durch den
nur teilweise erregten linken Wickelmotor ein geringfügiges Bremsmoment zur Straffhaltung des Bandes
entgegengesetzt. Der Antrieb des Bandes 1 beim Umspulen entgegen einem geringen positiven Drehmoment
des auf den Abwickelteller einwirkenden Motors ist an sich bekannt.
Entsprechend der Drehrichtung der Umlenkrolle 5 wird von der Achse 14 der Umlenkrolle 5 der Schlepphalter
15 auf den einen oder anderen seiner festen Kontakte umgelegt. Dadurch wird der bei Drücken der
Halttaste zu schließende Stromkreis für die Wickelmotoren vorbereitet. Auf der Achse 14 ist ferner ein
Fliehkraftschalter 16 angeordnet. Dieser ist bei den dem Schnellauf des Bandes 1 entsprechenden Drehzahlen
der Umlenkrolle 5 geschlossen. Die Verstellung des Kontaktarmes 16' des Fliehkraftschalters 16 kann
unmittelbar mechanisch oder mittels eines Relais erfolgen.
Durch Drücken der Taste »Halt« wird der Schalter 13 geöffnet. Beide Wickelmotore werden kurzzeitig
stromlos. Der Schalter 17 wird geschlossen. Nunmehr liegt über die Schalter 17 und 15 die volle
Betriebsspannung an den Klemmen 3' des linken Wickelmotors, während der rechte Wickelmotor stromlos
wird. Der linke Wickelmotor entwickelt sein volles Drehmoment, und das Band 1 wird sehr schnell auf
Stillstand gebracht. Kurz vor dem Stillstand öffnet sich der Fliehkraftschalter 16. Damit wird der linke
Motor stromlos, sein Moment wird Null.
Beim Umspulen des Bandes vom rechten Wickel 2 auf den linken Wickel 3 spielen sich die Vorgänge in
analoger Weise ab. Es liegt an den Klemmen 2' während des Laufes ein Fünftel bis ein Zehntel und an
den Klemmen 3' die volle Betriebsspannung, während bei Drücken der Taste »Halt« der Schalter
geöffnet und ferner über die Schalter 17-15 an die Klemmen 2' die volle Betriebsspannung gelegt und
der linke Wickelmotor stromlos wird.
Bei Antrieb des Bandes mit der Normalgeschwindigkeit, z. B. in den Betriebszuständen »Aufnahme«
oder »Wiedergabe«, werden die Wickelmotoren wie üblich an ihre Stromversorgungen geschaltet.
Claims (3)
1. Laufwerk für Magnettongeräte mit je einem dem ablaufenden und dem auflaufenden Tonbandwickel
zugeordneten Wickelmotor, von denen beim Transport des Bandes jeweils der mit dem ablaufenden
Tonbandwickel gekuppelte und an einem Bruchteil seiner Betriebsspannung liegende Wickelmotor
von dem ablaufenden Tonband entgegen seiner Drehrichtung angetrieben wird und die bei
abgeschaltetem Bandtransport durch Änderung ihres Erregungszustandes zur Bremsung des Tonbandes
ausgenutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Bedienungstaste zur Stillsetzung
des Bandes aus dem Schnellauf bei abgehobener Andruckrolle ein Schalter (13) zur Ausschaltung
des Wickelmotors der Auf wickel spule gekuppelt und unter Verwendung eines in Abhängigkeit von
der Laufrichtung des Tonbandes vorbereitend eingestellten Schalters (15) derart im Stromkreis der
Wickelmotoren angeordnet ist, daß bei Betätigung der Bedienungstaste die volle Erregung an den
Wickelmotor der Abwickelspule gelangt und daß ein weiterer Schalter (16) vorgesehen ist, der die
Erregung des Wickelmotors der Abwickelspule in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Tonbandes
ausschaltet.
2. Laufwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Bandführungsglied, z. B.
einer Umlenkrolle, ein in Abhängigkeit von der Bandlaufrichtung verstellbarer Schleppschalter
verbunden ist, der den bei Drücken einer Halttaste wirksamen Stromkreis für den die Bremsung
bewirkenden Motor vorbereitet.
3. Laufwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem der Bandführung
dienenden Glied, vorzugsweise einer Umlenkrolle, ein von der Bandlaufgeschwindigkeit abhängiges
Glied, z. B. ein Fliehkraftschalter, gekuppelt ist, der den Stromkreis des bremsenden Motors kurz
vor dem Bandstillstand öffnet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 275 676, 844 841,
213, 870 608, 664 759;
Deutsche Patentschriften Nr. 275 676, 844 841,
213, 870 608, 664 759;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 689 888;
schweizerische Patentschrift Nr. 255 749;
französische Patentschrift Nr. 1 100 388.
schweizerische Patentschrift Nr. 255 749;
französische Patentschrift Nr. 1 100 388.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 579/210 7.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET13027A DE1062451B (de) | 1956-12-22 | 1956-12-22 | Laufwerk fuer Magnettongeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET13027A DE1062451B (de) | 1956-12-22 | 1956-12-22 | Laufwerk fuer Magnettongeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1062451B true DE1062451B (de) | 1959-07-30 |
Family
ID=7547207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET13027A Pending DE1062451B (de) | 1956-12-22 | 1956-12-22 | Laufwerk fuer Magnettongeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1062451B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1118987B (de) * | 1960-01-13 | 1961-12-07 | Grundig Max | Magnettonbandgeraet, insbesondere fuer Diktierzwecke |
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1956
- 1956-12-22 DE DET13027A patent/DE1062451B/de active Pending
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