DE1062358B - Biegsamer Schlauch, mit dem zur Widerstandsheizung elektrische Leiter in Form eines schlauch-artigen Metallgeflechtes verbunden sind - Google Patents
Biegsamer Schlauch, mit dem zur Widerstandsheizung elektrische Leiter in Form eines schlauch-artigen Metallgeflechtes verbunden sindInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen biegsamen nichtmetallischen Schlauch, mit dem zur Widerstandsheizung
elektrische Leiter verbunden sind.
Bei der einfachsten Ausführung dieser biegsamen Schläuche mit Heizung wird der Widerstandsdraht
außen auf den Schlauch aufgewickelt, entweder bifilar oder so, daß die Windungen der Rückleitung die Windungen
der Zuleitung kreuzen. Der Widerstandsdraht wird meist an eine Niederspannungsstromquelle, z. B.
die Sekundärwicklung eines die Netzspannung auf Niederspannung umwandelnden Transformators, angeschlossen.
Bei dieser Ausführung ist die Übertragung der Wärme durch das Schlauchmaterial hindurch
auf die den Schlauch durchfließende Flüssigkeit unbefriedigend. Es wurde auch bereits vorgeschlagen, die
Stromzuleitung in Form einer Spirale direkt im Innern des Schlauches unterzubringen und zur Rückleitung
ein den Schlauch außen umhüllendes Metallgeflecht zu verwenden. Bei dieser Ausführung findet
eine direkte Übertragung der Wärme von dem Widerstandsdraht auf die Flüssigkeit statt, so daß eine gute
Wärmeausnutzung vorhanden ist. Die direkte Unterbringung des Heizdrahtes in dem Schlauch ist in vielen
Fällen aber unerwünscht, einmal, weil durch die vom Widerstandsdraht gebildete Spirale der Durchgang
durch den Schlauch beeinträchtigt wird, und zum anderen, weil der Widerstandsdraht durch durchfließende
Flüssigkeit angegriffen werden kann oder sich auf dem Widerstandsdraht ein Niederschlag aus
der Flüssigkeit bildet, welcher wärmedämmend wirken kann.
Es ist auch bekannt, bei induktiver Heizung in der Höhlung des Schlauches ein Eisendrahtgeflecht sowie
darüber nach der Innenwand des Schlauches zu ein Kupferdrahtgeflecht anzubringen und auf die Außenseite
des Schlauches eine Spule aufzusetzen. Während bei der Widerstandsheizung die Heizdrähte an die
Stromquelle angeschlossen werden müssen, sind bei dieser Ausführung zur induktiven Heizung die beiden
Geflechte ohne Anschlußdrähte, es wird lediglich die außen auf dem Schlauch angebrachte Spule angeschlossen.
Bei der geschilderten Vorrichtung zum induktiven Heizen können die beiden Drahtgeflechte in unmittelbarer
metallischer Berührung miteinander stehen, bei den beschriebenen Vorrichtungen zur Widerstandsheizung
müssen aber die Zuleitung und Rückleitung gut voneinander isoliert sein. Im allgemeinen wird es
dazu genügen, von vornherein isolierte Drähte zu benutzen. Die beiden Zweige der Leitung können aber
auch durch eine isolierende Zwischenlage, wie Gummi, voneinander getrennt werden, ähnlich wie in Heizkissen
die Heizdrähte nach außen isoliert werden.
In allen beschriebenen Fällen wird zunächst der Biegsamer Schlauch, mit dem zur Widerstandsheizung
elektrische Leiter in Form eines schlauchartigen Metallgeflechtes verbunden sind
Anmelder: Andrew George Heron, Newcastle - upon -Tyne (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Spreer, Patentanwalt, Göttingen, Groner Str. 37
Beanspruchte Priorität: Großbritannien vom 5. Mai 1953
Andrew George Heron, Newcastle-upon-Tyne (Großbritannien), ist als Erfinder genannt worden
Schlauch für sich hergestellt und werden die Heizelemente nachträglich aufgebracht, ebenso die Isolierung
der beiden Zweige der Leitung voneinander, wenn nicht von vornherein isolierte Drähte verwendet
werden.
Zur Behebung dieser Nachteile und zur Vereinfachung der Herstellung sind gemäß der Erfindung
bei einem biegsamen Schlauch, mit dem zur Wider-Standsheizung elektrische Leiter in Form eines
schlauchartigen Metallgeflechtes verbunden sind, zwei als Heizleiter dienende, am einen Schlauchende z. B.
über Schellen und einen Metallstreifen kurzgeschlossene, schlauchartige Metallgeflechte konzentrisch innerhalb
der Wandung des Schlauches gegeneinander durch Schlauchmaterial getrennt und isoliert in dieses
eingearbeitet und erfolgt die Stromzuführung am anderen Schlauchende über zwei Schellen, deren dem
Schlauchende dieser Seite näher liegende Schelle in bekannter Weise unter entsprechender Abisolierung
das innere Metallgeflecht stromleitend umschließt, während die weiter entfernt liegende, daneben angeordnete
Schelle das darüberliegende zweite Metallgeflecht stromleitend \rerbindet.
Bei dem erfindungsgemäßen Schlauch erfolgt also die Verbindung des Schlauches mit den beiden die
Leiter bildenden Metallgeflechten sowie die Isolierung der beiden Geflechte gegeneinander unmittelbar bei
der Herstellung des Schlauches selbst. Die Wärme-
Claims (1)
- quelle ist in größere Nähe zu der den Schlauch durchfließenden Flüssigkeit gebracht, ohne mit dieser in Berührung zu kommen. Durch die unmittelbare Verbindung der beiden Schlauchgewebe mittels zweier durch einen Metallstreifen kurz geschlossener Schellen und die Stromzuführung über Schellen an die beiden Metallgeflechte ist es möglich, den Schlauch in beliebigen Längen herzustellen und von diesem die jeweils benötigten Längen abzuschneiden. An den abgeschnittenen Längen wieder können bei Einreißen der Enden leicht Ausbesserungen vorgenommen werden.Der biegsame Schlauch gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung in Verbindung mit einer Farbspritzeinrichtung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigtFig. 1 eine vollständige Ansicht des Schlauches mit Anschluß an das Spritzgerät und den Transformator,Fig. 2 einen Querschnitt des Schlauches in vergrößertem Maßstabe mit den elektrischen Verbindungen.Im Ausführungsbeispiel ist das Anstrichmittel in einem Behälter 1 untergebracht, welcher von einem in gestrichelten Linien angedeuteten Heizmantel 2 umgeben ist. Die Druckluft wird, wie üblich, durch einen Stutzen 3 im Kopf des Behälters 1 zugeführt, so daß sie das innerhalb des Behälters flüssig gewordene An-Strichmittel durch einen Schlauch 4 herausdrückt. Dessen dem Behälter 1 abliegendes Ende ist mittels einer Überwurfmutter 5 an eine Spritzpistole 6 angeschlossen. Die Spritzpistole 6 ist durch einen gewöhnlichen Schlauch 12 an einen nicht dargestellten Druckluftbehälter angeschlossen.Der nichtmetallische Schlauch 4 enthält zwei konzentrische, in das Schlauchmaterial eingearbeitete Gewebeeinlagen 7, 8 aus elektrischem Widerstandsmetall, welche voneinander isoliert sind. Die der Spritzpistole 6 benachbarten Enden der Gewebe sind über Schellen 7 a, 8a, von denen jede um eines der beiden Gewebe gespannt ist, und einen diese Schellen überbrückenden Metallstreifen 9 miteinander verbunden. Die dem Vorratsbehälter 1 benachbarten Enden derGewebe, sind über je eine auf sie auf geklemmte Schelle 7b, 8b an die Enden der Sekundärwicklung IOa eines die Netzspannung auf Niederspannung umwandelnden Transformators 10 angeschlossen, dessen Primärwicklung einen Schalter 11 enthält.Der Schlauch kann aus Gummi, Polyvinylchlorid oder irgendeiner anderen bekannten plastischen Masse angefertigt werden, weiche den erforderlichen Temperaturen widerstehen kann.PatentanspruchBiegsamer Schlauch, mit dem zur Widerstandsheizung elektrische Leiter in Form eines schlauchartigen Metallgeflechtes verbunden sind, die an eine Niederspannungsstromquelle, z. B. Sekundärwicklung eines die Netzspannung auf Niederspannung umwandelnden Transformators, angeschlossen werden können, dadurch gekennzeichnet, daß zwei als Heizleiter dienende, am einen Schlauchende z. B. über Schellen (7a, 8a) und einen Metallstreifen (9) kurzgeschlossene, schlauchartige Metallgeflechte (7, 8) konzentrisch innerhalb der Wandung des Schlauches (4) gegeneinander durch Schlauchmaterial getrennt und isoliert in dieses eingearbeitet sind und daß die Stromzuführung am anderen Schlauchende über zwei Schellen (7 b, 8 b) erfolgt, deren dem Schlauchende dieser Seite näher liegende Schelle (7 b) in bekannter Weise unter entsprechender Abisolierung das innere Metallgeflecht (7) stromleitend umschließt, während die weiter entfernt liegende, daneben angeordnete Schelle (8 b) das darüberliegende zweite Metallgeflecht (8) stromleitend verbindet.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 178 459, 523 456,082, 819 876, 834 879, 847 784, 867 263, 873 881 (bekanntgemacht am 5. 2. 1953);deutsche Patentanmeldung St 3790 IXa/30b.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 909 579/347 7.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1062358X | 1953-05-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1062358B true DE1062358B (de) | 1959-07-30 |
Family
ID=10871450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH20127A Pending DE1062358B (de) | 1953-05-05 | 1954-04-29 | Biegsamer Schlauch, mit dem zur Widerstandsheizung elektrische Leiter in Form eines schlauch-artigen Metallgeflechtes verbunden sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
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