DE873881C - Verfahren zur Herstellung biegsamer elektrischer Heizgeraete, wie Heizkissen od. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung biegsamer elektrischer Heizgeraete, wie Heizkissen od. dgl.Info
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- DE873881C DE873881C DED8775A DED0008775A DE873881C DE 873881 C DE873881 C DE 873881C DE D8775 A DED8775 A DE D8775A DE D0008775 A DED0008775 A DE D0008775A DE 873881 C DE873881 C DE 873881C
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/20—Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional plane, e.g. plate-heater
- H05B3/34—Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional plane, e.g. plate-heater flexible, e.g. heating nets or webs
- H05B3/342—Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional plane, e.g. plate-heater flexible, e.g. heating nets or webs heaters used in textiles
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B2203/00—Aspects relating to Ohmic resistive heating covered by group H05B3/00
- H05B2203/014—Heaters using resistive wires or cables not provided for in H05B3/54
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B2203/00—Aspects relating to Ohmic resistive heating covered by group H05B3/00
- H05B2203/017—Manufacturing methods or apparatus for heaters
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Surface Heating Bodies (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung biegsamer elektrischer Heizgeräte, wie Heizkissen od. dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung biegsamer elektrischer Heizgeräte, wie Heizkissen od. dgl., und zeigt gleichzeitig ein nach dein Verfahren hergestelltes Heizgerät. Die Herstellung beispielsweise von elektrischen Heizkissen erfolgte bisher in der Weise, daß die Heizkordel in zwei Stofflagen vernäht, verwebt oder auch verklebt wurde. Die verwendeten Textilien bestanden im wesentlichen aus Baumwolle oder baumwollähnlichen Kunststoffen. Daraus ergibt sich auch die Gefahr eines Brandes. `'Fenn sich in der Heizkordel beispielsweise Widerstandsnester bildeten oder wenn Drahtbrüche oder sonstige Berührungen des Widerstandsdrahtes auftraten, so entzündete sich durch die Funlsenbildun.g sehr leicht der Heizkörperstoff. Infolge der üblichen Trockenheit des Gewebes brannte dieses wie Zunder «-eiter. Sobald eine Sauerstoffzufuhr erfolgte, trat eine offene Flammenbildung ein. Man hat deshalb bereits versucht, die einzelnen Textilien mit geeigneten Präparaten zu imprägnieren, um sie flammensicher zu machen. Diese Versuche sind aber daran gescheitert, daß es kein geeignetes Präparat zurr Imprägnieren gibt, welches säurefrei ist. Die Säure dringt bis zum Heizdraht vor und zerfrißt diesen, so daß der Heizkörper binnen kurzem zerstört ist.
- Durch die Erfindung werden die Nachteile der bekannten Herstellungsverfahren restlos behoben, indem erfindungsgemäß für die Herstellung biegsamer elektrischer Heizgeräte, wie Heizkissen od. dgl., einmal flammensicher imprägnierte Gewebeschichteiz verwendet werden und zum anderen die Heizkordel zwischen diese Gewebeschichten unter gleichzeitiger Zwischenschaltung eines isolierenden Gummiüberzuges eingebracht wird. Die Heizkordel liegt .durch den Gummi isoliert und sowohl feuchtigkeits- als auch luftdicht eingebettet zwischen den Gewebeschichten, so daß etwa in dem Gewebe infolge der Imprägnierung enthaltene Säuren auch bei auftretender Feuchtigkeit nicht an die Heizkordel herantreten können. Erfindungsgemäß lassen siech an Stelle der Imprägnierung aber auch Ausgangsstoffe für. die Gewebeplatten verwenden, die aus nicht brennbaren Materialien, beispielsweise aus tierischer Wolle, aus Haaren od. dgl., bestehen.
- Ein besonders zweckmäßiges Ausführungsbeispiel für die Herstellung biegsamer elektrischer Heizgeräte besteht darin, daß man zwei flammensicher imprägnierte oder aus tierischer Wolle gebildete Gewebeplatten auf einer Seite mit einem Gummiüberzug versieht. Dieser kann durch- Überspritzen des Gewebes, durch Auftragen, Aufwalzen od. dgl. gebildet sein. Darauf wird auf die Gummischicht der einen Gewebeplatte die Heizkordel aufgebracht und schließlich -die zweite Gewebeplatte mit ihrer gummierten Seite auf die Heizkordel gelegt. Dann erfolgt ein Aufeinan@derpressen der beiden Gewebeplatten mitsamt dem dazwischenliegenden Heizdraht und bei entsprechender Temperatur eine- Vulkanisierung der Gummischichten. Der Gummiauftrag wirkt dabei -gleichzeitig als Klebstoff; so daß die beiden Gewebeplatten fest miteinander verbunden werden. Das bei üblichen Heizkissen zur Anwendung kommende Nähen zum Verbinden der Gewebeplatten fällt vollkommen weg.
- Selbstverständlich kann die Herstellung aber auch so erfolgen, daß zunächst nur eine Gewebeplatte mit dem Gummiüberzug versehen und amschließend die Heizkordel auf diese Platte aufgelegt wird. Es erfolgt dann ein nochmaliges Überspritzen bzw. Auftragen des Gummiüberzuges auf die Heizkordel, und dann wird die zweite Gewebeplatte daraufgedeckt. Die weitere Behandlung der beiden Gewebeplatten mit der dazwischenliegenden Heizkordel erfolgt -dann wie vorher. Das Ver-fahren kann aber auch so zur Anwendung kommen, daß die beiden Gewebeplatten miteinander vernäht werden und daß beispielsweise nur -die Heizkordel rundherum mit einem geeigneten Gummiüberzug ausgestattet wird. Die Heizkordel wird auf diese Weise luftdicht eingebettet, was, wie gesagt, einmal den Vorteil hat, @daß etwaige Säuren nicht an den Heizdraht herangelangen können, und zum anderen hat diese Anordnung noch den Vorteil, daß, wenn wirklich einmal durch einen Drahtbruch sich eine Stichflamme oder ein Berührungsfunke entwickeln sollte, dieser Funke sofort wieder verlöscht, da der Heizdraht infolge seines luftdichten Einschlusses keinerlei Sauerstoffzufuhr hat. Eine Brandentwicklung ist deshalb völlig ausgeschlossen.-In der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines nach dein neuen Verfahren hergestellten biegsamen elektrischen Heizkörpers schematisch dargestellt. Die Zeichnung gibt einen Schnitt durch den Heizkörper wieder. Wie die Abbildung erkennen läßt, gelängen im wesentlichen die beiden Gewebeplatten i und z zur Anwendung. Diese bestehen aus imprägniertem Textilmaterial öder aus tierischer Wolle, so daß ein Brand dieses Gewebes ausgeschlossen ist. Auf der einander zugekehrten Seite weisen die Gewebeplatten i und 2 einen Gummiüberzug 3 bzw. 4. auf. Dieser Überzug kann durch Aufwalzen, Aufspritzen, Aufstreichen od. dgl. gebildet sein: Zwischen den beiden Gummiüberzügen 3 und q. ist die Heizkordel 5 eingebettet. Es kann als Heizkordel irgendein geeigneter Widerstandsdraht zur Anwendung kommen. Gegebenenfalls kann dieser Draht auch noch mit Asbest öder ähnlichen Isolierstoffen umwickelt sein. Nach dem Aufeinanderlegen, .der einzelnen, Gewebeplatten bzw. der Heizkordel und der Gummischichten erfolgt ein Verpressen der einzelnen Schichten und eine Vulkanisation des Gummis. Die Heizkordel 5 wird durch die Gummischichten 3 und d. völlig eingeschlossen und liegt luftdicht und feuchtigkeitsdicht eingebettet zwischen den beiden. Gewebeschichten i und 2, die zwischen den einzelnen Schnuren 5 aufeinanderliegen und durch die Gummischichten 3 und q. miteinander verbunden sind.
- Desgleichen liegen auch die für die Schaltung der Heizkordel verwendeten Regler, Thermostaten u. dgl. von den Gummischichten allseitig umschlossen, luft- und feuchtigkeitsdicht eingebettet, so daß auch in den Reglern keine Entzündung eintreten kann. Vorzugsweise werden die verwendeten Regler vor ihrem Einbau auf mechanischem Wege im kalten Zustand -auf die notwendigen Schaltgrenzen eingestellt. Damit wird von vornherein ausgeschlossen, daß durch Nichtfunktionieren der Regler das Heizkissen zu warm wird oder daß sonstige Störungen eintreten.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung biegsamer elektrischer Heizgeräte, wie insbesondere Heizkissen od. dgl., gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) flammensichere Imprägnierung der zur Anwendung kommenden Gewebeschichten, b) Einbringen der Heizkordel zwischen diese Gewebeschichten unter gleichzeitiger Zwischenschaltung eines isolierenden Gummiüberzuges.
- 2. Verfahren zur Herstellung biegsamer elektrischer Heizgeräte, wie insbesondere Heizkissen od. dgl., gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) Verwendung von Gewebeschichten, aus tierischer Wolle, b) Einbringen der Heizkordel zwischen -diese Gewebeschichten unter gleichzeitiger Zwischenschaltung eines isolierenden Gummiüberzuges.
- 3. Verfahren zur Herstellung biegsamer elektrischer Heizkörper, wie Heizkissen od..dgl., nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebeplatten auf einer Seite mit einem Gummiüberzug versehen werden, worauf auf die gummierte Seite der einen Platte die Heizkordel und darauf die zweite Gewebeplatte mit ihrer gummierten Seite gelegt wird und an, schließend eine Vulkanisierung der Gummischichten, gegebenenfalls unter gleichzeitigem Aufeinanderpressen der beiden Gewebeplatten, erfolgt. .
- 4. Verfahren zur Herstellung biegsamer elektrischer Heizgeräte nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizkordel durch die Verklebung der beiden Gewebeplatten gehalten wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch z bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine mit einem Gummiüberzug versehene Heizkordel zwischen sich tragenden Gewebeplatten miteinander vernäht werden.
- 6. Verfahren nach Anspruch r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vulkanisierung der Gummischichten derart durchgeführt wird, daß die Heizkordel luftdicht eingebettet wird.
- 7. Verfahren nach Anspruch r bis 6; dadurch gekennzeichnet, daß die für die Schaltung der Heizkordeln verwendeten Regler vor ihrem Einbau auf mechanischem Wege im kalten Zustand auf die notwendige Schaltgrenze eingestellt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED8775A DE873881C (de) | 1951-04-26 | 1951-04-26 | Verfahren zur Herstellung biegsamer elektrischer Heizgeraete, wie Heizkissen od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED8775A DE873881C (de) | 1951-04-26 | 1951-04-26 | Verfahren zur Herstellung biegsamer elektrischer Heizgeraete, wie Heizkissen od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE873881C true DE873881C (de) | 1953-04-20 |
Family
ID=7032670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED8775A Expired DE873881C (de) | 1951-04-26 | 1951-04-26 | Verfahren zur Herstellung biegsamer elektrischer Heizgeraete, wie Heizkissen od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE873881C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009732B (de) * | 1954-08-09 | 1957-06-06 | Electrothermal Eng Ltd | Verfahren zur Herstellung biegsamer elektrischer Heizeinrichtungen, insbesondere fuer Enteisen an Flugzeugen, und nach dem Verfahren hergestellte Heizeinrichtungen |
| DE1051430B (de) * | 1954-11-16 | 1959-02-26 | Ver Deutsche Metallwerke Ag | Verfahren zur Herstellung von wasserdichten, schmiegsamen, elektrisch beheizten Geraeten aus Kunststoff |
| DE1062358B (de) * | 1953-05-05 | 1959-07-30 | Andrew George Heron | Biegsamer Schlauch, mit dem zur Widerstandsheizung elektrische Leiter in Form eines schlauch-artigen Metallgeflechtes verbunden sind |
| DE1149469B (de) * | 1956-10-18 | 1963-05-30 | Kurt Lamberts Dr Ing | Verfahren zur Herstellung grossflaechiger elektrischer Heizkoerper |
-
1951
- 1951-04-26 DE DED8775A patent/DE873881C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062358B (de) * | 1953-05-05 | 1959-07-30 | Andrew George Heron | Biegsamer Schlauch, mit dem zur Widerstandsheizung elektrische Leiter in Form eines schlauch-artigen Metallgeflechtes verbunden sind |
| DE1009732B (de) * | 1954-08-09 | 1957-06-06 | Electrothermal Eng Ltd | Verfahren zur Herstellung biegsamer elektrischer Heizeinrichtungen, insbesondere fuer Enteisen an Flugzeugen, und nach dem Verfahren hergestellte Heizeinrichtungen |
| DE1051430B (de) * | 1954-11-16 | 1959-02-26 | Ver Deutsche Metallwerke Ag | Verfahren zur Herstellung von wasserdichten, schmiegsamen, elektrisch beheizten Geraeten aus Kunststoff |
| DE1149469B (de) * | 1956-10-18 | 1963-05-30 | Kurt Lamberts Dr Ing | Verfahren zur Herstellung grossflaechiger elektrischer Heizkoerper |
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