DE1062345B - Elektrische Lampe mit einem Glaskolben und flachem Glasquetschfuss - Google Patents
Elektrische Lampe mit einem Glaskolben und flachem GlasquetschfussInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
- H01K1/00—Details
- H01K1/42—Means forming part of the lamp for the purpose of providing electrical connection, or support for, the lamp
- H01K1/44—Means forming part of the lamp for the purpose of providing electrical connection, or support for, the lamp directly applied to, or forming part of, the vessel
Landscapes
- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
- Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
ANMELDETAG.
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
PATENTSCHRIFT:
DBP 1062 345 KL.21f 39
INTERNAT. KL. H 01 k 15.JULI 1957
30. JULI 1959
28. JANUAR 1960
STIMMT ÜBEREIN MIT AUSLEGESCHRIFT 1 062 345 (B 4532« VIII c /21 f)
Das Hauptpatent betrifft eine elektrische Lampe mit einem Glaskolben und einem nach außen vorspringenden
flachen Quetschfuß zum Abschluß des Kolbens, bei welcher die Einführungsdrähte durch die
Verschmelzungsstelle hindurchgehen, eine Schleife, bilden und wieder in die Verschmelzung zurücklaufen,
wobei die Schleifen der Einführungsdrähte flach an dem Quetschfuß anliegen.
Für Lampen, die einen stärkeren Ström aufnehmen
sollen, als in dem zugehörigen Hauptpatent vorgesehen ist, verwendet man Einführungsdrähte von
entsprechend größerem Durchmesser. Es kann etwas von Nachteil sein, die Enden der Einführungsdrähte
mit einem entsprechend größeren Durchmesser als 0,021 Zoll (0,3 mm) in die Verschmelzungsstelle
zurücklaufen zu lassen. Bei der Bildung der Schleifen und der darauffolgenden Biegung der Schleifenenden
entstehen infolge der dem Draht eigentümlichen Steifheit insofern gewisse Schwierigkeiten, als es nun
schlecht möglich ist, Schleifen zu erhalten, die sich eng an den Quetschfuß anschmiegen, tohne daß dabei
das Glas springt, aus dem der Quetschfuß hergestellt ist.
Es ist jedoch möglich, geeignete Kontaktstellen allein durch Umbiegen der Drahtenden entlang der
Oberfläche des Quetschfußes zu schaffen und die freien Enden unbefestigt zu lassen, wobei die Festigkeit
des stärkeren Drahtes ausreicht, um die erforderliche' Standortstabilität der Kontaktstellen zu erreichen.
Die elektrische Lampe nach dem Hauptpatent, die einen Glaskolben mit einem nach außen vorspringenden,
flachen Glasquetschfuß aufweist, der zum Abschluß des Kolbens an diesem angeschmolzen und
zum Verschluß des Kolbens luftdicht abgeschlossen ist und aus dem die Einführungsdrähte heraustreten,
ist gemäß der Erfindung dadurch weiter ausgebildet, daß die äußeren, freien Enden der Einführungsdrähte
gegen die Außenfläche des Glasquetschfußes zur Herstellung elektrischer Kontakte zurückgebogen sind,
wobei die Dicke der Einführungsdrähte so gewählt ist, daß die Kontakte auf der Außenfläche des Glasquetschfußes
allein von den Punkten aus fest abgestützt sind, an denen die Einführungsdrähte aus dem
Quetschfuß austreten.
Die Erfindung wird an Hand der Beschreibung und der Figuren erläutert.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen drei Ausführungsformen einer Einfadenlampe nach der Erfindung.
Die Lampe besteht aus einem Glaskolben 1, dessen Hals in einen äußeren, flachen Quetschfuß 4 ausläuft.
Eine Aufhängevorrichtung für den Glühfaden hat zwei Einführungsdrähte 2 von einem etwas größeren
Durchmesser, als man gewöhnlich bei Lampen dieser Elektrische Lampe mit einem Glaskolben
und flachem Glasquetschfüß
Zusatz zum Patent 1 043 502 Das Hauptpatent hat angefangen am 6. September 1956
Patentiert für:
The British Thomson-Houston Co. Limited, London
Beanspruchte Priorität: Großbritannien vom 16. JuIj 1956
Donald Arthur Howies
und John Willoughby Thomas Wright,
Leicester, Leicestershire (Großbritannien),
sind als Erfinder genannt worden
Art antrifft. Die Einführungsdrähte werden von einer
Glasperle 3 in einem bestimmten Abstand voneinander gehalten. Die relativen Wärmeausdehnungskoeffizienten
des Metalls der Einführungsdrähte 2 und des Glases sind in einem weiten Bereich einander angepaßt.
Bei der Herstellung der in den Figuren wieder-■ gegebenen Lampen werden die Drähte 2 in den
Kolben 1 eingeführt. Dann wird ein Pumpstengel 6 in den Hals eingezogen und während des darauffolgenden
Quetschens des Halses am Kolben 1 in dieser Lage festgehalten. Damit der Pumpstengel 6 an
seinem eingezogenen Ende während des Quetschens offen bleibt, werden Maßnahmen getroffen, die ein
Zusammenfallen des Pumpstengels möglichst unterbinden. Solche Maßnahmen bestehen z. B. in der
Einführung .einer dünnen Metallhülse oder eines dünnen Stabes aus einem porösen Stoff (z. B. Asbest
oder Kohlenstoff) oder in einem Überzug aus einem feuerfesten Stoff, ζ. B. von Zirkondioxydpulver.
Nachdem der Quetschfuß 4 hergestellt worden ist, werden die Teile der Leitungsdrähte 2, die außerhalb
des Quetschfußes liegen, zu den Außenflächen des Quetschfußes hin so umgebogen, wie in Fig. 1 gezeigt
ist. In Fig. 1 sind die Enden 5 der Einführungsdrähte 2 in entgegengesetzten Richtungen quer zur
Grundfläche des Quetschfußes 4 und dann nach oben an allen Außenflächen umgebogen. Aus Bequemlich-
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keitsgründen werden die Leitungsenden genügend lang hergestellt, damit sie in horizontal verlaufende
Aussparungen 7 an allen Seiten des Quetschfußes eingebogen werden können. Auf diese Weise wird die
Standortstabilität der Kontaktstellen durch die Steifigkeit der Einführungsdrähte verbessert.
Andererseits sind nach Fig. 3 die Endabschnitte 5
der Einführungsdrähte 2 um di . Seitenflächen 8 des Quetschfußes herumgeführt, damit die Breitseiten des
Quetschfußes 4 völlig frei bleiben und eine festere Halterung der Lampe in deren Halter ermöglicht
wird, wenn dies erforderlich sein sollte.
Die beiden horizontal verlaufenden Aussparungen 7 werden in dem Glasquetschfuß 4 während des Quetschens
auf der Kolbenseite der Verschmelzung so gestaltet, daß ein federklammerartiger Halter, der zur
Verwendung bei der Lampe und zur Herstellung eines elektrischen Kontaktes mit den Endabschnitten 5
der Leitungsdrähte 2 vorgesehen ist, mit diesen Aussparungen die Lampe in der richtigen Lage festhält.
Die Enden 5 der Drähte können auch in die rund um die Außenflächen des Quetschfußes 4 herum verlaufenden
Aussparungen einmünden (Fig. 3). Um die Kontaktfläche der äußeren Enden der Drähte 2 zu
vergrößern, kann man die Drähte auch als verbreiterte Drähte 5 a (in Fig. 2) herausführen.
Wie die Figuren zeigen, liegen die Aussparungen 7 an der Übergangsstelle zwischen Kolben und Quetschfuß;
diese können vorteilhaft auch in Querrichtung bis annähernd zur Mitte des Quetschfußes 4 zu versetzt
werden, insbesondere bei der Lampe nach Fig. 3, wo die Flächen des Quetschfußes freiliegen.
Beim Pressen des Quetschfußes wird zweckmäßig der Glasfuß seitlich begrenzt, damit die Kanten des
Quetschfußes rechteckig werden, damit sich die Klemmvorrichtung an die Flächen des Quetschfußes
anschließt.
Seitliche Verschiebungen der Lampe in dem Halter können dadurch je nach Wunsch eingeschränkt werden,
daß eine geeignete Führung an den Breitseiten (oder Seitenflächen) des Quetschfußes senkrecht zu
den Aussparungen vorgesehen ist.
Als Beispiel ist eine Glühfadenlampe beschrieben worden. Es können jedoch auch die Leitungsenden
einer Neonlampe od. dgl. entsprechend ausgebildet sein.
Der Aufbau der Lampe nach der Erfindung bringt verschiedene Vorteile mit sich, zu denen eine geringere
Gesamtlänge für eine vorgegebene Kolbengröße und geringere Kosten gehören, die von einer Herabsetzung
der Anzahl der Teile und der Verfahrensstufen herrühren, in denen die gesamte Lampe unter
Vermeidung von zweiteiligen Drähten entsteht.
Claims (5)
1. Elektrische Lampe, die einen Glaskolben mit einem nach außen vorspringenden, flachen Glasquetschfuß
aufweist, der zum Abschluß des Kolbens an diesem angeschmolzen und zum Verschluß
des Kolbens luftdicht abgeschlossen ist und ausdem die Einführungsdrähte heraustreten, nach
dem Hauptpatent 1 043 502, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren, freien Enden der Einführungsdrähte
gegen die Außenfläche des Glasquetschfußes zur Herstellung elektrischer Kontakte
zurückgebogen sind, wobei die Dicke der . Einführungsdrähte so gewählt ist, daß die Kontakte auf der Außenfläche des Glasquetschfußes
allein von den Punkten aus fest abgestützt sind, an denen die Einführungsdrähte aus dem Quetschfuß
austreten.
2. Elektrische Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Einführungsdraht mit seinem freien Ende an einer Seitenfläche
des flachen Glasquetschfußes zurückgebogen ist und anliegt.
3. Elektrische Lampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Einführungsdrähte abgeflacht
sind, wo sie gögen die Seitenfläche des Glasquetschfußes zurückgebogen sind.
4. Elektrische Lampe nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der flache Glasquetschfuß
Mittel enthält, mit denen die Lampe in einem geeigneten Halter in der richtigen Lage
festgehalten wird.
5. Elektrische Lampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampenquetschfuß querlaufende Aussparungen enthält, in die ein l·ederklemmhalter
eingreifen kann, und daß die Spitzen der Drähte in die Aussparungen hineingebogen
sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 632 921;
britische Patentschrift Nr. 674 507.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©909 579/200 7.59 (909 7ΟΪ218 1,60)
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