DE1061776B - Verfahren zur Herstellung von Streptomycinsulfat aus der Streptomycin-Calciumchlorid-Komplexverbindung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Streptomycinsulfat aus der Streptomycin-Calciumchlorid-KomplexverbindungInfo
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Description
DEUTSCHES
ANMELDETAG 8JUNI1956
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT 23 JULI 1959
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT 23 JULI 1959
Die Erfindung betrifft ein einfaches und wirtschaftliches
Verfahren zur Herstellung von Streptomycinsulfat aus der Streptomycin-Calcmmchloiid-Komplexverbindung
Bei manchen Anwendungszwecken von Streptomyein
wird die Verwendung des Streptomycimnsulfats
dei jenigen der Calciumchlondkomplexverbmdung vorgezogen
Es sind bereits verschiedene Verfahren zur Überführung
der Streptomycin- Calciumchlorid -Komplexverbindung ins Sulfat angewendet worden, aber die
Verfahren sind umständlich, erfordern teure Hilfsmittel
und arbeiten mit erheblichen Veilusten Beispielsweise
ist bisher die Streptomycin-Calciumchlond
Komplexverbindung mit Hilfe eines Metallsulfats m
Streptomycmsulfat umgewandelt woiden Dabei fallt
zwar Calciumsulfat aus, jedoch werden andere Metallionen in die Losung des gebildeten Streptomycmsulfats
gebracht So muß das Filtrat nach dem Entfernen des Calciumsulfate weiter mit komplizierten Extraktions-
und Fallungsverfahren behandelt werden, um die störenden Metalhonen und Chloridionen aus der
Losung zu entfernen Solche Verfahren umfassen eine große Anzahl von Stufen und erfordern teuie Hilfsmittel
und arbeiten unter großen Verlusten, da ChIondionen
die Löslichkeit des Streptomycmsulfats in
Methanol eihohen
Das erfindungsgemaße Verfahren ist auch deshalb vorteilhaft, weil es eine einfache Herstellung von Dihydrostreptomycmsulfat
aus der Streptomycm-Calciumchlorid-Komplexverbindung
ermöglicht
Fur manche Anwendungszwecke ist namhch Dihydrostreptomycinsulfat
erwünscht Um es herzustellen, wild ζ B nach einem bekannten Verfahren die
Streptomycin-Calciumchlond-Komplexverbindung zu
Dihydrostreptomycinhydrochlond hydriert, das Calciumchlorid
aus der Losung durch Zugabe von Silbercarbonat als Calciumcarbonat entfernt und Dihydrostreptomycmsulfat
nach dem Abfiltrieren des Calciumcarbonats im Filtrat durch Zugabe von Ammoniumsulfat
gebildet Aus der Losung von Dihydrostreptomycinsulfat
und Ammoniumchlorid wird dann das Dihydrostreptomycinsulfat
mit Methanol gefallt Auch dieses Verfahren besteht aus mehreren Stufen, erfordert
teure Hilfsmittel und ist nur mit bedeutenden Verlusten an Dihydrostreptomycin durchfuhrbar, da
das Ammoniumchlorid die Löslichkeit des Dihydrosti
eptomycinsulfats in Methanol erhöht
Mit Hilfe des erfindungsgemaßen Verfahrens kann
man nun auf einfache Weise zunächst Streptomycinsulfat herstellen und dieses dann in üblicher Weise
hydrieren Zu diesem Zweck wird die Losung, welche
die Streptomycin-Calciumchloi id-Komplexverbindung
enthalt, in einer Säule auf einem Anionenaustauscher
Verfahren zur Herstellung
von Streptomycmsulfat
aus der Streptomycin-Calcmnichlorid-
Komplexverbmdung
Anmelder:
Merck & Co., Inc.,
Rahway, N. J. (V. St. A.)
Vertreter E Maemecke, Berlm-Lichterfelde West,
und Dr W Kühl, Hamburg 36, Esplanade 36 a,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität
V St ν Amerika vom 14 Juni 1955
V St ν Amerika vom 14 Juni 1955
Frederick Charles Boss, Harnsonburg, Va,
Earl H Pierson, North Plamneld, N J,
Earl H Pierson, North Plamneld, N J,
Frank Verbanac, Elkton, Va ,
und Edward L Foerster, Harnsonburg, Va
und Edward L Foerster, Harnsonburg, Va
(V St A),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
im Sulfatkreislauf unter solchen Stromungsbedmgungen
in Berührung gebracht, daß keine nennenswerte
Mengen von Calciumsulfat in der Harzschicht ausfallen
Die abfließende Streptomycmsulfatlosung kann dann mit einem frischen Anteil der Streptomycin-Calciumchloi
id-Komplexverbindung fur den nächsten Durchlauf gemischt werden, um bereits einen größeren
Anteil des Calciums aus der Streptomycin-Calcmmchlorid-Komplexverbmdung
als Calciumsulfat auszufallen, ehe die Losung in die Säule des Amonenaustauschers
eingeführt wird Der an Streptomycmsulfat
reiche Anteil der ablaufenden Flüssigkeit (als reicher Schnitt bezeichnet) wird entweder auf trockenes
Streptomycmsulfat von befriedigender Reinheit weiterverarbeitet
oder direkt nach dem Filtrieren, ohne daß das Streptomycmsulfat daraus extrahiert wird,
in üblicher Weise zu Dihydrostreptomycinsulfat 'hydneit
Bei dem ersten Durchlauf wird eine wäßrige Losung
der Streptomycin-Calciumchlond-Komplexverbindung
in eine geschlossene Säule oberhalb der Harzschicht
eingeführt Als Haizschicht wird vorzugsweise ein
organischer, stickstoffhaltiger Anionenaustauscher
f· 909 578/452
Verwendet, dessen Austauschvermogen im wesentlichen
von quaternaren Ammoniumgruppen herrührt und der im allgemeinen als ein staik basischer Anlonenaustauscher
bezeichnet wird. Insbesondere wird ein als »Amberhte IRA-400« bekannter stark basi-
[(Streptomycm · 3HCl)2 CaCl2] + Harzsulfat >
Wahrend die Streptomycin enthaltende Zuflußlosung
durch die Harzschicht nach unten lauft, werden die Chlondionen durch Sulfationen ersetzt, wodurch
ein Zustand der Übersättigung an Calciumsulfat in der Harzschicht hervorgerufen wird Wenn die
Stromungsgeschwindigkeit nicht ausreicht, um die übersättigte Calcmmsulfatlosung abzuführen, ehe die
Kristallisation stattfindet, wird durch die Kristallisation
und damit verbundene Fallung von Calciumsulfat die Abfiußgeschwindigkeit auf einen praktisch
nicht verwendbaren Wert herabgesetzt und möglicherweise die Säule verstopft
Man muß also das Verfahren dadurch praktisch anwendbar machen, daß man die Strömungsgeschwindigkeit
des Ausgangsmatenals durch die Säule verhältnismäßig
konstant auf einem Wert halt, bei dem praktisch keine Ausfallung von Calciumsulfat in der
Harzschicht erfolgt Es gibt zahlreiche Wege, um die Stromungsgeschwindigkeit auf dem gewünschten
Wert zu halten Bei einer großen Anlage wird die
Stromungsgeschwindigkeit leicht dadurch eingestellt,
daß man unter erhöhtem Druck arbeitet Die Strömungsgeschwindigkeit
der Flüssigkeit durch die Harzschicht wird mit Hilfe eines Ventils konstant gehalten,
das den Luftdruck über dem Flussigkeitsmveau oberhalb
der Harzschicht zu andern gestattet Im allgemeinen ist der Luftdruck am Kopf der Säule zu Anfang
des Durchlaufens gering und nimmt mit fortschreitenden Durchlaufen zu Die Stromungsgeschwindigkeit
der Flüssigkeit durch die Harzschicht kann auch durch eine Pumpe, welche die Losung der Harzschicht
zufuhrt, aufrechterhalten werden Dies ist ein
bequemes Verfahren bei einer kleinen Anlage Man kann auch das Eluat im Vakuum abziehen, wobei die
Regelung der Stromungsgeschwindigkeit durch Einstellung des verwendeten Vakuums erfolgt
Bei dem bevorzugten Harzmaterial (»Amberhte IRA-400«)
im Sulfatkreislauf ist die Stromungsgeschwindigkeit
der Losung durch die Harzschicht vorzugsweise derart, daß die Oberflachenberuhrungszeit der
Losung m der Harzschicht etwa 15 bis 60 Minuten, insbesondere 25 bis 50 Minuten betragt Diese Zahlen
ergeben sich aus dem Volumen der Harzschicht, dividiert durch die Abfiußgeschwindigkeit Fur eine ge-
3[(Streptomycin 3HCl)2 CaCl2] -f [(Streptomycin^ · 3H2SO4] ?► 3CaSO4 + [(Streptomycin 3HCl)] II
(teils in Losung und teils fest)
scher Amonenaustauscher (Polystyrolharz mit quaternaren
Ammoniumgruppen) verwendet
Der in der Harzsaule beim ersten Durchgang bewirkte
Austausch kann durch die folgende Gleichung dargestellt werden
[(Streptomycin^ 3H2SO1] + CaSO4 + Harzchlond I
gebene Harzschicht ist daher die Oberflachenberuhrungszeit
um so langer, je geringer die Stromungsgeschwindigkeit
ist
Wenn die Stromungsgeschwindigkeit der Streptomycin
enthaltenden Losung durch das bevorzugte Harzmaterial auf einen Wert absinkt, der einer Oberflachenberuhrungszeit
von über 60 Minuten entspricht, bildet sich ein Niederschlag von Calciumsulfat m der
Harzschicht in so bedeutender Menge, daß dadurch der Weiterfluß der Losung durch die Harzschicht
stark behindert wird
Beim Einhalten der vorstehend genannten Werte tritt eine Ausfallung des Calciumsulfate in der Harzschicht
nicht ein, höchstens häufig kuiz nach Austritt
der Abflußlosung aus der Säule, jedoch ist dies nicht
nachteilig, da der Niederschlag dann leicht durch Filtration entfernt werden kann
Der erste Anteil des Eluats besteht aus Wasser, das aus der Harzschicht verdrangt worden ist Dieser
Anteil wird verworfen Im nächsten Anteil, der manchmal
als »Vorlauf« bezeichnet wird, befindet sich das Streptomycmsulfat m verhältnismäßig verdünnter
Losung Diese wird vorübergehend in einem geeigneten
Gefäß aufgehoben
Als dritten Anteil erhalt man ein Eluat, in dem das
Streptomycmsulfat verhältnismäßig angereichert und auch frei von Chlondionen ist (»reicher Schnitt«) Anschließend
erhalt man einen Anteil, in dem ein Gemisch von Chloriden und Sulfaten des Streptomycins
und Calciums vorliegt
Nach der Erfindung werden die an Streptomycmsulfat
angereicherten Anteile auf trockenes Salz aufgearbeitet oder ζ B zu Dihydrostreptomycinsulfat
verarbeitet Der Vorlauf und die gemischten Anteile werden fur sich oder gemischt als Losungsmittel fur
weitere Anteile frischer Streptomycin-Calciumchlorid-Komplexverbindung
verwendet, wobei gleichzeitig das in ihnen enthaltene Streptomyinsulfat mit der
Streptomycin - Calciumchlorid - Komplexverbmdung reagiert und Calciumsulfat ausfallt
Die Reaktion, die sich m dem Vorbereitungsgefaß
fur die Zuflußlosung abspielt, kann durch die folgende
Gleichung dargestellt werden
ten Waschwassers etwa 4,0 ist Das aus dem Vorbereitungsgefaß
austretende Reaktionsgemisch wird filtriert, um das gefällte Calciumsulfat zu entfernen,
und dann durch die Harzschicht geleitet
Beim zweiten und jedem folgenden Durchlauf findet in der Harzsaule ein Ionenaustausch auf Grund
der folgenden Gleichung statt
Da ein Überschuß an Streptomycin-Calciumchlorid-Komplexverbindung
in das Vorbereitungsgefaß eingeführt wnd, befinden sich das gebildete Streptomycinhydrochlond
und Calciumchlorid m Losung
Der Ionenaustauscher wird nach dem ersten Durchgang nach üblichen Verfahren regeneneit Das Harz
wird vorzugsweise nach der Regeneration ausreichend mit Wasser gewaschen, so daß der pH-Wert des letz-
[Streptomycin 3HCl] + [(Streptomycin 3HCl)2 CaCl2] + Harzsulfat
> [(Streptomycin^ 3H2SO4] + Harzchlond + CaSO4
(in übersättigter Losung)
Wie vorher ausgeführt wurde, ist es wichtig, die dafür zu sorgen, daß sie konstant gehalten wird
Abflußgeschwindigkeit sorgfaltig zu beobachten, und 7° Das Verfahren wird so geleitet, daß eine möglichst
hohe Konzentration an Streptomycinsulfat im »reichen
Schnitt« vorhanden ist Die Rückführung des Vorlaufs
und der gemischten Anteile dient daher nicht nur zur Verbesserung der Gesamtleistung des Verfahrens,
indem ein Verlust der darin enthaltenen Mengen an Streptomycin vermieden wnd, sondern
auch dazu, um auf einfache Weise bereits eine beträchtliche
Menge der unerwünschten Calciumionen aus dem System zu entfernen, bevor die Austauschlosung
mit dem Harz in Berührung gebracht wird
Die Hohe der Harzschicht ist zweckmäßig wesentlich
gioßer als ihr Durchmesser Dadurch erhalt man eine hohe Konzentration an Streptomycinsulfat im
Eluat Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung ist die Hohe der Harzschicht etwa 3,05 m
Es wurde gefunden, daß dieser Ionenaustauschvorgang der Streptomycin-Calciumchlorid-Komplexverbindung
mit konzentrierten wäßrigen Losungen durchfuhrbar
ist, die 390000 Einheiten Streptomycinbase
je ecm bei dem ersten Durchlauf und 420000 Einheiten
Streptomycinbase je ecm bei den folgenden Durchlaufen
enthalten
Um festes Streptomycinsulfat aus dem »reichen Schnitt« der Säule herzustellen, wird das noch m der
wäßrigen Losung geloste Calciumsulfat durch Zusatz
von Methanol gefallt Dann wird die Losung filtriert
und das Filtrat langsam zu Methanol zugegeben, worauf das Streptomycinsulfat ausfallt Diese Losung
wird filtriert oder zentrifugiert Der Filterkuchen ist
nach dem Trocknen reines Streptomycinsulfat
Will man Dihydrostreptomycinsulfat aus dem
»reichen Schnitt« der Säule herstellen, so wird das ausgefällte Calciumsulfat abfiltriert und das Filtrat
in üblicher Weise mit Wasserstoff bei etwa 1,36 atu
in Gegenwart eines geeigneten Katalysators, wie PIatinoxyd,
hydriert Nach dem Abfiltrieren des Katalysators wird das Filtrat dann mit Methanol behandelt,
das gefällte Calciumsulfat abfiltriert und Methanol und einige Kristallkeime zum Filtrat hinzugegeben
Das ausgefällte Dihydrostreptomycinsulfat wird dann abfiltriert oder zentrifugiert und getrocknet
Die folgenden Beispiele dienen der Erläuterung der
Erfindung
Beispiel 1
a) Herstellung der Säule
a) Herstellung der Säule
Ein Glasrohr von 3,05 m Lange und 7,62 cm Durchmesser
wurde mit 7 1 des Anionenaustauschers »Amberhte
IRA-400« gefüllt Die Schichthohe dei Harzschicht
betrug 1,52 m
Eine 5°/oige wäßrige Losung von Schwefelsaure
wurde absteigend über das Harz geleitet, bis die von
dem Harz abfließende Losung im wesentlichen frei
von Chlondionen war Das Harz wurde dann absteigend mit 40 1 Wasser gewaschen, anschließend aufsteigend
mit einer 4%igen wäßrigen Natrmmhydroxydlosung,
bis die von dem Harz abfließende Losung
im wesentlichen sulfationenfrei war Das Harz wurde
dann mit 40 1 Wasser und dann mit einer 5%igen
waßngen Losung von Schwefelsaure absteigend gewaschen,
bis das Harz praktisch vollständig in der
SuIf atf orm vorlag Die Durchlauf geschwindigkeit betrug
450 ecm je Minute Das Harz wurde dann absteigend mit Wassei gewaschen, bis der pH-Wert der
abfließenden Losung 2,7 betrug und weder Chlorid noch Sulfationen enthielt Das Harz wurde dann aufsteigend
mit Wasser behandelt, dann ließ man es absetzen, und das Wasser wurde auf Schichthohe abgelassen
b) Erster Durchlauf
6,581 einer wäßrigen Losung der Streptomycin-Calciumchlond-Komplexverbindung
mit einer Konzentration von etwa 217 500 Einheiten Streptomycinbase
je ecm wurden absteigend mit einer Geschwindigkeit
von etwa 130 bis 140 ecm je Minute über das
Harz geleitet Dieses entsprach emei Oberflachenberuhrungszeit
von 50 bis 54 Minuten Anschließend wurde Wasser mit dei selben Geschwindigkeit absteigend
durch das Harz geleitet und das Verfahren fortgesetzt, bis das spezifische Gewicht der Abflußlosung
auf 1,00 zurückgegangen war Außer dem aus der Säule verdrängten Wasser wurden 17 Anteile Abflußlosung
von je etwa 900 ecm und eine Restlosung
von 7300 ecm abgenommen
Der Wasseranteil und die ersten beiden 900-ccm-Anteile
enthielten kein Streptomycin Die nächsten
beiden Anteile 3 und 4 enthielten Streptomycin in verhältnismäßig verdünnter Losung, nämlich m einer
Konzentration von etwa 105 000 Einheiten je ecm im
vierten Anteil Die nächsten vier Anteile 5 bis 9 waren
»reiche Schnitte«, die praktisch frei von Chlondionen
waren mit einer beispielsweisen Konzentration von
etwa 215 000 Einheiten Streptomycin je ecm und einer mittleren Konzentration von etwa 197 000 Einheiten
je ecm Die Anteile 10 bis 14 enthielten bereits
wieder Chlorionen Die Streptomycmkonzentration
von Anteil 14 war sehr niedrig und lag bei etwa 3600 Einheiten je ecm Die nächsten Anteile 15 bis 18
hatten eine noch niedrigere Konzentration an Streptomycin
Bei diesem Durchlauf traten keine Durchlauf Schwierigkeiten
auf, dies zeigt an, daß praktisch kein Calciumsulfat
in der Harzschtcht ausgefallt worden war In allen Proben 4 bis 12 fiel Calciumsulfat aus, wenn
die Proben stehengelassen wurden
Die Anteile 5 bis 9 wurden auf festes Streptomycinsulfat
in der vorher beschriebenen Weise verarbeitet, wobei ein wasserfreies Produkt mit einer Wirksamkeit
von 744 Einheiten je mg erhalten wurde
Zweiter Durchlauf
Die fur den ersten Durchlauf von Beispiel 1, b) verwendete
Säule wurde mit einer 7%igen wäßrigen Losung
von Natriumsulfat absteigend mit einer Durchlaufgeschwindigkeit von 460 ecm je Minute gewaschen,
bis die Abflußlosung keine Chlondionen mehr enthielt
Darauf wurde sie absteigend mit 460 ecm Wasser je
Minute gewaschen, bis die Abflußlosung auch keine Sulfationen mehr enthielt Das Harz wurde dann aufsteigend
mit Wasser durchströmt, absetzen gelassen und das Wasser auf Schichthohe abgelassen
Die Zuflußlosung wurde in einem geeigneten Behalter
durch Vereinigung der Anteile 3, 4, 10, 11, 12, 13 und 14 des ersten Duichlaufs hergestellt, wobei die
Anteile 3 und 4 wenig Streptomycinsulfat enthielten und die restlichen Anteile aus einem Gemisch aus
Chloriden und Sulfaten von Streptomycin und Calcium bestanden Zu diesen vereinigten Anteilen wurden
2,05 kg Streptomycin-Calciumchlond-Komplexverbmdung
und genügend Wassei zugesetzt, um die Losung
auf ein Gesamtvolumen von 7,0 1 zu bringen Darauf fiel Calciumsulfat aus Der Niederschlag wurde abfiltriert
und das Filtrat (6,5 1) mit einer Konzentration von etwa 254 000 Einheiten Streptomycinbase je
ecm absteigend in derselben Weise durch die Harzschicht
geleitet wie die Ausgangslosung beim ersten
Durchlauf Es traten keine Durchlaufschwiengkeiten
auf, was anzeigt, daß in der Harzschicht keine meikhche
Fallung von Calciumsulfat erfolgt war
Es wurde wieder ein Wasseranteil von 2000 ecm abgenommen, dann sechs Anteile von je 1500 ecm und
dann zwei Anteile 7 und 8 von 2000 bzw 4000 ecm Die Anteile 3 bis 5 enthielten die Hauptmenge an
Streptomycin und waren praktisch frei von Chlondionen
Die Streptomycmsulfatkonzentration dann betrug etwa 220000 Einheiten Streptomycinbase je ecm
Die Anteile 6 und 7 enthielten bereits wieder Chlorionen
Die Anteile 3 bis 5 wurden wie vorstehend auf
festes Streptomycinsulfat aufgearbeitet Die gemischten
Anteile wurden fur einen weiteren Durchlauf aufgehoben
a) Herstellung der Säule
Em 3,05 m langes Glasrohr mit einem Durchmesser von 2,54 cm wurde mit 800 ecm des Amonenaustauschers
»Amberhte IRA-410« (Polystyrolharz mit quaternaren
Ammoniumgruppen) beschickt Das Harz wurde aufsteigend mit einer 7%igen wäßrigen Natrmmsulfatlosung
mit einer Geschwindigkeit von 52 ecm je Minute gewaschen, bis die Abflußlosung
keine Spur von Chlondionen mehr zeigte (visueller Test mit Silbernitrat) Das Harz wurde dann aufsteigend
mit 52 ecm Wasser je Minute gewaschen, bis die
Abflußlosung keine Sulfationen (visueller Test mit Banumchlorid) mehr enthielt Dann ließ man das
Harz absetzen, das Wasser \vurde auf Schichthohe abgelassen Die Hohe der abgesetzten Schicht betrug
etwa 1,52 m
b) Erster Durchlauf
Als Zuflußlosung wurden 940 ecm einer wäßrigen Losung der Streptomycin-Calciumchlorid-Komplexverbindung
mit einer Konzentration von etwa 371 000 Einheiten Streptomycinbase je ecm verwendet
Die Zuflußlosung wurde absteigend mit einer
Stromungsgeschwindigkeit von 27 ecm je Minute über
das Harz geleitet Das entspracht einer Oberfiachenberuhrungszeit
von 29,6 Minuten
Der erste Anteil von 500 ecm war im wesentlichen
verdrängtes Wasser Der zweite Anteil von 300 ecm war praktisch chlononenfreies Streptomycinsulfat mit
einer Wirksamkeit von 366 000 Einheiten je ecm Der dritte und vierte Anteil von 800 bzw 300 ecm waren
gemischt
Der zweite Anteil wurde auf Streptomycinsulfat in der zuvor beschriebenen Weise aufgearbeitet Das erhaltene
feste Streptomycinsulfat besaß eine Wirksamkeit von 730 Einheiten je mg
Zweiter Durchlauf
Eine doppelte Säule, die ähnlich wie die bei dem
ersten Durchlauf dieses Beispiels verwendete hergestellt wurde, wurde mit zwei Anteilen einer Zuflußlosung
beschickt Anteil 1 bestand aus 750 ecm des Anteils 3 aus dem ersten Durchlauf mit einer Konzentration
von etwa 303 000 Einheiten je ecm und wurde mit derselben Geschwindigkeit wie bei dem
ersten Durchlauf absteigend über das Harz geleitet Darauf folgte Anteil 2, der aus 280 ecm von Anteil 4
aus dem ersten Duichlauf bestand, dem 195 g feste Streptomycin - Calciumchlorid - Komplexverbindung
zugesetzt worden waren, so daß die Konzentration der Losung etwa 365 000 Einheiten je ecm betrug Dann
wurde der pH-Werl der Losung mit Calciumhydroxyd
auf 5,0 gebracht, die Losung filtriert und das Filtrat
absteigend mit derselben Geschwindigkeit wie der erste Durchlauf über das Harz geleitet Der erste Anteil
von 450 ecm war im wesentlichen verdrängtes Wasser Der zweite Anteil von 400 ecm enthielt praktisch
chlorionenfreies Streptomycinsulfat in Losung
mit einer Wirksamkeit von etwa 238 000 Einheiten je ecm, und der dritte Anteil von 800 ecm war gemischt
und enthielt Chlononen
Es traten keinerlei Durchlaufschwierigkeiten auf, was ein Zeichen dafür ist, daß sich kein Calciumsulfat
in der Harzschicht abgesetzt hatte
a) Herstellung der Säule
Ein Glasrohr von 2,54 cm Durchmesser und etwa 6,1 m Lange wurde mit 1550 ecm Anionenaustauscher
»Amberhte IRA-400« beschickt Die Schichthohe betrug
3,05 m Das Harz wurde mit 1,0 n-Schwefelsaure mit einer Geschwindigkeit von 100 ecm je Minute absteigend
behandelt, bis in der Abflußlosung keine
nennenswerten Mengen von Chlononen mehr nachgeao wiesen werden konnten Das Harz wurde dann absteigend
mit 140 ecm Wasser je Minute gewaschen, bis
der pH-Wert der Abflußlosung auf 3,1 gestiegen war,
Die Schicht wurde aufgewirbelt, absetzen gelassen und das Wasser auf Schichthohe abgezogen
b) Erster Durchlauf
1300 ecm Zuflußlosung wurde durch Losen von 500 g Streptomycin-Calciumchlorid-Komplexverbindung
in Wasser hergestellt und der pH-Wert mit CaI-ciumhydroxyd
auf 4,5 eingestellt Die Losung wurde filtriert 1200 ecm Filtrat mit einei Konzentration von
etwa 369 500 Einheiten je ecm wurden absteigend über das Harz geleitet, wobei eine kontinuierlich
laufende Pumpe verwendet wurde, um eine Stromungsgeschwindigkeit
von 45 ecm je Minute entsprechend einer Oberflachenberuhrungszeit von 34,5 Minuten zu
erzielen Anschließend wurde Wasser durch die Säule geleitet
Der erste Anteil von 750 ecm war im wesentlichen
verdrängtes Wasser Der zweite Anteil von 250 ecm enthielt Streptomycinsulfat in verhältnismäßig verdünntem
Zustand (etwa 166 000 Einheiten je ecm) Der dritte Anteil von 750 ecm enthielt praktisch chlorionenfreies
Streptomycinsulfat in einer Konzentration von etwa 339 000 Einheiten je ecm Der vielte und
fünfte Anteil von 500 bzw 250 ecm enthielten bereits
Chlononen und besaßen eine Konzentration von etwa 270 000 bzw 68 600 Einheiten je ecm
Zweiter Durchlauf
Die fur den ersten Durchlauf verwendete Saure wurde m ähnlicher Weise wie bei jenem Durchlauf
regeneriert.
Die Zuflußlosung wurde in einem geeigneten Behalter
hergestellt, indem die Anteile 2, 4 und 5 des ersten Durchlaufs vereinigt und 500 g feste Streptomycin-Calciumchlorid-Komplexverbmdung
zugesetzt wurden, der pH-Wert mit Calciumhydroxyd auf 5,5
eingestellt, das Gemisch filtriert und zu dem Filtrat genügend Wasser zugesetzt wurde, um eine 1350-ccm-Zuflußlosung
mit einer Konzentration von etwa 338 000 Einheiten je ecm zu erhalten Davon wurden
1300 ecm absteigend über das Harz geleitet, wobei wie beim ersten Durchlauf eine Pumpe verwendet und
dieselbe Stromungsgeschwindigkeit aufrechterhalten wurde Anschließend wurde das Wasser durch die
Säule gegeben
Der erste Anteil von 750 ecm war im wesentlichen
verdiangtes Wasser Der zweite Anteil von 250 ecm enthielt verhältnismäßig verdünntes Stieptotnycin-
sulfat (etwa 170 400 Einheiten je ecm) Der dritte Anteil
von 850 ecm enthielt praktisch chloi lonenfreies
Streptomycmsulfat m einer Konzentration von etwa 295 500 Einheiten je ecm Der vierte und fünfte Anteil
von 500 bzw 250 ecm enthielten Chloi ionen und besaßen eine Streptomycinkonzentration von etwa
238 000 bzw 46 500 Einheiten je ecm
Dritter Durchlauf
Die fur den ersten und zweiten Durchlauf verwendete Säule wurde in ahnhchei Weise wie beim ersten
Durchlauf regeneriert, mit dem Unterschied, daß langer mit Wasser gewaschen wurde, um den P3-Wert
der Abflußlosung auf etwa 3,15 zu bringen Nachdem die Abflußlosung über Nacht gestanden hatte, war ihr
Ph-Wert gefallen, die Schicht wurde weiter mit
Wasser gewaschen, um den pH-Wert der Abflußlosung auf 3,0 zu bringen
Die Zuflußlosung wurde in einem geeigneten Gefäß
hergestellt, indem die Anteile 2, 4 und 5 des ersten Durchlaufs vereinigt und 570 g feste Streptomycm-Calciumchlorid-Komplexverbmdung
zugesetzt wurden, wobei der pH-Wert mit Calciumhydroxid auf 5,5
eingestellt und das Gemisch filtneit wurde Der Filterkuchen
wurde mit Wasser gewaschen, und Filtrat und Waschwasser wurden vereinigt Man erhielt 1300 ecm
einer Losung mit einer Konzentration von etwa 415 000 Einheiten je ecm Der trockene Kuchen wog
34,1g
Mit der Säule wurde 111 ähnlicher Weise wie bei
den vorhergehenden Duichlaufen gearbeitet, indem 1200 ecm Zuflußlosung und anschließend Wassei verwendet
wurden
Der erste Anteil, 750 ecm, war im wesentlichen verdrängtes
Wasser Der zweite Anteil von 250 ecm enthielt Streptomycmsulfat m emei Konzentiation von
etwa 215 000 Einheiten je ecm Der dritte Anteil von 750 ecm enthielt praktisch chlorionenfreies Streptomycmsulfat
und besaß eine Konzentration von etwa 385 000 Einheiten je ecm Der vierte und fünfte Anteil
von 500 bzw 250 ecm enthielten beieits Chlorionen
und besaßen eine Konzentration von etwa 272 000 bzw 56 300 Einheiten je ecm
Jeder Streptomycin enthaltende Anteil jedes Durchlaufs wurde mit Calciumhydroxyd auf einen pE-Wert
von 4,5 eingestellt
Bei keinem dieser Durchlaufe fand eine merkliche
Ausfallung von Calciumsulfat in der Harzschicht statt
Das Verfahren nach der Erfindung ist also ein einfaches
und wirtschaftliches Verfahren zur direkten Umwandlung der Streptomycin-Calciumchlorid-Kompiexverbindung
m Streptomycmsulfat, wobei ohne Schwierigkeit hohe Konzentrationen an Komplexverbmdung
verwendet und hohe Konzentrationen an Sulfat erhalten werden, ohne daß ein merklicher
Verlust an Stieptomycin beobachtet wird Das Veifahien
ist also sehr leistungsfähig Auch die anschließende
Isolierung des Streptomycinsulfats oder die möglicherweise anschließend durchgeführte Hydrierung
der Streptomycinsulfatlosung nebst Isolierung des Dihydrostreptomycinsulfats werden dadurch erleichtert,
daß in der Ausgangslosung keine Fremdionen vorhanden sind, welche die Isolierung erschweren
oder zu betrachtlichen Verlusten fuhren
Claims (4)
- Patentansprüche1 Verfahren zur Herstellung von Streptomycmsulfat aus der Streptomycin-Calciumchlorid-Komplexverbmdung, dadurch gekennzeichnet, daß eine wäßrige Losung der Streptomycin-Calcmmchlorid-Komplexverbindung mit einem stark basischen Anionenaustauscher im Sulfatkreislauf m Berührung gebracht wird, wobei die Beruhrungszeit so bemessen wird, daß nennenswerte Mengen von Calciumsulfat in der Harzschicht nicht ausgefallt werden, das m Übersättigung befindliche Calciumsulfat aus der Abflußlosung nach dem Verlassen der Harzschicht gefallt, die Losung filtriert und das Filtrat mit einer frischen Menge an Ausgangssubstanz versetzt wird
- 2 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktzeit etwa 15 bis 60 Minuten betragt
- 3 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Calciumsulfat durch Zusatz von Methanol zu der Abflußlosung gefallt wird
- 4 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangslosung eine wäßrige Losung der Streptomycin-Calciumchlond-Komplexverbindung einer Konzentration von etwa 100000 bis etwa 500 000 Einheiten Streptomycmbase je ecm verwendetIn Betracht gezogene Druckschriften
Deutsche Patentschriften Nr 916 904, 919 735,445,britische Patentschrift Nr 687 476,
USA -Patentschriften Nr 2 528 022, 2 528 188,2 541420, Chem Technik, Bd 7, 1955, S 255 bis 261,
Chimia, Bd 9, 1955, S 49 bis 65,
Chem Zentralblatt, 1955, S 2956© 909 578/452 7
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US1061776XA | 1955-06-14 | 1955-06-14 |
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|---|---|---|---|
| DEM30736A Pending DE1061776B (de) | 1955-06-14 | 1956-06-08 | Verfahren zur Herstellung von Streptomycinsulfat aus der Streptomycin-Calciumchlorid-Komplexverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1061776B (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2528022A (en) * | 1945-01-27 | 1950-10-31 | Pfizer & Co C | Purification of antibiotics by ion exchange procedures |
| US2528188A (en) * | 1949-04-12 | 1950-10-31 | Pfizer & Co C | Two tower process for recovery of streptomycin employing cation-exchange resins |
| US2541420A (en) * | 1949-01-08 | 1951-02-13 | Merck & Co Inc | Purification of streptomycin by carboxylic acid type ion exchange resins |
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-
1956
- 1956-06-08 DE DEM30736A patent/DE1061776B/de active Pending
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