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DE1061534B - Lichttonfilmabtastgeraet - Google Patents

Lichttonfilmabtastgeraet

Info

Publication number
DE1061534B
DE1061534B DES51498A DES0051498A DE1061534B DE 1061534 B DE1061534 B DE 1061534B DE S51498 A DES51498 A DE S51498A DE S0051498 A DES0051498 A DE S0051498A DE 1061534 B DE1061534 B DE 1061534B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
phototransistor
scanning
area
photocell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES51498A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES51498A priority Critical patent/DE1061534B/de
Publication of DE1061534B publication Critical patent/DE1061534B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/22Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for supplying energising current for relay coil
    • H01H47/24Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for supplying energising current for relay coil having light-sensitive input
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10FINORGANIC SEMICONDUCTOR DEVICES SENSITIVE TO INFRARED RADIATION, LIGHT, ELECTROMAGNETIC RADIATION OF SHORTER WAVELENGTH OR CORPUSCULAR RADIATION
    • H10F77/00Constructional details of devices covered by this subclass

Landscapes

  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

  • Lichttonfilmabtastgerät Die Erfindung bezieht sich auf Lichtttonfilmabtastgeräte zur Abtastung von Lichttonfilmen in Zackenschrift, Doppeliackenschrift, Vielzackenschrift, Sprossenschrift oder anderen bekannten Schriftarten, wobei das Gerät gegebenenfalls als Anbaugerät an einen üblichen Bildfilmprojektor ausgebildet ist. Bisher verwendet man in diesen Lichttonfilmgeräten Photozellen zur photoelektrischen Umwandlung des Abtastlichtes in elektrische Tonfrequenzströme. Diese Photozellen sind räumlich verhältnismäßig große Gebilde und können daher nicht ohne weiteres unmittelbar an der Tonsteuerstelle angeordnet @verden. Man benötigt deshalb einen Lichtleitstab, oder ähnliche optische Mittel, um der Photozelle das Abtastlicht von der Tonsteuerstelle zuzuleiten. Ferner besitzen die Photozellen einen hohen inneren Widerstand, können also an ein längeres Kabel nicht ohne weiteres angeschlossen werden und benötigen einen besonderen Photozellenvorverstärker, der eine Impedanzwandlung und eine Vorverstärkung der Photozellenspannung vor dem Lautsprecherendverstärker vornimmt. Da dieser Vorverstärker in der Nähe des Projektors angeordnet werden muß, ist er den vom Projektor ausgehenden elektrischen Störungen und mechanischen Erschütterungen ausgesetzt. Es sind auch bereits photoelektrische Umformer bekannt, welche erschütterungsunempfindlich sind. Jedoch können durch Erschütterungen Bewegungen des photoelektrischen Umformers gegenüber dem Lichtstrahl verursacht werden, die als Störmodulation sich auswirken. Ferner ist es bekannt, die lichtempfindliche Fläche von Photozellen mit einem Abtastlichtfleck zu beaufschlagen, welcher kleiner als diese Fläche ist. Infolge von Inhomogenitäten des Materials kann bei einer derartigen Anordnung eine durch Erschütterungen hervorgerufene Bewegung der Abtastlichtfläche auf der lichtempfindlichen Fläche ein störendes Signal bewirken. Durch die Erfindung werden diese Nachteile beseitigt. Bei der Verwendung einer bestimmten Art-von Photowiderständen ist- es bekannt, eine lichtempfindliche. Fläche `vorzusehen, welche kleiner als die Abbildung der Tonspur sein kann. Gleichzeitig ist jedoch eine besonders aufwendige Optik erforderlich, um eine möglichst große Aüsnutzung des Lichtes zu erreichen.
  • Neuerdings sind für die photoelektrische Umwandlung von Licht in elektrische Ströme sogenannte Phototransistoren bekanntgeworden, die sich durch kleine Abmessungen, hohen Nutzeffekt und kleinen Innenwiderstand auszeichnen. Das Lichttongerät nach der Erfindung hat den Vorteil, daß bei Erschütterungen und kleinen Bewegungen des Phototransistors keine störende Lichtmodulation stattfinden kann. Das Lichttonfilmabtastgerät nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die auf den Phototransistor geworfene Lichtfläche etwa zweifach größer ist als die lichtempfindliche Fläche des Phototransistors. Diese Fläche braucht natürlich nicht quadratisch zu sein, sondern kann auch eine rechteckige, runde oder andere Form besitzen. Bei den bisher bekannten Photozellengeräten wird das -Abtastlicht auf eine wesentlich größere Fläche von etwa 2 cm2 der Photozelle geworfen. Bei dem Lichttongerät nach der Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß bei Erschütterungen und kleinen Bewegungen des Phototransistors keine Lichtmodulation stattfinden kann. Man kann auch ein ursprünglich mit Photozellenab.tastung arbeitendes Gerät mittels einer Zusatzoptik oder einer Auswechseloptik auf Phototransistorabtastung umstellen, wobei das bisher auf eine größere Fläche der Photozelle fallende Abtastlicht auf eine Fläche von etwa 5 mm2 oder weniger des Phototransistors konzentriert wird. Die kleinen räumlichen Abmessungen des Phototransistors bieten die Möglichkeit, den Phototransistor unmittelbar in die Schwungbahnrolle des Lichttonfilmgerätes, an der die Abtastüng- des Filmes erfolgt, einzubauen und dem Phototransistor das Abtastlicht vorzugsweise ohne Lichtleitstab direkt zuzuleiten.
  • Wenn man in einem bisher für Photozellenbetrieb eingerichteten Lichtttongerät die Photozelle einfach durch einen Phototransistor ersetzen würde, so ginge sehr viel von dem bisher durch die Photozelle ausgenutzten Licht verloren, da die lichtempfindliche Fläche des Phototransistors wesentlich kleiner ist als bei der Photozelle. Wenn man nach der Lehre der Erfindung das Abtastlicht jedoch entsprechend stark konzentriert, so erhält man am Ausgang des Phototransistors bei der Lichttonfilmabtastung eine Tonfrequenzspannung in der Größenordnung von 1 Volt. Diese Spannung reicht aus, um den für die Lautsprecherwiedergabe in einem Kinotheater vorgesehenen Leistungsverstärker ohne weitere Vorverstärkung voll auszusteuern. Der bisher notwendige empfindliche hochohmige Photozellenverstärker kann durch die Verwendung des Phototransistors vermieden werden. Der Ausgangswiderstand des Phototransistors kann so niederohmig gewählt werden, daß ein verhältnismäßig langes kapazitätsbehaftetes Tonfrequenzkabel anschließbar ist, welches bis zu dem meist in einem Verstärkergestell- entfernt vom Projektor untergebrachten Leistungsverstärker reicht, ohne daßdurch dieses kapazitätsbehaftete Tonfrequenzkabel eine Benachteiligung der hohen Tonfrequenzen auftritt. Eine mit dem erfindungsgemäßen Lichttonfilmabtastgerät arbeitende Kinowiedergabeanlage benutzt also vorteilhafterweise keinen Photozellenverstärker und verwendet ein langes Tonfrequenzkabel, welches von dem an den Bildprojektor angebauten Lichttongerät unmittelbar bis zum Hauptverstärkergestell führt.
  • Die Erfindung und weitere Einzelheiten sind an Hand von Zeichnungen näher erläutert.
  • In Fig. 1 ist ein nach der Erfindung aufgebautes und vorzugsweise für den Anbau an einen Bildfilmprojektor ausgebildetes Lichttonabtastgerät A in Seitenansicht gezeigt. Dieses arbeitet vorteilhaft mit sogenannter V owärtsabtastung. Der Film F ist über eine Schwungbahnrolle R geführt, auf deren Umfang die Tonsteuerstelle in bekannter Weise angeordnet ist. Weitere Führungsrollen, Filterrrollen, Schleifenfängerrollen sind in bekannter Weise vorgesehen und im einzelnen nicht dargestellt. Das Licht von einer Tonlampe L wird über einen Kondensator K, einen Spalt S und ein Objektiv 0 auf den Film F geworfen und wird hinter dem Film von einem Lichtleitstab G aufgefangen und zum Phototransistor Tr geleitet. Eine Zusatzoptik ZO ist erfindungsgemäß vorgesehen, um das Abtastlicht auf eine Fläche von etwa 5 mm2 oder kleiner auf dem Phototransistor Tr zu konzentrieren. Wenn man die Zusatzoptik vermeiden will, kann man auch das Objektiv 0 gegen ein anderes Objektiv auswechseln, welches das Licht entsprechend stark konzentriert.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.2 entfällt der Lichtleitstab G, und der Phototransistor Tr wird unmittelbar hinter den Tonsteuerstelle innerhalb der Schwungbahnrolle R angeordnet.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Gesamtanlage unter Verwendung des erfindungsgemäßen Lichttonfilmgerätes ist in Fig. 3 gezeigt. Das LichttonabtastgerätA ist in bekannter Weise an den Bildfilmprojektor P angebaut. Entfernt davon steht ein Hauptverstärkergestell V, und die elektrische Verbindung zwischen dem Lichttongerät und dem Hauptverstärkergestell erfolgt mit Hilfe eines langen Kabels ohne Zwischenschaltung eines besonderen Photozellenvorverstärkers. Der Ausgangswiderstand des Phototransistors wird hierfür mit Rücksicht auf den Scheinwiderstand dieses Kabels entsprechend niedrig bemessen. Vom Hauptverstärkergestell V gehen die verstärkten Tonfrequenzströme in bekannter Weise auf die im Saal untergebrachten Wiedergabelautsprecher WL.
  • Die kleinen räumlichen Abmessungen des Phototransistors ermöglichen in einfacher Weise die Ausbildung des Lichttonabtastgerätes als Mehrspurabtastgerät für stereofonische Mehrspurfilme od. dgl. Mehrere Phototransistoren, nämlich zwei, drei oder vier, werden dann nebeneinander im Lichttongerät angeordnet, und es sind optische Mittel zur Strahlaufteilung vorgesehen, die dafür sorgen, daß das von der Tonlampe L ausgehende Licht sämtliche Lichttonspuren des Filmes ausleuchtet und auf die einzelnen Phototransistoren verzweigt wird.

Claims (5)

  1. PATENT ANSPRC:CHE- 1. Lichttonfilmabtastgerät, bei dem zur photoelektrischen. Umwandlung ein Phototransistor verwendet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Phototransistor geworfene Lichtfläche etwa zweifach größer ist als die lichtempfindliche Fläche des Phototransistors.
  2. 2. L ichttonfilmabtastgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein ursprünglich mit Photozellenabtastung arbeitendes Gerät mittels einer Zusatzoptik (ZO) oder einer Auswechseloptik auf Phototransistorabtastung umstellbar ist, wodurch das bisher auf eine größere Fläche der Photozelle fallende Abtastlicht auf eine Fläche von etwa 5 mm? des Phototransistors konzentriert ist.
  3. 3. Lichttonfilmabtastgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Phototransistor unmittelbar in die Schwungbahnrolle (R), an der die Abtastung des Filmes erfolgt, eingebaut und ihm das Abtastlicht vorzugsweise ohne Lichtleitstab direkt zugeleitet ist.
  4. 4. Lichttonfilmabtastgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Phototransistor mit einem so, niedr igohmigen Ausgangswiderstand abgeschlossen ist, daß ein verhältnismäßig langes kapazitätsbehaftetes und bis zu einem Hauptverstärker reichendes Kabel unmittelbar ohne Vorverstärker anschließbar ist.
  5. 5. Lichttonfilmabtastgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gerät mehrere Phototransistoren für die Abtastung von Mehrspurfilmen sowie optische Mittel zur Ausleuchtung sämtlicher Tonspuren mit Abtastlicht und Verzweigung des Lichtes auf die einzelnen Phototransistoren vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 814 947; Lichte-Nareth: Physik und Tecluük des Tonfilms, Leipzig, 1943, S. 203, 204.
DES51498A 1956-12-06 1956-12-06 Lichttonfilmabtastgeraet Pending DE1061534B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES51498A DE1061534B (de) 1956-12-06 1956-12-06 Lichttonfilmabtastgeraet

Applications Claiming Priority (1)

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DES51498A DE1061534B (de) 1956-12-06 1956-12-06 Lichttonfilmabtastgeraet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1061534B true DE1061534B (de) 1959-07-16

Family

ID=7488266

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES51498A Pending DE1061534B (de) 1956-12-06 1956-12-06 Lichttonfilmabtastgeraet

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DE (1) DE1061534B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2621056A1 (de) * 1975-05-13 1976-12-02 Rank Organisation Ltd Mehrnormen-tonfilmwiedergabegeraet

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE814947C (de) * 1949-02-18 1951-09-27 Josef Dr Fassbender Wiedergabevorrichtung fuer Lichttonfilme mit einer photoelektrischen Widerstandszelle

Patent Citations (1)

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