DE1061510B - Schlagfeste Formmasse auf der Basis eines Gemisches von Polystyrol mit einem Butadien-Styrol-Mischpolymerisat - Google Patents
Schlagfeste Formmasse auf der Basis eines Gemisches von Polystyrol mit einem Butadien-Styrol-MischpolymerisatInfo
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Description
rL>L --
φ β
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
kl 39 b 22/06
INTERNAT KL C 08
PATENTAMT
M19934IVb/39h
ANMELDETAG 4. SEPTEMBER 195
BEKANNTMACHUN G
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHBIPT
16 JULI 1959
Polystyrol-Formmassen werden auf dem Gebiet der Kunststoffe wegen ihrer niedrigen Kosten, ihrer hohen
Zugfestigkeit, ihrer ausgezeichneten Isoliereigenschaften
und ihrer außerordentlichen Klarheit in großem Umfang benutzt Einer der Hauptnachteile von PoK styrol
ist seme Sprodigkeit, die am zweckmäßigsten
durch seine Schlagbiegefestigkeit bzw Kerbzahigkeit
gemessen wird
Es sind verschiedene Vorschlage gemacht worden um die Schlagbiegefestigkeit von Polystyrol zu veigroßern
Versuche, duich Zusatz von Weichmachern die Sprodigkeit von Polystyrol zu beseitigen, blieben
erfolglos, insbesondere weil die Weichmacher beim
Lagern aus der Masse austraten und die Formkoipcr
schon nach kurzer Lagerzeit starke Schrumpfung zeigten Außerdem wurde bei Zusatz üblicher Weichmacher
zu Polystyrol eine starke Herabsetzung dei Zugfestigkeit und Biegefestigkeit festgestellt
Es ist ferner bekannt, Polystyrol oder Styrolmischpolymensaten
neben üblichen Weichmachein noch ein mit dem Styrolpolymerisat vertiagliches,
weiches, elastisch dehnbares Polymeusat, ζ Β ein
Mischpolymerisat von Butadien mit Fumaisaureestein
oder Acrylsäureester! od dgl, zuzusetzen Die so
weichgemachten Polystyrolmassen sollen eine verbesserte Schlagbiegefestigkeit besitzen und nicht mehr
den Nachteil der großen Sprodigkeit aufweisen Bei derartigen Massen erfolgt jedoch die Erhöhung dei
Schlagbiegefestigkeit auf Kosten der Zugfestigkeit und Biegefestigkeit
Es ist ferner bekannt, Polystyrol duich Einbringen von Mischpolymerisaten, die durch Emulsionspolymerisation
einer Mischung von voiwiegend Styrol und Butadien oder Isopren ei halten sind, weichzumachen
Bei dem bekannten Verfahren werden 40 bis 90 Gewichtsprozent Polystyrol mit 60 bis 10 Ge
Wichtsprozent des Mischpolymerisats aus Styrol und dem Dien versetzt Auch bei einem auf diese Weise
weichgemachten Polystyrol ist eine Abnahme der Biegefestigkeit und Zugfestigkeit unveimeidhch
Zweck der Erfindung ist insbesondere die Schaffung
von Polystyrol-Formmassen, die zu Gegenstanden geformt werden können, welche eine erhöhte
Schlagbiegefestigkeit bzw Kerbzahigkeit aufweisen, ohne daß eine nennenswerte Erniedrigung der Zugfestigkeit
und Biegefestigkeit eintritt
Es ist nun gefunden worden, daß bei Verwendung
von Mischungen von Polystyrol eines bestimmten Molekulargewichtbereichs mfi besonderen Anteilverhaltnissen
an Butadien-Styrol-Mischpolymerisat bestimmter
Viskosität eine wesentliche Erhöhung dei
Kerbzahigkeit bzw Schlagbiegefestigkeit bei gleichzeitig hoher Biegefestigkeit und Zugfestigkeit ei zielt
wird
Schlagfeste Formmasse auf der Basis
eines Gemisches von Polystyrol mit einem
Butadien-Styrol-Mischpolymensat
IO
Anmelder:
Monsanto Chemical Company,
St. Louis, Mo. (V. St. A.)
St. Louis, Mo. (V. St. A.)
Vertreter Dr. E Wiegand, München 15,
und Dipl -Ing W Niemann,
Hamburg 1, Ballindamm 26, Patentanwälte
Hamburg 1, Ballindamm 26, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität
V St ν Amerika vom 9 September 1952
V St ν Amerika vom 9 September 1952
Richard Lee Ballman, Northampton, Mass ,
und John Maurer Chamberlm, Springneid, Mass
und John Maurer Chamberlm, Springneid, Mass
(V St A),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
30
Die Formmassen gemäß dei Ei findung bestehen;
aus einer Mischung eines Polystyrols mit einem Stau-[
dinger-Molekulargewicht von 40 000 bis 90 000 und j
0,5 bis 5 Gewichtsprozent eines Butadien-Styrol-j
Mischpolymerisats, das 40 bis 80 Gewichtsprozent!
Butadien enthalt und eine Mooney-Viskositat von«
50 bis 100 hat J
Den erfmdungsgemaßen Formmassen kann man ge- jj
wunschtenfalls noch eine geringe Menge, d h weniger*
als etwa 1 %>, bezogen auf die Kunststoffmenge, eines'
Weichmachers zusetzen, der aus aliphatischen Kohlen-j Wasserstoffen, aromatischen Kohlenwasserstoffen,.
chlorierten Kohlenwasserstoffen oder Mischungen da-t
von besteht, ohne daß die sonst beim Zusatz von]
Weichmachern zu Polystyrol beobachteten Nachteile ( auftreten ;
Die Erfindung wird nachstehend an Hand einiger
Beispiele erläutert Die in den Beispielen angegebe-
nen Teile bezeichnen Gewichtsteile
Es wurden in einem Umlaufmischer 98 Teile eines Polystyrols mit einem Staudmger-Molekulargewicht
909 577M36
von ungefahi 60 000 mit 2 Teilen eines Mischpolymensates
von Butadien und Styrol gemicht, das gleiche Gewichtsmengen von jeder Komponente enthielt
und eine Mooney-A^iskositat von ungefähr 80
hatte Um eine homogene Mischung zu ei halten, ist
es zweckmäßig, daß sowohl das Polymerisat als auch das Mischpolymerisat in Teilchenform vorliegen und
im wesentlichen die gleiche durchschnittliche Teilchengroße
und -form besitzen Das Gemisch kann unmittelbar nach dem Spnlzgußverfahren veiarbeitet
werden, oder es kann auf heißen Walzen oder in erhitzten Spritzvornchtungen mit Farbstoffen, Füllstoffen,
Pigmenten usw versetzt weiden
Gefoimte Gegenstande, die nach einem dieser Veifahren
hergestellt wuiden, hatten eine höhere Schlagbiegefestigkeit
bzw Kerbzahigkeit, eine größere Zug
und Biegefestigkeit und eine verbesserte Dehnbarkeit im Vergleich mit Gegenstanden, die aus dem gleichen
Polystyrol ohne Zusatz des Mischpolymerisates hergestellt worden waren
Es wuiden 96 Teile Polystyrol mit einem Staudinger-Molekulai
gewicht von ungefähr 55 000 und 4 Teile eines Butadien-Styiol-Mischpoljmeu&ates (50 50)
mit einer Mooney-Viskositat von ungefahi 95 auf
heißen Walzen bei einer Temperatur von ungefah: 204° C zusammengemischt Die Masse wurde daiauf
abgekühlt und zerkleinert, um ein Pießpulvei herzustellen
Das Pulvei wurde nach dem Spritzgußvei fahren
bei ungefähr 2040C veraibeitet Die daiaus
geformten Gegenstande hatten eine höhere Schlagbiegefestigkeit
bzw Kerbzahigkeit, eine höhere Biege- und Zugfestigkeit und eine größere Dehnbaikeit als
Gegenstande aus nichtmodifiziertem Polystyrol
Da Butadien-Styiol-Mischpolymeiisate im allgemeinen
.mjKatoger Emulsion hergestellt werden, ist
es notwendig, das Wasser darauf zu entfernen, um ein trockenes Pulver zum Mischen zu erhalten, wie dies
in den vorstehenden Beispielen gezeigt ist Eine solche
Trocknung wird im allgemeinen nach einem Trommeltrockenverfahren
durchgeführt und begegnet großer Schwierigkeit infolge der gummiartigen Natur
des Mischpolymerisates Um diese Schwierigkeit zn überwinden und zu einem wirtschaftlich tragbaien
Verfahren zu kommen, hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, den Butadien-Styrol-Mischpolymensatlatex
mit einem Polystyrol latex zu mischen und die
ίο Latexmischung dann zu trocknen Das Homopol) merisat
nimmt dem Mischpolymerisat die Klebngkeit,
so daß das Polymensatgemisch sich bei dem Trommeltrockenveifahren
leicht und wirtschaftlich handhaben laßt Die trockene Mischung wird dann weitei
mit einem Polystyrol gemischt, das nach einem Massen-
oder Blockpolymerisationsverfahren hergestellt worden sein kann
Es wurden 80 Teile eines Polystyrollatex mit 40 °/o
Feststoffgehalt (Molekulargewicht von 70 000) mit 20 Teilen eines Latex von 4O°/o Feststoffgehalt gemischt,
der em Butadien-Styrol-Mischpol) merisat (50 50) mit einer Mooney-Viskosität von ungefähr 65
enthielt Darauf wurde das Wasser aus dem Latexgemisch durch Trommeltrocknung entfernt Es wurde
eine Reihe von Preßpulvern hergestellt, indem man das in der Trommel getrocknete Pulvei mit einem
zerkleinerten Massen- oder Blockpolymensat von Styrol mischte, um Mischungen zu ei halten, die
2, 4 und 10 Gewichtsprozent des Mischpolymerisates enthielten Nach gründlicher Durchmischung jedes
Ansatzes in einem Umlaufmischer wurden Prüfkörper
von 63 · 12,5 3 mm durch Spritzguß hergestellt
Die Prüfkörper wurden nach den ASTM-Pi ufvorschriften
D 256-43 T, D 638-46 T und D 790-45 T auf IZOD-Kerbzahigkeit, Zugfestigkeit, Biegefestigkeit
und Dehnbarkeit untersucht Die Eigebnisse sind in
dei nachstehenden Tabelle I aufgeführt
| 1 | Prüfkörper | 2 | 3 | 4 | |
| 100 | 98 | 96 | 90 | ||
| Gehalt an Polystyrol in % | 0 | 2 | 4 | 10 | |
| Gehalt an Mischpolymerisat in %> | |||||
| IZOD-Kerbzahigkeit nach ASTM-Pruf- | 0,5 | 2,0 | 3,0 | 6,0 | |
| vorschnft D 256-43 T in ft lbs /inch2 | 706 | 794 | 773 | 668 | |
| Biegefestigkeit in kg/cm2 | 478 | 506 | 492 | 457 | |
| Zugfestigkeit in kg/cm2 | 1,3 | 1,6 | 1,8 | 2,5 | |
| Dehnung in °/o | |||||
Aus der Tabelle I ist ersichtlich, daß jedei dei
Prufwerte im Vergleich mit dem mchtmodifizierten
Polystyrol steigt, wenn die Formmasse 2 odei 4 Gewichtsprozent
Mischpolymerisat enthalt Bei einem Gehalt von über 4 Gewichtsprozent an Mischpolymerisat
beginnen jedoch die Biegefestigkeit und die Zugfestigkeit dei Formmasse abzunehmen, so daß bei
einem Gehalt von 10 Gewichtsprozent an Mischpolymerisat die Zugfestigkeit und die Biegefestigkeit dei
Formmasse derjenigen des reinen Homopolymensates unterlegen ist
Es ist auch gefunden woiden, daß im Gegensatz zv
den üblichen Erfahrungen kleine Mengen von gewissen Plastifizierungsmitteln die Kerbzahigkeit der er-
fmdungsgemaßen Foimmassen vergrößern, ohne deren
Zug- und Biegefestigkeit herabzusetzen
Es wurden in einen Umlaufmischer 90, 80 und 50 Teile Polystyrol mit 10, 20 bzw 50 Teilen einer
in der Trommel getrockneten Mischung von Latices gemischt, wobei die Latexmischung 80 % Polystyrol
mit einem Molekulargewicht von 70 000 und 20 % eines Butadien-Styrol-Mischpolytnerisates (50 50)
mit einer Mooney-Viskositat von ungefähr 85 ent hielt Zu jedem einzelnen Ansatz wurden 0,3 Teile
einer Mischung von aliphatischen und aromatischen
Kohlenwasserstoffen mit einem über 150° C hegenden
Siedepunkt zugesetzt Nachdem die Komponenten vollständig durchgemischt waren, wurden durch
Spritzguß 63 · 12,5 3 mm große Prüfkörper aus jeder der Mischungen hergestellt und die Prüfkörper
nach den ASTM-Prufvorschriften untersucht Die erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle II aufgeführt
| 5 | Prufkorpei | 96 | 90 | |
| 100 | 6 I 7 | 4 | 10 | |
| Gehalt an Pol} styrol in % | 0 | 98 | ||
| Gehalt an Mischpolymerisat in °/o | 2 | 3,4 | 6,5 | |
| IZOD-Kerbzahigkeit nach ASTM-Pruf- | 0,5 | 759 | 668 | |
| vorschnft D 256-43 T in ft lbs /inch2 | 706 | 2,2 | 478 | 436 |
| Biegefestigkeit in kg/cm2 | 478 | 787 | 2,0 | 2,6 |
| Zugfestigkeit in kg/cm2 | 1,3 | 492 | ||
| Dehnung in °/o | 1,8 | |||
Die Tabelle II zeigt den gleichen allgemeinen Zug wie Tabelle I, mit der Ausnahme, daß die Kerbzahigkeitswerte
und die Dehnungswerte sogar noch hoher liegen Die Biegefestigkeit und die Zugfestigkeit de*
Formmasse steigen auf ein Maximum, wenn diese ungefähr 2 % Mischpolymerisat enthalt, und beginnen
dann abzunehmen, bis bei einem Gehalt von 10% an Mischpolymerisat diese Werte niedriger sind als die
Werte fur das nichtmodifizierte Polystyrol
Proben von jeder der Mischungen gemäß Beispiel 4 zeigen im wesentlichen dieselben Festigkeits- und
Dehnungswerte gleichgültig, ob sie auf heißen Walzen
gewalzt oder m erhitzten Strangpressen veraibeitet
und dann zu einem Preßpulver zeikleinert werden, worauf sich die Spntzgußstufe anschließt
Die Mischpolymerisate von Butadien und Styrol, die in den Beispielen genannt sind, enthalten 50 Gewichtsprozent
Bvitadien Es können jedoch auch andere
Butadien- S ty rol-Mischpoly men sate mit 40 bis
80 Gewichtsprozent Butadien benutzt werden Die Menge von veiwendetem Mischpolymerisat ist auf
0,5 bis 5 Teile je 99,5 bis 95 Teile Polystyrol beschrankt
Die Verbesserung der Biege- und Zugfestigkeit, verbunden mit verbesserter Schlagbiegefestig
keit bzw Kerbzahigkeit, ist bereits eihebhch, wenn
das Polymerisatgemisch nur 0,5 °/o Mischpolymerisat enthalt Diese Eigenschaften verbessern sich fortlaufend
bis zu einem maximalen Wert bei Polymerisatgemischen,
die etwa 2% Mischpolymerisat enthalten Werden größere Mengen von Mischpolymerisat
zugesetzt, nehmen die Biegefestigkeit und die Zugfestigkeit
ab, wahrend die Schlagbiegefestigkeit bzw
Kerbzahigkeit sich weiter erhöht Bei einem Zusatz
von 5 Teilen Mischpolymerisat zu 95 Teilen Polystyrol nahern sich die Zug- und die Biegefestigkeit
denjenigen des Polystyrols Wenn mehr als 5 Teile Mischpolymerisat verwendet werden, ist ein wesentlicher
und steigender Verlust an Zug- und Biegefestigkeit vorhanden
Die gemäß der Erfindung zu verwendenden Buta-
können nach .ljggnd-
mem der'n'olicnenVerfahrenTVie ζ B der Massenoder''TSlöctc1",^
der Losung&-, der Emulsions- und der
Suspensions-Polymerisation, hergestellt werden Sie sollen eine Mooney-Viskositat von 50 bis 100 haben,
wobei die Mooney-Viskositat das Viskositatsmaß ist
welches in dei Kautschukindustrie benutzt wird und
durch die American Society of Testing Materials als ASTM-Prufvorschnft Nr D 927-49T anerkannt ist
Wenn die Mischpolymerisate mit dem trockenen Polystyrol
gemischt werden, sollen die Mischpolymerisate frei von Losungsmittel, Wasser oder anderen zusatzlichen
Polymerisationshilfen sein Wenn die Mischpolymerisate
als Latex mit einem Polystyrollatex gemischt werden, sollen die gemischten Latices im
wesentlich frei von Wasser sein, bevor die endgültige
Mischung mit trockenem Polystyrol erfolgt
Die Erhöhung der Zug- und der Biegefestigkeit bei
a5 Zusatz von Plastifizierungsmitteln ist eine anomale
Erscheinung Die allgemeine Erfahrung geht dahin, daß Plastifizierungsmittel die Schlagbiegefestigkeit
bzw Kerbzahigkeit und Dehnung erhohen, abei die
Zug- und die Biegefestigkeit herabsetzen Die Plastifizierungsmittel,
welche, wie gefunden wurde, dieZug-
und die Biegefestigkeit erhohen, sind ahphatische und
aromatische Kohlenwasserstoffe und ihre Chloi derivate
Das Plastifizierungsmittel kann ein reiner Kohlenwasserstoff oder ein chlorierter Kohlenwasserstoff
oder eine Mischung davon sem, jedoch soll der Siedepunkt des Plastifizierungsmittels über 150° C
liegen Die Menge an benutztem Plastifizierungsmittel soll nicht mehr als 1 Teil je 100Teile der Polymerisat Mischpolymensat-Mischung
betragen Das im Beispiel 4 angeführte Plastifizierungsmittel war eine
Mischung von aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen Zu den Stoffen, die als Plastifizierungsmittel
benutzt werden können, gehören normale ahphatische Kohlenwasserstoffe mit wenigstens 9Kohlen-Stoffatomen
und solche Isomere und Chlorderivate da von, die oberhalb 150° C sieden, einschließlich Nonan,
Decan, Dodecan, Hexadecan, Eicosan, Pentatnacontan
usw, und die Mono- und Polychlorderivate davon,
aromatische Verbindungen, wie chlorierte PoIyphenyle,
polychlorierte Benzole, chlorierte Naphthaline, Alkylbenzole mit mehr als 2 Kohlenstoffatomen
in der Alkylgruppe bzw den Alkylgruppen usw Schließlich können auch Mischungen von zwei oder
mehreren dieser Stoffe benutzt werden, vorausgesetzt, daß der Siedepunkt der Mischung über 150° C hegt
Das Polystyrol muß ein Molekulargewicht von
40 000 bis 90 000, nach der Staudmger-Gleichung
berechnet, haben Zweckmäßig wird es in Teilchenform
angewendet, um ein leichteres Mischen zu gestatten, das Polystyrol soll im allgemeinen mindestens
50 Gewichtsprozent der endgültigen Mischung darstellen
Wenn em Polystyrollatex als Hauptanteil benutzt wird, sind die daraus hergestellten geformten Gegenstände
wasserempfindhch, da das Emulgiermittel bei der Trocknung m dem Polymerisat zurückgelassen
wird Um optimale Eigenschaften bei den geformten Gegenstanden zu erhalten, soll das aus dem Latex
stammende Polystyrol nicht mehr als 50 */o der end gültigen Formmasse darstellen
Die Massen, die m den Beispielen angegeben sind,
sind Polymensat-Mischpolymensat-Mischungen, die
insbesondere als Formmassen zur Herstellung farbloser kristallklarer Gegenstande benutzt werden Fur
andere Zwecke können die Massen weiter mit üblichen
Zusatzstoffen, wie ζ Β Farbstoffen, Pigmenten, Schmiermitteln, Füllstoffen usw , versetzt werden
Claims (3)
- Patentansprüche1 Schlagfeste Formmasse auf der Basis eines Gemisches von Polystyrol mit einem Butadien Styrol-Mischpolymerisat, bestehend aus einer Mischung eines Polystyrols mit einem Staudinger-Motekulargewicht von 40 000 bis 90 000 und 0,5 bis ^Gewichtsprozent eines Butadien-Styrol-Mischpolymerisates, das 40 bis 80 Gewichtsprozent Butadien enthalt und eine Mooney-Viskosität von 50 bis 100 hat
- 2 Formmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung aus 98 Gewichtsprozent Polystyrol und 2 Gewichtsprozent Butadien-Styrol-Mischpolymerisat (50 50) besteht, wobei letzteres eine Moone> -Viskosität von ungefähr 80 hat
- 3 Formmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Gehalt von weniger als 1 Gewichtsteil eines Plastifizierungsmittels aus einem aliphatischen, aromatischen oder chlorierten Kohlenwasserstoff oder einem Gemisch davon auf 100 Gewichtstelle der Mischung aus Polystyrol und Butadien-Styrol-MischpolymerisatIn Betracht gezogene Druckschriften
Deutsche Patentschriften Nr 883 645, 817 956,
USA-Patentschrift Nr 2 574 439© 909 577/436 7
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US308717A US2727878A (en) | 1952-09-09 | 1952-09-09 | Polyblends |
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