DE1061421B - Relais mit einer von der Kurvenform der zu ueberwachenden elektrischen Groesse abhaengigen Ansprechempfindlichkeit - Google Patents
Relais mit einer von der Kurvenform der zu ueberwachenden elektrischen Groesse abhaengigen AnsprechempfindlichkeitInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H7/00—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
- H02H7/04—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for transformers
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- H02H1/00—Details of emergency protective circuit arrangements
- H02H1/04—Arrangements for preventing response to transient abnormal conditions, e.g. to lightning or to short duration over voltage or oscillations; Damping the influence of DC component by short circuits in AC networks
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Description
DEUTSCHES
Die Hauptpatentanmeldung bezieht sich auf ein Relais mit einer von der Kurvenform der zu überwachenden
elektrischen Größe abhängiger Ansprechj empfindlichkeit. Dieses Relais wird vorzugsweise in
Verbindung mit Schutzeinrichtungen elektrischer Anlagen und Leitungen verwendet und dient dabei zur
Verhinderung von Fehlauslösungen, die beispielsweise durch das Einschalten von Transformatoren hervorgerufen
werden können.
Bei der Anordnung gemäß der Hauptpatentanmeldung wird das Relais über zwei Doppelweg-Gleichrichteranardnungen
in Brückenschaltung gespeist, wobei durch Einschalten frequenzabhängiger Widerstände
in einen Wechselstromkreis der Gleichrichteranordnungen eine Anhebung der Oberwellen im Vergleich
zur Grundwelle bewirkt wird. Gemäß der Erfindung der Hauptpatentanmeldung wird die an einem
in den Meßkreis eingeschalteten frequenz abhängigen Widerstand abfallende Spannung über ein nachgeschaltetes
Filter einer der beiden Gleichrichteranordnungen zugeführt; das Filter ist so bemessen, daß die
Amplitude mindestens einer der in sein Ausgangsstrom enthaltenen Oberwellen größer ist als die Amplitude
der Grundwelle. Ein ohmscher Shunt, dessen an ihm abfallende Spannung über einem vorzugsweise
induktiven Vorwiderstand die andere Gleichrichteranordnung speist, ist in Reihe mit dem induktiven
Shunt in den Stromkreis eines auf seinen Oberwellengehalt zu untersuchenden Stromes, insbesondere in
den Meßstromkreis einer Netzschutzeinrichtung, eingeschaltet.
Die Arbeitsweise dieser Relaisanordnung ist so, daß beispielsweise bei rein sinusförmiger Meßgröße der
das Relais betätigende Differenzstrom, der aus dem durch den Spannungsabfall am ohmschen Shunt hervorgerufenen
Strom und dem durch den Spannungsabfall am induktiven Shunt hervorgerufenen Strom
resultiert, geringer ist als der Ansprechstromwert des Relais oder aber entgegegesetzes Vorzeichen hat. Ist
die zu untersuchende Meßgröße oberwellenhaltig, so tritt an dem induktiven Shunt für die höheren Harmonischen
der Grundwelle ein größerer Spannungsabfall auf als an dem ohmschen Shunt. Durch das nachgeschaltete
Filter wird diese Spannung so beeinflußt, daß mindestens die Amplitude einer Oberwellenspannung
im Vergleich zur Amplitude der Grundwellenspannung über deren Wert hinaus verzögert wird;
nach Gleichrichtung dieser Spannung ist dann der durch sie hervorgerufene Strom so groß, daß mit
Sicherheit der das Relais speisende DifFerenzstrom den Ansprechstromwert des Relais überschreitet, so
daß dieses anspricht. Das Relais kann auch in der Weise verwendet werden, daß es nur auf oberwellen-freie
elektrische Meßgrößen anspricht; in diesem Fall
Relais mit einer von der Kurvenform
der zu überwachenden elektrischen Größe abhängigen Ansprechempfindlichkeit
der zu überwachenden elektrischen Größe abhängigen Ansprechempfindlichkeit
Zusatz zur Patentanmeldung L 24697 VIIDb/21 c
(Auslegeschrift 1 046 162)
(Auslegeschrift 1 046 162)
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G. m. b. H., Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Heinz Gutmann, Heiligenhaus (Bez. Düsseldorf),
ist als Erfinder genannt worden
sind entweder das Relais selbst oder die beiden Gleichrichtersätze der Brückenschaltung umzupolen. Ein
dem nur auf oberwellenhaltige Meßgrößen ansprechenden Relais zugeordneter Ruhekontakt oder ein Arbeitskontakt, der dem auf nur oberwellenfreie elektrische
Meßgrößen ansprechenden Relais zugeordnet und z.B. in den Auslösebetätigungsstromkreis einer DifFerentialschutzeinrichtung
eingeschaltet ist, verhindert auf diese Weise eine Auslösung des Differentialschutzes,
wenn beispielsweise der zu überwachende' Strom eines Transformators infolge eines Einschaltv/rganges oberwellenhaltig
ist. /
Da die Shunts der Relaisanordnung^n jedem Falle an die Sekundärseite von Stromwand^ern angeschlossen
werden, wobei unter Umständen a^ich noch weitere Zwischenstromwandler eingefügt seja können, ist es
wichtig, daß die im Kurzschlußfall''praktisch sinusförmigen Ströme der Primärseite/auch hinreichend
unverzerrt an den Eingangskreis ies Relais weitergeben werden. Dies ist aber im iereich sehr hoher
Kurzschlußströme bekanntlich nipt mehr unbedingt der Fall, so daß dann die Auslösung des Fehlerschutzes
fälschlicherweise verhindert Verden kann.
Gegenstand der vorliegender Erfindung ist eine nach dem in der Hauptpatentanmeldung beschriebenen
Prinzip arbeitende Relaisanord/ung, bei der die obenerwähnten Unsicherheitsfaktopi vollkommen ausgeschaltet
sind.
Da die durch die Wandlireigenschaften hervorgerufenen Verzerrungen des/ekundärstromes. erst bei
Stromwerten vorkommen Ipnnen, die oberhalb des
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beim Einschalten von sekundär offenen Transformatoren auftretenden Einschaltstromes liegen, wird vorgeschlagen,
die Auslösung des Fehlerschutzes — im angenommenen Falle also des Transformator-Differentialschutzes
— bei hohen Strömen grundsätzlich freizugeben. Gemäß der Erfindung ergeben sich hier
zwei schaltungsmäßig verschiedene Lösungen:
Im ersteren Falle wird in den Stromkreis der zu überwachenden Meßgröße zusätzlich ein gewöhnliches
Überstromrelais eingeschaltet, das unabhängig von der Kurvenform der Meßgröße bei einem Stromwert anspricht,
der oberhalb des Einschaltstromes liegt. Ein diesem Relais zugeordneter Arbeitskontakt, der beispielsweise
einem Ruhekontakt des kurvenformabhängigen Relais parallel geschaltet ist, gibt bei Ansprechen
des Uberstromrelais die Auslösemöglichkeit durch das Fehlerschutzrelais unabhängig davon frei,
ob das kurvenformabhängige Relais angesprochen hat oder nicht.
In manchen Fällen kann es sogar statthaft sein, ein solches zusätzliches, relativ hoch eingestelltes Überstromrelais
auch unabhängig vom Fehlerschutzrelais direkt auf die Auslösung wirken zu lassen. Dies ist
immer dort der Fall, wo die eingestellte Empfindlichkeit ein Ansprechen des Überstromrelais bei außerhalb
des Schutzbereiches gelegenen Fehlern mit Sicherheit ausschließt.
Die Verwendung eines zusätzlichen Überstromrelais bedeutet allerdings auch einen Mehraufwand. Gemäß
der zweiten Lösung der Erfindung kann dieser Mehraufwand dadurch vermieden werden, daß man die
Oberwellenempfindlichkeit des nach dem Hauptpatent ausgebildeten Sperr- oder Freigaberelais auch von dem
Betrag der zu überwachenden Meßgröße abhängig macht und zwar in der Art, daß mit steigendem Betrag
der Meßgröße oder von einem gewissen Wert des Betrages ab der Einfluß der Oberwellen auf die Wirkungsweise
des Relais vermindert wird. Dieses ist mit einfachen Mitteln und in mannigfacher Weise durchführbar,
was im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert wird.
Im Gegensatz zu der in der Hauptpatentanmeldung dargestellten Schaltung ist in der Zeichnung die Schaltung
für ein bei Abweichung von der Sinuskurvenform ansprechendes Relais; dargestellt, bei der der
ohmsche Shunt 1 und der induktive Shunt 2 — das diesem Shant nachgeschaltete Filter ist nicht dargestellt,
da ei zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung nicht ron Bedeutung ist — beispielsweise über
zwei besondere Zwischenwandler 8 und 9 gespeist werden, derer Primärwicklungen in Reihe geschaltet
sind und von dem Strom / durchflossen werden. Der Primärstrom J dieser Zwischenwandler kann der
Sekundärstrom des/der Hauptstrom wandler des zu schützenden Otjektes sein; es können jedoch auch
noch andere Zwischenwandler, z. B. zur Anpassung der Schaltgruppt oder zur Übersetzung, zwischengeschaltet
sein. Las bedeutet, wie schon oben gesagt, daß der Eingangssrom / der eigentlichen Relaisanordnung
im Bereich loher, an sich weitgehend sinusförmiger Kurzschluß&röme durch Sättigungseinwirkung
der vorgeschalteten Wandler verzerrt werden kann. Es könnte dann aso ein unzulässiger Sperrbefehl
erteilt werden bzw. die erforderliche Freigabe der Auslösung ausbleibet, weil die Relaisanordnung von
Oberwellen im Eingaigsstrom/ beeinflußt wird, die im eigentlich zu überwachenden Primärstrom gar
nicht enthalten sind. Des ist, wie ebenfalls schon gesagt, normalerweise nui bei Strom werten möglich, die
oberhalb des auftretenden Einschaltstromes liegen.
Um nun gemäß der Erfindung die Wirkung der Oberwellen bei hohen Werten der zu überwachenden
Meßgröße soweit zu schwächen, daß bei Überschreiten eines bestimmten Betrages der Meßgröße unabhängig
von deren Kurvenform die Freigabe der Auslösung oder die Auslösung selbst durch das Relais bewirkt
wird, muß erreicht werden, daß der das Relais 7 betätigende Differenzstrom A i seine Richtung ändert
oder geringer wird als der Ansprechstromwert des
ίο Relais 7, wenn eine oberwellenhaltige Meßgröße auf
der Wechselstromseite des Gleichrichtersatzes 6 den vorgegebenen Wert überschreitet. Ebenso wie im Falle
der ersten Lösung wird beim Anwendungsbeispiel des Transformator-Differentialschutzes als Grenzwert ein
Wert oberhalb des Einschaltstromwertes festgelegt.
Schaltungsmäßig lassen sich die obenerwähnten Forderungen durch verschiedene Mittel verwirklichen, insbesondere durch die Einschaltung von nichtlinearen Widerständen oder durch geeignete Bemessung der Gleichrichtersätze 5 und/oder 6 der Brückenschaltung. Die einfachste Möglichkeit, die Relaisanordnung im obenerwähnten Sinne zu beeinflussen, besteht darin, daß man durch geeignete Beaufschlagung des Gleichrichters 6 dafür sorgt, daß im Bereich großen Spannungsabfalles am Shunt 2 der entnommene Gleicher strom I1 gar nicht mehr oder nur noch sehr schwach ansteigt. Andererseits kann man durch geeignete Bemessung des Gleichrichtersatzes 5 erzielen, daß der entnommene Gleichstrom iz im Bereich großen Spannungsabfalles am Shuntl sehr stark ansteigt. Schließ. lieh kann man auch beide Maßnahmen gleichzeitig treffen. Die Dimensionierung des Gleichrichtersatzes 5 kann in diesen Fällen beispielsweise dann so erfolgen, daß man im Bereiche einer Spannung, die unterhalb desjenigen Wertes liegt, der im Höchstfalle beim Ein' schaltstrom am Shunt 1 auftritt, im Gebiet unterhalb des Kennlinienknickes des Gleichrichtersatzes 5 arbeitet; wird dieser Betrag des Spannungsabfalles infolge eines durch die Wandler verzerrten Kurzschlußstromes überschritten, so steigt der Strom i2 sehr schnell so stark an, daß der DifEerenzstrom zl J geringer ist als der Ansprechstromwert des Relais 7 oder die Stromrichtung so ist, daß das Relais nicht anspricht. Die obenerwähnte notwendige Kennlinie für den Gleichrichtersatz 6 kann man erhalten, wenn man beispielsweise diesem Gleichrichtersatz einen nichtlinearen Widerstand, z. B. einen spannungsabhängigen Widerstand, parallel schaltet, der so bemessen ist, daß sein Widerstandswert bei Überschreitung des vorgegebenen Spannungswertes am Shunt 2 so gering wird, daß er praktisch als Kurzschlußwiderwirkt. Besonders hierfür geeignet sind zwei Gleichrichter inAntiparallelschaltung, die dem Gleichrichtersatz 6 parallel geschaltet sind. Ebenso gut können solche Gleichrichter aber auch dem Shunt 2 parallel geschaltet sein.
Schaltungsmäßig lassen sich die obenerwähnten Forderungen durch verschiedene Mittel verwirklichen, insbesondere durch die Einschaltung von nichtlinearen Widerständen oder durch geeignete Bemessung der Gleichrichtersätze 5 und/oder 6 der Brückenschaltung. Die einfachste Möglichkeit, die Relaisanordnung im obenerwähnten Sinne zu beeinflussen, besteht darin, daß man durch geeignete Beaufschlagung des Gleichrichters 6 dafür sorgt, daß im Bereich großen Spannungsabfalles am Shunt 2 der entnommene Gleicher strom I1 gar nicht mehr oder nur noch sehr schwach ansteigt. Andererseits kann man durch geeignete Bemessung des Gleichrichtersatzes 5 erzielen, daß der entnommene Gleichstrom iz im Bereich großen Spannungsabfalles am Shuntl sehr stark ansteigt. Schließ. lieh kann man auch beide Maßnahmen gleichzeitig treffen. Die Dimensionierung des Gleichrichtersatzes 5 kann in diesen Fällen beispielsweise dann so erfolgen, daß man im Bereiche einer Spannung, die unterhalb desjenigen Wertes liegt, der im Höchstfalle beim Ein' schaltstrom am Shunt 1 auftritt, im Gebiet unterhalb des Kennlinienknickes des Gleichrichtersatzes 5 arbeitet; wird dieser Betrag des Spannungsabfalles infolge eines durch die Wandler verzerrten Kurzschlußstromes überschritten, so steigt der Strom i2 sehr schnell so stark an, daß der DifEerenzstrom zl J geringer ist als der Ansprechstromwert des Relais 7 oder die Stromrichtung so ist, daß das Relais nicht anspricht. Die obenerwähnte notwendige Kennlinie für den Gleichrichtersatz 6 kann man erhalten, wenn man beispielsweise diesem Gleichrichtersatz einen nichtlinearen Widerstand, z. B. einen spannungsabhängigen Widerstand, parallel schaltet, der so bemessen ist, daß sein Widerstandswert bei Überschreitung des vorgegebenen Spannungswertes am Shunt 2 so gering wird, daß er praktisch als Kurzschlußwiderwirkt. Besonders hierfür geeignet sind zwei Gleichrichter inAntiparallelschaltung, die dem Gleichrichtersatz 6 parallel geschaltet sind. Ebenso gut können solche Gleichrichter aber auch dem Shunt 2 parallel geschaltet sein.
Eine weitere Möglichkeit, die Relaisanordnung in dem obenbeschriebenen Sinne zu beeinflussen, ergibt
sich dann, wenn man die Drossel 2 beispielsweise negativ stromabhängig macht, so daß sie durch entsprechende
Sättigung ihre Impedanz mit steigendem Strom verringert. In diesem Fall wird der Spannungsabfall
am Shunt 2 dann bei Überschreiten eines bestimmten Wertes von / geringer, so daß das Relais 7
nicht anspricht. Dieselbe Wirkung kann aber auch erzielt werden, wenn man den Widerstand 4 positiv
stromabhängig macht, so daß er seinen Wert mit steigendem Strom vergrößert.
Die entgegengesetzten Schaltmaßnahmen können zur Erzielung desselben Effektes aber auch auf der
Claims (14)
1. Relais mit einer von der Kurvenform der zu überwachenden elektrischen Meßgröße abhängigen
Ansprechempfindlichkeit zur Verwendung in Verbindung mit Schutzeinrichtungen elektrischer Anlagen
und Leitungen, wobei das Relais die Auslösung des Fehlerschutzes bei oberwellenhaltigen
zu überwachenden elektrischen Meßgrößen sperrt, nach Patentanmeldung L 24697 VIIIb/21 c, dadurch
gekennzeichnet, daß durch geeignete Schaltmaßnahmen die Auslösemöglichkeit durch die
Fehlerschutzeinrichtung freigegeben oder die Auslösung der Schutzeinrichtung selbst durch das Relais
bewirkt wird, wenn der Betrag der zu überwachenden Meßgröße unabhängig von deren Kurvenform
einen bestimmten Wert überschreitet.
2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösemöglichkeit freigegeben
bzw. die Auslösung bewirkt wird bei Werten der zu überwachenden Meßgröße, die oberhalb des Betrages
liegen, der beim Einschaltstrom von sekundär offenen Transformatoren auftritt.
3. Relais nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis der zu überwachenden
Meßgröße ein Überstromrelais eingeschaltet ist, das bei Uberschreiten des vorgegebenen
Wertes der Meßgröße anspricht und durch seine ihm zugeordneten Kontakte die Auslösemöglichkeit
durch die Fehlerschutzeinrichtung freigibt oder unmittelbar die Auslösung der Schutzeinrichtung
bewirkt.
4. Relais nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch geeignete Schaltmaßnahmen
die Oberwellenempfindlichkeit des Relais bei Überschreiten des vorgegebenen Wertes der zu
überwachenden Meßgröße so stark gemindert wird, daß der Oberwellenanteil der Meßgröße ohne Wirkung
auf die Arbeitsweise des Relais bleibt.
5. Relais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem induktiven Shunt (2)
her gespeiste Gleichrichtersatz (6) so beaufschlagt ist, daß im Bereich großen Spannungsabfalles am
Shunt der entnommene Gleichstrom (Y1) gar nicht mehr oder nur noch sehr schwach ansteigt.
6. Relais nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gleichrichtersatz (6) zur Erzielung
einer geeigneten Kennlinie ein spannungsabhängiger Widerstand parallel geschaltet ist, insbesondere
zwei Gleichrichter in Antiparallelschaltung.
7. Relais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem ohmschen Shunt (1) her
gespeiste Gleichrichtersatz (5) so bemessen ist, daß der entnommene Gleichstrom (i2) im Bereich
großen Spannungsabfalles am Shunt(I) sehr stark ansteigt.
8. Relais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem induktiven Shunt (2) zwei
Gleichrichter in Antiparallelschaltung als Nebenwiderstand zugeschaltet sind.
9. Relais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als induktiver Shunt (2) eine Drossel
verwendet wird, die negativ stromabhängig ist, so daß sie durch entsprechende Sättigung ihre Impedanz
mit steigendem Strom verringert.
10. Relais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorwiderstand (4) in dem vom
induktiven Shunt (2) her gespeisten Stromkreis ein positiv stromabhängiger Widerstand verwendet
wird.
11. Relais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorwiderstand (3) in dem vom
ohmschen Shunt (1) her gespeisten Stromkreis ein negativ stromabhängiger Widerstand verwendet
wird.
12. Relais nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß als negativ stromabhängiger Widerstand
zwei Gleichrichter in Antiparallelschaltung verwendet werden.
13. Relais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als ohmscher Shunt (1) ein positiv
stromabhängiger Widerstand, beispielsweise eine Metallfadenlampe, ein Eisenwiderstand od. dgl.,
verwendet wird.
14. Relais nach Anspruch 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß den nichtlinearen Widerständen
zur Erzielung quantitativ passender Wirkungsweise lineare oder/und nichtlineare Widerstände
beliebiger Art in Reihe und/oder parallel zugeschaltet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 684 638.
Deutsche Patentschrift Nr. 684 638.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 577/328 7.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL24875A DE1061421B (de) | 1956-05-17 | 1956-05-17 | Relais mit einer von der Kurvenform der zu ueberwachenden elektrischen Groesse abhaengigen Ansprechempfindlichkeit |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEL24875A DE1061421B (de) | 1956-05-17 | 1956-05-17 | Relais mit einer von der Kurvenform der zu ueberwachenden elektrischen Groesse abhaengigen Ansprechempfindlichkeit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1061421B true DE1061421B (de) | 1959-07-16 |
Family
ID=7263235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL24875A Pending DE1061421B (de) | 1956-05-17 | 1956-05-17 | Relais mit einer von der Kurvenform der zu ueberwachenden elektrischen Groesse abhaengigen Ansprechempfindlichkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1061421B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1232245B (de) * | 1965-02-23 | 1967-01-12 | Bbc Brown Boveri & Cie | UEberstromschutzeinrichtung mit elektronischen Elementen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE684638C (de) * | 1936-06-16 | 1939-12-02 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | UEberstromrelaisanordnung |
-
1956
- 1956-05-17 DE DEL24875A patent/DE1061421B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE684638C (de) * | 1936-06-16 | 1939-12-02 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | UEberstromrelaisanordnung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1232245B (de) * | 1965-02-23 | 1967-01-12 | Bbc Brown Boveri & Cie | UEberstromschutzeinrichtung mit elektronischen Elementen |
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