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DE1061336B - Vorrichtung an Vervielfaeltigern zum Einschiessen von Abschmutzbogen zwischen die bedruckten Bogen - Google Patents

Vorrichtung an Vervielfaeltigern zum Einschiessen von Abschmutzbogen zwischen die bedruckten Bogen

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Publication number
DE1061336B
DE1061336B DEG19903A DEG0019903A DE1061336B DE 1061336 B DE1061336 B DE 1061336B DE G19903 A DEG19903 A DE G19903A DE G0019903 A DEG0019903 A DE G0019903A DE 1061336 B DE1061336 B DE 1061336B
Authority
DE
Germany
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slide
frame
main frame
sheets
sheet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG19903A
Other languages
English (en)
Inventor
Henry John Picking
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NRG Manufacturing Ltd
Original Assignee
NRG Manufacturing Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NRG Manufacturing Ltd filed Critical NRG Manufacturing Ltd
Publication of DE1061336B publication Critical patent/DE1061336B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H39/00Associating, collating, or gathering articles or webs
    • B65H39/02Associating,collating or gathering articles from several sources

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Vervielfältigern zum Einschießen von Abschmutzbogen zwischen die bedruckten Bogen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Vervielfältigem zum Einschießen von Abschmutzbogen fallweise verschiedener Länge zwischen die bedruckten Bogen.
  • Bekannt sind Einschießvorrichtungen, die einen Abschmutzbogenstoß einer bestimmten Bogenlänge mittels Haltevorrichtungen in Form von im Abstand voneinander angeordneten Stiften od. dgl. in einem kastenähnlichen, unten offenen Rahmen halten. Ferner ist ein Schieber vorgesehen, der auf den untersten Bogen des Stoßes in horizontaler Richtung einwirkt und diesen Bogen verschiebt, so daß Ausnehmungen an ihm in den Bereich der Stifte kommen und der Bogen derart verschoben wird, daß er zunächst noch durch Hailteglieder der Stifte aufgefangen und dann von dem Schieber von diesen Haltegliedern herabgeschoben wird, so daß dieser unterste Bogen in horizontaler Lage niederfällt.
  • Eine andere bekannte Eins chieß vorrichtung besitzt einen weiteren, an einem Hauptrahmen in verschiedenen Stellungen einstellbaren Rahmen, auf dessen Endwand die Abschmutzbogen stehen. Dies.' orrichtung ist somit wahlweise für Bogengröße<-von verschiedener Länge verwendbar. Jeder Bogen besitzt an seinem freien vorderseitigen Ende asymmetrisch ein Paar Ausnehmungen, und die Bogen liegen derart aufeinander, daß die Ausnehmungen benachbarter Bogen gegeneinander versetzt sind. Es sind weiterhin bewegliche Haltestifte vorgesehen, die die Bogen in einer schräg aufwärts gerichteten Lage abstützen und, wenn sie mit den Ausnehmungen des untersten Bogens in Ausrichtung gebracht werden, diesen Bogen für eine selbsttätige Schwenkbewegung freigeben, die ihn dann mit abwärts geneigtem vorderseitigem Ende niederfallen lassen.
  • Die erstbeschriebene Vorrichtung ermangelt einer Einrichtung, mit der es möglich wäre, Abschmutzbogen verschiedener Länge zu benutzen.
  • Der zweitbeschriebenen Vorrichtung, die für eine Verwendung von Abschmutzbogen fallweise verschiedener Länge eingerichtet ist, haftet der Nachteil an, daß ihre asymmetrischen Ausnehmungspaare eine sehr sorgfältige wechselweise Anordnung der Bogen in den Rahmen erfordert. Ein zweiter wesentlicher Nachteil ist, daß jeder Abschmutzbogen in den Aufuahmekasten mit abwärts geneigtem vorderseitigem Ende niederfällt. Es ist daher möglich, daß sich das Einschießen der Abschmutzbogen und das Einlegen der bedruckten Seiten gegenseitig behindern.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat alle diese Mängel nicht. An ihr ist bekanntermaßen der Stapel der Abschmutzbogen in dem über dem Abiegetisch des Vervielfältigers angeordneten, unten offenen kastenförmigen Hauptfahmen mittels Haltevorrichtungen gestützt, wobei jeweils der unterste Abschmutzbogen des Stapels mittels eines von einem angetriebenen Teil des Vervielfältigers betätigten Schiebers derart verschiebbar ist, daß dieser Abschmutzbogen mit Ausnehmungen an den Haltevorrichtungen vorbei auf einen bedruckten Bogen fällt. Ein wesentlicher Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß ein an sich bekannter weiterer, eine Endwand bildender, in einer Mehrzahl von den verschiedenen Bogenl ängen entsprechenden Stellungen am Hauptrahmen feststellbarer Rahmen den Schieber trägt. Damit ist erreicht, daß die vorderen Kanten der Abschmutzbogen sich im Hauptrahmen immer in derselben Stellung befinden, unabhängig von der fallweise Länge der Bogen.
  • Ein weiterer Fortschritt ist, daß der unterste Bogen des Stapels über den Schieber an seinem rückwärtigen Ende und bei der seiner Freigabe durch die Haltevorrichtungen dienenden horizontalen Verschiebung über eine Stützvorrichtung an seinem vorderseitigen Ende halterbar ist, so daß er bei einer rückläufigen Schieberbewegung mit abwärts gerichtetem rückselbigem Ende in Schräglage von der vorderseitigen Stützvorrichtung abgleiten kann. Wenn auf diese Weise die Abschmutzbogen eingeschossen werden, dann ist es nicht möglich, daß sie die Zuführung der bedruckten Blätter stören, und es ist auch sicher, daß die Abschmutzbogen nicht die noch feuchte Druckfarbe au.f den bedruckten Blättern perwischen.
  • Schließlich ist es von Bedeutung, daß bei den Maßnahmen der Erfindung das Magazin mit einem Packen von gleichartigen und symmetrischen Abschmutzbogen gefüllt werden kann.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Einsdneßvorrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Darstellung der Fig. 1, Fig. 3 eine teilweise Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der Fig. 1, Fig. 4 eine Rückansicht der Darstellung der Fig. 1, Fig. 5 eine teilweise perspektivische Ansicht einer Einzelheit der Fig. 1, Fig. 6 und 7 Draufsichten auf Karten, die in der Vorrichtung nach der Fig. 1 Verwendung finden, Fig. 8 ein Schnittbild nach der Linie VIII-VIII der Fig. 7, Fig. 9 eine perspektivische Darstellung eines anderen Ausführungsbeisp iels der Erfindung, Fig. 10 bis 12 einen Längsschnitt, eine teilweise Seitenansicht und eine Rückansicht der Darstellung der Fig. 9 und Fig. 13 eine Draufsicht auf eine Karte, die für ein Ausführungsbeispiel der Erfindung entsprechend der Fig. 9 N'erwendung findet.
  • Wie die Fig. 1 bis 5 erkennen lassen, besteht die Einschießvorrichtung für Vervielfältiger, die Gegenstand der Erfindung ist, aus einem kastenähnlichen Hauptrahmen, der unten offen ist. Der Rahmen ist aus zwei zueinander parallelen Platten 1 und 2 aufgebaut, die durch zwei Paar Querstäbe 3 und 4, welche an den Platten z. B. angeschweißt oder auf andere Weise befestigt und miteinander verbunden sind. Der Hauptrahmen ist dabei derart ausgebildet, daß er über einem nicht gezeichneten Aufnahmetisch des Vervielfältigers angeordnet werden kann. Der Vervielfältiger ist nicht dargestellt. Der Befestigung am Vervielfältiger dienen die beiden im Abstand voneinander angeordneten Tragteile 5. die mit den Querstäben 3 verbunden sind. An der Platte 1 ist eine Schubstange 6 angebracht, die eine hin- und hergehende Längsbewegung ausführen kann. An der Oberkante dieser Schubstange6 sind zwei oben offene, querverlaufende Nuten 7 vorgesehen. An der Schubstange 6 ist ferner eine Schwinge 8 angelenkt, die ab nehmbar am Vervielfältiger befestigt werden kann.
  • Der ihr zugeordnete Teil des Vervielfältigers kann dabei eine Hin- und Herbewegung bei jedem Arbeitsspiel des Vervielfältigers ausführen, die dann auf die Schubstange 6 übertragen wird.
  • Die Platten 1 und 2 besitzen je einander zugeordnete Schlitze 9, die sich in der Längsrichtung der Platten 1 und 2 erstrecken. Die Enden der Schlitze 9 weisen Nuten 10 bzw. 11 auf, die quer zu den Platten 1 bzw. 2 verlaufen und senkrecht unterhalb der Nuten 7 angeordnet sind.
  • Am Hauptrahmen ist ein weiterer Rahmen 12 derart angeordnet, daß er die rückwärtige Endwand des Hauptrahmens bildet. Beiderseits dieses Rahmens 12 ist nahe dem unteren Ende ein Bolzen 13 befestigt, auf den je eine Rändelschraube 14 aufgeschraubt ist.
  • Der Rahmen 12 besitzt ferner beiderseits je einen Bolzen 15, der senkrecht über dem jeweiligen Bolzen 13 angeordnet ist. Jedes Bolzenpaar 15 kann im Nutenpaar 16 bzw. 17 auf den Platten 1 und 2 einrasten. Die Nuten 16 und 17 sind dabei senkrecht über den Nuten 10 und 11 der Schlitze 9 angeordnet.
  • Die unteren Bolzen 13 ragen durch die Schlitze 9 hindurch, so daß der Rahmen 12 durch die Rändel- schrauben 14 aus der Stellung, die in Fig. 1 dargestellt ist und in der die Bolzen 13 in den Nuten 11 der Schlitze 9 und die Bolzen 15 in den Nuten 17 gehalten sind, in die andere Stellung verstellt werden kann, bei der die Bolzen 13 dann in den Nuten 10 der Schlitze 9 und die Bolzen 15 in den Nuten 16 lagern.
  • Wie besonders die Fig. 2, 3 und 4 erkennen lassen, ist in dem Rahmen 12 eine Welle 18 drehbar gelagert, an deren einem Ende ein nach unten gerichteter Arm 19 befestigt ist, der an seinem unteren Ende einen nach innen gerichteten Bolzen 20 aufweist. Dieser Bolzen20 greift in eine der Nuten7 der Schubstange6 ein. An der Welle 18 ist ferner ein nach unten ragender Arm 21 angeschweißt oder auf andere Art befestigt, dessen unteres Ende durch einen Schlitz 22' mit einem Schieber 22 in Verbindung steht, wobei der Schieber in einer Führung23 geh alten ist, die sich an der Unterseite des Rahmens 12 befindet. Wenn also der Rahmen 12 entweder die Stellung gemäß Fig. 1 einnimmt oder in der vorbeschriebenen Weise in die andere Stellung (Nut 16 und Nut 10) versetzt ist und wenn der Bolzen 20 in die eine oder die andere Nut 7 eingreift, dann wird die Hin- und Herbewegung der Schwinge 8 eine entsprechende Hin- und Herbewegung der Sehubstange 6 bewirken, wodurch eine Verschwenkung des Armes 19 und eine Hiw und Herbewegung des Schiebers 22 zustande kommt.
  • Auf der Fläche 24 des Rahmens 12, die dem Vervielfältiger zugewandt ist, ist ein Wulst 25 vorgeschoben, dessen Grundfläche sich in einem gewissen Abstand über dem Schieber 22 befindet. Die Querstäbe 3 weisen ferner zwei im Abstand voneinander angeordnete Stützvorrichtungen 26 auf, von denen jede ein nach unten gerichtetes, geneigt verlaufendes Endteil 27 aufweist. Die Platten 1 und 2 besitzen nach ihrer Unterkante im Abstand voneinander angeordnete, nach innen gerichtete Stifte 28 bzw. 28'.
  • Für die Einschießvorrichtung entsprechend den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 5 sind die Karten 29 und 30 (Fig. 6 bis 8) vorgesehen, die aus einem farbaufsaugenden Material bestehen. Die Karten 29 bzw. 30 können dabei das Format von Kanzleipapier oder auch quadratisches Format besitzen. Werden die Karten 29 benutzt, dann wird der Rahmen 12 in die Stellung gemäß Fig. 1 gebracht, während er die andere Stellung einnimmt, wenn die Karten 30 Verwendung finden sollen.
  • Jede Karte 29, 30 besitzt an den beiden gegenüberiiegenden Enden einander ähnlich ausgebildete Schlitze 31 bzw. 32, so daß diese Karten auf dem Wulst 25 angeordnet werden können und vom Schieber 22 gehalten werden. An jedem Seitenrand der Karten 29, 30 sind je drei bzw. zwei im Abstand voneinander angeordnete Ausnehmungen 33 vorgesehen. Der Abstand der Ausnehmungen entspricht dem Abstand der Stifte 28 bzw. 28'. Die Ausnehmungen 33 sind jedoch breiter als die Stifte ausgebildet. In den Karten 29, 30 sind ferner Aussparungen 34 vorgesehen, die beim Herabfallen der Karten in den Aufnahmekasten den Luftwiderstand verringern sollen.
  • Für die nachstehend beschriebene Wirkungsweise der Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 5 sei angenommen, daß in dem Vervielfältiger Papierbogen im Kanzleipapierformat Verwendung finden. Es ist daher notwendig, die Karten 29 zu benutzen. Der Rahmen 12 nimmt also die Stellung nach Fig. 1 ein. Ein Kartenstoß aus Karten 29 sei in den Hauptrahmen derart eingelegt, daß die Schlitze 31 in den Karten 29 über den Wulst 25 geschoben sind. In dieser Stellung stimmen die Ausnehmungen 33 nicht mit den Stiften 28 bzw. 28' überein, so daß diese Stifte den Kartenstoß tragen. Bei der Bewegung des Vervielfältigers führt die Schwinge 8 bei jedem Arbeitsspiel der Walze des Vervielfältigers eine vollständige Hin- und Herbewegung aus. Bei der Bewegung in Richtung auf den Vervielfältiger zu, d. h. bei einer Bewegung nach rechts in der Darstellung der Fig. 1, wird der Schieber 22 entsprechend nach rechts bewegt. Der Schieber 22 besitzt eine Abstufung 35 (Fig. 5), so daß dann, wenn der Schieber 22 sich nach rechts bewegt, die unterste Karte des Stoßes von dieser Abstufung 35 erfaßt und in eine Stellung verschoben wird, iII der die Stifte 28, 28' mit den Ausnehmungen 33 übereinstimmen. Das rechte Ende dieser Karte wird dann von den unteren Enden 27 der Stützvorrichtungen 26 getragen. Die unterste Karte wird dabei unter dem Wulst 25 weggeschoben. Das untere Ende des Wulstes 25 liegt jedoch so dicht über dem Schieber 22, daß dabei eine Bewegung der übrigen Karten des Stoßes verhindert wird.
  • Bei der Rückbewegung der Schwinge 8, d. h. bei der Bewegung nach links in Fig. 1, bewegt sich der Schi eber 22 unter der untersten Karte hinweg. Die Karte wird vorübergehend durch die Stützvorrichtungen 26 gehalten, sie kann jedoch von den schrägen Endteilen 27 abgleiten, um auf diese Weise durch die Bodenöffnung des Hauptrahmens in den Aufnahmekasten zu fallen. Dadurch wird erreicht, daß das rechte Ende der Karte erst dann abfällt und den Aufnahmekasten berührt, nachdem das linke Ende der Karte diese Bewegung bereits durchgeführt hat. Auf diese Weise wird der Ausstoß der bedruckten Bogen aus dem Vervielfältiger und deren Ablage in dem Aufnahmekasten nicht gestört. Die Anordnung ist dabei derart getroffen, daß die Karte, kurz nachdem ein frisch bedrucktes Blatt aus dem Vervielfältiger in den Aufnahmekasten gelangt ist, herunterfällt. Die Darstellungen der Fig. 9 bis 12 zeigen eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung. Dabei besteht die Einschießvorrichtung aus einem kastenähnlichen Hauptrahmen 40, der unten offen ist. Der Hauptrahmen besteht aus zwei im Abstand voneinander angeordneten parallelen Platten 41 und 42, die an einem Ende durch ein Paar Querstäbe 43 zusammengehalten sind, während am anderen Ende eine Lasche 44 vorgesehen ist. Der Hauptrahmen 40 ist ebenfalls über dem Aufnahmekasten, der nicht dargestellt ist, angeordnet und in. lösbarer Weise am Vervielfältiger mittels der im Abstand voneinander angeordneten Stützteile 45 befestigt, die ihrerseits an den Querstäben 43 angebracht sind.
  • An der Platte 41 ist die Schubstange 46 gelagert, die eine hin- und hergehende Längsbewegung ausführen kann. Die Schubstange 46 besitzt zwei horizontal angeordnete, nach außen gerichtete Bolzen 47 und 48, auf deren Funktion weiter unten eingegangen wird.
  • An der Schubstange46 ist die Schwinge 49 angelenkt, die in gleicher Weise wie die Schwinge 8 des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 bis 5 abnehmbar an dem Druckrahmen des Vervielfältigers oder an irgendeinem anderen Teil befestigt ist, und zwar derart, daß die Schwinge 49 bei jedem Arbeitsspiel des Vervielfältigers eine vollständige Hin- und Herbewegung ausführt.
  • An der Innenfläche der Platte 41 sind zwei senkrecht verlaufende Führungsschienen 50 und 51 vorgesehen, die zueinander einen Abstand aufweisen, der dem Abstand der Bolzen 47 und 48 entspricht. Die Platte 42 weist in gleicher Weise Führungsschienen 50' und 51' auf, die den Führungsschienen 50 und 51 gegenüberliegen. Besonders die Fig. 9 und 10 zeigen diese Führungsschienen, wobei die Führungsschiene, der die Kennziffer 50 zugeteilt ist und die in den Figuren nicht sichtbar ist, zur Schiene 50' eine spiegelbildmäß ige Lage aufweist.
  • An dem Hauptrahmen 40 ist der weitere Rahmen 52 derart befestigt, daß er die Endwand des Hauptrahmens bildet. Der weitere Rahmen 52 ist in den Fig. 9 und 10 dargestellt. Er ist in die rückwärtigen Führungsschienen eingeschoben. Der weitere Rahmen 52 kann jedoch auch aus dieser Stellung herausgeschoben und in die Führungsschienen 51 und 51' eingesetzt werden, wie dies mit strichpunktierten Linien in den Fig. 10 und 11 angedeutet ist. Im Rahmen 52 ist verschwenkbar die Welle 53 gelagert, an deren einem Ende der Arm 54 angebracht ist, der an seinem unteren Ende eine Nut 55 aufweist, in die einer der beiden Bolzen 47 und 48 eingreifen kann.
  • Die Welle 53 besitzt ferner den nach unten ragenden Arm 56, der beispielsweise angeschweißt sein kann.
  • Das untere Ende des Armes 56 greift durch einen Sch,litz.57 und ist mit dem Schieber 58 verbunden.
  • Der Schieber 58 läuft in Führungen 59 (Fig. 12), die an der Unterseite des Rahmens 52 befestigt sind. Das Ende des Schiebers, das dem Vervielfältiger zugewandt ist, ist mit einer Abstufung 60 versehen.
  • Unabhängig davon, welche Stellung der Rahmen 52 einnimmt, wird eine Hin- und Herbewegung der Schwinge 49 eine Hin- und Herbewegung des Schiebers 58 bewirken. Auf der dem Vervielfältiger zugewandten Fläche 61 des Rahmens 52 ist wiederum ein Wulst 62 angeordnet, dessen Grundfläche über den Schieber 58 und in einem gewissen Abstand von diesem verläuft. Zu beiden Seiten des Wulstes 62 ist eine Sperre 63 schwenkbar in entsprechenden Abwmkelungen der Führungen 59 gelagert. Die Anordnung ist dabei derart getroffen, daß das Gewicht der Sperre eine Schräglage dieser Sperre bewirkt, wobei diese in Richtung auf den Vervielfältiger nach aufwärts geneigt ist. Um dies zu erreichen, ist die Sperre etwas außerhalb ihres Schwerpunktes verschwenkbar gelagert. Die Querstäbe 43 besitzen zwei im Abstand voneinander angeordnete Stützvorrichtungen 64, von denen jede ein nach unten geneigtes Endteil 65 aufweist. Die Platte 42 besitzt drei nach innen gerichtete Stifte66, die nahe der Unterkante der Platte angeordnet sind, während die Platte 41 entsprechende Stifte 66' aufweist.
  • Für die Einschießvorrichtung nach den Fig. 9 bis 11 kommen farbaufsaugende Karten (Fig. 13) zur Verwendung, die wiederum das Format von Kanzleipapier oder auch quadratisches Format haben können.
  • In Fig. 13 ist eine Karte 67 im Kanzleiformat dargestellt, die im wesentlichen einander ähnliche Endteile67' und ein Mittelteil 67" aufweist. Eine entsprechende (nicht dargestellte) quadratische Karte unterscheidet sich von der Karte gemäß der Fig. 13 lediglich dadurch, daß das Mittelteil 67" fehlt. Jedes Endteil 67' besitzt einen Schlitz 68, mit dem die Karte 67 über den Wulst 62 geschoben werden kann, so daß der Kartenstoß auf dem Schieber 58 aufliegt. An den beiden Seiten jeder Karte sind Schrägkanten vorgesehen, welche die Spitzen 69 bilden. Der Abstand zwischen den Spitzen 69 an der Seite jeder Karte ist dabei gleich dem Abstand zwischen den Stiften 66 bzw. 66'. Die Karten 67 besitzen ferner Aussparungen 70, die beim Abfallen der Karten aus dem Hauptrahmen in den Aufnahmekasten den Luftwiderstand verringern.
  • Die Wirkungsweise der Einschießvorrichtung nach den Fig. 9 bis 12 entspricht im wesentlichen derjenigen nach den Fig. 1 bis 5, so daß eine nähere Erläuterung nicht erforderlich ist. Es ist lediglich zu bemerken, daß der weitere Rahmen 52 in den Hauptrahmen 40 in einer Stellung eingesetzt wird, die der Länge der verwendeten Karten 67 entspricht, und daß ein Kartenstoß auf den Schieber 58 aufgelegt wird, wobei die Karten mit den Schlitzen 68 über den Wulst 62 geschoben werden. In dieser Stellung werden die Spitzen 69 von den Stiften 66, 66' gehalten. Wenn die Schwinge 49 in Richtung auf den Vervielfältiger, d. h also in der Ausführung nach Fig. 1 nach rechts, bewegt wird, dann wird die unterste Karte von der Stufe 60 des Schiebers 58 erfaßt und dadurch in eine Stellung geschoben, in der die Spitzen 69 nicht mehr von den Stiften66, 66' gehalten werden und in der das rechte Ende der Karte von den Stützvorrichtungen 64 gehalten wird. Bei dieser Bewegung gleitet das linke Ende der untersten Karte über die Sperre 63 hinweg, wobei die Neigung der Sperre 63 derart ist, daß eine Verschiebung nach links der untersten Karte verhindert wird. Eine derartige Verschiebung wäre beispielsweise bei der Rückbewegung des Schiebers 58 möglich. Die Rückbewegung des Schiebers 58 erfolgt durch eine entsprechende Bewegung der Schwinge49 nach links, wobei der Schieber 58 sich unter der untersten Karte hervorbewegt, so daß diese vorübergehend von den Stützvorriehtungen 64 ge halten wird. Die Karte wird aber dann von den geneigten Endteilen 65 herabgleiten und durch die untere Öffnung des Hauptrahmens 40 in den Aufnahmekasten fallen.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Vorrichtung an Vervielfältigern zum Einschießen von Abschmutzbogen verschiedener Länge zwischen die bedruckten Bogen mit einem über dem Ablegetisch des Vervielfältigers angeordneten, den Stapel-der Abschmutzbogen mittels Haltevorrichtungen stützenden, unten offenen kastenförmigen Hauptrahmen und mit- einem weiteren, eine Endwand bildenden Rahmen, der in einer Mehrzahl von Stellungen, die verschiedenen Bogenlängen- entsprechen, am Hauptrahmen feststellbar ist, wobei jeweils der unterste Abschmutzbogen des Stapels mittels eines von einem angetriebenen Teil des Vervielfältigers - betätigten Schiebers derart verschiebbar ist, daß dieser Abschmutzbogen mit Ausnehmungen an -den Haltevorrichtungen vorbei auf einen bedruckten Bogen fällt, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Rahmen (12; 52) in Nuten (10, 11; 16, 17) oder Führungsschienen (50, 50'; 51, 51'), die in den verschiedenen Bogenlängen- entsprechenden Abständen -am Hauptrahmen (1, 2; 41> 42) angeordnet sind, gehalten ist und den Schieber (22; 58) mittels einer in dem Rahmen (12; 52! gelagerten MTelle (18; 53) schwenkbar hält, die über einen an ihr befestigten Arm (19; 54) mit einer seitlich vom Hauptrahmen (1, 2; 41, 42) hin- und herbeweglichen, von einem angetriebenen Teil des Vervielfältigers betätigten Schubstange (6; 46) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem Rahmen (12; 52) gegenüberliegenden Ende des Hauptrahmens (1, 2; 41, 42) mindestens eine Stützvorrichtung (26; 64) mit einem nach unten gerichteten Endteil (27; 65) befestigt ist und die Bewegung des Schiebers in der einen Richtung den untersten Abschmutzbogen des Stapels in eine Stellung bewegt, in der er von seinen Haltevorrichtungen (28", 66) freigegeben, jedoch mit einem Ende durch die Stützvorrichtung (26; 64) getragen und mit dem anderen Ende von dem Schieber (22; 58j gehalten ist, wogegen der unterste Abschmutzbogen bei weiterer Bewegung des Schiebers (22; 58) in der anderen Richtung von diesem freigegeben ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen (12; 52) über dem Schieber (22; 58) ein Wulst (25; 62) angeordnet ist, über welchen die Abschmutzbogen (29, 30; 67) mit Schlitzen (31, 32; 68) derart greifen, daß eine Bewegung der Absehmutzbogen verhindert ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenhaltevorrichtungen im Abstand voneinander angeordnete Stifte (28,28'; 66, 66') aufweisen, die nach innen ragend auf jeder Seite des Hauptrahmens (1, 2; 41, 42) angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperre (63) vorgesehen ist, die eine Bewegung des untersten Abschmutzbogens entgegen der Einwirkung des Schiebers (58) verhindert.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (63) an dem Rahmen (52) gelagert ist und in eine geneigte Stellung gedrückt ist, wobei der Schieber (58) auf den untersten Abschmutzbogen oberhalb der geneigten Sperre einwirkt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (63) durch ihr Eigengewicht in die geneigte Stellung gedrückt ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre als Hebel (63) ausgebildet ist, der außerhalb seines Schwerpunktes schwenkbar gelagert ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: -Französische Patentschrift Nr. 795-831; französische Zusatzpatentschrift Nr. 6538 zur Patentschrift Nr. 359 209; USA.-Patentschriften Nr. 2 142 504, 1 210 548.-
DEG19903A 1956-05-31 1956-06-21 Vorrichtung an Vervielfaeltigern zum Einschiessen von Abschmutzbogen zwischen die bedruckten Bogen Pending DE1061336B (de)

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GB1061336X 1956-05-31

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DEG19903A Pending DE1061336B (de) 1956-05-31 1956-06-21 Vorrichtung an Vervielfaeltigern zum Einschiessen von Abschmutzbogen zwischen die bedruckten Bogen

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DE (1) DE1061336B (de)

Citations (4)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR359209A (fr) * 1905-11-07 1906-03-19 Georges Delpy Machine à imprimer au moyen de feuilles-clichés perforées
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