DE263875C - - Google Patents
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- DE263875C DE263875C DENDAT263875D DE263875DC DE263875C DE 263875 C DE263875 C DE 263875C DE NDAT263875 D DENDAT263875 D DE NDAT263875D DE 263875D C DE263875D C DE 263875DC DE 263875 C DE263875 C DE 263875C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06F—MATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
- C06F1/00—Mechanical manufacture of matches
- C06F1/04—Filling match splints into carrier bars; Discharging matches
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M -263875-KLASSE 78 a. GRUPPE
Firma A ROLLER in BERLIN.
von Zündholzmaschine^
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1910 ab.
Die Vorrichtung zum Einstoßen von Zündholzstäbchen in die Tragschienen von Zündholzmaschinen
ist gemäß der Erfindung in der Weise eingerichtet, daß unterhalb eines einzigen Holzstäbchenbehälters eine Platte hin
und her bewegt wird, an deren Enden sich in ihrer Bewegungsrichtung liegende Nuten
befinden. Die genuteten Teile der Platte sind durch eine mittlere, etwas erhöhte Leiste getrennt.
Mit Hilfe dieser Leiste werden die in die Nuten bei der Hin- und Herbewegung der Platte aus dem Vorratsbehälter einfallenden
Holzstäbchen in eine auf beiden Seiten vorbeigeführte Tragschiene eingestoßen. Die
die genuteten Teile der Platte trennende Leiste kann ein- und mehrteilig hergestellt und in
Richtung des Holzstäbchenbehälters verschiebbar eingerichtet werden. Eine auf diese Weise
arbeitende Vorrichtung erhöht die Leistungsfähigkeit der Zündholzmaschine, ohne daß es
notwendig wäre, die Holzstäbchen schneller einzustoßen, als dies bisher allgemein üblich
war.
In den Zeichnungen sind in den Fig. 1 bis 11
verschiedene Ausführungsformen der Erfindung in verschiedenen Stellungen der Kanalplatte
wiedergegeben.
Die Kanalplatte α bewegt sich aus der mittleren
Stellung unter dem Magazin b bis zur Endstellung nach rechts (Fig. 2). Dabei fallen
die Holzstäbchen aus dem Magazin b in die Nuten des linken Teiles der Kanalplatte α und
die Hoizstäbchen, die von der Kanalplatte bei ihrer Stellung nach Fig. 3 aufgenommen
worden sind, werden mittels der Leiste ax in
die Löcher der Lochplatten d gestoßen, und zwar wird dabei immer eine Lochreihe der
Lochplatten ausgelassen, indem diese Platten immer um zwei Loch reihen vorgeschoben werden.
Dann geht die Kanalplatte α aus ihrer rechten Endstellung (Fig. 2) in die linke Endstellung
(Fig. 3). Dabei füllt sich wieder der rechte Teil der Kanalplatte α mit Holzstäbchen
und gleichzeitig werden die von der Kanalplatte α linksseitig aufgenommenen Stabchen,
in die frei gebliebene Löcherreihe der Sammelplatten eingestoßen.
Fig. 4, 5, 6 und 7 stellen eine Ausführung der Erfindung dar, bei der die feste Leiste ^1
der Kanalplatte α durch einen auf- und abwärts sich bewegenden Schieber e ersetzt ist.
Der Ersatz der Leiste «j durch den Schieber e
ist bei ähnlichen Zündholzmaschinen bereits bekannt und bildet nicht den Gegenstand vorliegender
Erfindung.
In Fig. 8, 9,10 und 11 besteht dieser Schieber
aus zwei sich ebenfalls auf- und abwärts, aber in einander entgegengesetzter Richtung bewegenden
Teilen ev e2. Die Ausführungsformen
nach Fig. 4 bis 11 verbessern die Arbeitsleistung
der Zündholzmaschinen gegenüber der Ausführung nach Fig. 1 bis 3.
Bei der ersten Ausführung nach Fig 1 bis 3
kann es vorkommen, daß krumme Hölzer oder solche, welche am Ende abgespaltet sind, nicht
eingestoßen werden, was bei der Ausführung nach Fig. 4 bis 7 ebenso wie bei der nach
Fig. 8 bis 11 vermieden wird. Diese letztere
hat noch den Vorzug der größeren Arbeitsleistung, wie weiter unten nachgewiesen wird.
Die Arbeitsweise ist bei der Ausführung nach Fig. 4 bis 7 die gleiche wie die bei der
Ausführung der Fig. 1 bis 3 beschriebene, es besteht nur der Unterschied, daß der Schieber
β eine auf und nieder gehende Bewegung erhält, zu dem Zwecke, den Schieber mit
seiner Oberkante etwas höher zu bewegen, als die Oberkante des einzuschiebenden Holzstäbchens
steht, so daß das Stäbchen in jedem Falle im Augenblick des Einstoßens von dem Schieber gefaßt werden muß.
Fig. 4 zeigt den Schieber e in der höchsten Stellung oben, nachdem das linke Hölzchen
in die Lochplatte d eingestoßen ist. In Fig. 5 befindet sich die Kanalplatte α mit dem Schieber
e auf dem Wege nach rechts, der Schieber β hat sich so weit gesenkt, daß er mit
seiner Oberkante gerade mit einer Holzstäbchendicke vor den Kanälen steht. In Fig. 6 ist
der Schieber e auf dem weiteren Wege der Kanalplatte α etwas höher gegangen, und zwar
um so viel, als notwendig ist, um ein krummes Holzstäbchen oder ein solches mit abgesplittertem
Ende noch zu fassen.
Bei der Ausführung nach Fig. 8 bis 11 erhöht sich die Leistung der Maschine aus folgendem
Grunde:
Damit die Nuten der Kanalplatte α bei jedem Arbeitsgang derselben gut mit Holzstäbchen
gefüllt werden, ist es notwendig, dem Hölzermagazin b eine rüttelnde Bewegung zu
geben. . Bei der Ausführung der Kanalplatte nach Fig. 1 bis 3 oder Fig. 4 bis 7 darf dieses
Rütteln des Magazins b nur in den beiden Endstellungen der Kanalplatte α erfolgen, denn
in jeder anderen Stellung der Kanalplatte a
ist das Magazin δ mehr oder weniger durch die feste Leiste ax bzw. e unten abgeschlossen,
wodurch das Einlegen der Hölzerstäbchen in die Nuten verhindert wird.
Demnach muß in den Endstellungen der Kanalplatte α rechts und links eine Stillstandsperiode
derselben eintreten, die so groß sein muß, wie die Rüttelperiode des Magazins b.
dauert. Dadurch wird aber der Vorschub der Lochplatten verzögert, denn um ein Abbrechen
der eingestoßenen Holzstäbchen zu vermeiden, muß sich die Kanalplatte α während
des Vorschubes der Platten d außerhalb der Bahn der eingestoßenen Holzstäbchen befinden.
Bei der Ausführung nach Fig. 8 bis 11 ist aber diese Stillstandsperiode nicht erforderlieh.
Bei dieser ist der Arbeitsvorgang folgender:
In Fig. 8 befindet sich die Kanalplatte a in ihrer Endstellung nach links, der Schieber elt
der sich in seiner höchsten Stellung befindet, hat die Holzstäbchen c in die Lochplatten d
eingestoßen; der rechte, mit Nuten versehene Teil der Kanalplatte α befindet sich unter
dem Hölzermagazin b, der Schieber e2 ist in
seiher tiefsten Stellung. Während die Kanalplatte α sich nach links bewegt hat, hat die
Rüttelung des Hölzermagazins begonnen und ist bis zu dem Augenblick fortgesetzt worden,
bis die Kanalplatte α die linke Endstellung erreicht hat. Hierdurch haben sich die Kanäle
der rechten Seite mit Hölzchen gefüllt. In Fig. 9 befindet sich die Kanalplatte α auf dem
Wege nach rechts, der Schieber e2 hat sich nach oben bewegt, aber noch nicht in seine
höchste Stellung, wogegen Schieber ex nach
unten gegangen ist. In Fig. Io ist der Schieber e% auf dem weiteren Wege der Kanalplatte a
nach rechts in seine höchste Stellung gegangen, und der kammartig ausgebildete Räumer fx
hat sich gesenkt, und seine Zähne greifen in die Nuten der Kanalplatte ein, um bei deren
weiterem Hube nach rechts Holzstäbchenreste, die in den Nuten zurückgeblieben sind, aus
denselben zu entfernen. In Fig. 11 hat die Kanalplatte α ihren Hub nach rechts vollendet.
Schieber e2 nat die Hojzstäbchen ,in die Lochplatte
d eingestoßen, während der Zeit erfolgt die Rüttelung des Hölzermagazins b, und nachdem
Räumer fx und f2 in die Höhe gegangen
sind, kann die Kanalplatte α ihre Bewegung nach links wieder ausführen, indem dabei
Schieber ex in die Höhe geht und Schieber e2
sich senkt, um Platz für den Räumer f2 zu machen, dessen Zähne bei seiner Senkung nun
in die Nuten des rechten Teiles eingreifen können, um diese von Holzsplittern zu reinigen.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Einstoßen von Zündholzstäbchen in die Tragschienen von Zündholzmaschinen,
dadurch gekennzeichnet, daß eine sich hin und her bewegende Kanalplatte
mit durch eine Leiste getrennten Nuten bei jeder Bewegung sich auf der einen Seite mit Holzstäbchen füllt und
auf der anderen Seite die bereits eingefallenen Holzstäbchen an die vorbeigeführte
Tragschiene abgibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch "o
gekennzeichnet, daß die mittlere Leiste der Kanalplatte unterteilt ist und zugleich ihre
Teile in Richtung auf den Holzstäbchenbehälter zu verschieb- und einstellbar sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263875C true DE263875C (de) |
Family
ID=33033584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263875D Active DE263875C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263875C (de) |
-
0
- DE DENDAT263875D patent/DE263875C/de active Active
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