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DE1061360B - Zugstangenlagerung eines Foerderwagens fuer den Bergbau - Google Patents

Zugstangenlagerung eines Foerderwagens fuer den Bergbau

Info

Publication number
DE1061360B
DE1061360B DEH30301A DEH0030301A DE1061360B DE 1061360 B DE1061360 B DE 1061360B DE H30301 A DEH30301 A DE H30301A DE H0030301 A DEH0030301 A DE H0030301A DE 1061360 B DE1061360 B DE 1061360B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
tie rod
cheeks
mining
wagon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH30301A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Suedekum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAMBORNER BERGBAU AG
Original Assignee
HAMBORNER BERGBAU AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAMBORNER BERGBAU AG filed Critical HAMBORNER BERGBAU AG
Priority to DEH30301A priority Critical patent/DE1061360B/de
Publication of DE1061360B publication Critical patent/DE1061360B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G7/00Details or accessories
    • B61G7/10Mounting of the couplings on the vehicle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/36Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with shackles and hooks, e.g. specially adapted for mine cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Zugstangenlagerung eines Förderwagens für den Bergbau Die Erfindung betrifft die Lagerung der Zugstange eines Förderwagens für den Bergbau derjenigen bekannten Bauart, bei der der Förderwagen an jedem Kopfende mittig einen gefederten Puffer besitzt, in welchem eine aus zwei Wangen gebildete Längsnut die Zugstange von unten her aufnimmt und der Zugstange eine Führung verleiht. Die Längsbewegung der Zugstange im Puffer tritt an dem Ende des Förderwagens auf, an welchem die Zugkraft eingeleitet wird, da die Zugstange durch die am anderen Ende des Förderwagens befindliche Pufferfeder federnd mit dem Wagengestell verbunden ist. Unter »Lagerung« ist dasjenige Element verstanden, auf dem die Zugstange gleitet.
  • Es ist bekannt, die Wangen mit keilförmig fluchtenden Nuten zu versehen, in denen eine keilförmig ausgeschnittene Platte eingesetzt ist. Die Platte besitzt an ihrem breiten Ende einen schmalen Fortsätz, der in ein Querstück übergeht. Nach dem Einschlagen der Platte wird der Fortsatz um mehr als 180° umgebogen, wobei sich das Schmiedestück in Quernuten der Wangen hineinlegt, um die Platte gegen Herausrutschen zu sichern. Es hat sich gezeigt, daß die bekannte Anordnung unzuverlässig ist. Da der Keilsitz der Platte nicht selbsthemmend ist, ist das Querstück nicht nur eine »Sicherung« im herkömmlichen Sinne, sondern ein aktive Lösekräfte aufnehmendes formschlüssiges Sperrelement, das in den Quernuten hin- und herspielt. Die Quernuten verschleißen wegen des für das schmiedetechnische Umbiegen erforderlichen großen Spieles schnell. Ferner hat sich gezeigt, daß der Aufschieberstö.ßel zum Aufschieben des Förderwagens auf den Förderkorb od. dgl. gegen das Querstück stoßen kann, wodurch Brüche am umgebogenen Forts-atz auftraten. Herausgefallene Zugstangen führten zu Havarien der Schachtfördereinrichtung. Abhilfemaßnahmen, das Querstück festzuschweißen, führten zu keiner wesentlichen Verbesserung der Anordnung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zugstangenlagerung zu schaffen, bei der die genannten Nachteile nicht bestehen.
  • Gemäß der Erfindung liegt die Zugstange auf einer Platte auf, die durch die Längsnutenwangen hindurchgesteckt und gegen Herausrutschen quer zur Wirkung der Betriebskräfte gesichert ist.
  • Da die erfindungsgemäß vorgesehene Platte eine echte Sicherung besitzt, d. h. da die arbeitenden Kräfte von der Sicherung ferngehalten sind und die Passung in den rechteckigen Durchbrüchen der Wangen in sauberer Schlosserarbeit hergestellt werden kann, wird dem Verschleiß wirksam entgegengetreten. Ferner bietet sich keine Angriffsfläche für den Aufschieberstößel, wodurch Schlagbeanspruchungen ganz in Fortfall kommen.
  • Zweckmäßig besteht die Sicherung darin, daß die Platte splintartig abgebogen wird. Ferner kann die Platte mit einer bis nahe an das Zugstangenauge heranreichenden Verbreiterungsnase versehen sein, damit das Zugstangenende sich weniger leicht verbiegt. Dies erfordert für den Einbau eine Zweiteilung der Platte.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 in Seitenansicht das eine Ende einer Zugstange mit Befestigung an einem weitgehend schematisch gezeichneten Förderwagenpuffer, Fig. 2 die Anordnung nach Fig. 1 in der Druntersicht, Fig. 3 die Anordnung nach Fig. 1 im Querschnitt nach Linie III, Fig.4 eine zweiteilige Platte mit Verbreiterungsnase.
  • Eine Zugstange 1 mit Mitnehmer 2 und Zugstangenauge 3 liegt unterhalb eines Puffers 4 in einer aus zwei Wangen 5 gebildeten Längsnut. Der Puffer 4 ist in einer Führung des nicht gezeichneten Wagenrahmens verschiebbar gelagert und wird durch Federn 6 in die Ausgangsstellung gedrückt. Die angedeuteten Stellen 7 sind Festpunkte des Wagenrahmens. Die Zugstange 1 ist auf einer Platte 8 hin-und herbewegbar. Die Platte 8 sitzt in Rechteckdurchbrüchen der Wangen 5. Das eine Ende 9 der Platte 8 ist hakenförmig, das andere Ende 10 mittig geschlitzt und nach oben und unten abgebogen.
  • Die gleiche gezeichnete Anordnung besteht spiegelbildlich am anderen Ende des Förderwagens.
  • Nach dem Einsetzen der Zugstange in die Längsnut wird die Platte 8 durch die Wangen 5 hindurchgesteckt. Die Zugstange 1 liegt nun auf der Platte 8 auf. Das Ende 9 der Platte ist vor dem Einbau derselben hakenförmig abgebogen. Das andere Ende 10 der Platte ist geschlitzt. Es wird nach dem Einbau erwärmt (die Plattenstärke beträgt etwa 12 mm) und gemäß Fig. 3' nach oben und unten abgebogen. Die Platte 8 ist nunmehr wie ein Splint gesichert.
  • Tritt eine Stoßkraft P im Puffer 4 auf, so bewegt sich derselbe gegen die Kraft der Federn 6 in Richtung auf Punkt 7. Hierbei findet ein Gleiten zwischen der Zugstange 1 und der Platte 8 statt. Tritt eine Zugkraft Z am Zugstangenauge 3 auf, so findet ebenfalls ein Gleiten zwischen der Zugstange 1 und der Platte 8 statt. Infolge der Zugkraft Z werden nämlich die Federn 6 der am anderen Ende des Förderwagens befindlichen gleichen Anordnung gespannt. Die Kraftübertragung an den dortigen Puffer 4 erfolgt über die dortigen Mitnehmer 2.
  • Die Platte 11 kann nach Fig. 4 auch aus zwei Teilen 11 a und 11 b bestehen. Eine Rechteckplatte 11 ca und eine mit einer Verbreiterungsnase 12 versehene Platte 11 b liegen nebeneinander. Die Enden 13 entsprechen dem Ende 9 der Platte 8, die Enden 14 dem Ende 10. jede der beiden Platten ist durch einen Schlitz 15 für das nach dem Einbau erfolgende Abbiegen vorbereitet. Die Breite b ist gleich groß der Breite der Platte B. Beim Einbau wird zunächst die Platte 11 b durch die Wangen 5 hindurchgesteckt, dann in Richtung zum Zugstangenauge 3 vorgeschoben. Nunmehr läßt sich die Platte 11 a hindurehstecken. Die Verbreiterungsnase 12 unterstützt das Ende der Zugstange 1 bis über den Bereich der Mitnehmer 2 und setzt damit die Gefahr eines Verbiegens des Zugstangenendes (eventuelle Stöße auf das Zugstangenauge 3) herab.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R I: C H E = 1. Zugstangenlagerung eines Förderwagens für den Bergbau, bei dem an jedem Wagenende eine durchgehende Zugstange in einer aus zwei Wangen gebildeten Längsmut eines gefederten Puffers geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (1) jeweils auf einer Platte (8; 11) aufliegt, die durch die Längsnutenwangen (5) hindurchgesteckt und gegen Herausrutschen quer zur Richtung der Betriebskräfte gesichert ist.
  2. 2. Zugstangenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte durch splintartiges Abbiegen gesichert ist.
  3. 3. Zugstangenlagerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (11) aus zwei Teilen (11 a und 11 b) besteht, von denen der eine Teil (11 b) eine bis nahe an das Zugstangenauge (3) heranreichende Verbreiterungsnase (12) besitzt.
DEH30301A 1957-06-03 1957-06-03 Zugstangenlagerung eines Foerderwagens fuer den Bergbau Pending DE1061360B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH30301A DE1061360B (de) 1957-06-03 1957-06-03 Zugstangenlagerung eines Foerderwagens fuer den Bergbau

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH30301A DE1061360B (de) 1957-06-03 1957-06-03 Zugstangenlagerung eines Foerderwagens fuer den Bergbau

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1061360B true DE1061360B (de) 1959-07-16

Family

ID=7151324

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH30301A Pending DE1061360B (de) 1957-06-03 1957-06-03 Zugstangenlagerung eines Foerderwagens fuer den Bergbau

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1061360B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1190056B (de) * 1962-05-22 1965-04-01 Christian F Scheel Dipl Ing Elektronischer Rufimpulserzeuger

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1190056B (de) * 1962-05-22 1965-04-01 Christian F Scheel Dipl Ing Elektronischer Rufimpulserzeuger

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