DE2340779C3 - Hydraulische Bremseinrichtung für Schienenfahrzeuge - Google Patents
Hydraulische Bremseinrichtung für SchienenfahrzeugeInfo
- Publication number
- DE2340779C3 DE2340779C3 DE19732340779 DE2340779A DE2340779C3 DE 2340779 C3 DE2340779 C3 DE 2340779C3 DE 19732340779 DE19732340779 DE 19732340779 DE 2340779 A DE2340779 A DE 2340779A DE 2340779 C3 DE2340779 C3 DE 2340779C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- brake shoes
- braking device
- rail
- guide
- brake
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 claims 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 241001136792 Alle Species 0.000 description 1
- 241000251730 Chondrichthyes Species 0.000 description 1
- 241000282602 Colobus Species 0.000 description 1
- 240000007643 Phytolacca americana Species 0.000 description 1
- 240000007313 Tilia cordata Species 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000006071 cream Substances 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000008595 infiltration Effects 0.000 description 1
- 238000001764 infiltration Methods 0.000 description 1
- 230000005923 long-lasting effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000002485 urinary effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H7/00—Brakes with braking members co-operating with the track
- B61H7/12—Grippers co-operating frictionally with tracks
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L13/00—Electric propulsion for monorail vehicles, suspension vehicles or rack railways; Magnetic suspension or levitation for vehicles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L2200/00—Type of vehicles
- B60L2200/26—Rail vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Bremseinrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches I.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, daß der Mittenbereich der Bremsbacken von mil Lincarmotorantrieb
versehenen Schienenfahrzeugen sehr beschränkt ist, weil die im Einlaufbcreieh einer Weiche
eine Abzweigung erlaubende Hilfsschiene nur einen bestimmten kleinen Abstand von der Haiiplschicnc
aufweist, der durch die Elcklrömiigncle am Fahrzeug bestimmt ist, wobei innerhalb dieses schmalen Abstandes
die Hydraulikzylinder für die Bremsbacken Platz, finden müssen.
Da die Hydraulikzylinder demnach nur einen relativ kleinen Durchmesser aufweisen können, ist es problematisch
eine weichengüMgige Bremseinrichtung der
eingangs genannten Art anzugeben, bei der die einseitig bremsenden Bremsbacken beim Einlauf in eine Weiche
eine solche unverkantete Lage einnehmen, daß die Hilfsschiene der Weiche zwischen den Bremselementen
auf den ungebremsten Seilen ohne .Störung überfahren und eine Bremsung auch im Weichenbereich ermöglicht
werden kann. Die Bremselement sollen dabei auf ihrer einen oder anderen Seite zur Längsachse oder aiu.h auf
beiden Seiten gleichzeitig zur Wirkung kommen, solange die Hilfsschiene im Weichenbereich den
besagten kleinen Abstand von der Ilauplschiene aufweist.
Durch die DEOS 21 Ab HOI ist bereits eine Bremseinrichtung
für Schienenfahrzeuge bekannt geworden, die zwei Bremsbacken enthalt, weiche in ihrer ausgerückten
Lage in geringem Abstand voneinander auf gegenüberliegenden Seiten eines Mansches liegen, der von einer
Schiene absieht. Bei dieser bekannten Bremseinrichtung
spielen jedoch die gegenseitigen 1 tihruiigeii der
Bremselement bei weitem nullt die Rolle wie beim Gegenstand nach der I rfiiulimg. Beim Stand der
Technik treten riihniiigsprobleme usw. wegen des
relativ kleinen Hubs von wenigen Millimetern nicht auf. Diese Probleme fallen deshalb hier mehl ins Gewicht,
well die Urenisbackcnlicfe relativ klein und der
Durchmesser der KoIb. iisl.iiigcn ohne Schwierigkeiten
ausreichend stark gewählt werden können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Bremseinrichtung der eingangs gcn.innlcii ArI anzugeben,
die Irolz einseitiger Belastung der Brcmselcmenie
auch in den Bereichen der Weichen ohne wesentlichen konstruktiven Aufwand einwandfrei .iihcilcl
Diese Aufgabe wird ciFimliingsgcmali mn den
Merkmalen ties kennzeichnenden Iciles des Aiispru
dies I gelost.
Die Erfindung gehl also von der Erkenntnis aus. daß
die Führung eines iingleichm.illig heanspriiihlen Teiles
möglichst lang scm muß. um zuverlässig ein Verkanten
zu verhindern. Aufgrund tier I innchuiiig nach der
Erfindung, die I'uhrungsglieder über die eigentlichen
Bremsbacken b/w. deren F rüger hinaus vorstehen zu lassen und sie in einer gemeinsamen Unifassiingsfüli
rung zu haltern, ist es möglich, die Bremsbacken selbst
außermittig, ti. Ii ungleichmäßig zu belasten, da die
länge tier Führung im Vergleich zur Dicke der
Bremsbatken sehr groß gemacht werden kann. Ls ist beispielsweise ohne weiteres möglich, die Länge der
Führiingsglieder im Vergleich zur Dicke der Bremsbak
ken bzw. deren Träger auf das r>
bis bfache /u vergrößern. Wurden dagegen, was an sich das übliche
Vorgehen wäre, für die einzelnen, gegenläufig beweglichen
Bremsbacken miteinander Fluchtende Führungen vorgesehen werden, so müßten die entsprechenden
gleitverschieblichen [-!lementc selbstverständlich erheb
lieh kürzer gewählt werden. In diesem f-'alle bestünde
die Gefahr, daß bei außermittigem Angriff der Bremsbacken an der jeweils auf unterschiedlichen
Seiten tier Bremseinrichtung verlaufenden Schiene die Bremsbacken verkanten und infolgedessen klemmen.
Ein weilerer Vorteil der Anbringung von nebeneinander
verlaufenden Fiihrungsglicdcrn in Verbindung mit einer
gemeinsamen Umfassungsführüng ist natürlich der, daß die gesamte Führungseinrichtung im Vergleich /ti einer
Anordnung, bei der die Bremsbacken jeweils einzeln geführt werden, ürheblich einfacher und damit kostcnsparendcr
herzustellen ist. Ein weiterer Vorzug der
erfindiingsgenniß vorgesehenen I ühningsverlängLrung
ist der, daß die Bremsbacken b/w. deren Träger aus weniger hartem und infolgedessen häufig auch leichterem
Werkstoff hergestellt werden können. Beispielsweise ist es möglich, die Bremsbacken b/w. deren Träger
bei einer erfindimgsgemäß ausgebildeten Bremsvorrichtung aus Aluminium, unter besonderen Umständen
sogar aus entsprechend ausgesuchtem Kunststoff herzustellen. Dies macht sich sowohl in der Leichtigkeit
der Betätigung als auch hinsichtlich des Preises bemerkbar.
Ein Verkanten der Bremsbacken könnte grundsätzlich auch dadurch vermieden werden, daü sie mit einer
solchen Breite ausgebildet werden, daß Schienen in ihrer unterschiedlichsten Position erfaßt werden, wobei
dann die Führung der Bremsbacken jeweils an der Innen- bzw. Außenkante erfolgt. Kin derartiges
Vorgehen hai jedoch zum einen den Nachteil, daü die Bremsbacken sehr groß und damn /u schwer werden, so
daß sie für den speziellen Aiiweiulungsfull nicht zn
gebrauchen sind. Ein weiterer Nachteil dieser Bremseinrichtung wäre der, J.ili sich der Wagen nur mn
Schwierigkeiten von der Schiene abnehmen läßt ;la die.
Bremseinrichtung jeweils die Schiene völlig umgreift.
Fs hai sich als günstig erwiesen, wenn die beulen
Umfassuiigsführuiigeii einer Bremseinrichtung U Pro
filelenienle sind.deren offene Seilen jeweils aufeinander
/u weisen. Als I uhriingsglieder können zweckmäßig
jeweils stabförmige Ucmenle dienen, deren eines Ende
mil der zugehörigen Bremsbacke verbunden ist. wahrend ihr anderes l'ntle an der Stirnseite der jeweils
anderen Urcsbacke vitihci beweglich ist. Sind die
I uhningsglieiler entsprechend gegenüber den Brems
backen angeordnet, so ist es in einem derartigen I alle
sogar möglich, die Bremsbacken identisch auszubilden.
Im allgemeinen werden die I uhriingsglieder direkt
nebeneinander, nämlich quer zur Bewegungsrichtung des Fahrzeuges, il h. der .Schienenrichtung versetzt
angeordnet. In gewissen Fällen kann es jedoch auch vorteilhaft scm. wenn von den beiden in der gleichen
Umf.issiingsful"iing geführten I uhrungsglieilcrn das
cmc I iihningsglieil im Querschnitt so gestaltet ist. daU
es das zweite I iihrungsglicd umgreift, wenn insbesondere
das eine luhriiiigsglieil /ur Bildung einer l.ängsnul im
Querschnitt U fiirniig is!, während das andere I uh
rungsglied ein der Nut (|uerschniiilich angepaßter Stab
ist.
Infolge des Umsiandes, daß bei der vorstehend erläuterten Hremseinrichliing die Bremsbacken außerhalb
eines Millclbcreichcs an den Schienen angreifen,
während der Mittelbereich .'wischen den Bremsbacken normalerweise außerhalb der Projektion der Schiene
bzw. der Schienen verlauft, ist es möglich, daß in
konstruktiv einfacher Weise wenigstens ein /um Betätigen der Bremsbacken dienender Hydraulikzylinder
in dem zwischen den beidsciligen Führungsgiiedern liegenden Mittelbereich an den Bremsbacken angreift.
Diese Anordnung hietel den Vorzug, daß der Angriff
des bzw. der Hydraulikzylinder unabhängig davon, auf welcher Seite der Einrichtung jeweils die Schiene liegt,
an einer gleich günstigen Stelle erfolgt. Außerdem kann auf die Verwendung irgendwelcher Elemente zum
Übertragen der Bewegung des bzw. der Hydraulikzylinder auf die Bremsbacken verzichtet werden.
Es sei an dieser Stelle erwähnt, daß unter »Bremsbakken«
nicht nur die u\n eigentliche Bremskraft auf die
Schiene aufbringenden Elemente zu vcrslehen sind. Unter »Bremsbacken« werden vielmehr ganz allgemein
ι >
irgendwelche gegebenenfalls mit einem Bremsbelag versehene, im wesentlichen plattenfurmige Elemente
verstanden, die zur Ausübung einer Bremswirkung gegen die Schiene, im allgemeinen ober- und unierseilig,
angedrückt werden. Weiterhin ist die Erfindung nicht auf die Verwendung bei elektromagnetisch getragenen
und geführten Fahrzeugen, bei denen die Bremsbacken ober und unlerseitig an den .Schienen angreifen,
beschränkt. Die Erfindung ist vielmehr auch bei einer Vielzahl anderer Schienenfahrzeuge, bei denen zum
Bremsen Kremselemente an gegenüberliegenden Flüchen der Schiene angreifen können, geeignet.
Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es
/eigen, jeweils stark schematisiert
Fig. I eine Stirnansicht einer Bremseinrichtung, allerdings ohne eine IJmfassungsführung,
Fig. 2 eine Seitenansicht zum Cii-genstand nach
Fig. I.
'ig. i den Schnitt nach Linie Ill-Ill in Fig. I, wobei
die Schienen nur strichpunktiert dargesi-Mt sind und
I'ig 4 einen Querschnitt durch eine andere Ausfuh
nmgsform einer Einrichtung, etwa in der Ebene der Darstellung der I ig 5.
Die Bremseinrichtung 1 besieht prinzipiell aus eiwni
oberen Bremsbacken 2, einem unteren Bremsbacken 5
und zwei Hydraulikzylindern 4. Die Bremsbacken können (Fig. i) prinzipiell jeweils in drei Bereiche
aufgeteilt werden, nämlich den Mittelbereich 5, der jeweils außerhalb des Bereiches der Schienen 6 bzw. 6'
liegt, und die beiden Außenbereiche 7 bzw. 8', die mit
den Schienen b bzw 6' zusammenwirken. In I"ig I ist
die Schiene b in einer Lage im Schnitt dargestellt. Bei 6'
ist strichpunktiert eine andere mögliche Lage fur die
Schiene angedeutet, die sich beispielsweise nach Überfahren des Wagens über eine »Weiche« od. dgl.
ergibt. In beiden Positionen gegenüber der Schiene 6
bzw. 6' muß die Bremseinrichtung 1 einwandfrei arbeiten.
Die Bremsbacken 2 und 5 greifen jeweils außerhalb des Mittelbereiches an der Ober bzw. Unterseite der
Schier-Mi 6 bzw. 6' an (F ig. 1). Dies fuhrt zu einer stark
ungleichmäßigen Belastung der Bremsbacken 2 und 5 während des Bremsvorganges, d. h. dann, wenn die
Bremsbacken 2 und J durch die beiden Hydraulikzylinder 4, die im Milielbereich 5 angeordnet sir.J, gegen die
Oberfläche 8 und Unierfläche 4 der Schiene 6 gedruckt
werden, llei nicht einwandfreier führung der Bremsbakkcn
2 und 5 in vertikaler Kichtung hätte dies zur Folge,
daß die Bremsbacken 2 und 5 in Kichtung der Pfeile 10
auf der Seite der Schiene 6 auseinander, auf der der Schiene abgekehrten Seite dagegen aufeinander zu
gedrückt würden Dies kann dazu führen, daü die Bremsbacken sich in ihrer Führung verklemmen und
entweder die Bremse, gegebenenfalls bereits nach der ersten Benutzung, sich nicht mehr 'ösen liißt, »der. was
wesentlich schlimmer würe, irgendwann nicht mehr sicher greift.
Um nun die Führung der Bremsbacken zu verbessern, weisen bei dem AuslU'Tiingsbeispicl nach den F i g. I bis
3 die Bremsbacken icweils an ihrer in Fahrtrichtung weisenden Stirnkante Ii (Pig.J) ein stabartiges
Führiingsglied 12 bzw. 13 auf. Die Führungsglieder 12
bzw. 13 eines Bremsbackens 2 bzw. 3 erstrecken sieh jeweils van dem zugehörigen Bremsbacken aus, an dem
sie mit ihrem einen Enc'c befestigt sind, in Richtung auf
den anderen Bremsbacken und gegebenenfalls sogar über diesen hinaus. Im Bereich des jeweils anderen
Brernsbaekcns (bei den l'tihrungsgliedern 12 des
Bremsbackens 3. bei den fTihrungsglicdern Π des Dremsbaekens 2) ist die Möglichkeit gegeben, el a U die
freien linden der l'ühriingsgli'.'dcr 12 b/w. 13 sich an
dem anderen Hrenisbacken vorbei bewegen können.
Beispielsweise können die l-'uhrungsglredcr Π des
Bremsbackens 3 oberscilig über den Bremsbacken 2 und
die f-uhfungSgliedcf 12 des Urciiisbackens 2 unterseilig
über den Bremsbacken 3 hinausstchen.
Die parallel nebeneinander verlaufenden Hihningsgliedcrl2
bzw. Π dt' jeweils gleichen Stirnseite 11 der
beiden Bremsbacken 2 und 3 sind in einer gemi-'insiimen
Unifassiingsfiihrung 14 gehalten. Diese Uiiifassuiigsführung
14. welche beim dargestellten Ausfülirungsbeispicl
im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildet ist, erstreckt sich im allgemeinen Jber den gesamten, von den
Hihmngsglicdcrn 12 und 13 in irgendeiner Lage der Bremseinrichtung eil genommenen Bewegungsbereich
in vertikaler Richtung. Sie müßte also zweckmäßig nicht
nur bis 7U den freien ['!ndflächen der Fuhruiyvucdcr 12
und 13 sondern, da die Bremsbacken ja noch etwas
aufeinander zu bewegt werden können, wodurch die finden der Führiingsglicdcr 12 und 13 noch weiter nach
oben bzw. unten · erschoben würden, sogar noch etwas über diese Endflächen hinausrcichen. Außerdem ist die
Umfassungsführung 14 im Miltclbcrcich 5 zwischen den
mögliehen Schienenpositionen 6 b/w. 6' angeordnet, so daü sie die Bewegung des Fahrzeuges entlang der
Schienen 6 bzw.6' nicht hindert.
Bei der in den I'i g. I bis 3 dargestellten Ausführungsform
sind im Millclbereich 5 zwischen den Schienen 6 und 6' zwei Hydraulikzylinder 4 direkt zwischen den
Bremsbacken 2 und 3 angeordnet, die dazu dienen, die Bremsbacken 2 und 3 aufeinander /u (zu Bremsen) oder
voneinander weg (/um Lösen) zu bewegen. Selbstverstündlich könnten die I lydraulik/ylindcr 4 auch nur zum
Bremsen verwendet werdi'u, während tins Lösen der
Bremse über eine Feder erfolg! Iu diesem I alle wäre
eine einwandfreie Führung tier Bremsbacken 2 und }.
ί die jedes Verkanten ausschlielti von besonderer
Bedeutung.
Die Bremseinrichtung gemäß Fig.A stimmt prinzi
piell mit der nach den Fig. I bis J überein. Der
Unterschied bestell! lediglich darin, daß bei der
Ki Hinrichtung nach den I'ig. I bis 3 die Führungsglieder
12 und 13 stabförmig ausgebildet und leweils nebeneinander
in der llmfiissuni'sTülirung 14 gelwlie-t sn.J. Hei
dem Aiisfühfungsbeispiel nach Fig. A ist dagegen in der
Führungsnut 15 der Umfassungsfiihrung 14'. die
i'i beispielsweise aus den Teilen lh, 17 und 18 /iisnnmicn·
geschweißt ist, direkt nur ein Fiihrungsglicd 12', welches beispielsweise dem Hucken 2 /tigcordiiel sein soll,
geführt. Dieses Fiihrungsglied 12' ist seinerseits so ausgebildet, daß es eine NuI 19 aufweist, in welcher «V
des Backens 3, geführt ist. Diese Ausführiingsforin
bringt eine noch genauere l-'ühning hinsichtlich des
ITihrtingsglicdcs 1.3' gegenüber dem ITihrungsglied 12'.
was es gegebenenfalls ermöglicht, die Länge des
r> I'ülirungsglicdcs 13' kürzer zu wählen als die des
Riliningsglicdes 12', so daß nicht unbedingt die
Möglichkeit für das ITilinmgsglicd 13' gegeben sein
muß. sich seitlich an dem dem ITihrungsglied 12' zugeor('\'clen Backen vorbei zu bewegen. Auch bei dem
jo Ausführungsbeispiel nach I" ig. 4 isl wieder scheniatiscli
ein in dem nicht iiiil deii Schienen h und b'
kollidierendcn Miltdbcreieh augcordiu-ter. zum Verstellen
der Bremsbacken dienender ! I>ilraulikzylinder4'
angedeutet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
- Patenlansprüche:I. Hydraulische Bremseinrichtung für ein elektromagnetisch getragenes und geführtes Fahrzeug mit Linearmotorantrieb, wobei .Sehienenabzweigungeii 5 im Bereich von Weichen quer zur Schienenlängsrichtung einen eine bestimmte Minimalgröße überschreitenden Abstand voneinander aufweisen und die Bremseinrichtung zwei mit wenigstens einemI lydraulik/.ylinder gegenläufig bewegliche Bremsbacken enthält, die sich beidseitig quer zu ihren Längsachsen nach außen erstrecken, wenigstens einseitig zur Längsachse an gegenüberliegenden Flächen einer Schiene außerhalb ihres mit der Schiene nicht zusammenwirkenden Längs-Mittenbereiches angreifen und an ihren in Schienenlängsrichtiing weisenden Stirnkanten im Mittenbereich ein F-'ührungsglied tragen, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Führungsglieder (12 undII bzw. 12' und 11') in Bewegungsrichtung d?:r jo Bremsbacken (2 bzw. 1) über diese hinaus bis in den Bewegungsbereich des jeweils anderen Bremsbakkens (1 bzw. 2) erstrecken und daß die an der gleichen Bremsbacken-Stirnseite liegenden beiden Fiiliningsglieder (12 und Π bzw. 12' und 11') der 2r> beiden Bremsbacken jeweils nebeneinander in einer gemeinsamen, in Bewegungsrichtung der Bremsbak ken verlaufenden Unifassungsführiing (14 bzw. 14') parallel verschieblich gehalten sind.
- 2 Bremseinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden lliiiFassungsführun gen (14 bzw. 14') U Profilclemciite sind, tieren offene Seilen (15) jewcus aufeinander /u weisen.
- ). Bi eniseinnchlung mn. Ii den /- /lsprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet. t.'aLl als F 'Ihningsglieder r> jeweils stabförmige f-'lcmcnte (12 und II) dienen, deren eines Ende mit dem zugehörigen Bremsbak ■ k'"ii (2 bzw. 5) verbunden ist, während ihr anderes .nie an der Stirnseite (11) des jeweils anderen Breinsbackens vorbei beweglich ist. -in
- 4. Bremseinrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von ilen beiden in der gleichen Umfassungsführüng (14') geführten Führungsgliedern (12' und 11') tlas eine 1 ühnmgsglicd (12') im Querschnitt so gestaltet ist. daß es tlas zweite ir> Führungsglicd (13') umgreift.
- 5. Bremseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, tlaß tlas eine 1 ührungsglied(l2') zur Bildung einer l.ängsniit (19) im Querschnitt U-förmig ist. während das andere F ührungsglied (I Y) ein ffl der Nut querst hnitllich angepaßter Stab od. dgl. ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732340779 DE2340779C3 (de) | 1973-08-11 | 1973-08-11 | Hydraulische Bremseinrichtung für Schienenfahrzeuge |
| CA206,295A CA1005364A (en) | 1973-08-11 | 1974-08-01 | Hydraulic braking device |
| FR7427689A FR2240135A1 (en) | 1973-08-11 | 1974-08-09 | Electromagnetically coupled linear-motor rail vehicle hydraulic brake - with members extending beyond brake-shoes and held displaceable in parallel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732340779 DE2340779C3 (de) | 1973-08-11 | 1973-08-11 | Hydraulische Bremseinrichtung für Schienenfahrzeuge |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2340779A1 DE2340779A1 (de) | 1975-02-27 |
| DE2340779B2 DE2340779B2 (de) | 1978-08-24 |
| DE2340779C3 true DE2340779C3 (de) | 1979-04-19 |
Family
ID=5889539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732340779 Expired DE2340779C3 (de) | 1973-08-11 | 1973-08-11 | Hydraulische Bremseinrichtung für Schienenfahrzeuge |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CA (1) | CA1005364A (de) |
| DE (1) | DE2340779C3 (de) |
| FR (1) | FR2240135A1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4234425C1 (de) * | 1992-10-13 | 1994-04-14 | Magnet Bahn Gmbh | Doppelbremszange für spurgeführte Fahrzeuge |
| CN102530013A (zh) * | 2011-12-30 | 2012-07-04 | 徐州益利亚工程机械有限公司 | 一种新型卡轨车用制动车 |
-
1973
- 1973-08-11 DE DE19732340779 patent/DE2340779C3/de not_active Expired
-
1974
- 1974-08-01 CA CA206,295A patent/CA1005364A/en not_active Expired
- 1974-08-09 FR FR7427689A patent/FR2240135A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2340779A1 (de) | 1975-02-27 |
| CA1005364A (en) | 1977-02-15 |
| FR2240135A1 (en) | 1975-03-07 |
| DE2340779B2 (de) | 1978-08-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0116281B1 (de) | Anbaugerät für verfahrbare Stapler in der Form eines Zinkenverstellgerätes mit Seitenschub und vier Zinken | |
| EP0983897B1 (de) | Hebevorrichtung | |
| EP0983196A1 (de) | Schleppfahrzeug für flugzeuge | |
| DE3432207A1 (de) | Seitlich verschiebbare gabelhalterung fuer einen gabelstapler | |
| DE3119708C2 (de) | ||
| DE2544110C3 (de) | Vorrichtung zum Auf- und Abladen eines Wagenkastens auf einem Fahrzeug | |
| EP0602390A1 (de) | Querträger für Dachlasten an einem mit einer Dachreling ausgestatteten Kraftwagen | |
| DE2730959C3 (de) | Zuspannvorrichtung für Reibungsbremsen, insbesondere von Schienenfahrzeugen | |
| DE19532641C2 (de) | Ziehvorrichtung für Behälter mit Ziehnuten, insbesondere für die Anordnung auf dem Hubtisch eines Regalbediengerätes | |
| EP0481367B1 (de) | Transportfahrzeug | |
| DE2914448A1 (de) | Vorrichtung zum verschieben der filterplatten einer filterpresse | |
| DE2340779C3 (de) | Hydraulische Bremseinrichtung für Schienenfahrzeuge | |
| EP0473953B1 (de) | Gurtförderer | |
| DE3523944C2 (de) | ||
| DE1511465C2 (de) | Laufwagenzeichenmaschine | |
| DE202013101787U1 (de) | Teleskopschienenführung | |
| EP0774441A2 (de) | Einrichtung zum gegenläufigen Verschieben von Gabelzinken an Flurförderzeugen | |
| DE69514161T2 (de) | Auf flachen biegsamen Gurten wirkende Zug- oder Hebevorrichtung mit Backen | |
| DE19544542C1 (de) | Greifbackenanordnung mit mehrreihigen Greifbacken | |
| DE3907440A1 (de) | Hubschlitten | |
| DE2359002C3 (de) | Hydraulische Bremseinrichtung für ein elektromagnetisch getragenes und geführtes Fahrzeug mit Linearmotorantrieb | |
| EP0592918B1 (de) | Fördereinrichtung mit einem Strang von Gliedern | |
| DE102014226330B4 (de) | Stoppereinrichtung und Arbeitsstation mit einer solchen | |
| DE2744529C3 (de) | Schweißmaschine zum elektrischen Widerstands-Stumpfschweißen | |
| DE9408513U1 (de) | Hängeförderanlage |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |