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DE1060643B - Stalldungstreuer mit einer auf Schwenkarmen gelagerten, quer zur Vorschubrichtung fuer den Dung bewegbaren Fraestrommel - Google Patents

Stalldungstreuer mit einer auf Schwenkarmen gelagerten, quer zur Vorschubrichtung fuer den Dung bewegbaren Fraestrommel

Info

Publication number
DE1060643B
DE1060643B DEA28695A DEA0028695A DE1060643B DE 1060643 B DE1060643 B DE 1060643B DE A28695 A DEA28695 A DE A28695A DE A0028695 A DEA0028695 A DE A0028695A DE 1060643 B DE1060643 B DE 1060643B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
manure
arms
milling drum
manure spreader
swivel arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA28695A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinz Dreyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG filed Critical Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority to DEA28695A priority Critical patent/DE1060643B/de
Publication of DE1060643B publication Critical patent/DE1060643B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/06Manure distributors, e.g. dung distributors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

A 28695 III/45 b
ANMELDETAG: 16. JANUAR 1958
B EKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUS LE GE S CH RI FT:
2. JULI 1959
Die Erfindung betrifft einen Stalldungstreuer mit einer auf Schwenkarmen gelagerten, quer zur Vorschubrichtung für den Dung bewegbaren Frästrommel. Bei den bekannten Stalldungstreuern dieser Art, bei welchen der Drehpunkt der Schwenkarme senkrecht unter der Drehachse der Frästrommel liegt, besteht nach wie vor der allen starren Streutrommeln anhaftende Übelstand, daß sie die in der Nähe des Kastenbodens abgerissenen Dungteile auch dann unter erheblichem Kraftaufwand über die Trommel hinaus an dem vorgeschobenen Dung entlang nach oben fördern muß, wenn, bedingt durch unhomogene Ladung, Belastungsspitzen auftreten.
Dieser Übelstand ist durch die Erfindung beseitigt; sie besteht darin, daß die Schwenkarme mit Pendelbewegungen zulassenden Federn versehen sind. Nunmehr kann die Frästrommel an dem auszustreuenden Dung entlangpendeln und wird sich zwangläufig so einstellen, daß sie immer nur mit dem geringsten Kraftaufwand ausstreut.
Es ist zwar bereits ein Stalldungstreuer bekanntgeworden, bei welchem die Frästrommel auf Schwenkarmen gelagert und quer zur Fahrtrichtung schwenkbar ist, jedoch ist diese Lagerung nicht frei schwenkbar, sondern erfolgt durch Handhebel mit Rasteeinstellung zu dem Zweck, die Frästrommel in eine Ruhelage oberhalb des Wagens bringen zu können. Es ist weiterhin bereits bekannt, zwei senkrecht stehende Frästrommeln in einem Rahmen am Wagenende hin und her fahren zu lassen, jedoch sind hier die beiden Frästrommeln nicht schwenkbar gelagert, sondern sie werden starr an dem Dungstapel entlanggeführt, wodurch nicht nur ein besonderer kostspieliger Antrieb erforderlich ist, sondern auch die allen starren Führungen anhaftenden Mangel vorhanden sind, daß sie Ungleichmäßigkeiten innerhalb der Ladung und damit auch Leistungsbedarfsspitzen nicht ausgleichen können und der Dung mengenmäßig ungleichmäßig abgestreut wird.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform, bei welcher die Drehpunkte für die Schwenkarme der Frästrommel an den beiden Seitenwänden des Wagenkastens angeordnet sind,
Fig. 2 eine Ausführungsform, bei welcher die Drehpunkte unterhalb des Wagenkastens angeordnet sind,
Fig. 3 eine Ansicht von hinten auf die Ausführung nach Fig. 2 in schematischer Darstellung.
Die Frästrommel 1 ist in den Schwenkarmen 2 gelagert. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 sind die beiden Drehpunkte 3 als Achszapfen an den Außenseiten der beiden Wagenwände angebracht und die Tragarme 2 um den Armteil 4 zu je einem doppel-Stalldungstreuer mit einer auf Schwenkarmen gelagerten,
quer zur Vorschubrichtung für den Dung bewegbaren Frästrommel
Anmelder:
Amazonen-Werke H. Dreyer, Gaste (Kr. Osnabrück)
Dipl.-Ing. Heinz Dreyer, Gaste (Kr. Osnabrück), ist als Erfinder genannt worden
armigen Hebel verlängert, wobei der Arm 4 an seinem freien Ende über eine Schraubenfeder 5 mit dem Wagenkasten verbunden ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zu diesem Zweck an der Unterseite des Wagenkastens ein Winkelflansch 6 vorgesehen. In eine Öffnung desselben ist die Feder eingehängt.
An den beiden die Streuwalze 1 tragenden Hebelarmen 2 sind auf jeder Seite je ein Holm 7 befestigt, die oben durch den Balken 8 (Fig. 3) verbunden sind, an welchen die mit der Streuwalze zusammenarbeitenden federnden Zinken 9 angebracht sind. Dadurch ist erreicht, daß der die federnden Zinken 9 tragende Rahmen mit der Walze auf und ab geschwenkt wird, so daß die federnden Zinken bei der Bewegung der Streuwalze ihre Stellung zu dieser immer behalten.
Die Schwenkhebel sind erfindungsgemäß so gelagert, daß die Trommel hauptsächlich eine auf und nieder gerichtete Bewegung durchführen kann. Treten bei der Arbeit des Streugerätes Drehmomentspitzen auf, so werden sie teilweise dadurch abgebaut oder verhindert, daß die Trommel nunmehr nach unten, also hauptsächlich gegen die Vorschubrichtung, ausweicht. Dadurch wird aber zunächst der untere Teil der Dung- oder Kompostmasse abgefräst und kann, da die Walze in dieser Zeit oben weiter keine Berührung mit dem Dung hat, gleich nach dem Losreißeffekt nach oben abfliegen. Hiernach sinkt das Drehmoment, und die Schraubenfeder zieht oder drückt die Walze wieder nach oben, wodurch der dort noch stehengebliebene Dung oder Kompost nun abgefräst wird. Somit hat diese Lagerung der Walze den Vorteil, daß sie größere Drehmomentstöße und damit einen größeren Kraftbedarf vermeidet.
909 559/21
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 sind die Drehzapfen 3 für die doppelarmigen Hebel unter dem Wagenkasten angeordnet. Zu diesem Zweck sind am Wagenkasten je eine Lasche 10 befestigt, an welchen die Drehzapfen angebracht sind. Bei dieser Ausführung müssen die vorderen Teile der Hebelarme 2 nach oben abgebogen werden und bilden hier die Bogen 11, an welchen bzw. in welche die Achszapfen 12 der Streutrommel gelagert sind. In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind zu diesem Zweck Lager- laschen 13 an den Bögen 11 angebracht. Die Enden der Bögen 11 sind wieder durch einen Balken 8 verbunden, an welchen die federnden Zinken 9 angebracht sind.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Stalldungstreuer mit einer auf Schwenkarmen gelagerten, quer zur Vorschubrichtung für den Dung bewegbaren Frästrommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme mit Pendel- ao bewegungen zulassenden Federn (5) versehen sind.
2. Stalldungstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Frästrommel tragenden Arme (2) über ihre Drehachse (3) hinaus zu doppelarmigen Hebeln verlängert sind und die Arme (4) über die Federn (5) mit dem Rahmen verbunden sind.
3. Stalldungstreuer nach Anspruch 1 mit einem mit federnden Zinken versehenen Querbalken, dadurch gekennzeichnet, daß der Querbalken (8) an den Tragarmen (2) der doppelarmigen Hebel befestigt ist.
4. Stalldungstreuer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung der Drehpunkte (3) unterhalb des Wagenkastens die Tragarme (2) in dem zur Streutrommel hin gerichteten Teil nach oben umgebogen und am oberen Ende durch den Querbalken (8) verbunden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 000 625;
USA.-Patentschrift Nr. 2 523 944.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
& 909 559/21 6.
DEA28695A 1958-01-16 1958-01-16 Stalldungstreuer mit einer auf Schwenkarmen gelagerten, quer zur Vorschubrichtung fuer den Dung bewegbaren Fraestrommel Pending DE1060643B (de)

Priority Applications (1)

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DEA28695A DE1060643B (de) 1958-01-16 1958-01-16 Stalldungstreuer mit einer auf Schwenkarmen gelagerten, quer zur Vorschubrichtung fuer den Dung bewegbaren Fraestrommel

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1060643B true DE1060643B (de) 1959-07-02

Family

ID=6926711

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA28695A Pending DE1060643B (de) 1958-01-16 1958-01-16 Stalldungstreuer mit einer auf Schwenkarmen gelagerten, quer zur Vorschubrichtung fuer den Dung bewegbaren Fraestrommel

Country Status (1)

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DE (1) DE1060643B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2523944A (en) * 1945-07-20 1950-09-26 Carrie M Clary Automatic power transmission
DE1000625B (de) * 1954-07-13 1957-01-10 Josef Roiser Fahrbarer Stallmiststreuer

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2523944A (en) * 1945-07-20 1950-09-26 Carrie M Clary Automatic power transmission
DE1000625B (de) * 1954-07-13 1957-01-10 Josef Roiser Fahrbarer Stallmiststreuer

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