DE686915C - Selbstentlader - Google Patents
SelbstentladerInfo
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- DE686915C DE686915C DE1936K0145845 DEK0145845D DE686915C DE 686915 C DE686915 C DE 686915C DE 1936K0145845 DE1936K0145845 DE 1936K0145845 DE K0145845 D DEK0145845 D DE K0145845D DE 686915 C DE686915 C DE 686915C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D9/00—Tipping wagons
- B61D9/04—Adaptations of rail vehicle elements to tipping wagons
- B61D9/12—Body fitments or devices facilitating or controlling outflow on discharge
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ship Loading And Unloading (AREA)
Description
Das Hauptpatent betrifft eine die Bewegungen der Entladeklappe beeinflussende geteilte
Klappenstütze und ihre Steuerung durch den Kasten und das Kastengetriebe. In der Beladestellung
ist die Klappenstütze und mit ihr die Klappe durch Überschreiten der Totpunktlage
ihres Kniegelenkes gesichert. Sie wird durch eine an diesem Gelenk angreifende und von einem Mitnehmerarm der Kippwelle
ίο angetriebene Schubstange beim Beginn des
Kippens eingeknickt, so daß auf einem bestimmten Anfangsweg der Kasten mit der
Klappe kippen kann, und zwar so lange, bis der Schwung des Kastens groß genug für
das Öffnen und Hochreißen der Klappe ge^
worden ist. Zu gleicher Zeit hemmt die Steuerung das weitere Einknicken der Klappenstütze;
ihr unterer Teil wird durch die Schubstange festgehalten, während der obere*
Teil mit der am kippenden Kasten hochdrehenden Klappe so weit gegenüber dem
unteren Teil geschwenkt wird, daß er mit diesem eine neue totpunktüberschreitende
Stellung eingeht. Alle diese ziemlich verwickelten Bewegungsvorgänge und genau einzuhaltenden
Stellungen der Klappenstützen sind ganz von der Arbeitsweise der sie an-'
treibenden Steuerung abhängig, welche dort durch eine Schubstange erfolgt, die eine
Pendelbewegung ausführt und gleichzeitig in der Lagerung ihres Drehpunktes verschiebbar
ist. Diese an sich schon gern zu Klemmungen neigende Bauart wird in ihrer Wirkung ferner noch dadurch beeinträchtigt,
daß der Kraftangriff schräg zur Stängenächse
verläuft, daß der in der Ausnehmung geführte Teil mit einem ungeschützten Gewinde
für einen aufschraubbaren Anschlag ,versehen
ist und daß dieser Anschlag) der den ziemlich erheblichen Öfifnungswider stand der
Klappe aufnehmen muß, seine Kräfte auf den die Ausnehmung für die Stangenbewegung enthaltenden Teil des Untergestells
ίο überträgt, was zu Formänderungen dieses Teiles
und wiederum zu Reibungen und Klemmunigen der Stange in der Führung führt.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile durch den Einbau der Schubstange in ein
. is im Untergestell gelagiertes Gelenkviereck, bei dem der untere Arm der Klappenknickstütze
den einen Lenker bildet und der andere Lenker mit-dem zumindest für die Kippbewegung
wirksamen Antrieb in bewegungsübertragender Verbindung steht. Die Schubstange
erhält damit eine einwandfreie Lenkerführung,
so daß der bisherige Anschlag des Untergestells mit seiner Ausnehmung überflüssig
wird. Die hochbelasteten Begrenzungsanschläge liegen nicht mehr in der
Schubstangeirführung, sondern im Bereich der Lenkarme. Damit ist eine auch im Dauerbetrieb sicher wirkende kraftübertragende Verbindung
zur Klappenstütze geschaffen, bei der die Schubstange !einwandfrei geführt und
durch die Lage gegen das den Kraftaufwand ungünstig beeinflussende Verschmutzen durch
herabfallendes Ladegut weitgehend gesichert ist.
In den Zeichnungen ist ein Ausfiihrungsbeispiel
der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι und 2 je eine Vorderansicht des
Selbstentladers und seiner Klappensteuerung
in der Belade- und Entladestellung,
Abb. 3 eine Seitenansicht der Steuerung von der Kippseite aus gesehen und
Abb. 4 die dazugehörige Draufsicht. Der Boden 2 des Wagenkastens 1 stützt
sich auf zwei durchlaufende Längsträger 5, =die mit den Verlängerungen 6 der beiden
Stimwandbleche abschneiden. Die Teile 6
bilden die Trägerbleche des Kastens und sind mit den in den Abb. 1 und 2 dargestellten
Ausnehmungen versehen, in welche Zapfen der an den Enden des Trägers 7 aufrecht
stehenden Ansatzbleche eingreifen und diese drehbar mit dem Untergestell verbinden. An
einer Längsseite des Kastens 1 ist eine Klappe 10 angeordnet, welche aus einer aus Blechen ■
zusammengesetzten Trägerkonstruktion -be-
■■ steht und mit ihren Seitenblechen ii vermittels
des Zapfens 12 an den Stirnwänden des Wagenkastens a angelenkt ist. In der geschlossenen
Stellung der Klappe 10 stützt sich deren unteres Ende an dem Wagenkasten, ab,
dessen Boden 2 an dieser Stelle durch .einen
weiteren Träger 13 unterstützt wird, der mit
den beiden anderen Bodenlängsträgern 5 durch Tragplatten 6 verspannt ist.
Die Klappe 10 steht ferner zu beiden" Seiten
durch je eine Knickstütze 14, 15 mit dem
Untergestell in Verbindung. Jede dieser Stützen besteht aus zwei über den Zapfen 19 gelenkig
miteinander verbundenen Armen 14 und 15, von denen der untere, aus zwei parallelen
Laschen gebildete Arm 14 um einen am Tragblech 16 des Untergestellträgers 7 angeordneten
Lagerzapfen 17 drehbar ist, während der obere, als' Lenker dienende Arm 15 an
dem Zapfen 18 der Klappenseitenwand 11
hängt. In der Ruhe- oder Beladestellung
der Klappe 10, 11 nehmen die beiden Arme
die in Abb. 1 dargestellte Lage ein, in welcher der Arm 14 sich gegen den Anschlag 20
des Untergestells 16, 7 abstützt, der andere Arm 15 in bezug auf den Arm 14 seine Totpunktlage
etwas überschritten hat und an einem weiteren Einknicken durch den Anschlag
20 gehindert wird. Der obere Arm 15 hat ferner noch unter dem Gelenkzapfen
19 einen schrägen Fortsatz 21, der mit einem
Anschlagwinkel 22 des unteren Armes 14 zusammenarbeiten kann und die Strecklage der
beiden Arme 14 und 15 in der Kippstellung (Abb. 2) sichert..
Der untere Arm 14 hat einen Zapfen23,
an dem eine Schubstange 24 angreift, welche mit ihrem Lagerzapfen 25 schwenkbar an
einen Lenker 26 des Untergestells (Zapfen 27 und Winkel 28) angeordnet ist. Die Arme
14 und 26 bilden daher mit der Zugstange 24 ein im Untergestell durch die Zapfen 17 und
27 fest gelagertes Gelenkviereck, dessen rechte Endlage durch den Anschlag 20 begrenzt ist.
Die der Kippstellung (Abb. 2) entsprechende linke Endlage des Gelenkvierecks wird durch
den den Drehwinkel des Armes 26 begrenzenden Anschlag 29 des Untergestellträgers 7 gesichert.
Die Gelenkstelle 24, 26 ist ferner von «05
einem im Querschnitt U-förmigenTeil 30 überdacht,
dessen Schenkel drehbar am Gelenk-, zapfen 2 5 gelagert sind, und zwar so, daß das
vordere Ende des Teiles 30 durch das einseitige Übergewicht stets auf der Schubstange 1.10
24 aufliegt. Das hintere Ende 31 des Teiles
30 hat eine ebene Anschlagfläche 32, gegen '
welche ein Nocken 33' der Getriebewelle 33 bewegt werden kann, wobei dessen Angriffspunkt
so gewählt ist, daß bei der Kraftübertragung
dieses Stoßzwischenglied 30 im Uhrzeigergegensinn (Abb. i) beansprucht wird.
Der Teil 30 schützt, ebenso wie das Winkeleisen 22 seinen Zapfen 23, die Gelenkstellen
und 27 des Gelenkvierecks gegen herabfallendes ,Ladegut und gestattet eine leichte
Zugänglichkeit dieser Teile.
Die Wirkungsweise des beschriebenen •Klappenantriebs ist folgendermaßen: Beim
Kippen macht die Kipp welle 33. eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn; ihr Nocken 33'
trifft auf die Anschlagfläche32 des Zwischengliedes 30, der das Gelenkviereck 14, 24, 26
in die "linke Endlage drückt, so daß die Knickstütze 14, 15 aus der Totpunktlage
(Abb. 1) herausgedrückt und unter der sich mit 'dem Kasten zunächst senkenden Klappe
10 nach vorn durchgeknickt wird, bis der Arm 26 durch den Anschlag 29 aufgehalten
sein wird. Die mitfallende .Bewegung der Klappe 10 unterstützt das Ankippen des
Kastens; sie wird jedoch in der linken Endlage des Gelenkvierecks 14, 24, 26 angehalten
und durch dessen Arm 14 zu einer Öffnungsbewegung um den Drehpunkt 12 gezwungen,
die ein Anheben der Klappe 10 bewirkt. Der Kasten 1 fällt unterdessen weiter in seine
Kipplage, nimmt dabei den Drehpunkt 12· der Klappe 10 in seine in Abb. 2 gezeichnete Lage
mit, während der Lenkerzapfen 18 eine aus der Kippbewegung und der Klappendrehbewegung
sich zusammensetzende Gesamtdrehbewegung ausführt, bei der sich der Lenker 15
um den Zapfen 19 des in der Lage nach der Abb. 2 dargestellten Armes 14 dreht, und zwar
so lange, bis der Ansatz 21 am Winkel 22 anliegt, d. h. bis die Klappenstütze 14, 15 ihre
Totpunktlage wieder überschritten hat. Dadurch wird verhindert, daß die Arme 14, 15
beim Wiederaufrichten des Kastens 1 und Rückfallen der Klappe 10 nach vorn einknikken.
Die Klappenstützen 14, 1S drehen sich
daher beim Wiederaufrichten als starres Ganzes \\m den Drehzapfen 17 des Untergestells
und verhindern somit ein Rückfallen des Klappenschwerpunktes in die beim Kippen beschriebene Tieflage.
Claims (3)
- Patentansprüche:I-. Selbstentlader nach Patent 603 306 mit einer die Entladeklappe steuernden, aus zwei beschränkt gelenkig miteinander verbundenen Armen bestehenden Knickstütze, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Arm (14) der Klappenknickstütze (14, 15) den Lenker eines im Untergestell (17, 27) schwenkbaren Gelenkvierecks1 (14, 24, 26) bildet, dessen anderer Lenkarm (26) mit dem zumindest für die Kippbewegung wirksamen Antrieb (33, 33') in bewegungsübertragender Verbindung (Teil 30) steht, so daß Formänderungen und Klemmungen der Schubstange (24) vermieden werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Drehwinkel des Gelenkvierecks (14, 24, 26) bzw. den Ausschlag der Lenkarme (14, 26) begrenzenden Anschläge (20, 29) des Untergestells auf der Innenseite des Gelenkvierecks angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Lenkerzapfen (25) eine bewegliche Überdachung der Schubstange (24) und des hinteren Lenkerarmes (26) vorgesehen ist, welche an der Schubstange (24) anliegt und durch den Angriff eines Kippwellennockens (33') auf die rückwärtige Änsatzfiäche (32) die Bewegung des Gelenkvierecks (14, 24, 26) veranlaßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936K0145845 DE686915C (de) | 1936-03-12 | 1936-03-12 | Selbstentlader |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936K0145845 DE686915C (de) | 1936-03-12 | 1936-03-12 | Selbstentlader |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE686915C true DE686915C (de) | 1940-01-18 |
Family
ID=7251030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1936K0145845 Expired DE686915C (de) | 1936-03-12 | 1936-03-12 | Selbstentlader |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE686915C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976033C (de) * | 1952-01-26 | 1963-01-24 | Teves Kg Alfred | Schienenzange zur Sicherung von Kranen, Verladebruecken od. dgl. gegen unerwuenschtes Bewegen auf den Fahrschienen |
-
1936
- 1936-03-12 DE DE1936K0145845 patent/DE686915C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976033C (de) * | 1952-01-26 | 1963-01-24 | Teves Kg Alfred | Schienenzange zur Sicherung von Kranen, Verladebruecken od. dgl. gegen unerwuenschtes Bewegen auf den Fahrschienen |
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