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DE1060095B - Zahnpflegemittel - Google Patents

Zahnpflegemittel

Info

Publication number
DE1060095B
DE1060095B DEC12050A DEC0012050A DE1060095B DE 1060095 B DE1060095 B DE 1060095B DE C12050 A DEC12050 A DE C12050A DE C0012050 A DEC0012050 A DE C0012050A DE 1060095 B DE1060095 B DE 1060095B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluoride
sodium
alkaline earth
lauroyl
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC12050A
Other languages
English (en)
Inventor
William James King
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Colgate Palmolive Co
Original Assignee
Colgate Palmolive Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Colgate Palmolive Co filed Critical Colgate Palmolive Co
Publication of DE1060095B publication Critical patent/DE1060095B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/19Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing inorganic ingredients
    • A61K8/20Halogens; Compounds thereof
    • A61K8/21Fluorides; Derivatives thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
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    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/40Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing nitrogen
    • A61K8/44Aminocarboxylic acids or derivatives thereof, e.g. aminocarboxylic acids containing sulfur; Salts; Esters or N-acylated derivatives thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q11/00Preparations for care of the teeth, of the oral cavity or of dentures; Dentifrices, e.g. toothpastes; Mouth rinses

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

DEUTSCHES
kl 30 h 13/10
INTERNAT. KL A 61 k
PATENTAMT
A6 1 K 7/18// C 12050 IVa/30 h
ANMELDETAG: 5. NOVEMBER 1955
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 2 5. J U N I 1 9 5 9
Es ist bekannt, Zahnpflegemitteln Fluorverbindungen und Sulfonatreinigungsmittel zuzusetzen. Man hat auch bereits Kondensationsprodukte von reaktionsfähigen Derivaten höhermolekularer Fettsäuren, wie Kokosfettsäuren, mit Aminocarbonsäuren, wie Aminoessigsäure und Methylaminoessigsäure, im Gemisch mit kapillaraktiven Verbindungen als Zahnreinigungsmittel verwendet (vgl. deutsche Patentschrift 675 837). Hierbei handelte es sich um größere Zusätze von 6 bis 77% zum Zwecke der Erzeugung eines reichliehen Schaumes und Entfernung der Speisereste von Zähnen. Es ist auch bereits bekannt, praktisch reine Säureamide aus Fettsäuren und Aminocarbonsäuren in Mengen bis zu etwa 5% Zahnpflegemitteln zuzusetzen und grenzflächenaktive Zusätze wie Seife zu vermeiden.
Es wurde nun gefunden, daß man ganz vorzügliche Zahnpflegemittel mit kombinierter enzymhemmender und konservierender Wirkung erhält, wenn man ein Gemisch aus einer dissoziierbaren Fluorverbindung mit dem Säureamid einer Aminocarbonsäure der Formel
R —CO —N-CH2-COOX
R'
Zahnpflegemittel
Anmelder:
Colgate-Palmolive Company,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. G. Knoth, Patentanwalt,
Hamburg-Wellingsbüttel, Up de Worth 24
Beanspruchte Priorität:
Kanada vom 8. November 1954
William James King, River Edge, N. J. (V. St. A/
ist als Erfinder genannt worden
vorzugsweise in Mengen von etwa 0,05 bis 5%, verwendet, worin R — CO ein gesättigter Fettsäurerest mit 12 bis 16 Kohlenstoffatomen, R' ein Wasserstoffatom oder einen niederen Alkylrest und X ein Wasserstoffatom oder ein wasserlösliche Salze bildendes Kation bedeutet. Zweckmäßig wird als Säureamid N-Lauroyl-, N-Myristoyl- oder N-Palmitoyl-sarkosin verwendet. Vorzugsweise wird als Fluorid ein Alkalioder Zinnfluorid oder ein Gemisch beider verwendet. Als Poliermittel kann das Zahnpflegemittel Calciumpyrophosphat und bzw. oder Aluniiniunioxyd enthalten. Der Gehalt an freien höheren Fettsäuren soll weniger als 15°/o, auf das Gewicht an Säureamid bezogen, betragen.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung enthält das Zahnpflegemittel als Poliermittel unlösliche Erdalkalipolyphosphate oder ein unlösliches Erdalkalimetaphosphat, z. B. Calciummetaphosphat oder Erdalkali-Alkali-metaphosphat.
Die verwendeten Säureamide enthalten vorzugsweise einen Dodecanoyl-, Tetradecanoyl-, Hexadecanoylrest; zweckmäßig verwendet man N-Lauroyl-, N-Myristoyl- oder N-Palmitoyl-sarkosin. Sie werden durch Kondensation einer zur Einführung des Acylrestes einer höheren Fettsäure geeigneten Verbindung mit der betreffenden Aminocarbonsäure gewonnen, wobei die letztere zweckmäßig eine Monocarbonsäure mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen ist. Die Kondensationsprodukte können in Form ihrer freien Säuren oder ihrer Salze, z. B. der Alkali-, Ammonium-, Amin- oder Alkylolaniinsalze, wie Mono-, Di- oder Triäthanolaminsalze, verwendet werden. Besonders geeignet sind beispielsweise das Natriumsalz des N-Lauroylsarkosins, das Kaliumsalz des N-Lauroyl-sarkosins, das Natriumsalz des N-Myristoyl-sarkosins. das Natriumsalz des N-Palmitoyl-sarkosins, das Äthanolaminsalz des N-Lauroyl-sarkosins, das N-Lauroylsarkosin, das Natriumsalz des N-Lauroyl-alanins und das Natriumsalz des N-Lauroyl-glycids. Wenn im folgenden von den Aminocarbonsäurekondensationsprodukten oder Sarkosin, Glycin od. dgl. die Rede ist, sind darunter sowohl die Verbindungen mit freien Carboxylgruppen als auch deren wasserlöslichen Salze zu verstehen. „^^^^v
Die Kondensationsprodukte werden \ orzugsweise in praktisch reiner Form verwendet, Star allem sollen sie praktisch frei von Seifen oder freien Fettsäuren sein, die gewöhnlich bei der üblichen Herstellung gebildet werden und mit denen die handelsüblichen Präparate verunreinigt sind; diese Verunreinigungen beeinträch-
909 558/430
tigen die enzymhemmende und konservierende Wirkung der Aminocarbonsäurekondensationsprodukte oder heben sie vollständig auf. Der Gehalt an Seifen oder freien Fettsäuren soll unter 15°/o und vorzugsweise unter 10% liegen.
Als Fluorkomponente können alle Fluorverbindungen verwendet werden, die in wäßriger oder anderer, z. B. alkoholischer Lösung die Abspaltung freier Fluorionen gestatten, wobei der Löslichkeitsgrad der Fluorverbindung von untergeordneter Bedeutung ist. Vorzugsweise werden die anorganischen Fluorsalze, wie Alkalifluorid, die Fluorsalze der Erdalkalien oder der Schwermetalle verwendet, insbesondere Natriumfluorid, Kaliumfluorid, Ammoniutnfluorid, Bleifluorid, Cuprofluorid, Zinkfluorid, Zinnfluorid, wie Stanno- oder Stannifluorid, Kaliumstannofluorid (SnF2 · KF) oder Stannochloridfluorid, Bariumfluorid oder die Fluosilikate des Natriums, Ammoniums, Aluminiums. Von diesen sind die Alkalifluoride, wie Natriumfluorid und Stannofluorid sowie Mischungen dieser Salze, besonders geeignet.
Durch die gleichzeitige Verwendung der Säureamide mit der Fluorverbindung wird eine überraschende und ungewöhnliche Kombinationswirkung erzielt, die sich darin äußert, daß die Säurebildung und die Bakterientätigkeit in der Mundhöhle wirksam unterbunden, das zur Kariesbildung führende Anlösen des Zahn schmelzes und eine Schädigung des Zahnbeines sowie des Halteapparates der Zähne vermieden, also sowohl die anorganische wie die organische Substanz der Zähne, des Kiefers und des Zahnfleisches wirksam geschützt und konserviert wird, so daß die erfindungsgemäßen Zahnpflegemittel sämtlichen Anforderungen an ein ideales Zahnpflegemittel genügen. Ein solches Ergebnis ist mit Fluoriden allein oder nur mit den Kondensationsprodukten oder gar mit sulfonierten Reinigungsmitteln nicht zu erzielen. Wesentlich zur Erzielung optimaler Ergebnisse sind dabei die Reinheit der Kondensationsprodukte und die Mengenverhältnisse.
Die Fluoridmenge hängt von der Art des angewandten Fluorides, seiner Löslichkeit und der Art des Zahnpflegemittels ab. Der Fluoridzusatz muß natürlich unterhalb der toxischen Dosis liegen. Eine 2%ige wäßrige Natriumfluoridlösung, entsprechend etwa 1% an dissoziierbarem Fluor, hat sich als zweckmäßig erwiesen. Im allgemeinen soll die 2O°/oige Aufschwemmung einer Zahnpaste oder eines Zahnpulvers so viel Fluorid enthalten, daß im Maximum etwa 0,1% Fluorionen in Lösung vorliegen, und es genügt schon, wenn in der wäßrigen Lösung etwa 0,0001 °/o Fluor in ionisierbarer Form vorhanden ist. Damit die Eigenschaften des erfindungsgemäßen Gemisches nicht nachteilig beeinflußt werden, soll das Fluorid vorzugsweise in Mengen bis zu 2%, vornehmlich von 0,05 bis etwa l°/o, angewandt werden.
Von den genannten Fettsäureamiden kann man Mengen bis zu etwa 5% zusetzen. Bei Zahnkreme nimmt man etwa 0,5 bis 5% des Kondensationsproduktes, dessen Anteil zweckmäßig größer ist als der an Fluorid.
Die erfindungsgemäßen Gemische können zur Behandlung der Mundhöhle, insbesondere zur Zahnpflege, verwendet werden, z. B. in Form von Zahnpasten, Zahnpulvern, Mundwässern, Pastillen, Tabletten, Kaugummi, Zahnseife u. dgl.
Dem erfindungsgemäßen Gemisch können alle geeigneten, wasserunlöslichen Poliermittel zugesetzt werden, wie sek. und tert. Calciumphosphat, Aluminiumoxyd oder -hydroxyd, Magnesiumcarbonat, Bentonit und Mischungen dieser Stoffe. Außerdem eignen sich die unlöslichen Erdalkalipolyphosphate, wie Calciumpyrophosphat, die als Abkömmlinge kondensierter Orthophosphorsäure angesehen werden und die z. B. erhalten werden, indem gebundenes Wasser durch Erhitzen entfernt wird. Sie werden auch als molekular dehydrierte Phosphate bezeichnet. Zu diesen gehören die Erdalkalisalze, z. B. die Calciumsalze der
ίο Polyphosphorsäuren, z. B. der Pyrophosphorsäure, der Metaphosphorsäure, der Triphosphorsäure u. dgl., ferner Calciumpyrophosphat und Natrium-calciumpyrophosphat, Calciummetaphosphat, Magnesiumpyrophosphat, Calciumtriphosphat u. dgl. Wie erwähnt, können auch Salze mit gemischten Kationen, wie Calcium und Natrium, verwendet werden, wie Natrium-calcium-pyrophosphat. Diese Poliermittel machen im allgemeinen die Hauptmenge, und zwar bis zu 99% der Feststoffe aus. Die Zahnpasten enthalten meist etwa 20 bis 75%, Zahnpulver 70 bis 95°/o Poliermittel.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Zahnpflegemittel erfolgt im allgemeinen in üblicher Weise mit den bekannten Zusätzen durch Vermischen der festen Bestandteile. Bei Zahnpasten ist die Konsistenz so einzustellen, daß die Masse sich aus Tuben ausdrücken läßt. Die Flüssigkeit der Pasten besteht in bekannter Weise gewöhnlich aus Wasser, Glycerin, Sorbit, Propylenglykol od. dgl. sowie Mischungen dieser Stoffe. Zweckmäßig werden in bekannter Weise Gemische aus Wasser und einem Anfeuchte- oder Bindemittel, wie Glycerin oder Sorbit, verwendet, wobei der Flüssigkeitsgehalt insgesamt etwa 20 bis 75% beträgt. Auch kann man in bekannter Weise gelierende Mittel, wie natürliche oder künstliche Gummistoffe und gummiartige Zusätze, wie Irisches Moos, Tragant, Natrium-carboxymethylcellulose, Polyvinylpyrrolidon, Stärke u. dgl., gewöhnlich in Mengen bis etwa 10%, vorzugsweise von etwa 0,5 bis 5%, zusetzen.
In die erfindungsgemäßen Zahnpflegemittel können auch die üblichen Zusätze eingearbeitet werden, soweit sie die Eigenschaften der wirksamen Bestandteile nicht wesentlich beeinträchtigen, wie löslicher Süßstoff, Geschmacks- und Geruchsstoffe, wie Spearmintöl, Pfefferminzöl, Wintergrünöl, sowie Farbstoffe oder Weißmittel, wie Titandioxyd, Konservierungsmittel, wie Natriumbenzoat, Emulgierungsmittel, Silikone, Alkohole, Menthol, Chlorophyllverbindungen, wie Natrium-Kupfer-Chlorophyllin u. dgl. Auch kann man die verschiedensten ammoniakhaltigen Stoffe, wie Harnstoff, sek. Ammoniumphosphat und Mischungen dieser Stoffe zusetzen, die in der Mundhöhle Ammoniak abgeben. So kann man beispielsweise Zusätze von 3% Harnstoff und 5% sek. Ammoniumphosphat oder von 10 bis 25 «/0 Harnstoff und 5% sek. Ammoniumphosphat zugeben.
Der pn-Wert der fertigen Mischung kann innerhalb eines größeren Bereiches schwanken und auf die Beständigkeit der Lösung eingestellt werden. Die Angaben über pH-Werte beziehen sich auf Lösungen und bei Zahnpasten und Pulvern auf 2O°/oige wäßrige Aufschwemmungen. Unter diesen Bedingungen soll der pH-Wert etwa zwischen 5 und 10, vorzugsweise zwischen 5,5 und 9, liegen, wobei das Optimum in praktisch neutraler Lösung mit einem pH-Wert von etwa 6 bis 8 erzielt wird.
In den Beispielen ist die Erfindung erläutert. Die Mischungen wurden in üblicher Weise hergestellt. Alle Mengenangaben bedeuten Gewichtsmengen, wenn nicht ausdrücklich etwas anderes vermerkt ist.
Beispiel 1
Aus folgenden Bestandteilen wird eine Zahnkreme hergestellt:
Natriumsalz des N-Lauroyl-sarkosins .
Natriumfluorid
Calciumpyrophosphat
Glycerin '."....
Wasser
Irisches Moos
Löslicher Süßstoff
Natriumbenzoat
Geschmacksstoff
2,0 °/o
0,2%
50,8%
30,4%
14,2%
0,7%
0,2%
0,5%
1,0%
Beispiel 2
Folgende Stoffe werden zu einer Zahnpaste verarbeitet:
Natriumsalz des N-Lauroyl-sarkosins.. 2,0%
Natriumfluorid 0,2 %
Natrium-calcium-pyrophosphat 48,4%
Natriumsalz der Carboxymethylcellulose 0,6%
Glycerin 30,4%
Wasser 16,8%
Löslicher Süßstoff 0,2 %
Natriumbenzoat 0,5 %
Geschmacksstoff 0,9%
Beispiel 3 Folgende Mischung ergibt eine gute Zahnpaste:
Natriumsalz des N-Lauroyl-sarkosins .. 2,0%
Natriumfluorid 0,1 %
Aluminiumoxyd 38,0%
Kieselsäure 10,0%
Glycerin 24,0%
Wasser 22,9%
Löslicher Süßstoff 0,2 %
Titandioxyd 1,0%
Geschmacksstoff 0,9%
Beispiel 4
Aus folgenden Bestandteilen wird ein Zahnpulver hergestellt:
Natriumsalz des N-Lauroyl-sarkosins.. 4,1%
Stannofluorid 0,2 %
Sek. Calciumphosphat-dihydrat 86,0%
Magnesiumsilikat 7,0%
Löslicher Süßstoff 0,2%
Geschmacksstoff 2,5 %
Beispiel 5 Folgende Bestandteile ergeben ein Mundwasser:
Natriumsalz des N-Lauroyl-sarkosins.. 0,1%
Natriumfluorid 0,05 %
Äthanol 10,0%
Geschmacksstoff 0,15 %
Löslicher Süßstoff 0,01 %
Wasser ad 100%
Beispiel 6
Ein Kaugummi wird aus folgenden Bestandteilen hergestellt:
Natriumsalz des N-Lauroyl-sarkosins.. 0,5%
Natriumfluorid 0,1 %
Gummi aus Mimusops balata oder
Achras zapota 20,0%
Saccharose 60,0 %
Maissirup 18,4%
Geschmacksstoff 1,0%
Beispiel 7
Ein flüssiges Zahnputzmittel wird aus folgenden Bestandteilen hergestellt:
S Kaliumsalz des N-Lauroyl-sarkosins . .. 6,0%
Stanno-chlorid-fluorid 0,2%
Äthanol 10,0%
Natriumsalz der Carboxymethylcellulose 2,0% Geschmacksstoff 0,05 %
ίο Destilliertes Wasser ad 100%
Durch Tierversuche an Ratten wurde festgestellt, daß das Gemisch von Natriumfluorid und Natrium-N-Lauroyl-sarkosid beträchtlich weniger toxisch ist als nach der Wirkung der Einzelbestandteile zu erwarten war. Ähnliche Ergebnisse wurden bei Gemischen von Stannofluorid und Natrium-N-Lauroylsarkosid erzielt. Für diese Versuche wurden drei Gruppen von Albinoratten per os mit Natriumfluorid und Natrium-Lauroyl-sarkosid allein sowie einem Gemisch aus Natriumfluorid und Natrium-Lauroylsarkosid im Verhältnis 1 :10 gefüttert. Auf diese Weise wurden die toxischen Dosen jedes dieser beiden Bestandteile allein sowie des Gemisches ermittelt. Bei
as jedem Versuch wurden 50 Ratten behandelt. Es wurden für die letale Dosis bei oraler Verabreichung folgende Werte gefunden:
30 Letale Dosis
mg/kg
Mittel
wert
mg/kg
Natriumfluorid
Na-Lauroyl-sarkosid .. .
35 Gemisch aus Na-Fluorid
und Na-Lauroyl-sar
kosid, 1:10
180 bis 211
1630 bis 1860
1300 bis 1490
195
1740
1390
Der Erfinder hat auch eine statistische Analyse durchgeführt. Dabei hat er die Werte nach Litchfield und Wilcoxon graphisch ermittelt (vgl. Finney, »Probit Analysis«, Cambridge, 1942,
S. 200). Die Werte für die letale Dosis wurden auf Logarithmenpapier aufgetragen und durch eine Linie verbunden, die etwa eine Gerade darstellte.
Nach dieser statistischen Analyse wurde gefunden, daß der berechnete Wert von LD50 für das Gemisch 1010 mg/kg beträgt. Das Gemisch der beiden Bestandteile ist also um 37,5% weniger toxisch als erwartet werden konnte.

Claims (7)

Patentansprüche.
1. Zahnpflegemittel mit einem Gehalt an dissoziierbaren Fluorverbindungen, z. B. einem Alkalioder Zinnfluorid oder einem Gemisch von ihnen, dadurch gekennzeichnet, daß es Säureamide von Aminocarbonsäuren der Formel
R-CO-N-CH9-COOX
R'
vorzugsweise Mengen von etwa 0,05 bis 5% enthält, worin R — CO einen gesättigten Fettsäurerest mit 12 bis 16 Kohlenstoffatomen, R' ein Wasserstoffatom oder einen niederen Alkylrest und X ein Wasserstoffatom oder ein wasserlösliche Salze ergebendes Kation bedeutet.
2. Zahnpflegemittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als Säureamid N-Lauroyl-, N-Myristoyl- oder N-Palmitoyl-sarkosin enthält.
7 8
3. Zahnpflegemittel nach Anspruch 1 und 2, da- phosphat oder Erdalkali-Alkali-metaphosphat, entdurch gekennzeichnet, daß es weniger als 15% hält.
höhere Fettsäuren, auf das Gewicht des Säure-
amids bezogen, enthält. In ßetracht gezogene Druckschriften:
4. Zahnpnegemittel nach Anspruch 1 bis 3, da- 5 > durch gekennzeichnet, daß es als Poliermittel un- Deutsche Patentschrift Nr. 675 837; lösliche Erdalkalipolyphosphate oder ein unlös- britische Patentschrift Nr. 644 339;
liches Erdalkalimetaphosphat, z. B.
Calciummeta- »Reader's Digest«, Dezember 1953, S. 10 bis
© 909 558/430 6. 59
DEC12050A 1954-11-08 1955-11-05 Zahnpflegemittel Pending DE1060095B (de)

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