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DE1059723B - Drehfeder - Google Patents

Drehfeder

Info

Publication number
DE1059723B
DE1059723B DET8225A DET0008225A DE1059723B DE 1059723 B DE1059723 B DE 1059723B DE T8225 A DET8225 A DE T8225A DE T0008225 A DET0008225 A DE T0008225A DE 1059723 B DE1059723 B DE 1059723B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
socket
bushing
bead
spring
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET8225A
Other languages
English (en)
Inventor
Leon F Thiry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEON F THIRY
Original Assignee
LEON F THIRY
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LEON F THIRY filed Critical LEON F THIRY
Publication of DE1059723B publication Critical patent/DE1059723B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/36Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers
    • F16F1/38Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers with a sleeve of elastic material between a rigid outer sleeve and a rigid inner sleeve or pin, i.e. bushing-type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Drehfeder Die Erfindung betrifft eine Drehfeder mit einer zwischen konzentrischen Metallteilen eingepreßten Gummibuchse, wobei der äußere Metallteil axial kürzer als der innere ist und die Buchse zuerst unter Erweiterung ihres Innendurchmessers auf den zylindrischen Innenteil aufgezogen, dann in den äußeren Teil eingeführt und anschließend axial zusammengedrückt wird.
  • Diese bekannten Konstruktionen sind dann leicht anwendbar, wenn die Innenfläche des Außenkörpers und die Außenfläche der auf den inneren Metallteil aufgespannten Buchse konisch ausgebildet sind. Wenn die Anordnung, Buchse und Innenteil, derart in der konischen Lagerung des Außenteiles eingeführt worden ist, drückt der in axialer Richtung ausgeübte Druck durch seine radiale Komponente die Buchse gegen die Kegelstumpffläche des Außenkörpers, ohne daß eine radiale Verformung der Buchse erfolgt.
  • Sind jedoch die Flächen, zwischen denen die Buchse angeordnet ist, zylindrisch gestaltet und gegenüber dem Durchmeser relativ lang, wie z. B. bei Gelenkverbindungen für Federaugen von Kraftfahrzeugfedern und Anordnungen zur Einzelaufhängung von Rädern, so gestaltet sich der Zusammenbau der bisher bekannten Drehfedern außerordentlich schwierig.
  • Bisher erschöpften sich sämtliche Versuche zur Lösung dieses Problems darin, daß die Buchse mehr oder weniger mit Gewalt zwischen die beiden koaxialen Zylinderflächen eingepreßt wurde. Diese Versuche sind jedoch fehlgeschlagen. Es ergab sich hierbei nur eine auf die beiden Enden der Verbindung beschränkte örtliche Erhöhung des radialen Druckes. Dieser radiale Druck fällt bei allen bekannten, in dieser Weise hergestellten Verbindungen sehr schnell von den beiden Enden der gesamten Verbindung nach der Mitte hin ab. Das Verhalten solcher Verbindungen unter Belastung ist daher außerordentlich ungünstig, da ein festes Anhaften für eine einwandfreie Wirkungsweise der Drehfeder ausschlaggebend ist.
  • Durch die Erfindung werden diese Schwierigkeiten und Nachteile dadurch vermieden, daß die Buchse so ausgebildet ist, daß sie nach dem Aufziehen auf den inneren Metallteil eine zylindrische Außenfläche von einem Durchmesser hat, der etwas geringer ist als der der zylindrischen Innenfläche des äußeren Metallteiles.
  • Durch diese Anordnung ergibt sich insbesondere bei Drehfedern großer Länge ein ausgezeichnetes Nachhaften der Buchse an dem Innenkörper. Das Aufziehen der Buchse auf den Innenkörper erfolgt in Spezialfabriken und macht keine Schwierigkeiten, da sie außen frei ist. Deshalb ist es auch möglich, auf den Innenkörper mit gleichbleibendem Energieaufwand eine Buchse von viel größerer Länge aufzuziehen, als es möglich wäre, wenn die Buchse nach der bisher bekannten Arbeitsweise gleichzeitig auf den Innenkörper auf- und in den Außenkörper eingebracht wird. Es ist somit möglich, anstatt wie bisher zwei Buchsen lediglich eine Buchse zu verwenden. Die Anordnung Buchse - Innenteil kann anschließend an Ort und Stelle ohne Schwierigkeiten in den Außenkörper eingeschoben werden, wobei anschließend lediglich auf die Buchse der Axialdruck zur Einwirkung gebracht wird, der ihr Anhaften auf der Innenfläche des Außenkörpers bewirkt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Buchse in an sich bekannter Weise in freiem Zustand kegelstumpfförmig ausgebildet, und falls sie an einem Ende mit einem Wulst versehen ist, wird der Bohrungsdurchmesser der Buchse im Bereich des Wulstes vergrößert. Bei der Verwendung einer mit einem Wulst versehenen Buchse wird die Buchse in an sich bekannter Weise so ausgebildet, daß die Buchse und der Innenteil den Außenteil an dem Wulst gegenüberliegenden Ende so weit überragen, daß durch die axiale Zusaminendrückung ein Gegenwulst geformt wird.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Beschreibung an Hand der Abbildungen hervor. Diese zeigen in Abb. 1 einen axialen Längsschnitt durch eine Kautschukbuchse, wie sie erfindungsgemäß Verwendung findet, in freiem Zustand; Abb.2 ist ein entsprechender Schnitt durch zwei Buchsen., die auf den Achsen einer Blättfederlasche angeordnet sind; Abb. 3 stellt in ihrem oberen Teil einen Schnitt gemäß Linie 3-3 der Buchse gemäß Abb. 1 in freiem Zustand und in ihrem unteren Teil einen Schnitt gemäß Linie 3a-3a der Abb. 2 durch eine auf die Innenachse aufgezogene Buchse dar; Abb. 4 ist ein Axialschnitt durch die zusammengebaute Federlasche und das Auge der Feder nach axialem Zusammenpressen der Buchse; Abb. 5 ist ein Längsschnitt durch eine elastische Buchse gemäß einer ersten abgeänderten Ausführungsform Abb. 6 ist ein der Abb. 4 entsprechender Schnitt, der die gesamte Gelenkvorrichtung mit der in dieser Abbildung dargestellten Buchse zeigt; Abb. 7 veranschaulicht im Längsschnitt eine andere Ausführungsform einer Buchse von geringerer Länge, die mit einer anderen Buchse zusammengebaut werden soll, in freiem Zustand; Abb. 8 zeigt die auf eine Innenhülse aufgezogene Buchse ; Abb. 9 ist ein Längsschnitt durch eine Gelenkvorrichtung, die zwei Buchsen der in den Abb. 7 und 8 dargestellten Bauart aufweist.
  • Zunächst sei das in den Abb. 1 bis 4 dargestellte Ausführungsbeispiel beschrieben.
  • Abb. 1 zeigt die Kautschukbuche B in freiem, nicht deformiertem Zustand. Aus Abb. 2 ist die auf einer Mittelachse oder Spindel 15, an deren einem Ende der Lenker oder Bügel 16 einer Federlasche angebracht ist, angeordnete Buchse B ersichtlich. Abb. 4 veranschaulicht die Kombination der Vorrichtung gemäß Abb. 2 mit dem Auge 17 einer Blattfeder, wobei die Buchse zwischen den beiden Lenkern 16 der Blattfeder angeordnet und in radialer Richtung durch eine auf die Achse 15 aufgeschraubte Mutter 19 zusammengepreßt ist.
  • Das mittlere Loch der Buchse ist mit 20 und ihre Umfläche mit 21 bezeichnet. Sie weist ferner einen über eine Schulter 23 mit dem Buchsenkörper verbundenen Wulst 22 auf. Ihre Endfläche 24 ist konvex gestaltet.
  • An dem mit dem Wulst 22 versehenen Ende der Buchse ist das Loch 20 bei 25 in Art einer Gegenbohrung erweitert, die sich bis zu einer Schulter 26 erstreckt und deren Länge vorzugsweise etwa der des Wulstes 22 entspricht.
  • Der Durchmesser des Loches 20 der Buchse nimmt in freiem Zustand desselben von der Schulter 26 bis nach ihrem anderen Ende 27 hin allmählich ab. Die Umfläche 21 der Buchse ist in freiem Zustand leicht kegelstumpfförmig gestaltet, wobei der Scheitelwinkel so bemessen ist, daß die Fläche des ringförmigen Querschnitts des zylinderförmigen Teils von der Schulter 23 bis zu dem Ende 27 die gleiche ist. Die Verringerung des Außendurchmessers der Buchse B ist rechts in Abb. 1 durch die parallel zu der Achse verlaufenden Linie H, T angedeutet, die den großen und kleinen Durchmesser der Umfläche 21 entsprechen. (Es ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, daß die beschriebene Gestaltung die Herstellung der Buchse erheblich vereinfacht, weil durch die Verjüngung, die sich als Folge der kegelstumpfartigen Gestaltung der Flächen ergibt, ihre Entformung erleichtert wird.) Der Durchmesser des Loches 20 ist an seinem größeren Ende in seinem freien Zustand erheblich kleiner als der Außendurchmesser der zylindrischen Spindel 15 (Abb. 3). Infolgedessen muß der röhrenförmige Teil der Buchse in dem Augenblick, in dem sie über die Spindel aufgeschoben wird, geöffnet, in radialer Richtung ausgedehnt und in der Umfangsrichtung erweitert werden In dem in Abb. 3 dargestellten Schnitt sind die Abmessungen und die Form der elastischen Buchse in freiem und in auf die Spindel aufgezogenem Zustand einander gegenübergestellt. Es ist deutlich erkennbar, daß der Innen- wie der Außendurchmesser der Buchse B2 nach ihrer Montage auf der Spindel erheblich vergrößert sind.
  • Sobald die Buchse auf die Spindel aufgezogen worden ist, ist der Außendurchmesser ihres röhrenförmigen Hauptteils auf seiner ganzen Länge der gleiche. Die Innenfläche 20 der Buchse schmiegt sich der zylindrischen Außenfläche der Spindel, auf die die Buchse in radialer Richtung drückt, elastisch an.
  • Wegen des Vorhandenseins der Gegenbohrung 25 rechts des Wulstes bzw. Kragenansatzes 22 ist die Ausdehnung des Kautschuks und demzufolge der elastische Druck, der durch die Buchse auf die Spindel ausgeübt wird, in der dem Kragenansatz 22 benachbarten Zone kleiner als in den übrigen Teilen der Buchse.
  • Der Innendurchmesser des Federauges 17 ist etwas größer als der Außendurchmesser der auf der Spindel ausgedehnten Buchse, so daß die aus der Spindel und der auf sie aufgezogenen Buchse bestehende Unterkombination von Teilen leicht in das Innere des Federauges eingeschoben werden kann.
  • Sobald die vorher auf die Spindel aufgezogene Buchse in das Federauge 17 eingeschoben ist, wird durch Anziehen der Mutter 19 gegen einen der Lenker der Federlasche auf beide Enden der Buchse ein Axialdruck, durch welchen die Buchse zwischen den beiden Federlaschen eingepreßt wird, ausgeübt. Dieser Druck bildet einen gewölbten Wulst 28 (Abb. 4). dessen Form im wesentlichen der des Wulstes 22 entspricht, und wirkt auf die Buchse sowohl in Richtung nach außen wie nach innen. Er erhöht den bereits schon vorher auf die Spindel durch den Kautschuk ausgeübten elastischen Druck und bewirkt, daß der Kautschuk sich unter Ausübung eines Drucks auf die Innenfläche des Federauges 17 nach außen ausdehnt. Hierdurch wird das Anhaften der Buchse an der Innenfläche des Federauges bewirkt und ein Gleiten des Kautschuks zwischen den beiden konzentrischen Flächen der über die Buchse verbundenen Metallkörper (Federauge und Spindel) unter der Wirkung der Torsionsbeanspruchungen - insbesondere der auf den Innenkörper wirkenden, wo die höchsten tangentialen Beanspruchungen auftreten - sehr erschwert.
  • Abb. 5 stellt eine andere Ausführungsform der Buchse in freiem Zustand dar. Bei dieser ist der bei der ersten ;@us,führungsform mit 25 bezeichnete Teil des axialen Loches, der einen größeren Durchmesser hat, an dem dem Ansatz 22 aufweisenden Ende der Buchse in Fortfall gekommen. Jedoch sind auch hier die Außen- und Innenfläche der Buchse, um ihre leichte Entformulig zu ermöglichen, leicht kegelstumpfartig ausgestaltet, wobei aber selbstverständlich die Größe der Ringquerschnitte überall die gleiche bleibt.
  • Abb. 6 stellt eine abgeänderte Ausführungsform des Zusammenbaues dar, bei welcher, falls andere Elemente als die Lenker einer Blattfederanordnulig verwendet werden, für den gleichen Zweck, soweit er die Montage betrifft, Endplatten benutzt werden.
  • In gewissen Fällen kann es nämlich doch erwünscht sein, statt einer einzigen längeren Buchse ein Paar von solchen von geringerer Länge zu verwenden.
  • Diese Möglichkeit ist in den Abb. 7 bis 9 veranschaulicht. Hierbei wird die elastische Buchse zunächst auf eine Hülse S aufgezogen, und zwar so, daß sich ihr den Wulst aufweisendes Ende in axialer Richtung über das Ende der Hülse hinaus erstreckt. Dann werden die beiden auf ihre Hülsen S aufgezogenen Buchsen aufeinandergestoßen so montiert, daß die Buchsen sich auf einer Spindel im Inneren des Auges 17 der Feder (Abb. 9) berühren, bevor der Axialdruck ausgeübt wird. Auch in diesem Falle wird das gleiche Maß an Vorspannung oder Anhaften an den Metallflächen erhalten wie im Falle der Ausführungsformen gemäß den Abb. 3 bis 6, obwohl in dem letztbeschriebenen Falle beide Kragenansätze schon vorher angeformt sind. Außenfläche hat mit einem Durchmesser, der etwas geringer ist als der der zylindrischen Innenfläche des äußeren Metallteils (17).
  • 2. Drehfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (B) in an sich bekannter Weise im freien Zustand kegelförmig ist.
  • 3. Drehfeder nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einer Büchse, die am Ende einen Wulst hat, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrungsdurchmesser (25) der Buchse (B) im Bereich des Wulstes (22) vergrößert ist.
  • 4. Drehfeder nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit einer Buchse, die am Ende einen Wulst hat, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Buchse (B) und der innere Metallteil (15, S) den äußeren Metallteil an dem dem Wulst (22) gegenüberliegenden Ende (27) so weit überragen, daß durch das axiale Zusammendrücken ein Gegenwulst (28) geformt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Drehfeder mit einer zwischen konzentrischen Metallteilen eingepreßten Gummibuchse, wobei der äußere Metallteil axial kürzer als der innere ist und die Buchse zuerst unter Erweiterung ihres Innendurchmessers auf den zylindrischen inneren Teil aufgezogen, dann in den äußeren Teil eingeführt und anschließend axial zusammengedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (B) so ausgebildet ist, daß sie nach dem Aufziehen auf den inneren Metallteil (15, S) eine zylindrische In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 804 739, 841532; LTSA.-Patentschriften Nr. 2 290 678, 2 467 548, 2 632 236; französische Patentschrift Nr. 741746.
DET8225A 1952-08-16 1953-08-08 Drehfeder Pending DE1059723B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1059723XA 1952-08-16 1952-08-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1059723B true DE1059723B (de) 1959-06-18

Family

ID=22308776

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET8225A Pending DE1059723B (de) 1952-08-16 1953-08-08 Drehfeder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1059723B (de)

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