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DE1059786B - Scheibenwischer - Google Patents

Scheibenwischer

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Publication number
DE1059786B
DE1059786B DET12853A DET0012853A DE1059786B DE 1059786 B DE1059786 B DE 1059786B DE T12853 A DET12853 A DE T12853A DE T0012853 A DET0012853 A DE T0012853A DE 1059786 B DE1059786 B DE 1059786B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wiper
windshield
arm
holder
wiper blade
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET12853A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Trico Products Corp
Original Assignee
Trico Products Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Trico Products Corp filed Critical Trico Products Corp
Publication of DE1059786B publication Critical patent/DE1059786B/de
Pending legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Scheibenwischer Die Erfindung bezieht sich auf einen Scheibenwischer, der insbesondere zum Reinigen gewölbter Windschutzscheiben geeignet ist. Bei modernen Wagen sind die Seitenteile der Windschutzscheibe stark nach hinten abgewinkelt, um das Sichtfeld seitlich zu vergrößern und dadurch ein sogenanntes Vollsichtfeld zu erhalten. Für diese Art von Windschutzscheiben verwendete Scheibenwischer weisen meist ein biegsames Wischblatt auf, das eine sich der Scheibenoberfläche anpassende Verstärkungseinlage hat, auf die der Armdruck über die ganze Länge verteilt ist, um das Anpassen an die Oberfläche zu bewirken. Um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, ist es wünschenswert, daß die biegsame Verstärkungseinlage in Streifenform mit der Unterseite im wesentlichen parallel zu der gereinigten Oberfläche liegt. Dadurch wird das Wischblatt in einer Stellung gehalten, die im wesentlichen senkrecht zur Oberfläche liegt, um zu verhüten, daß die Seitenränder des Verstärkungsstreifens in eine kratzende Berührung mit der Scheibenoberfläche kommen. Es ist Gegenstand eines älteren Patents, zu diesem Zweck das Wischblatt um die Längsachse des Wischerarmes zu verdrehen, sobald die Seitenteile bestrichen werden.
  • Zur Verbesserung der Wischwirkung ist bei einem Scheibenwischer für seitlich abgewinkelte Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen mit einem um die Wischerarmlängsachse schwenkbaren, unter Federdruck sich etwa senkrecht zur Scheibenoberfläche einstellenden Wischblattträger gemäß der Erfindung ein quer zum Wischerarmende nach einer Seite abstehender und etwa parallel zur jeweiligen Scheibenebene sich erstreckender federnder Ansatz vorgesehen, an dessen Ende wiederum quer dazu verlaufend der Wischblattträger befestigt ist.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht der Ansatz aus einem auf dem Wischerarmende sitzenden Befestigungsteil mit einem beweglichen Halter für den Wischblattträger, der sich unter der Wirkung einer am Befestigungsteil angreifenden Feder stets etwa senkrecht zur Scheibenoberfläche einstellen kann.
  • Vorzugsweise ist der Halter mittels eines in oder schräg zur Achsrichtung des Wischerarmes liegenden Bolzens drehbeweglich.
  • Zweckmäßig wird zwischen dem Halter für den Wischblattträger und diesem selbst eine lösbare Verbindung, etwa mittels einer Klaue und eines Bolzens, hergestellt, um den Wischblattträger je nach Krümmung der Windschutzscheibe auswechseln zu können. Bei einer besonderen Ausführungsform kann in dem Halter ein um seine Längsachse drehbarer Haltearm für den Wischblattträger angeordnet sein, um dem Wischblattträger ein Pendeln zu ermöglichen. Der neue Scheibenwischer setzt der Hebewirkung von Windströmungen, die bei der Fahrt auftreten, einen besseren Widerstand als die bisherigen Scheibenwischer entgegen.
  • Die Zeichnung gibt einige Ausführungsbeispiele der Erfindung wieder, und zwar zeigt Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht der Wischeranordnung an einer Windschutzscheibe eines Kraftwagens, Fig. 2 eine teilweise Vorderansicht der Wischeranordnung, Fig. 3, 4 und 5 je eine Querschnittansicht nach der Linie III-III der Fig. 2 der verschiedenen Stellungen des Wischers bei der Bewegung über flache und gewölbte Oberflächen, Fig. 6 eine auseinandergezogene teilweise Ansicht der Wischerhalterung, Fig. 7 einen Längsschnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform, Fig. 8 eine auseinandergezogene Darstellung einer Befestigungseinrichtung und Fig. 9 und 10 j e eine schematische Ansicht einer anderen Scheibenwischerblatt- und Armanordnung. Die Windschutzscheibe 1 eines Motorfahrzeuges 2 ist mit einem Paar Scheibenwischer ,3 :mit den Wischerarmen 4 versehen, welche von hin-. und her schwingenden Wellen 5 getragen werden, die durch Kabelzüge 6 mit einem Motor' verbunden sind.
  • Der Wischerarm 4 hat einen starren Armteil 8, der sich im wesentlichen nur in einer Ebene bewegt und an dessen äußerem Ende ein federnder Ansatz 9 vorgesehen ist, der aus einem an dem Arm sitzenden Befestigungsteil 10 und einem unter Federdruck stehenden Halter 11 besteht, der mit .dem Befestigungsteil 10 durch einen Zapfen 12 verbunden ist. Der unter Federdruck stehende Halter 11 ist ein verhältnismäßig kurzer Arm im Vergleich zu dem starren Armteil 8 und erstreckt sich nach außen quer zum Arm, so daß während der Bewegung des Armes das Wischblatt seitlich und mit Abstand parallel zu dem starren Arm liegt. Der verhältnismäßig kurze Armabschnitt 11 kann unmittelbar auf dem Arm drehbar angeordnet sein. Zu diesem Zweck kann der Befestigungsteil 10 auch einen Teil des starren Armes bilden. Eine Schraubenzugfeder 13 ist mit ihren Enden an dem Befestigungsteil 10 und dem unter Federdruck stehenden Halter 11 eingehängt, um den Scheibenwischer auf die Oberfläche der Windschutzscheibe zu drücken. Demgemäß bewirkt die Feder, daß der kurze Armteil 11 abwärts schwingt, wenn der Wischer sich aus der in Fig. 3 gezeigten Stellung nach außen in die in Fig. 4 und 5 gezeigten Stellungen bewegt. Der Wischer bewegt sich in einem Bogen um die Achse 12 und hält damit das Scheibenwischblatt gegenüber dem direkt darunter liegenden Oberflächenteil der Scheibe selbsttätig aufrecht, wie durch die beiden Mittellinien 14 und 15 gezeigt ist.
  • Die Verbindung zwischen dem äußeren Ende des unter Federdruck stehenden Halters 11 und dem Wischer kann lösbar sein, wie in Fig. 6 gezeigt, wozu der Arm mit einem senkrechten Ansatz 16 versehen ist, der in einen in der Klammer 18 ausgebildeten Einschnitte 17 eingreift und durch eine Blattfeder 19 in bekannter Art darin festgehalten wird. Die Klammer ist mit einer U-förmigen Halteplatte 21 verbunden, etwa durch Niete 20, und die Seiten der Halteplatte haben Öffnungen 22, um einen Stift 23 aufzunehmen, der als Scharnierstift für Hebel 24 dient, die einen Teil der Einrichtung darstellen, durch die der Druck der Feder 13 in bekannter Weise über die ganze Länge des Wischblattes 25 verteilt wird. Eine Feder 26 wirkt auf die beiden Hebel 24 ein, um ihre äußeren Enden abwärts zu drücken und den Armdruck über darunterliegende weitere Bügel 27 auf einen biegsamen Rückenverstärkungsstreifen 28 zu übertragen. Infolge dieser Bauart sorgen die Teile 10 und 11, daß der Wischer sich gegenüber der Scheibe auf- und abwärts bewegen kann, daß aber auch mit Hilfe der Platte 21 und den Druckverteilungsbügeln 24 und 27 der Rückenverstärkungsstreifen 28 mit seiner Unterfläche stets parallel zu der Glasoberfläche gehalten wird.
  • Die Ausbildung der Druckverteilungsbügel 24 bis 28 der Wischerschiene ist nur zur Erläuterung beschrieben, jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Bei der in Fig. 7 und 8 gezeigten abgewandelten Ausführungsform ist das äußere Ende des Armansatzes 11' mit einer Bohrung 29 versehen, um einen Haltearm 18' aufzunehmen, der mit Halteteilen 16' drehbar befestigt ist. Das äußere Ende des Haltearmes ist mit einem der Druckverteilungsbügel 24' verbunden, etwa mit Hilfe von Nieten 20'. Der Haltearm 11' ist scharnierartig mit dem Befestigungsteil 10' durch einen Drehzapfen 12' verbunden. Der Federdruck wird durch eine Torsionsfeder 13' erzeugt. Bei dieser Ausführungsform ist es möglich, daß das Wischblatt sich schnell der Scheibenoberfläche anpassen kann. Aus diesem Grunde kann der Druckverteilungshebel 24' starr auf dem Haltearm 18' sitzen, da dessen Drehbarkeit einen Druckausgleich ermöglicht.
  • Die Schwenkung des Scheibenwischers erfolgt um den Drehzapfen 12. Der Haltearm 11 bzw. 11' ist verhältnismäßig kurz, so daß die Anhebekraft des Fahrwindes klein gehalten wird, wodurch sich eine bessere Wischwirkung bei starken Windströmungen ergibt.
  • Vorzugsweise liegt das Scheibenwischblatt im wesentlichen parallel zum Arm B. Jedoch können auch andere Anordnungen des Scheibenwischblattes vorgesehen werden, wie in Fig. 9 und 10 gezeigt ist. In Fig. 9 ist das Wischblatt 3a schräg gegenüber dem unter Federdruck stehenden Haltearm 11a gezeigt, der im rechten Winkel zum Arm 8a angeordnet ist. Die Drehachse für diesen Arm 11a verläuft in Längsrichtung zu dem Wischerarm 8a und demgemäß schräg zu dem Wischblatt 3 a. In Fig. 10 ist das Scheibenwischblatt 3 b im rechten -Winkel zu dem Haltearm 11 b und dieser schräg zu dem Armteil 8b angeordnet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Scheibenwischer für seitlich abgewinkelte Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen mit einem um die Wischerarmlängsachse schwenkbaren, unter Federdruck sich etwa senkrecht zur Scheibenoberfläche einstellenden Wischblattträger, gekennzeichnet durch einen quer zum Wischerarmende nach einer Seite abstehenden und etwa parallel zur jeweiligen Scheibenebene sich erstreckenden federnden Ansatz (9), an dessen Ende wiederum, quer dazu verlaufend, der Wischblattträger (24, 25) befestigt ist.
  2. 2. Scheibenwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (9) aus einem auf dem Wischerarmende (4) sitzenden Befestigungsteil (10) mit einem beweglichen Halter (11) für den Wischblattträger (24, 25) besteht, der sich unter der Wirkung einer am Befestigungsteil (10) angreifenden Feder (13) stets etwa senkrecht zur Scheibenoberfläche einstellen kann.
  3. 3. Scheibenwischer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (11) mittels eines in Achsrichtung des. Wischerarmes (4) liegenden Bolzens (12) drehbeweglich ist.
  4. 4. Scheibenwischer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (11) mittels eines schräg zur Achsrichtung- des Wischerarmes (4) liegenden Bolzens drehbeweglich ist.
  5. 5: Scheibenwischer nach den Ansprüchen 1 bis 4, -dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Halter (il) und dem Wischblattträger (24) eine lösbare Verbindung mit Hilfe einer Klaue (21) und eines darin gelagerten Bolzens (23) besteht.
  6. 6. Scheibenwischer nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Halter (il') ein um seine Längsachse -drehbarer Haltearm (18') sitzt, an dem der Wischblattträger (24) befestigt ist. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1005 391.
DET12853A 1955-11-22 1956-11-10 Scheibenwischer Pending DE1059786B (de)

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US1059786XA 1955-11-22 1955-11-22

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ID=22308808

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DET12853A Pending DE1059786B (de) 1955-11-22 1956-11-10 Scheibenwischer

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005391B (de) 1954-05-07 1957-03-28 Productive Inventions Inc Pendelscheibenwischer

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005391B (de) 1954-05-07 1957-03-28 Productive Inventions Inc Pendelscheibenwischer

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