DE2319148C2 - Scheibenwischer, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Scheibenwischer, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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Description
ίο Scheibenwischer, insbesondere für Kraftfahrzeuge,
sind bereits allgemein bekannt, welche aus einem durch
Hin- und Herbewegung betätigten Arm und einer mit dem Arm gelenkig verbundenen Haltebügel bestehen,
wobei der Haltebügel ein Abstreifblatt trägt Durch verwendung eines derartigen Scheibenwischers soll ein
möglichst großer Teil der oft gekrümmten Windschutzscheibe des Fahrzeugs in befriedigender Weise gereinigt
werden; zu diesem Zweck muß sich das Abstreifblatt derart auf der Oberfläche der Windschutzscheibe
bewegen, daß es sich ständig auf dem größtmöglichen Teil dieser Oberfläche absiüizen kann.
In DE-OS 14 80 304 ist ein Scheibenwischer für Kraftfahrzeuge
beschrieben, an dessen Wischerarm ein Tragglied befestigt ist, das seinerseits wieder zwei weitere
Tragglieder für das Wischerblatt aufweist Der Zentralkörper zur Aufnahme der Gelenkachse ht als eine oberhalb
des Traggliedes angeordnete Lasche ausgebildet
Aus DE-OS 14 80 301 ist eine Scheibenwischblatt-Halterung
für gekrümmte Windschutzscheiben mit einem biegsamen B?.ltebügel für das Wischerblatt bekannt
Der Haltebügel weist in der Mitte eine Lasche zur Durchführung der Gelenkachse auf. Auch der aus
DE-OS 20 31 803 bekannte Scheibenwischer weist einen Haupthalter und zwei Paar Hilfshalter auf, die beweglich
miteinander verbunden sind und das Wischerblatt tragen, um den Krümniungen der Scheibe folgen
zu können.
In den bekannten Vorrichtungen besteht die Wischerblatt· Halterung allgemein au; mehü^en getrennt hergestellten
Teilen, nämlich einem Gabelgelenk zwischen dem Haltebügel und dem Scheibenwischerarm, einem
Haupthaltebügel und ggf. mit diesem gelenkig verbundenen Traggliedern; an den Enden des Hauptelements
sowie ggf. der Tragglieder ist ein Abstreifblatt aus Gummi vorgesehen. Die Tragglieder sind über dem Haupthaltebügel
praktisch symmetrisch mit Bezug auf eine Ebene verteilt durch welche die Gelenkachse des Armes
verläuft Um eine befriedigende Reinigung der unterschiedlich geformten, z.T. großflächigen Wind-Schutzscheiben
zu erreichen, müssen die von den Enden der Tragglieder gebildeten Abstützpunkte vervielfacht
wurden. Die Erhöhung der Zahl der Abstützpunkte und folglich der Zahl der Tragglieder erhöht den technischen
Aufwand und die Herstellungskosten und birgt ein hohes Funktionsrisiko nach Ablauf einer bestimmten
Betriebsdauer.
Bei den Armaturen der klassischen Scheibenwischer sind alle Elemente aus Blech gefertigt Zur Vermeidung
der oben erwähnten Nachteile wurde bereits vorge-
6Q schlagen, eine Scheibenwischer-Armatur aus Kunststoff
herzustellen, wobei das Armaturen-Hauptelement Zwischenglieder zur Erhöhung der Zahl der Abstützpunkte
auf der Windschutzscheibe trägt Allgemein sind an der Verbindungsstelle zwischen den Zwischengliedern und
dem Haupthaltebügel elastische Zonen vorgesehen, doch ist auch diese Ausführungsform nicht völlig befriedigend,
da es schwierig ist, die erwünschte Elastizität für alle Abstützpunkte des Bügels zu erreichen, so daß die
23 19 14S
Verteilung des aufgebrachten Druckes unregelmäßig ist und sich durch eine unbefriedigende Reinigung der
Windschutzscheibe bemerkbar macht ;'
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile durch Angabe eines in einem Stück durch
Ausformen herstellbaren und symmetrischen Haltebügels zu überwinden, indem einerseits elastische Abstützpunkte
auf der Windschutzscheibe bildende Klauen und andererseits fef tρ Abstützpunkte bildende Klauen vorgesehen
werden, so daß sich der Wischer in befriedigender Weise vermittels des Abstreifblattes auf der Windschutzscheibe
eines Fahrzeuges abstützen kann und er sich an das ggf. stark gekrümmte Profil derselben anpaßt
Ferner ist es ein Zie' der vorliegenden Erfindung, einen Scheibenwischer zu schaffen, dessen konstruktive
Gestaltung einen geringen Abstsad zwischen der Gelenkachse und der Oberfläche der zu reinigenden Windschutzscheibe
ergibt
Diese Aufgabe wird gelöst durch den Scheibenwischer gemäß dem Hauptanspruch.
" Bei der erfmdungsgemäßen konstruktiven Gestaltung
sind erste Klauen fest mit dem Zentralkörper des Haltebügels verbunden.
Dadurch können bei der Herstellung die ersten Klauen vorteilhafterweise mit dem Zentralkörper des Haltebügels
geformt werden. Die Hauptteile des Haltebügels werden ebenfalls mit dem Zentralkörper in einem Stück
geformt d.h. der Haltebügel wird in einem einzigen Stück hergestellt
Des weiteren kann jeder Hauptteil eine oder mehrere zweite Klauen aufweisen, welche einen leichten Winkel
mit der Mittellinie des Hauptteils in der Zone bilden, in welcher sich die zweite Klaue befindet, wobei sich die
zweiten Klauen mit den Hauptteilen über ihre dem Zentralkörper am nächsten liegenden Enden verbinden,
während ihre freien Enden entsprechend den freien Enden der ersten Klauen gekrümmt sind und das Abstreifblatt
des Scheibenwischers abstützen.
Bei dem erfindungsgemäßen Scheibenwischer wird die Elastizitä' des Materials, aus welchem die Hauptteile
bestehen, ausgenutzt, wobei die Wölbung der Mittellinie der Hauptteile während des Ausformens relativ
stark ist; der von den Verbindungspunkten des Abstreifblattes und den Enden der Hauptteile und ggf. der zweiten
Klauen auf die Windschutzscheibe ausgeübte Abstützdruck jeht aui die Rückholkn.ct zurück, welche
bestrebt ist, die Hauptleile in ihre Hub-Stellung zurückzubringen, so daß die Wölbung in der Betriebsstellung
weniger stark und praktisch gleich derjenigen der Windschutzscheibe ist acf welcher sich das Abstreifblatt
abstützt, wobei diese Wölbung aufgrund der Wirkung des S-heibenwischerarmes auf die Gelenkachse
der Hauptteile aufrechterhalten wird. Der erfindungsgemäße Haltebügel kann aus einem Kunststoff, wie z. B.
Polycarbonat. einem Polyolefin oder allen thermoplastischen Kunststoffen hergestellt werden, welche mit Hüte
von mineralischen Füllstoffen, Textilfasem oder Glasfasern
verstärkt werden.
Um dem erfindungsgemäßen Scheibenwischer gute Anti-Auftrieb-Eigenschaften zu vermitteln, hat der
Querschnitt des Hauptteils vorteilhafterweise die Form eines gleichschenkligen Dreiecks geringer Höhe, die
Form einer Raute, deren kleine Diagonale die Dicke eines Hauptelementes ausmacht und kleiner als die große
Diagonale ist, oder aber die Form eines Kreises, wobei der Hauptteil einen oder mehrere längliche Hohlräume
entlang der Mittf'Jinie der Armatur aufweisen
kann, hat der Hauptteil efnen ringförmig ausgebildeten Querschnitt und weist er zumindest einen länglichen
Hohlraum entlang seiner Mittellinie auf, haben die Längskanten des längsgestreckten Hohlraumes im
Querschnitt eine Profitform ohne scharfen Winkel.
Die Befestigung des Abstreifblattes an den gewölbten Enden der ersten Klauen oder ggf. der zweiten Klauen und der Hauptteile erfolgt entweder durch Zusammenwirken der erweiterten Zone des Abstreifblattes mit einem Hohlraum entsprechender Form und Dimension,
Die Befestigung des Abstreifblattes an den gewölbten Enden der ersten Klauen oder ggf. der zweiten Klauen und der Hauptteile erfolgt entweder durch Zusammenwirken der erweiterten Zone des Abstreifblattes mit einem Hohlraum entsprechender Form und Dimension,
ίο welcher in den gewölbten Enden der ersten Klauen und
ggf. zweiten Klauen und der Hauptteile vorgesehen ist oder vermittels eines zylindrischen Körpers, welcher
den Teil des Abstreifblattes umspannt, welcher sich nicht auf der Windschutzscheibe abstützt, wobei dieser
zylindrische Körper zwischen Backen gehalten wird, deren Querschnitt kreisförmig ausgebildet ist und die Bakken
mit den freien Enden der ersten und ggf. zweiten Klauen und den Hauptteilen verbunden sind.
Die Befestigung des Abstreifblattes an den gewölbten Enden der ersten Klauen oder ggf. der zweiten Klauen
und der Hauptteile erfolgt entweder *.urch Zusammenwirken
der erweiterten Zone des Absteifblattes mit einem Hohlraum entsprechender Form und Dimension,
weicher in den gewölbten Enden der ersten Klauen und ggf. zweiten Klauen und der Hauptteile vorgesehen ist
oder venTiittels eines zylindrischen Körpers, welcher
den Teil des Abstreifblattes umspannt, welcher sich nicht auf der Windschutzscheibe abstützt, wobei dieser
zylindrische Körper zv/ischen Backen gehalten wird, deren Querschnitt kreisförmig ausgebildet ist und die Bakken
mit den freien Enden der ersten und ggf. zweiten Klauen ur.d den Hauptteilen verbunden sind.
Der erfindungsgemäße Scheibenwischer läßt sich zu niedrigen Gestehungskosten herstellen, da die Verformung
von Kunststoffen im Vergleich zur klassischen Herstellung unter Verwendung metallischer Profile ggf.
mit montierten Traggliedern vorteilhaft ist. im übrigen ist der erfindungsgemäße Scheibenwischer mit Bezug
auf die Vertikalebene zu seiner Mittellinie symmetrisch und wird von der Gelenkachse durchquert, woraus sich
eine Vereinfachung von Herstellung und Zusammenbau ergibt.
Schließlich läßt sich mit dem erfindungsgemäßen Scheibenwischer eine befriedigende Reinigung selbst
stark gekrümmter oder großflächiger W:.-idschut?.scheiben
erreichen, da man die Flexibilität der Hauptteile bezüglich des Zentralkörpers durch die Querschnittsgestaltung
beeinflussen kann. Im allgemeinen verringert sich der Querschnitt der Hauptteile bei Verschiebung
so vom Zentralkörper bis hin zum Ende des Hauptteils.
Im allgemeinen gil;: je stärker die Wölbung der Windschutzscheibe,
desto langsamer die Abnahme des Quer schnittes des Hauptteiles vom Zentralkörper bis hin zu
seinem Lnde. Die Wahl des gegossenen Materials, aus welchem der Haltebügel besteht und die beim Guß gewählte
Wölbung gestatten ebenfalls eine Beinflussung der auf die verschiedenen Verbindungspunkte des Abstreifblattes
des erfindungsgemäßen Scheibenwischers ausgeübten elastischen Rückholkräfte.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung eines oder mehrerer Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit den
Zeichnungen. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des Haltebügels,
in welcher das Abstreifblatt in dem Bügel befestigt ist, der keine zweiten Klauen aufweist;
F i g. 2 einen Querschnitt entlang Vl-Vl der F i g. 1;
F i g. 2 einen Querschnitt entlang Vl-Vl der F i g. 1;
Fig.3 eine perspektivische Darstellung eines Scheibenwischer-Haltebügels,
der mit entlang der Mittellinie ausgekehlten Hauptteilen versehen ist, wobei das Abstreifblatt
vermittels einer Vorrichtung entsprechend derjenigen der in F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform
befestigt ist;
Fig.4 einen Längsschnitt entlang YHI-VIII der
Fig.3;
F i g. 5/6 eine perspektivische Schnittansicht eines Endes des Hauptteils nach Fig.3, bei dem andere Querschnitte
gewählt wurden.
In den F i g. 1 und 3 ist der Arm des Scheibenwischers
nicht abgebildet. Er wird von dem Antrieb hin- und herbewegt, v/odurch die Reinigung der Windschutzscheibe
eines Fahrzeuges gewährleistet wird. Der Arm wird vermittels einer aus einer Achse 6 bestehenden
Gelenkverbindung an dem Haltebügel 1 angebracht. Die Gelenkverbindung ist eine herkömmliche und wird
im drt-»elr»er» in Ίαι* Γι·αητΑοιβΛΚαη DoiAnlonmaMnnn NJv*
71 38 699 beschrieben. Der Zentralkörper des Haltebügels 1 wird insgesamt mit 3a bezeichnet. Der Zentralkörper
3a besteht aus zwei zur Mittellinie des Bügels parallelen Flügeln 2, die jeweils ein Ende der senkrecht
zu ihnen verlaufenden Achse abstützen; zwischen diesen Flügeln befindet sich ein Hohlraum, der den Durchtritt
des Hakens des Scheibenwischerarms gestattet.
F i g. 1 veranschaulicht die konstruktive Gestaltung des Haitebügels 1 des Scheibenwischers. Der Zentralkörper
wird mit 3a bezeichnet Der Bügel enthält beidseitig des Zentralkörpers 3a zwei erste Klauen 19a, 196
sowie zwei Haltebügelhauptteile 21a und 21Zj. Der Querschnitt der Hauptteile weist die Form eines gleichschenkeligen
Dreiecks geringer Höhe auf. Die Verbindung der ersten Klauen und der Hauptteile mit dem
Zentralkörper ist starr. Einzelheiten der Anordnung des Abstreifblattes 13 ergeben sich aus der Schnittansicht
gemäß F i g. 2.
Das mit 13 bezeichnete Abstreifblatt enthält einen Teil 15 zur Reinigung der Windschutzscheibe und einen
gegenüberliegenden Teil 12 für Befestigungszwecke. Der untere Teil 15 des Abstreifblattes 13 ist mit Teil 12
vermittels einer verschmälerten Zone 14 verbunden. Die Teile 12 und 14 des Abstreifblattes sind in einem
zylindrischen Körper 11 eingeklemmt, welcher mit dem
Abstreifblatt durch Einführung dieses Blattes in den zylindrischen Körper montiert werden kann, oder der auf
dem Abstreifblatt abformbar ist Der zylindrische Körper 11 besteht aus Kunststoff, und rechts der Enden
jeder der ersten Klauen 19a, 19Zj und jedes der beiden Hauptteüe 21a, 216 ist er zwischen den mit der Armatur
verbundenen Baclcjn 10a, 106 eingeklemmt, wobei diese
Backen im Querschnitt eine aus einem Kreissegment gebildete Mittellinie aufweisen. Der zylindrische Körper
wird daher zwischen vier Backenpaaren 10a, 106 gehalten und kann örtlich warmverformt werden, um
ein Gleiten mit Bezug auf die Armatur nach Festlegung seiner Stellung zu verhindern. Eine Auszahnung 17 befindet
sich im unteren Teil des zylindrischen Körpers und bildet durch ihre beiden Kanten 17a, 176 einen Anschlag,
welcher die Drehbewegung des zylindrischen Körpers 11 im Inneren der Backen 10a, 106 begrenzt
Der zylindrische Körper kann örtlich gleichfalls deformiert werden, um eine Relativbewegung des Abstreifblattes
13 mit Bezug auf den zylindrischen Körper zu verhindern. Die Anordnung eines Abstreifblaites dieser
Art wurde bereits in Einzelheiten in der französischen Patentanmeldung Nr. 72 01 837 beschrieben.
Die vorstehend beschriebene Scheibenwischer-Halterung
wurde durch Verformung eines Kunststoffes mit einem Krümmungsradius von 900 mm hergestellt Die
Armatur läßt sich, wie in Fig. 1 dargestellt, unter Ausnutzung der Elastizität des Kunststoffes ausrichten, so
daß man die Teile 12,14 des Abstreifblattes 13 in die in
den Enden 10a, 6 vorgesehenen Hohlräume einführen kann. Bei einem Scheibenwischer, dessen Armatur eine
Länge von etwa 400 mm aufweist, und bei einem Druck des Arms auf der Achst von ungefähr 600 g wird an den
Enden 10a, 106 eine Abstützkraft von etwa 120 g auf der Windschutzscheibe erhalten. Ein derartiger Scheibenwischer
ermöglicht eine befriedigende Reinigung selbst stark gewölbter Windschutzscheiben, wobei seine Herstellungskosten
verhältnismäßig niedrig sind. Darüber hinaus kann das Abstreifblatt 13 eine bezüglich des
Scheibenwischers begrenzte Drehbewegung ausführen, was einen Vorteil im Hinblick auf die Lebensdauer des
Abstreifblattes sowie im Hinblick auf die Wirksamkeit der Reinigung bedeutet.
Bei dieser Ausführungsform wird unter Ausnutzung der Beschaffenheit des für die Formung verwendeten
Kunststoffs und des während der Formung gewählten Krümmungsradius eine optimale Verteilung des Abstützdruckes
über die ganze Länge des Abstreifblattes erreicht, vorausgesetzt, die Armatur ist in ihrer Betriebsstellung
wesentlich weniger gewölbt als zur Zeit der Abnahme, derart, daß die Haltebügel-Hauptteile
elastisch '. Rückholkräfte auf die zweiten Klauen ebenso wie auf ihre eigenen Enden ausüben.
F i g. 3 und 4 stellen eine Abwandlung der in F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsfcrm dar. In dieser abgewandelten
Ausführungsform wird die Montage des Abstreifblattes ebenfalls vermittels der Backen 10a und
106 bewirkt; der Haltebügel weist auch beidseitig des Hauptkörpers 3a zwei erste Klauen 19a und 196 sowie
zwei Haltebügelhauptteile 21a, 216 auf. Der Unterschied bezieht sich auf die Form des für die Hauptteile
21a, 216 gewählten Querschnitts. In der Ausführungsform nach den Fig.3 und 4 ist der Querschnitt der
Hauptteüe 21a, 216 doppelringförmig ausgebildet und entlang der Mittellinie der Hauptteüe sind längliche
Hohlräume 22 vorgesehen. Die Hohlräume 22 sind von zwei Kanten 23 und 24 begrenzt, deren Querschnitt derart
ausgebildet ist, daß kein scharfer Winkel entsteht Diese Ausbildung gestattet außer den oben beschriebenen
Vorteilen die Verwendung einer leichteren Windschutzscheibe und gewährleistet einen guten Anti-Auftrieb-Effekt
F i g. 5 veranschaulicht eine weitere Möglichkeit, den
Scheibenwischer nach Fig.3 herzustellen; in diesem Fall hat der Querschnitt der Hauptteüe die Form einer
Raute geringer Dicke, wobei das Abstreifblatt stets vermittels der Backen 10a, 106 festgehalten wird. Auf diese
Weise wird ebenfalls ein guter Anti-Auftrieb-Effekt erreicht
F i g. 6 ist eine perspektivische Ansicht von Einzelheiten des Endes 56 der Hauptteüe 21a, 6. Die Hauptteüe
21a, 6 weisen einen Querschnitt in Form eines gleichschenkligen
Dreiecks geringer Höhe auf. Aufgrund dieser Querschnittsform ergibt sich ein guter Anti-Auftrieb-Effekt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Scheibenwischer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, welcher aus einem Scheibenwischerarm und
einem eine Wischleiste tragenden Haltebügel besteht, wobei der Haltebügel durch Verformung aus
Kunststoff hergestellt ist und zwei senkrechte Symmetrie-Ebenen aufweist, der Haltebügel einen Zentralkörper
enthält, dadurch gekennzeichnet, daß dessen mittlerer Teil aus zwei parallelen
Flügeln (2) besteht, die mindestens durch eine versenkt angeordnete Gelenkachse (6) verbunden sind,
der Zantralkörper (3a) an seinem mittleren Teil beidseitig jeweils fest verbunden eine erste Klaue (19a,
i9b) trägt, die zusammen mit dem Zentralkörper (3a)
geformt wurde, welche derart angeordnet ist, daß sie einen geringen Winkel mit der Mittellinie des Haltebügels
(1) in der Verbindungszone in der ersten Klaue (19a &b) bildet und
daS ferner an diesem Mittelteil beidseitig ein mit
dem Zentralkörper (3a) starr verbundener, zusammen mit diesem geformtes Hauptteil (21a, 21b) dieses
Haltebügels (1) vorgesehen ist, dessen Querschnitt sich zu seinen Enden hin verringert, wobei
der Hauptteil (21a, 21b)des H?ltebügels (1) entsprechend
einer gekrümmten Mittellinie geformt ist, deren Krümmung in Richtung auf die Zone verläuft, in
welcher sich der dem Haltebügel (1) zugeordnete Scheibenwischer-Arm befindet und wobei die Enden
der ersten L'auen (19a, i9b) und des Hauptteiles (21a, 2\b) des Haltebüpels (1) *n einer der Richtung
des Armes entgegengesetzten Richtung gekrümmt sind und das Scheibenwiscnera'' streifblatt (13) tragen
und
wobei der Haltcbügc! (1) aus einem einzigen Materialstück
geformt wurde.
2. Scheibenwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Haltebügel-Hauptteils
(21a, 2IbJ die Form eines gleichschenkligen
Dreiecks geringer Höhe oder die Form einer Raute aufweist, deren kurze Diagonale die Dicke de;
Hauptteils (2\a,2\b) ausmacht und mit Bezug auf die lange Diagonale kürzer ist oder aber kreisförmig
ausgebildet ist, und daß der Haltebügelhauptteil (2ia.2lb) einen oder mehrere entlang der Mittellinie
des Haltebügels (1) vorgesehene längliche Hohlräume (22) aufweisen kann.
3. Scheibenwischer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Abstreifblattes
(13) an den gekrümmten Enden der ersten (19a, i9b) oder gegebenenfalls zweiten Klauen
und des Haltebügelhauptteils (21a, 2Ib) entweder durch Zusammenwirken einer erweiterten Zone (12)
des Abstreifblattes (13) mit einem Hohlraum (22) entsprechender Form und Dimension, welche in den
gekrümmten Enden der ersten (19a, \9b) und gegebenenfalls zweiten Klauen und des Haltebügelhauptteiles(2\a,2\b)vorgesehen
ist, oder vermittels eines zylindrischen Körpers (11), -welcher den sich nicht auf der Windschutzscheibe
■abstützenden Teil des Abstreifblattes (13) einklemmt, daß der zylindrische Körper (11) zwischen
Backen (10a, XQb) gehalten wird, deren Querschnitt
ringförmig ausgebildet ist, und daß die Backen (10a, \0b) mit den freien Enden der ersten oder gegebenenfalls
zweiten Klauen und dem Haltebügelhauptteil (21a, 21 ty verbunden sind.
4. Scheibenwischer nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel
(1) aus Kunststoff, welcher gegebenenfalls mit Hilfe mineralischer Füllstoffe, Textil- oder Glasfasern verstärkt
ist, hergestellt ist
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1972
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1973
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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