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DE1059509B - Schaltung fuer selbstsaettigbare magnetische Verstaerker - Google Patents

Schaltung fuer selbstsaettigbare magnetische Verstaerker

Info

Publication number
DE1059509B
DE1059509B DEL30330A DEL0030330A DE1059509B DE 1059509 B DE1059509 B DE 1059509B DE L30330 A DEL30330 A DE L30330A DE L0030330 A DEL0030330 A DE L0030330A DE 1059509 B DE1059509 B DE 1059509B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
magnetic amplifier
circuit
transistor
magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL30330A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Chr Heinzerling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL30330A priority Critical patent/DE1059509B/de
Publication of DE1059509B publication Critical patent/DE1059509B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/04Magnetic amplifiers voltage-controlled, i.e. the load current flowing in only one direction through a main coil, e.g. Logan circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltung für selbstsättigbare magnetische Verstärker Es ist bekannt, daß Magnetverstärker der bisher verwendeten Bauarten bezüglich ihrer Bemessungen an die Frequenz des Speisenetzes gebunden sind und daß sich bei ihnen Ansprechzeiten ergeben, die im günstigsten Falle etwa der Zeit einer Halbwelle der Speisefrequenz entsprechen. Dadurch ergeben sich vor allem bei niederen Speisefrequenzen noch verhältnismäßig große Ansprechzeiten und große geometrische Abmessungen für die Magnetverstärker. Um diese Nachteile zu vermeiden, ist man daher vielfach dazu übergegangen, Speisespannungen von niederer Frequenz zunächst in solche von größerer Frequenz umzuformen und mit diesen die Magnetverstärker zu speisen, wobei die bekannten Schaltungen nicht geändert werden. Der Aufwand für diese Maßnahme ist sehr kostspielig, wenn man bedenkt, daß die neue Speisequelle für die gesamte Leistung des Verbrauchers einschließlich der Verlustleistung des Magnetverstärkers ausgelegt werden muß.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung für selbstsättigbare magnetische Verstärker, die gegenüber den bekannten Schaltungen wesentliche Vorteile besitzt. Gemäß der Erfindung sind in die Strompfade der aus einer Gleichspannungsquelle gespeisten Arbeitswicklungen des magnetischen Verstärkers Transistoren eingeschaltet, die durch die Spannung eines vorzugsweise magnetischen Pulsgenerators im Schalterbetrieb gesteuert werden. Die Vorteile dieser Anordnung bestehen darin, daß die Wechselspannungsquelle nur für die geringe Steuerleistung der Transistoren ausgelegt zu werden braucht und die Verbraucherleistung aus einer Gleichspannungsquelle entnommen wird. Da Transistoren im Schalterbetrieb bis zu einer Frequenz von einigen kHz verwendbar sind, ist es möglich, auch die geometrischen Abmessungen des Magnetverstärkers gering zu halten. Die Transistoren werden in Emitter-Basis-Schaltung betrieben, wobei bekanntlich der Kollektorstrom nahezu unabhängig von der Kollektorspannung ist. Infolgedessen machen sich in der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung selbst relativ große Schwankungen der Speisegleichspannung nicht nachteilig bemerkbar. Da die Transistoren praktisch trägheitslos arbeiten, kann man entsprechend der Frequenz der Pulsspannung hohe Ansprechgeschwindigkeiten des Magnetverstärkers erhalten.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen -Schaltungsanordnung dargestellt. Fig. 1 zeigt die Schaltungsanordnung für magnetische Verstärker mit zwei parallel geschalteten Arbeitswicklungen 1 und 2 und gemeinsamen Steuerwicklungen 3 und 4. In den Strompfad der Arbeitswicklung 1 ist die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 5, in den Strompfad der Arbeitswicklung 2 die des Transistors 6 eingeschaltet. Beide Parallelzweige werden über den Lastwiderstand 8 von der Gleichspannungsquelle 7 gespeist. Während bei den bekannten Magnetverstärkeranordnungen dieser Art mit Selbstsättigungsgleichrichtern diese in beiden Parallelzweigen mit einander entgegengesetzter Durchlaßrichtung gepolt sind, werden im vorliegenden Fall die Transistoren in gleicher Durchlaßrichtung gepolt. Beide Emitter der Transistoren 5 und 6 sind mit der Mittenanzapfung der Sekundärwicklung eines Transformators 9 verbunden, während die Basen der beiden Transistoren jeweils mit den Wicklungsenden der Sekundärwicklung dieses Transformators verbunden sind. Primärseitig wird der Transformator von der Spannung eines in der Zeichnung nicht dargestellten Pulsgenerators gespeist. Der Pulsgenerator, der eine Rechteckspannung von einer Pulsfrequenz bis zu etwa 1000 Hz liefert, kann von beliebiger Bauart sein. Vorzugsweise wird wegen der geringen Störanfälligkeit ein magnetischer Pulsgenerator verwendet.
  • Die Wirkungsweise der Magnetverstärkeranordnung ist so, daß während der Dauer einer Halbperiode der Steuerspannung des Pulsgenerators jeweils abwechselnd der eine oder andere der beiden Schalttransistoren 5 und 6 geöffnet ist. Infolgedessen fließt im Ausgangskreis des Magnetverstärkers während beider Halbperioden ein Gleichstrom über den Lastwiderstand 8, und zwar abwechselnd durch die Arbeitswicklungen 1 und 2. Die Größe dieses Stromes ist in an sich bekannter Weise durch Änderung des Steuerstromes in einer der beiden Steuerwicklungen 3 oder 4 des Magnetverstärkers steuerbar; die Einstellung des Arbeitspunktes erfolgt in bekannter Weise durch einen konstanten Vorstrom in einer der beiden oder einer zusätzlichen Steuerwicklung. In Fig.2 der Zeichnung ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung dargestellt. Es handelt sich bei diesem Beispiel um einen spannungszeitflächengesteuerten Magnetverstärker mit nur einer Arbeitswicklung. Bei dieser Art von Magnetverstärkern ist die Arbeitswicklung nur während jeder ersten Halbperiode vom Laststrom durchflossen, und die Rückmagnetisierung des Kernes erfolgt jeweils während jeder zweiten Halbperiode über eine besondere, beispielsweise mit dem Ausgangskreis des Magnetverstärkers galvanisch gekoppelte Steuerwicklung. Wie aus der Fig.2 zu ersehen ist, wird an Stelle des sonst üblichen Selbstsättigungsgleichrichters der Transistor 5 in den Stromkreis der Arbeitswicklung 1 eingeschaltet. Die Speisung der Arbeitswicklung erfolgt wieder über den Lastwiderstand 8 von der Gleichspannungsquelle 7. Die Rückmagnetisierung des Kernes erfolgt über die Steuerwicklung 12, die über einen einstellbaren Vorwiderstand 11 und den Transistor 10 ebenfalls von der Gleichspannungsquelle 7 gespeist wird. Die Steuerkreise beider Transistoren sind ebenfalls in der oben beschriebenen Weise über den mit Anzapfung der Sekundärwicklung versehenen Transformator 9 an den nicht dargestellten Pulsgenerator angekoppelt.
  • Die Wirkungsweise dieser Magnetverstärkeranordnung ist so, daß während der ersten Halbperiode der Pulsspannung der Transistor 5 geöffnet und der Transistor 10 zugesteuert ist. Der Laststrom bewirkt demnach in dieser Halbperiode eine Aufmagnetisierung des Kernes. Die am Lastwiderstand 8 während dieser Zeit abfallende Spannung ist demnach bestimmt durch die Spannungszeitfläche, die nach Abzug der für die Aufmagnetisierung des Kernes erforderlichen Spannungszeitfläche noch übrigbleibt. Während der zweiten Halbperiode der Pulsspannung ist der Transistor 5 zu-und der Transistor 10 aufgesteuert, so daß über die Steuerwicklung 12 eine durch die Größe des Widerstandes 11 bestimmte Spannungszeitfläche die Rückmagnetisierung des Kernes bewirkt. Durch Wertänderung des Widerstandes 11 wird eine Änderung der die Rückrnagnetisierung hervorrufenden Spannungszeitfläche bewirkt; da diese stets genauso groß ist wie die zur Aufmagnetisierung des Kernes verbrauchte Spannungszeitfläche, ergibt sich in bekannter Weise bei dieser Magnetverstärkeranordnung die Möglichkeit einer Steuerung der Magnetverstärker-Ausgangsspannung durch die Veränderung der rückmagnetisierenden Spannungszeitfläche. Ihre Vergrößerung bewirkt, daß in der Halbperiode, in der ein Strom im Verbraucherkreis fließt, eine größere Spannungszeitfläche zur Aufmagnetisierung des Kernes erforderlich ist, so daß die Spannung am Verbraucher geringer wird; umgekehrt bewirkt ihre Verringerung eine Vergrößerung der Verbraucherspannung.
  • Bei den bekannten Magnetverstärkern dieser Bauart, bei denen Selbstsättigungsgleichrichter verwendet werden und die Speisung aus einer Wechselspannungsquelle erfolgt, macht sich der Rückstromeffekt der Gleichrichter sehr nachteilig bemerkbar. Dieser Rückstromeffekt ist bei der erfindungsgemäßen Anordnung nicht vorhanden; es kann deshalb auch eine Ummagnetisierung des Kernes erforderlichenfalls völlig unterbunden werden. Hierzu ist es erforderlich, daß man für den Kern des Magnetverstärkers Eisen verwendet, dessen Remanenzinduktion gleich der Sättigungsinduktion ist. Da selbst bei einem Steuerstrom vom Wert Null noch ein Strom vom Betrag des Kollektorreststromes des Transistors 5 in derselben Richtung weiterfließt. ist dann mit Sicherheit der Magnetverstärker noch voll ausgesteuert. Bei den bekannten Magnetverstärkeranordnungen mit Selbstsättigungsgleichrichtern ist das nicht der Fall. Es erfolgt hier stets in jeder zweiten Halbperiode eine Rückmagnetisierung des Kernes durch den Rückwärtsstrom der Gleichrichter; infolgedessen geht in der jeweils nächsten Halbperiode eine entsprechende Spannungszeitfläche zur Aufmagnetisierung des Kernes verloren, so daß die Ausgangsspannung des Magnetverstärkers ihren Maximalwert nicht bei der Steuerspannung Null erreichen kann, sondern erst bei einem positiven Wert. Demnach weist auch die statische Verstärkerkennlinie der erfindungsgemäßen Magnetverstärkeranordnung eine größere Steilheit auf als diejenige einer gleichartigen Anordnung mit Selbstsättigungsgleichrichtern. Selbstverständlich gelten diese Vorteile auch für die Anordnung nach Fig. 1 der Zeichnung. Bei beiden in der Zeichnung dargestellten Anordnungen ist die Frequenz des Pulsgenerators so abgestimmt, daß die Pulsspannung das Vorzeichen wechselt, sobald der Magnetverstärker den gesättigten Zustand erreicht. Es ist damit sichergestellt, daß er stets innerhalb seiner Sättigungsinduktion betrieben wird. Besonders vorteilhaft ist es, zur Steuerung der Schalttransistoren einen magnetischen Pulserzeuger zu verwenden, der ebenfalls aus der den Magnetverstärker speisenden Gleichspannungsquelle gespeist wird. Da die Frequenz der Spannung eines solchen Pulsgenerators seiner Speisespannung proportional ist, wird der Betrieb des Magnetverstärkers innerhalb seiner Sättigungsinduktion in diesem Fall auch bei Schwankungen der Gleichstrom-Speisespannung der gesamten Anordnung sichergestellt.
  • Um Rückwirkungen der in den Arbeitswicklungen der Magnetverstärker auftretenden Spannungsstöße auf die Steuerwicklungen zu unterdrücken, können alle an sich zu diesem Zweck bekannten Maßnahmen, wie z. B. Gegeneinanderschaltung der Steuerwicklungen oder Einschaltung von Einweggleichrichtern, angewendet werden. Bei der Anordnung nach Fig. 2 braucht der Transistor 10 nicht für den maximalen Ausgangsstrom des Magnetverstärkers ausgelegt zu werden, sondern nur für den maximal erforderlichen Rückmagnetisierungsstrom. Es ist nicht die Speisung dieses Transistors aus einergemeinsamen Gleichspannungsquelle erforderlich. Man kann den Steuerkreis erforderlichenfalls auch galvanisch vom Arbeitskreis trennen, indem man den Transistor aus einer besonderen Gleichspannungsquelle speist und ihm die Pulsspannung über eine getrennte Wicklung des Transformators 9 zuführt. Wesentlich ist hierbei nur, daß diese Pulsspannung zeitlich um 180° gegenüber der Pulsspannung des Transistors 5 verschoben ist, sofern für beide Transistoren gleiche Typen, z. B. pnp-Typen, verwendet werden. Bei Verwendung zweier unterschiedlicher Transistortypen ist diese Phasenverschiebung der beiden Pulsspannungen nicht erforderlich. Abweichend von der in Fig. 2 dargestellten Schaltung kann eine Steuerung des Magnetverstärkers auch in der Weise erfolgen. daß man die Emitter-Basis-Spannung des Transistors 10 mit Hilfe des in der Zeichnung gestrichelt dargestellten Potentiorneters 13 verändert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für selbstsättigbare magnetische Verstärker, dadurch gekennzeichnet, daß in die Strompfade der aus einer Gleichspannungsquelle gespeisten Arbeitswicklungen Transistoren eingeschaltet sind, die durch die Spannung eines vorzugsweise magnetischen Pulsgenerators im Schalterbetrieb gesteuert werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Pulserzeuger vorzugsweise so beschaffen ist, daß seine Frequenz seiner Speisespannung proportional ist und daß er von der den Magnetverstärker speisenden Gleichspannungsquelle gespeist wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 1 und 2 für spannungszeitflächengesteuerte Magnetverstärker mit einer Arbeitswicklung, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis der zur Rückmagnetisierung vorgesehenen Steuerwicklung ein Transistor eingeschaltet ist, der im Gegentakt zum Transistor des Arbeitskreises durch den gleichen Pulserzeuger gesteuert wird.
DEL30330A 1958-04-30 1958-04-30 Schaltung fuer selbstsaettigbare magnetische Verstaerker Pending DE1059509B (de)

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DEL30330A DE1059509B (de) 1958-04-30 1958-04-30 Schaltung fuer selbstsaettigbare magnetische Verstaerker

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DE1059509B true DE1059509B (de) 1959-06-18

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DEL30330A Pending DE1059509B (de) 1958-04-30 1958-04-30 Schaltung fuer selbstsaettigbare magnetische Verstaerker

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DE (1) DE1059509B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1170008B (de) * 1960-09-13 1964-05-14 Walter Preussler Gleichstromverstaerker zur Verstaerkung kleiner Eingangsspannungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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