DE1059551B - Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Anlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer AnlagenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H3/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
- H02H3/26—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents
- H02H3/32—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at corresponding points in different conductors of a single system, e.g. of currents in go and return conductors
- H02H3/33—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at corresponding points in different conductors of a single system, e.g. of currents in go and return conductors using summation current transformers
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
ANMELDETAG:
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DEB
AUSLEGESCHRIFT:
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DEB
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
PATENTSCHRIFT:
kl. 21 c 68/70
INTERNAT. KL. H 02 d 11. JULI 1958
18. JUNI 1959
21. JANUAR 1960
STIMMT ÜBEREIN MIT AUSLEGESCHRIFT 1 059 551 (St 13984 VIII b / 21 c)
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Anlagen und bezieht sich insbesondere
auf solche Schaltungsanordnungen, bei denen beim Auftreten von Fehlerströmen mit Hilfe
eines Differenzwandlers und eines in Abhängigkeit von den im Differenzwandler auftretenden Strömen
ausgelösten Schalters die Anlage abgeschaltet wird.
Derartige Anordnungen sind im Hauptpatent beschrieben. Dabei steht die Auslösesperre des Schalters
mit einem Betätigungsorgan in Verbindung, das bei normalem Betriebszustand durch eine Rühestromspeisung
an der Betätigung verhindert wird. Nach dem Hauptpatent kompensiert die bei einem Körperschluß
am Differenzwandler auftretende Spannung eine aus einer oder allen Netzphasen und dem Nullleiter
entnommene Ruhespannung und bewirkt damit die Abschaltung der Anlage mit Hilfe eines elektrostatischen
Gerätes nach dem Johnsen-Rahbeck-Effekt über eine Auslösesperre.
Um die Auslöseempfindlichkeit zu erhöhen bzw. die Stromstärke des Fehlerstromes, bei der eine Auslösung
erfolgt, herabzusetzen, ist gemäß der Erfindung an den Differenzwandler ein vorzugsweise mit einem
Transistor bestückter Oszillator angeschlossen, dessen Ausgangsschwingungen nach Gleichrichtung in einem
Gleichrichter die Kompensation -des Ruhestromes bzw. der Ruhespannung des Betätigungsorgans bewirkt.
Die Verwendung der Oszillatorschaltung hat z. B. gegenüber einer gewöhnlichen Verstärkerschaltung
den Vorteil, daß sie mit verhältnismäßig geringem Aufwand trotz kleiner Eingangsspannung
die benötigte hohe Ausgangsspannung liefert. Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß der Differenzwandler
und die zur Auslösung benötigten Teile sehr klein und raumsparend dimensioniert werden
können.
Der im Generator vorzugsweise benutzte Transistor kann entweder aus dem Wechselstromnetz über einen
Spannungsteiler gespeist oder auch an eine gleichgerichtete Netzspannung angeschlossen, werden.
Um ein Ansprechen der Anordnung nach jeder Halbwelle des Fehlerstromes zu erreichen, kann es
zweckmäßig sein, den Differenzwandler mit Mittelanzapfung zu versehen und die Steuerspannung des
Generators durch eine Doppelweggleichrichtung des Fehlerstromes zu gewinnen.
Weitere Einzelheiten und Merkmale des Erfindungsgegenstandes gehen aus der Beschreibung von
Ausführungsbeispielen hervor.
Fig. 1 zeigt die prinzipielle Schaltung der Schutzanordnung;
Fig. 2 zeigt die prinzipielle Schaltung eines wechselstromgespeisten
Transistors;
Fig. 3 zeigt ein Strom- und Spannungsdiagramm; Schaltungsanordnung zum Schutz
elektrischer Anlagen
Zusatz zum, Patent 1 053 639 Das Hauptpatent hat angefangen am 14. August-1956
Patentiert für:
August Stuke, Oberbecksen bei Bad Oeynhausen
August Stuke, Oberbecksen bei Bad Oeynhausen, ist als Erfinder genannt worden
Fig. 4 zeigt eine^weitere Schaltung mit gleichstromgespeistem
Transistor.
a5 Die Schaltung der Fig. 1 zeigt zwei Leitungen 1
und 2, die über einen Schalter 4 an den Nulleiter Mp und die eine Phase R eines Wechselstromnetzes angeschlossen
sind. Der Ausgang eines Differenzwandlers 3 führt zu einem Hochfrequenzoszillator 5, der
über die Leitungen 9 und 10 aus dem Wechselstromnetz gespeist wird. Der Ausgang des Oszillators ist
über einen Gleichrichter 6 mit einem Betätigungsorgan 7, ζ. B. mit dem elektrostatischen Relais des
Hauptpatents, verbunden. Dieses ist über die Leitungen 11 und 12 an die Wechselstromleitung angeschlossen
und betätigt über eine Auslösesperre 8 den Schalter 4.
Normalerweise wird die Auslösesperre des Schalters durch einen Ruhestrom an der Betätigung verhindert.
Der Oszillator ist so eingestellt, daß er nicht schwingt, solange kein Fehlerstrom fließt. Sobald ein
Fehlerstrom im Differenzwandler 3 auftritt, beginnt die Oszillatorstufe 5 zu schwingen. Die Schwingung
wird im Gleichrichter 6 gleichgerichtet und kompensiert den Ruhestrom, so daß die Auslösesperre des
Schalters aufgehoben und die Anlage abgeschaltet wird.
Der Oszillator kann beispielsweise mit einem Transistor 13 bestückt werden. Die Basis dieses Transistors
wird nach Fig. 2 über einen Resonanzkreis mit einer Spule 14 an den Differenzwandler angeschlossen. Der
Kollektor liegt an einer Spule 15, die mit der Spule 14
gekoppelt ist, und die gleichzeitig als Primärspule eines Übertragers 16 wirkt, dessen Sekundärseite über
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einen Gleichrichter 17 an das elektrostatische Relais 7
angeschlossen ist. Die Kollektorspannung wird über einen Spannungsteiler 18, 19 auf den Leitungen 1
und 2 abgegriffen.
Am Kollektor C des Transistors 13 liegt eine Wechselspannung von z. B. 40 Volt. Wenn kein
Fehlerstrom vorhanden ist, fließt auch kein Kollektorstrom, da die Vorspannung zwischen Emitter E und
Basis B Null ist, so daß keine Schwingung auftreten kann. Bei Vorhandensein eines Fehlerstromes und
einer derartigen Polung des Differenzwandlers 3, daß
die Basisspannung und die Kollektorspannung gleichphasig sind, fließt in der negativen Halbwelle ein
Basisstrom, so daß auch ein entsprechender Kollektorstrom auftritt. Der Transistor. 13 wird in den Arbeitsbereich
gesteuert, womit das Auftreten von Schwingungen während der negativen Halbwelle der Netzwechselspannung
verbunden ist, wie aus Fig. 3 hervorgeht. Diese Figur zeigt den Kollektorstrom Ic in
Abhängigkeit von der Spannung UBE zwischen Basis und Emitter, wobei die Spannung des Wandlers 3
nach unten aufgetragen ist. DieSchwingungen werden im Gleichrichter 17 gleichgerichtet, wodurch der
Ruhestrom des Relais bzw. die Ruhespannung (Haftspannung) des elektrostatischen Relais kompensiert
wird.
Um auch in der positiven Halbwelle des Fehlerstromes ein Ansprechen zu erzielen, kann auf den
Differenzwandler 3 eine weitere Wicklung aufgebracht werden, mit der eine zweite Oszillatoranordnung mit
phasenvertauschten Anschlüssen betrieben werden kann. Bei 4poliger Ausführung des Fehlerstromschutzschalter
erfolgt die Speisung des Oszillators nach jeweiliger Gleichrichtung der einzelnen Phasen
gegen den Nulleiter.
In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem jedoch der Transistor 13 mit Gleichstrom
betrieben wird.
Die Speisung erfolgt am Kollektor C über einen Gleichrichter 21, der an die Netzleitung 1 angeschlossen
ist. Der Wandler 3 ist in diesem Fall mit einem Abgriff versehen, und die beiden Enden der Wicklung
sind über zwei Gleichrichter 22 und 23 an den Schwingkreis 14, 15 angeschlossen. Die Basisvorspannung
wird also durch Doppelweggleichrichtung des Fehlerstromes aus dem mit Mittelabgriff versehenen
Differenzwandler gewonnen. Auch diese Schaltung hat den Vorteil, daß sie nach jeder Halbwelle des Fehlerstromes
anspricht.
Anstelle des Transistors können auch andere geeignete Verstärkerelemente zur Anwendung kommen.
Es ist ferner möglich, statt eines Oszillators zur Erzeugung harmonischer Schwingungen eine Generatorstufe
zu verwenden, die periodische oder aperiodische Schwingungen anderer Kurvenform, z. B-. Impulse
erzeugt.
Als Beispiel sei genannt, daß Baumaschinen, die auf Baustellen provisorisch angeschlossen werden, häufig
mit einem beweglichen Kabel an eine Kraftsteckdose angeschlossen sind. Bei solchen Maschinen ist der
Motor meist mit dem Baumaschinengerüst konstruktiv verbunden. Wenn nun aus irgendeinem Grund die
Erdverbindung zum Motor durchbrochen wird, erfolgt die Abschaltung der Anlage schon allein durch
Berührung des zu schützenden Verbrauchers mit dem Erdreich beim Auftreten eines Fehlerstromes.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Anlagen durch Abschalten beim Auftreten von
Fehlerströmen mit Hilfe eines Differenzwandlers und eines in Abhängigkeit von den im Differenzwandler
auftretenden Strömen ausgelösten Schalters, dessen Auslösesperre mit einem Betätigungsorgan
in Verbindung steht, das bei normalem Betriebszustand durch eine Ruhestromspeisung an
der Betätigung verhindert wird und bei der die bei einem Körperschluß am Differenzwandler auftretende
Spannung eine aus einer oder allen Netzphasen und dem Nulleiter entnommene Ruhespannung
kompensiert und damit die Abschaltung der Anlage mit Hilfe eines elektrostatischen Relais
nach dem Johnsen-Rahbeck-Effekt über eine Auslösesperre bewirkt, nach Hauptpatent 1 053 639,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Differenzwandler (3) ein vorzugsweise mit einem Transistor (13)
bestückter Oszillator (5) angeschlossen ist, dessen Ausgangsschwingungen nach Gleichrichtung in
einem Gleichrichter (6) die Kompensation des Ruhestromes bzw. der Ruhespannung des Betätigungsorgans
bewirkt. ■ ,
2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Betriebsspannung eine dem
Netz über einen Spannungsteiler entnommene Wechselspannung oder eine hieraus gleichgerichtete
Spannung dient.
3. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode des Verstärkerelements
über Doppelweggleichrichter (22, 23) an den mit Mittelabgriff versehenen Differenzwandler
angeschlossen ist.
4. Schaltanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenphasig gesteuerte
Verstärkerelemente vorgesehen sind, deren Steuerspannung aus zwei getrennten "Wicklungen
des Differenzwandlers entnommen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST13984A DE1059551B (de) | 1958-07-11 | 1958-07-11 | Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Anlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST13984A DE1059551B (de) | 1958-07-11 | 1958-07-11 | Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Anlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1059551B true DE1059551B (de) | 1959-06-18 |
Family
ID=7456214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST13984A Pending DE1059551B (de) | 1958-07-11 | 1958-07-11 | Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Anlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1059551B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1146181B (de) * | 1961-04-28 | 1963-03-28 | Siemens Ag | Fehlerstromschutzschalter mit Summenstromwandler und Verstaerker |
| DE1190554B (de) * | 1962-12-14 | 1965-04-08 | Siemens Ag | Fehlerstromschutzschalter zum Abschalten elektrischer Anlagen beim Auftreten eines Fehlerstromes |
-
1958
- 1958-07-11 DE DEST13984A patent/DE1059551B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1146181B (de) * | 1961-04-28 | 1963-03-28 | Siemens Ag | Fehlerstromschutzschalter mit Summenstromwandler und Verstaerker |
| DE1190554B (de) * | 1962-12-14 | 1965-04-08 | Siemens Ag | Fehlerstromschutzschalter zum Abschalten elektrischer Anlagen beim Auftreten eines Fehlerstromes |
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