DE1146181B - Fehlerstromschutzschalter mit Summenstromwandler und Verstaerker - Google Patents
Fehlerstromschutzschalter mit Summenstromwandler und VerstaerkerInfo
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- DE1146181B DE1146181B DES73726A DES0073726A DE1146181B DE 1146181 B DE1146181 B DE 1146181B DE S73726 A DES73726 A DE S73726A DE S0073726 A DES0073726 A DE S0073726A DE 1146181 B DE1146181 B DE 1146181B
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- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H3/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
- H02H3/26—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents
- H02H3/32—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at corresponding points in different conductors of a single system, e.g. of currents in go and return conductors
- H02H3/33—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at corresponding points in different conductors of a single system, e.g. of currents in go and return conductors using summation current transformers
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Description
Die Erfindung betrifft einen Fehlerstromschutzschalter zum Abschalten elektrischer Anlagen beim
Auftreten eines Fehlerstromes. In der Regel arbeitet der Fehlerstromschutzschalter mit dem Prinzip des
Differenzschutzes. Man verwendet einen Summenstromwandler, über den sämtliche zu und von dem
Verbraucher fließenden Ströme fließen. Tritt ein Fehlerstrom auf, so entsteht im Summenstromwandler
sekundärseitig ein Differenzstrom, der zur Auslösung des Schutzschalters benutzt wird.
Es ist bekannt, diesen Differenzstrom unmittelbar zur Auslösung eines Auslösemagneten zu verwenden,
der das Schaltschloß des Schutzschalters öffnet. Man ist schon den Weg gegangen, zwischen der Sekundärwicklung
des Summenstromwandlers und dem Auslösemagneten einen Leistungsverstärker zu schalten.
Als Leistungsverstärker kann ein Relais, eine Kathodenröhre oder ein Transistor dienen. Die Verwendung
der Kathodenröhre oder des Transistors im Fehlerstromschutzschalter hat den Vorzug, daß sich
die Empfindlichkeit beim Ansprechen steigern läßt. Zur Versorgung des Verstärkers pflegt man eine vom
Netz über einen Gleichrichter gelieferte Spannung zu verwenden.
Durch die Erfindung wird eine Verbesserung erzielt an einem Fehlerstromschutzschalter mit Summenstromwandler,
dessen sekundärer Differenzstrom über einen Verstärker, insbesondere Transistor, der
Wicklung eines Auslösemagneten zugeführt wird, wobei zur Versorgung des Verstärkers eine vom Netz
über einen Gleichrichter gelieferte Spannung dient. Erfindungsgemäß liegt in dem Ausgangskreis des
Verstärkers parallel zu der Versorgungsspannung des Verstärkers ein Akkumulator (z. B. Knopfzelle).
Durch die Erfindung wird erreicht, daß bei einem allzu lange andauernden Ausfall der Netzspannung
der Fehlerstromschutzschalter eingeschaltet bleibt. Hierdurch ist das lästige Wiedereinschalten des
Fehlerstromschutzschalters bei kurzzeitigen Störungen im Netz vermieden.
Das Vorhandensein des Akkumulators in dem Ausgangskreis des Verstärkers erleichtert den Ausgangskreis
des Verstärkers als Ruhestromkreis auszubilden, in dem die Wicklung eines als Haltemagnet ausgebildeten
Auslösemagneten liegt. Der Ruhestromkreis hat den Vorzug, daß bei Ausfall des Verstärkers bzw.
der übrigen zum Ausgangskreis gehörenden elektrischen Bauelemente der Schalter selbsttätig auslöst.
Das Schadhaftwerden des Fehlerstromschutzschalters wird sofort bemerkt. Trotz dieser Überwachung
des Ausgangskreises tritt infolge der Verwendung des Akkumulators in dem Ausgangskreis bei
Fehlerstromschutzschalter
mit Summenstromwandler und Verstärker
mit Summenstromwandler und Verstärker
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft,
Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
ίο Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
ίο Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Phys. Rudolf Scherbaum
und Helmut Rösch, Regensburg,
sind als Erfinder genannt worden
und Helmut Rösch, Regensburg,
sind als Erfinder genannt worden
nicht lange dauernden Netzstörungen kein Auslösen ein.
Es ist bereits bekannt, in Schaltungsanordnungen, die zum Schutz elektrischer Anlagen durch Abschalten
beim Auftreten von Fehlerströmen dienen und einen Summenstromwandler verwenden, einen Ruhestromkreis
vorzusehen. Es geschieht in der Weise, daß aus einer oder allen Netzphasen und dem Nullleiter
eine Ruhespannung entnommen und diese beim Körperschluß durch die am Summenstromwandler
auftretende Spannung kompensiert wird, so daß ein elektrostatisches Relais nach dem Johnson-Rahbeck-Effekt
einen Schalter zur Abschaltung der Anlage veranlassen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung zeigt die elektrische
Schaltung eines Fehlerstromschutzschalters gemäß der Erfindung.
Der Fehlerstromschutzschalter gemäß der Erfindung überwacht die Leiter R und Mp des Netzes N.
Er hat die Schaltkontaktteile K, die mit dem Schaltschloß Sch zusammenwirken. Das Schaltschloß wird
beeinflußt durch einen Auslösemagneten, dessen Wicklung mit 9is bezeichnet ist. Der Fehlerstromschutzschalter
hat einen Summenstromwandler S11,, der die Primärwicklung W1 und die Sekundärwicklung
W» besitzt. Die Sekundärwicklung W2 wirkt auf
den Verstärker, der von einem Transistor Γ in Emitterschaltung
gebildet ist.
Der Ausgangskreis des Transistors T ist vom Netz mit Spannung versorgt. Die Heranführung der Spannung an den Ausgangskreis des Transistors kann von irgendeiner Stelle des Netzes aus erfolgen. Vorzugs-
Der Ausgangskreis des Transistors T ist vom Netz mit Spannung versorgt. Die Heranführung der Spannung an den Ausgangskreis des Transistors kann von irgendeiner Stelle des Netzes aus erfolgen. Vorzugs-
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weise wird hierzu ein Stromkreis verwendet, der an die beiden Leiter R, Mp des Netzes N angeschlossen
ist. Der Stromkreis enthält eine Zusatzwicklung W3 zu
dem Summenstromwandler Sw. Durch diese Zusatzwicklung
wird der Summenstromwandler vormagnetisiert; sie liefert zugleich über die Sekundärwicklung
W2 des Summenstromwandlers dem Transistor eine Vorspannung. In dem Stromkreis, der den Ausgangskreis
des Transistors mit Spannung versorgt, ist noch ein Widerstand R1 vorhanden. Zur Gleichrichtung
der dem Netz entnommenen Spannung dient ein Gleichrichter D. Die Gleichspannung ist zwischen
dem Emitter und Kollektor des Transistors T wirksam. Zur Speicherung der Spannung an diesen Ausgangselektroden
des Transistors dient erfindungsgemäß ein Akkumulator^, z.B. Knopfzelle. Der
Akkumulator A liegt also in dem Ausgangskreis des Transistors T parallel zur Versorgungsspannung des
Transistors. Vorzugsweise ist noch zwischen dem Akkumulator A und einer Ausgangselektrode des
Transistors ein Ohmscher Widerstand Rv angeordnet.
Zweckmäßig liegt er in dem zu der Wicklung JR5 des
Auslösemagneten parallelen Zweig.
Der Ausgangskreis des Transistors T hat vorzugsweise eine Schaltung, bei der bei Ausfall des Transistors
bzw. der übrigen zum Ausgangskreis gehörenden elektrischen Bauelemente der Schalter selbsttätig
auslöst. Dies ist dadurch erreicht, daß der den Akkumulator enthaltende Ausgangskreis des Verstärkers
als Ruhestromkreis ausgebildet ist. In ihm liegt die Wicklung 5RS des Auslösemagneten. Die
Wicklung gehört zu einem als Haltemagnet ausgebildeten Auslösemagneten. Der Ruhestromkreis ist
vom Netz gespeist. Es ist zusammengelegt mit dem Stromkreis, der dem Ausgangskreis des Transistors
Spannung zuführt. Die Wicklung 3is ist wie der die
Spannung für die Ausgangselektroden des Transistors speichernde Akkumulator A parallel zu den Ausgangselektroden
des Transistors geschaltet. Sie erhält einen gleichgerichteten Strom.
Die Wicklung !Rs wird von einem Ruhestrom
dauernd durchflossen. Tritt kein Fehlerstrom in dem Netz auf, so ist der Transistor T geschlossen. Der als
Haltemagnet ausgebildete Auslösemagnet befindet sich im angezogenen Zustand. Entsteht in dem Netz
dagegen ein Fehlerstrom, so bewirkt der an dem Summenstromwandler sekundärseitig auftretende
Differenzstrom ein Öffnen des Transistors. Hierdurch wird die Wicklung 5RS des Auslösemagneten überbrückt,
wodurch sie stromlos wird. Der Haltemagnet fällt somit ab und bewirkt ein Auslösen des Schaltschlosses
Sch, so daß sich die Schaltkontakte K öffnen. Tritt nun während des Gebrauches des Fehlerstromschutzschalters
ein Schadhaftwerden eines der elektrischen Teile des Ausgangskreises des Transistors
auf, so schaltet der Fehlerstromschutzschalter selbsttätig aus. Verliert nämlich der Transistor seine
Sperrwirkung, so überbrückt er die Wicklung 5RS des
Auslösemagneten. Ein gleiches Kurzschielßen findet statt, wenn der Akkumulator A einen Kurzschluß erfährt.
ίο Fällt die Netzspannung aus, so hält, wenn der Ausfall
nicht allzu lange dauert, infolge der Verwendung des Akkumulators A in dem Ausgangskreis des Transistors
T die Wicklung 5RS den Auslösemagneten noch
eine Zeit im angezogenen Zustand. Erst wenn die Unterbrechung längere Zeit dauert, schaltet der
Fehlerstromschutzschalter von selbst aus.
Claims (4)
1. Fehlerstromschutzschalter mit Summenstromwandler, dessen sekundärer Differenzstrom über
einen Verstärker, insbesondere Transistor, der Wicklung eines Auslösemagneten zugeführt wird,
wobei zur Versorgung des Verstärkers eine vom Netz über einen Gleichrichter gelieferte Spannung
dient, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Ausgangskreis des Verstärkers (T) parallel zu der
Versorgungsspannung des Verstärkers ein Akkumulator (A) (z. B. Knopfzelle) liegt.
2. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Akkumulator
(A) und einer Ausgangselektrode des Verstärkers (T) ein Ohmscher Widerstand (Rv)
angeordnet ist.
3. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Akkumulator
(/4) enthaltende Ausgangskreis des Verstärkers (Γ) als Ruhestromkreis ausgebildet ist,
in dem die Wicklung (5RS) eines als Haltemagnet
ausgebildeten Auslösemagneten liegt.
4. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch! bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem den
Akkumulator 04) enthaltenden Ausgangskreis des Verstärkers (T) die Wicklung (9is) des als Haltemagnet
ausgebildeten Auslösemagneten parallel zu den Ausgangselektroden des Verstärkers liegt.
In Betracht gezogene Druckschriften;
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 081 965,
1 059 551, 1053 639;
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 081 965,
1 059 551, 1053 639;
Schrank, »Schutz gegen Berührungsspannungen«, Berlin 1958, S. 195, Abb. 162.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
■■■ S ■-—
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73726A DE1146181B (de) | 1961-04-28 | 1961-04-28 | Fehlerstromschutzschalter mit Summenstromwandler und Verstaerker |
| BE616592A BE616592A (fr) | 1961-04-28 | 1962-04-18 | Interrupteur de protection contre les courants de défaut avec transformateur-totalisateur des courants et amplificateur. |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73726A DE1146181B (de) | 1961-04-28 | 1961-04-28 | Fehlerstromschutzschalter mit Summenstromwandler und Verstaerker |
| FR895966A FR1320638A (fr) | 1962-04-27 | 1962-04-27 | Interrupteur de protection contre les courants de défaut avec transformateur totalisateur des courants et amplificateur |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1146181B true DE1146181B (de) | 1963-03-28 |
Family
ID=25996431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES73726A Pending DE1146181B (de) | 1961-04-28 | 1961-04-28 | Fehlerstromschutzschalter mit Summenstromwandler und Verstaerker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1146181B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1905505A1 (de) * | 1968-04-24 | 1969-11-20 | Servodan As | Fehlstromrelais |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1053639B (de) * | 1956-08-13 | 1959-03-26 | August Stuke | Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Anlagen |
| DE1059551B (de) * | 1958-07-11 | 1959-06-18 | August Stucke | Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Anlagen |
| DE1081965B (de) * | 1958-07-11 | 1960-05-19 | August Stuke | Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Anlagen |
-
1961
- 1961-04-28 DE DES73726A patent/DE1146181B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1053639B (de) * | 1956-08-13 | 1959-03-26 | August Stuke | Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Anlagen |
| DE1059551B (de) * | 1958-07-11 | 1959-06-18 | August Stucke | Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Anlagen |
| DE1081965B (de) * | 1958-07-11 | 1960-05-19 | August Stuke | Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Anlagen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1905505A1 (de) * | 1968-04-24 | 1969-11-20 | Servodan As | Fehlstromrelais |
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