[go: up one dir, main page]

DE2555303A1 - Fehlerstromschutzschaltung - Google Patents

Fehlerstromschutzschaltung

Info

Publication number
DE2555303A1
DE2555303A1 DE19752555303 DE2555303A DE2555303A1 DE 2555303 A1 DE2555303 A1 DE 2555303A1 DE 19752555303 DE19752555303 DE 19752555303 DE 2555303 A DE2555303 A DE 2555303A DE 2555303 A1 DE2555303 A1 DE 2555303A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
fault current
current
voltage
transformer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752555303
Other languages
English (en)
Other versions
DE2555303B2 (de
DE2555303C3 (de
Inventor
Herbert Ing Grad Ebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority to DE19752555303 priority Critical patent/DE2555303C3/de
Publication of DE2555303A1 publication Critical patent/DE2555303A1/de
Publication of DE2555303B2 publication Critical patent/DE2555303B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2555303C3 publication Critical patent/DE2555303C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/26Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents
    • H02H3/32Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at corresponding points in different conductors of a single system, e.g. of currents in go and return conductors
    • H02H3/33Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at corresponding points in different conductors of a single system, e.g. of currents in go and return conductors using summation current transformers
    • H02H3/332Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at corresponding points in different conductors of a single system, e.g. of currents in go and return conductors using summation current transformers with means responsive to DC component in the fault current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • "Fehlerstromschutzschaltung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Fehlerstromschutzschaltung mit einem Summenstromwandler, dessen Primärwicklung von den Hauptleitern eines Wechsel- oder Drehstrcmnetzes gebildet und dessen Sekundärwicklung mit einem Auslöser verbunden ist und weicher eine Hilfswickung aufweist, die mit einem Generator zur Erzeuglmg einer Uec}lselstrcm-Vormagnetisierung des Summenstromwandlers verbunden ist, wobei die Sekundärwicklung mit einen Gleichrichter verbunden ist.
  • Nach den heutigen Vorschriften wird bei vielen elektrischen Installationen gefordert, daß die Ströme, die von einem Verbraucher direkt zur Erde abfließen oder einen anderen Rückweg als über einen Außen- oder den Mittelpunktsleiter nehmen, eine bestimmte Schwelle nicht überschreiten dürfen, da sonst ein Mensch oder Tier gefährdet werden kann. Diese Schwelle liegt im Bereich von einigen Milliampere.
  • Zur Erfassung solcher Fehlerströme ist es im Falle von Fehlerwechselströmen bekanntgeworden, die Außenleiter und den Mittelpunktsleiter durch einen Summenstromwandler hindurchzuführen, Da in jedem Augenblick die Summe aller Ströme gleich Null ist, die den Summenstromwandler durchsetzen, wird im Kern des Wandlers kein magnetischer Fluß induziert, so daß an der Sekundärwicklung des Wandlers auch keine Spannung induziert werden kann. Tritt nun ein Fehlerstrom auf, so ist die Summe aller Ströme, die den Wandler durchsetzen, ungleich Null und es tritt in der Sekundärwicklung des Wandlers eine Spannung bzw. ein Strom auf, mit dem, eventuell nach entsprechender Verstärkung, ein Auslöser für einen Schutzschalter betätigt werden kann (DAS 1 082 337). In diesem Falle arbeitet der Summenstromwandler als Transformator. Für die Erfassung von Fehlergleichströmen sind solche Systeme nur wenig geeignet.
  • Es ist weiterhin eine Fehlerstronschutzschaltung bekanntgeworden (DAS 1 904 394), mit der zusätzlich auch Gleichfehlerströme erfaßt werden können. Dabei wird auf einen Summenstromwandler eine Vormagnetisierungswickung aufgebraucht, welche aus über einer Sekundärwicklung einer Hilfsspannung gespeist ist. Am Summenstromwandler wird/ eine Sekundärspannung abgenommen und deren Änderung infolge von Fehlerströmen durch ein Auswertegerät ausgewertet. Dabei befindet sich parallel zu der Sekundärwicklung, an welcher die Sekundärspannung abgenommen werden kann, ein Gleichrichter, dessen Gleichstromausgang auf das Auswertegerät geschaltet ist.
  • Es ist allerdings festzustellen, daß die angegebene Schaltung bei verschiedenen Fehlerstromarten verschiedene Arten von Signalen abgibt, nämlich bei Fehlergleichstrom eine kleinere, bei Fehlerwechselstrom eine höhere Ausgangsspannung. Das angeschlossene Auswertegerät wurde daher kompliziert, weil es zwei Schwellwerte erhalten mußte. Wegen dieses besonderen Auswertegerätes ist die Fehlerstromschutzschaltung gemäß der DAS 1 904 394 nicht realisiert worden. Der Vormagnetisierungsstrom schwingt offensichtlich mit einer Frequenz von 50 Hz, da der Vormagnetisierungsstrom direkt dem Netz entnommen ist. Ein weiterer Nachteil ergibt sich dadurch, daß eine Wechselstrom-Fehlerstrom-Erfassung nur in einer ganz bestimmten Phasenlage korrekt erfolgt. Für Mehrphasenstrom ist diese Einrichtung nicht geeignet.
  • In der zu der genannten DAS 1 904 394 zugehörigen Zusatzanmeldung (OS 21 06 878) ~ ist vorgeschlagen worden, zwei Surnmenstromwandler mit je einer Meßwicklung und je einer Vormagnetisierungswicklung vorzusehen, wobei die beiden Vormagnetisierungswicklungen der beiden Wandler gegensinnig und die Meßwicklungen der beiden Wandler gleichsinnig in Reihe geschaltet sind und der Auslöser von beiden Meßwicklungen angesteuert ist. Eine ähnliche Schaltung ist durch die DAS 1 905 505 bekanntgeworden, bei welcher auch eine Vormagnetisierung mit einem besonderen Generator und einer von der Netzfrequenz abweichenden Frequenz vorgeschlagen wird. Dabei ist die Vormagnetisierungsfrequenz beispielsweise mehrere Male so hoch wie die Netzfrequenz. Allerdings wird gemäß der 1 905 505 DAS/und der OS 2 106 878 offensichtlich bereits durch die Vormagnetisierung die für den Auslöser benötigte Energie geliefert. Daher läßt sich die angegebene Schaltung auch nicht für verschiedene Arten von Fehlerströmen mit annähernd gleicher Empfindlichkeit verwirkl i ch en .
  • Es ist weiterhin eine Einrichtung zur Stromdurchflutungserfassung mit einem stromdurchflossenen Summenstromwandler und mindestens einer mit dem Summenstromwandler verketteten Stromschleife vorgeschlagen worden (Patent-Anmeldung P 25 13 653.2).
  • Dabei ist der Summenstromwandler in einen Oszillator integriert, der mit gegen 50 Hz sehr großer Frequenz schwingt und dessen Frequenz durch Fehlerströme gesteuert wird, wobei die Frequenzänderung über Bandfilter zur Auslösung benutzt wird.
  • Zunächst muß bei dieser Einrichtung dafür gesorgt werden, daß die Konstanz des Oszillators sehr hoch ist, da jede unbeabsichtigte Frequenzänderung die Empfindlichkeitsgrenze verändert. Diese Konstanthaltung des Oszillators ist mit verhältnismäßig großem Aufwand verbunden. Darüber hinaus müssen infolge der gespeicherten Energie immer gewisse Schaltzeiten in Kauf genommen werden, so daß die Erfassung von Fehlerstromimpulsen mit z.B. nur einer Milisekunde Dauer mit Schwierigkeiten verbunden ist. Insgesamt erscheint der Aufwand verhältnismäßig hoch.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fehlerstromschutzschaltung mit geringem Aufwand und relativ geringen Mitteln zu schaffen, bei der nicht nur Wechselfehlerströme, sondern auch Gleichfehlerströme jeder Art und Impuls-Gleichfehlerströme mit hoher Konstanz und etwa gleicher Empfindlichkeit erfaßt werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dle Frequenz der Wechselstron-Vormagnetisierung groß ist gegenüber 1 der Netzfrequenz, daß parallel zu dem Gleichrichter ein R-C-Glied, dessen Zeitkonstante etwa der Periodendauer der Vormagnetisierungsschwingung entspricht, angeordnet ist, und daß parallel zu dem R-C-Glied eine Diskriminatorschaltung angeschlossen ist, welche bei Absinken der Spannung am R-C-Glied unter einen Grenzwert, d.h. bei Auftreten eines Gleich-, Wechsel- bzw. StoßfehlerstromesXeinen Auslöseimpuls abgibt.
  • Der Grundgedanke des Vorschlags ist eigentlich der, den Summenstromwandler als Signalübertrager zu benutzen, ein Signal zu wählen, das genügend kurze Prüfimpulse ermöglicht, beispielsweise 1000 Hz, den Effekt zu benutzen, daß jede Art von Fehlerströmen (auch als Impuls) das übertragene Signal wenigstens kurzzeitig verkleinert und nun durch eine Diskriminatorschaltung jedes - auch kurze - Absinken dieser Signalspannung zur Anzeige bzw. Auslösung zu benutzen.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Anhand der Zeichnung sollen einige Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert werden.
  • Es zeigt: Fig. 1-) zwei Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Fig. 2 ) Fehlerstromschutzschaltung, Fig. 3 eine Diskriminatorschaltung für die Fehlerstromschutzschaltung gemäß den Figuren 1 und 2 und Fig. 4 Kurvendarstellungen der Spannung am R-C-Glied bei einer Fehlerstromschutzschaltung mit dem Diskriminator gemäß Fig. 3, für verschiedene Zustände.
  • Eine Fehlerstromschutzschaltung gemäß der Figur 1 besitzt einen Summenstromwandler 1, dessen Primärwicklung durch die Leiter 2 und 3 eines Wechselstromnetzes gebildet sind. In diese Leiter 2 und 3 ist eine Auslöseeinrichtung 4 eingeschaltet, welche aus Trennkontakten 5, einem Schaltwerk 6 und einem Auslösemagneten 7 besteht. Der Summenstromwandler 1 besitzt eine erste Hilfawicklung 8, auch Vormagnetisierungswicklung 8 genannt, welche mit einem Frequenzgenerator 9 verbunden ist, welcher seine Energie aus dem Netz, d.h. von den Leitern 2 und 3 über elektrische Leitungen 10 bezieht. Weiterhin besitzt der Summenstromwandler 1 eine Sekundärwicklung 71, welche auf die Eingangsklemmen 12 und 13 eines Auswertegerätes 14 geschaltet ist. Das Auswertegerät 14 bezieht seine Energie über Leitungen 15 ebenfalls von den Leitern 2 und 3. Die Ausgangsklemmen des Auswertegerätes 14, welche mit den Bezugsziffern 16 und 17 bezeichnet sind, sind mit dem Auslösemagneten 7 direkt verbunden.
  • Die Wirkungsweise dieser Anordnung wird nun anhand der Figur 3, welche der Ausführung gemäß der Figur 1 in detaillierterer Form entspricht, näher erläutert. Der Frequenzgenerator 9 erzeugt zeugt eine Frequenz, die ein Mehrfaches von 50 Hz ist, beispielsweise 1000 Hz. über die Hilfswicklung 8 wird im Summenstromwandler 1 eine 1000 Hz-Wechselvormagnetisierung erzeugt. Diese Magnetisierung ist so groß gewählt, daß wenigstens der lineare Bereich von Induktion und Feldstärke des Summenstromwandlers 1 vollständig ausgesteuert wird; benutzt man einen Kern aus einem hochpermeablen Eisen-Nickel-Werkstoff, dann wird auf etwa 3000 Gauß ausgesteuert, wobei man etwa 20 Milliampere pro cm Eisenweg benötigt.. Die Sekundär wicklung 11 besitzt nunmehr eine Windungszahl, die so hoch ist, dß sich infolge der Wechselstromvormagnetisierung des Summenstromwandlers 1 mit 1000Hz eine Wechselpannung von einigen Volt ergibt, z.B. 100 Windungen. An die Sekundärwicklung 11 ist ein Zweiweggleichrichter 32 geschaltet, welcher aus vier entsprechend einer Graetzschaltung geschalteten Dioden besteht.
  • Die in der Sekundärwicklung 11 erzeugt Wechselspannung wird in de Gleichrichter 32 glench-gerichtet, so daß am Gleichrichteiausgang eine positive Halbwellenspannung ansteht. Parallel zu dem Gleichstromausgang des Gleichrichters ist ein R-C-Glied 33 geschaltet, dessen Zeitkonstante klein ist gegen die Periodendauer des Netzwechselstromes, jedoch andererseits so groß, daß die Spannung zwischen den ilalbwellen der 2;300 Hz-Spannung nicht auf einen kleinen Bruchteil absinkt. Die Zeitkonstante dieses R-C-Gliedes 33, dessen Kondensator 33a und Widerstand 33b parallel geschaltet sind, beträgt beispielsweise 1 ins, wobei C = 0,02 µF, R = 25 kn. Die Spannung am R-C-Glled 33 wird an den Eingang eins kleinen elektronischen Verstärkers angelegt, welcher in der Figur 3 mit der Ziffer 34 bezeichnet und an dessen Ausgang der Magnetauslöser 7 geschaltet ist. Der Aufbau dieses Vertärkers 34 ist folgendermaßen: Er besitzt einen Eingangstransistor 341, dessen Kollektor auf die Basis eines zweiten Transistors 342 geschaltet ist wobei der Eingangstransistor 341 in Emitterschaltung arbeitet; der Emitter des Transistors 341 ist auf denEmitter des Transitors 342 geschaltet.
  • Der Kollektor des Transistors 341 ist an die Betriebsspalmung | UB (= 24 V) gelegt, wobei in dieser Richtung ein Ableitwiderstand 343 eingefügt ist. Der Kollektor des Transistors 342 ist ebenfalls an die Betriebsspannung UB angeschlossen, wobei sich in dessen Leitung ein Spannungsteiler aus zwei Widerständen 344 nd 345 befindet. Die Basis des Transistors 341 und der | Kollecktor des Transistors 342 sind über einen Widerstand 346 und einen Kondensator 347 miteinander verbunden, damit auch bei 1 kurzem Absinken der Eingangspannung durch Rückkopplung ein genügend langer Stromimpuls auf den Magnetauslöser 7 gegeben wird. Zwischen den beiden Widerständen 344 und 345 ist die Basis eines Ausgangstransistors 348 geschaltet, dessen Emitter mit der Betriebsspannung U verbunden ist und in dessen Kollektor über einen Ableitwiderstand 349 an den Auslösemagneten 7 geschaltet ist. Der andere Pol des Verbrauchers, d.h. des Auslösemagneten 7 liegt an der Masseleitung 35. Die Wirkungsweise dieses Verstärkers ist folgende: Solange die Eingangsspannung, d.h. die gleichgerichtete und durch das R-C-Glied 33 belastete Spannung zwischen den Klemmen 3410 und 3411 über einem bestimmten Grenzwert X liegt, wird am Ausgang, d.h. am Auslöser 7, kein Strom abgegeben. Sinkt die Eingangsspannung unter den Grenzwert X und sei es auch nur kurzzeitig, so gibt der Verstärker einen Stromimpuls über den Magnetauslöser 2b, der zur Auslösung desselben ausreicht, der mindestens ca. 10 Milli Sek., beispielsweise auch länger, z.B. 1 Sekunde anh?lt. Solange also kein Fehlerstrom auftritt, liegt am R-C-Glied 33 eine mit 2000 Hz pulsierende Gleichspannung ausreichender Höhe über dem Grenzwert X (siehe Fig. 4, bei der diese Spannung über der Zeit T aufgetragen ist, Fall A). Diese Spannung sorgt im Verstärker 34 dafür, daß der Ausgangstransistor 348 sperrt, so daß am Magnetauslöser 7 keine Spannung ansteht. Entsteht beispielsweise ein Gleichstrom-Fehlerstrom, dann wird der Summenstromwandler 1 weiter entweder in positiver oder in negativer Richtung in die Sättigung gesteuert, so daß die am R-C-Glied 33 anstehende Spannung absinkt. Sinkt nun diese Spannung unterhalb einer innerhalb des Verstärkers 34 gebildeten Referenzspannung X, auch Grenzwert X genannt, ab, dann wird der Ausgangstransister 348 durchgesteuert; über den Auslösernagncten 7 fließt ein Auslösestrom (Fig. 4, Fall B).
  • Tritt ein Wechselfehlerstrom auf, darin sinkt die 2000 Hz-Wechsel spannung am R-C-Glied 33 nur während einiger Perioden der 20StIz Frequenz entsprechend den Augenblickswerten des Fehlerstromes unter den Grenzwert X (Fall C, Fig. 4); auch dann fließt über den Auslösemagneten 7 ein Spannungsimpuls, der zur Auslösung ausreicht. uch bei kurzen Impulsen, wie sie beispielsweise bei Fehlerströmen in Phasenanschnittsteuerungen auftreten, kommt es durch Abfall der Spannung am R-C-Glied 33 zum Ansprechen des Verst-irkers 34, wobei es davon abhängt, wie das R-C-Glied 33 dimensioniert ist. Unter Umständen kann durch entsprechende Dimensionierung des R-C-Gliedes 33 und des Verstärkers 34 eine Empfindlichkeit für Impulse von 1 bis 2 Milli Sek. erreicht werden (Fall D der Fig. 4).
  • Wie aus der Figur 3 zu ersehen ist, ist der Widerstand des R-C-Gliedes 33 als Potentiometer ausgebildet; er dient als Eingangspotentiometer, Einstellglied und Basis-Emitterwiderstand für den Transistor 341.
  • In der dargestellten Schaltung bekommet der Auslösemagnet 7 im Falle eines Fehlerstromes einen Impuls. Die Schaltung kann selbverständlich auch in umgekehrter Richtung arbeiten, so daß ein Ruhestromauslöser verwendet wird aund vom Verstärker solange Strom über den Auslöser, d.h. den Auslösemagneten 7, geliefert wird, wie kein Fehlerstrom fließt. Siie solche Schaltung hat den Vorteil, daß kein Zustand auftreten kann, in dem durch Netzausfall oder Unterspannung kein Schutz vorhanden ist. In einen solchen Fall lcst der Auslöser aus und trennt so die Anlage vom Netz ab.
  • Die Figur 2 zeit nun eine ähnliche Anordnung, wie die Fig. 1; der einzige Unterschied besteht darin, daß auf den Summe | stromwandler 1 eine weitere zweite Sekundärwicklung geschaltet ist, die parallel zum Auslösemagneten 7 liegt. Diese Wicklung | hat die Bezugsziffer 21. Diese Zusatzwicklung 21 umgeht das Auswertegerät 14, so daß eine direkte Fehlerstromauslösung, wie bei herkömmlichen Schaltern, d.h. ohne Elektronik erreicht wird. Diese Zusatzwicklung 21 sichert also einen Wechselstrom-Fehlerstromschutz auch bei Neutzausfall. Der von der Elektronik gelieferte Auslöseimpuls teilt sich allerdings auf, so daß | der gelieferte Strom um den Betrag, der über die Wandlerwicklung fließt, erhöht werden muß. Damit dieser Wert klein wird, ist in dem Wicklungszweig der Wicklung 21 ein Widerstand 22 geschaltet.
  • Als Generator 9 kann jede Art eines Generators verwendet werden; es ist jedoch günstig, daß dieser Generator annähernd eine Sinus-Frequenz abgibt.
  • Die Speisung fiir den Verstarker, d.h. für das Auswertegerät 14 und den Generator 9 kann in bekannter Weise mittels Transformator und Gleichrichter oder auch durch Kondensator-Spannungsteilung und Gleichrichtung vorgenommen werden (nicht gezeigt).
  • Der Grundgedanke der Diskriminatorschaltung, wie sie in der Figur 1 bis 3 dargestellt ist, ist der, die übertragene 1000 Hz-Spannung gleichzurichten und auf ein R-C-Glied mit einer Zeitkonstante zu geben, die etwa der Periodendauer der Schwingung entspricht. Dadurch ergibt sich zwar ein Absinken der Spannung während zweier Halbwellen; jedoch ist der untere Spannungswert bei Fehlen von Gleichströmen immer genau definiert und sinkt ni@ unter diesen Wert ab. Jede Art von Fehlerstrom, auch ein Impuls, wenn er nur etwa die Länge einer Halbwelle hat, stört über die Magnetisierungskennlinie des Wandlers die Sekundärwicklung. Damit sinkt die Spannung am R-C-Glied mindestens kurzzeitig ab. Der angeschaltete einfache elektronische Verstärker, der Bezugsziffer 34 bezeichnet ist, ist, wie oben erwähnt, so ausgelegt, daß er bei Unterschreiten eines Schwell- oder Grenzwertes X einen Stromstoß auf den Auslösemagneten 7 abgibt.
  • Der Generator kann vereinfacht auch so ausgebilden sein, daß er eine verhältnismäßig geringe Frequenz auf die Vormagnetisierungswicklung gibt. Grundveraussetzung ist allerdings, daß diese Generatorfrequenz von der Hetzfrequenz verschieden ist. Vorteilhaft kann sie beispielsweise die dritte Oberwelle der Netzfrequenz (150 Hz) aufweisen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche 1. Fehlerstromschutzschaltung mit einem Summenstromwandler, dessen Primärwicklung von den Hauptleitern eines Wechsel-oder Drohstromnetzes gebildet und dessen Sekundärwicklung mit einem Auslöser verbunden ist und welcher eine Hilfswicklung aufweist, die mit einem Generator zur Erzeugung einer Wechselstrom-Vormagnetisierung des Summenstromwandlers verbunden ist, wobei die Sekundärwicklung mit einem Gleichrichter verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Wechselstrom-Vormagnetisierung groß ist gegenüber der Netzfrequenz, daß parallel zu dem Gleichrichter (32) ein R-C-Glied (33), dessen Zeitkonstante etwa der Periodenentspricht, dauer der Vormagnetisierungsschwingung / angeordnet ist, und daß parallel zu dem R-C-Glied eine Diskriminatorschaltung (34) angelossen ist, welche bei Absinken der Spannung am R-C-Glied unter einen Grenzwert (X), d.h. bei Auftreten eines Gleich-, Wechsel- bzw. Stoß-Fehlerstromes, einen Auslöseimpuls abgibt.
  2. 2. Fehlerstromschutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Diskriminatorscahltung (34) einen Verstäker aufweist, welche eine komplementäre Transistorschaltung besitzt, und daß der Widerstand (33b) des R-C-Gliedes (33) verstellbar ist und so als Eingans-Potentiometer, Einstellglied und Basis-Emitterwiderstand für den Eingangstransistor (341) dient.
  3. 3. Fehlerstromschutzschltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Vormagnetisierung so groß gewühlt ist, daß die Periodendauer ungeführ der Dauer des kürzesten, zu erwatrenden Fehlerstromimpulses entspricht.
  4. 4. Fehlerstromschutzschaltung nahch Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ferquenz der Vormagnetisierung annähernd 1000 Hz beträgt.
  5. 5. Fehlerstromschutzschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ferquenz der Vormagnetisierung annähernd der dritten Oherwelle der Netzfrequenz entspricht.
DE19752555303 1975-12-09 1975-12-09 Fehlerstromschutzschaltungsanordnung Expired DE2555303C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752555303 DE2555303C3 (de) 1975-12-09 1975-12-09 Fehlerstromschutzschaltungsanordnung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752555303 DE2555303C3 (de) 1975-12-09 1975-12-09 Fehlerstromschutzschaltungsanordnung

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2555303A1 true DE2555303A1 (de) 1977-06-23
DE2555303B2 DE2555303B2 (de) 1981-06-19
DE2555303C3 DE2555303C3 (de) 1982-03-04

Family

ID=5963884

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752555303 Expired DE2555303C3 (de) 1975-12-09 1975-12-09 Fehlerstromschutzschaltungsanordnung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2555303C3 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2851381A1 (de) * 1978-02-02 1979-08-09 Felten & Guilleaume Carlswerk Fehlerstrom-schutzschaltung fuer gleichund/oder wechselstrom
FR2458165A1 (fr) * 1979-05-31 1980-12-26 Merlin Gerin Dispositif de protection contre les defauts de mise a la terre d'une alimentation a convertisseur statique
FR2509089A1 (fr) * 1981-07-06 1983-01-07 Merlin Gerin Dispositif de protection differentielle a haute sensibilite pour la detection de courants de defaut phase ou neutre a la terre
EP0202096A1 (de) * 1985-05-14 1986-11-20 BICC Public Limited Company Summenstromdetektor
EP0248320A1 (de) * 1986-06-05 1987-12-09 Siemens Aktiengesellschaft Anordnung zum Erfassen von Fehlerströmen
EP0416422A1 (de) * 1989-09-07 1991-03-13 Siemens Aktiengesellschaft Differenzstromschutzschalter
DE4215899C1 (de) * 1992-05-14 1993-11-25 Siemens Ag Anordnung zum Erfassen von Differenzströmen

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3307443A1 (de) * 1983-03-03 1984-09-06 Datron-Electronic Pichl & Schulte KG, 6109 Mühltal Fehlerschutzschaltung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB980415A (en) * 1962-02-23 1965-01-13 Baldwin & Francis Ltd Improvements relating to earth leakage protective systems
GB1108356A (en) * 1963-12-20 1968-04-03 Ass Elect Ind Improved arrangement for detecting alternating current flow
DE1905505B2 (de) * 1968-04-24 1973-01-11 Servodan A/S, Soenderborg (Dänemark) Fehlerstromschutzschalter

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB980415A (en) * 1962-02-23 1965-01-13 Baldwin & Francis Ltd Improvements relating to earth leakage protective systems
GB1108356A (en) * 1963-12-20 1968-04-03 Ass Elect Ind Improved arrangement for detecting alternating current flow
DE1905505B2 (de) * 1968-04-24 1973-01-11 Servodan A/S, Soenderborg (Dänemark) Fehlerstromschutzschalter

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2851381A1 (de) * 1978-02-02 1979-08-09 Felten & Guilleaume Carlswerk Fehlerstrom-schutzschaltung fuer gleichund/oder wechselstrom
FR2416580A1 (fr) * 1978-02-02 1979-08-31 Felten & Guilleaume Carlswerk Branchement de protection contre les courants de fuite pour courant continu et/ou alternatif
FR2458165A1 (fr) * 1979-05-31 1980-12-26 Merlin Gerin Dispositif de protection contre les defauts de mise a la terre d'une alimentation a convertisseur statique
FR2509089A1 (fr) * 1981-07-06 1983-01-07 Merlin Gerin Dispositif de protection differentielle a haute sensibilite pour la detection de courants de defaut phase ou neutre a la terre
EP0069655A1 (de) * 1981-07-06 1983-01-12 Merlin Gerin Hochempfindliche Differentialschutzeinrichtung zur Feststellung von geerdeten Phasen- oder Neutralleiterfehlerströmen
EP0202096A1 (de) * 1985-05-14 1986-11-20 BICC Public Limited Company Summenstromdetektor
US4725913A (en) * 1985-05-14 1988-02-16 Bicc Public Limited Co. Residual current detector
EP0248320A1 (de) * 1986-06-05 1987-12-09 Siemens Aktiengesellschaft Anordnung zum Erfassen von Fehlerströmen
EP0416422A1 (de) * 1989-09-07 1991-03-13 Siemens Aktiengesellschaft Differenzstromschutzschalter
DE4215899C1 (de) * 1992-05-14 1993-11-25 Siemens Ag Anordnung zum Erfassen von Differenzströmen

Also Published As

Publication number Publication date
DE2555303B2 (de) 1981-06-19
DE2555303C3 (de) 1982-03-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2555303A1 (de) Fehlerstromschutzschaltung
DE2555221C2 (de) Verfahren zur Erfassung von Fehlerströmen beliebiger Art
DE2731453C3 (de) Erdschlußdetektor
DE1914746A1 (de) Einrichtung zur Parallelschaltung mehrphasiger Wechselspannungen
DE2555255C3 (de) Einrichtung zur Erfassung von Fehlerströmen
DE1266869B (de) Einrichtung zur Steuerung der Synchronisierung eines als Asynchronmotor anlaufenden Synchronmotors
DE2526649A1 (de) Erdschlusschutzeinrichtung
DE2856316C3 (de) Elektronisches Auslösesystem für Schutzschalter, insbesondere für Fehlerstrom-Schutzschalter
DE2059054A1 (de) Fehlerstromschutzschalter
DE1438908A1 (de) Schutzstromkreis fuer eine Maschine zur elektrolytischen Bearbeitung
DE19857739A1 (de) Fehlerstromschutzschaltungsanordnung
DE1302257C2 (de) Messchaltungsanordnung fuer elektronische relais
DE1155524B (de) Relaisanordnung zur UEberwachung elektrischer Stromkreise
DE2733235A1 (de) Motorsteuersystem fuer naehmaschinen
DE1257258C2 (de) Transformatordifferentialschutz
DE1463259C3 (de) Stromversorgungseinrichtung für Wechselstrom konstanter Frequenz mit einem bei variabler Drehzahl antreibbaren Wechselstromgenerator
DE2043007A1 (de) Fehlerstromschutzschalter
DE2252689C3 (de) Schutzschaltungsanordnung
DE895266C (de) Empfangsverfahren fuer Fernmessuebertragungen
DE2642392A1 (de) Ausloeseeinrichtung
DE2014089B2 (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung ' eines dem Nulldurchgang eines Wechselstromes um eine konstante Zeit voreilenden Ausgangssignals
CH446499A (de) Erdschlussschutzeinrichtung in einem Ein- oder Mehrphasensystem
DE1413690C (de) Elektrische Regeleinrichtung
DE1172754B (de) Steuergeraet fuer Synchronschalter
DE1069761B (de) Schaltungsanordnung zum Überwachen der Übertragungseigenschaften einer Hochspannungsleitung

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8320 Willingness to grant licences declared (paragraph 23)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: BBC BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: ASEA BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee