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DE1204151B - Klassiergerinne mit einem endlosen Transportband - Google Patents

Klassiergerinne mit einem endlosen Transportband

Info

Publication number
DE1204151B
DE1204151B DEO8726A DEO0008726A DE1204151B DE 1204151 B DE1204151 B DE 1204151B DE O8726 A DEO8726 A DE O8726A DE O0008726 A DEO0008726 A DE O0008726A DE 1204151 B DE1204151 B DE 1204151B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
kink
upper run
conveyor belt
behind
endless conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO8726A
Other languages
English (en)
Inventor
Tadashi Ohyama
Kiyoshi Sasagawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1204151B publication Critical patent/DE1204151B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/62Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/16Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carriers in the form of belts

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Klassiergerinne mit einem endlosen Transportband Die Erfindung betrifft ein Klassiergerinne mit einem endlosen Transportband, dessen Obertrum verschieden geneigte Abschnitte aufweist, mit einem gegen die Förderrichtung gerichteten Spülstrom und mit einer Knickstelle, hinter der - in Förderrichtung des Gutes gesehen - die Obertrumfläche einen spitzen Steigungswinkel mit der Horizontalen einschließt.
  • Das Aufbereiten bzw. Trennen fester Körper, wie Erze od. dgl., erfolgt entweder nach der Dichte (sortieren) und/oder nach der Körnung (klassieren). Zur Ausübung dieses Verfahrens sind Vorrichtungen bekannt, in denen das Trenngut in einem Wasserstrom durch ein geneigt angeordnetes, vorzugsweise Querleisten aufweisendes, bewegtes Transportband geleitet wird, so daß durch diese sogenannten Stromwäschen die leichteren Teile von den schwereren getrennt werden. Das Transportband weist in dieser Vorrichtung vorzugsweise einen kastenförmigen Querschnitt auf.
  • Es sind weiterhin Wäschen bekannt, bei welchen die Unterschiede der Sinkgeschwindigkeit der einzelnen Bestandteile des Trenngutes zum Trennen benutzt werden. Besteht das Trenngut aus Teilen, die alle homogen sind, dann ist im allgemeinen ihre Größe für die Absetzgeschwindigkeit bestimmend; ist das Trenngut inhomogen, dann werden sich die kleineren Teile aus schwererem Material vor den größeren Teilen mit geringerem spezifischem Gewicht absetzen. Diese vorbekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß sie mit einem erheblichen Ungenauigkeitsfaktor arbeiten, weil meist die Voraussetzungen, die einen günstigen Wirkungsgrad ermöglichen, wie zu eng begrenzter Körnungsbereich, klar voneinander differenzierte Fraktionen, günstige Waschbarkeitskurve od. dgl., nicht gegeben sind.
  • Schließlich sind noch Vorrichtungen bekannt, in welchen mittels eines in einer geschlossenen Leitung geführten Flüssigkeitsstromes, bei dem das Trenngut im Mittelteil des Kanals aufgegeben wird und dadurch die Trennung durchgeführt wird, daß dem Gut durch einen beweglichen Boden des Kanals eine mechanisch erzeugte Gegenbewegung erteilt wird, durch die sich eine stehende Wirbelbewegung des Gutes ausbildet. Aus diesem Wirbel werden die leichteren Gutanteile in Stromrichtung ausgetragen, und der Schwergutanteil wird durch den beweglichen Leitungsboden gegen den Strom abgeführt. Das dort zur Anwendung gekommene Prinzip unterscheidet sich grundsätzlich von den Prinzipien, die in den obenerwähnten Vorrichtungen zur Anwendung kommen, indem sich stehende Wirbelbewegungen des Gutes bilden, wobei aus den Wirbeln das schwere Gut durch den bewegten Boden des Kanals stromaufwärts und das leichte Gut durch den Flüssigkeitsstrom stromabwärts geführt wird. Jenes Verfahren eignet sich demnach für ein besonders sauberes Durchwaschen des Gutes und garantiert ein genaues Trennen selbst bei Trenngütern mit ausgedehntem Körnungsbereich oder ungünstigen Waschbarkeitskurven. Die zur Ausübung dieses Verfahrens benötigte Vorrichtung benötigt jedoch einen zu großen Raum, ganz abgesehen davon, daß sie in ihren Herstellungskosten nicht gerade billig ist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für das Aufbereiten bzw. Trennen fester Körper, wie Erz od. dgl., eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, die die vorerwähnten Nachteile nicht aufweist und in welcher das Trennen nach der Dichte und/oder nach der Körnung mindestens ebenso genau durchgeführt werden kann wie in der Vorrichtung nach dem zuletzt geschilderten Verfahren. Ausgehend von einem Klassiergerinne der eingangs erwähnten Art wird daher zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagen, dem Transportband einen an sich bekannten kastenförmigen Querschnitt zu geben und seinen Obertrum derart gegen die Horizontale zu neigen, daß in Förderrichtung des Gutes gesehen -die vor der Knickstelle liegende Obertrumfiäche mit der Horizontalen einen spitzen Winkel einschließt, der kleiner ist als der spitze Winkel der hinter der Knickstelle liegenden Obertrumfläche, wobei in dem Bereich der Knickstelle eine senkrecht zu den Bandoberflächen wirkende Vibrationseinrichtung vorgesehen ist, während unter den vor und hinter der Knickstelle liegenden Obertrumflächen Magnete und darüber Spüleinrichtungen angeordnet sind. Durch das Anordnen der Magnete erreicht man, daß selbst ein Trenngut niedrigen Erzgehaltes wirksam getrennt werden kann und die Magnetteilchen wegen der unmittelbaren Zuordnung einer Spüleinrichtung gut ausgewaschen werden.
  • Zweckmäßig ist es, die Schwingungsamplitude der Vibrationseinrichtung kleiner als 3 mm und die Schwingungszahl zwischen 500 und 3000 pro Minute zu wählen. Durch diese Anordnung wird der Schichtungsvorgang nach der Wichte am günstigsten beeinflußt. Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Klassiergerinnes wird nachstehend an Hand dieses schematisch darstellender Zeichnungen beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Klassiergerinnes, F i g. 2 eine Draufsicht auf das Klassiergerinne in Richtung des Pfeiles 1 der F i g. 1, F i g. 3 eine Ansicht in Richtung der Pfeile X-X der F i g. 1, F i g. 4 eine Darstellung der Winkelverhältnisse im Bereich der Knickstelle des endlosen Transportbandes, F i g. 5 und 6 Magnetanordnungen, die Verwendung bei dem erfindungsgemäßen Klassiergerinne finden.
  • Nach den F i g. 1 bis 3 besteht das erfindungsgemäße Klassiergerinne aus einem über Umlenkrollen 2, 2', die in Richtung der Pfeile I' umlaufen, umgelenkten Transportband 1, 1'. Die Obertrumfläche 1' dieses endlosen Transportbandes wird in der Mittelebene 0-0 durch Rollen 3 niedergedrückt, so daß die - in Förderrichtung des Gutes gesehen - vor der Knickstelle liegende Obertrumfläche b mit der Horizontalen einen Winkel ß einschließt, der kleiner ist als der Winkel a, den die hinter der Knickstelle liegende Obertrumfläche a mit der Horizontalen einschließt. Die Winkel a und ß sind in Abhängigkeit von den verschiedenen spezifischen Wichten der Trenngutteile, deren verschiedenen Größen, der Größe der erforderlichen Absetzgeschwindigkeit, dem Vorhandensein magnetischer Teile od. dgl. gewählt, sie nehmen vorzugsweise Werte zwischen 6 bis 60° bzw. 3 bis 30° ein.
  • Mit den Bezugsziffern 4, 5, 6 ist eine im Bereich der Knickstelle angeordnete Vibrationseinrichtung gekennzeichnet, die senkrecht zu der Obertrumfläche wirkt. Diese Vibrationseinrichtung ist im Ausführungsbeispiel aus an der Obertrumunterfläche anliegenden Querstäben 4, einer Trägerplatte 5, und einer mit diesen Elementen in Wirkverbindung stehenden Exzenterscheibe 6 gebildet, selbstverständlich sind diesbezüglich andere Ausführungsformen denkbar.
  • Zweckmäßig ist es, die Schwingungsamplitude dieser Vibrationseinrichtung kleiner als 3 mm und die Schwingungszahl zwischen 500 und 3000 pro Minute zu wählen.
  • Die Obertrumfläche 1' ist in die drei Abschnitte A, B und C aufgeteilt, wobei der mittlere Abschnitt B durch das erfindungsgemäße Anordnen der Rollen 3 durchgebogen ist. Mit den Bezugsziffern 7, 7' und 7" sind Spüleinrichtungen gekennzeichnet, die das über den Trichter 8 aufgegebene Trenngut waschen. Unter den vor und hinter der Knickstelle liegenden Obertrumflächen-Abschnitten A und C sind Magnete 9 bzw. 9' angeordnet. Diese Magnete bestehen vorteilhaft aus einer Vielzahl von Dauermagneten 10, 10', zwischen denen je ein magnetischer Teil 11, 11' angeordnet ist. Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, den Magneten 9 im Bereich A der Obertrumfläche 1' des endlosen Transportbandes so auszubilden, daß jeweils zwei Dauermagnete gleicher Polarität neben solchen anderer Polarität angeordnet sind, wie dies die F i g. 5 zeigt. Der Magnet 9' im Abschnitt C der Obertrumfläche sollte so ausgebildet werden, wie dies die F i g. 6 zeigt, d. h., Dauermagnete 10' sind derart angeordnet, daß jeweils benachbarte Dauermagnete verschiedene Polaritäten aufweisen. Mit den Bezugsziffern 12, 12' sind je die magnetischen Feldlinien bezeichnet.
  • Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Klassiergerinnes ist folgende: Das Trenngut wird durch den Trichter 8 im Bereich der Knickstelle aufgegeben, und die Vibrationseinrichtung 4, 5, 6 unterstützt primär zunächst ihr Verteilen über die ganze Bandoberfläche. Da sich im Bereich der Knickstelle eine Wassermulde bildet, die eine Tiefe von 10 mm und mehr annehmen kann, erfolgt in dem Abschnitt B zunächst eine Schichtung entsprechend der verschiedenen Wichten der Einzelteile, die unterstützt wird durch die Vibrationseinrichtung; schwere Teile kommen daher näher an die Bandoberfläche zu liegen als leichte Teile. Eine sich im Abschnitt B bildende, stehende Wirbelbewegung des Gutes unterstützt ebenfalls diesen Trennvorgang. Diese Wirbelbewegung entsteht aus dem Zusammentreffen des über die Obertrumfläche a schneller und über die Obertrumfläche b langsamer fließenden Flüssigkeitsstromes.
  • Durch die vorbeschriebene Anordnung erreicht man, daß die leichteren Gutanteile in Stromrichtung über die Riemenscheibe 2' ausgetragen werden und der Schwergutanteil 'durch das Transportband gegen den Strom über die Riemenscheibe 2 abgeführt wird. Das in dem Abschnitt B aufgegebene Trenngut ist einmal wegen der sich bildenden Wirbel und zum anderen durch das in Schwingungen versetzte Transportband in Verbindung mit der Spüleinrichtung 7' äußerst sauber durchwaschen, und ein sehr genaues Trennen ist gewährleistet. Allein schon diese Anordnung bringt Vorteile gegenüber den bekannten Verfahren.
  • Der in Stromrichtung ausgetragene leichte Gutanteil kommt im Abschnitt C durch das Magnetfeld des Magneten 9', dessen Feldlinien 12' parallel zur Bandoberfläche ausgerichtet sind. Diesem Magneten 9' ist nun eine weitere Spüleinrichtung 7" zugeordnet, wodurch der Strom leichter Gutanteile zusätzlich verdünnt wird, d. h., im Bereich des Magneten 9' bildet sich wiederum eine Art Wirbelbewegung, so daß hier ein nochmaliges Trennen stattfindet. Dieser Trennvorgang wird durch den Magneten 9' untersützt, der die in dem Flüssigkeitsstrom noch enthaltenen magnetisch leitenden Partikel an die Bandoberfläche anzieht. Diese Partikel werden dann ebenfalls gegen den Strom durch das Transportband geführt. Durch die Anordnung des Magneten 9' wird daher eine weitere Erhöhung des Wirkungsgrades der erfindungsgemäßen Vorrichtung gegenüber den bekannten Vorrichtungen erzielt. Die Feldlinien 12 des im Abschnitt A angeordneten Magneten 9 sind rechtwinklig zur Bandoberfläche ausgerichtet. Der herangeführte magnetisch leitende Schwergutanteil wird daher im Bereich des Magneten 9 aufgerichtet. In Verbindung mit der Spüleinrichtung 7 erfolgt hier nochmals ein weiteres Durchwaschen, so daß durch diese Anordnung eine weitere Erhöhung des Wirkungsgrades erzielt wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung gewährleistet daher die Behandlung eines hochwertigen Eisenerzes mit beispielsweise 40% Erzgehalt, sie gewährleistet aber auch die Behandlung von beispielsweise sehr schweren Erzen, wie Zinkerzen, Wolframerzen od. dgl. Auch ein Trenngut niedrigen Erzgehaltes kann mit einem hohen Wirkungsgrad getrennt werden. Durch die Anordnung der verschiedenen Spüleinrichtungen können die Schlammbeimengungen wirkungsvoll abgezogen werden, es versteht sich von selbst, daß die Stärke des Spülstromes reguliert werden kann, um den verschiedenen Anforderungen zu genügen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Klassiergerinne mit einem endlosen Transportband, dessen Obertrum verschieden geneigte Abschnitte aufweist, mit einem gegen die Förderrichtung gerichteten Spülstrom und mit einer Knickstelle, hinter der - in Förderrichtung des Gutes gesehen - die Obertrumfläche einen spitzen Steigungswinkel mit der Horizontalen einschließt, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband (1, 1') einen an sich bekannten, kastenförmigen Querschnitt aufweist, wobei die vor und hinter der Knickstelle (3) liegenden Obertrumflächen (1'-b, 1'-a) mit der Horizontalen je einen spitzen Winkel einschließen, von denen der vor der Knickstelle (3) liegende Winkel (ß) kleiner ist als der hinter der Knickstelle (3) liegende Winkel («), daß weiterhin im Bereich der Knickstelle (3) eine senkrecht zu den Bandoberflächen wirkende Vibrationseinrichtung (4, 5, 6) vorgesehen ist, während unter den vor und hinter der Knickstelle (3) liegenden Obertrumflächen (a und b) Magnete (9, 9') und darüber Spüleinrichtungen (7) angeordnet sind.
  2. 2. Klassiergerinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungsamplitude der Vibrationseinrichtung (4, 5, 6) kleiner als 3 mm ist und die Schwingungszahl zwischen 500 und 3000 pro Minute liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 52 411, 826 883, 849 878, 874 582, 959 811; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 040 165, 1059 371; französische Patentschrift Nr. 1195 673; österreichische Patentschrift Nr. 76 952; USA.-Patentschrift Nr. 2 825 462.
DEO8726A 1961-11-20 1962-05-07 Klassiergerinne mit einem endlosen Transportband Pending DE1204151B (de)

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