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DE1059225B - Einrichtung zum Drehen von Winkel- und Volldrehpfluegen - Google Patents

Einrichtung zum Drehen von Winkel- und Volldrehpfluegen

Info

Publication number
DE1059225B
DE1059225B DER22824A DER0022824A DE1059225B DE 1059225 B DE1059225 B DE 1059225B DE R22824 A DER22824 A DE R22824A DE R0022824 A DER0022824 A DE R0022824A DE 1059225 B DE1059225 B DE 1059225B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
spring
arm
coupling
plow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER22824A
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Zach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rabewerk Heinrich Clausing
Original Assignee
Rabewerk Heinrich Clausing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rabewerk Heinrich Clausing filed Critical Rabewerk Heinrich Clausing
Priority to DER22824A priority Critical patent/DE1059225B/de
Publication of DE1059225B publication Critical patent/DE1059225B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/42Turn-wrest ploughs
    • A01B3/426Turn-wrest ploughs with a headstock frame made of two or more parts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

~?Aent
igen
R 22824 III/45 a
ANMELDETAG: 4. MÄRZ 1958
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 11. J U N I 1 9 5 9
Winkel- und Volldrehpflüge müssen nach dem Ausheben um etwa 90 bzw. 180° gedreht werden, um den Wechsel zwischen rechts- und linkswendenden Scharen durchzuführen. Um dieses Drehen nicht von Hand vornehmen zu müssen, ist es unter anderem bekannt, eine Feder zu verwenden, die beim Anheben des Pfluges durch die hydraulische Aushebevorrichtung gespannt wird und vor dem Wiedereinsetzen des Pfluges die Drehung durchführt. Diese Vorrichtung hat sich in der Praxis als nachteilig erwiesen, denn das Spannen dieser Feder bedeutet eine zusätzliche Belastung der hydraulischen Aushebevorrichtungen: Da diese bei mehrscharigen Pflügen und ungünstigen Verhältnissen oft bereits bis zur Grenze ihrer Leistungsfähigkeit belastet ist, bedeutet das zusätzliche Spannen der Feder, daß das Ausheben des Pfluges unmöglich wird.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Einrichtung. Erfindungsgemäß ist diese so ausgebildet, daß die zum Drehen der Pflüge dienende Feder bei der Absenkbewegung des Pfluges gespannt und dann so verriegelt wird, daß beim Ausheben des Pfluges die Verriegelung der Feder und damit ihre Spannung erhalten bleibt.
Bei der Einrichtung nach der Erfindung wird die Federarbeit aus der potentiellen Energie des ausgehobenen Pfluges gewonnen, d. h. aus einem Arbeitsvermögen, das doch verlorengeht. Überdies stellt das Spannen der Feder eine nützliche Dämpfung dar, die den abfallenden Pflug vor Beschädigung schützt. Die Dauer des Spannens wird vorzugsweise so bestimmt, daß es beendet ist, wenn der Pflug den Boden berührt. Es steht dann das volle Gewicht des Pfluges für das Einziehen des Pfluges in den Boden zur Verfugung. Wenn erwünscht, kann das Spannen auch später beendet werden, um die Feder nach dem Einziehen des Pfluges in den Boden in einem einstellbaren Ausmaß auf den Pflug zur Auswirkung zu bringen. Die Feder ersetzt dann die bekannten Federn, die zur Gewichtsübertragung des Pfluggewichtes oder eines Teiles des Pfluggewichtes auf den Schlepper Verwendung finden.
Die Erfindung betrifft weiter Mittel, um das Spannen der Feder nach einem gewissen Fallweg selbsttätig zu beenden und zu verriegeln, ohne daß ein Lösen der Verbindung der. Feder mit dem Grindel oder besondere Verriegelungsmittel erforderlich sind. Das kann dadurch geschehen, daß der wirksame Hebelarm des die Feder spannenden Winkelhebels in an sich bekannter Weise am Ende der Spannbewegung Null oder annähernd Null wird. Auch betrifft die Erfindung Mittel, um die nach dem Drehen des Pfluges notwendige Entspannung der Feder herbeizuführen, die für den Wechsel der Lage des zum Drehen des Pfluges dienenden Gestänges erforderlich ist. Die Feder muß in der Lage sein, die Drehung vollständig durchzufüh-
Einrichtung zum Drehen
von Winkel- und Volldrehpflügen
Anmelder:
Rabewerk Heinrich Clausing,
Linne über Bohmte (Bez. Osnabrück)
Ferdinand Zach, Bad Essen,
ist als Erfinder genannt worden
ren, d. h., sie muß am Ende der Drehbewegung noch eine bestimmte Kraft ausüben können. Zweckmäßig wird dabei die bekannte Maßnahme angewendet, die Größe des in der gespannten Stellung vorhandenen wirksamen Hebelarmes einstellbar zu machen. Diese Kraft müßte unter gleichzeitigem weiterem Spannen der Feder überwunden werden, um sie auf der anderen Seite der Drehvorrichtung zum Eingriff zu bringen. Da eine solche Kraft nicht zur Verfügung steht, so müssen Mittel eingesetzt werden, die am Schluß der Drehbewegung das Entspannen der Feder herbeiführen. Zweckmäßig geschieht dieses selbsttätig durch an den Rasten oder am Rastenbogen abgebrachte Mittel, wie sie auch von anderen Einrichtungen her bekannt sind.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung erläutert, die mehrere Ausführungsbeispiele zeigt.
Die Abb. 1 bis 5 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele, um das Spannen der Feder so durchzuführen, daß es nach einem bestimmten Absenkweg des Pfluges beendet ist. In den Abbildungen sind der Schlepper mit 1, die unteren Lenker mit 2, der obere Lenker mit 3 und die den Pflug tragende Koppel mit 4 bezeichnet. In einem der Koppel 4 fest verbundenen Lager 5 ist die Welle 6 drehbar gelagert, die den in Abb. 17 dargestellten Volldrehpflug oder einen Winkeldrehpflug trägt. Zur Durchführung der Drehbewegung dient ein am oberen Ende der Koppel 4 gelagerter Hebel 8, der über ein in den Abb. 6 bis 17 durch eine strichpunktierte Linie angedeutetes Gestänge 7 beliebiger Ausbildung das Drehen des Pfluges bewirkt.
Am Hebel 8 greift die das Drehen bewirkende Feder 9 an. Zum Spannen der Feder dient der bei 10 an der Koppel 4 gelagerte Winkelhebel, mit dessen kurzem Hebelarm 11 die Feder 9 verbunden ist. Der
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längere Hebelarm 12 hat mehrere Bohrungen 16 zum Einhängen einer Kette 13, die in Abb. 1 am Zugmaul des Schleppers 1 befestigt ist.
Die Abb. 1 zeigt die Feder 9 am Ende des Spannens. Das Spannen selbst erfolgt durch die Drehbewegung des Winkelhebels 11, 12 um die Achse 10 beim Absenken, da der Arm 12 während des Absenkens durch die Kette 13 am Schlepper festgehalten wird. Zu Beginn des Spannens entspricht der Hebelarm für das Spannen der Feder 9 dem Abstand des Befestigungspunktes 15 der Feder 9 am Hebelarm 11 von dem Zapfen 10. Während der Spannbewegung schwenkt der Arm 11 um den Zapfen 10, wobei, wie die Zeichnung zeigt, der Hebelarm annähernd Null wird, d. h. man kann das Spannen der Feder nach einem gewissen Fallweg des Pfluges beenden. Die Größe dieses Weges kann durch Einhängen der Kette 13 in eine der Bohrungen 16 des Hebelarmes 12 geändert werden. Sobald der Hebel 11, 12 die in Abb. 1 gezeigte Lage erreicht hat, behindert die Feder nicht das weitere Absenken und das Eindringen des Pfluges in den Boden. Das Entspannen der Feder bei der Drehbewegung des Pfluges geschieht durch Freigabe des Hebels 8. In diesem Zeitpunkt ist die Kette 13 lose. Der Hebelarm, d. h. der Abstand der Mittellinie der Feder von der Achse des Zapfens 10 soll hierbei groß genug sein, um ein Schwenken des Hebels entgegen dem Uhrzeigersinn zu erreichen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Kette 13 in einem Haken 14 befestigt, der gleichzeitig den Bolzen für den oberen Lenker 3 am Schlepper 1 bildet. Der Winkelhebel 11, 12 hat nicht nur mehrere Bohrungen 16 zum Einhängen der Kette 13, sondern auch im Arm 11 mehrere Bohrungen 17 zum Einstecken eines starren Zugstückes 18, an dem das untere Ende der Feder 9 befestigt ist. Die Lage des Zugstückes 18 zum Winkelhebel 11, 12 kann durch eine Schraube 19 eingestellt werden, die sich vor Ende des Spannens am Lappen 20 des Winkelhebels abstützt.
Die Ausführungen nach Abb. 2 gibt einmal die Möglichkeit, wie die in Abb. 1 durch Umhängen der Kette 13 den Zeitpunkt zu wählen, in dem das Spannen der Feder beendet wird; die Löcher 17 gestatten aber weiter, die Größe der Federspannung zu variieren, und schließlich ermöglicht es die Schraube 19, die Größe des Hebelarmes, mit dem die Feder 9 am Winkelhebel angreift, zu ändern und damit die Größe der Gewichtsentlastung des Pfluges und die zusätzliche Belastung des Schleppers während des Ackerns. Man wird beispielsweise den Hebelarm klein halten bei schwerem Boden und groß bei leichtem.
Die Abb. 3 zeigt die Befestigung der Kette 13 an einem Haken 14, der auf den Bolzen des oberen Lenkers 3 aufgeschoben werden kann. Die Feder 9 ist über ein Stahlseil 21 am Zapfen 15 des Hebelarmes 11 befestigt. Im übrigen entspricht die Einrichtung der Abb. 3 der nach Abb. 1.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 ist die Kette 13 an einem Haken 22 des oberen Lenkers 3 angelenkt. Statt des Winkclhebels 11, 12 dient ein zweiteiliger Hebel, der aus einem Segment 23 und aus einem Hebelarm 24 zum Spannen der Feder besteht. Beide sind um den Zapfen 10 schwenkbar und durch einen Stift 25 gekuppelt. Diese Kupplung kann mittels der Löcher 26 in verschiedener Winkellage zueinander erfolgen, was wiederum die Möglichkeit gibt, die Feder 9 verschieden stark spannen zu können. Man kann also mit dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 4, ebenso wie mit dem nach Abb. 2, die Größe der Federspannung und das Ende des Spannens variieren.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 5 ist die Kette 13 durch einen Arm 27 des um den Zapfen 10 schwingenden, plattenförmigen Winkelhebels 28 ersetzt. Der Arm 27 stützt sich mit dem Zapfen 29 auf den unteren Lenkern 2 ab. Der Wirfkelhebel 28 hat mehrere Bohrungen 30 zum Einstecken des Endes des Seiles 21 zum Spannen der Feder und eine Reihe Bohrungen 32, mit denen der Hebelarm geändert werden kann, mit dem die Feder 9 in der gespannten Stellung
ίο am Winkelhebel angreift, und damit auch die Größe des auf den Schlepper übertragenen Gewichtes.
Die Abb. 6 zeigt die zum Spannen der Feder 9 und die zu ihrem Entspannen notwendigen Einrichtungen. An der Koppel 4 ist wieder bei 10 ein Winkelhebel gelagert. Am Arm 33 des Hebels greift die Feder 9 an, deren anderes Ende am Hebel 8 befestigt ist.
Der Arm 34 des Hebels ist beispielsweise, wie in Abb. 1 gezeigt, durch eine Kette 13 mit dem Schlepper verbunden. Ein weiterer Arm 35 stützt sich an einem Riegel 36 ab, der bei 37 an der Koppel 4 schwenkbar gelagert ist. Eine Feder 38 drückt den Hebel 36 mit seiner Nase 39 gegen die Koppel.
An der Nabe 31 des Pfluges ist der Rastenbogen 40 mit den Rasten 41 und 42 befestigt, die die beiden Endlagen des Drehpfluges festlegen. Diese Rasten sind in ihrem Abstand voneinander mit Hilfe der Löcher 43 einstellbar. Jede der Rasten 41, 42 hat einen kurvenförmig ansteigenden Teil 44 zum Anheben des Riegels 45 und eine Nase 46 zur Begrenzung der Drehbewegung.
Der Riegel 45 ist bei 47 schwenkbar an der Koppel 4 gelagert und wird durch eine Feder 48 in den Ausschnitt der Rasten 41, 42 gedrückt. Am Riegel 45, etwa in seiner Mitte, ist schwenkbar ein Zughaken 49 gelagert, der durch eine Feder 50 zur Koppel zu gezogen wird. Zum Anheben des Riegels 45 dient ein Hebel 51, der bei 52 an der Koppel gelagert ist und zwei Arme 53 und 54 hat. Der Arm 53 dient zum Anheben des Riegels 45, der Arm 54 zum Schwenken des Zug-
φο haken s 49.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Soll nach dem Ausheben des Pfluges bzw. vor dem Wiedereinsetzen das Drehen durchgeführt werden, so wird von Hand der Hebel 51 geschwenkt. Damit wird zuerst der Zughaken 49 außer Eingriff mit dem Riegel 36 gebracht und anschließend der Riegel 45 ausgehoben. Damit wird der Hebel 8 freigegeben, so daß die Feder 9 diesen Hebel nach unten schwenkt und über das Gestänge 7 den Pflug dreht. Der Haken 51 wird nach der Freigabe des Riegels 45 vor Ende des Drehvorganges wieder losgelassen, der Riegel 45 fällt nach unten auf die obere Kante des Rastenbogens 40, und der Zughaken 49 kommt wieder mit dem Riegel 36 in Eingriff, d. h., eine Bewegung des Hebelarmes 33 kann nicht stattfinden. Die Feder 9 behält bis zum Ende der Drehbewegung eine ausreichende Spannung, um den Drehvorgang durchzuführen.
Am Ende der Drehbewegung wird der Riegel 45 durch die Kante 44 der Rast 42 angehoben. Mit ihm wird der Zughaken 49 angehoben und der Riegel 36 nach oben geschwenkt. Dabei wird der Arm 35 freigegeben, der Arm 33 schwenkt nach oben; da die Kette 13 in der ausgehobenen Stellung lose ist, wird die Feder 9 vollständig entspannt, und der Hebel 8 mit dem Gestänge 7 kann in die Stellung für die nächste Drehbewegung zurückgebracht werden, ohne daß hierbei eine Spannung der Feder 9 überwunden werden muß.
Bei der nachfolgenden Absenkbewegung des Pfluges wird der Hebel 33, 34, 35 durch die Kette wieder im

Claims (10)

Uhrzeigersinn verschwenkt, er hebt hierbei den Riegel 30 an, d. h., der Arm 35 wird durch diesen Riegel wieder gesperrt. Während der Drehbewegung des Hebels eriolgt das Spannen der Feder 9 in der an Hand der Abb. 1 bis 5 beschriebenen Weise. Bei den Ausführungsbeispielen nach den Abb. 8 bis 10 geschieht das Entriegeln des Hebelarmes 35, d.h. die Entspannung der Feder 9, durch Anschläge 55, die an den Rasten 41 und 42 des Rastenbogens 40 befestigt sind. Die Anschläge verschwenken einen bogenförmigen Hebel 56, der um einen zur Koppel 4 parallel liegenden Zapfen 57 schwenkbar ist. Dieser Hebel hat zwei Nasen 58, 59, die je nach der Schwenkrichtung auf einen Hebel 60 einwirken, der bei 61 an der Koppel angelenkt und durch eine Feder 62 gegen die Koppel gezogen wird. Der Hebel 60 hat einen parallel zum Zapfen 61 liegenden Zapfen 63, um den der Stößel 64 in der Lotrechten schwenkbar ist. An einem Arm der Koppel 4 ist bei 65 der Sperrhaken 66 für den Arm 35 angelenkt. Wie die Abb. 8 erkennen läßt, wird jedesmal am Ende der Schwenkbewegung durch einen der Anschläge 55 der Hebel 56 ausgehoben, so daß die Feder 9 sich entspannen kann. Da beim Ausheben der Stößel 64 gleichzeitig um den Zapfen 65 schwenkt, so kommt er am Schluß der Bewegung in eine Lage oberhalb der Nase 67 des Hebels 66, so daß dieser wieder in die Sperrlage zurückgehen kann. Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 11 und 12 geschieht das Entsperren des Hebelarmes 35 selbständig vom Rastenbogen 40 aus, und zwar durch die unterhalb der Rasten sitzenden Nasen 68. Die Rasten 41 sind hier gegenüber der Abb. 8 und 9 um 90° gedreht. Der Riegel 45 liegt nicht senkrecht zur Koppel wie zuvor, sondern parallel zu dieser und schwenkt um den Zapfen 69. Bei 70 ist ein doppelarmiger Hebel schwenkbar gelagert, dessen Hebelarm 71 eine Rolle 72 und dessen Hebelarm 73 den Sperrhaken 74 trägt, der durch eine Feder im Eingriff mit einer kurvenförmig gestalteten Sperrklinke 75 gehalten wird, die um den Zapfen 76 an der Koppel schwenkt. An der Sperrklinke 75 ist bei 77 ein weiterer Winkelhebel mit den Armen 78 und 79 schwenkbar. Am Arm 35 des zum Spannen der Feder 9 dienenden Hebels sitzt eine Nase 80, die in der Bahn des Hebelarmes 79 liegt. Die Nase 80 wird in der gezeichneten Stellung durch den Riegel 75 gesperrt, die Freigabe des Riegels 75 erfolgt dann, wenn die Rolle 72 durch die Nase 68 einer der Rasten 41, 42 nach unten gedrückt wird. Dann hebt der Zughaken 74 den Riegel 75 an, und die Nase 80 und damit auch der Hebelarm 33 werden freigegeben. Die Feder 9 kann jetzt entspannen, der Hebelarm 33 schwenkt dann entgegen dem Uhrzeigersinn. Seine Nase 80 trifft auf den Hebelarm 79, schwenkt diesen um den Zapfen 77. Dabei löst der Arm 78 den Zughaken 74 aus, so daß der Sperrhaken 35 in seine Ausgangslage zurückkehren und den Arm 33 wieder verriegeln kann. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 13 und 14 ist der Arm 35 durch einen Stift 81 am Hebelarm 32 ersetzt. Er wird durch einen Hebel 82 festgehalten, der um den Zapfen 83 schwenkt und durch eine Feder 84 im Eingriff mit dem Stift 81 gehalten wird. Eine Nase 85 begrenzt die Endlage des Hebels 82. Um den Zapfen 83 ist auch ein Hebel 86 schwenkbar, der sich mit einer Nase 86 a gegen den Hebel 82 legt. Der Hebel 86 trägt eine Rolle 87, die durch ein schräges Führungsstück 88 an jeder der Rasten gesteuert wird. Das Stück 88 schwenkt je nach der Bewegungsrichtung die Rolle 87 einmal nach unten, das andere Mal nach oben. Nur bei der Abwärtsbewegung der Rolle 87 erfolgt aber das Ausheben des Hebels 82. In der Endstellung des Segmentes 40 selbst fällt die Rolle in die gezeichnete Lage zurück. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 15 und 16 geschieht das Entriegeln wieder von einem Vorsprung 89 der Rasten 41,42. Am Hebelarm 35 ist um den Zapfen 90 schwenkbar ein gabelartiger Hebel 91 gelagert, der durch eine Blattfeder 92 in einer Mittellage gehalten ist. An diesem Hebel ist bei 93 ein kleiner ίο Hebel 94 schwenkbar, der durch den Anschlag 89 den Hebel 91 außer Eingriff mit der Nase 95 der Koppel 4 bringt. Auch hier erfolgt die Entriegelung in den Endstellungen des Segmentes 40. Die Nachgiebigkeit des Hebels 94 gestattet beim Spannen der Feder 9 das Einrasten des Hebels 91 hinter die Nase 95, obwohl der Anschlag 89 während dieser Bewegung seine Stellung beibehält. Die Abb. 17 zeigt die Anordnung von zwei Anschlägen 96 und 97 an der Koppel 4 für den Hebel 34. Der Anschlag 96 ist an einem Hebel 98 befestigt, der um eine an der Koppel 4 befestigte Achse 99 schwenken kann. Der erste Anschlag 96 begrenzt einmal das Spannen der Feder 9 und zum anderen die weitere Absenkbewegung des Pfluges und damit die Ackertiefe. In diesem Falle muß der obere Lenker 3 in einem Schlitz 100 der Koppel 4 geführt sein. Der Pflug schwenkt dann um den mit Z bezeichneten Zugpunkt, der der Schnittpunkt der verlängerten Kettenlinie 13 mit den unteren Lenkern 2 ist. Um vor dem Herausfahren des Schleppers aus der Furche die Ackertiefe bis zum Ausheben des Pfluges beibehalten zu können, muß der Hebel 98 verschwenkt, d. h. der Anschlag 96 freigegeben werden. Der Pflug senkt sich dann weiter ab, bis der Anschlag 97 mit dem Hebelarm 34 zur Anlage kommt. P A T E N T Λ N S P R t! C H E :
1. Einrichtung zum Drehen von Winkel- oder Volldrehpflügen mit Hilfe einer gespannten Feder, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Drehen des Pfluges dienende Feder (9) während des Absenkens des Pfluges durch das Pfluggewicht gespannt und am Ende des Spannens so verriegelt wird, daß eine Entspannung der Feder beim Ausheben des Pfluges nicht eintreten kann.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannen der Feder (9) durch einen an der Koppel (4) gelagerten Winkelhebe] (11, 12) erfolgt, dessen Arm (11) mit der Feder (9) und dessen Arm (12) mit einem Punkt des Schleppers, der unteren Lenker oder des oberen Lenkers verbunden ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannen der Feder (9) beim Absenken dadurch begrenzt wird, daß der wirksame Hebelarm des Winkelhebels am Ende der Spannbewegung in an sich bekannter Weise Null oder annähernd Null wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des in der gespannten Stellung vorhandenen wirksamen Hebelarmes in an sich bekannter Weise einstellbar ist.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Federspannung am Ende der Spannbewegung durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses der beiden Hebelarme (11, 12) des Winkelhebels einstellbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise am
Ende der Drehbewegung die Feder (9) noch eine für das Drehen des Pfluges ausreichende Spannung besitzt und nach dem Einrasten des Pfluges in die jeweilige Endstellung eine völlige Entspannung der Feder herbeigeführt wird.
7. Einrichtung nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Entspannen der Feder (9) in an sich bekannter Weise durch an den Rasten (41, 42) oder am Rastenbogen angebrachte Mittel (44, 55, 68, 88, 89) selbsttätig herbeigeführt wird.
8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Koppel (4) ein einstellbarer Anschlag (96) zur Begrenzung des Weges des die Feder (9) spannenden Hebels (34) angebracht ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (96) von Hand ausrückbar und ein zweiter Anschlag (97) an der Koppel angebracht ist, der nach einer zusätzlichen Bewegung des Spannhebels (34) nach Freigabe des Anschlages (96) den Spannhebel festhält.
10. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppel (4) gegenüber dem oberen Lenker (3) während des Pflügens frei beweglich ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 963 560, 945 054,,
903;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 006 192.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 530/118 6. 59
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3305860A1 (de) * 1983-02-19 1984-09-20 Rabewerk Heinrich Clausing, 4515 Bad Essen Anbaupflug

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