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DE1059221B - Dehnbares Gliederband - Google Patents

Dehnbares Gliederband

Info

Publication number
DE1059221B
DE1059221B DER21732A DER0021732A DE1059221B DE 1059221 B DE1059221 B DE 1059221B DE R21732 A DER21732 A DE R21732A DE R0021732 A DER0021732 A DE R0021732A DE 1059221 B DE1059221 B DE 1059221B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
link
hollow member
bracket
protruding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER21732A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Kunzmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rodi and Wienenberger AG
Original Assignee
Rodi and Wienenberger AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rodi and Wienenberger AG filed Critical Rodi and Wienenberger AG
Priority to DER21732A priority Critical patent/DE1059221B/de
Publication of DE1059221B publication Critical patent/DE1059221B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/04Link constructions extensible
    • A44C5/08Link constructions extensible having separate links

Landscapes

  • Buckles (AREA)

Description

DEUTSCHES
Das Hauptpatent bezieht sich auf ein dehnbares Gliederband, für Schmuck- und Gebrauchszwecke, insbesondere Uhrarmband, aus zwei Lagen von in Bandlängsrichtung um die halbe Gliedbreite gegeneinander versetzten Hohlgliedern, wobei jedes Glied der einen Lage durch zwei offene rechteckige Bügel mit zwei Gliedern der anderen Lage gelenkig verbunden ist und in den Gliedern der einen Lage Drehungsfedern enthalten sind, welche mit in diese Glieder hineinragenden Stummeln der rechteckigen Bügel derart verbunden sind, daß die Federn beim Dehnen des Bandes gespannt werden, wobei jeweils nur einer der beiden in das die Feder enthaltende Glied hineinragenden Stummel eines Verbindungsbügels mit einer als Drahtschraubenfeder ausgebildeten Feder drehfest verbunden ist, während der gegenüberliegende. Stummel des Bügels frei drehbar in diesem Glied gelagert ist. Der Bügel ist dabei. aus einem Blechstanzstück hergestellt und die Höhe seiner Stummel der lichten Höhe des die Feder enthaltenden Gliedes angepaßt, wodurch eine saubere gegenseitige Führung der Glieder beider Lagen beim Dehnen und Zusammenziehen des Bandes erreicht ist. Die drehfeste Verbindung zwischen der Feder und dem einen Stummel des Verbindungsbügels ist dadurch erreicht, daß dieser Stummel an seinem freien Ende abgesetzt ist und daß das mit dem Stummel zu verbindende Federende hohlvierkantig gedruckt und auf den Stummelansatz gesteckt ist.
Bei der automatischen Massenherstellung der Einzelteile hat sich diese Ausführungsform als wenig geeignet erwiesen, da sie erhebliche Fertigungskosten verursacht. Besonders nachteilig macht -sich bemerkbar, daß beim Abschneiden des gedrehten Federdrahtes auf Federlänge das Drahtende oftmals nach innen abgebogen wird und die Feder daher nicht ohne weiteres auf den Ansatz des Stummels gesteckt werden kann, was zu Verzögerungen bei der Montage führt. . . - .' ."
Erfindungsgemäß sollen diese Nachteile dadurch beseitigt werden, daß die Verbindungsbügel aus Rundmaterial hergestellt sind und jeweils der ohne fixierte Lagerstelle frei drehbar im Hohlglied gelagerte Stummel jedes Verbindungsbügels flachgepreßt und dadurch so weit verbreitert ist, daß er die lichte Höhe des Hohlgliedes nahezu ausfüllt, daß das abgeflachte Ende so weit seitwärts abgebogen ist, daß es zur Anlage an die benachbarte Querseitenwand des Hohlgliedes kommt, und daß die Schraubenfeder einen der lichten Höhe des Hohlgliedes entsprechenden Außendurchmesser hat und mit mindestens einem ihrer Enden auf einen der zylindrischen Stummel der Verbindungsbügel lose aufgesteckt jind durch ein abstehendes Federdrahtende, das sich ge-
Zusatz zum Patent 1 027 002
Anmelder:
Rodi & Wienenberger Aktiengesellschaft,. Pforzheim, Bleichstr, 56/68
Ludwig- Kunzmann, Pforzheim,
ist als Erfinder genannt worden
gen einen Teil ■ des Verbindungsbügels anlegt, drehfest mit dem .Bügelstummel verbunden ist, während die Feder, an ihrem anderen Ende unter Vorspannung im Hohlglied festgehalten oder im Sinne einer Vergrößerung der Federspannung drehbar angeord-
net ist. - - ~ -..-.- :
Bei einer Ausführungsform der Feder nach der Erfindung kann sie an ihrem anderen Ende ebenfalls ein abstehendes Federdrahtende aufweisen, das sich unter Vorspannung an die Hülsengliedwand anlegt.
In diesem Falle kann auf die beiden einander diagonal gegenüberliegenden Stummel. der beiden in ein Hohlglied hineinragenden Verbindungsbügel je eine Feder aufgesteckt werden.
"Eine weitere Ausführungsform ist dadurch gegeben, daß auf die. beiden-einander diagonal gegenüberliegenden Stummel der beiden in ein Hohlglied hineinragenden -Verbindungsbügel die beiden Enden einer Drahtschraubenfeder aufgesteckt sind, deren beiderseitige Drahtfeder enden sich unter Vorspannung gegen je einen.Teil der beiden Verbindungsbügel abstützen und dadurch die Feder drehfest mit den Bügelstummeln, kuppeln.
In der Zeichnung sind .Ausführungsbeispiele des Erfmdungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 ein Oberglied des Bandes in perspektivischer.
Darstellung,. _ . . " '""- -„
~ Fig. 2 einige Ober- und; Unterglieder bei teilweisegedehntem Zustand in senkrechtem Längsschnitt, ■
Fig. 3 ein Oberglied einer, ersten Ausfuhrüngsform^ mit Federungseinrichtung in unter, seiner Decke ge~. führtem horizontalem Schnitt, ,_ _ -.·-.'„.'.-""„.'^ Fig. 4 ein Unterglied beider gezeichneter' Aus-' ~~führungsformen in Draufsicht mit in Oberkanten-
- höhe des Gliedes geschnittenen Verbindungsbügeln,
909 530/31
"Fig. 5 einen Querschnitt durch das Gliederband nach der Linie V-V der Fig. 3, " -
Fig. 6 ein Oberglied einer zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 3,
Fig. 7 einen Verbindungsbügel mit aufgestecktem Federende in perspektivischer Darstellung, bei dem sich das abstehende Federdrahtende gegen den durchgehenden Schenkel abstützt,
Fig. 8 einen Verbindungsbügel entsprechend Fig. 7, bei dem sich das abstehende Federdrahtende gegen einen Stegteil abstützt.
Das in Fig. 1 gezeigte, als kastenförmiges Hohlglied gestaltete Oberglied 10 ist für alle erfindungsgemäßen Ausführungsformen gleich und weist nach der Schauseite eine geschlossene Decke 11 auf, woran sich quer zur Bandlängsrichtung liegende und rechtwinklig abgebogene Querseitenwände 12 und an diese sich ebenfalls rechtwinklig abgebogene Halbböden 13 anschließen. Die Decke 11 weist in den Bandlängskanten liegende, rechtwinklig abgebogene Stirnwände 14 auf. Die Querseitenwände 12 und Halbböden 13 sind auf der Innenseite der Stirnwände 14 mit ihren Endkanten etwas zurückgesetzt, so daß zwischen diesen Teilen Spalten 15 gebildet werden. Die Stirnwände 14 sind noch mit Anschlägen 16 für die Verbindungsbügel 30 versehen. Die Unterglieder 20 sind den Obergliedern 10 in Form und Aufbau gleich, nur entfallen bei ihnen die Anschläge 16 für die Verbindungsbügel 30, und es ist zwischen den Halbböden 23 ein Spalt 27 vorhanden, wie aus den Fig. 2,4 und 5 ersichtlich ist. Die Glieder der oberen Reihet sind gegenüber den Gliedern der unteren Reihe B um eine halbe Gliedteilung in Bandlängsrichtung gegeneinander versetzt und ihre übereinanderliegenden Hälften durch rechtwinklige Verbindungsbügel 30 gelenkig miteinander verbunden (Fig. 2 und 5), wobei der Bügel 30 mit einem durchgehenden Schenkel 31 in der einen Hälfte des Untergliedes 20 liegt (Fig. 4), mit seinen beiden kurzen Stegteilen 32 sich durch die Spalte 15 und 25 vom Unterglied 20 zum Oberglied 10 in dessen darüberliegende Hälfte erstreckt (Fig. 5) und mit zwei von den Stegteilen abgebogenen Stummeln 33 bzw. 33' in das Oberglied 10 eingreift. (Fig. 3, 5 und 6). Auf einen Stummel 33 wird das eine Ende 44 einer Drahtschraubenfeder 40 lose aufgesteckt und stützt sich mit dem abstehenden Federdrahtende 45 gegen einen Schenkel 31 bzw. Stegteil 32 des Verbindungsbügels 30 ab (Fig. 7 und 8). Der andere, in das Oberglied eingreifende Stummel 33' ist an seinem Ende 35 flachgepreßt und so weit verbreitert, daß er die lichte Höhe des Obergliedes 10 nahezu ausfüllt. Außerdem ist er seitwärts abgebogen, daß er an der Querseitenwand 12 des Obergliedes 10 zur Anlage kommt (Fig. 3 und 5). Die drehfeste Verbindung des zweiten Endes 46 der Drahtschraubenfeder 40 wird bei einer ersten Ausführungsform (Fig. 3) dadurch erreicht, daß dieses Ende 46 auf den Stummel 33 des anderen, in das Oberglied 10 hineinragenden Verbindungsbügels 30, der dem ersten diagonal gegenübersteht, aufgesteckt wird und sich auch mit dem abstehenden Federdrahtende 47 gegen den Schenkel 31 bzw. Stegteil 32 dieses Verbindungsbügels 30 abstützt. Eine weitere Möglichkeit, das zweite Federende 48 gegen Verdrehen zu sichern, ist dadurch gegeben, daß sich das abstehende Federirahtende49 unter Vorspannung an eine Innenwand des Obergliedes 10 anlegt (Fig. 6).

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Dehnbares Gliederband für Schmuck- und Gebrauchszwecke, insbesondere Uhrarmband, aus zwei Lagen von in Bandlängsrichtung um die halbe Gliedbreite gegeneinander versetzten Hohlgliedern, wobei jedes Glied der einen Lage durch zwei offene rechteckige Bügel mit zwei Gliedern der anderen Lage gelenkig verbunden ist und in den Gliedern der einen Lage Drehungsfedern enthalten sind, welche mit in diese Glieder hineinragenden Stummeln der rechteckigen Bügel derart verbunden sind, daß die Federn beim Dehnen des Bandes gespannt werden, wobei jeweils nur einer der beiden in das die Feder enthaltende Glied hineinragenden Stummel eines Verbindungsbügels mit einer als Drahtschraubenfeder ausgebildeten Feder drehfest verbunden ist, während der gegenüberliegende Stummel des Bügels frei drehbar in diesem Glied gelagert ist, nach Patent 1 027 002, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbügel (30) aus Rundmaterial hergestellt sind und jeweils der ohne fixierte Lagerstelle frei drehbar im Hohlglied (10) gelagerte
.Stummel (33') jedes Verbindungsbügels (30) flachgepreßt und dadurch so weit verbreitert ist, daß er die lichte Höhe des Hohlgliedes (10) nahezu ausfüllt, daß das abgeflachte Ende (35) so weit seitwärts abgebogen ist, daß es zur Anlage an die benachbarte Querseitenwand (12) des Hohlgliedes (10) kommt, und daß die Schraubenfeder (40) einen der lichten Höhe des Hohlgliedes entsprechenden Außendurchmesser hat und mit mindestens einem ihrer Enden (44) auf einen der zylindrischen Stummel (33) der Verbindungsbügel (30) lose aufgesteckt und durch ein abstehendes Federdrahtende (45), das sich gegen einen Teil (31 bzw. 32) des Verbindungsbügels (30) anlegt, drehfest mit dem Bügelstummel (33) verbunden ist, während die Feder (40) an ihrem anderen Ende (48) unter Vorspannung im Hohlglied (10) festgehalten oder im Sinne einer Vergrößerung der Federspannung drehbar angeordnet ist.
2. Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (40) an ihrem anderen Ende (48) ebenfalls ein abstehendes Federdrahtende (49) aufweist, das sieh unter Vorspannung an die Hülsengliedwand (13) anlegt.
3. Gliederband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die beiden einander diagonal gegenüberliegenden Stummel (33) der beiden in ein Hohlglied (10) hineinragenden Verbindungsbügel (30) je eine Feder (40) aufgesteckt ist.
4. Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die beiden einander diagonal gegenüberliegenden Stummel (33) der beiden in ein Hohlglied (10) hineinragenden Verbindungsbügel (30) die beiden Enden (44 und 46). einer Drahtschraubenfeder (40) aufgesteckt sind, deren beiderseitige Drahtfederenden (45 und 47) sich unter Vorspannung gegen je einen Teil (31 bzw. 32) der beiden Verbindungsbügel (30) abstützen und dadurch die Feder (40) drehfest mit den Bügelstummeln (33) kuppeln.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA-Patentschriften Nr. 2 741084, 2 574 567.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 909 530/31 6.
DER21732A 1957-08-21 1957-08-21 Dehnbares Gliederband Pending DE1059221B (de)

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DER21732A DE1059221B (de) 1957-08-21 1957-08-21 Dehnbares Gliederband

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DER21732A Pending DE1059221B (de) 1957-08-21 1957-08-21 Dehnbares Gliederband

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DE (1) DE1059221B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3073133A (en) * 1959-09-23 1963-01-15 Forstner Inc Two layer expansion bracelet having resilient connectors

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2574567A (en) * 1950-01-07 1951-11-13 Apex Accessories Co Inc Expanding chain for wristbands
US2741084A (en) * 1953-01-22 1956-04-10 Apex Accessories Co Inc Expanding chains for wrist bands

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