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DE1132755B - Dehnbares Gliederband - Google Patents

Dehnbares Gliederband

Info

Publication number
DE1132755B
DE1132755B DER27857A DER0027857A DE1132755B DE 1132755 B DE1132755 B DE 1132755B DE R27857 A DER27857 A DE R27857A DE R0027857 A DER0027857 A DE R0027857A DE 1132755 B DE1132755 B DE 1132755B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bracket
sleeve
belt according
leg
link belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER27857A
Other languages
English (en)
Inventor
Ercole Manella
Ludwig Kunzmann
Willy Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rodi and Wienenberger AG
Original Assignee
Rodi and Wienenberger AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rodi and Wienenberger AG filed Critical Rodi and Wienenberger AG
Priority to FR833644A priority Critical patent/FR1263012A/fr
Publication of DE1132755B publication Critical patent/DE1132755B/de
Priority to OA50276A priority patent/OA00211A/xx
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/04Link constructions extensible
    • A44C5/08Link constructions extensible having separate links

Landscapes

  • Buckles (AREA)

Description

  • Dehnbares Gliederband Die Erfindung bezieht sich auf ein dehnbares Gliederband für Schmuck- und Gebrauchszwecke, insbesondere Uhrarmband, aus zwei übereinander und in Bandlängsrichtung um eine halbe Gliedbreite versetzt zueinander angeordneten Lagen von Hülsengliedem und auch als Federelemente dienenden Verbindungsbügeln, bei dem jedes Glied der einen Lage mit zwei benachbarten Gliedern der anderen Lage durch zwei im wesentlichen ebene und im Umriß rechteckige, an einer Längsseite unterbrochene Verbindungsbügel gelenkig verbunden ist, von denen jeder aus einem das Hülsenglied der einen Lage durchsetzenden, durchgehenden Schenkel, zwei in den Bandlängskanten angeordneten, von dem Hülsenglied der einen Lage zu dem versetzt angeordneten Glied der anderen Lage reichenden Bügelrücken und zwei von entgegengesetzten Seiten her in das gleiche Hülsenglied der anderen Lage hineinreichenden kurzen Schenkeln be- steht, und bei dem die Verbindungsbügel beim Dehnen oder Biegen des Bandes gegen Federwirkung schwenkbar sind.
  • Bei diesen bekannten Gliederbändern sind mindestens in den Gliedern der einen Lage entweder Blattfedern angeordnet, die von den in das Hülsenglied hineinragenden kurzen Schenkeln der Verbindungsbügel beim Dehnen des Bandes gespannt werden, wozu diese kurzen Schenkel etwa rechteckigen Querschnitt aufweisen, so daß sie bei ihrer Drehung infolge der Schwenkbewegung der Bügel beim Dehnen des Bandes mehr Platz zwischen der Gliedwand und dem Blattfederende einnehmen, von dem sie auch im ungedehnten Zustand federnd gegen die Gliedwand gedrückt werden, oder aber es werden Torsionsfedern verwendet, deren eines Ende mit einem der kurzen Schenkel drehfest verbunden ist, während das andere Ende gegen Drehung festgehalten oder mit einem diagonal gegenüberliegenden kurzen Schenkel des anderen Verbindungsbügels ebenfalls drehfest verbunden ist, so daß auch hier beim Dehnen des Bandes durch die gespannten Federn ein Rückdrehmoment auf die Bügel ausgeübt wird, wodurch sich das Band wieder zusammenzuziehen trachtet.
  • Die Erfindung betrifft eine besonders zweckmäßige Ausbildung der Federn und Bügel, die in den hülsenförmigen Gliedern mindestens einer Lage angeordnet sind, wodurch sich eine beträchtliche Vereinfachung in der Herstellung des Bandes ergibt. Gegenüber den bekannten Bändern dieser Art mit Blattfedern ist es bei dem neuen Gliederband möglich, es so weit zu dehnen, daß die Glieder der einen Lage zwischen die Glieder der anderen Lage eintreten und damit nahezu in der gleichen Ebene wie diese liegen, wenn das Band vollständig gedehnt ist. Dies war bisher bei diesen Bändern nur möglich, wenn in den Gliedern Torsionsfedern angeordnet wurden, z. B. gewickelte Schraubenfedern. Diese Schraubenfedern, die aus verhältnismäßig dünnem Federstahldraht hergestellt werden, sind aber korrosionsanfällig und neigen zum Erlahmen und zum Bruch nach längerem Gebrauch, selbst dann, wenn sie aus bestem rostfreiem Stahl hergestellt werden, weil ihre Oberfläche im Verhältnis zum Federgewicht sehr groß ist, womit Angriffspunkte für korrodierende Einflüsse geschaffen sind.
  • Bei einem weiter bekannten doppellagigen Ziehffliederband dienen die aus Federdraht mit rundem Querschnitt gebogenen Verbindungsbügel auch als Federelemente und sind im wesentlichen auf Biegung beansprucht. Bei diesem bekannten Zichgliederband müssen die Hülsen jedoch, um ein Einsetzen der federnden Verbindungselemente zu ermöglichen, besonders geformt sein und einen Mittellängsschlitz mit zwei Querschlitzen erhalten. Die Form dieser Hülsenglieder ist selbstverständlich nicht so einfach herstellbar wie im wesentlichen rohr- oder kastenförmige Hülsenglieder, bei denen die beiden Stirnseiten offengelassen werden können und die Verbindungsbügel in g diese Hülsenglieder von der Stirnseite aus eingreifen. Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, ein besonders weit dehnbares und in seiner Dicke senkrecht zum Armumfang möglichst niedriges Band zu schaffen, bei dem die Federn nicht als korrosionsanfällige Schraubenfedem ausgebildet sind, so daß der Nachteil dieser bekannten Federn entfällt. Weiterhin soll die Herstellung des Bandes und seiner Einzelteile, insbesondere der Federn und Bügel, vereinfacht und durch eine neue Lösung der als Federelemente dienenden Verbindungsbügel verbilligt werden.
  • Daneben ist wie bei den bereits bekannten Bändern die Forderung gestellt, daß das Band an jeder beliebigen Stelle auseinandergenommen werden kann, um Glieder einfügen oder herausnehmen zu können.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt erfindungsgemäß dadurch, daß wenigstens einer der Schenkel des Verbindungsbügels aus der parallelen Lage zu den in einer Ebene liegenden BügeHängsseiten herausgebogen ist, wobei der so herausgebogene Schenkel zwischen den übereinanderliegenden Wänden des Hülsengliede# senkrecht zur Dehnungsrichtung unter federnder Vorspannung gehalten und bei einer Schwenkbewegung des Bügels durch die ihn haltenden Wände des Hülsengliedes elastisch in eine von seiner Ausgangslage abweichende Lage bringbar ist, in der von diesem Schenkel infolge seiner Eigenfederung ein Rückdrehmoment auf den Bügel ausgeübt wird.
  • Eine erste Ausführungsform, eines selbstfedemden Verbindungsbügels nach der Erfindung ergibt sich, wenn wenigstens einer der beiden kurzen Bügelschenkel des in an sich bekannter Weise aus im Querschnitt rundem Federdraht hergestellten Verbindungsbügels ein Verlängerungsstück aufweist, das nach einer Seite aus der Ebene des Verbindungsbügels herausgebogen und in Richtung auf den den beiden kurzen Bügelschenkeln gegenüberliegenden durchgehenden Schenkel des Verbindungsbügels abgebogen ist.
  • Durch die Verwendung eines runden Federdrahtes als Federelement- ist die Feder gegen Korrosionseinflüsse weitgehend geschützt, so daß mit einem Bruch oder einem Erlahmen der Feder auch nach längerem Gebrauch und unter ungünstigen Bedingungen (hohe Luftfeuchtigkeit, Schweißabsonderung u. dgl.) nicht gerechnet züi werden braucht.
  • Wird ein solcher Verbindungsbügel, der zugleich das Federelement darstellt, in ein Hülsenglied eingesetzt, dann wird zunächst das freie Ende des Verlängerungsstückes des einen kurzen Schenkels vom durchgehenden Schenkel des Verbindungsbügels weg zurückgebogen, so daß die Feder bereits hierdurch eine Vorspannung erhält. Weil das Ende des Verläng 01 erungsstückes außerhalb der Ebene des übrigen Verbindungsbügels an einer Wand des Hülsengliedes abgestützt ist, erzeugt die Federwirkung ein Drehmoment auf den Bügel. Wird nun das Verlängerungsstück des kurzen Schenkels, dessen freies Ende zwischen den Wänden des Hülsengliedes festgehalten ist, durch die Schwenkbewegung der Bügel beim, Dehnen des Bandes aus seiner Ausgangslage herausgebracht, dann erhöht sich seine Federkraft, und es ergibt sich dadurch bei Banddehnung ein steigendes Rückdrehmoment.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung des Bügels, der mit der Feder ein Stück bildet, hat beträchtliche fabrikatorische Vorteile, die um so mehr ins Gewicht fallen, als diese Bügal auf automatischen Maschinen in großen Mengen hergestellt werden. Die Verbindungsbügel einschließlich des Verlängerungsstückes des einen kurzen Schenkels sind zweckmäßigerweise im Bereich der die kurzen Schenkel und den durchgehenden Schenkel verbindenden Bügelrücken abgeflacht, denn diese Bügelrücken sind in den Bandlängskanten sichtbar und gleiten längs der Stimflächen der Hülsenglieder.
  • Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, das freie Ende des Verlängerüngsstückes des einen kurzen Schenkels um einen Drahtdurchmesser aus der Bügelebene herauszubiegen, so daß es das Ende des gegenüberliegenden kurzen Schenkels überragt, so daß dieses Ende niemals in die Bügelebene zurückgedrückt 5 werden kann. Weiterhin ist es vorteilhaft, die in Bandlängsrich#tung gemessene lichte Weite der die Verlängerungsstücke enthaltenden Hülsenglieder so groß zu machen, daß sie drei Drahtdurchmessern entspricht, zuzüglich eines für die Bewegung erforderlichen Spielraumes, während die lichte Höhe der Hülsenglieder beider Lagen nur einem Drahtdurchmesser entspricht, so daß die kurzen Schenkel und der durchgehende Schenkel des Verbindungsbügels in den Hülsengliedem beider Lagen gerade frei drehbar sind.
  • Dadurch, daß die lichte Weite der Hülsenglieder der einen Lage nur geringfügig größer ist als drei Drahtdurchmesser, liegt das freie Ende des Verlängerungsstückes zwischen dem gegenüberliegenden kurzen Schenkel desselben Verbindungsbügels und dem diagonal gegenüberliegenden kurzen Schenkel des zweiten Verbindungsbügels, der seinerseits ein Verlängerungsstück aufweist. Hierdurch sind die freien Enden der parallel nebeneinanderliegenden und sich von verschiedenen Seiten her schräg durch das Hülsenglied hindurch erstreckenden Verlängerungsstücke jeweils zwischen zwei benachbarten kurzen Schenkeln sicher geführt.
  • Eine zweite und dritte Ausfüh#ungsforrn ergibt sich dadurch, daß der durchgehende Schenkel des Verbindungsbügels einen flachen V-förrnigen Knick aufweist, so daß der Scheitel dieses Schenkels außerhalb der Verbindungslinie zwischen den Enden dieses Schenkels liegt.
  • Die eine Möglichkeit zur konstruktiven Durchbildung besteht darin, daß der aus Federdraht mit rechteckigem Querschnitt bestehende durchgehende Schenkel blattfederartig in der Ebene des Bügels V-förmig in Richtung auf die beiden kurzen Schenkel eingebogen ist.
  • Zweckmäßigerweise wird man bei dieser zweiten Ausführungsform den ganzen Bügel aus Federdraht mit rechteckigem Querschnitt herstellen und muß dann auch die, kurzen Schenkel in Richtung auf den durchgehenden Schenkel aufbiegen, damit im zusammengezogenen Zustand des Bandes die Hülsenglieder, in welche die kurzen Schenkel hineinragen, unter Vorspannung gehalten werden.
  • Die andere Möglichkeit besteht darin, daß der durchgehende Schenkel aus der Ebene des Verbindungsbügels V-förmig nicht nur in Richtung auf die kurzen Schenkel abgebogen, sondern auch seitlich herausgebogen ist und mit Vorspannung zwischen der inneren und äußeren Wand des in seiner lichten Höhe dem Drahtdurchmesser entsprechenden Hülsengliedes gehalten ist.
  • In diesem Falle brauchen also die Hülsenglieder nur eine lichte Höhe zu haben, die dem verwendeten Drahtdurchmesser für den Bügel entspricht. Das Band wird dadurch sehr flach. Man kann bei dieser dritten Ausführungsforin auch sehr leicht die Aus- und Einhängbarkeit der Bügel bewerkstelligen, wenn man die Hülsenglieder, in welche die kurzen Bügelschenkel hineinragen, an ihrer Innenwand mit zwei Einschnitten versieht. Im übrigen kann man bei dieser Ausführungsforrn die Hülsenglieder aus Blechstanzstücken zusammenbiegen, also einstückig ausbilden, weil für die Verkürzungs- und Verlängerungsmöglichkeit die genannten Einhängeschlitze genügen. Man muß aber die mögliche Dehnung des Bandes beschränken, was in einfacher Weise dadurch geschehen kann, daß die äußeren Wände der Hülsenglieder die Bügelrücken überragen und mit umgelegten Lappen übergreifen und daß die Querseitenwände der Hülsenglieder wenigstens einer Lage im Schwenkbereich der Bügelrücken Ausschnitte aufweisen, durch deren Tiefe der Schwenkwinkel der Verbindungsbügel begrenzt ist.
  • Beim zweiten und dritten Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens, also sowohl beim V-förmig in der Ebene des Bügels einwärts geknickten Bügelschenkel mit rechteckigem Querschnitt als auch bei dem V-förmig aus der Bügelebene herausgeknickten runden Bügelschenkel werden diese Ausknickungen beim Dehnen des Bandes infolge der Drehung der durchgehenden Schenkel relativ zu den Hülsengliedem flachgedrückt. Beim Flachdrahtbügel greift die Rückstellkraft exzentrisch zur Mittelebene des Bügels an, weil der rechteckige Bügelquerschnitt mit seinen diagonal einander gegenüberliegenden Kanten an den beiden gegenüberliegendenWänden der Hülsenglieder abgestützt ist. Die maximale Dehnung des Bandes bzw. Drehung der Bügelschenkel ergibt sich in diesem Falle dadurch, daß nach Flachdrücken des V-förmigen Knickes der im Querschnitt rechteckige Bügel durch die beiden gegenüberliegenden Wände an weiterer Drehung gehindert wird. Bei dem Runddrahtbügel mit V-förrniger seitlicher Ausknickung tritt ebenfalls ein Flachdrücken der V-Form bis zur Strecklage ein, die nach einer Schwenkung des Bügels um 901 erreicht ist. Auch hier wirkt die Eigenfederkraft des Bügels exzentrisch zur Bügelebene und bewirkt das Rückdrehmoment. Man muß aber durch die oben angegebene Maßnahme den Schwenkwinkel der Bügel auf weniger als 901 beschränken, weil das Rückdrehmoment bei einer Schwenkung um 90' zu Null wird und bei einer Schwenkbewegung über 901 sogar negativ würde.
  • Um die Verbindungsbügel beim ersten und zweiten Ausführungsbeispiel mit ihren kurzen Schenkeln in einfacher Weise in die Hülsenglieder einhängen zu können, um das Band an jeder beliebigen Stelle ohne Verwendung von Spezialwerkzeugen auseinandernehmen zu können, setzen sich zweckmäßigerweise die Hülsenglieder einer Lage in bekannter Weise aus im Querschnitt etwa rechteckigen Hülsen mit einem sich quer zur Dehnungsrichtung des Bandes erstreckenden Schlitz, durch den die kurzen Schenkel der Verbindungsbügel in die Hülse einführbar sind, und aus einer in die Hülse eingeschobenen Bodenplatte oder U-Schiene, die den Schlitz in der Hülse abdeckt, zusammen. Die in die Hülsen wenigstens einer Gliedlage eingeschobenen Bodenplatten oder U-Schienen erhalten zweckmäßigerweise an den Stirnseiten je eine als Begrenzungsanschlag für die Schwenkbewegung C el der Bügel dienende Zunge. Selbstverständlich kann man in gleicher Weise auch die Glieder der anderen Lage zweiteilig ausbilden und auch beim dritten Ausführun-sbeispiel zweiteilige Glieder verwenden.
  • Man kann in bekannter Weise die stimseitigen öffnungen der Hülsenglieder und die Bügelrücken durch von einer Hülsengliedwand ausgehende abgebogene Lappen abdecken, um die Bandlängskante abzurunden und die Bügelrücken der Sicht zu entziehen. Ebenso kann man in bekannter Weise die Hülsenglieder der unteren Lage - in Bandlängsrichtung gemessen - schmäler halten als die obere Lage, so daß im zusammengezogenen Zustand des Bandes zwischen den Hülsengliedem der unteren Lage Lücken verbleiben, wodurch das Einklemmen von Haaren beim überstreifen des Bandes vermieden wird.
  • Weiterhin kann man in bekannter Weise die Glieder der oberen Lage durch Zierschalen abdecken, welche gleichzeitig auch die stimseitigen Hülsengliedöffnungen und die Bügelrücken überdecken können.
  • Die Höhe der Bügelrücken wird bei allen drei Ausführungsbeispielen so bemessen, daß die Glieder der oberen Lage beim Dehnen des Bandes an den Gliedem der unteren Lage vorbeigleiten und in die sich zwischen je zwei Gliedern der unteren Lage bildende Lücke eintreten können, so daß das Band in eine Strecklage gebracht werden kann, in der die Glieder der oberen Lage zwischen den Gliedern der unteren Lage und nüt diesen nahezu in einer Ebene liegen.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines Bandstücks im zusammengezogenen Zustand, Fig. 2 eine Seitenansicht des Bandstücks nach Fig. 1 in gedehntem Zustand Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie III-Ill in Fig. 7 durch ein Glied der oberen Lage und ein benachbartes Glied der unteren Lage im zusammengezogenen Zustand und in vergrößerter Darstellung, Fig. 4 einen der Fig. 3 entsprechenden Längsschnitt durch ein Glied der oberen Lage und ein Nachbar-glied, der unteren Lage im gedehnten Zustand des Bandes und in vergrößerter Darstellung, Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung einiger Glieder der ersten Ausführungsform des Bandkörpers, teilweise geschnitten, Fig. 6 eine den Fig. 1 und 2 entsprechende Darstellung, jedoch bei völlig gedehntem Band, Fig. 7 einige Bandglieder teilweise in Draufsicht, teilweise im Horizontalschnitt gemäß der Linie VII-VII der Fig. 1, Fig. 8 eine schaubildliche Darstellung des Verbindungsbügels, Fig. 9 eine schaubildliche Darstellung des Verbindungsbügels in einem Hülsenglied in geschwenkter Lage, Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 8, Fig. 11 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform eines Bandstücks im zusammengezogenen Zustand, Fig. 12 eine Seitenansicht des gleichen Bandstücks im gedehnten Zustand, Fig. 13 eine perspektivische Darstellung der zweiten Ausführungsform, teilweise in geschnittener Darstellung, Fig. 14 einen Verbindungsbügel in schaubildlicher Darstellung, wie er bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. li Verwendung findet, Fig. 15 eine geänderte Ausführung eines Verbindungsbügels in schaubildlicher Darstellung, Fig. 16 einen Schnitt nach der Linie XVI-XVI der Fig. 11, Fig. 17 einen Schnitt nach der Linie XVII-XVII der Fig. 12, Fig. 18 eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform eines Bandstücks im zusammengezogenen Zustand, teilweise aufgebrochen, Fig. 19 eine Seitenansicht des Bandstücks nach Fig. 18 im gedehnten Zustand, Fig. 20 eine perspektivische Darstellung des dritten Ausführungsbeispiels, teilweise geschnitten, Fig. 21 den beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 18 verwendeten Verbindungsbügel in schaubildlicher Darstellung, Fig. 22 eine Draufsicht auf den Bügel nach Fig. 21, Fig. 23 einen Schnitt nach der Linie XXIII-XXIII der Fig. 18 und Fig. 24 einen Schnitt nach der Linie XXIV-XXIV der Fig. 19.
  • Bei der ersten Ausführungsform nach Fig. 1 bis 10 besteht das Gliederband aus Hülsengliedem 10 der oberen Lage und Hülsengliedern 20 der unteren Lage. Wie sich am besten aus Fig. 3 und 4 ergibt, sind sowohl die Hülsenglieder 10 der oberen als auch die Hülsenglieder 20 der unteren Lage zweiteilig ausgebildet, und zwar bestehen sie aus einer Hülse 11 bzw. 21 mit etwa rechteckigem Querschnitt und einem verhältnismäßig breiten Schlitz auf der Innenseite. In diese Hülsen sind U-Schienen 12 bzw. 22 eingeschoben, welche mit ihrem Mitte-Iteil den Schlitz abdecken. Die Mittelteile der in die Hülsen 11 der Glieder 10 der oberen Lage eingeschobenen U-Schienen 12 weisen an ihren Stirnseiten Zungen 13 auf, die als Begrenzungsanschlag für die Schwenkbewegung der Verbindungsbügel dienen.
  • Die Verbindungsbügel 30 (Fig. 8) bestehen aus rundem Federdraht und sind zu einem rechteckigen Bügel zusammengebogen, der einen durchgehenden Schenkel 31, zwei abgeflachte Bügelrücken 32 und zwei kurze Schenkel 33 und 34 besitzt, wobei der kurze Schenkel 34 ein Verlängerungsstück 35 aufweist. Dieses Verlängerungsstück 35 ist so lang bemessen, daß sein freies Ende 36 über den gegenüberliegenden kurzen Schenkel 33 herausragL Das Verlän,o",erungsstück 35 ist, wie aus Fig. 7 und 10 am besten ersichtlich, aus der Ebene des Verbindungsbügels 30 nach einer Seite hin um etwa einen Drahtdurchmesser herausgebogen und außerdem in Richtung auf den den beiden kurzen Schenkeln 33 und 34 nüberliegenden, durchgehenden Schenkel 31 abgebogen.
  • Die Glieder 10 der oberen Lage nehmen die durchgehenden Schenkel 31 zweier Verbindungsbügel auf, während die kurzen Schenkel 33 und 34, letztere mit dem Verlängerungsstück 35, von den Gliedern 20 der unteren Lage aufgenommen werden. Die lichte Höhe sowohl der Glieder 10 der oberen Lage als auch der Glieder 20 der unteren Lage entspricht dem Durchmesser des den Verbindungsbügel 30 bildenden Federdrahtes, so daß der durchgehende Schenkel 31 und die kurzen Schenkel 33 und 34 in den Gliedern beider La,-en drehbar sind. Im eingebauten Zustand wird die in Richtung auf den durchgehenden Schenkel 31 abgebogene Verlängerung 35 des kurzen Schenkels 34 so weit in Richtung auf den kurzen Schenkel 33 zurückgedrückt, daß das freie Ende 36 auf gleicher Höhe wie der kurze Schenkel 33, aber neben diesem im Hülsenglied 20 der unteren Lage liegt und sich gegen den Mittelteil der in dieses Glied eingeschobenen U-Schiene 22 federnd abstützt. In Fig. 8 ist diese Lage gestrichelt eingezeichnet. In Fig. 10 ist das freie Ende 36 des Verlängerungsstückes 35 in der entspannten Lage gestrichelt eingezeichnet und mit 36 bezeichnet. In der gespannten Lage nach dem Einsetzen der Verbindungsbügel in die Glieder der unteren Lage nimmt Jas freie Ende 36 die in Fig. 10 ausgezogene und mit 36a bezeichnete Stellung ein. Wie aus Fig. 7 ersichtlich, sind die beiden Bügel, die mit ihren kurzen Schenkeln 33 und 34 und den Verlängerungsstücken 35 in ein Hülsenglied 20 der unteren Lage eingreifen, darin abwechselnd um 180' gedreht angeordnet, so daß sich das Verlängerungsstück 351 des einen Bügels von der einen Bandlängsseite in Richtung auf die andere zu erstreckt, während sich das Verlängerungsstück 352 seinerseits von dieser anderen Bandlängsseite zur erstgenannten erstreckt. Die Enden 36 dieser Verlängerungsstücke liegen dabei jeweils zwischen einem kurzen Schenkel 33 des einen Bügels und dem Verlängerungsstück 35 des kurzen Schenkels 34 des anderen Bügels. Die lichte Weite der Glieder 20 der unteren Lage beträgt etwa drei Drahtdurchmesser, so daß die kurzen Schenkel 33 und 34 und das zwischen ihnen liegende Ende 36 des Verlängerungsstückes 35 die lichte Weite des Hülsengliedes gerade ausfüllen. Dadurch ist das freie Ende 36 zwischen den beiden kurzen Schenkeln 33 und 34 geführt, kann also seinen Platz nicht verlassen, wenn das Band gedehnt wird. Bei der Dehnung des Bandes stellen sich die Rücken 32 der Verbindungsbügel 30 schräg, wie aus Fig. 2 ersichtlich, die durchgehenden Schenkel 31 und die kurzen Schenkel 33 und 34 drehen sich also relativ zu den Hülsengliedern 10 und 20. Das Ende 36 des Verlängerungsstückes 35 muß, wie oben beschrieben, seinen Platz zwischen den beiden kurzen Schenkeln 33 und 34 auch beim Dehnen des Bandes behalten. Es wandert also relativ zum sich drehenden kurzen Schenkel 33 um diesen herum, wie dies in Fig. 9 und 10 dargestellt ist. Das freie Ende 36 des Verlängerungsstücks 35 nimmt die in Fig. 10 mit 36 b bezeichnete Lage ein, wenn die Verbindungsbügel 30 um 900 geschwenkt worden sind, was einer Strecklage nach Fig. 6 entspricht.
  • Da das freie Ende 36 des Verlängerungsstückes 35 im eingebauten Zustand beim zusammengezogenen Band bereits aus der Lage 36 in Fig. 10 in die Lage 36a gebracht worden ist, ist eine Federkraft auf den Verbindungsbügel wirksam. Diese Federkraft äußert sich als Drehmoment, weil die Abstützkraft außerhalb der Ebene des Bügels 30 liegt. Diese Abstützkraft und damit auch das Rückdrehmoment vergrößern sich noch beim Dehnen des Bandes, wenn das freie Ende des Verlängerungsstückes 35 aus der Lage 36 a in g C Fig. 10 in die Lage 36 b geführt wird, infolge einer Schwenkung des Verbindungsbügels. Das Verlängerungsstück 35 an jedem Bügel 30 sorgt also dafür, daß sich das Band infolge des auf den Bügel wirkenden Rückdrehmomentes immer wieder zusammenzuziehen trachtet und daß auch im vollständig zusammengezogenen Zustand immer noch eine Federkraft wirksam ist, welche dafür sorgt, daß sich die Hülsenglieder 10 der oberen Lage dicht und federnd aneinanderlegen.
  • Bei der zweiten Ausführungsform nach Fig. 11 bis 17 besteht das dehnbare Gliederband aus Hülsengliedem 40 der oberen Lage und Hülsengliedem 50 der unteren Lage. Wie am besten Fig. 13 zeigt, sind die Hülsenglieder 40 und 50 beider Lagen wieder zweiteilig ausgebildet. Sie setzen sich je aus einer Hülse 41 bzw. 51 mit einem verhältnismäßig breiten Schlitz auf der Innenseite und einer eingeschobenen Bodenplatte 42 bzw. 52 zusammen. Die die Hülsenglieder 40 und 50 beider Lagen verbindenden Verbindungsbügel 60 sind aus im Querschnitt rechteckigen Federdraht gebogen. Der durchgehende Schenkel 61 ist in der Ebene des Bügels V-förmig und blattfederartig eingeknickt, so daß sein Scheitel 64 außerhalb der Verbindungslinie zwischen den Enden dieses Schenkels 61 liegt. Die kurzen Schenkel 62 sind gegen den eingeknickten, durchgehenden Schenkel 61 zu auffgebogen. Die Bügelrücken 63 liegen in den Bandlängskanten der beiden Lagen der Hülsenglieder. Jedes Hülsenglied 40 der einen Lage ist durch zwei solcher Bügel nach Fig. 14 mit zwei benachbarten Hülsengliedern 50 der anderen Lage gelenkig verbunden. Die lichte Höhe der Hülsenglieder 40 und 50 ist dabei so bemessen, daß der Scheitel 64 des V-förmig eingebogenen durchgehenden Schenkels 61 und die freien Enden 65 der kurzen Schenkel 62 an den beiden Bodenplatten 42 bzw. 52 der zugehörigen Hülsenglieder 40 und 50 unter Vorspannung anliegen. Durch diese Vorspannung wird das Gliederband im zusammengezogenen Zustand gehalten (vgl. hierzu auch Fig. 16). Wird das Band gedehnt (Fig. 12), dann drehen sich die durchgehenden Schenkel 61 und die kurzen Schenkel 62 relativ zu den Hülsengliedern, wodurch notwendigerweise der eingeknickte Schenkel 61 bei einseitigem Kraftanariff und ebenso die aufgebogenen kurzen Schenkel 62 flachgedrückt werden. Diese einseitiwirkende Federkraft erzeugt ein Rückdrehmoment auf die Bügel, wodurch das Band sich wieder zusammenzuziehen trachtet.
  • Fig. 15 zeigt, daß man wenigstens einen der kurzen Schenkel 62 auch noch mit einem Verlängerungsstück 66 versehen kann. das zweckmäßiaerweise bis über die Mitte des Bügels hinausreicht.
  • Bei dem dritten Ausführungsbeispiel nach Fig. 18 bis 24 sind die Hülseng C glieder 70 der oberen Lage und 80 der unteren Lage einstückig ausgebildet, und zwar entweder aus gezogenem Material hergestellt oder durch Zusammenbiegen eines Blechzuschnittes erzeugt. Die äußeren Wände 71 bzw. 81 der beiden Hülsenglieder 70 und 80 überragen die in den Bandlängskanten liegenden Rücken 93 der Verbindungsbügel 90 und übergreifen die Bügelrücken 93 mit umgelegten Lappen 72 bzw. 82. Die Querseitenwände 83 der Hülsenglieder 80 der unteren Lage weisen im Schwenkbereich der Bügelrücken 93 Ausschnitte 84 auf, deren Tiefe so bemessen ist, daß die stehengebliebenen Teile 85 einen Begrenzungsanschlag für die Schwenkbewegung der Verbindungsbügel 90 - bilden. Zum Ein- und Aushängen der in die Hülsenglieder 80 der unteren Lage hineinragenden kurzen Schenkel 92 der Verbindungsbügel sind in der Innenwand 86 dieser Glieder zwei Einschnitte 87 vorgesehen.
  • Bei diesem dritten Ausführungsbeispiel ist der durchgehende Schenkel 91 des Verbindungsbügels 90, wie Fig. 22 am besten zeigt, seitlich V-förrnig aus der Bügelebene herausgebogen, so daß auch hier, wie beim zweiten Ausführungsbeispiel, der Scheitel 94 des geknickten durchgehenden Bügelschenkels 91 außerhalb der Verbindung linie seiner Enden liegt. Außerdem ist dieser seitwärts es V-förmig ausgeknickte Schenkel 91 geringfügig gegen die kurzen Schenkel 92 zu abgebogen. Die durchgehenden, seitwärts ausgeknickten und abgebogenen Bügelschenkel 91 je zweier Verbindungsbügel sitzen gemeinsam in je einem Hülsenglied 70 der oberen Lage, dessen lichte Höhe dem verwendeten Drahtdurchmesser der Bügel 90 entspricht. Da der seitwärts ausgeknickte Schenkel geringfügig auf die kurzen Schenkel abgebogen ist, haben die Bügel in diesem Hülsenglied eine gewisse Vorspannung. Mit ihren kurzen Schenkeln 92 greifen diese beiden Bügel, die gemeinsam in einem Glied 70 C der oberen Lage liegen, in je zwei benachbarte Hülsenglieder 80 der unteren Lage, in die sie durch die Einschnitte 70 ein- und aushängbar sind. Auch die lichte Höhe der Hülsenglieder 80 der unteren Lage entspricht dem Drahtdurchmesser der Verbindungsbügel, so daß sie in diesen Hülsen leicht drehbar sind.
  • Wird das Band gedehnt, dann drehen sich wieder durch die Schrägstellung der Bügel die durchgehenden Schenkel 91 in den Hülsengliedem 70 der oberen Lage. Da die seitlich V-förmio, ausgeknickten durchgehenden Schenkel 91 bereits mit Vorspannung im Hülsenglied 70 gehalten sind, wird dieser Knick gegen die Eigenfederung des Bügelmaterials flachgedrückt, wobei die entstehende Federkraft exzentrisch zur Bügelebene angreift und dadurch ein Rückdrehmoment auf die Büo"elschenkel ausübt, so daß sich auch bei dieser dritten Ausführungform durch die Eigenfederung der Bügel das Band wieder zusammenzuziehen trachtet. Die Lage der nahezu geradegedrückten, durchgehenden Schenkel 91 im gedehnten 7ustand des Bandes ist in Fig. 24 dargestellt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dehnbares Gliederband für Schmuck- und Gebrauchszwecke, insbesondere Uhrarmband, aus zwei übereinander und in Bandlängsrichtung um eine halbe Gliedbreite versetzt zueinander angeordneten Lagen von Hülsengliedem und auch als Federelemente dienenden Verbindungsbügeln, bei dem jedes Glied der einen Lage mit zwei benachbarten Gliedern der anderen Lage durch zwei im wesentlichen ebene und im Umriß rechteckige, an einer Längsseite unterbrochene Verbindungsbügel g im gelenkig verbunden ist, von denen jeder aus einem das Hülsenglied der einen Lage durchsetzenden, durchgehenden Schenkel, zwei in den Bandlängskanten angeordneten, von dem Hülsenglied der einen Lage zu dem versetzt angeordneten Glied der anderen Lage reichenden Bügelrücken und zwei von entgegengesetzten Seiten her in das gleiche Hülsenglied der anderen Lage hineinreichenden kurzen Schenkeln besteht, und bei dem die Verbindungsbügel beim Dehnen oder Biegen des Bandes gegen Federwirkung schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Schenkel (31 bzw. 34, 35; 61, 62; 91) des Verbindungsbügels (30, 60, 90) aus der parallelen Lage zu den in einer Ebene liegenden Bügellängsseiten herausgebogen ist, wobei der so herausgebogene Schenkel zwischen den übereinanderlie,-enden Wänden des Hülsengliedes (20, 40, 70) senkrecht zur Dehnungsrichtung unter federnder Vorspannung gehalten und bei einer Schwenkbewegung des Bügels durch die ihn haltenden Wände des Hülsengliedes elastisch in eine von seiner Ausgangslage abweichende Lage bringbar ist, in der von diesem Schenkel infolge seiner Eigenfederung ein Rückdrehmoment auf den Bügel ausgeübt wird.
  2. 2. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der beiden kurzen Bügelschenkel (34)"des in an sich bekannter Weise aus im Querschnitt rundem Federdraht hergestellten Verbindungsbügels (30) ein Verlängerungsstück (35) aufweist, das nach einer Seite aus der Ebene des Verbindungsbügels herausgebogen und in Richtung auf den den beiden kurzen Bügelschenkeln (33 und 34) gegenüberliegenden durchgehenden Schenkel (31) des Verbindungsbügels abgebogen ist. 3. Gliederband nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbügel (30) im Bereich der die kurzen Schenkel (33 und 34) und den durchgehenden Schenkel (31) verbindenden Bügelrücken (32) abgellacht sind. 4. Gliederband nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (36) des Verlängerungsstücks (35) des einen kurzen Schenkels (34) um einen Drahtdurchmesser aus der Bügelebene herausgebogen ist und das Ende des gegenüberliegenden kurzen Schenkels (33) überragt. 5. Gliederband nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in Bandlängsrichtung gemessene lichte Weite der die Verlängerungsstücke (35) enthaltenden Hülsenglieder (20) drei Drahtdurchmessem und die lichte Höhe der Hülsenglieder (10, 20) beider Lagen einem Drahtdurchmesser zuzüglich eines für die Bewegung erforderlichen Spielraumes entspricht. 6. Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durchgehende Schenkel (61, 91) des Verbindungsbügels (60, 90) einen flachen V-förmigen Knick aufweist, so daß der Scheitel (64, 94) dieses Schenkels außerhalb der Verbindungslinie zwischen den Enden dieses Schenkels liegt. 7. Gliederband nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Federdraht mit rechteckigem Querschnitt bestehende durchgehende Schenkel (61) blattfederartig in der Ebene des Bügels (60) V-förmig in Richtung auf die beiden kurzen Schenkel (62) eingebogen ist. 8. Gliederband nach den Ansprüchen 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die kurzen Schenkel (62) in Richtung auf den durchgehenden Schenkel (61) aufgebogen sind. 9. Gliederband nach den Ansprüchen 1 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheitel (64) des V-förmig eingebogenen durchgehenden Schenkels (61) und die freien Enden (65) der aufgebogenen kurzen Schenkel (62) gegen die inneren Wände (42, 52) der Hülsenglieder (40, 50) unter federnder Vorspannung abgestützt sind. 10. Gliederband nach den Ansprüchen 1 und 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der aufgebogenen kurzen Schenkel (62) ein über die Bügelmitte hinausreichendes Verlängerungsstück (60) aufweist. 11. Gliederband nach den Ansprüchen 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der durchgehende Schenkel (91) aus der Ebene des Verbindungsbügels (90) V-förmig nicht nur in Richtung auf die kurzen Schenkel (92) abgebogen, sondern auch seitlich herausgebogen ist und mit Vorspannung zwischen der inneren und äußeren Wand des in seiner lichten Höhe dem Drahtdurchmesser entsprechenden Hülsengliedes (70) gehalten ist. 12. Gliederband nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, a daß die die kurzen Schenkel (92) aufnehmenden Hülsenglieder (80) eine dem Drahtdurchmesser der Bügel (90) entsprechende lichte Höhe aufweisen. 13. Gliederband nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die die kurzen Schenkel (92) aufnehmenden Hülsenglieder (80) an ihrer Innenwand (86) zwei Einschnitte (87) zum Aus- und Einhängen der kurzen Schenkel aufweisen. 14. Gliederband nach den Ansprüchen 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Wände (71, 81) der Hülsenglieder (70, 80) die Bügelrücken (93) überragen und mit umgelegten Lappen (72, 82) übergreifen und daß die Querseitenwände (83) der Hülsenglieder (80) wenigstens einer Lage im Schwenkbereich der Bügelrücken (93) Ausschnitte (84) aufweisen, durch deren Tiefe der Schwenkwinkel der Verbindungsbügel (90) begrenzt ist. 15. Gliederband nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsenglieder (10, 20, 40, 50) aus einer im Querschnitt etwa rechteckigen Hülse (11, 21, 41, 51) mit einem sich quer zur Dehnungsrichtung erstreckenden Schlitz und aus einer in die Hülse eingeschobenen Bodenplatte (12, 22, 42, 52) zusammengesetzt sind, die den Schlitz in der Hülse abdeckt. 16. Gliederband nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (12, 22) durch - der lichten Höhe der Hülse entsprechende - Seitenwände als U-Schiene ausgebildet ist. 17. Gliederband nach den Ansprüchen 13, 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Hülsen der einen Lage der Hülsenglieder eingeschobenen Bodenplatten bzw. U-Schienen an den Stimseiten je eine als Begrenzungsanschlag für die Schwenkbewegung der Bügel dienende Zunge (13) bzw. die zum Ein- und Aushängen dienenden Einschnitte (87) aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1045 136, 1021612.
DER27857A 1959-08-01 1960-04-28 Dehnbares Gliederband Pending DE1132755B (de)

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FR833644A FR1263012A (fr) 1959-08-01 1960-07-21 Bande extensible à maillons
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183731B (de) 1962-10-11 1964-12-17 Forstner Inc Dehnbares Gliederband, insbesondere Armband
DE1204440B (de) 1963-03-19 1965-11-04 Henri Francois Laverriere Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrenarmband
DE1291157B (de) * 1963-05-02 1969-03-20 Rodi & Wienerberger Ag Handzange zum Loesen einzelner Glieder eines in sich geschlossenen Gliederbandes, insbesondere Uhrenarmbandes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1021612B (de) 1955-09-15 1957-12-27 Rodi & Wienerberger Ag Dehnbares Gliederband
DE1045136B (de) 1956-12-18 1958-11-27 Louis Brunet Dehnbares Gliederarmband

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