[go: up one dir, main page]

DE1059215B - Vorrichtung zur mechanischen Ermittlung des Zeitintegrals der Differenz zweier Geschwindigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zur mechanischen Ermittlung des Zeitintegrals der Differenz zweier Geschwindigkeiten

Info

Publication number
DE1059215B
DE1059215B DEL30520A DEL0030520A DE1059215B DE 1059215 B DE1059215 B DE 1059215B DE L30520 A DEL30520 A DE L30520A DE L0030520 A DEL0030520 A DE L0030520A DE 1059215 B DE1059215 B DE 1059215B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
subtraction
wheel
input
ratchet wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL30520A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Pudelko
Herbert Goldmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Publication of DE1059215B publication Critical patent/DE1059215B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/02Devices characterised by the use of mechanical means
    • G01P3/04Devices characterised by the use of mechanical means by comparing two speeds
    • G01P3/08Devices characterised by the use of mechanical means by comparing two speeds using differential gearing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur mechanischen Ermittlung des Zeitintegrals der Differenz zweier Geschwindigkeiten In der Technik kommt es oft vor, daß eine-variable Geschwindigkeit auf mechanischem Wege mit einer konstanten Bezugsgeschwindigkeit verglichen und das Vergleichsergebnis über die Zeit integriert werden muß. Ein solcher Vergleich von zwei Geschwindigkelten erfolgt im all,gemleinen mittels eines Subtraltionsgetriebes, z. B. eines Differentialgetriebes, dessen Eingänge einerseits von der konstanten Bezugsgeschwindigkeit und andererseits von der variablen Geschwindigkeit angetrieben werden. Der Ausgang des lDifferentilalgetriebes dreht sich dann gemäß der Differenz der beiden Geschwindigkeiten, und seine Stellung, ausgehend von einer Nullstellung, entspricht dem Zeitintegral dieser Differenz. Ein solcher Geschwindigkeitsvergleich findet z. B. bei UberverW brauchszählern statt, bei denen der über eine be stimmte Leistungsgrenze (Pauschalgrenze) hinas entnommene Energieverbrauch ermittelt wird. Die variable Geschwindigkeit und die konstante Bezugsgeschwindigkeit entsprechen in diesem Fall der ab genommenen Leistung bzw. der Leistungsgrenze. Bei Überverbrauchszählern erfolgt der Geschwindigkeitsvergleich mittels eines Subtraktionsgetriebes, dessen einer Eingang von der Zählerachse und dessen anderer mittels eines Zeitlaufwerkes mit einer konstanten der Leistungsgrenze entsprechenden Gesc,hwindigkeit angetrieben wird. Der Ausgang dieses Subtraktionsgetriebes nimmt jeweils eine dem Zeitintegral der Geschwindigkeitsdifferenz und damit eine dem Überverbrauch entsprechende Winkelstellung ein, welche über ein Ratschgetriebe auf ein Überverbrauchszählwerk übertragen wird. Das Ratschgetriebe dient dazu, eine Rückstellung der Zahlenrollen des Zählwerkes bei Unberverbrauch zu verhindern. Um eine bestimmte Leistungsgrenze einstellen zu können, muß das Ülersetzungsverhältnis zwischen dem Zeitlaufwerk und dem betreffenden Eingang des Subtraktionsgetriebes veränderbar sein. Bei einem bekannten Überverbrauchszähler erfolgt diese Einstellung der Leistungsgrenze durch Auswechseln von Zahnrädern in der Übertragung zwischen Zeitlaufwerk und Subtraktionsgetriebe. Wenn aber die Leistungsgrenze über einen großen Bereich fein einstellbar sein muß, bedingt diese Ausführung eine Lagerhaltung von vielen cnterschiedlichen Wechselrädern. Um diesen Nachteil zu beheben, hat man bei einem anderen bekannten Überverbrauchszähler ein von einem Synchronmotor angetribenes Stufengetriebe vorgesehen, das einen Satzräderkonus aufweist, dessen Räder mit zwei Abgreifrädern zusammenarbeiten. Letztere sind derart bewegbar angeordnet, daß sie von Hand mit einem bestimmten Zahnrad des Satzrädekonus gekuppelt werden können. Durch Überlagerung der Drehungen beider Abgreifräder mittels eines Differentialgetriebes kann die Abtriebsdrehzahl des letzteren und damit die Leistungsgrenze in eine große Anzahl Stufen unterteilt werden. Die Einstellung der Abgreifräder bedingt aber bei diesem Getriebe einen verhältnismäßig komplizierten Aufbau, da jedes Abgreifrad, wenn es mit einem anderen Rad des Satzräderkonus in Eingriff gebracht werden muß, vom vorherigen Rad abgehoben, dann zu sich selbst parallel verschoben und schließlich mit dem anderen Rad gekuppelt werden muß, Überdies nimmt dieses Getriebe relativ viel Raum ein und erschwert dadurch seinen Einbau in Geräten, bei denen nur noch wenig Raum zur Verfügung steht.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur mecbanischen Ermittlung des Zeitintegrals der mittels eines Subtraktionsgetriebes bestimmten Differenz zwischen einer einem ersten Eingang des Subtraktionsgetriebes zugeführten variablen Geschwindigkeit und einer einem zweiten Eingang des Subtraktionsgetriebes zugeführten einstellbaren Bezugsgeschwindigkeit, bei der die obenerwähnten Nachteile dadurch beseitigt sind, daß eine von einem Zeitlaufwerk angetriebene Einrichtung vorgesehen ist, welche ihre Antrieb6-bewegung in eine dem zweiten Eingang des Subtraktionsgetriebes zugeführte Abtriebsbewegung mit periodisch zwischen einem Maximal- und einem Minimalwert sich ändernde Geschwindigkeit umwandelt, deren einstellbarer Mittelwert der Bezugsgeschwindigkeit entspricht.
  • In der Zeichnung ist ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine vereinfachte Darstellung eines Überverbrauchszählers mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung und Fig. 2 ein in der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendetes Getriebe.
  • In der Fig. 1 ist 1 die Zählerachse eines Überverbrauchszählers, welche die Triebscheibe 2 trägt. Die Drehung der Zählerachse 1 wird durch ein Schneckengetriebe 3 auf die Achse 4 übertragen, welche über die Zahnradübersetzung 5 mit der Achse 6 eines Gesamtverbrauchzählwerkes 7 gekuppelt ist. Um den vom Konsumenten über eine bestimmte Leistungsgrenze entnommenen Energieverbrnuch zu registrieren, ist ein Differentialgetriebe 8 vorgesehen, das einerseits über das Übersetzungsgetriebe 9 von der Zählerachse 1 und andererseits über das Übersetzungsgetriebe 10 von einer Getriebeanordnung 11 angetrieben wird. Ein Zahnrad 12, das den Ausgang des Differentialgetriebes 8 bildet, ist über das Zahnrad 13, das Ratschgetriebe 14 und die Zahnradübersetzung 15 mit dem Überverbrauchszählwerk 16 gekuppelt.
  • Die Getriebeanordnung 11 enthält zwei gleiche Getriebe 17 und 18, welche iiber die Zahnräder 19 bzw.
  • 20 und 21 von einem Synchronmotor 22 mit konstanter Drehzahl angetrieben werden. Die Getriebe 17 und 18 setzen die gleichförmige Antriebsbewegung des Synchronmotors 22 in eine periodisch aussetzende Abtriebsbewegung um, welche Abtriebsbewegungen einander in einem Differentialgetriebe 23 additiv ts überlagert werden. Das Schaltverhältnis der beitu den Getriebe 17 und 18, d. h. das Verhältnis von der Schaltzeit ts, während welcher die Abtriebsachsen 24 und 25 innerhalb einer Umdrehung der Antriebsachsen 26 bzw. 27 fortbewegt werden, zu der Umlaufzeit tu dieser Antriebsachsen, ist beim Ausführungsbeispiel in zehn Stufen 0/11, 1/11, 2/11, 3/11 bis 9/11 einstellbar. Die Einstellung des Schaltverhältnisses der Getriebe 17 und 18 erfolgt mit Zeigern 28 und 29, welche gegenüber Skalen 30 und 31 von Hand ein gestellt werden können. Ist das Getriebe 17 beispielsweise auf das Schaltlterhlältnis 1/11 eingestellt, so dreht sich die Abtriebsachse 24 während ein Elftel der Umlaufzeit tu der Antriebsachse 26 mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit 0' wie die letztere, während die Abtriebsachse 24 während der übrigbleibenden zehn Elftel der Umlaufzeit tu stillsteht. Die mittlere Winkelgeschwindigkeit der Abtriebsachse 24, auf eine volle Umdrehung der Antriebsachse 26 bezogen, ist infolgedessen 1/11 w. Die Bewegung der Abtriebsachse 24 wird über eine Zahnradübersetzung 32 und eine Achse 33 dem Sonnenrad 34 des Differentialgetriebes 23 im Verhältnis 1:2 übertragen, so daß die mittlere Winkelgeschwindigkeit dieses Sonnenrades 1/22# beträgt. Dem zweiten Sonnenrad 35 des Differentialgetriebes 23 wird die Bewegung der Abtriebsachse 25 des Getriebes 18 über eine Zahnradübersetzung 36 und die Achse 37 im Verhältnis 5:1 übertragen. Wird angenommen, daß auch das Getriebe 18 auf ein Schaltverhältnis 1/11 eingestellt ist, dann beträgt die mittlere Winkelgeschwindigkeit des Sonnenrades 35 5/11(0. In dem Differentialgetriebe 23 werden nun die Bewegungen der Sonnenräder 34 und 35 additiv überlagert, so daß die mittlere Winkelgeschwindigkeit #m des Zahnrades 38, in dem das Planetenrad 39 drehbar gelagert ist, gleich 1/22 + 5/11 # = 11/44 w 2 ist. Der Wert #m kann somit durch Änderung des Schaltverhältnisses des Getriebes 17 auf die zehn festen Werte 0, 1/44#, 2/44#, 3/44#, ..., 9/44# eingestellt werden, wenn das Getriebe 18 auf das Schaltverhältnis 0 eingestellt ist Umgekehrt ist beim Schaltverhältnis 0 des Getriebes 17 der Wert C)m mittels des Getriebes 18 auf die festen Werte 0, 10/44#, 20/44#, 30/44#,. ., 90/44# einstellbar. Da nun mit beiden Getrieben neunundneunzig Einstellkombinationen erzielt werden können., folgt, daß die mittlere Winkelgeschwindigkeit C0m des Zahnrades 38, welche der jeweils einzustellenden Leistungsgrenze entspricht, gernäß einer arithmetischen Reihe mit einer Differenz von l/44w, von 0 bis 99/44w einstellbar ist. Diese Winkelgeschwindigkeit wird über ein Zahnrad 40 eine Achse 41 und das Übersetzungsgetriebe 10 dem Sonnenrad 42 des Differentialgetriebes 8 übertragen.
  • In letzterem werden die Bewegungen der Zähler achsel mit derjenigen der Getriebeanordnung 11 verglichen.
  • Die abtriebsbewegung des Differentialgetriebes 8 wird über die Zahnräder 12, 13 und eine Achse 43 einer von letzterer mitgenommenen federnden Klinke 44 des Ratschgetriebes 14 übertragen Bei Uberverbrauch nimmt die Klinke 44 ein Klinkenrad 45 mit, wodurch das Überverbrauchszählwerk 16 über eine Achse 46, die Zahnräder 15 und eine Achse 47 angetrieben wird. Bewegt sich die Achse 43 in umgekehrter Drehrichtung, so sperrt eine am nicht dargestellten Gestell des Überverbrauchszählers fest angeordnete Klinke 48 die Drehung eines Klinkenrades 49, das auf der Achse 46 sitzt.
  • Wünscht man die maximale mittlere Abtriebsgeschwindigkeit der Getriebeanordnung 11 zu ändern, so kann dies durch Änderung der Übersetzung 21 erfolgen Wird z. B. in dieser Weise die Antriebsgeschwindigkeit der Getriebeanordnung 11 verringert, so verringert sich auch ihr Einstellbereiche, d. h. der Unterschied zwischen der maximalen und minimalen mittleren Winkelgeschwindigkeit des Planetenrades 38. Die Abtriebsgeschwindigkeit der Getriebeanordnung 11 ist demzufolge in feineren Stufen einstellbar, da die Anzahl einzustellender Schaltverhältnisse der Getriebe 17, 18 gleichbleibt. Weiter kann mittels eines zwischen den Differentiailgetrieben 8 und 23 zusätzlich anzuordnenden Summengetriebes der Abtriebsbewegung des Differentialausganges 38 eine oder mehrere periodisch aussetzende Bewegungen mit einem festen oder veränderlichen Schaltverhältnis oder aber eine stetige Bewegung überlagert werden. Letzteres kommt beispielsweise dann in Frage, wenn man die Bezugsgeschwindigkeit nicht auf 0 herunter, sondern auf einen bestimmten Mindestwert einzustellen wünscht.
  • Der Einstellbereich der Getriebeanordnung 11 wird hier - nicht geändert, sondern lediglich verschoben, d. h., er kommt zwischen einer anderen minimalen und niaximalen mittleren Winkelgeschwindigkeit des Rades 38 zu liegen. Es können auch beide Maßnahmen, nämlich sowohl eine Änderung als auch eine Verschiebung des Einstellbereiches, gleichzeitig zur Anwendung kommen.
  • An Hand der Fig. 2 ist eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Getriebe 17 und 18 gemäß der Fig. 1 erläutert.
  • In dieser Figur ist 52 eine in einer Platine 53 angeordnete Achse, auf der ein Antri'ebsrad 54 drehbar gelagert ist. Das Rad 54 weist an der Unterseite eine Verzahnung 55 auf, über welche es von einem nicht dargestellten Zeitlaufwerk mit konstanter Umlaufgeschwindigkeit angetrieben wird. Bei seiner Drehung nimmt das Rad 54 einen Hebel 56 und eine Klinke 57 mit, welche mittels Zapfen 58 und 59 auf dem Rad 54 schwenkbar angeordnet sind. In einer Aussparung 60 der Klinke 57 stützt sich ein am Hebel 56 befestigter Stift 61 gegen die Klinke 57 ab. Der Kontakt zwischen Stift 61 und Klinke 57 wird durch eine auf die Achse 52 geschobene Feder 62 gesichert, deren Enden 63, 64 an einem Bolzen 65 des Hebels 56 bzw. einer Kante 66 der Klinke 57 anliegen. An der Klinke 57 befindet sich ein Mitnehmerstift 67, welcher, wie nachstehend erläutert wird, ein Sclialtrad 68 periodisch mitnimmt, das auf der Achse 52 lose gelagert ist. Die Zähnezahl des Schaltrades ist vorzugsweise eine Primzahl, und in diesem Fall weist es elf Zähne auf. Des weiteren ist an der Unterseite der Klinke 57 ein gestrichelt dargestellter Ausklinkstift 69- befestigt, welcher nach jeder Umdrehung des Rades 54 gegen ein Einstellorgan 70 stößt. Dieses Einstellorgan ist auf der Achse 52 ebenfaflis lose gelagert und mit einem nicht dargestellten Zeiger an der Vorderseite der Platine 53 von Hand einstellbar.
  • Das dargestellte Getriebe arbeitet folgendermaßen: Bei jeder Umdrehung des in der Pfeilrichtung drehenden Rades 54 stößt der Hebel 56 gegen einen an der Platine 53 befestigten Stift 71 und wird dadurch im Uhrzeigersinn um den Zapfen 58 geschwenkt.
  • Unter dem Einfluß der Feder 62, welche die Klinke 57 mit dem Stift 61 des Hebels 56 in Berührung hält, schwenkt die Klinke 57 ebenfalls im Uhrzeigersinn um ihren Zapfen 59, wodurch der Mituehmerstift 67 in die Verzahnung des Schaltrades 68 einfällt; -Letzteres wird deshalb durch das Rad 54 mitgenommen.
  • Nach einer bestimmten Drehung des Schaltrades 68 stößt der Ausklinkstift 69 gegen das Einstellorgan 70> wodurch die Klinke 57 zurückgeschwenkt wird und der Mitnehmerstift 67 das Schaltrad 68 freigibt. Die Form des Einstellorgans 70 ist derart, daß der Mitnehmerstift 67 mindestens während zwei Elftel einer Umdrehung des Rades.54 außer Eingriff mit dem Schaltrad 68 gehalten wird. Für die in der Fig. 2 dargestellte Lage des Einstellorgans 70 wird das Sahaltrad 68 während neun Elftel der Umlaufzeit des Rades 54 mitgenommen, worauf der Mitnehmerstift 67 vom Schaltrad 68 abgehoben wird und während zwei Elftel der Umlaufzeit des Rades 54 an den Zähnen des Schaltrades 68 vorbeiläuft Während der Ruhezeit des Schaltrades 68 dreht der Mitnehmerstift 67 somit an zwei Zähnen des Schaltrades 68 volrbei, bevor er wieder zum Eingreifen in dessen Verzahnung gebracht wird. Durch Einstellen. des Einstellorgans 70 kann somit das Schaltverhältnis auf zehn bestimmte Werte, nämlich 0, 1/11, 2/11, 3/11 bis 9111 eingestellt werden. Wie bereits an Hand der Fig. 1 erwähnt wurde, kann man mit zwei solchen Getrieben durch entsprechende Einstellung derselben neunundneunzig verschiedene mittlere Winkelgeschwindigkeiten des Differentialausganges 38 und somit auch die Leistungsgrenze in 99 Stufen einstellen.
  • Demzufolge kann die Leistungsgrenze in ganzen Prozenten der der Winkelgeschwindigkeit 100/44w des Differentialausganges 38 entsprechenden. Leistungsgrenze eingestellt werden.
  • Obwohl im beschriebenen Ausführungsbeispiel die Getriebeanordnung 11 zwei Getriebe 17, 18 aufweist, ist dies für die Erfindung nicht wesentlich. Es kann ebenfalls nur ein einziges Getriebe vorgesehen sein, dessen Schaltrad 68 eine der Anzahl der ei.nzustellenden Registriergrenzen entsprechende Zähnezahl aufweist.
  • Die Verwendung einer eine periodisch aussetzende Abtriebsbewegung liefernden Getriebeanordnung ergibt verschiedene Vorteile. So beanspruchen die Ge- triebe-17 und 18 gegenüber den eingangs erwähnten bekannten Getrieben weniger Raum, und die Einstellung der Leistungsgrenze ist bei ihnen bedeutend einfacher. Diese Einstellung erfolgt nämlich lediglich durch eine einfache Einstellung der beiden Einstellorgane 70 gegenüber den ihnen zugeordneten Skalen.
  • Soll - z. B. die Leistungsgrenze auf 25% eingestellt werden, so wird der Zeiger 29 des Getriebes 18 auf den Wert 2 und der Zeiger 28 des Getriebes 17 auf den Wert 5 eingestellt (s. Fig. 1). Diese Einstellung ist nicht kritisch, d. h., das Einstellorgan 70 (Fig. 2) braucht für ein bestimmtes Schaltverhältnis nicht in eine genau definierte Lage gedreht zu werden, da die Eingriffsmöglichkeit des Mituehmerstiftes 67 zwischen zwei benachbarten Zähnen des Schaltrades 68 verhältnismäßig groß ist. Ferner ergibt sich dadurch, daß die Zähnezahl des Schaltrades 68 eine Primzahl ist, daß sämtliche Zähne für die Fortschaltung herangezogen werden, so daß eine gleichmäßige Abnutzung derselben erfolgt. @ Überdies ergibt sich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung der Vorteil, daß der Fehler im ermittelten Zeitintegral, welcher durch das Spiel in dem die Geschwindigkeitsdifferenz ermittelnden Subtraktionsgetriebe und in den Übertragungen zu diesem entsteht, herabgesetzt wird. Wie sich nämlich bei Versuchen herausgestellt hat wird infolge der aussetzenden Abtriebsbewegung der Getriebeanordnung 11, welche Bewegung einen abwechsenden Vor- und Rücktrieb des Ausganges 12 des Subtralft-icnsgetriebes 8 herbeiführt, das Spiel beim Übergang von Unter- auf Überverbrauch und umgekehrt schneller durchlaufen, als dies bei einer nicht periodisch veränderlichen Bezugsgeschwindigkeit der Fall wäre. Dank diesem Umstand wird die Registrierung genauer, weil bei Lastschwankungen um die Leistungsgrenze ein kleinerer Teil des Überverbruches unberücksichtigt bleibt, während bei den bekannten Üb erverbrauchsz ählern dieses Resultat nicht erreicht wird. Um den obenerwähnten Vorteil zu erzielen, muß die Zahnteilung des Klinkenrades 45 bzw. die Periode ts bei einer vorgegebenen Teilung dieses Klinkenrades so gewählt werden, daß die Klinke 44 während dieser Periode nicht von der betreffenden Zahnflanke abfällt.

Claims (6)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Vorrichtung zur mechanischen Ermittlung des Zeitirtegrals der mittels eines Subtraktionsgetriebes bestimmten Differenz zwischen einer einem ersten Eingang des Subtraktionsgetriebes zugeführten variablen Geschwindigkeit und einer einem zweiten Eingang des Subtraktionsgetriebes zugeführten einstellbaren Bezugsgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einem Zeitlaufwerk (22) angetriebene Einrichtung (11) von gesehen ist, welche ihre Antriebsbewegung in eine dem zweiten Eingang (42) des Subtraktionsgetriebes (8) zugeführte Abtriebsbewegung mit periodisch zwischen einem Maximaal- und einem Minimalwert sich ändernden Geschwindigkeit umwandelt, deren einstellbarer Mittelwert der Bezugsgeschwindigkeit entspricht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (11), deren Abtriebsbewegung dem zweiten Eingang (42) des Subtraktinasgetriebes (8) zugeführt wird, mindestens ein von dem Zeitlaufwerk (22) angetriebenes, eine aussetzende Abtriebsbewegung lieferndes Getriebe (17 bzw. 18) mit einstellbarem Schaltverhältnis enthält.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (11), deren Abtriebsbewegung dem zweiten Eingang (42) des Subtraktionsgetriebes (8) zugeführt wird, zwei von dem Zeitlaufwerk (22) angetriebene, eine periodisch aussetzende Abtriebsbewegung liefernde Getriebe (17, 18) mit einstellbarem Schaltverhältnis und ein Differentialgetriebe (23), mittels dessen die Abtriebsbewegungen der Getriebe (17, 18) einander überlagert werden, enthält
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes vorgesehene Getriebe (17, 18) ein Antriebsrad (54) und ein die Abtriebsbewegung lieferndes, mit Zähnen versehenes Schaltrad (68) enthält und zur Kupplung des Schaltrades (68) mit dem Antriebsrad (54) eine schwenkbar auf dem Antriebsrad (54) angeordnete, einen Mitnehmerstift (67) und einen Ausklinkstift (69) tragende Klinke (57), ein ebenfalls schwenkbar auf dem Antriebsrad (54) angeordneter, mit der Klinke (57) kraftschlüssig gekuppelter Hebel (56) und ein fest am Gestell (53) des Getriebes (17 bzw. 18), in der Umlaufbahn des Hebels (56) angeordneter Stift (71) vorgesehen sind, welch letzterer, bei einem von Null verschiedenen Schaltverhältnis, bei jedem Umlauf des Antriebsrades (54) den Mitnehmerstift (67? über den Hebel (56) mit den Zähnen des Schaltrades (68) in Eingriff bringt und zur Entkupplung des Schaltrades (68) vom Antriebsrad (54) ein drehbar angeordnetes, bei eingekuppeltem Schaltrad (68) in der Umlaufbahn des Ausklinkstiftes (69) liegendes Einstellorgan (70) vorgesehen ist, welches. bei jedem Umlauf des Antriebsrades (54) über den Ausklinkstift (69) die Klinke (57) in die Ausgangslage zurückbewegt, während welcher Bewegung der Mitnehmerstift (67) außer Eingriff mit den Zähnen des Schaltrades (68) gebracht wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 4, daK durch gekennzeichnet, daß das Schaltrad (68) eine einer Primzahl entsprechende Zähnezahl aufweist,
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Subtraktionsgetriebe (8) und einer das Zeitintegral angebenden Registri ervorrichtung (16) ein Ratschgetriebe (43 bis 46, 48, 49) vorgesehen ist, das nur eine Registrierung erlaubt, wenn die dein ersten Eingang des Subtraktionsgetriebes (8) zugeführte variable Geschwindigkeit größer ist als die dem zweiten Eingang (42) desselben zugeführte Geschwindigkeit.
DEL30520A 1958-05-22 1958-06-02 Vorrichtung zur mechanischen Ermittlung des Zeitintegrals der Differenz zweier Geschwindigkeiten Pending DE1059215B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1059215X 1958-05-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1059215B true DE1059215B (de) 1959-06-11

Family

ID=4555291

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL30520A Pending DE1059215B (de) 1958-05-22 1958-06-02 Vorrichtung zur mechanischen Ermittlung des Zeitintegrals der Differenz zweier Geschwindigkeiten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1059215B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1272007B (de) * 1961-04-27 1968-07-04 Electrometre Einrichtung zur Verrechnung des Verbrauches von fliessfaehigen Verbrauchsmedien

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1272007B (de) * 1961-04-27 1968-07-04 Electrometre Einrichtung zur Verrechnung des Verbrauches von fliessfaehigen Verbrauchsmedien

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3711405A1 (de) Steuergetriebe
DE2828187C2 (de)
DE1059215B (de) Vorrichtung zur mechanischen Ermittlung des Zeitintegrals der Differenz zweier Geschwindigkeiten
AT211424B (de) Vorrichtung zur mechanischen Ermittlung des Zeitintegrales der Differenz zweier Geschwindigkeiten, insbesondere für Überverbrauchszähler
CH356923A (de) Vorrichtung zur mechanischen Ermittlung des Zeitintegrals der Differenz zweier Geschwindigkeiten
DE319572C (de) Einrichtung zur Zeitintegration
DE959241C (de) Leerganggetriebe, insbesondere fuer Mess- und Zaehlwerke
DE687581C (de) Getriebe zum AEndern des Fluegelblattanstellwinkels von Verstelluftschrauben
DE619907C (de) Feinstufig veraenderliches Getriebe, insbesondere als Antrieb fuer Zaehlwerke
DE667663C (de) Selbstverkaeufer fuer Elektrizitaet o. dgl.
DE962659C (de) Stufenloses Schneckengetriebe mit Drehmomentwandlung
DE3014281C2 (de) Kupplungsgetriebe für ein Maximumzählwerk
DE96380C (de)
DE2446163C3 (de) Zahnradgetriebe zur Antriebsübertragung für eine Schalttrommel in einem Zeitschaltgerät
DE599744C (de) Uhrwerk mit mindestens zwei Unruhen
AT163580B (de) Mechanisches Integriergetriebe
DE632461C (de) Als Umlaufgetriebe ausgebildetes stufenloses Raederwechselgetriebe
DE1080218B (de) Maximum-Elektrizitaetszaehler mit periodisch in die Nullstellung zurueckkehrendem Mitnehmer und rueckstellbarer Maximum-Anzeigevorrichtung
DE580187C (de) Ein Reibradgetriebe enthaltende Multiplikationseinrichtung, insbesondere fuer artilleristische Zwecke
DE675332C (de) Selbstverkaeufer fuer Elektrizitaet, Gas, Wasser o. dgl. mit einem Motor zum Einzug einer verbrauchsunabhaengigen Gebuehr (Grundgebuehr o. dgl.)
DE320351C (de) Getriebe zum absatzweisen Drehen des anzutreibenden Gliedes
DE714899C (de) Elektrizitaetsselbstverkaeufer mit einer einstellbaren Stufenraedergetriebeanordnung auf der Zaehler- oder Muenzwerkseite des Vorgabewerkes zwecks AEnderung des Einheitspreises (Verbrauchsgebuehr, Grundgebuehr)
DE390098C (de) Mechanisches Getriebe mit einem sich zwischen zwei Kegeln verschiebenden Reibungsrad zur Multiplikation zweier Groessen
DE900393C (de) Selbstverkaeufer fuer Elektrizitaets, Gas u. dgl.
DE688699C (de) . dgl.