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DE1080218B - Maximum-Elektrizitaetszaehler mit periodisch in die Nullstellung zurueckkehrendem Mitnehmer und rueckstellbarer Maximum-Anzeigevorrichtung - Google Patents

Maximum-Elektrizitaetszaehler mit periodisch in die Nullstellung zurueckkehrendem Mitnehmer und rueckstellbarer Maximum-Anzeigevorrichtung

Info

Publication number
DE1080218B
DE1080218B DES62317A DES0062317A DE1080218B DE 1080218 B DE1080218 B DE 1080218B DE S62317 A DES62317 A DE S62317A DE S0062317 A DES0062317 A DE S0062317A DE 1080218 B DE1080218 B DE 1080218B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
maximum
driver
zero position
counter
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES62317A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES62317A priority Critical patent/DE1080218B/de
Publication of DE1080218B publication Critical patent/DE1080218B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

  • Maximum-Elektrizitätszähler mit periodisch in die Nullstellung zurückkehrendem Mitnehmer und rückstellbarer Maximum -Anz eigevorrichtung Zusatz zur Patentanmeldung S 50019 VIIIc/2le (Auslegeschnft 1 075 734) Gegenstand der Hauptpatentanmeldung ist ein Maximum-Elektrizitätszähler mit periodisch (z. B. alle 15 Minuten) in die Nullstellung zurückkehrendem Mitnehmer und in die Nullstellung rückstellbarer Maximum-Anzeigevorrichtung, der dadurch gekennzeichnet ist, daß zwischen dem Mitnehmer und der Maximum-Anzeigevorrichtung einerseits und einem Nullstellungsanschlag dieser Vorrichtung andererseits je ein Leerganggetriebe mit einem sich über mehri als eine Vollumdrehung erstreckenden Leergang eingeschaltet ist.
  • Gemäß der Hauptpatentanmeldung kann dabei ein Maximum-Zählwerk verwendet werden, das von einem mit dem Mitnehmer über eines der beiden Leerganggetriebe vorbewegten Maximum-Getriebeteil über eine nur bei einer Drehrichtung wirksame Kupplung betätigt wird. Diese Kupplung ist dabei so angeordnet, daß sie das Zählwerk nur bei der Vorbewegung des Maximum-Getriebeteiles vorbewegt. Am Ende eines jeden Verrechnungsabschnittes zeigt also das Zählwerk das höchste während aller Meßperioden dieses Verrechnungsabschnittes vorgekommene Maximum an. Er muß sofort abgelesen werden, denn sobald mit dem Rückstellen des genannten Maximum-Getriebeteiles der neue Verrechnungsabschnitt beginnt, wird das Zählwerk erneut vorbewegt. Eine nachträgliche Kontrolle des von dem Ablesebeamten abgelesenen Wertes ist nicht möglich.
  • Diesen Mangel beseitigt die Erfindung allein durch eine Änderung in der Anordnung der genannten Kupplung: erfindungsgemäß wird die Kupplung so angeordnet, daß sie das Zählwerk nicht bei der Vorbewegung des Maximum-Getriebeteiles, sondern nur bei der Rückstellung des Maximum-Getriebeteiles vor bewegt. Auch in diesem Falle wird, und zwar beim Rückstellen des Maximum-Getriebeteiles am Ende des Verrechnungsabschnittes das höchste während aller Meßperioden dieses Verrechnungsabschnittes vorgekommene Maximum auf das Zählwerk übertragen, so daß es vom Ablesebeamten abgelesen werden kann.
  • Unterschiedlich ist aber, daß nach dem Rückstellen des Maximum-Getriebeteiles das Zählwerk nicht weiterläuft, sondern zunächst auf dem abgelesenen Wert stehenbleibt. Auf diesem Wert bleibt es während des ganzen folgenden Verrechnungsabschnittes stehen, so daß sein Anzeigewert ebenfalls während des ganzen Verrechnungsabschnittes stehenbleibt und in einem beliebigen Zeitpunkt, gewünschtenfalls auch wiederholt, kontrolliert werden kann. Erst am Ende dieses neuen Verrechnungsabschnittes, also beim nächsten Rückstellen des Maximum-Getriebeteiles durch den Kontrollbeamten, wird das Zählwerk auf einen anderen Wert weiterbewegt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Ein Zähler Z treibt in dem einen Sinne den ersten Teil t eines Differentialgetriebes D an, dessen zweiter Teil 2 über ein Rad 4 von einem Hilfsmotor M angetrieben wird und dessen dritter Teil 3 mit einem Sperrarm 5 in den Weg eines am Rad 4 angebrachten Anschlages 6 greift. Diese als Kraftverstärkergetriebe bekannte Anordnung arbeitet so, daß der Zähler Z durch Drehen des Rades 1 einen bestimmten Meßweg vorgibt. Sobald dieser eine bestimmte Schrittgröße erreicht hat, wird der Hebel 5 ausgerückt, und der Motornl dreht das Rad 2 genau um diesen Schritt nach. Natürlich können statt dessen auch Schrittschaltwerke und andere Getriebe als Bewegungswandler zur Umwandlung einer schleichenden Bewegung in eine schrittweise Bewegung verwendet werden.
  • Das Rad 2 kämmt mit einem auf einer Welle 7 sitzenden Rad 8, auf der noch ein Zahnrad 9 sitzt. Das eine Ende der Welle läuft in einem feststehenden Lager 10, das andere in einem beweglichen Lager 11, das durch den Anker 12 eines Schaltmagneten 13 betätigt wird. Bei angezogenem Anker greifen die Zähne das Rades 9 in die eines weiteren Zahnrades 14. Dieses ist fest mit dem Zahnrad 140 verbunden und bildet zusammen mit diesem den lose auf der Welle 15 sitzenden Mitnehmer der Maximum-Anzeigevorrichtung Am Zahnrad 140 ist ein Mitnehmerstift 141 und am Zahnrad 14 ein Mitnehmerstift 142 befestigt. Um die jeweilige Mitnehmerstellung von außen erkennbar zu machen, treibt das Zahntad 140 mit einer Übersetzung ins Langsame ein Zahnrad 220 auf einer Welle 24 an, die einen Mitnehmerzeiger 22 trägt.
  • Eine Feder 230 sucht den Mitnehmerzeiger 22 und den Mitnehmer 14/140 in die Ausgangslage zurückzudrehen, die durch den festen Nullstellungsanschlag A 1 bestimmt ist. Zwischen diesem und dem Stift 142 ist ein LeerganggetriebeL1 eingeschaltet. Das Rad 14 ist über ein weiteres Leerganggetriebe L 2 mit den Rädern 19 und 20 gekuppelt. Die Leerganggetriebe L 1 und L2 enthalten mehrere Scheiben 29 mit Anschlägen 31 und Stiften 30. In der Zeichnung sind nur die am Anfang und Ende liegenden Scheiben dargestellt. Der Zwischenraum ist mit gleichen Scheiben ausgefüllt zu denken. Ein solches Getriebe und seine Wirkungsweise sind anderwärts (in der deutschen Patentschrift 825 606) beschrieben und sollen hier nicht näher erläutert werden. Wie die Zeichnung erkennen läßt, besteht zwischen An- und Abtrieb ein Leergang, der mehrere Vollumdrehungen ausmacht.
  • Der letzte Teil des Leerganggetriebes L2 ist der Stift 300, der auf den AnschlagS2 einwirkt. Dieser sitzt zusammen mit den Rädern 19 und 20 fest auf der Welle 15, während alle Teile des Leerganggetriebes L2 lose darauf gelagert sind. Das Rad 20 treibt über ein größeres Zahnrad 21, also mit einer Übersetzung ins Langsame, den Maximumzeiger 23 an, der am Ende jeder Verrechnungsperiode bis in die Nullstellung zurückgestellt wird. Eine Rückstellvorrichtung zur Rückführung des Maximumzeigers in seine Nullstellung ist der Einfachheit halber nicht mitgezeichnet.
  • Das Zahnrad 19 treibt ein fest auf einer Welle 25 sitzendes Zahnrad 26 mit Klinke 27 an, die in ein lose auf dieser Welle, aber fest auf einer Hohlwelle 16 sitzendes Steigrad 28 greift. Die Welle 16 betätigt über ein Zahnradgetriebel7 ein mehrstelliges Zählwerk R mit einer Rastvorrichtung 18, die jeweils die Ziffernrolle für die niedrigste Dezimalstelle auf ganze Ziffern einstellt.
  • Die Übersetzungsverhältnisse und die Zahnteilungen der dargestellten Anordnung sind so auf die Schrittgröße abgestimmt, daß bei jedem Schalt&chritt die Kupplungszahnräder 9 und 14 und das Steigrad 28 mit der Klinke 27 nur um ganze Zähnezahlen, also um einen, zwei oder mehr Zähne, verstellt werden. Ebenso wird die letzte Dezimale des Zählwerkes R immer nur um ganze Ziffern, also um eine, zwei oder mehr Ziffern bei einem Schritt verstellt.
  • Die Anordnung arbeitet folgendermaßen: Zu Beginn der Registrierperiode werden durch Einschalten des Magneten 13 die Räder 9 und 14 eingerückt und schrittweise unter der Einwirkung des Zählers Z fortgeschaltet. Dabei drehen sich die Teile im Sinne der eingezeichneten Pfeile.
  • Am Anfang sind die Leergänge der Getriebe L 1 und L2 vollkommen ausgeglichen. Es liegt also Anschlag auf Anschlag. Der Maximumzeiger 23 ist in der Nullstellung. Die Zeiger 22 und 23 wandern unter Spannung der Feder 23 in der Pfeilrichtung. Alles geschieht aber schrittweise. Dabei wird der Leergang im Getriebe EI immer größer, während der im Getriebe L2 ausgeglichen bleibt.
  • Am Ende der Meß- bzw. Registrierperiode, also z. B. nach einer halben Stunde, wird der Magnet 13 abgeschaltet und dadurch das Rad 9 vom Rad 14 entkuppelt. Dadurch wird die Feder230 frei. Sie dreht den Mitnehmer 14/140 und den Mitnehmerzeiger 22 zurück. Die Welle 15 mit den Rädern 19 und 20 bleibt aber in der erreichten Lage stehen. Bei der Rück- drehung wird der Leergang des Getriebes Ll ausgeglichen, aber dafür ein entsprechender Leergang im Getriebe L 2 eingeschaltet.
  • Beim Beginn der nächsten Registrierperiode werden die Räder 9 und 14 wieder eingerückt. Ist nun in dieser Periode die Drehung des Mitnehmers 14/140 kleiner als in der ersten, dann wird der Leergang im Getriebe L2 nicht ausgeglichen, sein Abtrieb bleibt also in Ruhe. Ist aber der Mitnehmerweg in der zweiten Periode größer als in der ersten, dann wird nach Ausgleich des Leerganges im Getriebe L2 der Maximumzeiger23 weitergedreht, ferner wird auch das Zählwerk R entsprechend weitergeschaltet.
  • Dieses Spiel wiederholt sich innerhalb eines Verrechnungsabschnittes. Am Ende des Abschnittes werden nach Entkupplung der Räder 9 und 14, z. B. durch Drehung des Zeigers 23, die mit ihm in Verbindung stehenden Teile einschließlich des Leerganggetriebes L2 zurückgestellt, bis der Mitnehmer 14/140 und die Zeiger 22 und 23 wieder in die Nullstellung gelangt sind.
  • Zu erläutern ist noch die Wirkungsweise des Zählwerkes R und der diesem vorgeschalteten Teile 16 bis 18 und 25 bis 28: Es wurde oben geschiIdert, wie die Räder 19 bis 21 den Maximumzeiger 23 während der Meßperiode schrittweise vorbewegen. Das Rad 19 bewegt dabei auch das Rad 26 im Drehsinn des eingezeichneten Pfeiles schrittweise vor; eine Bewegungsübertragung vom Rad 26 auf das Rad 28 findet dabei aber nicht statt, da die Klinke 27 auf dem Rad 28 rückwärts schleift. Ferner wurde oben geschildert, daß am Ende jeder Meßperiode der Mitnehmer 14/140 und der Mitnehmerzeiger 22 in ihre Nullstellung zurückkehren, dagegen die Welle 15 mit den Rädern 19 und 20 in der erreichten Lage stehenbleiben. Also bleibt auch das Rad 26 in der erreichten Lage stehen.
  • Wenn nun aber am Ende eines Verrechnungsabschnittes der Maximumzeiger 23 samt allen mit ihm in zwangläufiger Wirkverbindung stehenden Zahnrädern ebenfalls in ihre Nullstellung zurückgestellt wird, so gilt dies unter anderem auch für das Zahnrad 26. Bei dieser Rückstellung greift aber die Klinke 27 in das Rad 28 und überträgt hiermit den ganzen Rückstellweg des Rades 26, somit aber auch des Maximumzeigers 23, in das Zählwerk R. Der in dem Verrechnungsabschnitt erreichte höchste Maximumwert kann also am Zählwerk R abgelesen werden. Dieser Wert kann aber auch noch während des ganzen folgenden Verrechnungsabschnittes abgelesen werden, denn während eines Verrechnungsabschnittes steht das Zählwerk R mit dem Rad 28 still.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Maximum-Elektrizitätszähler mit periodisch (z. B. alle 15 Minuten) in die Nullstellung zurückkehrendem Mitnehmer und in die Nullstellung rückstellbarer Maximum-Anzeigevorrichtung, wobei zwischen dem Mitnehmer und der Maximum-Anzeigevorrichtung einerseits und einem Nullstellungsanschlag dieser Vorrichtung andererseits je ein Leerganggetriebe mit einem sich über mehr als eine Vollumdrehung erstreckenden Leergang eingeschaltet ist, nach Patentanmeldung S50019 VIII c/21 e, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Maximum-Zählwerks (R), das von einem mit dem Mitnehmer (14/140) über ein Leerganggetriebe (L2) vorbewegten Maximum- Getriebeteil (19, 26) über eine nur bei einer Drehrichtung wirksame Kupplung (27, 28) betätigt wird, diese Kupplung (27, 28) so angeordnet ist, daß sie das Zählwerk (R) nur bei der Rückstellung des Maximum-Getriebeteiles (19, 26) vorbewegt.
  2. 2. Maximum-Zähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine vom Maximum-Getriebeteil (19, 26) bei seiner Vorbewegung vorbewegte Maximum-Anzeigevorrichtung (23) vorgesehen ist.
DES62317A 1956-08-22 1956-08-22 Maximum-Elektrizitaetszaehler mit periodisch in die Nullstellung zurueckkehrendem Mitnehmer und rueckstellbarer Maximum-Anzeigevorrichtung Pending DE1080218B (de)

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DE1080218B true DE1080218B (de) 1960-04-21

Family

ID=7495529

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DE (1) DE1080218B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1295210B (de) * 1963-12-13 1969-05-14 Hoffmann Paul Messgeraet zur UEberwachung des Energiebezuges

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DE1295210B (de) * 1963-12-13 1969-05-14 Hoffmann Paul Messgeraet zur UEberwachung des Energiebezuges

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