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Maximum-Elektrizitätszähler mit periodisch in die Nullstellung zurückkehrendem
Mitnehmer und rückstellbarer Maximum -Anz eigevorrichtung Zusatz zur Patentanmeldung
S 50019 VIIIc/2le (Auslegeschnft 1 075 734) Gegenstand der Hauptpatentanmeldung
ist ein Maximum-Elektrizitätszähler mit periodisch (z. B. alle 15 Minuten) in die
Nullstellung zurückkehrendem Mitnehmer und in die Nullstellung rückstellbarer Maximum-Anzeigevorrichtung,
der dadurch gekennzeichnet ist, daß zwischen dem Mitnehmer und der Maximum-Anzeigevorrichtung
einerseits und einem Nullstellungsanschlag dieser Vorrichtung andererseits je ein
Leerganggetriebe mit einem sich über mehri als eine Vollumdrehung erstreckenden
Leergang eingeschaltet ist.
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Gemäß der Hauptpatentanmeldung kann dabei ein Maximum-Zählwerk verwendet
werden, das von einem mit dem Mitnehmer über eines der beiden Leerganggetriebe vorbewegten
Maximum-Getriebeteil über eine nur bei einer Drehrichtung wirksame Kupplung betätigt
wird. Diese Kupplung ist dabei so angeordnet, daß sie das Zählwerk nur bei der Vorbewegung
des Maximum-Getriebeteiles vorbewegt. Am Ende eines jeden Verrechnungsabschnittes
zeigt also das Zählwerk das höchste während aller Meßperioden dieses Verrechnungsabschnittes
vorgekommene Maximum an. Er muß sofort abgelesen werden, denn sobald mit dem Rückstellen
des genannten Maximum-Getriebeteiles der neue Verrechnungsabschnitt beginnt, wird
das Zählwerk erneut vorbewegt. Eine nachträgliche Kontrolle des von dem Ablesebeamten
abgelesenen Wertes ist nicht möglich.
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Diesen Mangel beseitigt die Erfindung allein durch eine Änderung
in der Anordnung der genannten Kupplung: erfindungsgemäß wird die Kupplung so angeordnet,
daß sie das Zählwerk nicht bei der Vorbewegung des Maximum-Getriebeteiles, sondern
nur bei der Rückstellung des Maximum-Getriebeteiles vor bewegt. Auch in diesem Falle
wird, und zwar beim Rückstellen des Maximum-Getriebeteiles am Ende des Verrechnungsabschnittes
das höchste während aller Meßperioden dieses Verrechnungsabschnittes vorgekommene
Maximum auf das Zählwerk übertragen, so daß es vom Ablesebeamten abgelesen werden
kann.
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Unterschiedlich ist aber, daß nach dem Rückstellen des Maximum-Getriebeteiles
das Zählwerk nicht weiterläuft, sondern zunächst auf dem abgelesenen Wert stehenbleibt.
Auf diesem Wert bleibt es während des ganzen folgenden Verrechnungsabschnittes stehen,
so daß sein Anzeigewert ebenfalls während des ganzen Verrechnungsabschnittes stehenbleibt
und in einem beliebigen Zeitpunkt, gewünschtenfalls auch wiederholt, kontrolliert
werden kann. Erst am Ende dieses neuen Verrechnungsabschnittes, also beim nächsten
Rückstellen des Maximum-Getriebeteiles durch den Kontrollbeamten, wird das Zählwerk
auf einen anderen Wert weiterbewegt.
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Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung
dargestellt.
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Ein Zähler Z treibt in dem einen Sinne den ersten Teil t eines Differentialgetriebes
D an, dessen zweiter Teil 2 über ein Rad 4 von einem Hilfsmotor M angetrieben wird
und dessen dritter Teil 3 mit einem Sperrarm 5 in den Weg eines am Rad 4 angebrachten
Anschlages 6 greift. Diese als Kraftverstärkergetriebe bekannte Anordnung arbeitet
so, daß der Zähler Z durch Drehen des Rades 1 einen bestimmten Meßweg vorgibt. Sobald
dieser eine bestimmte Schrittgröße erreicht hat, wird der Hebel 5 ausgerückt, und
der Motornl dreht das Rad 2 genau um diesen Schritt nach. Natürlich können statt
dessen auch Schrittschaltwerke und andere Getriebe als Bewegungswandler zur Umwandlung
einer schleichenden Bewegung in eine schrittweise Bewegung verwendet werden.
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Das Rad 2 kämmt mit einem auf einer Welle 7 sitzenden Rad 8, auf
der noch ein Zahnrad 9 sitzt. Das eine Ende der Welle läuft in einem feststehenden
Lager 10, das andere in einem beweglichen Lager 11, das durch den Anker 12 eines
Schaltmagneten 13 betätigt wird. Bei angezogenem Anker greifen die Zähne das Rades
9 in die eines weiteren Zahnrades 14. Dieses ist fest mit dem Zahnrad 140 verbunden
und bildet zusammen mit diesem den lose auf der Welle 15 sitzenden Mitnehmer der
Maximum-Anzeigevorrichtung Am Zahnrad 140 ist ein Mitnehmerstift 141 und am Zahnrad
14 ein Mitnehmerstift 142 befestigt. Um die jeweilige Mitnehmerstellung von außen
erkennbar zu
machen, treibt das Zahntad 140 mit einer Übersetzung
ins Langsame ein Zahnrad 220 auf einer Welle 24 an, die einen Mitnehmerzeiger 22
trägt.
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Eine Feder 230 sucht den Mitnehmerzeiger 22 und den Mitnehmer 14/140
in die Ausgangslage zurückzudrehen, die durch den festen Nullstellungsanschlag A
1 bestimmt ist. Zwischen diesem und dem Stift 142 ist ein LeerganggetriebeL1 eingeschaltet.
Das Rad 14 ist über ein weiteres Leerganggetriebe L 2 mit den Rädern 19 und 20 gekuppelt.
Die Leerganggetriebe L 1 und L2 enthalten mehrere Scheiben 29 mit Anschlägen 31
und Stiften 30. In der Zeichnung sind nur die am Anfang und Ende liegenden Scheiben
dargestellt. Der Zwischenraum ist mit gleichen Scheiben ausgefüllt zu denken. Ein
solches Getriebe und seine Wirkungsweise sind anderwärts (in der deutschen Patentschrift
825 606) beschrieben und sollen hier nicht näher erläutert werden. Wie die Zeichnung
erkennen läßt, besteht zwischen An- und Abtrieb ein Leergang, der mehrere Vollumdrehungen
ausmacht.
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Der letzte Teil des Leerganggetriebes L2 ist der Stift 300, der auf
den AnschlagS2 einwirkt. Dieser sitzt zusammen mit den Rädern 19 und 20 fest auf
der Welle 15, während alle Teile des Leerganggetriebes L2 lose darauf gelagert sind.
Das Rad 20 treibt über ein größeres Zahnrad 21, also mit einer Übersetzung ins Langsame,
den Maximumzeiger 23 an, der am Ende jeder Verrechnungsperiode bis in die Nullstellung
zurückgestellt wird. Eine Rückstellvorrichtung zur Rückführung des Maximumzeigers
in seine Nullstellung ist der Einfachheit halber nicht mitgezeichnet.
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Das Zahnrad 19 treibt ein fest auf einer Welle 25 sitzendes Zahnrad
26 mit Klinke 27 an, die in ein lose auf dieser Welle, aber fest auf einer Hohlwelle
16 sitzendes Steigrad 28 greift. Die Welle 16 betätigt über ein Zahnradgetriebel7
ein mehrstelliges Zählwerk R mit einer Rastvorrichtung 18, die jeweils die Ziffernrolle
für die niedrigste Dezimalstelle auf ganze Ziffern einstellt.
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Die Übersetzungsverhältnisse und die Zahnteilungen der dargestellten
Anordnung sind so auf die Schrittgröße abgestimmt, daß bei jedem Schalt&chritt
die Kupplungszahnräder 9 und 14 und das Steigrad 28 mit der Klinke 27 nur um ganze
Zähnezahlen, also um einen, zwei oder mehr Zähne, verstellt werden. Ebenso wird
die letzte Dezimale des Zählwerkes R immer nur um ganze Ziffern, also um eine, zwei
oder mehr Ziffern bei einem Schritt verstellt.
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Die Anordnung arbeitet folgendermaßen: Zu Beginn der Registrierperiode
werden durch Einschalten des Magneten 13 die Räder 9 und 14 eingerückt und schrittweise
unter der Einwirkung des Zählers Z fortgeschaltet. Dabei drehen sich die Teile im
Sinne der eingezeichneten Pfeile.
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Am Anfang sind die Leergänge der Getriebe L 1 und L2 vollkommen ausgeglichen.
Es liegt also Anschlag auf Anschlag. Der Maximumzeiger 23 ist in der Nullstellung.
Die Zeiger 22 und 23 wandern unter Spannung der Feder 23 in der Pfeilrichtung. Alles
geschieht aber schrittweise. Dabei wird der Leergang im Getriebe EI immer größer,
während der im Getriebe L2 ausgeglichen bleibt.
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Am Ende der Meß- bzw. Registrierperiode, also z. B. nach einer halben
Stunde, wird der Magnet 13 abgeschaltet und dadurch das Rad 9 vom Rad 14 entkuppelt.
Dadurch wird die Feder230 frei. Sie dreht den Mitnehmer 14/140 und den Mitnehmerzeiger
22 zurück. Die Welle 15 mit den Rädern 19 und 20 bleibt aber in der erreichten Lage
stehen. Bei der Rück-
drehung wird der Leergang des Getriebes Ll ausgeglichen, aber
dafür ein entsprechender Leergang im Getriebe L 2 eingeschaltet.
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Beim Beginn der nächsten Registrierperiode werden die Räder 9 und
14 wieder eingerückt. Ist nun in dieser Periode die Drehung des Mitnehmers 14/140
kleiner als in der ersten, dann wird der Leergang im Getriebe L2 nicht ausgeglichen,
sein Abtrieb bleibt also in Ruhe. Ist aber der Mitnehmerweg in der zweiten Periode
größer als in der ersten, dann wird nach Ausgleich des Leerganges im Getriebe L2
der Maximumzeiger23 weitergedreht, ferner wird auch das Zählwerk R entsprechend
weitergeschaltet.
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Dieses Spiel wiederholt sich innerhalb eines Verrechnungsabschnittes.
Am Ende des Abschnittes werden nach Entkupplung der Räder 9 und 14, z. B. durch
Drehung des Zeigers 23, die mit ihm in Verbindung stehenden Teile einschließlich
des Leerganggetriebes L2 zurückgestellt, bis der Mitnehmer 14/140 und die Zeiger
22 und 23 wieder in die Nullstellung gelangt sind.
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Zu erläutern ist noch die Wirkungsweise des Zählwerkes R und der
diesem vorgeschalteten Teile 16 bis 18 und 25 bis 28: Es wurde oben geschiIdert,
wie die Räder 19 bis 21 den Maximumzeiger 23 während der Meßperiode schrittweise
vorbewegen. Das Rad 19 bewegt dabei auch das Rad 26 im Drehsinn des eingezeichneten
Pfeiles schrittweise vor; eine Bewegungsübertragung vom Rad 26 auf das Rad 28 findet
dabei aber nicht statt, da die Klinke 27 auf dem Rad 28 rückwärts schleift. Ferner
wurde oben geschildert, daß am Ende jeder Meßperiode der Mitnehmer 14/140 und der
Mitnehmerzeiger 22 in ihre Nullstellung zurückkehren, dagegen die Welle 15 mit den
Rädern 19 und 20 in der erreichten Lage stehenbleiben. Also bleibt auch das Rad
26 in der erreichten Lage stehen.
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Wenn nun aber am Ende eines Verrechnungsabschnittes der Maximumzeiger
23 samt allen mit ihm in zwangläufiger Wirkverbindung stehenden Zahnrädern ebenfalls
in ihre Nullstellung zurückgestellt wird, so gilt dies unter anderem auch für das
Zahnrad 26. Bei dieser Rückstellung greift aber die Klinke 27 in das Rad 28 und
überträgt hiermit den ganzen Rückstellweg des Rades 26, somit aber auch des Maximumzeigers
23, in das Zählwerk R. Der in dem Verrechnungsabschnitt erreichte höchste Maximumwert
kann also am Zählwerk R abgelesen werden. Dieser Wert kann aber auch noch während
des ganzen folgenden Verrechnungsabschnittes abgelesen werden, denn während eines
Verrechnungsabschnittes steht das Zählwerk R mit dem Rad 28 still.