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CH356923A - Vorrichtung zur mechanischen Ermittlung des Zeitintegrals der Differenz zweier Geschwindigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zur mechanischen Ermittlung des Zeitintegrals der Differenz zweier Geschwindigkeiten

Info

Publication number
CH356923A
CH356923A CH356923DA CH356923A CH 356923 A CH356923 A CH 356923A CH 356923D A CH356923D A CH 356923DA CH 356923 A CH356923 A CH 356923A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gear
wheel
subtraction
input
movement
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Pudelko Richard
Goldmann Herbert
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis & Gyr Ag filed Critical Landis & Gyr Ag
Publication of CH356923A publication Critical patent/CH356923A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


      Vorrichtung    zur mechanischen     Ermittlung    des Zeitintegrals der     Differenz     zweier     Geschwindigkeiten       In der     Technik    kommt es oft vor, dass eine va  riable Geschwindigkeit auf     mechanischem    Wege mit  einer konstanten Bezugsgeschwindigkeit verglichen  und das     Vergleichsergebnis    über die, Zeit     integriert     werden muss. Ein solcher     Vergleich    von zwei Ge  schwindigkeiten erfolgt im allgemeinen     mittels    eines       Subtraktionsgetriebes,    z.

   B. eines     Differentialgetrie-          bes,    dessen Eingänge einerseits -von der     konstanten     Bezugsgeschwindigkeit und anderseits von<I>der</I> va  riablen Geschwindigkeit angetrieben werden. Der Aus  gang des     Differentialgetriebes    dreht sich     dann    gemäss  der Differenz der beiden Geschwindigkeiten, und  seine     Stellung,    ausgehend von einer     Nullstellung,    ent  spricht dem Zeitintegral dieser Differenz. Ein solcher  Geschwindigkeitsvergleich findet z.

   B. bei     überver-          brauchszählern    statt, bei denen der über eine be  stimmte     Leistungsgrenze    (Pauschalgrenze) hinaus  entnommene Energieverbrauch ermittelt     wird.    Die  variable Geschwindigkeit und die konstante Bezugs  geschwindigkeit entsprechen in diesem     Fahl    der ab  genommenen Leistung bzw. der Leistungsgrenze.

   Bei  Überverbrauchszählern erfolgt der Geschwindigkeits  vergleich mittels eines Subtraktionsgetriebes, dessen  einer Eingang von der Zählerachse und dessen an  derer     mittels    eines Zeitlaufwerkes mit :einer kon  stanten, der     Leistungsgrenze    entsprechenden     Ge-          schwindigkeit    angetrieben wird. Der Ausgang -dieses  Subtraktionsgetriebes     nimmt    jeweils eine dem Zeit  integral der Geschwindigkeitsdifferenz und damit eine  dem Überverbrauch     entsprechende    Winkelstellung  ein, welsche über ein Ratschgetriebe auf ein     überver-          brauchszählwerk    übertragen wird.

   Das Ratschgetriebe  dient dazu, eine     Rückstellung    der     Zahlenrollen    des  Zählwerkes bei Unterverbrauch zu verhindern. Um       eine    bestimmte Leistungsgrenze einstellen zu können,  muss das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Zeit-    Laufwerk und dem betreffenden     Eingang        des    Subtrak  tionsgetriebes veränderbar sein. Bei     einem    bekann  ten Überverbrauchszähler erfolgt diese Einstellung  der Leistungsgrenze durch Auswechseln von Zahn  rädern in der Übertragung zwischen Zeitlaufwerk und  Subtraktionsgetriebe.

   Wenn aber die     Leistungsgrenze     über einen grossen Bereich fein     einstellbar    sein muss,  bedingt diese     Ausführung    eine     Lagerhaltung    von vie  len unterschiedlichen Wechselrädern. Um diesen       Nachteil    zu beheben, hat man bei einem andern be  kannten überverbrauchszähler ein. von einem Syn  chronmotor angetriebenes     Stufengetriebe    vorgesehen,  das einen Satzräderkonus aufweist, dessen Räder mit  zwei Abgreifrädem zusammenarbeiten. Letztere sind  derart bewegbar     angeordnet,    dass sie von Hand mit  einem bestimmten Zahnrad des Satzräderkonus ge  kuppelt werden können.

   Durch     Überlagerung    der  Drehungen beider Abgreifräder mittels eines     Diffe-          rentialgetriebs    kann die     Abtriebsdrehzahl    des letzte  ren und     damit    die     Leistungsgrenze    in eine grosse An  zahl Stufen unterteilt     werden.    Die     Einstellung    der       Abgreifräd'er    bedingt aber bei diesem Getriebe     einen          verhältnismässig    komplizierten Aufbau, da jedes Ab  greifrad,

   wenn es mit einem anderen Rad des Satz  räd-erkonus     in        Eingriff    gebracht werden muss, vom  vorherigen Rad abgehoben, dann     zu    sich selbst paral  lel verschoben und schliesslich     mit    dem anderen Rad  gekuppelt     worden    muss. überdies     nimmt    dieses Ge  triebe relativ viel Raum ein und erschwert dadurch  seinen Einbau in Geräten, bei denen nur noch wenig  Raum zur Verfügung steht.  



  Die     Erfindung    betrifft     eine    Vorrichtung zur me  chanischen Ermittlung des     Zeitintegrals    der     mittels          eines    Subtraktionsgetriebes     bestimmten        Differenz    zwi  schen einer einem ersten Eingang     des    Subtraktions  getriebes zugeführten variablen Geschwindigkeit und      einer     einem    zweiten Eingang des Subtraktionsgetrie  bes zugeführten     einstellbaren        Bezugsgeschwindigkeit,     bei der die oben erwähnten Nachteile dadurch besei  tigt sind,

   dass eine von einem Zeitlaufwerk angetrie  bene Einrichtung vorgesehen ist, welche ihre An  triebsbewegung in eine dem     zweiten    Eingang des  Subtraktionsgetriebes zugeführte Abtriebsbewegung  mit periodisch zwischen einem Maximal- und einem       Minimalwert    sich ändernde Geschwindigkeit umwan  delt, deren einstellbarer Mittelwert der Bezugsge  schwindigkeit entspricht.  



  In der Zeichnung ,ist     eine    Beispiel des     Erfindungs-          gegenstandes    schematisch dargestellt.  



  Es zeigen:  Fig. 1 eine vereinfachte Darstellung eines     über-          verbrauchszählers    mit der erfindungsgemässen Vor  richtung und  Fig. 2 ein in der erfindungsgemässen Vorrichtung  verwendetes Getriebe.  



  In der Fig. 1 ist 1 die Zählerachse eines über  verbrauchszäh!lers, welche die Triebscheibe 2 trägt.  Die Drehung der Zählerachse 1 wird durch ein  Schneckengetriebe 3 auf die Achse 4 übertragen,  welche     über    die Zahnradübersetzung 5 mit der  Achse 6 eines Gesamtverbrauchzählwerkes 7 gekup  pelt ist. Um den vom Konsumenten über eine be  stimmte Leistungsgrenze entnommenen Energiever  brauch zu registrieren, ist ein     Differentialgetriebe    8  vorgesehen, das einerseits über das Übersetzungsge  triebe 9 von der Zählerachse 1 und andrerseits über  das Übersetzungsgetriebe 10 von einer Getriebean  ordnung 11 angetrieben wird.

   Ein Zahnrad 12, das  den Ausgang des     Differentialgetriebes    8     bildet,    ist  über das Zahnrad 13, das Ratschgetriebe 14 und die  Zahnradübersetzung 15 mit dem     überverbrauchszähl-          werk    16 gekuppelt.  



  Die Getriebeanordnung 11     enthält    zwei gleiche  Getriebe 17 und 18, welche über die     Zahnräder    19  bzw. 20 und 21 von einem Synchronmotor 22 mit  konstanter     Drehzahl    angetrieben werden. Die Getriebe  17 und 18     setzen        die        gleichförmige        Antriebsbewe-          gung    des     Synchronmotors    22 in eine periodisch aus  setzende Abtriebsbewebaung um, welche Abtriebsbe  wegungen einander in einem Differentialgetriebe 23  additiv überlagert werden.

   Das     Schaltverhältnis   
EMI0002.0026  
    der beiden Getriebe 17 und 18, d. h. das Verhältnis  von der Schaltzeit ts, während weicher die     Abtriiebs-          achsen    24 und 25 innerhalb einer Umdrehung der       Antriebsachsen    26 bzw.

   27     fortbewegt    werden, zu  der Umlaufzeit<I>tu</I> dieser Antriebsachsen, ist beim       Ausführungsbeispiel        in        zehn    Stufen 0,'11, l/11,     21111,     3/11 bis 9,'11     einstellbar.        Die    Einstellung     des    Schalt  verhältnisses der Getriebe 17 und 18 erfolgt mit  Zeigern 28 und 29, welche gegenüber Skalen 30 und  31 von Hand     eingestellt    werden können.

   Ist das Ge  triebe 17     beispielsweise    auf     das        Schaltverhältnis    1/11  eingestellt, so dreht sich die Abtrebsachse 24 wäh  rend l/1 1 der     Umlaufzeit   <I>tu</I>     der        Antriebsachse    26  mit der gleichen     Winkelgeschwindigkeit        w    wie     die       letztere, während die Abtriebsachse 24 während den  übrigbleibenden 10;11 der Umlaufzeit<I>tu</I> stillsteht.  Die mittlere     Winkelgeschwindigkeit    der Abtriebs  achse 24, auf eine volle Umdrehung der Antriebs  achse 26 bezogen, ist infolgedessen 1 ., 11 (o.

   Die Be  wegung der Abtriebsachse 24 wird über eine Zahn  radübersetzung 32 und eine Achse 33 dem Sonnen  rad 34 des     Differentialgetriebes    23 im Verhältnis  1 : 2 übertragen, so dass die mittlere Winkelgeschwin  digkeit dieses Sonnenrades 1 22<B>et)</B> beträgt. Dem zwei  ten Sonnenrad 35 des Differentialgetriebes 23 wird  die Bewegung der Abtriebsachse 25 des Getriebes 18  über eine Zahnradübersetzung 36 und die Achse 37  im Verhältnis 5: 1 übertragen.

   Wird angenommen,  dass auch das Getriebe 18 auf ein     Schaltverhältnis     1/11 eingestellt ist, dann beträgt die mittlere Winkel  geschwindigkeit des Sonnenrades 35, 5/11     0,.    In dem  Differentialgetriebe 23 werden nun die Bewegungen  der Sonnenräder 34 und 35 additiv überlagert, so dass  die mittlere Winkelgeschwindigkeit co", des Zahnrades  38,     in    dem das     Planetenrad    39 drehbar gelagert ist,       gleich     
EMI0002.0055     
    ist.

   Der Wert     o,),"    kann somit durch Änderung des       Schaltverhältnisses    des Getriebes 17 auf die     zehn     festen Werte 0, 1/44 w, 2/44 o), 3j44 (o, . . . 9/44 (o       eingestellt    werden, wenn das Getriebe 18 auf das  Schaltverhältnis 0 eingestellt ist. Umgekehrt ist beim  Schaltverhältnis 0 des Getriebes 17 der Wert (o," mit  tels des Getriebes 18 auf die festen Werte 0, 10 44 ou,  20,44 (t>, 3044 (o, . . . 90,744 c) einstellbar.

   Da nun  mit beiden Getrieben 99     Einstellkombinationen    er  zielt werden können, folgt, dass die mittlere Winkel  geschwindigkeit co", des Zahnrades 38, welche der je  weils     einzustellenden    Leistungsgrenze entspricht, ge  mäss einer arithmetischen Reihe mit einer Differenz  von 1/44 o), von 0 bis 99;44 c) einstellbar ist. Diese  Winkelgeschwindigkeit wird über ein Zahnrad 40,  eine     Achse    41 und das     Übersetzungsgetriebe    10 dem  Sonnenrad 42 des     Differentialgetriebes    8 übertragen.  In letzterem werden die Bewegungen der Zähler  achse 1 mit derjenigen der Getriebeanordnung 11 ver  glichen.

   Die Abtriebsbewegung des Differentialgetrie  bes 8 wird über die Zahnräder 12, 13 und eine Achse  43 einer von letzterer mitgenommenen federnden.       Klinke    44 des     Ratschgetriebes    14 übertragen. Bei  Überverbrauch nimmt die     Klinke    44 ein Klinkenrad  45 mit, wodurch das     Überverbrauchszählwe:rk    16 über  eine     Achse    46, die Zahnräder 15 und .eine Achse 47  angetrieben wird. Bewegt sich die Achse 43 in umge  kehrter Drehrichtung, so sperrt     eine    am nicht darge  stellten Gestell des     überverbrauchszählers    fest ange  ordnete Klinke 48 die Drehung eines     Klinkenrades     49, das auf der Achse 46 sitzt.  



  Wünscht man die maximale mittlere Abtriebs  geschwindigkeit der Getriebeanordnung 11 zu ändern,  so kann dies durch Änderung der Übersetzung 21 er  folgen. Wird z. B. in dieser Weise die Antriebsge-      schwindigkeit der Getriebeanordnung 11 verringert,  so verringert sich auch ihr     Einstellbereich,    d. h. der  Unterschied zwischen der     maximalen    und     minimalen     mittleren Winkelgeschwindigkeit des     Planetenrades     38. Die Abtriebsgeschwindlgkeit der Getriebeanord  nung 11 ist demzufolge in feineren Stufen einstellbar,  da die Anzahl einzustellender Schaltverhältnisse der  Getriebe 17, 18 gleich bleibt.

   Weiter     kann    mittels  eines zwischen den Differentialgetrieben 8     und    23  zusätzlich anzuordnenden Summengetriebes der     Ab-          triebsbewegun:g    des Differentialhusganges 38 eine oder  mehrere periodliisch aussetzende Bewegungen mit  einem festen oder veränderlichen     Schaltverhältnis     oder aber eine stetige Bewegung überlagert werden.       Letzteres    kommt beispielsweise dann in Frage, wenn  man die Bezugsgeschwindigkeit nicht auf 0     herunter,     sondern auf einen bestimmten Mindestwert einzu  stellen wünscht.

   Der Einstellbereich der Getriebean  ordnung 11 wird     hier    nicht geändert, sondern     ledig-          lich    verschoben,     d..    h. er kommt zwischen einer an  deren     minimalen    und maximalen     mittleren    Winkel  geschwindigkeit des Rades 38 zu liegen. Es können  auch beide Massnahmen,     nämlich    sowohl eine     An-          derung    als auch eine Verschiebung des     Einstellberei-          ches        gleichzeitig    zur Anwendung kommen.  



  Anhand der Fig. 2 ist eine besonders zweckmä  ssige Ausführungsform der Getriebe 17 und 18 ge  mäss der Fig. 1 erläutert.  



  In dieser Figur ist 52 eine in einer Platine 53 an  geordnete Achse, auf     der    ein Antriebsrad 54 drehbar  gelagert ist. Das Rad 54 weist an der Unterseite eine  Verzahnung 55 auf, über welche es von einem nicht  dargestellten Zeitlaufwerk mit konstanter Umlaufge  schwindigkeit angetrieben wird. Bei     seiner    Drehung  nimmt das Rad 54 einen Hebel 56 und eine     Klinke     57 mit, welche mittels Zapfen 58 und 59 auf dem  Rad 54 schwenkbar angeordnet sind. In einer Ausspa  rung 60 der Klinke 57 stützt sich ein am Hebel 56  befestigter Stift 61 gegen die Klinke 57 ab.

   Der Kon  takt zwischen     Stift    61 und Klinke 57 wird durch     eine     auf die Achse 52 geschobene Feder 62 gesichert,  deren Enden 63. 64 an     einem    Bolzen 65 des Hebels  56 bzw. einer Kante 66 der Klinke 57     anliegen.    An  der Klinke 57 befindet sich ein Mitnehmerstift 67,  welcher, wie nachstehend erläutert wird, ein Schalt  rad 68 periodisch mitnimmt, das, auf der Achse 52  lose gelagert ist. Die     Zähnezahl    des     Schaltrades    ist  vorzugsweise eine Primzahl, und in diesem Fall weist  es elf Zähne auf.

   Des weiteren ist an der     Unterseite     der Klinke 57 ein gestrichelt dargestellter Ausklink  stift 69 befestigt, welcher nach jeder Umdbehung des       Rades    54 gegen ein Einstellorgan 70 stösst. Dieses       Einstellorgan    ist auf der Achse 52     ebenfalls    lose ge  lagert     und    mit einem nicht     dargestellten    Zeitger an  der Vorderseite der     Platine    53 von     Hand        einstellbar.     



  Das dargestellte Getriebe     arbeitet    folgendermassen:  Bei jeder Umdrehung dies in der     Pfeilrichtung    dre  henden Rades 54 stösst der Hebel 56 gegen     einen     an der     Platine    53 befestigten Stift 71 und wird da  durch im Uhrzeigersinn um den Zapfen 58 ge-    schwenkt.

       Unter    Einfluss der Feder 62, welche die       Klinke    57 mit dem Stift 61 des Hebels 56     in    Be  rührung hält,     schwenkt    die     Klinke    57     ebenfalls    im       Uhrzeigersinn    um ihren Zapfen 59, wodurch der  Mitnehmerstift 67 in die Verzahnung des Schaltrades  68 einfällt. Letzteres wird deshalb durch das. Rad 54  mitgenommen. Nach einer bestimmten Drehung des  Schaltrades 68 stösst der Ausklinkstift 69 gegen das  Einstellorgan 70, wodurch die     Klinke    57 zurückge  schwenkt wird, und der Mitnehmerstift 67 das Schalt  rad 68 freigibt.

   Die Form des     Einstellorganes    70 ist  derart, dass der Mitnehmerstift 67 mindestens wäh  rend 2/11     einer    Umdrehung des Rades 54     ausser    Ein  griff mit dem     Schaltrad    68 gehalten     wird.        Für    die  in der Fig.

   2 dargestellte Lage des Einstellorganes 70  wird das Schaltrad 68 während 9/11     der    Umlaufzeit  des Rades 54 mitgenommen, worauf der Mitnehmer  stift 6 7 vom Schaltrad 68 abgehoben wird und wäh  rend 2/11 der     Umlaufzeit    des Rades 54 an den Zäh  nen des Schaltrades 68     vorbeiläuft.    Während der  Ruhezeit des Schaltrades 68 dreht der     Mitnehrrrer-          stift    67 somit an zwei Zähnen des Schaltrades 68 vor  bei, bevor er wieder     zürn    Eingreifen in dessen Ver  zahnung     gebracht    wird;.

   Durch Einstellen des     Ein-          stellorganes    70 kann somit das     Schaltverhältnis    auf  zehn bestimmte Werte, nämlich 0, 1/11, 2/11, 3/11  bis 9j11 eingestellt werden. Wie bereits anhand der  Fig. 1 erwähnt wurde, kann man mit zwei solchen       Getrieben    durch entsprechende     Einstellung    derselben  99 verschiedene mittlere     Winkelgeschwindigkeiten    des       Differentialausganges    38 und somit auch die Lei  stungsgrenze in 99 Stufen einstellen..

       Demzufolge     kann die     Leistungsgrenze    in ganzen Prozenten der der  Winkelgeschwindigkeit 100/44 co des Differential  ausganges 38 entsprechenden     Leistungsgrenze    einge  stellt werden.  



  Obwohl     im    beschriebenen Ausführungsbeispiel die       Getriebeanordnung    11 zwei Getriebe 17, 18 aufweist,  ist dies für die Erfindung nicht wesentlich. Es kann       ebenfalls        nur    ein     einziges    Getriebe vorgesehen sein,  dessen Schaltrad 68 eine der     Anzahl    der     einzustel-          lenden    Registriergrenzen entsprechende Zähnezahl       aufweist.     



  Die Verwendung einer eine periodisch ausset  zende Abtriebsbewegung liefernde Getriebeanordnung  ergibt verschiedene Vorteile. So beanspruchen die  Getriebe 17 und 18 gegenüber den     eingangs    erwähn  ten bekannten Getrieben weniger Raum, und die       Einstellung    der Leistungsgrenze ist bei     ihnen    bedeu  tend     einfacher.    Diese     Einstellung        -erfolgt        nämlich          lediglich    durch eine     einfache        Einstellung        der        beiden          Einstellorgane    70  <RTI  

   ID="0003.0098">   gegenüber    den     ihnen        zugeordne-          ten        Skalen.        Soll        z.        B.        die        Leistungsgrenze        auf        25        %          eingestellt    werden, so wird der     Zeiger    29 des Ge  triebes 18 auf den Wert 2 und der Zeiger 28 des Ge  triebes 17 auf den Wert 5     eingestellt    (s.     Fig.    1).

   Diese  Einstellung ist nicht kritisch, d. h. das     Einstellorgan     70     (Fig.    2) braucht für ein     bestimmtes    Schaltverhält  nis nicht in eine genau definierte Lage gedreht zu  werden, da die     Eingriffsmöglichkeit    des Mitnehmer-           Stiftes    67 zwischen zwei benachbarten Zähnen des  Schaltrades 68 verhältnismässig gross ist.

   Ferner er  gibt sich dadurch, dass die Zähnezahl des Schaltrades  68 eine Primzahl ist, dass     sämtliche        Zähne    für die  Fortschaltung herangezogen worden, .so dass eine  gleichmässige Abnutzung derselben erfolgt.     Überdies     ergibt sich mit der     erfindungsgemässen    Vorrichtung  der Vorteil, dass der Fehler im     ermittelten    Zeitinte  gral, welcher durch das Spiel in dem die Geschwindig  keitsdifferenz ermittelnden     Subtraktionsgetriebe    und  in den Übertragungen zu diesem entsteht, herabgesetzt  wird.

   Wie sich nämlich bei Versuchen herausgestellt  hat, wird infolge der aussetzenden Abtriebsbewegung       der        Getriebeanordnung    11, welche Bewegung     einen     abwechselnden Vor- und Rücktrieb des     Ausganges     12 des Subtraktionsgetriebes 8 herbeiführt,     das    Spiel  beim Übergang von Unter- auf Überverbrauch und  umgekehrt schneller     durchlaufen,        als    dies bei einer  nicht periodisch veränderlichen Bezugsgeschwindig  keit der     Fall    wäre.

   Dank diesem     Umstand        wird    die       Registrierung    genauer, weil bei Lastschwankungen  um die Leistungsgrenze ein     kleinerer    Teil des Ober  verbrauches unberücksichtigt bleibt,     während    bei  den bekannten Überverbrauchszählern dieses Resul  tat nicht     erreicht    wird.

   Um den oben erwähnten     Vor-          teil    zu erzielen, muss die     Zahnteilung    des     Klinken-          rades    45 bzw. die Periode ts bei einer vorgegebenen  Teilung dieses Klinkenrades so gewählt werden, dass  die Klinke 44 während dieser Periode nicht von der  betreffenden Zahnflanke abfällt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur mechanischen Ermittlung des Zeitintegrals der mittels eines Subtraktionsgetriebes bestimmten Differenz zwischen einer einem ersten Eingang des Subtraktionsgetriebes zugeführten variab len Geschwindigkeit und einer einem zweiten Ein gang des Subtraktionsgetriebes zugeführten einstell baren Bezugsgeschwindigkeit, dadurch gekennzeich net, dass eine von einem Zeitlaufwerk (22) angetrie bene Einrichtung (11) vorgesehen ist,
    welche ihre Antriebsbewegung in eine dem zweiten Eingang (42) des Subtraktionsgetriebes (8) zugeführte Abtriebsbe wegung mit periodisch zwischen einem Maximal- und einem Minimalwert sich ändernden Geschwindigkeit umwandelt, deren einstellbarer Mittelwart der Be zugsgeschwindigkeit entspricht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Einrichtung (11), deren Ab triebsbewegung dem zweiten Eingang (42) des Sub traktionsgetriebes (8) zugeführt wird, mindestens ein von dem Zeitlaufwerk (22) angetriebenes, eine aus setzende Abtriebsbewegung lieferndes Getriebe (17 bzw. 18) mit einstellbarem Schaltverhältnis enthält. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrich tung (11), deren Abtriebsbzwegung dem zweiten Ein gang (42) des Subtraktionsgetriebes (8) zugeführt wird, zwei von dem Zeitlaufwerk (22) angetriebene, eine periodisch aussetzende Abtriebsbewegung lie fernde Getriebe (17, 18) mit einstellbarem Schaltver- hältnis und ein Differentialgetriebe (23), mittels dem die Abtriebsbewegungen der Getriebe (17, 18) einan der überlagert werden, enthält. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes vorgesehene Getriebe (17, 18) ein Antriebsrad (54) und ein die Abtriebsbewegung lieferndes, mit Zähnen versehenes Schaltrad (68) enthält und zur Kupplung des Schaltrades (68) mit dem Antriebsrad (54) eine schwenkbar auf dem Antriebsrad (54) an geordnete, einen Mitnehmerstift (67) und einen Aus klinkstifte (69) tragende Klinke (57), einen ebenfalls schwenkbar auf dem Antriebsrad (54) angeordneten, mit der Klinke (57) kraftschlüssig gekuppelten Hebel (56<B>)</B> und ein fest am Gestell (53) des Getriebes (17 bzw.
    18), in der Umlaufbahn des Hebels (56) ange ordneter Stift (71) vorgesehen sind, welch letzterer, bei einem von Null verschiedenen Schaltverhältnis, bei jedem Umlauf des Antriebsrades (54) den Mit nehmerstift (67) über den Hebel (56) mit den Zäh nen des Schaltrades (68) in Eingriff bringt und zur Entkupplung des Schaltrades (68) vom Antriebsrad (54) ein drehbar angeordnetes, bei eingekuppeltem Schaltrad (68) in der Umlaufbahn des Ausklinkstif tes (69) liegendes Einstellorgan (70) vorgesehen ist, welches bei jedem Umlauf des Antriebsrades (54) über den Ausklinkstift (69) die Klinke (57) in die Ausgangslage zurückbewegt, während welcher Bewe gung der Mitnehmerstift (67)
    ausser Eingriff mit den Zähnen des Schaltrades (68) gebracht wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, d'ass das Schalt rad (68) eine einer Primzahl entsprechende Zähnezahl aufweist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Subtraktionsge triebe (8) und einer das Zeitintegral angebenden Regi- striervorrichtung (16) ein Ratschgetriebe (43 bis 46, 48, 49) vorgesehen ist, das nur eine Registrierung erlaubt, wenn die dem ersten Eingang des Subtrak tionsgetriebes (8) zugeführte variable Geschwindig keit grösser ist als die dem zweiten Eingang (42) des selben zugeführte Geschwindigkeit.
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