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DE1058579B - Radaranlage mit veraenderlicher Strahlenbuendelbreite - Google Patents

Radaranlage mit veraenderlicher Strahlenbuendelbreite

Info

Publication number
DE1058579B
DE1058579B DED27938A DED0027938A DE1058579B DE 1058579 B DE1058579 B DE 1058579B DE D27938 A DED27938 A DE D27938A DE D0027938 A DED0027938 A DE D0027938A DE 1058579 B DE1058579 B DE 1058579B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
radar system
antenna
main
impulse radar
signals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED27938A
Other languages
English (en)
Inventor
Maurice Henry Easy
Charles Freeman Robinson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Decca Record Co Ltd
Original Assignee
Decca Record Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Decca Record Co Ltd filed Critical Decca Record Co Ltd
Priority to DED27938A priority Critical patent/DE1058579B/de
Publication of DE1058579B publication Critical patent/DE1058579B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/02Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S13/00
    • G01S7/28Details of pulse systems
    • G01S7/2813Means providing a modification of the radiation pattern for cancelling noise, clutter or interfering signals, e.g. side lobe suppression, side lobe blanking, null-steering arrays
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q25/00Antennas or antenna systems providing at least two radiating patterns
    • H01Q25/002Antennas or antenna systems providing at least two radiating patterns providing at least two patterns of different beamwidth; Variable beamwidth antennas

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Radaranlage mit veränderlicher Strahlenbündelbreite Die Erfindung bezieht sich auf eine Impulsradaranlage, deren Strahlungscharakteristik sich durch Zusammenfassung mehrerer Einzeicharakteristiken mit einstellbarem Ampiitudenverhältm.s unterschiedlich stark bündeln läßt.
  • Bei bekannten Anlagen dieser Art kann wahlweise eine untere Überdeckung, eine obere Überdeckung oder eine Gesamtüberdeckung des vom Erdboden aus zu überwachenden Luftraumes erfolgen. Die untere Überdeckung arbeitet mit größter Bündelung und damit größter Feldstärke und ermöglicht somit die Überwachung auf entferntere Objekte. Die obere Überdeckung arbeitet mit schwacher Bündelung bei geringerer Feldstärke und dient der Feststellung näher gelegener Objekte in großer Höhe. Die Einzelcharakteristiken werden durch zwei vor einem gemeinsamen Parabolspiegel angeordnete Strahler hervorgerufen.
  • Itennzeichen für die Erfindung sind in dem gegebenen Zusammenhang eine Hauptantenne für ein Hauptempfangsstrahlenbündel und ein Hillfsantennensystem für zwei Nebenempfangsstrahl enbündel, deren Richtungen zu beiden Seiten der Richtung des Hauptempfangsstrahlenbündels liegen und welche sich mit dem Hauptempfangsstrahlenbündel überlappen, derart, daß durch substraktive Überlagerung der in dem Hauptantennensystem und der in dem Hilfsantennensystem empfangenen Signale die -effektive Empfangs strahlenbündeibreite verringert wird, ferner Schaltungen für eine synchron mit der Impulsfolgefrequenz verlaufende Veränderung des Verhältnisses der Amplituden am Ausgang der beiden Antennensysteme, welche bewirken, daß das Amplitudenverhältnis mit dem Abstand der Ziele, deren Echos empfangen werden, sich ändert.
  • In der erfindungsgemåßen Anlage wird die Bündelbreite in Abhängigkeit von dem Zielabstand selbsttätig variiert, es ist deshalb z. B. möglich, unabhängig von der etwaigen Elevationseinstellung die effektive Strahlenbündelbreite für nahe Ziele zu verringern, so daß eine bessere Winkelunterscheidung möglich ist und Stör«ngszeichen, welche von nahe liegenden Gegenständen reflektiert werden, ausgeschaltet sind; dagegen kann für entfernte Ziele eine größere Bündel breite angewendet werden, so daß wegen der häufigeren Beaufschlagung mit Meßimpulsen auch solche entfernt liegenden Ziele mit Sicherheit festgestellt werden können, welche nach der Radarempfangsantenne nur schwache Echos schicken.
  • Die Figuren zeigen Ausführungsformen der Erfindung bzw. erläuternde Diagramme. Es stellen dar: Fig. 1. 2 und 3 Diagramme des Verlaufs von Bündelbreite, Verstärkung und Verstärkervorspannung in Abhängigkeit vom Zielabstand, Fig. 4 ein Blockschema einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Radargeräts, Fig. 5 ein Schaltschema eines Teils des Radargeräts nach Fig. 4, Fig. 6 Richtstrahidiagramme, Fig. 7 das Schema eines abgeänderten Antennensvstems.
  • In Fig. 1 stellt die ausgezogene, aus geradlinigen Stücken zusammengesetzte Kurve 10 den Verlauf der Bündeibreite eines Radarstrahls in Abhängigkeit vom Zielabstand dar, wie er bei Impulsradarrundsichtanlagen unter Umständen erwünscht ist. Bis zu dem Zielabstand Rj bleibt die Bündelbreite konstant; diese Konstanz ist durch den horizontalen Abschnitt 11 der Kurve 10 ausgedrückt. Das Bündel ist in diesem Bereich verhältnismäßig eng. Im Falle von Marine- oder Küstenradaranlagen entspricht der Zielabstand R1gewöhnlich der maximalen Reichweite der Seegangsreflexe. Außerhalb des Zielabstandes RL bis zu der maximal möglichen Reichweite des Radargeräts nimmt die Bündelbreite nach und nach zu, und zwar bis zu einem Maximalwert, der durch die gestrichelte Linie 12 angedeutet ist. Die strichpunktierten Linien 13 und 14 repräsentieren zwei weitere mögliche Zusammenhänge zwischen Bündelbreite und Zielabstand.
  • Für den Fall, daß der durch die Linie 13 dargestellte Zusammenhang existiert, erreicht die Bündelbreite ein Maximum bei einem Zielabstand R2, welcher kleiner ist als die maximale Reichweite R2 des Radargeräts Jenseits dieses Abstands behält die Bündelbreite den durch die gestrichelte Linie 12 angegebenen Maximalwert bei. Wenn der durch die Linie 14 gekennzeichnete Zusammenhang vorliegt, so ist die Bündelbreite auch bei maximaler Reichweite noch verhältnismäßig eng, verglichen mit der durch die Linie 10 und 13 angegebenen Bündelbreite.
  • Um einen Radars trahl von veränderlicher Bündelbreite zu erzeugen, rüstet man das Radargerät, welches in Fig. 4 dargestellt ist, mit einer Hauptempfangsantenne 20 aus; diese Hauptempfangsantenne umfaßt ein Antennenglied 21, etwa einen Hornempfänger oder einen Dipol, welcher einem Reflektor 22 zugeordnet ist. Außerdem ist es mit zwei Hilfsantennen ausgerüstet, nämlich mit zwei Antennengliedern 23 und 24, welche einem Reflektor 25 zugeordnet sind. brenn auch in n diesem Ausführungsbeispiel getrennte Reflektoren 22 und 25 vorgesehen sind, so wird in der Praxis doch häufig ein gemeinsamer Reflektor für sämtliche Antennen vorgesehen. Ein Sender 26 erzeugt kurzdauernde, sich wiederholende NIikrowellenimpulse, und zwar zu Zeitpunkten, welche durch von einem riggerimpulsgenerator 27 gelieferte Triggerimpulse bestimmt sind. Diese Niikrowellenimpnlse werden der Hauptantenn, e 20 über eine Simultanantennenschaltung 28 zugeführt. Nach Wunsch kann auch eine eigene Sendeantenne vorgesehen werden.
  • Echoimpulse, welche - durch Reflexion an irgendwelchen entfernten Zielen erzeugt werden, werden in der Hauptantenne 20 empfangen und über die Simultanantennenschaltung 28 nach einem Hochfrequenzempfänger und einer Frequenzwandlerschaltung 29 geleitet. Vor dort gelangen sie nach einem Zwischenfrequenzverstärker 30. Die Ausgangsspannungen des Zwischenfrequenzverstärkers 30 werden in einem Detektor 31 demoduliert; die so gewonnenen Videosignale werden weiteren Signalen überlagert, wie noch zu beschreiben sein wird. und einem Bildgerät 32 zugefiihrt.
  • Die Hauptantenne 20 liefert einen Richtstrahl, welcher in Fig. 6a und 6b durch die Kurven 40 schematisch dargestellt ist; in diesen Figuren ist die Beziehung zwischen der Feldstärkenamplitude und der Winkelabweichung von der Achse des Strahls dargestellt. Die beiden Hilfsantennen 23, 24 liefern Strahlenbündel, welche unter bestimmten Winkeln zu beiden Seiten des Hauptstrahlenbühdels liegen. Die Hilfsstrahlenbündei sind durch Kurven 41 und 42 in der Fig. 6 a dargestellt, und zwar geben diese Kurven den Zusammenhang zwischen der Feldstärkenamplitude an den Antennengliedern 23 und 24 in n Abhängigkeit von dem Richtungswinkel wieder. Die Kurven 41 und 42 überlappen sich in der Mitte des Hauptstrahlenbündels 40. Die am Ausgang der beiden Antennenglieder 23, 24 auftretenden Ausgangsspannungen werden iII einer einfachen Wellenleiterverzweigung 43 oder in einer Hy-bridverzweigung, etwa einem magischen T-Glied, einander überlagert und sodann einem Ilochfrequenzempfänger und Frequenzwandler 44 zugeführt. Die Antennenspeiseleitungen 45, 46, welche von den Antennengliedern 23 bzw. 24 nach der Wellenleiterverzweigung 43 führen, haben unterschiedliche Länge oder sind derart verdrillt, daß die von den beiden Antennengiedern kommenden Hochfrequenzsignale in ihrer Phase entgegengesetzt sind, wenn sie überlagert werden. Es wird daher in der Gegend der Achse des Hauptstrahls 40 der Ausgang des einen Antennengliedes 23 durch den des anderen Antennengliedes 24 ausgelöscht, so daß nach der Überlagerung der Ausgang beider Antennenglieder den durch die Kurve 47 in Fig. 6b angedeuteten Verlauf nimmt, welcher zwei NIaxima und eine scharfe Nullstelle in der Achse des Hauptstrahlen- bündels 40 besitzt. Wenn die Antennenglieder 23, 24 im Abstand voneinander in derjenigen Ebene liegen, in der das Strahlenbündel die Form eines scharf abgegrenzten Richtstrahls haben soll, so hängt die Phasenbeziehung zwischen den durch die beiden Antennenglieder empfangenen Signalen von der Richtung ab, aus der die Signale empfangen werden. Wenn jedoch die Anschlüsse nach der Wellenleiterverzweigung 43 so gestaltet sind, daß eine Phasenverschiebung um 180C' vorliegt, wenn die Signale aus der der Achse des Hauptstrahl enbündels 40 entsprechenden Richtung empfangen werden, so ist es unerheblich, ob die Signale, welche aus Richtungen empfangen werden, die außerhalb der Achse des Hauptstrahls liegen, genau in Phase liegen oder nicht. Tatsächlich tritt nämlich infolge einer derartigen Phasenverschiebung eine verschärfte Abgrenzung des durch das gesamte Empfangssystem abgetasteten Gebiets ein.
  • Der Einengung des Umrisses des abgetasteten Gebietes ist eine Grenze gesetzt dadurch, daß das Radarbild eines schwach reflektierenden Zieles schwächer wird, wenn die Zahl der von diesem Ziel zurückgeworfenen und empfangenen Echoimpulse sehr klein wird. Wenn man eine hohe Genauigkeit bei der Bestimmung der Richtung eines solchen schwach reflektierenden Zieles erreichen will - diese Genauigkeit in der Richtungsbestimmung ist von dem maximal erreichbaren Winkel auflösungsvermögen wohl zu unterscheiden -, so werden die Hilfsantennen so eingestellt, daß sie eine scharfe Nullstelle ergeben. Durch Umschalter werden die in der Hauptantenne empfangenen Signale abgeschaltet; die Polarität der von den Hilfsantennen gelieferten Signale wird umgedreht, so daß diese Signale auf dem Bildschirm des Radargeräts erscheinen. Die dadurch entstehenden Bilder der Echoimpulse auf dem Radarschirm entsprechen zwar einer etwas größeren Winkelbreite als diejenigen Bilder, welche die in der Hauptantenne empfangenen Signale liefern; dafür entsteht aber im Zentrum des Echobildes eine scharfe Nullstelle, aus der die Richtung des Echos sehr genau abgelesen werden kann. Da die effektive Strahlenbündelbreite größer ist, ist die Radarempfindlichkeit gut. Da die Nullstelle in der n'lit,te des Echobildes annähernd dem Wert Null des Signalempfangs entspricht, kann auch die Richtung von sehr stark reflektierenden Zielen abgelesen werden, deren reflektierte Impulse den Empfänger in den Sättigungsbereich aussteuern. Der resultierende Amplitudenwert in der Mittelachse liegt um so näher bei Null, je genauer die Phasenbeziehung der in den Hilfsantennen empfangenen Signale an der Stelle der Überlagerung stimmt. Wenn die ideale Phasenbeziehung nicht vorliegt, so wird freilich nur die Schärfe der Nullstelle, nicht aber deren Winkellage beeinträchtigt.
  • Die von der Hochfrequenzempfänger- und Frequenzwandlereinheit 44 gelieferte Ausgangsspannung wird einem Zwischenfrequenzverstärker 50 zugeleitet und von diesem einem Detektor 51. Das durch die Demodulation in diesem Detektor gewonnene Videosignal wird von der Ausgangsspannung abgezogen, welche in dem bereits erwähnten Detektor 31 gewonnen wurde. Die Differenzbildung erfolgt in einer Subtraktionsschaltung 52, bevor die einander überlagerten Signale dem Bildgerät 32 zugeführt werden.
  • Was durch diese Subtraktion der Signale hinsichtlich des effektiven Umrisses des abgetasteten Gebiets bewirkt wird, läßt sich aus der Fig. 6c entnehmen. In dieser Figur stellt die Kurve 53 die effektive Strahlenhündelbreite dar, welche sehr viel geringer ist als die des durch die Kurve 40 in Fig. 6 a dargestellten-Strahlenhündels. Die Verringerung der Strahlenbündelbreite wird durch Veränderung der Amplitude des von der Hilfsantenne nach der Subtraktionsschaltung52 gelieferten Signals geregelt. Wenn von dieser Hilfsantenne keine Signale nach der Subtraktionsschaltung geliefert werden, so behält das Strahlenbündel seine volle, durch die Kurve 40 in den Fig. 6 a und 6b angedeutete Breite bei. Theoretisch kann die Regelung der Strahlenbündelbreite entweder durch Regelung der Verstärkung in dem Hauptempfangskanal oder in den Hilfsempfangskanälen oder in beiden erfolgen. Vorzugsweise aber wird man die Verstärkung in dem Hauptempfangskanal auf einem Maximum halten und die Verstärkung der Hilfsempfangskanäle verändern, so daß im Zentrum des Hauptstrahienbündels stets eine maximale Empfindlichkeit erhalten bleibt.
  • In Fig. 4 ist ein Regelspannungsgenerator 55 vorgesehen, in n welchem für die Verstärkungsregelung des.
  • Zwischenfrequenzverstärkers 50 und damit für die Regelung der Strahlenbundelbreite Spannungen erzeugt werden. Tn Fig. 5 ist eine Schaltung eines solchen Regelspannungsgenerators dargestellt. Dem Eingang 60 dieses Regeispannungsgenerators werden hohe positive, kurz dauernde Triggerimpulse des Triggerimpulsgenerators 27 zugeführt, welche synchron mit den Radarimpulsen des Senders sind. Diese Impulse kommen an ein Potentiometer 61 zu liegen, und ein Teil der an diesem Potentiometer liegenden Spannung wird über einen Kondensator 62 nach einem Verzweigungspunkt geleitet. Von diesem Verzweigungspnnkt führt ein erster Kreis über einen Widerstand 63 nach der Anode einer ersten Diode 64, während der zweite direkt nach der Anode einer zweiten Diode 65 führt. Die Katode der Diode 64 ist an eine Verstärkungsregelungsleitung 66 angeschlossen, welche mit der einen Elektrode eines Kondensators 67 verbunden ist. Die andere Elektrode dieses Kondensators ist geerdet. Die Verstärkungsregelungsleitung 66 führt nach dem Ausgang 68 des Regelspannungsgenerators. Der Katode der Diode 65 ist mit der einen Klemme eines Kondensators 69 verbunden, dessen andere Klemme geerdet ist, und außerdem auch über einen variablen Widerstand 70 mit einer Spannungsquelle von verhälstnismäßig hohem negativem Potential, etwa von - 100 Volt. Diejenige Klemme des Kondensators 62, welche mit dem Widerstand 63 und der Anode der Diode 65 verbunden ist, ist außerdem über einen Widerstand 71 mit einer zweiten negativen Vorspannungsquelle verbunden, deren negatives Potential geringer ist als das der erstgenannten Spannungsquelle, nämlich etwa - 10 Volt.
  • Die Verstärkungsregelungs, leitung 66 und damit die Katode der ersten Diode 64 ist mit der Anode einer dritten Diode 72 verbunden, deren Katode mit der Katode der zweiten Diode 65 verbunden ist. Die Katode der ersten Diode 64 ist außerdem mit der Anode einer vierten Diode 73 verbunden; die Katode dieser vierten Diodeliegt auf einemkleinenVorspannungspotential von etwa Volt. Außerdem ist die Katode dieser vierten Diode 73 über einen Kondensator 74 geerdet.
  • Wenn an das Potentiometer 61 ein positiver Impuls gelangt, so erreicht dieser Impuls über den Kondensator 62 und die erste Diode 64 die Verstärkungsregelungsleitung 66 und lädt den Kondensator 67 rasch positiv auf. Wenn das an der Verstärkungsregelungsleitung liegende Potential gleich dem an der Katode der Diode 73 liegenden, durch die Vorspannungsquelle gelieferten Potential wird, so wird diese Diode 73 leitend und unterbindet den - weiteren Anstieg des an der Verstärkungsregelungsieitung liegenden Potentials. Im gleichen Sinn wirkt auch der Spannungsabfall an dem Widerstand 63; dieser Spannungsabfall darf jedoch nicht so groß sein, daß er den Anstieg des an der Verstärkungsregelungsleitung liegenden Potentials bis auf den Wert des Vorspannungspotentials der Diode 73 verhindert. Am Ende des Impulses behält die Verstärkungsregelungsleitung dieses Potential bei. Das Potential an der Anode der Diode 64 dagegen fällt ab, und diese Diode wird nichtleitend. In der Zwischenzeit läuft der Impuls auch durch die zweite Diode 65 hindurch und lädt den Kondensator 69 positiv auf; da hier kein Begren-. zungswiderstand vorliegt, erreicht der Kondensator 69 ein anderes, höheres Potential als die Verstärkungsregelungsleitung 66. Am Ende des Impulses wird die Diode 65 nichtleitend, und der Kondensator 69 beginnt nun, sich über den Widerstand 70 langsam. nach der negativen Vorspannungsquelle zu entladen.
  • Wenn das Potential des Kondensators 69 den Wert erreicht, den auch das Potential der Verstärkungs-: regelungsleitung 66 besitzt, so wird die Diode 72 leitend, und das Potential der Leitung 68 beginnt zu fallen, während sich der Kondensator 67 langsam über? den Widerstand 70 entlädt. Den Beginn der Leitfähigkeit der Diode 72 läßt man mit der maximalen Reichweite zusammenfallen, bei der Seegangsreflexe unterdrückt werden sollen. Um diese. Einstellung durchzuführen, variiert man die Eingangs amplitude des Triggerimpulses durch Verstellen des Potentiometers 61. Die Entladung des Kondensators 67 setzt sich so lange fort, bis die Verstärkungsregelungsleitung. 66 denjenigen Wert des Potentials erreicht hat, der durch die an den Anoden der Dioden 64 und 65 liegende Vorspannung bestimmt ist, und letztere leitend wird.
  • Der Widerstand 71, welcher zwischen der Anode der Diode 65 und der negativen Vorspannung liegt, ist klein, verglichen mit dem veränderlichen Widerstand 70, so daß der Spannungsabfall an dem Widerstand 71 vernachlässigbar ist. Das Potential der Verstärkungsregelungsleitung 66 bleibt daher auf dem Potential der an dem Widerstand 71 angeschlossenen Vorspannungsquelle. Dieses Potential ist so gewählt, daß es derjenigen Vorspannung für den Empfangskanal des ISilfsantennensystems entspricht, bei dem die Verstärkung vernachlässigbar klein ist. Durch eine Ver stellung des Widerstands70 erreicht man, daß sich der Verlauf der relativen Verstärkung des Empfangskanals des Hilfsantennensystems verändert; man kann also durch Verstellung des Widerstands 70 den Abstand einstellen, bei dem maximale Strahlenbündelbreite eintritt.
  • In Fig. 2 ist durch die ausgezogene Kurve 80 der Verlauf der Verstärkung in Abhängigkeit von dem Abstand dargestellt, der notwendig ist, um einen Verlauf der Strahlenbündelbreite zu erzeugen, wie die Linie 10 in Fig. 1 ihn zeigt. Die strichpunktierten Linien 81 und 82 in Fig. 2 zeigen den Verlauf der Verstärkung an, der erforderlich ist, um den durch die Linie 13 bzw. 14 der Fig. 1 dargestellten Verlauf der Strahlenbündelbreite herbeizuführen. Um einen Verlauf der Verstärkung zu erhalten, wie er in Fig. 2 dargestellt ist, muß der Verlauf der Vorspannung des Verstärkers 50 die Form der in Fig. 3 dargestellten Kurven annehmen; die ausgezogene Kurve 83 stellt den Gang der Vorspannung dar, welcher der Kurve 80 der Fig. 2 entspricht; die strichpu. nktierten Linien 84 und 85 entsprechen den strichpunktierten Linien 81 bzw. 82 der Fig. 2. Es ist ohne weiteres einzusehen, daß die in dem Regelspannungsgenerator der Fig. 5 erzeugten Spannungen dem in Fig. 3 dargestellten Verlauf entsprechen müssen.
  • Um für aile Abstände maximale Strahlenbündelbreite zu erhalten, braucht man nur den Eingangsimpuls nach dem Eingang 60 der Schaltung der Fig. 5 zu unterbrechen. Um minimale Strahlenbündelbreite für alle Abstände zu bekommen, muß man über den Widerstand 71 die an die Dioden 64 und 65 gelegte Vorspannung auf den Spannungswert der an der Diode 73 liegenden Vorspannung reduzieren. Zweckmäßig bedient man sich eines Schalters mit drei Ein stellungen, um einmal Impulse zuzuführen und um an den Widerstand 71 die eine oder die andere Vorspannungsquelle zu legen; in der Zwischenstellung läßt sich die effektive Strahlenbündelbreite verändern.
  • Der Dreifachschalter ist entweder ein Handschalter; in diesem Fall wird die effektive Strahlenbündelbreite nach Wunsch von Hand geregelt. In manchen Fällen wird der Handschalter durch einen automatischen Schalter ersetzt, welcher synchron mit der Rotation der Antennenanlage betätigt wird, so daß die zeitveränderliche Strahlenbündelverformung auf einen oder mehrere Sektoren eines Antennenabtastumlaufs beschränkt ist, während in den übrigen Sektoren maximale oder minimale Strahlenbündelbreite angewandt wird. Durch Fernsteuerungen kann die Bedienungsperson in die Lage versetzt werden, die Breite und Lage der einzelnen Sektoren einzustellen.
  • Man kann also für beliebige Bereiche der Radarbilddarstellung Signale einer bestimmten Bündelbreite erhalten, während rnan für die übrigen Bereiche einen anderen Zusammenhang zwischen Bündelbreite und Zielabstand wählen kann.
  • Es wurde hier davon ausgegangen, daß die Strahlenbündelbreite für kurze Abstände verringert werden soll, um dadurch die Auswirkungen der Seegangsreflexe zu beseitigen; wenn es nicht auf die Beseitigung solcher Seegangsreflexe ankommt, so können andere Zusammenhänge zwischen dem Zielabstand und der Bündelbreite gewählt werden. So kann man z. B. die : itrahlenbündelbreite mit dem Abstand abnehmen lassen, um die lineare Abmessung aller Ziele auf dem Bildschirm unabhängig von ihrem Abstand konstant zu halten und dadurch ein konstantes Auflösungsvermögen im gesamten Bereich der Radarstellung zu erhalten.
  • In Fig. 4 ist eine zeitveränderliche Verstärkungsrebelunbseinheit 90 vorgesehen, welche von dem Triggerimpulsgenerator 27 mit Triggerimpulsen versorgt wird und die Verstärkung des Zwischenfrequenzverstärkers 30 des I-Iauptempfangskanals derart regelt, daß für kleine Abstände die Verstärkung abnimmt.
  • Diese Einheit 90 bildet eine dem Störungsschutz dienende Vers tärkungs regelung bekannter Art.
  • In dem Blockschema der Fig. 4 ist auch eine Störpegelabsduieidschaltung 91 vorgesehen, welche den im Ausgang der Detektorschaltung enthaltenen Störpegel beseitigt, bevor dieser Ausgang in die Subtraktionsschaltung 52 eingespeist wird. Durch Abschneiden des Störpegels in dem Hilfsantennenkanal wird die Störspannung bei der Überlagerung der Störpegel zweier Kanäle verringert. Durch Abschneiden des Störpegels wird auch die Kullstelle des Hilfsantennenkanals abgeschnitten, so daß von diesem Kanal in einem kleinen Winkell : ereich ein Ausgangssignal vom Wert Null geliefert wird. Wenn die aus dem Hilfsantennenkanal kommenden Signale von den aus den Hauptantennenkanälen kommenden Signalen abgezogen werden, so wird die Kurvenform, welche das effektive Strahlen- bündel darstellt, kantig; außerdem fallen die Flanken dieser Kurve steil ab, so daß die Empfindlichkeit nahezu über die gesamte effektive Breite des Strahlenbündels konstant ist.
  • 5 törpegelabschneideschaltungen können auch hinter der Subtraktionsschaltung 52 angewandt werden, um negative Signale und Störspannungen auszumerzen.
  • In der im vorstehenden beschriebenen Anlage kann die Strahlenbündelbreite für : Nachziele verringert werden, ohne daß die Antennenverstärkung verändert wird; es werden also die von Seegangsreflexen herrührenden Signale verringert, ohne daß die Stärke der von bestimmten Zielen, etwa von Booten und Bojen, kommendenSignaleverringert wird.DerZusammenhang zwischen dem Zielabstand und der Reichweite kann durch Verstellung des Widerstands 70 beliiebig verändert werden. Es ist hier nur ein einziger Regelspannungsgenerator beschrieben worden, nämlich der in Fig. 5 dargestellte. Selbstverständlich können aber auch andere Regelspalmungsgeneratoren herangezogen werden.
  • Die Verwendung des Regelspannungsgenerators 55 der Fig. 4 macht zwar eine zeitabhängige Stärkeregelungseinheit 90 unnötig, behindert aber deren Arbeitsweise nicht. Die Reinheit 90 dient dazu, um für den Fall, daß die Störsignale noch sehr stark sind, eine Aussteuerung des Empfängers in den Sättigungsbereich zu verhindern, so daß bestimmte Echos noch über dem Störpegel erkennbar sind.
  • In der Schaltung der Fig. 4 werden die von zwei Hornempfängern 23, 24 her kommenden Signale als Hochfrequenzsignale überlagert; sie könnten auch als Zwi sche:nfrequenz- oder als Videofrequenzsignale überlagert werden. Würde man sie als Videofrequenzsignale überlagern, so hätte man allerdings nicht die Möglidkeit, die Phasenverschiebung der Hochfrequenzkomponenten zu benutzen, um die Nullstelle in der Kurve 47 der Fig. 6b zu erzeugen. Wenn man Zwischenfrequenz-oder Videofrequenzsignale überlagern würde, so könnte man aber die Verstärkung beider Signale getrennt regeln, bevor man sie mit identischen oder anderen Wellenformen zusammensetzt; ein derartiges Verfahren bringt die WIöglichkeit mit sich, asymmetrische effektive Strahlenbündelformen zu erzeugen, was besonders dann von Vorteil ist, wenn es sich um die Strahlenbündelform in einer Vertikalebene handelt.
  • Bei Anwendung anderer Empfangsgeräte, z. B. logarithmisch linear verstärkender Empfangsgeräte, muß unter Umständen eine Regelung der Verstärkung in der Videoverstärkerstufe vorgesehen werden.
  • Häufiger wird man die Verstärkung in der Zwischenfrequenzstufe oder durch Anwendung von Ferritdämpfungsgliedern bereits in der Hochfrequenzstufe regeln.
  • In dem Schaltschema der Fig. 4 ist ein Antennensystem mit drei Hornempfängern vorgesehen ; einer der Hornempfänger gehört für das Hauptstrahlenbündel, die beiden anderen für die Hilfsstrahlenbündel; es ist manchmal schwierig, drei Hornempfänger mit einem einzigen Reflektor zu verwenden. In diesem Fall kann man sich auch auf zwei Hornempfänger beschränken, wie dies in Fig. 7 geschehen ist. In Fig. 7 ist ein Reflektor 100 mit zwei Hornempfängern 101 und 102 dargestellt. Die Hornempfänger 101 und 102 sind über Antennellzufii, hrungen 103 und -104 an die beiden symmetrischen Eingänge eines Hybridkopplers 105 angeschlossen. Der Hybridkoppler, der etwa ein magisches T oder ein Hybridring oder ein 3-db-Richtungskoppler ist, besitzt einen Ausgang 106, in dem die von den Hornempfängern 101 und 102 herrührenden Signale in Phase überlagert sind, und einen zweiten Ausgang 107, in dem diese Signale gegenphasig überlagert sind. Der Ausgang 106 wird an die S imultanantemlenschaltung 28 der Fig. 4 angeschlossen, der Ausgang 107 an den Empfänger 44. Die beiden Hornempfänger werden also für die Ausstrahlung und für den Empfang des Hauptstrahls in Phase betrieben, für den Empfang der Nebenstrahlen mit einer Phasenverschiebung von 1800.
  • In der vorstehenden Beschreibung und in der zeichnerischen Darstellung der Erfindung wurde davon ausgegangen, daß der Richtstrahl in der horizontalen Ebene scharf begrenzt sein soll und in dieser Ebene periodisch verdreht wird. Man kann durch Anordnung der Hornempfänger 23 und 24 über bzw. unter dem Hornempfänger 21 oder durch Anordnung der Hornempfänger 101 und 102 (Fig. 7) übereinander selbstverständlich auch erreichen, daß das Strahlenbündel in einer vertikalen Eblene scharf begrenzt ist. Schließlich kann der Strahl auch in beiden, nämlich in der horizontalen und in der vertikalen Ebene scharf begrenzt sein; man benutzt dann vier Hornempfänger für das Hilfsantennensystem und zwar einen Hornempfänger unter, einen über und zwei zu beiden Seiten des Hornempfängers der Hauptantenne. Auch können die Hornempfänger in analoger Weise betrieben werden wie in Fig. 7. Es werden dann z. B. die Ausgangssignale des oberen und des unteren Hornempfängers in einer Hybridkopplung überlagert.
  • Das durch diese gleichphaslige Überlagerung gebildete Signal wird mit einem ebenfalls durch gleichphasige Überlagerung in einer zweiten Hybridkopplung aus den Ausgangssignalen der beiden anderen Hornempfänger gebildeten Signal zusammengesetzt, um dadurch den Hauptstrahl zu bilden. Die gegen phasigen Überlagerungskomponenten der beiden Hybridkopplungen wer den als Vi deofrequenzsign;ale einander additiv überlagert, so daß das Hilfsantennensignal gebildet ist. Auch hier kann der Störpegel sowohl in den Hilfskanälen vor der additiven Überlagerung oder aber in den überlagerten Signalen vor der Substraktionsschaltung abgeschnitten werden.
  • Die hier beschriebenen Anlagen, in denen das Strahlenbündel in einer oder in beiden Ebenen scharf begrenzt ist, eignen sich besonders für Radargeräte, in denen Interferenzen auftreten.
  • Interferenzsignale, welche in den Seitenkeulen auftreten, die durch die strichpunktierten Kurven 110 der Fig. 6 a dargestellt sind, werden nämlich vollkommen ausgeschaltet; es ist deshalb möglich, ein Ziel festzustellen und seinen Abstand zu bestimmen, welches ganz nahe bei der Winkel richtung der Interferenzquelle liegt. Infolge der Ausschaltung der Seitenkeulensignale ist es viel einfacher, die Richtung eines stark interferierenden Signals eindeutig zu bestimmen.

Claims (19)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Impulsradaranlage, deren Strahlungscharakteristik sich durch Zusammenfassung mehrerer Einzelcharakteristiken mit einstellbarem Amplitudenverhältuis unterschiedlich stark bündeln läßt, gekennzeichnet durch eine Hauptantenne für ein Hauptempfangsstrahlenbündel und ein Hilfsantennensystem für zwei Nebenempfangsstrahlenbündel, deren Richtungen zu beiden Seiten der Richtung des Hauptempfangsstrahlenbündels liegen und welche sich mit dem Hauptempfangs- strahlenbündel überlappen, derart, daß durch subtraktive Überlagerung der in dem Hauptantennensystem und der in dem Hilfsantennensystem empfangenen Signale die effektive Empfangsstrahlenbündelbreite verringert wird, ferner gekennzeichnet durch Schaltungen für eine synchron mit der Impulsfolgefrequenz verlaufende Veränderung des Verhältnisses der Amplituden am Ausgang der beiden Antennensysteme, welche bewirken, daß das Amplitudenverhätnis mit dem Abstand der Ziele, deren Echos empfangen werden, sich ändert.
  2. 2.ImpulsradaranlagenachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlagerung der Signale des Haupt- und des Hilfsantennensystems nach der Gleichrichtung auf Videofrequenz erfolgt.
  3. 3. Impulsradaranlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch geioennzeidinet, daß jedem Antennensystem ein eigener Hochfrequenzverstärker und ein eigener Zwischenfrequenzverstärker zugeordnet sind.
  4. 4. Impulsradaranlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung der Zwischenfrequenzverstärker zum Zwecke der Veränderung des Amplitudenverhältnisses am Ausgang der beiden Antennensysteme veränderlich ist.
  5. 5. Impulsradaranlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung der Hochfrequenzverstärker zum Zweck der Regelung des Amplitudenverhältmsses am Ausgang der beiden Antennensysteme veränderlich ist.
  6. 6. Impulsradaranlage nach einem der Ansprüche 1 bis- 3, gekennzeichnet durch Hochfrequenzdämpfungsglieder für die Regelung des Amplitudenverhältnisses am Ausgang der Antennensysteme.
  7. 7. Impulsradaranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung der Videofrequenzverstärker zum Zwecke der Veränderung des Amplitudenverhältnisses am Ausgang der Antennensysteme veränderlich ist.
  8. 8. Impulsradaranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung für die Veränderung des Amplitudenverhältnisses am Ausgang der beiden Antennensysteme einen Schalter für die Zuführung bzw. Unterbrechung der von dem einen Antennensystem kommenden Signale enthält.
  9. 9. Impulsradaranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung für die Veränderung des Amplitudenverhältnisses eine kontinuierliche Veränderung dieses Amplitudenverhältmsses in Abhängigkeit von dein Abstand der Ziele vornimmt, deren Echos jeweils empfangen werden.
  10. 10.Impulsradaranlage nach einem derAnsprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Amplitudenverhältnis durch Regelung der Amplitude des Hilfsantennensystems regelbar ist.
  11. 11. Impulsradaranlage nach einem derAnsprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine zusätzliche zeitabhängige Verstärkungsregelung, derart, daß für kurze Ziel abstände die Verstärkung verringert wird.
  12. 12. Impul sradaranl age nach einem derAnsprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine derartige Schaltung, daß das Amplitudenverhältnis für geringere Zielabstände konstant ist und bei größeren Zielabständen linear oder nichtlfnear abnimmt, derart, daß die effektive Bündelbreite mit dem Abstand des Zieles zunimmt und ihr Maximum vor oder bei der maximalen Reichweite des Radarstrahles annimmt.
  13. 13. Impulsradaranlage nach einem derAnsprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch Schaltelemente, welche eine Veränderung der Beziehung zwischen dem Zielabstand und dem Verhältnis der Ausgangsamplituden l beider Antennensystemegestatten.
  14. 14. Impulsradaranlage nach einem derAnsprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Antennensysteme einen scharf abgegrenzten Richtstrahl in der Horizontalebene liefern, welcher in dieser Ebene periodisch verlagert wird.
  15. 15. Impulsradaranlage nach einem derAnsprüchel bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Antennensysteme einen scharf abgegrenzten Richtstrahl in der vertikalen Ebene liefern.
  16. 16. Impulsradaranlage nach einem derAnsprüche 1. bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Antennensysteme einen sowohl in der horizontalen als auch in der vertikalen Ebene scharf abgegrenzten Richtstrahl liefern und daß das Hilfsantennensystem derart angeordnet ist, daß es zu beiden Seiten des Hauptstrahls in der Horizontalen und außerdem über und unter dem Hauptstrahl je einen Richtstrahl empfängt.
  17. 17. Impulsradaranlage nach einem derAnsprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß dem Haupt-und dem Hilfsantennensystem ein gemeinsamer Reflektor zugeordnet ist.
  18. 18. Impulsradaranlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung eines in einer Ebene scharf abgegrenzten Richtstrahls ein Re- flektor mit zwei Hornempfängern ausgerüstet ist und daß das Hauptantennensystem dadurch gebildet ist, daß die Ausgangsamplituden beider Hornempfänger gleichphasig in der Hochfrequenzstufe oder in einer Zwi ; schenfrequenzstufe im Anschluß an die Frequenzwandlung überlagert werden, während das Hilfsantennensystem dadurch entsteht, daß die gleichen Ausgangsamphituden ebenfalls in der Hochfrequenzstufe oder in einer Zwischenfrequenzstufe einander gegenphasig überlagert werden.
  19. 19. Impulsradaranlage nach einem derAnsprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsantennensystem aus zwei Hilfsantennen besteht, welche zwei Richtstrahlenbündel empfangen und derart angeordnet sind, daß sich die Richtstrahlen im Zentralbereich des Hauptstrahlenbündels überlappen, ferner gekennzeichnet durch Schaltungen für die Überlagerung der von den beiden Hilfsantennen empfangenen Signale entweder in der Hochfrequenzstufe oder in einer Zwischenfrequenzstufe anschließend an eine Frequenzwandlung, und zwar mit solcher gegenseitiger Phasenlage, daß sich die in dem Überlappungsbereich liegenden Signale gegenseitig auslöschen, und schließlich gekennzeichnet durch Schaltungen für die Gleichrichtung der einander überlagerten Hoch-bzw. Zwischenfrequenzsignale der Hilfsantennen und anschließende Überlagerung mit dem gleichgerichteten Ausgang des Hauptantennensystems.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 023 799.
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FR2431136A1 (fr) * 1978-07-12 1980-02-08 Secr Defence Brit Altimetre radar a largeur de faisceau variable
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