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DE69611110T2 - Abfragegerät für ein system zur identifizierung eines objekts mittels funk - Google Patents

Abfragegerät für ein system zur identifizierung eines objekts mittels funk

Info

Publication number
DE69611110T2
DE69611110T2 DE69611110T DE69611110T DE69611110T2 DE 69611110 T2 DE69611110 T2 DE 69611110T2 DE 69611110 T DE69611110 T DE 69611110T DE 69611110 T DE69611110 T DE 69611110T DE 69611110 T2 DE69611110 T2 DE 69611110T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
generator
channel
curves
given level
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69611110T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69611110D1 (de
Inventor
Jean-Pierre Chevalier
Patrick Quemin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thales SA
Original Assignee
Thomson CSF SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomson CSF SA filed Critical Thomson CSF SA
Application granted granted Critical
Publication of DE69611110D1 publication Critical patent/DE69611110D1/de
Publication of DE69611110T2 publication Critical patent/DE69611110T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/02Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S13/00
    • G01S7/28Details of pulse systems
    • G01S7/285Receivers
    • G01S7/34Gain of receiver varied automatically during pulse-recurrence period, e.g. anti-clutter gain control
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/74Systems using reradiation of radio waves, e.g. secondary radar systems; Analogous systems
    • G01S13/76Systems using reradiation of radio waves, e.g. secondary radar systems; Analogous systems wherein pulse-type signals are transmitted
    • G01S13/762Systems using reradiation of radio waves, e.g. secondary radar systems; Analogous systems wherein pulse-type signals are transmitted with special measures concerning the radiation pattern, e.g. S.L.S.

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Erkennung eines Objektes mithilfe eines Funk-Identifizierungssystems, das abgekürzt mit IFF bezeichnet wird ("Identification Friend or Foe" - Identifizierung von Freund oder Feind). Nachfolgend wird diese Abkürzung ohne weitere Erläuterung verwendet.
  • Es ist bekannt, daß man nach der Erfassung eines Objektes durch ein erstes System, im allgemeinen ein Radarsystem, in Richtung dieses Objektes ein Signal aussendet, das mindestens aus einem Paar von Impulsen besteht, deren zeitlicher Abstand einer an das Objekt gerichteten Frage entspricht, beispielsweise seine Identität betreffend. Wenn das Objekt eine geeignete Vorrichtung besitzt, antwortet es durch Aussendung einer Nachricht, die aus Binärwerten "0" und "1" in gleichmäßiger Verteilung besteht und in Form von Impulsen zusammen mit zwei Rahmenimpulsen und einem Zentralimpuls ausgesendet wird.
  • Es ist bekannt, daß die Anfrage-Einrichtung unter Verwendung einer mechanischen Richtantenne realisiert wird, aber die Signale aufgrund von insbesondere Sekundärkeulen der Antenne oder Mehrfachreflexionen stören den Empfang des Nutzsignals der Antwort. Um gegen diese Störungen vorzugehen, wurden verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen: Erfassung der eventuellen Antworten während einer beschränkten Zeitspanne, auch Antwortfenster genannt, die mit der Reichweite verknüpft ist, oder Eliminierung der Störsignale durch eine sogenannte GVT- und/oder RSLS-Verarbeitung.
  • GVT bedeutet "Gain Variable dans le Temps" oder zeitlich veränderbare Verstärkung und wird in englischsprachigen Ländern mit GTC abgekürzt ("Gain Time Control"). Die Verarbeitung vom Typ GVT besteht darin, die Empfindlichkeit des Empfängers an die Entfernung des Objektes anzupassen, sodaß die störenden Wirkungen einer unnötig großen Empfindlichkeit verringert werden. Hierzu wird der Verstärkungsgrad des Empfängers zu Beginn des Antwortfensters reduziert, d. h. für Entfernungen unterhalb einer maximalen Reichweite, und im allgemeinen wird die maximale Reduzierung des Verstärkungsgrads für Entfernungen von 3 bis 5 km entsprechend den 20 bis 33 ersten Mikrosekunden eines Antwortfensters angewendet. Dann erhöht man zunehmend die Empfindlichkeit abhängig von der Entfernung, bis die maximale Empfindlichkeit für einen Bereich von 25% bis 100% der maximalen Reichweite erreicht ist.
  • RSLS ist die Abkürzung des englischsprachigen Begriffs "Reception Side Lobe Suppression" (Unterdrückung der Sekundärkeulen beim Empfang). Die Bearbeitung vom Typ RSLS besteht in einem Vergleich der Amplitude der Signale des Summenkanals Σ und des Differenzkanals Δ, die von zwei identischen Empfängern geliefert wurden, von denen der eine einer Richtantenne und der andere einer ungerichteten Antenne zugeordnet ist. Ein Signal des Summenkanals Σ wird nur berücksichtigt; wenn der Wert seiner Amplitude mindestens gleich der Summe des entsprechenden Signals im Differenzkanal Δ und eines vorgegebenen Werts ist.
  • Die Verarbeitungen vom Typ GVT und RSLS, wie sie für Antennen mit mechanischer Schwenkung oder Abtastung eingesetzt werden, stellen zufrieden, aber sie können nicht bei Antennen mit elektronischer Abtastung eingesetzt werden, da die Antennendiagramme unabhängig vom Richtwinkel der Antenne konstant bleiben müssen. Dies ist aber bei Antennen mit elektronischer Abtastung nicht gegeben. Trotzdem wäre es sehr erwünscht, Antennen mit elektronischer Abtastung verwenden zu können, da diese Antennen keine beweglichen teile besitzen und sehr kompakt sind. Es wäre daher erwünscht, die Verarbeitungen vom Typ GVT und RSLS entsprechend anzupassen.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, Abfrage- Einrichtungen vorzuschlagen, die Antennen mit elektronischer Abtastung verwenden und bei denen Verarbeitungen vom Typ GVT und/oder RSLS, die an derartige Antennen speziell angepaßt sind, verwendet werden können.
  • Dies wird insbesondere durch eine Anpassung der betreffenden Verarbeitung an die Ausrichtung der Antenne erreicht.
  • Gegenstand der Erfindung ist also eine Abfrageeinrichtung für ein Funk-Identifizierungssystem, bei dem empfangsseitig eine Vorrichtung zum Empfang von Funkwellen, die gemäß verschiedenen Winkeln ausgerichtet werden kann und ein Signal liefern soll, das als Signal des Summenkanals Σ bezeichnet wird, und eine Schaltung zur Impulsdiskriminierung vom Typ eines zeitlich variablen Verstärkungsgrads vorgesehen sind, die Vergleichsmittel mit einem ersten Eingang, der an die Vorrichtung gekoppelt ist, einem zweiten Eingang und einem Ausgang, und einen Signalgenerator aufweisen, um ein Bezugssignal einer zeitlich variablen Amplitude an den zweiten Eingang der Vergleichsmittel zu liefern, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Antenne mit elektronischer Abtastung enthält und daß der Signalgenerator Mittel zur Speicherung mehrerer Kurven der Veränderung des Bezugssignals abhängig von der Zeit, damit der Generator als Bezugssignal ein Signal liefern kann, das wahlweise einer dieser Kurven entspricht, und Auswahlmittel enthält, um eine der Kurven abhängig vom Richtwinkel der Vorrichtung auszuwählen.
  • Gegenstand der Erfindung ist auch eine Abfrage- Einrichtung für ein Funk-Identifizierungssystem, bei dem empfangsseitig eine Vorrichtung zum Empfang von Funkwellen, die gemäß verschiedenen Winkeln ausgerichtet werden kann und zwei unterschiedliche Signale liefern soll, nämlich ein Signal des Summenkanals Σ und ein Signal des Differenzkanals Δ, und eine Schaltung zur Unterdrückung der Sekundärkeulen vorgesehen sind, die einen Generator für Signalpegel zur Lieferung eines Signals eines gegebenen Pegels sowie Vergleichsmittel zum Empfang der Signale des Summenkanals Σ und des Differenzkanals Δ sowie des Signals mit dem gegebenen Pegel aufweist und die eine Ausgangssignal dann und nur dann liefert, wenn die Amplitude des Signals auf dem Summenkanal Σ mindestens der des Signals auf dem Differenzkanal Δ, vergrößert um die Amplitude des Signals mit gegebenem Pegel, gleicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Antenne mit elektronischer Abtastung besitzt und daß der Pegelgenerator Mittel zur Speicherung mehrerer Pegelwerte, damit der Generator als Signal eines gegebenen Pegels ein Signal liefern kann, das wahlweise einem der gespeicherten Werte entspricht, und Mittel zur Auswahl eines der gespeicherten Werte abhängig vom Richtwinkel der Vorrichtung enthält.
  • Gegenstand der Erfindung ist auch eine Abfrage- Einrichtung für ein Funk-Identifizierungssystem, bei dem empfangsseitig eine Vorrichtung zum Empfang von Funkwellen, die gemäß verschiedenen Winkeln ausgerichtet werden kann und zwei unterschiedliche Signale liefern soll, nämlich ein Signal des Summenkanals Σ und ein Signal des Differenzkanals Δ, eine Schaltung zur Impulsdiskriminierung vom Typ mit zeitlich variablem Verstärkungsgrad, die erste Vergleichsmittel mit einem ersten Eingang, der an die Vorrichtung gekoppelt ist, einem zweiten Eingang und einem Ausgang, und einen ersten Signalgenerator enthält, um ein Bezugssignal einer zeitlich variablen Amplitude an den zweiten Eingang der ersten Vergleichsmittel zu liefern, und eine Schaltung zur Unterdrückung der Sekundärkeulen vorgesehen sind, die einen Pegelgenerator zur Lieferung eines Signals eines gegebenen Pegels sowie zweite Vergleichsmittel zum Empfang der Signale des Summenkanals Σ und des Differenzkanals Δ und des Signals gegebenen Pegels sowie zur Lieferung eines Ausgangssignals dann und nur dann aufweist, wenn die Amplitude des Signals auf dem Summenkanal Σ mindestens der des Signals auf dem Differenzkanal Δ, erhöht um die Amplitude des Signals mit gegebenen Pegel, gleicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Antenne mit elektronischer Abtastung enthält, daß der Signalgenerator Mittel zur Speicherung mehrerer Kurven der Variation des Bezugssignals abhängig von der Zeit enthält, um als Bezugssignal ein Signal liefern zu können, das wahlweise einer dieser Kurven entspricht, und erste Mittel zur Auswahl einer dieser Kurven abhängig vom Richtwinkel der Vorrichtung enthält, und daß der Pegelgenerator Mittel zur Speicherung mehrerer Werte, die als Signal mit gegebenem Pegel ein Signal liefern können, das wahlweise einem der eingespeicherten Werte entspricht, sowie Mittel zur Auswahl eines der gespeicherten Werte abhängig vom Richtwinkel θ der Vorrichtung enthält.
  • Die Erfindung sowie weitere Merkmale werden nun anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine Antenne mit mechanischer Abtastung.
  • Fig. 2 zeigt eine Antenne mit elektronische Abtastung.
  • Die Fig. 3 und 5 zeigen Diagramme bezüglich der erfindungsgemäßen Signalverarbeitung.
  • Die Fig. 4 und 6 zeigen Schaltungen zur Verarbeitung von Signalen gemäß der Erfindung.
  • In den verschiedenen Figuren werden einander entsprechende Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Fig. 1 zeigt eine Richtantenne mit zwei unterschiedlichen Richtpositionen, nämlich einer Position Am1 entsprechend einem Richtwinkel 6 ml und einer Hauptkeule Lml sowie einer Position Am2 entsprechend einem Richtwinkel θm2 und einer Hauptkeule Lm2. Eine solche Antenne hat für alle Richtwinkel die gleichen Merkmale, wie dies insbesondere aus der Darstellung der Keulen Lm1 und Lm2 ersichtlich ist.
  • Fig. 2 zeigt eine Antenne A mit umschaltbaren Elementen, die im elektronischen Abtastmodus betrieben wird. In dieser Figur wurde die Hauptkeule entsprechend dem Summenkanal Σ aufgrund der Antenne A für drei unterschiedliche Richtwinkel θ1, θ2, θ3 dargestellt (Keulen L1, L2, L3). Wie man aus der Darstellung der Keulen L1, L2, L3 sieht, hat die Antenne A Merkmale, die vom Richtwinkel abhängen, und dies gilt auch für jedes Strahlungsdiagramm entsprechend dem Summenkanal Σ und für jedes Strahlungsdiagramm entsprechend dem Differenzkanal Δ. Es sei daran erinnert, daß die Summen- und Differenzkanäle Σ und Δ gleichzeitig ausgehend von einer gemeinsamen Antenne mit elektronischer Umschaltung durch Kombination der von den Strahlungselementen der Antenne gelieferten Signale erhalten werden.
  • Um diese Veränderung der Merkmale der Antenne zu berücksichtigen, wird vorgeschlagen, spezielle Verarbeitungen vom Typ GVT und/oder RSLS für jeden Wert oder zumindest mehrere Gruppen von Werten des Richtwinkels zu realisieren.
  • Die Fig. 3 und 4 zeigen, wie die Verarbeitung des Typs GVT in einer IFF-Abfrage-Einrichtung unter Verwendung einer Antenne mit elektronischer Umschaltung zur Durchführung einer elektronischen Abtastung eingesetzt wird.
  • Fig. 3 zeigt eine Gruppe von vier Diagrammen über einer Zeitachse. Im obersten Diagramm ist mit einer durchgezogenen Linie die Entwicklung der Leistung eines Signals K dargestellt, das am Summenkanal einer Antenne im Schaltzustand A (Fig. 2) auftritt. Für die Vereinfachung der Darstellung wird davon ausgegangen, daß das Signal K, das aus dem Summenkanal E empfangen wird, die gleiche Form für alle drei Richtwinkel θ1, θ2, θ3 (Fig. 2) besitzt. Es wird daher nur einmal gezeichnet.
  • Die Verarbeitung vom Typ GVT des Signals K besteht wie bei einer Antenne mit mechanischer Abtastung darin, eine Schwellwertkurve abhängig von der im Antwortfenster abgelaufene Zeit zu bestimmen und nur die Teile des Signals K zu berücksichtigen, deren Amplitude über dieser Kurve liegt. Im beschriebenen Beispiel ist der Beginn des Antwortfensters entsprechend dem Zeitpunkt t = 0 in Fig. 3 durch die Rückflanke des letzten Frageimpulses bestimmt. Hier sind jedoch mehrere Schwellwertkurven je für einen anderen Richtwinkel der Antenne mit elektronischer Abtastung bestimmt, nämlich die Kurven M1, M2, M3 für den Winkel θ1 bzw θ2 bzw. θ3, wie in Fig. 2 angegeben.
  • Die Schwellwertkurven M1, M2, M3 werden genauso wie bei einer Antenne mit mechanischer Abtastung bestimmt, d. h. daß die Empfindlichkeit des Empfängers an die Entfernung des Objektes angepaßt wird, sodaß der Verstärkungsgrad des Empfängers zu Beginn des Antwortfensters während einer Dauer entsprechend im allgemeinen den Antworten von Objekten in einer Entfernung von 3 bis 5 km um einen konstanten Wert deutlich verringert wird. Dann wird die Empfindlichkeit zunehmend abhängig von der Entfernung bis zu einer maximalen Empfindlichkeit für einen Bereich zwischen 25% und 100% der maximalen Reichweite erhöht. Diese maximale Empfindlichkeit entspricht dem maximalen Rauschpegel Nb im Empfänger.
  • Abhängig von diesen drei Schwellwertkurven ergibt die Verarbeitung vom Typ GVT des Signals K gemäß Fig. 3 nicht die gleiche Menge von wertvollen Informationen. Dies ist normal, da nicht vergessen werden darf, daß nur zur Vereinfachung der Zeichnung eine gleiche Form des Signals K angenommen wurde; man muß aber in Wirklichkeit damit rechnen, daß das Signal K nacheinander eines von drei Signalen ist, die unter je einem der Richtwinkel θ1, θ2, θ3 empfangen wurden und sich zeitlich unterscheiden, aus unterschiedlichen Richtungen kommen und somit völlig unterschiedlich sind.
  • Die Informationen, die von der Verarbeitung des Typs GVT als wertvoll betrachtet werden, sind in den drei unteren Diagrammen der Fig. 3 dargestellt, nämlich die Diagramme G1, G2, G3 entsprechend den Richtwinkeln θ1, θ2, θ3 in Fig. 2. Natürlich entspricht die Zeitachse jedes der Diagramme G1, G2, G3 in einer vertikalen Translation einer Zeitachse des Diagramms, in dem das Signal K dargestellt ist. Dies erlaubt insbesondere die Feststellung, daß dem dritten Impuls der Diagramme G2 und G3 kein Impuls im Diagramm G1 entspricht, da in diesem Augenblick die Leistung im Signal K zunimmt und die Schwellwertkurven M2 und M3 übersteigt, aber die Schwellwertkurve M1 nicht erreicht.
  • Das Blockschaltbild einer Ausführungsform einer Impulsdiskriminierungsschaltung vom Typ GVT ist in Fig. 4 gezeigt. In dieser Figur wie in Fig. 6 wurden die Vorrichtungen zur genauen Synchronisierung, die klassische Technik darstellen, zur Vereinfachung der Zeichnung und der Erläuterung nicht dargestellt.
  • Nach der Bestimmung der Schwellwertkurven, wie der Kurven M1, M2, M3 in Fig. 3 für verschiedene Richtwinkel, werden diese Werte in einer Speicherschaltung 4 gespeichert.
  • Wenn ein Abfragesignal von der Abfrage-Einrichtung, die die Schaltung gemäß Fig. 4 enthält, ausgesendet wird, bestimmt das Ende dieses Abfragesignals, das durch die Rückflanke eines in der technischen Literatur meist mit P3 bezeichneten Impulses bestimmt wird, den Beginn eines Antwortfensters, indem ein Zähler 2 gestartet wird, dessen Zähldauer der Dauer des Antwortfensters gleicht. Gleichzeitig mit dem Start des Zählers 2 erscheint ein Signal ähnlich dem Signal K in Fig. 3 auf dem Summenkanal E des Empfängers der Abfrageeinrichtung. In diesem Signal wird die Antwort auf das gerade ausgesendete Abfragesignal gesucht, also die wertvolle Information gemäß den Kriterien einer Verarbeitung vom Typ GVT. So wird das Signal des Summenkanals E in digitale Werte umgewandelt. Diese digitalen Werte werden in einer Vergleichsschaltung 5 mit den digitalen Werten derjenigen Schwellwertkurve verglichen, die dem Richtwinkel der Antenne im Augenblick der Abfrage entspricht, für die eine Antwort erwartet wird. Die Auswahl der Schwellwertkurve aus dem Speicher der Schaltung 4 entsprechend dem Richtwinkel θ der Antenne erfolgt durch ein an einen Auswahleingang der Schaltung gemäß Fig. 4 angelegtes Signal, das den Wert θ angibt. Der ausgewählte Speicher wird durch eine Adressenschaltung 3 gelesen, dessen Weiterschaltung durch den Zähler 2 geregelt wird.
  • Die so ausgebildete Schaltung zur Impulsdiskriminierung gemäß Fig. 4 liefert am Ausgang der Vergleichsschaltung 5 Impulse G der Art, wie sie in Fig. 3 durch die Diagramme G1, G2 und G3 dargestellt sind.
  • Die Fig. 5 und 6 zeigen, wie die Verarbeitung vom Typ RSLS in einer Abfrage-Einrichtung IFF durchgeführt wird, die eine Antenne mit elektronischer Umschaltung zur Durchführung einer elektronischen Abtastung verwendet.
  • Fig. 5 zeigt eine Gruppe von vier Zeitdiagrammen. Im obersten Diagramm ist mit durchgezogener Linie der Verlauf der Leistung P eines Signals K~ dargestellt, das auf dem Summenkanal Σ der Antenne im Schaltzustand A gemäß Fig. 2 erscheint. Wie in Fig. 3 wird zur Vereinfachung der Zeichnung das auf dem Summenkanal S empfangene Signal als für alle drei Richtwinkel θ1, θ2, θ3 gemäß Fig. 2 die gleiche Form aufweisend angenommen und wird daher nur einmal gezeichnet. Im oberen Diagramm ist mit einer unterbrochenen Linie der Verlauf der Leistung eines Signals KΔ dargestellt, das am Differenzkanal Δ in Verbindung mit der Antenne A zum gleichen Zeitpunkt wie das Summensignal KΣ auf dem Summenkanal Σ auftritt. Auch hier wird nur ein Signal gezeichnet und es wird angenommen, daß es nacheinander unter den Richtwinkeln θ1, θ2, θ3 gemäß Fig. 2 erhalten wurde.
  • Die Verarbeitung vom Typ RSLS der Signale KΣ und KΔ besteht wie bei einer Antenne mit mechanischer Abtastung darin, einen Vergleichspegel zu bestimmen und im Antwortfenster nur die Teile des Signals KE zu berücksichtigen, deren Amplitude größer als die entsprechenden Teile des Signals KΔ, vergrößert um den Wert des Vergleichspegels, ist. Hier wird jedoch der Vergleichspegel für jeden Richtwinkel bestimmt, nämlich die Pegel N1, N2, N3 für je einen der Winkel θ1, θ2, θ3. Daraus folgt, daß für eine gleiche Form der Signale KΣ und KAI wie dies im oberen Diagramm der Fig. 5 angenommen wurde, je nach dem betreffenden Richtwinkel mehr oder weniger Teile des Signals KΣ als Träger einer wertvollen Information berücksichtigt werden. So wird mit den Pegeln N1, N2, N3 (Fig. 5) der vierte Impuls des Signals KΣ nur für die Richtwinkel θ1 und θ2 berücksichtigt. Dies ist in den drei unteren Diagrammen R in Fig. 5 dargestellt, die die für die Verarbeitung vom Typ RSLS wertvollen Informationen zeigen, nämlich die Diagramme R1, R2, R3 für je einen der Richtwinkel 61, 62, 83 gemäß Fig. 2. Natürlich entspricht die Zeitachse jedes der Diagramme R1, R2 und R3 in einer vertikalen Translation der Zeitachse des Diagramms, in dem die Summen- und Differenzsignale KΣ und KΔ dargestellt sind. Dies erlaubt insbesondere die Bemerkung, daß dem zweiten Impuls des Diagramms R2 kein Impuls im Diagramm R3 entspricht, da zu diesem Zeitpunkt die Signale KE und K6 durch Maxima verlaufen, deren Pegelunterschied größer als N1 und N2, aber kleiner als N3 ist.
  • Das Schema eines Ausführungsbeispiels einer Schaltung zur Unterdrückung der Sekundärkeulen ist in Fig. 6 gezeigt.
  • Nach der Bestimmung der Vergleichspegel, wie z. B. N1, N2, N3, für verschiedene Richtwinkel werden ihre Werte in einem Speicher 6 gespeichert.
  • Die analogen Signale der Kanäle KΣ und KΔ, die vom Empfänger der Abfrage-Einrichtung geliefert werden, werden durch Analog/Digitalwandler 1, 7 digitalisiert. Die Ausgänge des Speichers 6 und des Wandlers 7 sind an je einen Eingang eines Addierers 8 angeschlossen, dessen Ausgang an den ersten Eingang einer Vergleichsschaltung 9 führt. Die Vergleichsschaltung 9 empfängt an ihrem zweiten Eingang das Ausgangssignal des Wandlers 1 und liefert an ihrem Ausgang Impulse, die durch die Verarbeitung vom Typ RSLS erhalten wurden. So arbeitet die Schaltung zur Unterdrückung der Sekundärkeulen gemäß Fig. 6 durch Auswahl eines Vergleichspegels N entsprechend dem Richtwinkel 6 der Antenne aus dem Speicher 6 und durch Vergleich zwischen dem Pegel des Signals auf dem Summenkanal Σ und der Summe aus dem Pegel des Signals auf dem Differenzkanal Δ und des ausgewählten Pegels N. Ein Impuls R wird durch die Vergleichsschaltung 9 nur geliefert, wenn der Wert des digitalen Signals an deren an den Addierer 8 angeschlossenem Eingang kleiner als der Wert des digitalen Signals am anderen Eingang ist.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Beispiele beschränkt. So können beispielsweise die Verarbeitungsschaltungen der Fig. 4 und 6 auch analoge Vergleichsschaltungen enthalten. Im Fall der Fig. 4 empfängt die Schaltung 5 dann unmittelbar das Signal auf dem Summenkanal Σ an ihrem ersten Eingang und das Signal aus dem Speicher 4 über einen Digital/Analogwandler. Im Fall der Fig. 6 empfängt die Schaltung 9 unmittelbar das Signal vom Summenkanal 12, und auf den Addierer 8 folgt ein Digital/- Analogwandler, wenn Addierer 8 nicht selbst ein Analog- Addierer ist, wobei der Wandler 7 durch einen Kurzschluß ersetzt ist und ein Digital/Analogwandler zwischen den Speicher 6 und den Addierer 8 eingefügt ist. Entsprechend kann der Vergleich durch Vergleichen des Signals auf dem Differenzkanal Δ mit dem Signal auf dem Summenkanal Σ, verringert um einen gegebenen Pegel, durchgeführt werden, anstatt durch Vergleich des Signals auf dem Summenkanal Σ mit dem Signal auf dem Differenzkanal Δ, erhöht um den gleichen gegebenen Pegel.
  • Außerdem sei bemerkt, daß eine Abfrage-Einrichtung IFF gemäß der Erfindung entweder mit einer Schaltung zur Verarbeitung vom Typ GVT oder mit einer Schaltung zur Unterdrückung der Sekundärkeulen oder mit beiden Schaltungen versehen sein kann. In diesem letzteren Fall wird ein Impuls als wertvolle Information betrachtet, wenn er gleichzeitig am Ausgang der; beiden Schaltungen auftritt. Im Fall der Fig. 4 und 6 könnte der Analog/Digitalwandler 1 für beide Schaltungen wirksam sein, weshalb er in beiden Figuren dasselbe Bezugszeichen trägt.

Claims (3)

1. Abfrage-Einrichtung für ein Funk-Identifizierungssystem, bei dem empfangsseitig eine Vorrichtung (A) zum Empfang von Funkwellen, die gemäß verschiedenen Winkeln ausgerichtet werden kann und ein Signal liefern soll, das als Signal des Summenkanals E bezeichnet wird, und eine Schaltung zur Impulsdiskriminierung (1 bis 5) vom Typ eines zeitlich variablen Verstärkungsgrads vorgesehen sind, die Vergleichsmittel (5) mit einem ersten Eingang, der an die Vorrichtung gekoppelt ist, einem zweiten Eingang und einem Ausgang, und einen Signalgenerator (2 bis 4) aufweisen, um ein Bezugssignal einer zeitlich variablen Amplitude an den zweiten Eingang der Vergleichsmittel zu liefern, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Antenne (A) mit elektronischer Abtastung enthält und daß der Signalgenerator (2 bis 4) Mittel (4) zur Speicherung mehrerer Kurven der Veränderung des Bezugssignals abhängig von der Zeit, damit der Generator als Bezugssignal ein Signal liefern kann, das wahlweise einer dieser Kurven entspricht, und Auswahlmittel enthält, um eine der Kurven abhängig vom Richtwinkel (θ) der Vorrichtung auszuwählen.
2. Abfrage-Einrichtung für ein Funk-Identifizierungssystem, bei dem empfangsseitig eine Vorrichtung (A) zum Empfang von Funkwellen, die gemäß verschiedenen Winkeln ausgerichtet werden kann und zwei unterschiedliche Signale liefern soll, nämlich ein Signal des Summenkanals Σ und ein Signal des Differenzkanals Δ, und eine Schaltung (1, 6 bis 9) zur Unterdrückung der Sekundärkeulen vorgesehen sind, die einen Generator (6) für Signalpegel zur Lieferung eines Signals eines gegebenen Pegels sowie Vergleichsmittel (8, 9) zum Empfang der Signale des Summenkanals Σ und des Differenzkanals Δ sowie des Signals mit dem gegebenen Pegel aufweist und die eine Ausgangssignal (R) dann und nur dann liefert, wenn die Amplitude des Signals auf dem Summenkanal Σ mindestens der des Signals auf dem Differenzkanal Δ, vergrößert um die Amplitude des Signals mit gegebenem Pegel, gleicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Antenne (A) mit elektronischer Abtastung besitzt und daß der Pegelgenerator (6) Mittel zur Speicherung mehrerer Pegelwerte, damit der Generator als Signal eines gegebenen Pegels ein Signal liefern kann, das wahlweise einem der gespeicherten Werte entspricht, und Mittel zur Auswahl eines der gespeicherten Werte abhängig vom Richtwinkel der Vorrichtung enthält.
3. Abfrage-Einrichtung für ein Funk-Identifizierungssystem, bei dem empfangsseitig eine Vorrichtung (A) zum Empfang von Funkwellen, die gemäß verschiedenen Winkeln ausgerichtet werden kann und zwei unterschiedliche Signale liefern soll, nämlich ein Signal des Summenkanals S und ein Signal des Differenzkanals Δ, eine Schaltung (1 bis 5) zur Impulsdiskriminierung vom Typ mit zeitlich variablem Verstärkungsgrad, die erste Vergleichsmittel mit einem ersten Eingang, der an die Vorrichtung gekoppelt ist, einem zweiten Eingang und einem Ausgang, und einen ersten Signalgenerator (2 bis 4) enthält, um ein Bezugssignal einer zeitlich variablen Amplitudean den zweiten Eingang der ersten Vergleichsmittel zu liefern, und eine Schaltung zur Unterdrückung der Sekundärkeulen (1, 6 bis 9) vorgesehen sind, die einen Pegelgenerator (6) zur Lieferung eines Signals eines gegebenen Pegels sowie zweite Vergleichsmittel (8, 9) zum Empfang der Signale des Summenkanals Z und des Differenzkanals Δ und des Signals gegebenen Pegels sowie zur Lieferung eines Ausgangssignals (R) dann und nur dann aufweist, wenn die Amplitude des Signals auf dem Summenkanal Σ mindestens der des Signals auf dem Differenzkanal Δ, erhöht um die Amplitude des Signals mit gegebenen Pegel gleicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Antenne (A) mit elektronischer Abtastung enthält, daß der Signalgenerator (2 bis 4) Mittel (4) zur Speicherung mehrerer Kurven der Variation des Bezugssignals abhängig von der Zeit, um als Bezugssignal ein Signal liefern zu können, das wahlweise einer dieser Kurven entspricht, und Mittel zur Auswahl einer dieser Kurven abhängig vom Richtwinkel (θ) der Vorrichtung enthält, und daß der Pegelgenerator (6) Mittel zur Speicherung mehrerer Werte, die als Signal mit gegebenem Pegel ein Signal liefern können, das wahlweise einem der eingespeicherten Werte entspricht, sowie Mittel zur Auswahl eines der gespeicherten Werte abhängig vom Richtwinkel (θ) der Vorrichtung enthält.
DE69611110T 1995-02-14 1996-02-06 Abfragegerät für ein system zur identifizierung eines objekts mittels funk Expired - Lifetime DE69611110T2 (de)

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