DE1058293B - Einrichtung zum Absenken des Schwerpunktes von Anbaudrehpfluegen zum Antrieb einer Wendevorrichtung - Google Patents
Einrichtung zum Absenken des Schwerpunktes von Anbaudrehpfluegen zum Antrieb einer WendevorrichtungInfo
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- DE1058293B DE1058293B DER22398A DER0022398A DE1058293B DE 1058293 B DE1058293 B DE 1058293B DE R22398 A DER22398 A DE R22398A DE R0022398 A DER0022398 A DE R0022398A DE 1058293 B DE1058293 B DE 1058293B
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- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
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- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
- A01B3/42—Turn-wrest ploughs
- A01B3/426—Turn-wrest ploughs with a headstock frame made of two or more parts
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Anordnungen und Vorrichtungen für Drehpflüge, die zum Anbau an
Dreipunktgestängen bestimmt sind, und zwar auf solche, bei denen ein Teil der potentiellen Energie des
ausgehobenen Pfluges dazu benutzt wird, das Drehen der Pflüge durchzuführen bzw. zu unterstützen. Das
geschieht in der Weise, daß man den ausgehobenen Pflug um einen ausreichenden Betrag abfallen läßt,
d. h. nach Maßgabe des Pfluggewichtes um einen solchen Betrag, daß die dabei gewonnene Fallenergie
ausreicht, um das Drehen des Pfluges durchzuführen.
Die· Schwierigkeit bei Drehvorrichtungen der beschriebenen Art ist allgemein die, daß durch das Abfallen
des Pfluges die Transporthöhe, d. h. die Höhe der Scharspitze über dem Boden vermindert wird.
Dieser Verlust an Transporthöhe kann zu Schwierigkeiten beim Wenden des Pfluges im Vorgewende
führen.
Bei den bisher bekanntgewordenen Drehvorrichtungen der beschriebenen Art ist der Verlust an Transporthöhe
deshalb besonders hoch, weil der Schwerpunkt des Drehpfluges« eine Schwenkbewegung um
einen Drehpunkt ausführt, der etwa in Höhe der Koppel liegt. Da der Schwerpunkt des Drehpfluges,
insbesondere der des zwei- oder dreischarigen Drehpfluges, üblicherweise ein beträchtliches Stück vor
dem hinteren Ende des letzten Schares liegt, so fällt bei der notwendigen Fallhöhe des Schwerpunktes das
letzte Ende häufig um den doppelten Betrag oder mehr. Die Höhe des Endes des letzten Schares kann dabei so
gering werden, daß bei unebenem Gelände das Wenden des Schleppers auf Schwierigkeiten stößt.
Die Erfindung bezweckt in erster Linie die Ausbildung von Anordnungen, die gestatten, den Drehpunkt
des Pflugschwerpunktes bei seiner Drehbewegung des Pfluges an eine beliebige Stelle zu verlegen,
d. h. den Hebelarm beliebig groß, gegebenenfalls unendlich zu machen. Das hat einmal den Vorteil, daß
die Fallhöhe für das hintere Pflugende annähernd oder ganz mit der des Schwerpunktes übereinstimmt, und
zum anderen den, daß nicht nur das Gewicht des Pfluges, sondern auch das Gewicht des Pfluggrindels
und der den Pfluggrindel mit der Koppel verbindenden Teile und gegebenenfalls auch das Gewicht der Koppel
selbst als Fallgewicht ausgenutzt werden kann, d. h., die Fallhöhe kann nach Maßgabe des hinzukommenden
Gewichtes kleiner als bisher gehalten werden.
, Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß die Anordnung so ausgebildet, daß der Pflug während des Drehens um einen ideellen Drehpunkt schwenkt, der gegebenenfalls im Unendlichen liegen kann.
, Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß die Anordnung so ausgebildet, daß der Pflug während des Drehens um einen ideellen Drehpunkt schwenkt, der gegebenenfalls im Unendlichen liegen kann.
Die Erfindung bezweckt weiter die Ausbildung von Drehvorrichtungen, die insbesondere zum Drehen der
Pflüge um ideelle Drehpunkte geeignet sind.
Einrichtung zum Absenken
des Schwerpunktes von Anbaudrehpflügen zum Antrieb einer Wendevorrichtung
Anmelder:
Rabewerk Heinrich Clausing,
Linne über Bohmte (Bez. Osnabrück)
Linne über Bohmte (Bez. Osnabrück)
Ferdinand Zach, Bad Essen (Bez. Osnabrück),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben.
In den Abb. 1 bis 13 ist vom Schlepper lediglich das hintere Ende dargestellt, um die bekannte Befestigung des Dreipunktgestänges am Schlepper zu zeigen. Dieses besteht in der üblichen Weise aus einem oberen Lenker 1, der bei 2 am Schlepper 3 angelenkt ist, und den beiden unteren, bei 4 am Schlepper angelenkten Lenkern 5. Die den Pflug tragende, in Abb. 7 z. B. mit 6 bezeichnete Koppel, ist einmal bei 7 mit dem oberen Lenker und durch die Verbindungsstange 8 mit den unteren Lenkern 5 gelenkig verbunden.
In den Abb. 1 bis 13 ist vom Schlepper lediglich das hintere Ende dargestellt, um die bekannte Befestigung des Dreipunktgestänges am Schlepper zu zeigen. Dieses besteht in der üblichen Weise aus einem oberen Lenker 1, der bei 2 am Schlepper 3 angelenkt ist, und den beiden unteren, bei 4 am Schlepper angelenkten Lenkern 5. Die den Pflug tragende, in Abb. 7 z. B. mit 6 bezeichnete Koppel, ist einmal bei 7 mit dem oberen Lenker und durch die Verbindungsstange 8 mit den unteren Lenkern 5 gelenkig verbunden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 ist der Drehpflug 15 drehbar an einem gabelartigen Teil 18
gelagert, der mit dem Zapfen 19 in langlochartigen Führungen 20 und 21 der mit 22 bezeichneten Koppel
gehalten ist. Die Neigung der Führungen 20 und 21 ist in dem Ausführungsbeispiel so gewählt, daß der
Drehpunkt Z des Pfluges 15 etwa in Höhe der Schlepperhinterachse liegt. Die Wahl dieses Drehpunktes
ist beliebig, er kann auch im Unendlichen liegen. In der Arbeitsstellung beim Ausheben des
Pfluges und in der Transportstellung ist eine Ver-Schiebung des Teiles 18 gegenüber der Koppel 22 in
einer Richtung durch einen Anschlag und in der anderen Richtung durch die durch eine Raste gesperrte
Drehvorrichtung verhindert.
Die Arbeitsweise der Anordnung ist folgende: Die Abb. 1 zeigt den Pflug in der Arbeitsstellung des linkswendenden
Schares. In dieser Stellung kann sich die Gabel 18 zur Koppel 22 nicht verschieben, da, wie angegeben,
die Verschiebung nach oben durch die Führungen 20 und 21 begrenzt und eine Bewegung
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nach unten durch die durch eine Raste gesperrte und nicht dargestellte Drehvorrichtung verhindert ist. Geeignete
Drehvorrichtungen sind an Hand der Abb. 14 bis 29 beschrieben.
Da die Gabel 18 sich nicht zur Koppel 22 verschieben kann, so folgt der Pflug beim Ausheben den
unteren Lenkern, die durch die Stange der hydraulischen Aushebevorrichtung angehoben werden. (Die
hydraulische Aushebevorrichtung ist in Abb. 10 dargestellt.) In der ausgehobenen Stellung kann die
Drehvorrichtung entriegelt werden, die Gabel 18 fällt zusammen mit dem Pflug 15 ein Stück nach unten und
führt die Drehung des Pfluges durch.
Die unteren Begrenzungen der Führungen 20 und 21 begrenzen auch die Fallbewegung. Beim Fallen dreht
der Pflug um den mit Z bezeichneten Drehpunkt. Da dieser sehr weit vorn liegt, so beteiligt sich außer dem
Pfluggewicht auch das Gewicht der Gabel 18 mit dem Lager an der Durchführung der Drehbewegung, d. h.
die Fallhöhe kann kleiner als bisher gehalten werden.
Nach dem Durchführen der Drehbewegung wird das Dreipunktgestänge zusammen mit dem Pflug abgesenkt,
um das rechtswendende Schar des Pfluges in Arbeitsstellung zu bringen. Nach dem Aufsetzen
dieses Schares auf den Boden fällt die Koppel 22 in die in Abb. 2 dargestellte Stellung, in der die Verriegelung der Drehvorrichtung stattfindet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 ist der die Gabel 18 ersetzende Teil 23 am unteren Ende
durch einen Lenker 24 gelenkig mit dem Zapfen 25 der Koppel 26 verbunden. Das obere Ende ist wie in
Abb. 2 durch eine langlochartige Führung 27 an der Koppel gehalten, nur daß die Führung 27 am Teil 23
befestigt ist und der zugehörige Zapfen 28 auf der Koppel 26 sitzt.
Die Lage des Zugpunktes Z entspricht der Form der in Abb. 2 gewählten Führungen. Die Lage des Zugpunktes
ist beliebig und kann auch im Unendlichen liegen. Im übrigen gilt für die weitere Ausrüstung und
Arbeitsweise das gleiche wie für die Abb. 1.
In Abb. 2 ist noch gestrichelt angedeutet, daß der Lenker 24 den Teil 23 mit der Verbindungsstange 8
der unteren Lenker 5 verbinden und die Führung 27 auf dem oberen Gelenkzapfen 7 des oberen Lenkers
gehalten sein kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 ist am unteren Ende der Koppel 44 eine langlochartige Führung
45 befestigt, die zur Führung der Koppel auf der Verbindungsstange 8 dient, die die beiden unteren
Lenker 5 miteinander verbindet. Das Lager 13 für die Drehwelle 14 ist unmittelbar an der Koppel 44 befestigt.
Eine Verschiebung der Führung 45 zur Stange 8 ist ähnlich wie in Abb. 1 durch einen Anschlag der
Drehvorrichtung verhindert. Wird diese ausgerastet, so kann die Koppel 44 einschließlich der Teile 13 und
14 und des Pfluges 15 bei festgehaltenen unteren Lenkern 5 um den Punkt Z nach unten schwenken. Der
Drehpunkt Z liegt einmal in der Achse des oberen Lenkers 1 und zum anderen in einer Linie, die durch
die Neigung der Führung 45 beliebig wählbar ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 dienen zur Befestigung des das Lager 13 tragenden Teiles 28
die Lenker 29 und 30, die bei 31 und 32 an der Koppel 33 angelenkt sind. Diese trägt weiter zwei Anschläge
34, 35, die die Schwenkbewegung des Lenkers 30 und damit die Fallhöhe begrenzen. Je nach Lage der Lenker
29 und 30 zueinander ergibt sich die Lage des Zugpunktes Z, der bei paralleler Lage im Unendlichen
liegt. Im übrigen gilt für die Arbeitsweise das gleiche wie für die vorhergehenden Ausführungsbeispiele.
Bei den bisherigen Ausführungsbeispielen nach Abb. 1 bis 4 liegt der Drehpunkt für den Schwerpunkt
des Pfluges vor der Koppel, gegebenenfalls im Unendlichen. Gemeinsam ist allen Ausführungsbeispielen,
daß die Länge der Koppel gleichbleibt. Eine hiervon abweichende Lösung zeigt die Abb. 5. Die Koppel besteht aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen
36 und 37, wobei der Teil 36 als Führung für den Teil
37 dient. Beide Teile werden durch eine Feder 38 auseinandergedrückt,
wobei ein Anschlag 39 die Verschiebung begrenzt. Am Koppelteil 36 ist das Lager 13 befestigt. Zur Begrenzung der Fallhöhe dient der
aus Abb. 1 bekannte Anschlag 17 am Koppelteil 37.
In der in Abb. 5 dargestellten Arbeitsstellung ist eine Verschiebung der beiden Koppelteile gegeneinander
ähnlich wie in Abb. 1 durch einen Anschlag 39 einerseits und durch die Drehvorrichtung andererseits
verhindert. Wird diese entrastet, so fällt der Koppelteil 36 mit dem Pflug um die erforderliche Fallhöhe nach
unten. Der nicht eingezeichnete Drehpunkt Z liegt im Schnittpunkt der mit D bezeichneten Linien, d. h. dem
Schnittpunkt des oberen Lenkers 1 mit der Lotrechten zum Koppelteil 37 bzw. zur Führung 36.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 6 sind die Koppelteile 36, 37 durch zwei Gestänge 40, 41 ersetzt,
von denen das Gestänge 40 mit den unteren Lenkern 5, das Gestänge 41 mit dem oberen Lenker 1 gelenkig
verbunden ist. Der Koppelteil 41 ist durch Zapfen 42 in langlochartigen Führungen 43 geführt, die am Koppelteil
40 befestigt sind. Die weitere Ausrüstung und Arbeitsweise des Ausführungsbeispieles entspricht der
der Abb. 5. Die Lage der Zapfen und Führungsstücke in Abb. 6 kann ebenso wie die in Abb. 2 miteinander
vertauscht werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 7 sitzt auf der Koppel 6 parallel zu ihr verschiebbar ein Führungsstück
9. Eine Feder 10 verbindet den Arm 11 am unteren Ende der Führung 9 mit einem Arm 12, der
an der Koppel 6 befestigt ist. An der Führung 9 ist das Lager 13 für die Drehwelle 14 des Drehpfluges 15
befestigt, der in der Abb. 7 als Volldrehpflug dargestellt ist. In der Arbeitsstellung kann sich die Führung
9 zur Koppel 6 nicht verschieben. Eine Verschiebung zur Koppel nach oben wird durch einen Anschlag
16 der Koppel 6 verhindert, eine Bewegung nach unten durch die durch eine Raste gesperrte Drehvorrichtung,
die nicht dargestellt ist.
Ein Anschlag 17 am unteren Ende der Koppel 6 begrenzt die Fallbewegung. Da der Pflug beim Fallen
sich parallel zur Koppel 6 verschiebt, so liegt der Drehpunkt für den Schwerpunkt des Pfluges im Unendlichen, d. h. die Fallhöhe ist für alle Teile des
Pfluges die gleiche. Gleichzeitig beteiligt sich das Gewicht der Führung 9, des Lagers 13, der Drchwelle 14
und des Pfluggrindels an der Durchführung der Drehbewegung, d. h. die Fallhöhe kann kleiner als bisher
gehalten werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 8 weist die Koppel 46 einmal am unteren Ende eine Führung 47
für die Stange 8 und nahe dem oberen Ende eine zweite Führung 48 für den Zapfen 49 eines Gestänges
50 auf, das an der Verbindungsstange 8 der unteren Lenker befestigt ist. Das Gestänge 50 dient zur seitlichen
Abstützung der Koppel 46.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 9 hat die Koppel 51 mit dem Lager 13 am unteren Ende einen
angelenkten Arm 52, der seinerseits um die Verbindungsstange 8 der unteren Lenker schwenkbar ist. An
dem Arm 52 sitzen zwei Anschläge 53 und 54, die die Schwenkbewegung der Koppel 51 zum Arm 52 begren-
zen. In der gezeichneten Lage der Teile 51 und 52 zueinander geschieht die Begrenzung wie bei den vorhergehenden
Beispielen durch die eingerastete Drehvorrichtung.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. 10 und 11 dreht sich der Schwerpunkt des Pfluges um einen
unter- oder oberhalb des Grindels im Unendlichen liegenden Drehpunkt. An der Koppel 55 ist wieder das
Lager 13 befestigt. Die Drehwelle 14 ist in diesem Lager drehbar und verschiebbar, und zwar zwischen
den Anschlägen 56 und 57, wobei der Anschlag 57 in der Arbeitsstellung durch eine Raste der Drehvorrichtung
ersetzt ist. Mit einem Arm 58 des Lagers 13 und einem Arm 59 des Pfluggrindels ist eine Feder 60 verbunden,
die durch den Bodenwiderstand gespannt wird. Diese Feder, die auch fehlen kann, unterstützt
die Drehbewegung.
Die Abb. 11 zeigt den Pflug in ausgehobener Stellung nach Entrasten der Drehvorrichtung. Die
Wendewelle 14 ist durch das Gewicht des Pfluges 15 und durch die Feder 60 nach vorn gegen den Schlepper
hin verschoben, wobei der Schwerpunkt des Pfluges um die Fallhöhe abgesenkt wurde. Diese Bewegung
bewirkt das Wenden des Pfluges. Nach dem anschließenden Absenken wird der Pflug 15 durch den
Bodenwiderstand festgehalten, d. h. die Feder 60 gespannt und der Pfluggrindel durch die Drehvorrichtung
festgehalten.
Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 12 entspricht in seiner Arbeitsweise dem der Abb. 10 und 11. Das
Lager 13 der Wendewelle 14 ist über zwei Lenker 61 und 62 an einem Arm 63 geführt, der mit der Koppel
64 starr verbunden ist. Zwei Anschläge 65 und 66 begrenzen die Schwenkbewegung des Lenkers 61 und
damit des Lagers 13. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel
liegt eine Feder 60 zwischen der Koppel 64 und dem Arm 67 des Lagers 13, die durch den Bodenwiderstand
gespannt wird. Die Arbeitsweise der Vorrichtung entspricht im übrigen dem der Abb. 10. Die
ausgehobene Stellung ist gestrichelt dargestellt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 13 ist das Lager 13 am unteren Ende der Koppel 68 befestigt.
Die Koppel 68 ist durch einen Lenker 69 mit der Verbindungsstange 8 der unteren Lenker 5 des Dreipunktgestänges
gelenkig verbunden. Am Lenker 69 sitzt ein Arm 70, dessen freies Ende durch die Feder 60 mit der
Koppel 68 verbunden ist. Auch diese Feder wird durch den Widerstand des Bodens beim Einsetzen des
Pfluges gespannt. Zwei Anschläge 71, 72 begrenzen die Schwenkbewegung des Lenkers 69.
Die Abb. 14 bis 17 zeigen Mittel, um die Relativbewegung zwischen Pflug und unteren Lenkern oder
Koppel auf die Drehvorrichtung der Drehwelle zu übertragen. Die Abb. 14 und 15 zeigen beispielsweise
eine Lösung, die auf die Vorrichtungen gemäß den Abb. 10 bis 13 anwendbar ist.
In Abb. 14 ist an der Koppel 55 der Abb. 10 um einen Zapfen 73 ein Winkelhebel schwenkbar gelagert,
dessen Hebelarm 74 mit einer Rolle 75 am Anschlag 56 der Drehwelle 14 anliegt und dessen anderer Arm 76
durch ein Zug- oder Druckglied 77, das durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist, mit einem Hebelarm
der Drehwelle 14 verbunden ist.
Die Abb. 15 zeigt an der Koppel 55 eine kreis- oder annähernd kreisförmige, abgeschrägte Rollenführung
78, die an einem um den Zapfen 79 der Koppel schwenkbaren Arm 80 befestigt ist. Die Wirkungsweise
der Anordnung nach Abb. 14 ist in den Abb. 27 bis 29 näher erläutert. Sowohl bei der Abb. 14 wie bei
der Abb. 15 wird, wie der Zeichnung zu entnehmen ist, die Längsbewegung der Wendewelle 14 in eine
Drehbewegung dieser Welle umgewandelt.
Die AbI). 16 und 17 zeigen eine Übertragungsanordnung,
die beispielsweise für das Ausführungsbeispiel nach Abb. 9 geeignet ist, bei dem die Koppel 51 über
einen Lenker 52 mit der Verbindungsstange 8 der unteren Lenker 5 verbunden ist. An der Verbindungsstange 8 ist ein Zug oder Druck übertragendes Glied
77 befestigt, das an einem Hebelarm der Drehwelle 14 angreift.
Die Abb. 17 zeigt gegenüber der Abb. 16, daß eine Vergrößerung des Weges des Gliedes 77 möglich ist.
Der Lenker 52 ist durch einen doppelarmigen Hebel 81 ersetzt, dessen Anlenkpunkt 82 für das Organ 77 bei
der Abwärtsbewegung der Koppel 51 eine Aufwärtsbewegung des Punktes 82 ausführt, d. h. sich gegenläufig
zur Drehwelle 14 bewegt.
Die Abb. 18 bis 29 zeigen mehrere Ausführungsformen von Drehvorrichtungen zum Drehen der Drehwelle
14 um 90 oder 180°.
Die Abb. 18 bezieht sich auf einen Winkeldrehpflug, dessen Pflugkörper 83 und 84 in bekannter Weise
durch Arme 85 mit der Wendewelle 14 drehfest verbunden sind. Mit den Armen 85 ist ein Segment 86
mit verstellbaren Rasten 87 und 88 verbunden, die abwechselnd mit einem federbelasteten Sperrbolzen
89 zum Eingriff kommen. Der gemeinsame Schwerpunkt .S" der beiden Pflugkörper liegt in Abb. 18 rechts
und unterhalb der Achse der Drehwelle 14.
In einem Teil 90, dessen Höhenlage durch die unteren Lenker 5 bestimmt und der seitlich zu diesen
Lenkern oder einem mit diesen verbundenen Teil festgelegt ist, ist ein gekröpfter Zapfen 91 schwenkbar
gelagert; er trägt eine Platte 92 mit seitlichen Anschlägen 93 und 94. Diese Platte wird durch Federn 95
zu beiden Seiten des unter der Platte sitzenden Steges 96 in der in Abb. 18 gezeigten Mittellage gehalten.
An der Drehwelle 14 sind zwei Arme 97 mit den Zapfen 98 und 99 starr befestigt. Der Zapfen 98 stützt
sich in der Arbeitsstellung des Schares 84 auf der Platte 92 ab. Der Zapfen 99 ist am Umfang der
Wendewelle gegen den Zapfen 98 um 90° versetzt.
Wird der Sperrbolzen 89 von Hand ausgelöst, so drehen sich die Arme 85 unter Einwirkung des im
Schwerpunkt S1 angreifenden Gewichtes im Uhrzeigersinn,
und zwar mit dem Zapfen 98 als Drehpunkt. Gleichzeitig fällt die Achse 14 um einen gewissen Betrag,
d. h. die Drehvorrichtung nimmt die in Abb. 19 dargestellte Lage ein. Die Platte 92 ist hierbei um den
gekröpften Zapfen 91 etwas nach links ausgeschwenkt und spannt hierbei die links vom Steg 96 liegende
Feder 95. Der Zapfen 98 wird durch den Anschlag 93 festgehalten. Er bildet weiterhin den Drehpunkt bei
der Abwärtsbewegung der Wendewelle 14, die am Ende ihrer Fallbewegung die in Abb. 20 dargestellte
Lage einnimmt. In dieser Lage rastet der Sperrbolzen 89 in die Raste 87 ein, d. h der Pflug ist um 90° gedreht
worden.
Beim Aufsetzen des Pflugkörpers 83 auf den Erdboden setzt die Zapfenführung 90 ihren Weg nach
unten fort und nimmt dabei den Zapfen 91 und die Platte 92 mit. Diese kommt in eine Lage unterhalb
des Zapfens 99. Sie hat zu beiden Seiten des Steges 96 schräge Führungsflächen 100. Diese legen sich bei der
Abwärtsbewegung gegen den Zapfen 99, d. h der Zapfen 91 schwenkt so weit aus, daß der Anschlag 94
am Zapfen 99 sich vorbeibewegen und dann durch die gespannte Feder 95 wieder in die Mittellage gedruckt
werden kann. Die Platte 92 nimmt dann zum Zapfen 99 die gleiche Lage ein wie in Abb. 18 zum Zapfen 98.
Bei der nachfolgenden Schwenkbewegung bewegt sich dann die Platte 92 nach der rechten Seite der Drehwelle.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 21 ist die Platte 92 auf einem Bolzen 101 geführt, d. h., sie kann
sich auf diesem Bolzen in der erforderlichen Weise verschieben, der Bolzen 101 ersetzt also den gekröpften
Zapfen 91.
Der Schwerpunkt S liegt in der Abb. 21 etwa in der Achse der Drehwelle 14. Aus diesem Grunde sind die
Arme 97 um 180° gegeneinander versetzt. Die Abbildung zeigt, daß auch bei dieser Lage der Arme die
Schwenkbewegung 90° beträgt.
In Abb. 22 ist die Platte 92 an einem Hebel 102 befestigt,
der um einen Zapfen 103 schwenken kann, d. h. die Gradführung ist durch eine Schwenkbewegung um
den Zapfen 103 ersetzt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 23 ist die Platte 92 durch zwei kleine Platten 104 und 105 ersetzt,
die abwechselnd zum Eingriff kommen. Beide Platten sind an einer Nabe 106 befestigt, die um den
Zapfen 107 schwenken kann. Das Schwenken der Nabe 106 kann entweder von Hand durch einen Vorwähler
oder selbsttätig geschehen.
Die Wendevorrichtung nach Abb. 24 ist in Verbindung mit einem zweischarigen Volldrehpflug dargestellt,
d. h. die Schare 108 des Pfluges drehen etwa um 180°. Der Schwerpunkt 5" liegt in der gezeichneten
Stellung rechts von der Achse der Drehwelle 14. Mit dieser sind fest zwei Arme 109 mit den Rollen 110
und 111 verbunden, die in axialer Richtung der Drehwelle gegeneinander versetzt sind. Ein der Platte 92
entsprechender Hebel 112 ist um einen Zapfen 113 schwenkbar, dessen Lage der Höhenlage der unteren
Lenker entspricht. Der Hebel 112 hat zwei kreisbogenförmige Führungen 114. Sie liegen spiegelbildlich zueinander,
aber axial versetzt, d. h. die eine Führung arbeitet mit der Rolle 110, die andere, gestrichelt dargestellte,
mit der Rolle 111 zusammen.
Die Drehwelle ist wieder durch Rasten gehalten, die den Rasten 87, 88 der Abb. 18 entsprechen. Wird
in Abb. 24 der Spcrrbolzen 89 ausgehoben, dann bewirkt das am Schwerpunkt 5" angreifende Gewicht eine
Drehung der Drehwelle im Uhrzeigersinn, ohne daß die Welle 14 dank der Führung 114 zunächst an Höhe
verliert. Erreicht die Rolle 110 etwa die Mittellage, d. h. die ebene Fläche des Armes 112, dann schwenkt
die Achse 14 um die Rolle 110, d. h., sie fällt nach unten und gelangt in eine Lage unterhalb des Armes
112. Gleichzeitig wird der Pflug hierbei um 180° gedreht.
Nach dem Einsetzen des gedrehten Pfluges bewegt sich der Arm 112 mit seinem Zapfen 113 weiter nach
unten, bis dieser mit der gegenüberliegenden Führung 114 unter die Rolle 111 des anderen Armes 109 greifen
kann. Die Drehvorrichtung befindet sich dann in einer Lage, in der bei der nachfolgenden Drehung der Pflug
im entgegengesetzten Sinn um 180° gedreht wird.
Der Arm 112 kann in ähnlicher Weise wie die Platte 92 zwischen Federn liegen, die die erforderliche
Schwenkbewegung des Armes beim Wechsel zwischen den Rollen 110 und 111 ausführt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 25 dient zur Durchführung der Drehbewegung eine mit der
Drernvelle 14 drehfest verbundene Kulisse 115. In die
Kulissenführung greift ein Zapfen 116, der an einer Stange 117 befestigt ist. Diese schwenkt um einen
Zapfen 118, dessen Höhenlage wieder durch die der unteren Lenker bestimmt ist. Zu beiden Seiten der
Stange 117 sitzen die in Abb. 18 gezeigten Federn
95. Die Kulisse 115 dient zum Drehen eines Winkeldrehpfluges,
der um 90° gedreht wird. Die Kulisse ist durch nicht dargestellte Rasten gehalten. Nach Lösen
einer der Rasten bewirkt das im Schwerpunkt S angreifende Gewicht eine Drehbewegung der Wendewelle
14 um den Zapfen 116, d. h., die Drehwelle 14 fällt gleichzeitig nach unten. Das am Schwerpunkt des
Pfluges angreifende Gewicht unterstützt die Drehbewegung.
ίο Die Abb. 26 zeigt die Stellung der Kulisse nach dem
Drehen. Beim Aufsetzen des Pfluges auf den Erdboden wandert der Zapfen 118 mit den unteren Lenkern
5 weiter nach unten. Um hierbei die Rolle 116 in den anderen Ausschnitt der Kulissenführung zu
bringen, dienen die Federn 95. Sie können auch durch das in Abb. 26 gestrichelt angedeutete Gewicht 119 ersetzt
werden.
Die Abb. 27 bis 29 zeigen eine Drehvorrichtung, die dazu bestimmt ist, eine Längsbewegung der Drehwelle
in Richtung ihrer Achse in eine Drehbewegung umzusetzen, also eine Drehvorrichtung, wie sie für
die Anordnungen nach den Abb. 10 bis 13 geeignet ist. Wie bereits an Hand der Abb. 15 beschrieben, ist
mit der Wendewelle 14 drehfest ein Arm 120 verbunden, der an jedem Ende eine Rolle 121 und 122 trägt.
Die Rolle 121 stützt sich an einer ringförmigen Bahn 123 ab, die annähernd Kreisform hat, und zwar an der
höchsten Stelle dieser Bahn. Die Bahn ist an dem Hebel 80 befestigt, der um den Zapfen 79 schwenkt
und durch eine Feder 124 gegen einen Anschlag 125 gezogen wird.
Wird die Drehwelle 14 durch das Gewicht des Pfluges oder durch die gespannte Feder 60 in Abb. 27
nach links geschoben, so läuft die Rolle 121 auf der Bahn 123 nach dem tiefsten Punkt der Bahn und bewirkt
so eine Drehbewegung der Welle 14. Bei dieser Drehung vertauschen die Rollen 121 und 122 ihre
Lage, d. h., die Rolle 122 kommt neben den höchsten Punkt der Bahn 123 zu liegen.
Bei dem nachfolgenden Einsetzen des Pfluges bleibt dieser unter Einfluß des Bodenwiderstandes zurück,
d. h., die Rolle 122 wird jetzt in Richtung der Welle 14 um so viel in Fig. 27 nach links geschoben, daß die
Feder 124 den höchsten Punkt der Bahn 123 unter die Rolle 122 schieben kann, d. h., es ist dann wieder eine
Drehbewegung unter Wechsel des Drehsinnes möglich.
Claims (22)
1. Einrichtung zum Absenken des Schwerpunktes von Anbaudrehpflügen zum Antrieb einer Wendevorrichtung,
gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, daß der Schwerpunkt des Pfluges während
des Drehens des Pfluges um einen ideellen Drehpunkt schwenkt, der gegebenenfalls im Unendlichen
liegen kann.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (13) der Drehwelle
(14) an der Koppel (6) parallel oder annähernd parallel zu dieser geführt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (13) durch Lenker
(29, 30) oder durch langlochartige Führungen (20, 21) oder durch beide Mittel (24, 27) gleichzeitig an
der Koppel geführt ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (13) der Drehwelle
(14) an der Koppel (44) selbst und diese an den unteren Lenkern (5) oder an der Verbindungsstange (8) dieser Lenker mit einer langlochartigen
Führung (45) gehalten ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppel (51) einen kurzen
angelenkten Teil (54) aufweist, der die Koppel mit der Verbindungsstange (8) der unteren Lenker (5)
verbindet, und daß das Lager (13) der Drehwelle an der Koppel selbst befestigt ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehwelle (14) in Richtung
ihrer Achse verschiebbar ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge- ίο
kennzeichnet, daß die Drehwelle (14) in ihrem Lager (13) verschiebbar ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (13) der Drehwelle
(14) über Lenker (61, 62) oder Führungen an einem Teil (43) der Koppel (64) befestigt ist, die
eine Verschiebung der Drehwelle senkrecht oder annähernd senkrecht zur Koppel zulassen.
9. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine Feder (60) zur Durchführung oder Unterstützung der Drehbewegung des Pfluges, die durch
den Pflug bei seinem Einsetzen in den Boden gespannt wird.
10. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umwandlung der Bewegung
der Drehwelle (14) in ihrer Achsrichtung in eine Drehbewegung ein an der Koppel (55) befestigter
Winkelhebel (74, 76) dient.
11. Einrichtung nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Umwandlung der axialen Bewegung der Drelnvelle (14) in eine Drehbewegung
eine ring- oder halbringförmige Bahn dient, die nach dem Prinzip der schrägen Ebene
ausgebildet ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Drehwelle (14)
ein Druck- oder Zugglied (77) dient, das an den unteren Lenkern oder an ihrer Verbindungsstange
oder in der Nähe dieser Stange an einem an der Koppel angelenkten Teil befestigt ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckglied (77) an einem
Arm des an der Koppel (51) angelenkten Teiles (81) verbunden ist, der bei der Abwärtsbewegung
der Koppel eine Aufwärtsbewegung ausführt.
14. Drehvorrichtung für eine Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehwelle
(14) über einen Hebelarm (97) auf einer senkrecht zur Fallrichtung der Drehwelle beweglichen
Platte (92) abgestützt ist, deren Höhenlage durch die Lage der unteren Lenker (5) bestimmt ist.
15. Drehvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß an der Drehwelle (14) zwei
gegeneinander versetzte Hebelarme (97, 109) befestigt sind, die abwechselnd die Rechts- oder
die Linksdrehung der Drehwelle bewirken.
16. Drehvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (92, 112)
federnd in ihrer Mittellage gehalten ist.
17. Drehvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (92) durch ihr
Eigengewicht in ihrer Mittellage gehalten ist.
18. Drehvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abstützen jedes Hebelarmes
(97) der Drehwelle eine Stützplatte (104, 105) dient und beide Stützplatten schwenkbar um
einen gemeinsamen Zapfen (107) drehbar sind.
19. Drehvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (117) so ausgebildet
ist, daß während eines Teiles der Drehbewegung ein Absenken der Drehwelle nicht stattfindet.
20. Drehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Drehwelle (14) eine
Kulissenführung (115) mit zwei Endstellungen und zum Abstützen der Drehwelle eine schwenkbar
gelagerte Stange (117) dient, die federnd oder durch Eigengewicht in ihrer Mittellage gehalten ist.
21. Drehvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Drehwelle (14) ein
Arm (120) mit einer Gleitfläche oder einer Rolle oder mit mehreren Gleitflächen oder Rollen (121,
122) verbunden ist, die zur Abstützung der Drehwelle auf der ring- oder halbringförmigen schrägen
Bahn (123) dienen.
22. Drehvorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn (123) oberhalb oder
unterhalb der Drehwelle schwenkbar oder verschiebbar befestigt und durch Feder- oder Gewichtswirkung
in einer Ausgangsstellung gehalten ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 909 52&/107 5.5»
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER22398A DE1058293B (de) | 1957-12-23 | 1957-12-23 | Einrichtung zum Absenken des Schwerpunktes von Anbaudrehpfluegen zum Antrieb einer Wendevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER22398A DE1058293B (de) | 1957-12-23 | 1957-12-23 | Einrichtung zum Absenken des Schwerpunktes von Anbaudrehpfluegen zum Antrieb einer Wendevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1058293B true DE1058293B (de) | 1959-05-27 |
Family
ID=7401115
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER22398A Pending DE1058293B (de) | 1957-12-23 | 1957-12-23 | Einrichtung zum Absenken des Schwerpunktes von Anbaudrehpfluegen zum Antrieb einer Wendevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1058293B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242031B (de) * | 1965-12-24 | 1967-06-08 | Rabewerk Clausing Heinrich | Drehpflug |
| DE1271448B (de) * | 1964-10-09 | 1968-06-27 | Union Charrues France | Anbaudrehpflug |
-
1957
- 1957-12-23 DE DER22398A patent/DE1058293B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1271448B (de) * | 1964-10-09 | 1968-06-27 | Union Charrues France | Anbaudrehpflug |
| DE1242031B (de) * | 1965-12-24 | 1967-06-08 | Rabewerk Clausing Heinrich | Drehpflug |
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