DE819740C - Vorrichtung zum senkrechten Verstellen von Maschinenteilen, insbesondere Bodenbearbeitungsgeraeten - Google Patents
Vorrichtung zum senkrechten Verstellen von Maschinenteilen, insbesondere BodenbearbeitungsgeraetenInfo
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- DE819740C DE819740C DEB3377A DEB0003377A DE819740C DE 819740 C DE819740 C DE 819740C DE B3377 A DEB3377 A DE B3377A DE B0003377 A DEB0003377 A DE B0003377A DE 819740 C DE819740 C DE 819740C
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- 239000002689 soil Substances 0.000 title 1
- 238000003971 tillage Methods 0.000 claims description 3
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B63/00—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
- A01B63/02—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
- A01B63/04—Hand devices; Hand devices with mechanical accumulators, e.g. springs
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum senkrechten Verstellen von Maschinenteilen,
insbesondere Bodenbearbeitungsgeräten, die sehr widerstandsfähig ist, wenig Raum beansprucht und
mit einem verhältnismäßig geringen Kraftaufwand betätigt werden kann.
Gemäß der Erfindung ist der Maschinenteil am unteren Ende einer Tragstange befestigt, die in
einer fest an der Maschine sitzenden senkrechten Führung gleitet und deren oberes Ende durch einen
Lenker mit dem Ende des Lastarmes eines in senkrechter Ebene verstellbaren, doppeiarmigen Handhebels
verbunden ist, der als Winkelhebel ausgebildet ist und seinen Stützpunkt seitlich oberhalb desjenigen
Punktes hat, an dem sich das obere Ende des Tragarmes in dessen Tieflage befindet.
Der Abstand des Stützpunktes des Handhebels von der Achse der Führung und die Längen des
Hebellastarmes und des ihn in der Tragstange verbindenden Lenkers sind so bemessen, daß der Last- ao
arm und der Lenker in den Endstellungen der Tragstange eine zusammengeklappte Lage einnehmen, in
der sie durch die Gewichtswirfcung des Handhebels gehalten werden. Durch diese Anordnung ergibt
sich eine Selbstsperrung der den Maschinenteil tra- as
genden Tragstange in ihren Endlagen, so daß hierfür besondere Sperrmittel nicht notwendig sind.
Um eine günstige Kräfteverteilung und ein schnelles Heben oder Senken des Maschinenteiles
zu ermöglichen, ist der Drehbolzen des Handhebels in einem waagerechten Schlitz seiner Stütze begrenzt
verschiebbar.
Die Führung für die Tragstange des Maschinenteiles wird in einer verhältnismäßig großen Länge
gehalten und die Tragstange und ihre Führung bestehen zweckmäßig aus ineinander gleitenden
Rohren. Hierdurch ergibt sich für den verstellbaren Maschinenteil eine besonders widerstandsfähige
und standfeste Lagerung, gleichviel in welcher Stellung der Maschinenteil sich befindet.
Um die Lagerung des Maschinenteiles noch vollkommener zu gestalten und an diesem auftretende Seitenschübe oder Drehkräfte aufzunehmen, ist zweckmäßig an dem Maschinenteil eine zusätzliche Führungsstange befestigt, die sich parallel zur
Um die Lagerung des Maschinenteiles noch vollkommener zu gestalten und an diesem auftretende Seitenschübe oder Drehkräfte aufzunehmen, ist zweckmäßig an dem Maschinenteil eine zusätzliche Führungsstange befestigt, die sich parallel zur
ίο Tragstange erstreckt und in Löchern eines Führungsstückes
gleitet, das außen auf der Hauptführung der Tragstange sitzt. Die Zusatzstange kann
außerdem mit übereinanderliegenden Löchern versehen sein, in die ein auf dem Führungsstück sich
abstützender Stift eingesetzt werden kann. Stift und Führungsstange bilden eine Feineinstellung für
den Maschinenteil.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung eignet sich besonders zur Verwendung bei Motorschleppern
oder motorgetriebenen Fahrzeugen, an denen Bodenbearbeitungsgeräte, wie Eggen, Spurlockerer
oder Untergrundlockerer, angehängt werden, die gehoben und gesenkt werden müssen, je nachdem
ob sie in oder außer Arbeitslage gebracht werden sollen.
In der Zeichnung ist eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht einer Stellvorrichtung gemäß
der Erfindung in beispielsweiser Ausführung dargestellt.
3f In dem dargestellten Beispiel soll die Vorrichtung
dazu dienen, einen hinter einem Motorschlepper angebrachten Spurlockerer oder Untergrundlockerer
ο zu heben oder zu senken, b ist die an der Rückseite des Schleppers angebrachte Anbauschiene,
an der die Vorrichtung befestigt ist. Ein lösbar an der Schiene b sitzender Arm c trägt ein
senkrecht stehendes Führungsrohr d, in dem eine den zu verstellenden Spurlockerer α tragende
Stange / senkrecht verschiebbar geführt ist, die zweckmäßig ebenfalls aus einem Rohr besteht. An
dem oberen Ende des Rohres / ist ein Lenker g drehbar befestigt, dessen anderes Ende gelenkig mit
dem Ende des Lastarmes eines Handhebels h verbunden ist. Der von einem Bolzen i gebildete Drehpunkt
des Handhebels h befindet sich in einer Stütze k, die neben dem Führungsrohr d auf dem
Arm c angebracht ist. Der Drehbolzen i lagert in einem waagerechten Schlitz m der Stütze k. In den
in der Zeichnung in vollen und in gestrichelten Linien dargestellten Endlagen befindet sich der
Drehbolzen i an dem der Führung d zugekehrten Ende des Schlitzes tn, der eine gewisse Höhe über
dem Ende der Tragstange / hat, wenn diese sich in ihrer Tiefstlage befindet. In der durch volle Linien
wiedergegebenen Tiefstlage sind der Lenker g und der Lastarm des Handhebels übereinandergeklappt,
während der Kraftarm des Handhebels sich in senkrechter Lage bzw. in einer zur Längsachse der
Führung hin geneigten Lage befindet, in welcher sich das Gewicht des Hebels so auswirkt, daß die
zusammengeklappte Lage von Lenker und Hebellastarm erhalten wird und der Drehbolzen i in seiner
linken Endstellung im Schlitz m bleibt. Dadurch wird der Maschinenteil α selbsttätig in seiner
Tiefstlage gesperrt. Sollte sich auf den Maschinenteil α ein Druck in der Achsrichtung der Führung
auswirken, so wird dadurch eine Änderung der Hebeleinstellung nicht hervorgerufen. Um hierfür
noch eine zusätzliche Sicherung zu schaffen, besitzt der Schlitz m an seinem linken Ende eine nach oben
gerichtete Ausweitung n, in welcher der Drehbolzen bei dem erwähnten Druck gegebenenfalls hineingehoben
und festgelegt wird. Soll der Spurlockerer α in die gestrichelt gezeichnete Lage hochgehoben
werden, so wird der Handhebel h in die gestrichelte Lage umgelegt. Hierbei läuft der Drehbolzen
i in dem Schlitz m zunächst bis an das entgegengesetzte
Ende, wodurch sich beim weiteren Heben ein günstiges Hebelverhältnis ergibt. Kommt
die Tragstange / mit dem Spurlockerer ο am oberen Ende der Hubbewegung an, dann schiebt sich
der Drehbolzen i des Handhebels h in dem Schlitz m
wieder an dessen linkes Ende zurück. In diesem Augenblick nehmen die Teile die gestrichelt gezeichnete
Lage ein, in welcher durch die Gewichtswirkung des Hebels wiederum eine selbsttätige
Sperrung der Teile stattfindet.
Parallel zur Tragstange f ist auf dem Spurlockerer α die zusätzliche Führungsstange η befestigt,
die in Löchern einer auf dem Rohr d befestigten Stütze 0 gleitet. Um durch die Stange η
eine Feineinstellung des Spurlockerers α zu ermöglichen,
ist die Stange η mit einer Reihe von Löchern p versehen, durch die ein Stift gesteckt
werden kann, der sich auf der Stütze ο abstützt.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum senkrechten Verstellen von Maschinenteilen, insbesondere Bodenbearbeitungsgeräten,
dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenteil (et) am unteren Ende einer
Tragstange (f) befestigt ist, die in einer fest an der Maschine sitzenden senkrechten Führung
(<2) gleitet und deren oberes Ende durch einen Lenker (g) mit dem Ende des Lastarmes eines
in senkrechter Ebene verstellbaren, doppelarmigen Handhebels Qi) verbunden ist, der als
Winkelhebel ausgebildet ist und seinen Stützpunkt (i) seitlich oberhalb des Punktes hat, an
dem sich das obere Ende der Tragstange in no deren Tiefstlage befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand des Stützpunktes (i) des Handhebels von der Achse der Führung
(d) und die Längen seines Lastarmes und des ihn mit der Tragstange (/) verbindenden Lenkers
(g) so bemessen sind, daß der Lastarm und der Lenker in den Endstellungen der Tragstange
eine zusammengeklappte Lage einnehmen, in der sie durch die Gewichtswirkung des Handhebeis
Qi) selbstsperrend gehalten werden.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehbolzen
(i) des Handhebels Qi) in einem waagerechten Schlitz (w) seiner Stütze (k) begrenzt verschiebbar
ist.
4· Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der waagerechte Schlitz (w) an seinem inneren Ende eine nach oben gerichtete
Ausweitung (m) besitzt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragstange (/) des Maschinenteiles und seine Führung (d) aus ineinander
gleitenden Rohren bestehen.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Maschinenteil
(α) parallel zur Tragstange (J) eine zusätzliche Führungsstange («) befestigt ist, die in
Löchern einer auf der Hauptführung (d) angebrachten Stütze (0) gleitet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Führungsstange (m) mit einer Reihe übereinander liegender
Löcher (p) versehen ist, durch die ein auf der Stütze (0) sich abstützender Querstift gesteckt
werden kann. so
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2073 10.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB3377A DE819740C (de) | 1950-05-05 | 1950-05-05 | Vorrichtung zum senkrechten Verstellen von Maschinenteilen, insbesondere Bodenbearbeitungsgeraeten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB3377A DE819740C (de) | 1950-05-05 | 1950-05-05 | Vorrichtung zum senkrechten Verstellen von Maschinenteilen, insbesondere Bodenbearbeitungsgeraeten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE819740C true DE819740C (de) | 1951-11-05 |
Family
ID=6953169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB3377A Expired DE819740C (de) | 1950-05-05 | 1950-05-05 | Vorrichtung zum senkrechten Verstellen von Maschinenteilen, insbesondere Bodenbearbeitungsgeraeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE819740C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051044B (de) * | 1954-04-22 | 1959-02-19 | Walter Hofmann | Landbaumaschine |
| DE1090457B (de) * | 1955-07-16 | 1960-10-06 | Max Adolf Mueller Dipl Ing | Fahrbarer Arbeitsgeraete-Traeger fuer landwirtschaftliche Zwecke mit Antriebsmotor |
| DE1090459B (de) * | 1959-07-29 | 1960-10-06 | Maehdrescherwerk Weimar Veb | Vorrichtung zum Heben und Senken der Rodewerkzeuge von Hackfruchterntemaschinen |
-
1950
- 1950-05-05 DE DEB3377A patent/DE819740C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051044B (de) * | 1954-04-22 | 1959-02-19 | Walter Hofmann | Landbaumaschine |
| DE1090457B (de) * | 1955-07-16 | 1960-10-06 | Max Adolf Mueller Dipl Ing | Fahrbarer Arbeitsgeraete-Traeger fuer landwirtschaftliche Zwecke mit Antriebsmotor |
| DE1090459B (de) * | 1959-07-29 | 1960-10-06 | Maehdrescherwerk Weimar Veb | Vorrichtung zum Heben und Senken der Rodewerkzeuge von Hackfruchterntemaschinen |
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